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gebet

mhd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gebet m.

Bd. 4, Sp. 1739
gebet, m. preces, subst. zu bitten. II. Form und herkunft. I@11) es ist nicht von beten, zu dem es das heutige sprachgefühl zieht, sondern von bitten, wie es denn lange noch auch ein bitten bezeichnete; beten ist umgekehrt erst gebildet von bet (s. d., mhd. Loh. 1253), der einfachen form von gebet, die noch im 16. jh. nicht vergessen war, nicht oberd. blosz, wo in bet das ge- geschwunden sein könnte (s. sp. 1606 ff.), sondern auch mitteldeutsch, z. b. bei Luther: auch soltu wissen, das ich nicht wil diese wort alle im gebet gesprochen haben .. sondern ich wil das herz damit gereizt und unterricht haben, was es für gedanken im vater unser fassen sol, solche gedanken aber kan das herze (wens recht erwarmet und zu bete lustig ist) wol mit viel andern worten .. aussprechen. 6, 309b (andere stellen unter bet und bei Dietz 1, 285b). auch fürbet n., fürgebet, fürbitte: mögen dieselben erwelten .. auch mit irem fürpete von got erwerben. Berthold teutsche theol. 84, 2; der heiling fürpet. 84, 5 (das. das pete); dasselb fürpete 84, 9. dasz die ge-form beim subst. allein auf dem platze blieb, während sie bei beten und bitten nicht aufkam, das ist auffallend und musz in der bedeutung seinen grund haben, gebet vielleicht als anhaltendes bitten gemeint. I@22) schon ahd. ist gapet, gibet u. a. (Graff 3, 57) entschieden überwiegend gegen pet, wie umgekehrt betôn gegen gibetôn; ebenso mhd. gebet und beten, seltener gebeten, aber gebiten häufig genug neben biten. auszer dem hd. auch ags. gebed n., altengl. ibed, ibede, später bede, auch noch in der bedeutung bitte (Halliw. 157a), und alts. gibed gebet neben bedôn beten, mnd. gebet, gebedes Sch. u. L. 2, 20b, gebed oratio Dief. 399a, mnl. gebede (s. II, 3, d); nnl. gebed, auch noch in der bedeutung bitte, nnd. bei Dähnert gebett (s. II, 2, f), d. h. noch mit kurzem vocal, s. hd. unter 4. I@33) die bildung; es ist nebst bitte nur ein stück aus einer alten reichen entwickelung einfachster subst. verb. in geschlecht und stammbildung: I@3@aa) gebet, bet von bitten (stamm bit) ist wie gebot von bieten, gebieten, noch genauer treffend wie mhd. sëʒ, gesëʒ sitz, wohnsitz n. von sitzen (stamm siʒ, jenes noch in seszhaft), im vocal auch wie mhd. mëʒ n. masz von mëʒʒen, d. h. mit der einfachsten stammbildung und keinem andern bildungszeichen als der vocalbrechung, darin zusammentreffend mit dem vocal des part. praet., wie gebet noch heute in dem part. gebeten sein seitenstück und seine brücke zu bitten hat. I@3@bb) daneben mit ungebrochnem oder dem vocal des praesens und dessen stammbildung bit n. (gen. bittes? oder bites?), mhd. und noch im 16. jh., für bitte und gebet (wb. 1, 171a): iedoch so kunt er zu letzt dem grafen ... das bit nit weiter abschlagen, wilfaret im eben. Zimm. chron. 1, 341; bericht den doctorem mit hochem pit und verhaiszen u. s. w. 2, 407, bitten und versprechungen; vergl. bet und bit bei H. Sachs V, 217b (s. unter bet). das ist genau wie sitz, mhd. siz neben sëʒ, freilich als m., aber daneben gesiz n. und umgekehrt sëʒ auch als m. (wb. 21, 337a), und ebenso auch bet, bät als m., sicher auch schon mhd. (der bet, oratio Steinbach 1, 93): der doch (der statthalter) sampt des königes rät durch der burgerschaft groszen bät verschicket ihn in das ellend. H. Sachs 1, 155c. auch mnd. beides: oratio, en bet, byt. Dief. 399a, bet nov. gl. 273a, auch beet geschrieben, gen. bedes, s. Sch. u. L. 1, 295 fg., wonach auch für die hd. form gen. bites das wahrscheinliche ist. I@3@cc) auch ein fem. mit derselben doppelten bildung, ahd. bëta und bita, mhd. bëte und gewiss auch bite (s. bitte), immer auch mit der bedeutung bitte wie gebet, noch im 16. jahrh. bete (s. d.); vgl. ahd. gëba und giba gabe (s.gabe I, b). endlich