lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

heide

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
40 in 21 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
161
Verweise raus
112

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

heide f.

Bd. 10, Sp. 795
heide, f. ager, campus. goth. haiþi, gen. haiþjos; ahd. heida, nur in der bedeutung 4 unten; mhd. heide; ags. hæð, engl. heath; altn. heiðr und heiði, schwed. hed, n. hede. der begriff der dem worte zu grunde liegt, ist der der weiten landstrecke, des ausgedehnten feldes, es stimmt (abgesehen von den suffixalen elementen) zu sanskr. kshêtra grund und boden, feld, gegend, platz, land (von kshi weilen, wohnen Böhtl.-Roth 2, 571); griech. κοίτη lager hat eine verengte bedeutung entwickelt. im deutschen verläuft der begriff von heide folgendermaszen. 11) heide bildet den gegensatz zu dem für haushaltung und wirtschaft urbar gemachten, der wohnung zunächst liegenden stück garten oder feld, bezeichnet also etwa unser gefilde, feld und flur im weitesten sinne: goth. gakunnaiþ blômans haiþjôs (τὰ κρίνα τοῦ ἀγροῦ). Matth. 6, 28; insandida ina haiþjôs seinaizôs (εἰς τοὺς ἀγροὺς αὐτοῦ) haldan sveina. Luc. 15, 15. mhd. schlieszt heide den walt aus, wise, anger, ouwe sind ihr nicht entgegengesetzt, werden aber als besondere sich abhebende theile der flur oft neben der heide ausdrücklich hervorgehoben: seht, wie heid und anger lît, und wie der walt in tüften stât. minnes. 1, 65a Hagen; welh ein kleittreit heide und anger, dâ bî schouwet sumerouwen. 1, 108a; velt und anger stêt bekleit, bluomen breit siht man ûf den heiden. 1, 109a; wîngarten, boume, gesæteʒ velt, al die wisen unt die heide. Wolfram Willehalm 256, 25. der walt wird der heide in manchen wendungen ausdrücklich entgegengesetzt (vgl. unter den vorhergehenden beispielen das erste): ich sach vil liehte varwe hân die heide und al den grüenen walt. diu sint nu beide worden val. minnes. frühl. 99, 30; heide unde walt sint beide nû val. Walther 39, 2; eʒ gruonet wol diu heide, mit niuwem loube stât der walt. Neidhart 11, 8 Haupt; in dem walde süeʒe dœne singent cleiniu vogelîn. an der heide bluomen schœne blüejent gegen des maien schîn. frauendienst 97, 11; was aber baum- und buschbestand der heide nicht ausschlieszt: under der linden an der heide. Walther 39, 12. namentlich ist charakteristischer schmuck der heide der wilde rosenstrauch: komen ist uns ein liehtiu ougenweide: man siht der rôsen wunder ûf der heide. Neidhart 24, 19 Haupt; vgl. 18, 7; 25, 26; und diu heide wol gestalt schône lît gerœset. K. v. Würzburg lieder 11, 31 (s. 363 Bartsch). hervorgehoben wird besonders der blumen- und grasschmuck der heide durch die stehenden beiwörter liehtiu, rôtiu, grüeniu heide; diu heide rôt, der grüene walt. Walther 122, 33; diu heide in liehter varwe lît von des meien blüete. K. v. Würzburg lieder 7, 5 (s. 358 Bartsch); nu siht man die heidegeblüemet wol. 9, 15 (s. 361), heide hât ir lieht gewant. Neidhart 6, 12 Haupt; ich wânde daʒ ich iemer bluomen rôt gesæhe an grüener heide. Walther 114, 33; Alphart der jungegap Witegen einen slac, daʒ er ûf der heide grüenevor im gestrecket lac. Alpharts tod 301, 2; von der heide grüenesoltestu geriten hân. 23, 4; sumervar ist nu gar heide, velt, anger, walt, hie unt dâ, wîʒ, rôt, blâ, gel, brûn, grüen, wol gestalt. frauendienst 431, 21. ebenso heiszt sie wegen ihrer ausdehnung diu breite heide, wie wir ähnlich vom breiten felde, von weiter flur reden: ûf eine grüene heide kwâmen si ze abentzît, diu was breit unde wît. gesamtabenteuer 1, 396, 74 (nachher anger wît genannt 80); sagt, hêrre, wer ir sît daʒ ir alterseine rîtentûf der heide wît. Alpharts tod 147, 2; so haltent uʒ den vandendurch iuwer degenheit, ûʒ dem gesindeuf die heide breit! 