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schub

mhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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18 in 15 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schub m.

Bd. 15, Sp. 1810
schub, m. zu schieben, mhd. schup, gen. schubes Lexer mhd. handwb. 2, 825, gelegentlich vermischt mit md. nd. schup, schupp, das hd. schupf entspricht. s. unten schupf, schupp. 11) handlung des schiebens, einmaliges schieben. 1@aa) zufrühest bezeugt als ausdruck der älteren rechtssprache (vgl. schieben II, 1, e). 1@a@aα) das schieben einer als gestohlen angesprochenen sache auf einen andern, der gewährszug, durch den die sache von dem besitzer der dritten hand zugeschoben wird. Brunner deutsche rechtsgesch. 2, 501: datz swem diufiges guot funden wirt, der scheub daʒ als reht ist, und volfüer den schub als reht ist. quelle von 1281 bei Lexer 2, 826; ist daʒ .. daʒ (gestohlene) gut wirt begrifen in des gewalt, der eʒ da stelen hieʒ, und der selbe ist ê niht beliumet: wie sol man daʒ rihten? giht er, daʒ er schup habe, so sol man im einen tac dar umbe geben. Schwabensp. 187 Gengler, dann allgemeiner das schieben der schuld auf einen andern durch beweismittel Lexer mhd. handwb. 2, 825. an diesen gebrauch scheint die folgende landschaftliche wendung zu erinnern: er gibt keinen rechten schub von sich, will nicht mit der sprache heraus Kehrein 1, 369. 1@a@bβ) in verwandtem sinne, das zuschieben eines eides: und also wart dem vorgenanten Haller ein schub zu dem rechten gegeben. Tucher baumeisterb. 312, 14. 1@a@gγ) das schieben, verweisen einer sache an ein anderes gericht, ein competentes, eine höhere instanz, appellation. rechtsalterth. 834, oberd., besonders östr. bis in die neuere zeit erhalten Adelung. die folgende wendung bezeichnet wol das zurückverweisen an die erste instanz: also dasz dieselben ewer freunde macht haben einen anschlag auffzunehmen und zuzusagen, und dasz nicht noht seye, einen schub wieder zu euch heime zu thun. quelle bei Haltaus 1653. 1@a@dδ) das hinausschieben des urtheils, der verhandlung; vertagung, aufschub, dilatio Schottel 1410: darumb hat es woll fuge, daʒ man der anvorderung also einen schub machte. d. städtechr. 3, 382, 1; darinn wir biszhero, von der merklichen geschäffte wegen, die uns angelegen .. etliche schübe und erstreckung gethan. quelle von 1448 bei Haltaus 1652; solcher schup wart ime durch den clager verwilligt. quelle v. 1473 bei Lexer mhd. handwörterb. 2, 825; die botschafft ist aber vom sontagk an bis auff den freytagk gelegen, ehr man sie gehortt, und noch vorhorungh acht tage schüb genomen innen antwortt zw geben. quelle v. 1522 bei Dief.-Wülcker 846; advocaten und vorsprechen sollen .. keynerley falsch oder unrecht geverlich schub, oder verlengerung der sachen gebrauchen noch suchen. quelle von 1527 bei Vilmar 371; ein jeder beklagter .. mag in [] seinem ersten schub, und angesetzter zeit einen advocaten .. ersuchen. statutenb. von 1564 4b; und wa .. einich theil .. weiter schub und dilation .. begert. 5a; wo aber ainem rechtlich notdurft zuefëllt, daʒ er aus rechtmäszigen ursachen aines schubs notturftig wär, der soll im mit urtail erkant und zuegelassen werden, wo sich aber mit grund befund, daʒ er kain rechtliche und genuegsame ursach furtrueg sunder ungrundig flucht und auszzug, so soll im söllicher schub mit recht aberkennt (werden). Salzb. taidinge 227, 13 (von 1565); jetzt begert der profosz weiter auff sein erst eyngebrachte klag, dasz er sol an leib und leben gestrafft werden, verhofft auch nicht, dasz jhm sol schub unnd tag geben werden, sondern sol jhm auff diesen tag antwort zu geben schüldig sein. Fronsperger kriegsb. 