wie mhd. gâbe neben gibe, gëbe, und wie sâʒe f. neben seʒ n., mâʒe f. neben mëʒ n., so wirklich auch bâte bitte bei Ebernand 859 u. ö.; ähnlich erscheint dem n. bit entsprechend ags. gif n. gabe (s.gabe I, c), sodasz bitten, sitzen, geben, messen in der ausprägung ihrer alten subst. verb. fast genau hand in hand gehn. auch das fem. bete hatte übrigens eine ge-form zur seite, die gebette (s. d.), wie das gebet neben das bet. I@44) zur nhd. form. I@4@aa) es findet sich auch gebät, z. b. bei Alberus (wie bät bei H. Sachs vorhin); dann zur bezeichnung der länge, die darnach hd. schon um 1500 durchgedrungen war, gebeet bei Keisersberg, s. II, 2, d, auch bei Luther gebeet, gepeet und gebeth, s. Dietz 2, 23b. auch in diesem gebeth, oft im 17. jh. und noch bei Adelung, sollte th die länge bezeichnen (vgl.gebeht Lavater unter 5) und es zugleich vom imp. gébet unterscheiden: ein gebeth thun. Olearius pers. rosenth. 1, 13; priesterliche gebethe heiszt ein sinngedicht bei Logau: gebet, sprechen manche priester, soll gebeth für euch man sprechen. 2, 8, 14. I@4@bb) daneben aber auch noch 'gebätt, das bätten' Maaler 158d, gebett bei Luther, Steinhöwel (II, 1, a), kartengebett bei Fischart unter II, 3, e im reim auf prett, und oberd. noch im 18. jh. z. b. bei Conlin (wie betten) 3, 260 u. o., Denzler 2, 122b. also auch hd. noch mit kurzem vocal neben dem langen, gestützt vermutlich durch den anklang von bitten, das man noch nahe fühlte. in dem gebett kann übrigens auch gebette stecken, das oberdeutsch erscheint: das sibende gebette sprichet also. Wackern. pred. 181, 88; nu sond ir merken diu siben gebette (bitten des vaterunsers). 180, 24, alem. 14. jh., und wieder auch ohne ge- das fünfte bette 181, 68 (und diu vierde bette das., s. 3, c), wie noch im 16. jahrh. das bette, gebet, bei Reuchlin unter bet, bei Dasyp. gebette 303b. 193a. I@4@cc) diesem gebette entsprechend auch gebete einzeln in der ganzen nhd. zeit: gebete voc. 1482 k iijb, gepete l 7b; ein rechtschaffen gebete. Luther bei Dietz 2, 23b; das heiszet das gebete in die schanz geschlagen 24a, und öfter so (auch nahe bei gebet); das gebete. Logau 1, 1, 8 überschr. (das gedicht selbst s. V, 2232); da er allein sich glaubte und dies gebete that. Rückert 175. die form stammt wol nur aus vermischung theils mit bildungen wie gespräch, ursprünglich gespräche, theils mit den subst. verb. wie gerede (s. sp. 1616); vgl. gebete. I@55) als neutr. ist ihm eigentlich auch ein pl. gebeter zuständig, den auch Adelung noch als mundartlich nordd. anführt: ihr lebt so fromm und woll, dasz ewere gebetter woll gut sein müssen, und glaube dasz euch unser herrgott lieb hat. Elis. Charl. v. Orleans 3, 363 u. ö.; die nützlichen gebeter und sprüche. Felsenburg 1, 283; tischgebeter. das.; die sich einbilden, sie müszten ihre gebeter aus allerhand zusammen gestoppelten biblischen sprüchen auf eine wunderliche art zusammen flicken. Liscow 229; ruhig sahn es (das feindesheer) unsre väter, weil mit ausgestreckter hand der erhörer der gebehter still bei ihrem panner stand. Lavater Schweizerl. 406 (behten 356 u. ö.). IIII. Gebrauch und bedeutung. II@11) gebet, bitte, wenigstens in wichtigen fällen, flehende bitte, besonders an höhere gerichtet. II@1@aa) nhd.: der heilige bobest Leo .. bat in (den Attila), das er wider heim fre .. dis erwarp der bobest mit sime gebette. Straszb. chron. 376, 7. 11; ich hab auch ein kleines gebet an e. gn. zu thun .. bitt, e. gn. wolle mich gnädiglich drinnen dulden. der pfarrherr von Kranach hat ein eheweib genomen .. er hat mich aber gebeten, gegen e. g. für ihn zu bitten u. s. w. Luther br. 2, 249; das verwilliget Xantus vom gebett des volks (exorante populo). Steinhöwel Äsop Freib. 1569 15b; legten sie grosz gebet an den öbern gewalt, um gnad dem hirten zu erwerben. 