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granne

mhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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13 in 13 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

granne f.

Bd. 8, Sp. 1869
granne, f. , älter gran, dies auch m., n., 'barthaar, gräte, ährenstachel'. ahd. grana: gene crana (Pa, K, Ra) ahd. gl. 1, 164, 2 St.-S. (s. u. 1 a), als st. oder schw. f., ebenso greno grane (12. jh.) sumerlaten 46, 25; nach greno granun (13. jh.) ahd. gl. 3, 391, 62, granones granen ebda 3, 70, 35, grenones granun (12. jh.) ebda 177, 55 als schwach, nach granones gran (15. jh.) ebda 70, 34 wohl als stark anzusetzen wie auch granones grani (12. u. 13. jh.) [] ebda 33 (für grane, vgl. Braune ahd. gramm. § 60). mhd. gran, grane ebenfalls als st. u. schw. f.; ersteres überwiegend, meist in apokopierten formen, die die unterscheidung von sg. und pl. oft unmöglich machen. mnd. grāne (dim. grān[e]ken) Lasch-Borchling 1, 2, 149 (mnl. graen neben grane Verwijs-Verdam 2, 2104); länge des vokals auch sonst: grayn (omd. 1420) lt.-dt. voc. 6b Schröer (ay = a entspr. convallis tayl ebda 11a, letum toyt 21a u. ö.); grahnen Bartisch augendienst (1583) 82, bes. in den maa., auch mit verdunkelung des stammvokals: graan (nd.) laut Campe 2 (1808) 441a; gran rhein. wb. 2, 1350 s. v. granne; grân Lexer kärnt. 120; grôñ, grån, wetterauisch graun, grahne Crecelius oberhess. 433, siebenbürg. grun in: PBB 12, 126, groine Anton Oberlausitz 8, 15, selbst umgelautete formen begegnen: von den gränen Tabernämontanus kräuterb. (1588) 727, s. auch unt. 2. unsicher eine variante grën Heinrich v. Neustadt Apollonius 15 049 Singer. genuswechsel gelegentlich: gran, m., mit verweis auf granne, f. Krünitz 19 (1780) 700; graane, m. Schön Saarbr. 86a; als n.: ein graues gran Rosegger wildlinge (1906) 52, vgl.gran, n. Unger-Khull steir. 302b. nhd. erscheint das wort schriftsprachlich seit dem 18. jh. fast ausschlieszlich in der schreibung granne. — ae. granu, f., anord. gron, f., beide stark, got. *grana, f. (weniger wahrscheinlich *grano, f.) (erschlossen aus Isidor lib. 19, orig. cap. 23: ut videmus cirros Germanorum, granos et cinnabar Gothorum, vgl. du Cange 4, 100a s. v. grani; Sofer lat. u. roman. a. d. etymologiae des Isidorus 136). gleich gräne, f. (sieh dort) 'fichte' als n-bildung zur idg. wz. *gher- 'hervorstechen', zu der auch gräte gehört, vgl. bes. gall. grennos, mir. grenn 'bart', bret. grann 'augenbraue' aus *ghrendhnos, *ghrdhnos, s. Walde-Pokorny 1, 606; Pokorny idg. etym. wb. 440. mlat. grani, granones, grenones, pl. (du Cange a. a. o.) sind teils aus dem germ. entlehnt, teils zeigen sie, wie span. greña, afrz. grenon u. a., contamination der keltischen sippe mit der germ., s. Corominas diccionario etim. de la lengua castellana 2, 777 f. 11) stacheliges, steifes haar, vorzüglich vom barthaar, nicht aber vom haupthaar; älterer sprache zugehörig, jünger besonders mundartlich nachklingend. 1@aa) von barthaaren, auch für den bart selbst: gene, loca super buccas crana, stat upar mund (Pa.) ahd. gl. 1, 164, 2ff. St.-S.; der übersetzer kannte genae 'wangen' nicht, und bucca war ihm nur im spätlat.-rom. sinn von 'mund' geläufig, so übersetzte er genae mit grana 'schnurrbart' (s. Wissmann in: fragen u. forschungen im bereich d. germ. philologie [1956] 112). auch sonst zielen die meisten älteren belege, soweit sie genaue interpretation zulassen, auf die barthaare der oberlippe: der keiser zürnte harte: mit gestreichtem barte, mit ûf gewunden granen hiez er die phacht vure tragen Rolandslied 1156 Maurer; die nase lac disem vf den granen Herbort v. Fritslar liet v. Troye 5848 Frommann; vgl. 3215; daz im sîn munt was sô rôt unt daz vor jugende niemen dran kôs gein einer halben gran Wolfram v. Eschenbach Parzival 244, 10; vgl. Willehalm 286, 8; (die bewohner des landes) sind vet und kleynesik sam dy affin und ane bart, ane alleyne uf der obirstin lippin do han si eczliche gran md. Marco Polo 19 Tscharner. aber auch für die barthaare allgemein: an wangen und an kinne kôs man im noch lutzel gran Albrecht v. Halberstadt 32, 151; dem ungevüegen manne wâren granen unde brâ lanc rûch unde grâ Hartmann v. Aue Iwein 445 Benecke-Lachm. [] kollektiv 'das barthaar, der bart': der heiden hât mîn hant erslagen, ob ichz rehte prüeven kan, mêr denn mîn houbet und die gran der hâre hab mit sunderzal Wolfram v. Eschenbach Willehalm 206, 22; swarz und snoede was sin gran fragmente 32b in: slg. dt. ged. a. d. 12.