150, 2. diese verhältnisse dauern auch für das nhd.: die heid, grosz weyt fäld, campus Maaler 215d; die heid facht an ze grünen, redeunt campis gramina. das.; (schwämme die) auf den heiden oder druschen gern wachsen. Bock kreuterbuch (1565) s. 347a, s. auch driesch 2, 1408; ihr gärten, weinberg, först, ihr äcker, halden, hayden. Weckherlin 306 (nach ps. 148, 9); alle vögel in den lüften hört man singen weit und breit, alle nymphen in der heid sicht man newe heirath stiften. Opitz v. Zinkgref s. 84 (in der Fellgibelschen ausg. 2, 200 ist der vers verändert); wie sie so lieblich blickt uber die breite heiden, die in dem Reinthal ligt. Zinkgref das. s. 172; grosz ist das schloszgebäude in Ehrenburg; auf einer schönen heide liegts auszerhalb der stadt. Alxinger Doolin 4, 26; namentlich im volksmäszigen liede: liebstu mich,so lieb ich dich, röslein auf der heiden! Uhland volksl. 112, als er da kam auf grüne heid. 244; dein beicht solt du hie aufgeben auf diser haide grün. 334; ich han uf diser heide breit guot ritter und ouch knecht. 406; komt mir ewr bruder auf breiter heid. 434; das plümle auf der haide, das ain ist weisz, das ander plaw, der farb ist mancherlaie. 489; die haiden die ich doch maine ... sie ist im himelreich; darin da plüt ain plümlein, das gibt ain liechten schein. 865; die heid ist worden grüene. Liliencron volksl. 2, 60, 2; der kaiser wirt dich selbst noch suochen (feindlich angreifen) auf mancher griener hayde. Soltau 357 (von 1546); wann ich zeüch uber grüne heid. Gengenbach Nollh. 1225; so lang bisz ich (im kampfe) aufreibe dich auf der grünen heid. Hildebrand volksl. 380 (v. 1631); im wald und auf der heide da such ich meine freude, ich bin ein jägersmann. volksl. aus dem 19. jahrh. nach Bornemann (vgl. Hoffmann gesellsch. lieder s. 88); neuere dichter, die sich dem volkstone anschlieszen, brauchen heide noch ganz in diesem sinne: sah ein knab ein röslein stehn, röslein auf der heiden. Göthe 1, 17; pfingsten war, das fest der freude, das da feiern wald und heide. Uhland ged. 218; es gieng wohl über die heide zur alten kapell empor ein greis in waffengeschmeide. 198. Feste formeln haben sich an heide seit der mhd. zeit angeschlossen, namentlich über die heide gehen, ziehen, reiten, in dem sinne wie über feld gehen (3, 1475. 1476), über land ziehen: mir troumte hînt leide,wie iuch zwei wildiu swîn jageten über heide. Nib. 864, 3; ach gott, wie we tut scheiden! hat mir mein herz verwundt; so trab ich über die heiden, und traur zu aller stund. Uhland volksl. 129; und als sie über die heide kamen, hörten sie ein glöcklein läuten. 222; dann reitens frölich uberd heyd. narrensch. s. 51b Zarncke; nd. we is, de varen dor over de heide, nu Reinke alsus de strate belecht? Reineke Fuchs 3348. über heid und über wies eilen. Frisch 1, 434b; flohen und stoben sie uber die heid hinüber. Garg. 238b. um die verbannung aus einer stadt auszudrücken, heiszt es: mancher zuo meisterschaft sich kert, der nye das hantwerk hat gelert (gelernt), einer dem andern werkt zu leid, und tribt sich selbs dick uber die heid. Brant narrensch. 48, 12. ferner: was macht dein herr, dasz er sich so verschanzet? wil er nicht einmal ins feld ziehen? ich möchte ihn gern einmal auf einer grünen heide sehen. Schuppius 809; denn auf der heide wird die feldschlacht geschlagen, hier sammeln sich die heere: die hielten ûf der heide, die ritter unverzaget. Alpharts tod 114, 3; der schönste tod auf dieser welt ist, wer auf grüner heide fällt. R. Reinick lieder 23; vgl. auch einen theil der belege oben unter grüner, breiter heide. sprichwörtlich: wanns den dieben kompt zum eid, und dem wolf zur heid, so kommen sie beide darvon. Henisch 695, 24; ähnlich bei Pistorius: wann es dem wolf zur heide und dem dieb zum eide kommt, so haben sie gewonnen spiel. thes. par. 8, 27; auf grüner heide fischen. Schottel 1116a. Die bedeutung 1 tritt ferner noch in mancher der unten folgenden zusammensetzungen hervor; s. heidehopfen, heidelerche, heidenflachs, heidenlilie, heidenmeise, heidenelke, heidenelster, heidenrose. 