43. noch bei J. Paul: oben zogen grosze weltkugeln. auf jeder wohnte ein einziger mensch, er streckte bittend die arme nach einem andern aus, der auch auf einer stand und hinüberblickte, aber die kugeln mit den einsiedlern um die sonnensichel und die gebete waren umsonst. Titan (1800) 3, 421. auch bett bitte kann neutr. sein, also im grunde gleich gebet, s. I, 4, b (freilich auch fem.): ich wil euch ein bett anlegen. Schaidenreiszer Od. 1538 61 (in der ausg. 1570 190b gebessert in bitt), wie gebet legen an einen vorhin, vergl. angelegentlich bitten, einem mit bitten anliegen. II@1@bb) die bedeutung fehlt in den neueren wbb., auch mhd. und ahd., aber sicher nur durch zufall, weil sich die geistliche bed. zu entschieden in den vordergrund stellte (fehlt doch die stelle aus Luther auch bei Dietz). ein mhd. zeugnis vielleicht bei Schmeller 1, 216, der aus der urkundensprache anführt: »die zeugen dieser bet oder gebet umb daʒ insigel (das man von einem andern entliehen) muszten zu end der urkunde namentlich angeführt werden«, obwol darin auch das fem. gebette (s. d.) enthalten sein kann, mhd. gebete. aber im 15. jh. wird wirklich auch petitio, rogatus u. ähnl. angegeben: gebet, oratio, petitio, deprecatio, oramen, intercessio, obsecratio. voc. inc. t. h 8b; gebete, oratio, deprecatio, preces, supplicatio, flagitatio, petitio, rogatus. voc. 1482 k iijb; also dringende bitte (flagitatio), auch mit intercessio, obsecratio musz eine weltliche fürbitte gemeint sein, jenes wird in den voc. erklärt mit bittunge, erwerbunge der gnaden, auch bet, nd. bedde, hochd. auch in zwei andern voc. gebet Dief. 303b, Melber n 3b, obsecrare aber ist bitten und beten, umb heilig ding bitten Dief. 389a, beschwörend flehen; deprecari dagegen ist zwar gleichfalls seer bitten, furbitten Dief. 175a, aber auch bidden godde edder de hilghen n. gl. 131a. auch im 16. jh. ist in precatio, ein bitt, gebette Dief. 193b, gebätt, bitt, precatio, preces, rogatus Maaler 158d die weltliche bitte gewiss eingeschlossen. ebenso noch nl. gebed neben bede bitte. II@1@cc) wie nahe gebet dem bitten noch im 16. jahrh. im sprachgefühle lag, wird auch daraus deutlich, dasz da bitten, bat erscheint, wo wir beten setzen müszten: auch die da bittent gegen der sunnen oder gegen dem mon oder dem gestirn (die sündigen). Geffken bilderkatech. 2, 112; die ein (wehmutter) hört beicht, die ander las, die dritt bat ir vor. Garg. 103b (Sch. 183), betete der gebärenden vor, vergl. noch aus Pfeffel unter bitten 5; schon mhd.: deu sunne und der mâne und die ainlef stern die naigten sich von himel herabe und pâten Josepen an. spiegel deutscher leute s. 2, wie vorher pâten sie an, vgl. unter 2, a aus Barl. bat für sprach sîn gebet; und was den frouwen sô trût, daʒ sin stille und überlût minneten und anbâten und in zeime gote hâten. Stricker Karl 3151; si dûht, si hete Gahmureten wider an ir arm erbeten (erbetet). Parz. 113, 14. und auch umgekehrt beten als starkes, flehendes bitten, wenigstens in der verbindung z. b. alles bitten und beten half nichts, wie man z. b. in Thüringen, Hessen sagt; hatte doch ahd. betôn den acc. der person bei sich, wie bitten (Tat. 34, 2, myth. 27). II@22) gebet als bitte zu gott, 'oder den heiligen' (1, b) oder den göttern. II@2@aa) gebet als die worte des gebetes, ein gebet oder gebete sprechen, murmeln u. a.: er sprach ze gote sîn gebet über des niuwen küneges leben .. dar nâch bat er über al die schar, daʒ si got behuotte gar u. s. w. Barl. 370, 36; der keiser sîn gebet sprach, alsô gewâfent sô er was, kniete er dicke ûf daʒ gras, umbe daʒ êwige heil. Stricker Karl 8490; da die knecht das sahen (dasz der feind anrückte), knieten sie nider, sprachen ir gebet umb glück und sig nach irer gewonheit. Wilw. v. Schaumb. 