1, 10a; schub und zeit geben. Schottel 1410; da hab das recht zwischen N. und N. ainen schub gewonnen. quelle bei Schm.2 2, 360; keiser, die sach ist mir zu schwer. acht tag gebt mir ein schup der sach. fastn. sp. 201, 31 Keller; (ich, der bauern anwalt) nam mir auch kein lengern schub, dann pisz man mir gepriet ein wurst. 384, 27; man schol disem rechten ainen schub geben. 625, 25. 1@bb) im anschlusz an die oben unter a, γ erwähnte anwendung, die überweisung eines angeklagten an ein anderes gericht, und allgemeiner die fortschaffung von übelthätern, verdächtigen, paszlosen, armen in ihre heimat oder ein anderes gebiet Adelung. Schm.2 2, 360 (ältere sprache). Klein 2, 144 (östr.). Schöpf 607. Hunziker 231 (vgl. schieben II, 1, f): einen schub vornehmen, zu Wien im zucht-haus, eine partey böse leute so darinnen gezüchtiget worden, nach einiger zeit, nach ihrem ort wo sie her sind, schieben. Frisch 2, 229c; die (juden) müssen mich hier in wechselarrest setzen, und von da komme ich auf den schub von gefängnisz zu gefängnisz, bis nach Hinterindien. Immermann Münchh. 1, 65; auf der strasze rannte ich an dem magischen vorbei, den eine finstere macht fortbewegte. der gemeine mann nennt sie den schub. 2, 188; auf dem schub fort müszen. Eiselein 555; einen per schub über die grenze befördern. dann auch 'transport, beförderung' überhaupt, östr., der schub des getreides, körnerschub Adelung. 1@cc) nach schieben II, 1, g, beförderung, in unsinnlicher bedeutung, so in dem neuen compositum pairsschub, das auf die massenhafte ernennung neuer mitglieder des preuszischen herrenhauses geht, in älterer sprache 'förderung, vorschub': item am aftermäntag vor Marie Magdalene verpranten die reichsstett das slosz Ramstein, leyt bey Rotweyl .. und was Hannsen von Rechbergs, der tät den stetten grosz laid, doch hett er grosz schub von den fürsten. d. städtechron. 22, 110, 6; die Eudokiam ermont er, das si nit hilf noch schub tet den ietzgenanten pueben. Aventin 1, 1137, 1 Lexer; einem räuber, mordbrenner schub thun. quelle bei Schm.2 2, 359. was einer betreibt, fördern will, vorhaben: nachdem im der schub nit geratten wolt, erdacht er im ein andern list. Aventin 1, 333, 31 Lexer. gehört das östr. schuw, spasz, unterhaltung Castelli 252 hierher? b kann dort in w übergehen. zu vergleichen wäre betrieb in ähnlicher anwendung. 1@dd) erst in neuerer zeit im allgemeinen sinne von schieben (s. dies II, 1, a) bezeugt, nicht selten unter vermischung mit schupp (s. dies), schub, pulsus, tractus, nisus Stieler 1780: einen schub geben, protrudere, propellere. ebenda; ich faste denselben (den gegner) in die mitte, und gab ihn (sc. ihm) einen solchen schub, dasz er über 5 schritte von mir weg tolterte, und auf seine cameraden zufiel. Plesse 2, 167; indem ich wechselweise bald seinem theuren sturm (einem bilde) ein schub mit den füszen gab — bald meine freygebigkeit ... zum henker wünschte. Thümmel reise 6 (1794), 348; bildlich: also mag euch seyn ein impedimentum vom harn, vom schweisz, von oppilationibus, etc. und andern dingen viel, die der kranckheit möchten ein schub geben zu dem bösen. Paracelsus 1 (1616), 707 B. einen schub kriegen, erhalten: jungfer Hamster bekam einen schub, dasz sie mit dem kopf an die mauer schlug. Lenz 1, 27 (Hofm. 2, 4); weil nun der geschlagene ball sich nicht in gerader linie, sondern in einer krummen