sterzen,
vb. ,
ragen; umherschweifen. AA. '
emporragen; ragen machen'.
anord. sterta '
aufsteifen, straffen',
neunorw. sterta,
älter dän. sterte;
in der bedeutung weicht ab as. ci gistertanne '(
ad)
strudem. destructionem' Wadstein
as. sprachdenkmäler 83, 3 (
oft in giscerdanne
corrigiert).
im ablaut stehen mit sterzen
anorw. stirtla '
aufrichten',
s. Torp
nynorsk. et. ordb. 712,
und stürzen,
s. Fick
4 3, 487; Walde-Pokorny 2, 630; Persson
beitr. z. idg. wortforschg. 433
f. vgl. weiter sterz '
schwanz'
usw. (
sp. 2531). — sterzen
ist nur in schwacher flexion bezeugt: gestertzt (
s. unten 1; 2
b); stertzte (
s. unten 1);
vgl. an. uppstertr.
das isolierte starke part. perf. act. gesturzin, gestorten
gehört trotz as. stertan (
s. o.)
wegen seiner bedeutung zu stürzen. —
das intrans. (1)
und causat. (2)
vb. sind in der form nicht immer voneinander geschieden. eine zu erschlieszende ursprüngliche verteilung *stërzan
st. v. intransitiv —
*starzjan
sw. v. transitiv wird durch die belege nur zum teil gestützt: für das intrans. '
ragen, strotzen'
ist auszer den ablautenden oder nicht hergehörigen starzen
und storzen (
aus *starrezen : starr,
s. Fischer
schwäb. 5, 1647,
und *storrezen,
s. teil 10, 3, 447?)
nur sterzen
mit altem e
belegt; dagegen zeigt das causativ '
ragen machen'
formen mit umlauts- und altem e,
dieses im reim auf herz (2
a, 2
c),
jenes im reim auf kerze (2
b)
und märz (2
c); starzen (
Windberger ps. und altalem., s. u. 2
a)
kann dann umlauthinderung haben. störzen (
u. 2
c)
wird aus sterzen
gerundet sein. stürzen (
teil 10, 4,
sp. 717)
beruht auf verwechslung mit dem echten 2stürzen.
der name Starzfidere
enthält wohl nach Müllenhoff-Scherer
denkm.2 3, 156 starz '
schwanz'. —
das vb. lebt als intrans. und causat. heute noch mundartlich im bair.-österreich. und md. A@11)
intransitiv. '
strotzen, anschwellen': werest du mäszig, dir stertzte das fleisch nit also, und geleg dir das gumpen (
springen), wenn on füllen und brassen geligt dir der gamel Keisersberg
postill (1522) 2, 78
b; blehen den bauch, das er startzet, wie ein polnische sackpfeiffe
fragen u. satzreden v. d. haserei a 2
a;
turgeo vor völle startzen und sich blähen Frisius
dict. (1556) 1339
a; startzend, vol,
turgidus Schottel
haubtspr. 1421; stertzen, auffblähen,
tumescere, turgescere, tumidum fieri Henisch (1616) 450; eine volle tasche stärzt Sartorius
Würzburg 118. —
hierzu im übertragenen sinn '
sich brüsten, sinnlich prunken': einez ich vergezzen han darinne minnefröude lit: ich wæne der selben süeze git vil muotes gerenden herzen. ir loslichez sterzen betœret vil wiser sinne Ulr. v.
d. Türlin
Willehalm 280;
vgl.: sich stärzen '
sich brüsten, aufblasen' Schmeller-Fr.
bair. 2, 775; der von groszer hochfart startzet
alto fastu turgidus Frisius (1556) 546
a.
den folgenden zeugnissen näher: stertzen gehen, herumstertzen
caminar codeggiando e menando la coda Kramer 2 (1702) 967
b;
in ähnlichem sinn das transitive den schwanz sterzen (
u. 2 a). —
starr hervorstehen, in die höhe ragen, s. Hertel
Thür. 235; Gerbet
Vogtland 205; Reinwald
henneberg. 2, 121: eine gestärkte schürze stärzt Ruckert
unterfränk. 174; die hände und finger haben geradaus wie ein brett gestarzt
bei Schmeller-Fr.