171; so gehe denn, mein kind (zur messe), und sprich in andacht ein gebet für mich. Schiller 68a; Barthle, der hastig im stalle auf und ab schritt und gebete murmelte um das und jenes. Felder sond. 2, 236, was Luther gemurre der gebetlein (s. d.) nennt, mhd. und älter zu vermuten rûnen, wie das geriune des priesters am altar todes gehüg. 159, Berthold 500, 1, des gebetes rûn: dô vlêhete er Neptûne mit maniger bete rûne. Albr. v. Halb. (Haupt 11, 365, vgl. v. 55). ursprünglich auch singen, eben vom raunenden beten, doch wol auch vom lauten (wofür besonders gott anrufen steht): bithiu scal man dago gihuuelîches thiz gibet singan (das vaterunser). Weiszenburger catech. bei Müll. u. Sch. denkm. 159 (157), vgl. die anm. mit nachweisungen s. 513 fg. (453), wo 'silenter cantare' gleich dem geriune vorhin; auch ags., s. myth. 29 anm. singende his gebedu (pl.). von gedankenlosem, handwerksmäszigem beten gebete plappern, plärren, hersagen u. ähnl.: du irrest, spricht der geist: die (nonne) sagt gebete her, die junge (die wolthätig arbeitet) betet. Ramler fabellese 3, 34. auch mit beten verbunden: Elias .. betet ein gebet, das es nicht regnen solte. Jac. 5, 17; wie könig Salomo ein fürstlich gebet betet zu got. Luther 1, 500b. II@2@bb) von der ganzen handlung, mit händefalten, kniefall u. dgl: die hände falten, niederfallen zum gebete. dazu ein gebet thun, die worte doch auch als hauptsache: gibet tuont, obsecrationes faciunt. Tat. 56, 5; dô begunde vallen hie der bâbest nider ûf diu knie und tet ze gote sîn gebet. Konrad Silv. 5055; tet über in dâ sîn gebet. 1784; bat sie, das man ir erleubete abends und morgens heraus zugehen und ir gebet zu thun zum herrn. Judith 12, 6. jetzt heiszt das sein gebet verrichten: die ihr gebett in der kirchen verrichten. Conlin 3, 260 (auch vollziehen das.), auch noch mit dem possess. sein, das, wie die beispiele zeigen, alt überliefert ist, sîn gebet tuon, sprechen (auch ags. u. a), auch jetzt noch sein gebet richten an .., 'seine' andacht verrichten (Conlin 3, 300), von dem knieenden beten hiesz es lange an sînem gebete ligen, an sîn gebet vallen (vgl. kreuzweis 2): Karl an sîneme gebete lac unz an den morgenlîchen tac. Rol. 3, 2. diesz am gebete noch im 16. jahrh.: die ire hoffnung auf gott stellet und bleibet am gebet und flehen tag und nacht. 1 Tim. 5, 5. gewöhnlich in: und er bleib uber nacht in dem gebet zu gott. Luc. 6, 12; ich war .. im gebete. ap. gesch. 11, 5; doch gab er sich in sein gebet. Pauli sch. u. ernst 270 (s. unter geben 24, d, α); welch glück, so hoch geehrt zu werden und im gebet vor gott zu stehn! Gellert 2, 72 (das gebet); o liegt nur im gebete, feig in den staub gebückt! Körner leyer u. schw. 33. auch der bestimmte artikel bei im gebete erinnert an jenes sein gebet, wie im folgenden: das sie die kranken mit dem gebett, mit salbung, oder mit auflegung der händ .. könten gesund machen. Fischart bien. 1588 183a. II@2@cc) gemeinsames, gemein gebet publicae preces Henisch 1387, Stieler 178, gemein bett supplicatio Dasypod. 303c, als gottesdienstliche handlung, als theil des 'amtes', mit thun, halten: in dem das man mess gehalten und das gemein gebet fur sie (die sterbende) gethan. Flersheimer chron. 53, 11; und sie hielten ein gemein gebet, das der barmherzige gott wolt seinen zorn gar von inen abwenden. 2 Macc. 8, 29 (so noch engl. common prayer). das heiszt aber auch kurzweg gebätt comprecatio Maaler 158d, z. b.: so ermane ich nu, das man fur allen dingen zu erst thue bitte, gebet, furbit und danksagung fur alle menschen, fur die könige und fur alle oberkeit. 