bewegt, so konnte man nach jener globularen vorstellungsart denken, das licht erhalte bei der refraction einen solchen schub, dasz es aus seiner geradlinigen bewegung in eine krummlinige überzugehen veranlaszt werde. Göthe 54, 39. einen schub thun, dar' una spinta Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702), 514a, einen schub thun an einem ding, protrudere aliquid grave, de [] loco movere molem aliquam, provehere, propellere Frisch 2, 230a; bildlich: er (Pius II.) hat ein guoten schub am bapsthumb gethon, dann zuo sampt seiner boszheit, het er auch geschickligkeit. Franck chron. (1531) 312a. im anschlusz an den intransitiven gebrauch von schieben (s. dies 3) verzeichnet Stieler: einen schub tuhn, provehi, propelli, protrudi 1780. auch sonst verallgemeinert sich so gelegentlich der begriff des worts zu der bedeutung 'schiebende, eilige bewegung' und 'bewegung' überhaupt, besonders in der verbindung in einem schube, uno motu. ebenda: er war in einem schube bei uns vorbei. Campe, auch mit einem schube. ebenda, eines schubes Kramer 2, 514a. 1@ee) die neuere anwendung auf das kegelspiel zeigt deutlich den zusammenhang mit schieben (s. dies II, 1, c): ein schub der kugel in die kegel. Frisch 2, 230a; bey dem kegelspiele darf in dem schube niemand reden. Adelung; mit, in einem schube alle neun kegel werfen. Campe; der bursche, der eben zum schub getreten war. Anzengruber 1, 24. 1@ff) nach schieben II, 1, b: vom zahn-wachsen bey den jungen pferden. wann sie zwey und ein halb jahr alt sind, thun sie den ersten schub. es wachsen ihnen nemlich die 4. mittleren grossen zähne, zwey oben, zwey unten. beym andern schub im 4ten jahr, schieben sie abermahl 4. zähne. Frisch 2, 230a. 1@gg) in der gaunersprache hausdiebstahl mittelst einbruchs oder einschleichens, besonders in der wendung: auf schub gehen. Avé-Lallemant 4, 598. 22) als concretum. 2@aa) im anschlusz an die unter 1, a genannten gebrauchsarten in der älteren rechtssprache. 2@a@aα) nach α: 2@a@a@aaαα) die beim gewährszug vom beklagten auf dritte hand geschobene sache, die als gestohlen angesprochen wird Brunner deutsche rechtsgesch. 2, 501. 504, dann allgemeiner das corpus delicti: und sprichet man si aber an umbe die selben getat (juden um straszenraub), und mac man si es niht überkomen vor gerichte mit dem schube oder mit geziugen, so sol man ir eides niht darumbe nemen als eins frumen mans. Schwabensp. 39, § 5 Gengler; und lougent er (der des raubes bezichtigte), man sol in des roubes überkomen mit dem schube. 195; wer den andern auf der strâʒe beroubet, wirt der an der hant getât begriffen, kumt der gebunden und gefangen für, so bedarf man keins andern zeugen wan des schubes, dâ mit er in beroubet hât. quelle im mhd. wb. 2, 2, 168b; ouch so gehörent alle schüb ainem vogt zuo, die man by ubeltettigen lütten vindett. weisth. 1, 233; fraisch pfandt, den schub oder schlauff nehmen, pignoratio quaedam perpetrati criminis in memoriam. quelle bei Scherz-Oberlin 1443, hier wol die dem ertappten übelthäter von dem geschädigten abgenommene sache, die vor gericht als beweismittel dienen kann. der wahre schub, der rechte schub, indicium perpetrati facinoris certum et manifestum Haltaus 1653. sprichwörtlich: wenn der schub da ist, helfen die zeugen nicht. Simrock 434, 9212. 2@a@a@bbββ) die gebühr, die dem richter beim gewährszuge zusteht (vgl. die unter αα angeführte stelle weisth. 1, 233), die fürfangsgebühr Brunner deutsche rechtsgesch. 2, 501: und dem rihter wirt von dem geriht allem niht wan der schup. Schwabensp. 