bair. 2, 775; '
hervorragen': er hatte spitzige, härigte und startzende ohren, bleckende zähne, einen spitzkopff, eine hohe brust ... und sehr garstige kleider E. Francisci
weh der ewigkeit 169; und die oren sind kurtz und spitzig und für sich gestertzt Mynsinger
v. falken, pferden u. hunden 59
lit. ver.; sei schnauzer sterzit vir Müller-Fraureuth
obersächs.-erzgeb. 2, 586. —
hierher wohl, im sinne von '
nach oben gerichtet, stehend',
[] kaum zu 2sterzen 2
beschneiden (
und so wohl auch das umgestaltete stürzen
bei Irenäus,
s. teil 10, 4, 717
u.): die bärt sollen gestutzet seyn, all härlein hinab bis aufs ein, den knebel über sich gestörtzt: sic a la modo, und fein bherzt
bei J. Scheible
flieg. blätter des 16. u. 17. jh. 21,
vgl. auch den bart störzen,
u. 2
a. intransitiv ist auch ein vereinzeltes sterzen
hinken, vielleicht im sinne von '
ein steifes, ragendes bein haben',
vgl. aengl. steartlian 'calcitrare': sterczender
loripes md. qu. v. 1476
bei Diefenbach
nov. gloss. 239. A@22)
transitiv. steif heraus, hervor ragen lassen. A@2@aa)
die glieder des körpers: arrigo aufrichten, stertzen, aufrecken Frisius (1556) 121
a; '
vorstrecken': daz gie der kuo ze hertzen, die hürner ward sie stertzen Wittenwiler
ring 1435
Wieszner; nihne wellet erheven — ufstarcen — in die hohe horn iuwer, nihne wollet reden wider got daz unreht (
nolite extollere in altum cornu vestrum)
Windberger interlinearvers. der psalmen 347
Graff; der löuw fieng an zu mauwen und treten hinder sich; der stier starzt sine brawen und gab dem löuwen ein stich
schweiz. volksl. 2, 20
Tobler; (
ein wütender) die nasen rumpffet, den bart störtzet, schreyet, kälberisch plärret Eberh. Gockel
bei Fischer
schwäb. 6, 3221; die beine sterzen
sie geradeaus von sich strecken Vilmar
Kurhess. 399. —
den schwanz, das hinterteil spreizen: die haizzen darumb die waltohsen zegel, wanne, als der waltohs seinen zagel sterzt, so macht er ainen halben kraiz H. v. Megenberg
deutsche sphära 21; in der kirchen, da er ... sitzet, hat er keinen rock an, sondern sterzet den arsch ausshin und vermeint, man müsse sein hindern sowohl förchten als sein ferder sauersehen
qu. v. 1572
bei Fischer
schwäb. 6, 3204; e sterzt den arsch ruis Hertel
Thür. 235; dös vöich (
rinder) sterzt heint d schwanz Neubauer
egerl. 99; eine wildgewordene kuh stärzt den schwanz Müller-Fraureuth
obersächs. 2, 562;
übertragen '
mutwillig sein': Christus gibt ein gleichnis von den vogeln auf eim vogelherde: dieselben sind niemals sicherer gewesen, gehen und hupffen hin und her, stertzen die schwentz und sind sehr frölich ... schwip, in einem huy ligt das netze uber inen Matth. Friederich
wider den saufteufel (1557) b 4
b.
in gezwungener construction, vgl. den intransitiven gebrauch (
o. 1): du sterzest gegen edle? volk der gestutzten affen? und sind von gott die affen zum sterzen wol geschaffen? es wehret euch, zu sterzen, die kürze eurer schwänze Rückert
Hamasa 2 (1846) 169. —
ähnlich: wie der
N. wieder gstazt dahersteigt
stolz, wichtig sich recken Hügel
Wiener dial. 155. A@2@bb)
das schwert, messer usw. mit der spitze nach oben oder vorne wenden, dadurch kampfeswillen zeigen, im 16.