1 Tim. 2, 1; gleich nach dem essen werde (gehe) ich ins gebett aux Carmelites. Elis. Charl. v. Orl. 4, 204; mhd., wo man das gemeinsame noch in dem ge- fühlen konnte: ir tôten truogen sî hin ze münster, dâ manʒ ambet tete mit vollem almuosn und gebete. dar nâch truogen si in ze grabe. Iwein 1410. im pl.: es war gestern der zweite christtag. wie alle gebetter aus waren .. Elis. Ch. v. Orl. 3, 689. dazu das gebet halten, s. vorhin aus den Macc.: nach gehaltenem gebet. Nicolai in dess. leben von Gökingk s. 13. anders: wenn ein fürst jedermans gunst und das gemaine gebet verleurt, so ists mit ihm geschehen. Henisch 1388, 28, dasz alle für ihn beten. II@2@dd) andre wendungen und verbindungen. II@2@d@aα) sich ins gebet geben, begeben u. ä., nichts weiter als zu beten vornehmen: du wilt dich nitt geben in das andechtig gebeet, du wilt nit betrachten, du bist kalt und hört (hart, wirst nicht weich). Keisersberg gran. O ijd; wie ein h. Paulus der einsiedler, so sich alle tag 3000. mal zum gebet begeben. Conlin 5, 453; sich zu ernstlichem gebeet keren. Keisersberg a. a. o. J 1b. II@2@d@bβ) inniges, andächtiges, heiszes gebet, mhd. mit heiʒem, innerem gebete (Lexer 1, 753), bei Luther innerlich und euszerlich gebet Dietz 2, 23b, falsch und vergeblich gebete daselbst; lautes, stilles gebet; herzliche gebete. Körner leyer u. schw. 38; ein stumm gebet. 15; leer gebet Göthe 13, 288, erfolg- und hoffnungsloses; gebet des geists und herzens als gegensatz von langem mundgebet Frank spr. 2, 110b, verdrüszig maulgebett 110a. königlich gebet Göthes 2, 89 (ha, ich bin der herr der welt u. s. w.); und voll gebeht ist herz und mund. Lavater Schweizerl. 352 II@2@d@gγ) dem beten für einen, über einen, um etwas entspricht: thu kein flehen noch gebet fur sie, denn ich wil sie nicht hören. Jer. 11, 14, vgl. unter a aus Schiller; aber dich, lieber leser gut, bitt ich mit trewherzigem mut ... das du mir darfür nichts erzeigst, dann für mich dein gebett darreichst. Laur. Albertus teutsch grammatik a. e. (Reichard hist. der d. sprachk. 45); und hetten sie noch zehenmal ir gut gebett darüber gethan (über die speise, um sie zu weihen, zu segnen). Fischart bien. 1588 160b, vgl. unter a die mhd. stellen gebet über, für einen (mit herabgeflehtem segen, über ihn verbreiteten händen), gebet umbe, bitte um etwas; nach dem gottesdienste besuchte er den pfarrer .. um ihm bht gott zu sagen (vor seinem abgang in die fremde) und ihn um sein gebet zu bitten. Felder Nümmam. 118. einen in sein gebet einschlieszen. auch mit zuschreiben, d. h. canzleimäszig gedacht, oder wie im contobuch des kaufmanns: so hab ich noch zwo schwestern in einem frauwenkloster, die schreiben mir zu vil malen ir andechtig gebett zu. Wickram rollw. 145, 4. vgl. gebetsschuldig. II@2@d@dδ) es heiszt gebet zu gott, zu den heiligen (mhd. ze gote z. b. unter a. b), aber auch mit an, wie bitte an einen, wie anbeten, z. b.: das christliche volk zum gebet an das höchste numen anmahnen. Simpl. 1, 265 Kz.; vgl. noch sein gebet an gott richten, z. b. unter 3, c. II@2@ee) sprichwörtlich und in redensarten, bei Henisch 1386 ff. reichlich gesammelt, z. b.: ein gebet soll kurz und gut sein; kurze gebet, tiefe andacht; lange gebet haben wenig andacht; je gröszer noth, je stärker gebet; wo kein noth, da kein gebet; das gebet des elenden dringet durch die wolken; des demüthigen gebet geht durch den himmel (vergl. dazu unter gänsehimmel aus K. Schiller); der eltern gebet, wüntsch und weissagen kleben gern; kein recht gebet ist verloren; gebet ist des himmels schlüssel; durchs gebet stürmet man gott seinen himmel; der jungen that, der mitlen rath, der alten gebet vil nutzen hat. dagegen hundsgebet kompt nit inn himel Frank spr. 1, 83a, mit der erklärung: die nun (nur) bellen allein mit dem mund ghen himel, werden nit erhört, ja ir gbet wirt in zur sünd; auch katzengebet (s. d.) kompt nicht inn himmel Henisch 1387, ausgelegt als 'ein unverdienter fluch'; so heiszt das fluchen der fuhrleute der gottlosen fuhrleut gebet froschm. P 7b am rande, vgl. fuhrmannsgebet. II@2@ff) aus der kirchenzucht stammen musz die noch verbreitete redensart einen ins gebet nehmen, ins gewissen reden, das gewissen schärfen u. ä.: ein vater erzählte Gotthold, dasz er willens wäre, seinen sohn reisen zu lassen und dasz er zuerst in