268, § 8 Gengler. 2@a@a@ggγγ) der, von dem der besitzer einer von einem andern als eigenthum angesprochenen sache diese erhalten haben will, der gewähre Brunner deutsche rechtsgesch. 2, 501; wil der jn deʒ gewalt daʒ gut funden wirt sinen schub stellen so sol jm daʒ gericht tag gen (geben?) zwen tag und sechs wochen. quelle bei Schmid 210. 481; nennet er ainen schub, der in ainem andern gerichte sizzet, .. den sol er stellen ob er mag. quelle bei Haltaus 1653; es sol auch nieman kaufen garn noch wolle, noch niht darauf porgen, er wisse danne seinen schup, daʒ eʒ rehtvertig sei bei der selben puoʒe. Nürnb. polizeiordn. 163. 2@a@bβ) in der folgenden stelle sind anscheinend die appellierenden parteien gemeint, vergl. oben 1, d, γ: da müssen die schüb wenigst in einem vierteljahr den judicem à quo besuchen, und nachmals die declaration mit sich bringen. Abele seltsame gerichtshändel 1, 320. 2@bb) dem allgemeinen gebrauch von schieben folgend (vgl. o. 1, d). 2@b@aα) was auf- und zu geschoben wird Schm.2 2, 361, schublade, auszug Campe: eine lade mit drei schüben. ebenda, freier dann auch: kasten mit schüben, commode Weinhold 88a, so oder wie 'auszug': und auch die farb'gen bohnen, die ich aus allen schoten grub und zwang im schub zu wohnen, als wie die perlen nahm ich sie in acht. Rückert (1882) 2, 236. [] 2@b@bβ) soviel auf einmal geschoben wird, so: was mit einem mal in den mund geschoben wird, löffelvoll, gabelvoll, bissen, schluck Schm.2 2, 360. Schöpf 607: kann keinen haiszen schub suppen leiden. quelle von 1620 bei Schm. a. a. o.; will ein richter sein pflicht recht in acht nehmen, so kann er für sorgen oft keinen schub suppen mit ruhe essen. quelle von 1694 ebenda. sprichwörtlich: es kommt alle schub heiszer, die sache wird mit jedem male, immer ärger. Wander 4, 347. ein schub brot, semmel, so viel auf einmal in den backofen geschoben wird Adelung, ein schub (schöbe) brod, ein schub kleiner pastetlein, una fornata, infornata di pani, di pasticietti Kramer deutschital. dict. 2 (1702), 514; unsre becker backen nur einen schub im tage. ebenda. schub stroh, fascis straminis Stieler 1780 (soviel zu einem bunde zusammengeschoben, zu einem haufen zusammengeschichtet wird, vgl. schaub, schob oben th. 8, 2294). von menschen, soviel sich auf einmal nach einem ort mit beschränktem zugang schieben, drängen: ich kam mit dem ersten schub ins theater. Albrecht 207a, aber nicht blosz sächsischdüringisch, dann auch allgemeiner trupp, abtheilung, haufe von menschen: ein ganzer schub leute Schm.2 2, 360; mit dem schub getraut werden, mit einer anzahl andrer paare Albrecht 207a, und überhaupt ein haufe, eine gewisse anzahl Hunziker 231. 2@cc) dem vorigen gebrauch nahe stehend, der unter 1, c erwähnten anwendung gemäsz: ein schub kegel, soviel auf einmal umgeworfen werden können, ein satz, neun Adelung, freier in kegelschub der ort, wo kegel geschoben werden, die kegelbahn, s. dies oben theil 5, 393. 33) besondere technische gebrauchsarten. 3@aa) an den schiffen die krümmung der ersten reihe bretter der äuszeren verkleidung vom kiel herauf bis über die bauchstücke Eggers kriegslex. 1 (1757), 970. Jacobsson 4, 59b. 3@bb) bergmännisch gebirgsdruck Veith 430. 44) kaum hierher gehört schub als name eines fisches, la schaia voc. von 1424 bei Schm.2 2, 362. vgl. schubfisch.
13774 Zeichen · 229 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schubstm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    schub stm. s. schup.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Schub