—14. jh. 3 Myller; als er (der junge Wigalois) sein selbs störck empfinden warde vnd im die granen aller erst hersprungen Wigaloys (1493) a 5a. vgl. mhd. komposita wie gransprunge, adj. mhd. wb. 2, 2, 548a (an. gransprettingr zs. f. dt. altert. 70, 31), gransprunge, f. ebda. eine spezielle bedeutung 'die spitze eines haares' tritt nur vereinzelt hervor und kann (gegen Lexer 1, 1068) als ursprüngliche nicht wahrscheinlich gemacht werden: daz kein swert beruorte die den noch an dem barte nie was entsprungen hâres grane Konrad v. Würzburg Silvester 1088 Gereke. in nhd. zeit fast nur in der mundart und unter ihrem einflusz, doch s. noch 2grannig 2: und nicht ein graues gran im bart Rosegger wildlinge (1906) 52. vgl.de granə no wat lecke 'den schnurrbart, wenn die speise gut geschmeckt hat' rhein. wb. 2, 1350; auch in redensarten, die hier oder in b wurzeln: enem onger de granə gohn (unter die wimpern, barthaare) 'ohne angst fest auf jmd. angehen, resolut entgegentreten' u. ä. ebda; enen en de granə schloəhn (haue) 'ins gesicht' ebda; nd. gran 'knebelbart' Bahder wortwahl 79; Krünitz öcon. encycl. 19 (1780) 700; im westfläm. Verwijs-Verdam 2, 2104. ablautend siebenbürg. grunn, grun 'schnurrbart' zs. f. dt. maa. 4, 194; 415 Frommann. 1@bb) von harten haaren des menschen gelegentlich auch sonst, besonders von den wimpern oder augenbrauen. hierher vielleicht: grën spiegel lautter sten da vor (vor den augen) Heinrich v. Neustadt Apollonius 15 049 (var.) Singer. ferner: ob den augen gran (im angesicht der geliebten) liederbuch d. Hätzlerin 180a Haltaus. jünger nur, wie unter a, in mundartlicher sphäre: und die kleinen braunen augen, die so gern hinter den langen granen verstohlen hervorgucken Rosegger schr. (1895) III 9, 43; vgl. Unger-Khull steir. 302b. für die weibliche scham: er druhte in (sein 'glied') durch die gran Neidhart XLVI, 16 W.; vgl. noch Eiselein (1840) bei Schmeller-Fr. bair. 1, 998. 1@cc) für borstige, stachelige haare der tiere in mannigfacher gelegenheitsanwendung; meist in fühlbarer nähe zu a 'barthaar': der wolf schiet bluotende dan, vor zorne stuben sîne gran in: Reinhart fuchs s. 308 Jac. Grimm; und hât alsam ein katze gran Mariengrüsze 61 (mitte 13. jhs., alem.) in: zs. f. dt. altert. 8, 277; ich besach in (den wurm) umbe die grane Virginal 648, 8 in: heldenbuch 5 Zupitza; he leet vallen ghefynsede (geheuchelte) tranen, de lepen ouer syne granen (1498) Reinke de vos 2752 Prien (sine granken 1358, s. ob. mnd. grān[e]ken). wohl hierher, der mittelalterlichen vorstellung vom salamander entsprechend: und secht auch an wie feures glan dem salamander gancz kein gran an seinem leib verseren kan Hans Folz meisterlieder 164 A. L. Mayer. hierher vielleicht auch, wenn nicht zu 1gran (s. d. 2 b α; γ) 'körnchen', ein bildlicher gebrauch um ein gran 'um ein haar': [] ob er dan nit wil nan und doch nit lan ym um ein gran, sein widerspan zu zemen han ebda 17. wohl ebenfalls hierher in diminutiver form, und nicht zu 1gran (s. d. 2 b): eine heilige messe für ihre verstorbenen hat sie sich von mir erbeten; sonst aber 'wohl nichts! kein grandl nit!' Rosegger schr. (1895) III 1, 161. vgl. dazu kärnt. grând. l 'härchen'. auch figürlich: 'ein wenig, ein biszchen' Lexer 120; zs. f. dt. maa. 2, 347 Frommann. des weiteren im nhd.: derselbe (der stör) hat einen langen schnabel vnd drunten vier runde granen Micraelius Pommerland (1640) buch 3, 387; dann steht an seinem grunde ... eine ... granne (beim fliegenfühler) Oken allg. naturgesch. (1839) 5, 778; der pelz (des erdwolfes), welcher aus weichem wollhaare und langen, starken grannen besteht Brehm tierl. 