22) aus dem gegensatze, den heide zu den einem wohnhause zunächst liegenden fruchttragenden grundstücken bildet, flieszt die vorstellung eines nicht urbar zu machenden, unfruchtbaren landes; diese vorstellung musz zwar frühe entwickelt sein, worauf der alte name heide für heidekraut (unten 4) so wie die bedeutung des ags. hæð campus incultus, locus desertus, tesqua, ericetum (Grein 2, 18) hinweist, kommt aber erst später zu gröszerer geltung; in Ober- wie in Niederdeutschland werden mit dem namen heide flache trockene landstrecken belegt, deren untergrund sandboden ist, worauf eine dünne erdschicht liegt; meilenlang einöde, nur heid und aschiger flugsand; kaum ein gezirp, kaum fern dürftiger schnucken geblöck. freundlich ergosz ihr ürnchen die kleine najad'; und am bächlein hub sich, freundlich und klein, dieses bewirtende haus. Voss 6, 311 (mit der überschrift das haus in der heide); laut klifft und klafft es, frei vom koppel, durch korn und dorn, durch heid und stoppel. Bürger 69b. niederdeutsch wird in der reimenden formel heide unde weide das fette grasland der trocknen heide gegenüber gestellt (die formel erlangt auch den allgemeinen sinn alles zusammen, alles miteinander, hamburg. hey un wey Richey 92); die heide macht ihre bewohner fleiszig, und diente vordem mehr zur schaaf- und bienenzucht, als jetzt. Möser osn. gesch. 1, 95. am bekanntesten und ausgedehntesten ist unter solchen landstrecken die Lüneburger heide: also das es forthin da weder holz noch roszmucken hat, sonder die ganze gegene ist seither zu einer feinen ebene worden, wie die Lunenburger heid. Garg. 147b; in zwei und dreiszik stunden reit er auf Cassel zu wol über die lünneburgischen heiden. Uhland volksl. 550; sie dient manigfach als bild für dürres, ödes: in der Lüneburger heide des geschäftlebens. J. Paul kl. bücherschau 1, 19; das gesicht (einer frau) nur ein mund zwischen zwei ohren, die brust trostlos öde, wie die Lüneburger heide. H. Heine 1, 13. Luther braucht so heide für ödes land: David war in der wüsten Siph, in der heide. 1 Sam. 23, 15; gieng hin zu David in die heide. v. 16; ist nicht David bei uns verborgen in der burg in der heide auf dem hügel Hachila, der zur rechten ligt an der wüsten? v. 19; wie der lew das wild friszt in der heide. Sir. 13, 23; nl. heyde, ericetum, locus copiosus erica Kilian; dichter nennen sie dürre, wilde, wüste heide: auf dürrer haidsuoch ich mein waid. Uhland volksl. 395; auf wilder heidsuoch in mein weid. 396; in wüstung und auf wilder hayd. Schwarzenberg 156b; allhier in dieser wüsten heid ist gar kein mensch nicht weit und breit. Opitz 2, 201; wo du (teufel) was künftig oft erklärt, in einer jungfraun eingeweide, die durch des eignen vaters schwerdt geopfert in der wüsten heide. A. Gryphius 1698 1, 60; wenn der ermattete jäger, vom mittagsstrale getroffen, durch die brennenden haiden und weiten hauungen wandert; wie erquickt dann sein durstiges herz nicht die schattichte wiese. Zachariä tageszeiten (1757) s. 49; warum verweilet ihr auf dieser dürren heide durch solch prophetisch grüszen unsern zug? Schiller Macbeth 1, 5, nach: why upon this blasted heath you stop our way with such prophetic greeting?; ich sag es dir: ein kerl, der speculirt, ist wie ein thier, auf dürrer heide von einem bösen geist im kreis herum geführt, und rings umher liegt schöne grüne weide. Göthe 12, 91; bedenk ich dann, wie manches jahr sich schon mein sinn erschlieszet, wie er, wo dürre heide war, nur freudenquell genieszet. 