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    1. * Der Schub , des -es, plur. die -e, ein jetzt völlig veraltetes Wort, welches aber ehedem für Augenschein, Besichtig…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schub

    Goethe-Wörterbuch

    Schub nur sg 1 plötzliche, ruckartig-schiebende Bewegung (gegen jdn/etw), kurzer (gezielter) Anprall; auch iSv Stoß [ Ne…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schub

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Schub , die polizeiliche Fortschaffung nicht legitimirter od. verdächtiger Subjecte in ihre Heimath.

  5. modern
    Dialekt
    Schub

    Schweizerisches Idiotikon · +3 Parallelbelege

    Schub Band 8, Spalte 82 Schub 8,82

  6. Sprichwörter
    Schub

    Wander (Sprichwörter)

    Schub 1. Wenn der Schub (Raub) da ist, hoffen die Gezeugen nicht. – Eiselein, 555; Simrock, 9211. 2. Auf den Schub fort …

  7. Spezial
    Schub

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schub m. (-[e]s, Schübe) 1 (Stoß) sbürla (-les) f. , sbürlada (-des) f. 2 colp (-s) m. 3 (Ofeneinschub) infornada (-des)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schub

317 Bildungen · 274 Erstglied · 39 Zweitglied · 4 Ableitungen

schub‑ als Erstglied (30 von 274)

Schubbesem

SHW

Schub-besem Band 5, Spalte 781-782

Schubkarch

SHW

Schub-karch Band 5, Spalte 783-784

Schublade

SHW

Schub-lade Band 5, Spalte 783-784

Schubochse

SHW

Schub-ochse Band 5, Spalte 783-784

Schubsack

SHW

Schub-sack Band 5, Spalte 783-784

schubamt

DWB

schub·amt

schubamt , n. appellationsgericht, in oberdeutschen gegenden Adelung, quelle von 1747 bei Schm. 2 2, 360. vgl. DWB schub 1, a, γ , doch wol …

Schubart

Herder

schu·bart

Schubart , Christian Friedr. Daniel, talentvoller Dichter und tüchtiger Musikus, geb. 1739 zu Obersontheim in Schwaben, Sohn des Predigers, …

schubband

DWB

schub·band

schubband , n. , bei den zimmerleuten eine verbindung, die bei hölzernen gebäuden, besonders an den ecken, oft mit ersparung eines senkrecht…

Schubbarsch

RhWB

schubb·arsch

Schubb-arsch MüEif , Bo-Volmershv m.: verächtl. einer, der sich bei Ungeziefer schubbt; ein unreinlicher Mensch, bei dem man Ungeziefer verm…

Schubbdi

MeckWB

Wossidia Schubbdi Schüppen beim Kartenspiel (1887) Sta Stargard@Userin User .

schubbe

KöblerMnd

schubbe , F. nhd. Schuppe, Fischschuppe, Panzerschuppe Vw.: s. visch-, vōt- Hw.: vgl. mhd. schuope E.: s. ahd. skuoba* 6, scuoba*, sw. F. (n…

Schubbejack

Pfeifer_etym

schubbe·jack

Schubiack Schubbejack m. ‘Schuft, Lump, Bettler’ ist eine Entlehnung (18. Jh.) von gleichbed. nl. schobbejack, die sich vom Nordwesten aus i…

Schubbejak

WWB

schubbe·jak

Schubbe-jak m. [verstr.] 1.1. lumpig aussehende, unsaubere, ungepflegte Person [WMünsterl Stf]; sich→ WWB ²schubben der Kerl ( Kr. Ahaus Ahs…

Schubbel

WWB

schub·bel

Schubbel f.m. [KSauerl Wal] Dienstperson (Magd, Knecht), der alle schwere Arbeit aufgelastet wird ( KkWb ); gutmütiger Allestuer ( Kr. Walde…

schubbelen

WWB

schub·belen

schubbelen V. [ Kr. Steinfurt Stf Kr. Tecklenburg Tek Kr. Herford Hfd Kr. Münster Mün Kr. Halle Hal Kr. Beckum Bek Kr. Wiedenbrück Wie die k…

schubben

DWB

schub·ben

schubben , verb. reiben, kratzen, schaben, fricare, ital. fregare, grattare Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702) , 672 a , die md. und nd. en…

schub als Zweitglied (30 von 39)

Adrenalinschub

RDWB1

Adrenalinschub m выброс адреналина

abschub

DWB

abschub , m. digressio, ein abstecher, abschweif, reise zur seite: da er in Florenz für seine kunst noch genug zu lernen fand, so gereute ih…

anschub

DWB

anschub , m. protrusio. anschub der zähne; anschub der knospen; anschub, anschieben der kugel beim kegeln.

aufschub

DWB

auf·schub

aufschub , m. mora, dilatio, mhd. ûfschup. da machte ich keinen aufschub. apost. gesch. 25, 17 ; da nam er einen aufschub und frist, drei ta…