jh., ebenso auch stürzen (
teil 10, 4, 717): darum sie auch so meisterlich sich können brüsten, kopff auffwerffen, obin hin sehen, degen stertzen, marter und wunden donnern, den pfauwentritt gehen J. Westphal in:
theatr. diab. (1587) 2, 8
b; wenn einer ein schwert treget und allein ist, mag er das schwert blos oder nicht blos tragen, mags stertzen oder nicht stertzen Luther 10, 3, 6
W.; sintemal deine bluthunde das messer zuerst gestörtzt und unserm friedsamen teil den krieg entboten
ebda 30, 3, 460; Ludwig Geylsheusser ist auch gelauffen komen zu Casparn mit gestertztem und halb auszgereifftem messer
qu. v. 1533
bei Vilmar
Kurhessen 399; und der hett an ein bantzer schwer, sein messer stertzt er uber zwer, brumbt wie ein beer H. Sachs 17, 207
K.-G.; edle göttin, ich bin verwegen. gen iederman stertz ich mein degen H. Sachs 7, 28
K.-G., dann hebt sich auf der gas ein muffen, ... ein spritzen und ein degnstertzen. kompt einer, der nit tregt ein kertzen, der musz sich aber stürtzen lan H. Sachs 4, 240
K. [] wohl '
das umgeschnallte schwert nach hinten herausragen lassen': dasselbig schwert ... werde nit nach kriegs gebrauch oder landsknechtischen sitten hinder sich gestörzt
qu. v. 1524
bei Fischer
schwäb. 6, 3221. —
hierher wohl auch, im sinne von '
sich mutig gebärden',
kaum intransitiv wie o. 1: in mundo, qui iactat, ist nichts dahinder. ... sic die krieger, qui stertzen, sed qui stellen sich ut kinder, die nicht viel sagen Luther 34, 2, 189
W. A@2@cc) den pflug sterzen
ihn zum pflügen bereitstellen, s. Spiess
Henneberg. 242.
vielleicht erst von sterz
pfluggriff (
sp. 2534)
abgeleitet; der pflug wird am sterze
ergriffen, vgl.: den wagen sterzen,
beim bauholzfahren den hinteren theil des wagens (sterz,
sp. 2534)
richten und lenken Spiess
Henneberg. 242;
meistens im reim auf märz,
den monat, da das pflügen beginnt: im märz muss der bauer seinen pflug sterz
ebda; nu seidt getrost im herren ir fromen hertzen, und hebet an mit freud und lust, es ist hinfort die zeit den pflug zu stertzen, last reuen euch kein mühe noch kost Val. Triller
ein schlesisch singbüchlein (1553) m 3
a; Marcius bin ich gnendt, der mertz. den pflug ich in das feld hin stertz, das erdtrich rumb zu pflugen eben H. Sachs 4, 269
K.; so denn wirt ze merzen, und man pflüg sol uf sterzen und der buman sol ze aker gan
des teufels netz 307
Barack; man haist mich merzen, den pflug wil ich aufsterczen
calender v. 1466
bei Schmeller-Fr. 2, 785; im merz(en) musz der bauer den pflug sterz(en)
volkstümliche kalenderregel bei Rückert
Hamasa 2 (1846) 170. —
wohl mit stürzen,
etwa I A 3
d, (
schles. sterzen,
s. teil 10, 4, 698)
verwechselt: wenn sich die erde auffthut, und die bösen ungesunden dünste mit den erdwürmlein heraus kriechen, so pflegen gemeiniglich die menschen hinein zu kriechen. derowegen haben unsere vorfahren aus erfahrung gesagt: auff den mertzen wollen wir stertzen, wo nicht auff den april, so geschichts doch wenn gott wil
V. Herberger
geistl. traurbinden (1611) 1, 393.