die Niederlanden, hernach auch in England gehen solte, bat deshalber ihn mit ins gebet zu nehmen. Scriver Gotthold 1067, als geistlicher, beichtvater; gieng er ins haus zurück und nahm die weiber scharf ins gebet. J. Gotthelf bilder u. s. 5, 126. auch gleich einen zur rede setzen, ihn vornehmen um ihn auszuholen, auch im spiel einem zusetzen, s. Bernd Posen 72. nd. enen int gebett nemen, ihm scharf zusetzen, mit worten oder thätlich. Dähnert 145a. die ursprüngliche bed. ist wol: einen beten lehren, d. h. nach geleisteter beichte, wo dann der geistliche ihm vorbetete. das Brem. wb. 1, 65 gibt na'n been gaan (zum beten gehn), als bauernwort für: in die katechisation gehn, am Rhein heiszt ins gebet gehn in den confirmandenunterricht Kehrein Nassau 153. II@33) weiteres zum begriffe. II@3@aa) gebet für das von gott erbetene: gott gewärt uns unsers gebets. Henisch 1386, 66; ebenso bitte, z. b. er gab inen ire bitte ps. 106, 15, einem seine bitte gewähren, und wie in den einzelnen bitten im vaterunser, dem gebet des herrn (oratio dominica), das wort zugleich diese bed. hat, so heiszt das auch gebet: disz ander gebeth thut zwei dingk, ernidert und erhebt uns. Luther ausleg. des vateruns. 1518 C iijb. die gewöhnliche wendung für jenes gewähren ist das gebet erhören, was doch eigentlich nichts mehr aussagt als: wirklich hören, ordentlich hören, sodasz die gewährung im fall des hörens als unfehlbar gedacht war. II@3@bb) gebet an andere gottheiten: der tempel ist euch aufgebaut, ihr hohen Musen all ... ich bet hinan und lobgesang ist lauter mein gebet, und freudeklingend saitenspiel begleitet mein gebet. Göthe 2, 184 (künstlers morgenlied); ja, wir bekennen euch gern, es bleiben unsre gebete, unser täglicher dienst einer (göttin) besonders geweiht. 1, 263 (m. eleg. 4). II@3@cc) auch gebet an die geliebte, die ja auch als engel, heilige, göttin behandelt wird: der herzog und Knebel haben meine ruhe .. unterbrochen. eh ich fortfahre, wende ich noch dies gebet an sie. Göthe an frau v. Stein 2, 53; die juden haben schnüre, mit denen sie die arme beim gebet umwickeln. so wickle ich dein holdes band um den arm, wenn ich an dich mein gebet richte. 45, vergl. s. 65 ich habe gleich (früh zuerst) am Tasso schreibend dich angebetet (und ich kanns nicht erwarten, vor dir zu knien s. 90), und: wie ich diesen weg her gleichsam einen rosenkranz der .. freundschaft abgebetet habe. an frau v. Stein 1, 246. schon mhd. so anebete n., das wozu man betet, von der geliebten: sô muoʒ si iemer mê nâch gote sîn mîn anebete. Ulr. v. Gutenberg minn. frühl. 77, 30. II@3@dd) bemerkenswert von einem zauberspruche, allerdings nicht in heidnischem, sondern christlichem sinne, mnl., es wird sich aber gewiss auch hochd. finden: doe seide Elegast een gebede, daer hi alle die gene mede slapen dede (machte), die daer waren. Caerl ende Elegast 918. II@3@ee) zusammensetzungen z. b. abendgebet, morgengebet, tischgebet, kirchengebet, hausgebet, schulgebet, stundengebet (vgl. gebetsstunde), dankgebet, buszgebet, sterbegebet, stoszgebet, kindergebet, friedensgebet, kriegsgebet; mit verkehrter bedeutung katzengebet, fluch, wie fuhrmannsgebet (s. unter 2, e); ähnlich ist vom spielen in der karte kartengebet, weil die karte auch des teufels gebetbuch heiszt: die schanz und das kartengebett und die würfel und stain im prett. Fischart pod. trostb. 738 Sch.
22803 Zeichen · 613 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gebëtstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    gebët stn. gebet. bi daʒ er daʒ gebet nider lie sein gebet geendet hatte Genes. fdgr. 2,34,12. daʒ ambet tuon mit gebete…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gebetN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    gebet , N. Vw.: s. gebēde (3) L.: Lü 110b (gebet)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    GebetDas