2, 14 P.-L. mundartlich: obd. und nd. rückenborste des schweins, steife haare vieler tiere, bes. der katzen am maule Campe 2 (1808) 441a; ebenso rhein. wb. 2, 1350. 22) in der bedeutung fischgräte, nicht sehr häufig, aber seit dem mhd. und bis in junge zeit durchgehend. hier mehrfach mit umgelautetem pl., vielleicht in analogie zu gräte: fischgränen Micyllus Tacitus (1535) 452a; ausz den gränen oder beinen der fische Uffenbach atlas minor (1609) 32. lexikalisch schon bei Er. Alberus: gran spina req. fisch dict. (1540) Hh 3a: daz der zagel solte sîn, daz wâren lange visches gran (an einem seltsamen pferd) Heinrich v. d. Türlin d. krone 988; weiter werden auch gelobet die hartgeschüpten fisch, vnd so vil starcker, harter vnd scharpffer granen haben Ryff spiegel u. regiment d. gesundth. (1544) 56b. mundartlich graane (m.) gräte beim fisch Schön Saarbrücken 86a; jran 'fischgräte' Rovenhagen Aachen 47; föschgrôn Crecelius oberhess. 433; westfäl. grAene gräte Woeste 84a; aber auch kärnt. grân fischgräte Lexer 120. 33) die heute in der form granne und als botanische bezeichnung vorherrschende bedeutung 'borstenartiger fortsatz an den spelzen grasartiger gewächse, besonders der meisten getreidearten, ährenspitze' scheint vor dem 15. jh. nicht aufzukommen: grane ackons dt. preusz. voc. a. d. anf. d. 15. jhs. 13a Nesselmann; arista eyn grayn (omd. 1420) lt.-dt. voc. 6b Schröer; arista, cornu die gran, die spitz am äher Er. Alberus dict. (1540) tt 1b; hierher wohl auch in unscharfer erklärung: granen ahnen, aglen, ein junges spieslin eines jeden gewächs Henisch (1616) 1730; dann lexikalisch erst wieder bei Adelung, Campe, historisierend bei Frisch (1741) 368a s. v. grat. in botanischer fachsprache: 'arista. die granne; dieses ist eine lange, meistens trockne borstenförmige hervorragung, welche an den blüthendecken vieler grasarten, z. b. unsern meisten getraidearten anzutreffen ist' Dietrich vollst. lex. d. gärtnerei u. botanik (1802) 1, 707; Bischoff wb. d. beschr. botanik (21857) 12a. allgemeinen gebrauchs: das kleienbrot ... darinn die langen granen vnnd spreuwer noch stecken Ryff spiegel u. regim. d. gesundth. (1544) 45b; denn die gerste grannen träget, und die ros ein dörnlein häget Wencel Scherffer geistl. u. weltl. ged. (1652) 660; es wurde hier gerste ohne grannen gebaut Ritter erdkde (1822) teil 7, 261; sprühend troff nachttau, ... von den blühenden grannen (des kornfeldes) hinab in das halmige lager Agnes Miegel herbstgesang (1933) 95. vielfach mundartlich, vgl. z. b. Fischer schwäb. 3, 792; Crecelius oberhess. 433; Weinhold schles. 29b; Vollbeding plattdt. 27. auch vom faserabfall des flachses: (den gehechelten flachs) sol man gantz vnd gar lucker aus einander schütteln, darmit die ahnen oder grahnen fein heraus fallen Bartisch augendienst (1583) 82b; Gerbet Vogtland 358; rhein. wb. 2, 1351; mundartl. noch in einer reihe z. t. wohl hier anschlieszender spezialbedeutungen: 'wurzelfasern der weinrebe' schweiz. id. 2, 742; ähnlich [] rhein. wb. a. a. o., wo weiteres wie 'überreste des apfels, der birne', 'finger' (verächtlich), 'geschwulst am augenlid, gerstenkorn' u. a.; schwäb. grãnə kleiner in die osterkerze gesteckter wachsstift Fischer 6, 2062. in der nd. bezeugten bedeutung 'nadeln der fichte, tanne', s. Campe 2 (1808) 441a, rhein. wb. a. a. o., liegt wohl vermischung mit oder anlehnung an gräne, f. (s. d.) vor, s. auch s. v. grän(en)holz. 44) zusammensetzungen mit granne, durchweg in der pluralform grannen, gehören fast ausschlieszlich zu granne 3 'ährenspitze' und haben dann botanisch fachsprachlichen charakter. 4@aa) adjektivische bildungen: grannenähnlich Röhling Deutschlands flora (1823) 1, 558,
11754 Zeichen · 362 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    granneswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)