Ausschub

DRW

aus·schub

Ausschub Aussteuer der Tochter töchtern ... gehöret ... wan sie sich verehligen, einen freien ausschub an kisten und kistenwahren 1700 Seest…

beischub

DWB

bei·schub

beischub , m. auxilium, vorschub: Ptochus rufte seinen freund in der noth um beischub an, dieser schickt ihm hülfe zu, spannet aber krebse d…

Bettelschub

Campe

bettel·schub

† Der Bettelschub , des — es, Mz. die — schübe, O. D. die Zurücksendung der Bettler und Landstreicher in ihre Heimath, so daß ein Ort sie im…

einschub

DWB

ein·schub

einschub , m. quod immittitur, inseritur, interjicitur: 1 1) der einschub des brots in den ofen. 2 2) eines beamten in die reihe, mit unterb…

fürschub

DWB

fuer·schub

fürschub , m. , s. vorschub. 1 1) etwas zum vorschieben, um dadurch zu sperren oder zu verschlieszen. obex, ein fürschub oder fürwurff, sper…

Fürschub

Idiotikon

Fürschub Band 8, Spalte 84 Fürschub 8,84

kegelschub

DWB

kegel·schub

kegelschub , m. dejectio conorum Steinbach 2, 484 , also gleich kegelschieben. gewöhnlich gleich kegelbahn: ein neuer kegelschub mit marmorb…

kurzschub

DWB

kurz·schub

kurzschub , m. » ein runder oder viereckter kegelschub oder kegelplatz, wo man von allen seiten aus einem gegebenen ziele nach den in der mi…

langschub

DWB

lang·schub

langschub , m. ein in die länge sich streckender kegelschub, gegensatz zum kurzschub theil 5, 2853. bildlich: wenn der fürst sich eine neue …

nachschub

DWB

nach·schub

nachschub , m. das nachschieben und nachgeschobene. a a) zur ergänzung einer entstandenen lücke, subsidium, adjumentum Stieler 1785 . Jansse…

rechtsaufschub

DWB

rechts·aufschub

rechtsaufschub , m. aufschub des gerichtlichen verfahrens: sobald die sache erörtert, das endurtheil eröffnet ist, soll ohne verzug deren vo…

Reparaturaufschub

GWB

reparatur·aufschub

Reparaturaufschub Bindestrichschr Verschiebung einer Instandsetzung auf einen späteren Zeitpunkt; im Zshg des Wegebaus GWB A(FfA I 26,751,10…

seitenschub

DWB

seiten·schub

seitenschub , m. : die grundmauern waren bei dem erdrutsch durch heftige seitenschübe gefährdet. seitensprosz bei der pflanze: wann aber übr…

truppennachschub

DWB

truppen·nachschub

truppennachschub , m. : in Ägypten erhielt er ( Alexander ) noch einigen truppennachschub aus Macedonien v . Alten hdb. (1909) 9, 36 .

unterschub

DWB

unter·schub

unterschub , m. , zu unterschieben; vgl. unterschiebung, spätmhd. underschup; suppositio Frisius 1275 b . a) das an die stelle setzen: diese…

verschub

DWB

ver·schub

verschub , m. , das verschieben, der aufschub, zu verschieben gebildet wie verzug zu verziehen: nach langem verschub, post longum intervallu…

vorschub

DWB

vor·schub

vorschub , m. , älter fürschub th. 4, 1, 1, sp. 803; mhd. vürschup Lexer 3, 608 ; aura meton. ein trost, vorschub, behelff Corvinus fons lat…

Ableitungen von schub (4 von 4)

schube

DWB

schube , f. 1 1) langes oberkleid, s. DWB schaube oben th. 8, 2298. 2 2) hess. gleitbahn Vilmar 371 , vgl. DWB schuben 1. 3 3) bei Oken heis…

verschub

DWB

verschub , m. , das verschieben, der aufschub, zu verschieben gebildet wie verzug zu verziehen: nach langem verschub, post longum intervallu…

verschuben

DWB

verschuben , verschuwen , verb. , niederd. für hochd. verschieben, mnd. vorschuwen, vorschoven, verstoszen, verdrängen. Schiller-Lübben 5, 4…

verschubung

DWB

verschubung , f. : am 29. may 1848 verfügt policeydirector baron Pechmann gegen 165 widerspenstige schuhmachergesellen die aufgreifung und '…