unverständlich geworden: ir (
flöhe) solten schir im merzen auch, wie mein groszvater het im brauch, zwen degen vor forcht um euch schürzen, und gegen dem merz, der sterzt, stürzen, weil euch der merz haist recht ain mars, der euch setzt martisch auf den ars Joh. Fischart 2, 86
Kurz; hierher auch: mittel märze soll der bauer im feld rum sterzen Fischer
schwäb. 5, 1805. A@33)
unklar und vereinzelt stirzen '
stoszen',
im alem.: '
einen rippenstosz geben' Tobler
Appenzell. 409
a; mit den füssen stossen, stirtzen
pedibus ferire, caedere Dentzler
clav. ling. lat. 1, 571
a.
im siebenbürg.: wol giht der wängd, wol schokeln de birken; wol vil wärren es (
das waisenkind) de fremde stirzen!
bei Schuller
beitr. z. wb. d. siebenb. ma. 63. BB.
umherschweifen, sich müszig herumtreiben. seit dem 14.
jh., im obd. und md., sv. vb. —
mundarten erweisen stẹrzen
mit secund. ẹ,
z. b. štirtsn
vagabondieren Lessiak
ma. v. Pernegg, beitr. 28, 67;
dem steht durch den reim alt bezeugtes stërzen (: scherzen,
u. 1; :herz,
u. 2)
entgegen; vielleicht beruht stërzen
auf vermischung mit A 1. —
neben sterzen
seit dem 16.
jh. störzen (
teil 10, 3, 446),
bair. und schwäb. auch starzen;
seit dem 17.
jh. durch vermischung stürzen (
teil 10, 4, 718);
nur bei Kramer storzen (
teil 10, 3, 447). —
die bedeutung ist mit '
ragen, steif sein' (A)
schwer zu vereinen; die nähe zwischen sterzen '
sich brüsten, grosztun' (
o. A 1)
und '
müszig herumlaufen'
scheint jünger, vgl. allerdings die vereinigung beider bedeutungen bei sterzer.
auszerhalb des deutschen entspricht schw. dial. stjärta '
zwecklos umherrennen'
s. Persson
beitr. z. idg. wortforschg. 434.
vergleichbar sind auch die engl. vb. von der bedeutung '
auffahren aufspringen'
: ags. styrtan (
vgl.stürzen,
teil 10, 4, 697),
me. sterte,
ne. start Holthausen
altengl. et. wb. 329;
daran schlieszen sich unmittelbar an: steerten
fugere [] Kilian (1605) 525; steirten, doorsteirten, gaen, loopen, vluchten
fugere Binnaert
teut.-lat. (1702) Dd 4 a; steerten
fliehen brem. wb. 4, 1029.
vgl. mit diesen engl. und nd. wörtern auch mnd. storten '
eilen' (
d. i. stürzen,
s. teil 10, 4, 713);
zu stürzen
gehören auch wohl: stärzen
ziellos rennen Müller-Fraureuth
obersächs. 2, 586. starzen '
eilen, rennen, herzu stürzen' Damköhler
Nordharz 177. B@11)
umherschweifen, heute im bair.-österreich., s. Schmeller-Fr. 2, 785; Schöpf
tirol. 708; Neubauer
Egerländer ma. 99;
ins tschech. entlehnt als štercovati.
spurweise auch im schwäb., s. Fischer 5, 1805; 1647. die vrouwin nicht sullen sterzcin noch verre wege scherczin
schachbuch 362
Sievers, (
mulieres non debent nimis discurrere Jac. a Cessolis);
besonders von bettlern, bettelmönchen und landsknechten: ane der obrigkait vorwissen soln die underthon kainen inman aufnemen. die sterzenden lantsknecht der wirt oder ander uber ain nacht nit beherbergen
österreich. weisth. 8, 844; so auf dem land gesterzt hätte (
am rand: ein landstörzer gewesen)
qu. v. 1556
bei Fischer
schwäb. 5, 1805; der starken stolzen pettler halben, die durch die land und all jarmärkt ausziechen, auch perg und tal sterzen und hausiern, daz soll nit gestatt werden
österr. weisth. 1, 210; die klosterbrüeder seind auch ym spil, die ich yetzund auch nennen wil, sy stertzen auff dem lannde Wackernagel
kirchenlied 3, 419; Christus ... befalch seinen schuelern, ... (
sie) solten nit von ainem haus zu dem andern herumb sterzen wie die stutzeten hund, als das gmain sprichwort ist Turmair 4, 804
Lexer; oberro umher schweiffen, stertzen Megiser
thes. pol. (1603) 2, 141
c.