2, 191. der landschaftliche reiz der heide wird erst seit dem bekanntwerden der gesänge Ossians geschildert: Ossian hat in meinem herzen den Homer verdrängt. welch eine welt, in die der herrliche mich führt! zu wandern über die heide, umsaust vom sturmwinde, der in dampfenden nebeln die geister der väter, im dämmernden lichte des mondes hinführt. Göthe 16, 126. 33) heide für wald in den norddeutschen bezirken, fuszt auf der bedeutung 2, es ist gewöhnlich der mit nadelholz bestandene heideboden: heide heiszet eigentlich ein groszer wilder mit tangel- oder schwarzem holze bewachsener wald. öcon. lex. (1731) 987; heide, lucus, sylva, saltus Steinbach 1, 722; heide waldigtes land zur wildbahn und zum holzfällen Schütze 2, 126; so heiszen in der Mark alle wälder heiden, bei Halle a. S. ein ausgedehnter nadelwald, der auch laubholz enthält, die Dölauer heide, bei Düben in der preusz. provinz Sachsen liegt die Dübener, oder dübische heide; doch sint drî heide binnen Sachsen, dâ den wilden tieren vrede geworcht ist bî kunges banne, sunder beren unde wolfen und vuchsen; daʒ heiʒen banvorste. daʒ eine ist die heide zu Koyne; daʒ andere der Harcz; daʒ dirte die Magetheide. Sachsensp. 2, 61, § 2. Schiller nimmt heide für bergwald: so stürzt der wetterbach sich rauschend nieder von des berges heide. zerstörung von Troja 54; so, wenn der pflüger schaar auf hoher bergesheide der äxte mörderische schneide auf den bejahrten stamm der wilden esche zückt. 107; zerreiszt der erde brüllend eingeweide und zieht den eichbaum von des berges heide. Dido 89; jetzt liebt sie noch, zu wohnen auf den bergen, und von der freien heide fürchtet sie herabzusteigen in das niedre dach der menschen. jungfrau, prolog, 8. auftr.; oft vernahm sie (die stimme des hifthorns) mein ohr mit freuden auf des hochlands bergigten heiden, wenn die tobende jagd erscholl. M. Stuart 3, 1. 44) heide als name mehrerer pflanzen, die auf heideboden wachsen. 4@aa) die erica, schon ahd. heida thymus, myrice Graff 4, 809; mhd. heide Lexer mhd. wb. 1, 1207; heid, ein kraut, erice, sisara, tamarix Maaler 215d; in Baiern die haid und der haiden Schmeller 2, 150; nl. heyde, l. heydkruyd erica, brya silvestris Kilian; nd. heie erica Schambach 77b; auch niederrhein. hey merica Dief. 358a (15. jahrh.); der wird sein, wie die heide in der wüsten (ἔσται ὡς ἀγριομυρίκη ἐν τῇ ἐρήμω septuag.) Jer. 17, 6, vergl. 48, 6; wer hayd im wald mehet oder mit eisern rechen oder kreuln rechet, der ist verfallen zwei pfund neuer heller. marggr. nürnb. waldordnung D iijb. 4@bb) heide oder heiden als masc. spartium scoparium, pfriemenkraut. Schm. 2, 151. 4@cc) empetrum nigrum, die heide mit schwarzen beeren. Nemnich 2, 1486. 4@dd) ledum palustre, weisze heide, hartheide. Nemnich 3, 357. 4@ee) heide, buchweizen: buchweitzen, oder, wie man ihn im südlichen Deutschland allgemein nennt, die heide. Sartori neueste reise durch Österreich (1812) 2, 389. heide ist erst jüngere form für das masc. heiden und heidenkorn, dessen name vielmehr mit heide, heiden paganus zusammenhängt. 55) heide, seeheide, benennung einer corallenart, gorgonia placomus.
14286 Zeichen · 237 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    HEIDEstf. st. swf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    HEIDE stf. 1. ebenes, unbebautes land, worauf gras und wilde blumen, auch wol einzelne bäume wachsen. goth. haiþi gr. ἀγ…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    heideF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    heide , F. Vw.: s. hēde

