Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beuten
beuten , wie schon bei beute gesagt wurde, erscheint nicht in reinmittelhochdeutschen denkmälern, zuerst im passional, und stimmt in seinem lautverhalt zu fremden wortformen. das altn. bŷta bedeutet sowol commutare als distribuere, das schw. byta mutare, permutare, partiri, im dän. bytte herscht die vorstellung von tauschen, wechseln. mit recht leitet Ihre aus der des vertheilens auch die der beute, praeda, es geht ans beuten, an die beute, will sagen ans austheilen des gewonnenen, genommenen, geraubten guts, welches nun in andere hände kommt, seinen herrn wechselt ( vgl. DWB ausbeuten ). nich…