abstracter '
dem müsziggang fröhnen': andere schlafnarren schlafen nicht allein lang, stertzen und faullentzen im beth und federn Albertinus
Lucifers königreich 220
dtsche nat.-lit. B@22)
von einem orte fortziehen, abziehen. im unterschiede zu 1
auf das schles. beschränkt. heute dort mundartlich, s. Berndt
sles. id. 131; Anton
oberlaus. 13, 8.
bei den schles. dichtern reich bezeugt; zuweilen mit stürzen,
das in der schles. ma. sterzen
lautet, verwechselt, s. teil 10, 4, 698,
die dort genannten zeugnisse von Lohenstein
und Gryphius
wohl besser hierher. besonders in verbindung mit von
und aus: iche wil a mohl für de lange weele ze mutter Salmen gihn unde wil üm roth froyn, wos ich machen soll, denne vu meeme vetter ho ich müssen stertzen Gryphius
lustsp. 306
Palm; auch 269; ihr mägde! gute nacht, seht eur Polylogus, der itzt mit sack und pack von hofe stärtzen musz, empfiehlt sich eurer gunst und wünscht euch so viel glücke Günther
ged. (1735) 1039; ... nur dis, mein keiser, schmertzet, dis jammert mich, mein fürst, dasz der, der nie gestertzet aus Oszmans lieb und dienst, mus Mammelukke seyn und ertztverräther heist und aufruhr führen ein Lohenstein
Ibrahim (1653) b 1; eltern fühlen lust im hertzen, wann der sohn ihr bildnüss ist. aber wann ihn gott erkiest, dass er muss von hinnen stertzen, was für jammer dieses sey, wohnet dir am besten bey Andreas Tscherning
deutscher getichte früling (1642) 329; geht (
ihr gedanken) mitten in ihr hertz, ihr dürft daraus nicht stertzen Czepko
bei Drechsler
Wencel Scherffer 252;
vgl.laszt die gedanken sterzen Gryphius,
s. teil 10, 4, 698; wenn seele, sinn und geist aus marck und adern stertzen, so fängt der tod erst an zu kämpfen mit dem hertzen Lohenstein
Cleopatra (1689) 12. —
ebenso in absoluter stellung: schaffe mir ein neues hertze, das mein boeses ewig stertze, heilger schoepffer, meine lust! Qu. Kuhlmann
bei Fischer-Tümpel
ev. kirchenl. 5, 584
a; wo sin die musen selbst? sie haben müssen sterzen, ihr sitz ist umgekehrt, in der gelehrten herzen, in ihren herzen steht, was allzeit übrig bleibt Opitz
ausgew. dicht. 247
Tittmann; [] diesz hausz ist nur geliehen. wol dem der sich befleist, geschickt hinauszzuziehen, wann gott ihn stertzen heist Tscherning
deutscher get. früling (1642) 161; ja das hertze klopft davon, wann dein treuer Coridon denkt an diesz sein traurig stertzen Czepko
bei Drechsler
Wencel Scherffer 252;
von den dienstmädchen '
den dienst aufgeben',
vgl. 2stürzen 4 (
teil 10, 4, 718): die köchin aber hatte ohnedies ausgedienet, und wird eben auf den tag lautbar, da sie soll sterzen; als habe ich ihr lohn gegeben und sie laufen lassen v. Schweinichen
denkwürd. (1878) 546.