    Campe (1807–1813) · +4 Parallelbelege

    Das Gebet , (der Ton auf der zweiten Silbe) des — es, Mz. die — e ; Verkleinerungsw. das Gebetchen , O. D. Gebetlein, de…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gebet

    Goethe-Wörterbuch

    Gebet 140 Belege; vereinzelt -th; ‘Gebät’ B4,173,20 (Hs Seidel) Neben der bes in der Dichtung belegten Bed als (kultisch…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gebet

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gebet , lat. precatio , frz. prière , engl. prayer , nennt man die Erhebung des Gemüthes zu Gott, um Ihn zu loben od. Ih…

  6. modern
    Dialekt
    Gebet

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Gebet Band 2, Spalte 2,336f.

  7. Sprichwörter
    Gebet

    Wander (Sprichwörter)

    Gebet 1. Andächtig gebett vnd weise räth können vil verhindern. – Lehmann, 601, 120. 2. Das gebet, das wort vnd der glau…

  8. Spezial
    Gebetn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Gebet , n молитва , ж

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gebet

85 Bildungen · 45 Erstglied · 38 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von gebet

ge- + bet

gebet leitet sich vom Lemma bet ab mit Präfix ge-.

gebet‑ als Erstglied (30 von 45)

Gebetbuch

SHW

Gebet-buch Band 2, Spalte 1141-1142

Gebetstunde

SHW

Gebet-stunde Band 2, Spalte 1141-1142

gebetbuch

DWB

gebet·buch

gebetbuch , n. liber orationum, precationum, gebehtbuch Stieler 256 ; nicht alle die betten, die in das gebett-buch gucken, seind demüthig. …

Gebëtbuech

ElsWB

gebet·buech

Gebëtbuech Banzenh. K. Z. , Demin. Gebëtbüech e l Z. n. 1. Gebetbuch, Postille. 2. Demin. scherzh. für ein Spiel Karten Hf. — Schweiz. 4, 99…

gebetbüchlein

DWB

gebetbuech·lein

gebetbüchlein , n. kleines gebetbuch. Ludwig 699 , Rädlein 324 b , der in mitteld. form daneben setzt gebetbüchigen. vergl. betbüchlein.

gebetelīn

KöblerMhd

gebete·līn

gebetelīn , st. N. nhd. Gebetlein, kurzes Gebet Q.: Tauler, Seuse (FB gebetlīn), ElsLA (1. Hälfte 14. Jh.), HvNördlBrf, MerswWeltw E.: s. ge…

gebetemasz

DWB

gebetemasz , n. masz zum abmessen der gebete nach der länge: o du scheinheiliger mit deinem gebete-maasz. Olearius pers. baumg. 7, 8 .

gebëten

Lexer

gebe·ten

ge-bëten swv. BMZ prät. gebetete, gebette zu gott beten Diem. 19,29. Exod. Trist. U. Freid. 108,25. Pass. K. 207,47. W. v. Rh. 235,16. 247,1…

gebetenermaßen

GWB

gebeten·ermassen

gebetenermaßen -tn- DjG 3 4,207,11 amtsspr: gemäß erfolgter Bitte daß man ihnen [ JCWVoigt u Maurice ] g. das schon acquirirte Drittheil des…

gebetfeier

DWB

gebet·feier

gebetfeier , f. feierliches kirchengebet: der pabst hat eine gebetfeier zur bekehrung der protestantischen Engländer angeordnet. dorfzeitung…

gebetformel

DWB

gebet·formel

gebetformel , f. vorgeschriebene oder gegebene formel für das gebet. Campe. bei Adelung gebethsformel.

gebetformular

DWB

gebet·formular

gebetformular , n. sammlung von gebetformeln, gebettformular Fischart Garg. 173 b ( s. unter klittern 1, b ).

gebetglocke

DWB

gebet·glocke

gebetglocke , f. glocke die zum gebete auffordert: die gebetglocke summte aus. J. Paul biogr. bel. 1, 178 , vom abendläuten in protestantisc…

Gebethaube

PfWB

gebet·haube

Gebet-haube f. : 'von Frauen beim Gebet getragene Haube', Gebethaupt [ Beam Penns 40]. —

Gebêthe

Adelung

gebe·the

Das Gebêthe , des -s, plur. car. ein mehrmahliges, anhaltendes Bethen, in verächtlichem Verstande. Ist das nicht ein Gebethe!

gebetläuten

DWB

gebet·laeuten

gebetläuten , n. das läuten der gebetglocke: er lehnte sich mit dem flötenliede 'wer nur den lieben gott läszt walten' an den glatten maienb…

gebetlein

DWB

gebet·lein

gebetlein , n. kleines gebet, gebettlin Dasyp. 303 b ; gebetlin über land. Bocc. 43 b ; das unnutze geplepper und gemurre der rosenkrenz und…

Gebetmaschinen

Meyers

gebet·maschinen

Gebetmaschinen ( Gebetmühlen, Gebetzylinder ) sind in Indien erfundene Apparate, deren sich die lamaischen Buddhisten bedienen, um das vorge…

gebetschnüre

DWB

gebetschnüre , plur. im jüdischen ritus ( s. Göthe unter gebet 3, c ): muszte dieser ( Tobias ) nicht fasten, die gebetschnüre halten und mi…

gebetserhörung

DWB

gebet·s·erhoerung

gebetserhörung , f. erhörung eines gebetes durch gott: beispiele von wirklichen gebetserhörungen bekannt zu machen. Göthe 19, 310 ( W. Meist…