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    4. Heide

    Adelung (1793–1801) · +12 Parallelbelege

    4. Der Heide , des -n, plur. die -n, Fämin. die Heidinn, plur. die -en, eine Person, welche außer der Erkenntniß des wah…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Heide

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    1 Heide mask, außer in Pkt c meist pl; (in frühen Br u Labores juv) selten -y- u -ai-; ca die Hälfte der gut 70 Belege i…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Heide

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Heide , s. Ericaceae .

  6. modern
    Dialekt
    heide

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    heide [haitə Katzent. Zinsw. ] Interj. der Freude: h. noch emol! auch der Überraschung, wenn man fällt, anstösst, oder e…

  7. Spezial
    Heide2

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Hei|de 2 f. (-,-n) ‹bot› (Heidekraut) lisöra (-fes) f.

Verweisungsnetz

195 Knoten, 226 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 18 Hub 3 Wurzel 2 Kompositum 153 Sackgasse 19

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit heide

885 Bildungen · 780 Erstglied · 105 Zweitglied · 0 Ableitungen

heide‑ als Erstglied (30 von 780)

Heide I

SHW

Heide I Band 3, Spalte 213-214

Heide II

SHW

Heide II Band 3, Spalte 215-216

Heide(n) I

Idiotikon

Heide(n) I Band 2, Spalte 990 Heide(n) I 2,990

Heide(n) II

Idiotikon

Heide(n) II Band 2, Spalte 991 Heide(n) II 2,991

Heide(n)arbeit

Idiotikon

Heide(n)arbeit Band 1, Spalte 423 Heide(n)arbeit 1,423

Heide(n)batzeⁿ

Idiotikon

Heide(n)batzeⁿ Band 4, Spalte 1970 Heide(n)batzeⁿ 4,1970

Heide(n)benz

Idiotikon

Heide(n)benz Band 4, Spalte 1410 Heide(n)benz 4,1410

Heide(n)beri

Idiotikon

Heide(n)beri Band 4, Spalte 1465 Heide(n)beri 4,1465

heide(n)beriblāw

Idiotikon

heide(n)beriblāw Band 5, Spalte 244 heide(n)beriblāw 5,244

Heide(n)besti

Idiotikon

Heide(n)besti Band 4, Spalte 1793 Heide(n)besti 4,1793

Heide(n)blatteⁿ

Idiotikon

Heide(n)blatteⁿ Band 5, Spalte 198 Heide(n)blatteⁿ 5,198

Heide(n)block

Idiotikon

Heide(n)block Band 5, Spalte 13 Heide(n)block 5,13

Heide(n)blātereⁿ

Idiotikon

Heide(n)blātereⁿ Band 5, Spalte 206 Heide(n)blātereⁿ 5,206

Heide(n)brugg

Idiotikon

Heide(n)brugg Band 5, Spalte 545 Heide(n)brugg 5,545

Heide(n)brōt

Idiotikon

Heide(n)brōt Band 5, Spalte 961 Heide(n)brōt 5,961

Heide(n)buck

Idiotikon

Heide(n)buck Band 4, Spalte 1141 Heide(n)buck 4,1141

Heide(n)burg N

Idiotikon

Heide(n)burg N. Band 4, Spalte 1578 Heide(n)burg N. 4,1578

Heide(n)bīel

Idiotikon