Gebetsformel

GWB

gebet·s·formel

Gebetsformel Bindestrichschr feststehende, vorgeschriebene Gebetsworte 7,307 DivNot Plp Eva Beck E. B.

gebet als Zweitglied (30 von 38)

Christophelgebet

Wander

christophel·gebet

Christophelgebet Er kennt das Christophelgebet. ( Schles. ) Er weiss den Weg, rasch reich zu werden. Das Christophelgebet ist eine Gebets- o…

Gemeindegebet

Wander

gemeinde·gebet

Gemeindegebet Gemeindegebet und Gemeindefluch vermag viel. – Blum, 70; Pistor., IX, 56; Körte, 2009. Die ewige Weltordnung wird durch Tausen…

herzegebet

KöblerMhd

herze·gebet

herzegebet , st. N. nhd. „Herzgebet“, aus dem Herzen kommendes Gebet Q.: HlReg (um 1250) (FB herzegebet) E.: s. herze (1), gebet W.: nhd. (ä…

Hundegebet

Wander

hunde·gebet

Hundegebet 1. Hundsgebet kompt nit inn himmel. – Franck, I, 83 a . Holl. : Honts bede en quam nie tot hemel. ( Fallersleben, 307; Harrebomée…

Hurengebet

Wander

huren·gebet

Hurengebet Hurengebet hören die Heiligen nicht. Die Russen: Huren beten, dass Gott die Wollust mehre. ( Altmann VI, 488. )

Hußgebet

BWB

Hußgebet Band 2, Spalte 2,338f.

katzengebet

DWB

katzen·gebet

katzengebet , n. maledictum frustra prolatum. Stieler 178 : geht katzengbett doch nicht gen himmel. Fischart flöhhatz 866 Sch.; katzengebet …

Maulgebet

Wander

maul·gebet

Maulgebet Maulgebet kommt nicht gen Himmel. – Simrock, 6900; Körte, 4166; Braun, I, 2629.

minnengebet

KöblerMhd

minnen·gebet

minnengebet , st. N. nhd. „Minnengebet“, Minnegebet Q.: Tauler (vor 1350) (FB minnengebet) E.: s. minne (1), gebet W.: nhd. DW- L.: FB 244 (…

morgengebet

DWB

morgen·gebet

morgengebet , n. oratio matutina. Stieler 178 : will euch einschlieszen in mein abend- und morgengebet. Schiller räuber 4, 2 .

Muttergebet

Wander

mutter·gebet

Muttergebet Muttergebet baut das Haus und holt aus dem Meeresgrunde heraus.

nachtgebet

DWB

nacht·gebet

nachtgebet , n. gebet vor dem schlafengehen: ( ich ) betete eben das nachtgebet, wollte mich niederlegen. F. Müller 3, 137 ; es war eine zei…

Ratsgebet

DRW

rat·s·gebet

Ratsgebet, n. gemeinsames Gebet eines Rates (V 2) zur Eröffnung der Ratsitzung wan nun der rat versamblt ist, sol der richter sambt den rats…

Schulgebet

DRW

schul·gebet

Schulgebet, n. gemeinsames Gebet von Schülern und Lehrer im Rahmen des Schulunterrichts der pfarr und schulgebete halben [sollen] ... kirche…

Schussgebet

Wander

schuss·gebet

Schussgebet Schussgebetel durchdringen die Wolken. – Parömiakon, 1061. Empfiehlt Kürze des Gebets.

slāfgebet

KöblerMhd

slāfgebet , st. N. nhd. Schlafgebet, Nachtgebet Q.: Martina (um 1293) E.: s. slāf, gebet W.: nhd. Schlafgebet, N., Schlafgebet, Nachtgebet, …

staffelgebet

DWB

staffel·gebet

staffelgebet , n. die gebete, die beim anfang der messe der celebrierende priester und die ministranten auf der untersten stufe des altars b…

sterbegebet

DWB

sterbe·gebet

-gebet , n. , gebet, das vom sterbenden oder bei einem bzw. für einen sterbenden gesprochen oder gelesen wird: sterbgebet preces morituri St…

Ableitungen von gebet (2 von 2)

gebete

DWB

gebete , n. gleich gebet, s. d. I, 4, c. anders als subst. verb. zu beten, z. b. ist das ein gebete! ein unaufhörliches, ermüdendes beten. S…

Ungebeten

Campe

Ungebeten , — gebettelt, — bettet, — gebeuchet , adj . u. adv . nicht gebeten, nicht gebettelt 