Heide(n)bīel Band 4, Spalte 913 Heide(n)bīel 4,913

Heide(n)chammer

Idiotikon

Heide(n)chammer Band 3, Spalte 251 Heide(n)chammer 3,251

Heide(n)chetzer

Idiotikon

Heide(n)chetzer Band 3, Spalte 596 Heide(n)chetzer 3,596

Heide(n)chilcheⁿ

Idiotikon

Heide(n)chilcheⁿ Band 3, Spalte 234 Heide(n)chilcheⁿ 3,234

Heide(n)chol(l)i

Idiotikon

Heide(n)chol(l)i Band 3, Spalte 209 Heide(n)chol(l)i 3,209 o.

Heide(n)chrūt

Idiotikon

Heide(n)chrūt Band 3, Spalte 894 Heide(n)chrūt 3,894

Heide(n)chuchi N

Idiotikon

Heide(n)chuchi N. Band 3, Spalte 130 Heide(n)chuchi N. 3,130

heide als Zweitglied (30 von 105)

swīkheide?

KöblerAnfrk

*swīkheide? , st. F. (i) Vw.: s. *swīkheid?

Scheide

RDWB1

Scheide f ножны (напр., для меча, для сабли) anat. промежность, влагалище чехол, футляр граница (напр., водная), межа

abescheide

MWB

abe·scheide

abescheide stF. (wie abescheidunge 3) ‘Wegabzweigung, Kreuzung’ bore uf dine hende zu im umme dy selin dinir cleinin, di do hungirs vorterbi…

abscheide

KöblerMhd

abscheide , F. Vw.: s. abescheide

benodicheide

KöblerMnd

benodicheide , F. Vw.: s. benȫdichhēt*

berntheide

KöblerMnd

berntheide , Sb. Vw.: s. berntheit*

bescheide

Lexer

be-scheide stf. auseinandersetzung Karlm. 101,49 ; bedingung mit der beschaid Mz. 1, 415 ( 1389 ) auch sw. mit der bescheiden Mw. 294 ( 1335…

beutenheide

DWB

beuten·heide

beutenheide , f. silva in qua propter examina silvestrium apum alvearia in arboribus suspensa sunt. Frisch führt die beutenheide bei Storkau…

biswīkheide

KöblerAnfrk

biswīkheide , st. F. (i) Vw.: s. biswīkheid*

blattscheide

DWB

blatt·scheide

blattscheide , f. vagina folii: die krone der blätter hebt sich aus einer grünen den stamm fortsetzenden blattscheide.

buochheide

AWB

buoch·heide

buochheide mhd. ( st. sw. ) f. buch-heide: nom. sg. Gl 3,44, 49 ( Paul. 106, 13. Jh. ). Heidekraut, Besenheide, Calluna vulgaris L.: myrica …

dakhêide

MNWB

dak·heide

dakhêide , f. , Heideplaggen, rechteckige Stücke zur Befestigung des Strohs am First.

degenscheide

DWB

degen·scheide

degenscheide , f. vagina ensis. so oder erbsenschote heiszt eine schnecke nautilus legumen.

endeschêⁱde

MNWB

ende·scheide

endeschêⁱde , (ē) , f. , Grenzscheide (vgl. ende ), ende unde e., binnen allen ēren e.-n belēgen.

entscheide

BMZ

ent·scheide

entscheide stv. 1. scheide aus einander, sondere, unterscheide. redelich ist daʒ, daʒ ein iclîch ding entscheidet und ordinet alsô iʒ ist: d…

fuchsscheide

DWB

fuchs·scheide

fuchsscheide , f. drei lange flache oben in eine spitze zusammengehende hölzer, den fuchsbalg darüber auszuspannen und so zu trocknen. bei d…