    granne ( ahd. granju Graff 4,328 ) swv. weine, greine. si grannet unde grein Ls. 3,406. grannen: zannen ( fast synonym )…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Granne

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Granne , plur. die -n, im gemeinen Leben Ober- und Niederdeutschlandes, eine Benennung einer jeden zarten biegsamen …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Granne

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Granne , die spitze Verlängerung der Blüten od. Kelchbälge bei den Getreidepflanzen.

  4. modern
    Dialekt
    Grannef.

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Granne f. : 1. 'Stachel an der Getreideähre', Graan (grn), Pl. -e [WPf vereinzelt NPf u. nördl. VPf mancherorts mittl. …

  5. Spezial
    Granne

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gran|ne f. (-,-n) aresta (-tes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit granne

34 Bildungen · 25 Erstglied · 9 Zweitglied · 0 Ableitungen

granne‑ als Erstglied (25 von 25)

Grannensack

SHW

Grannen-sack Band 2, Spalte 1439-1440

Grannenweiz

SHW

Grannen-weiz Band 2, Spalte 1439-1440

grannen1

MeckWB

Wossidia grannen 1 schneiden: de Seiß grannt nich Ha; s. MeckWB grant .

grannen2

MeckWB

Wossidia grannen 2 s. af-, MeckWB nahgrannen .

Grannenbart

RhWB

grannen·bart

Grannen-bart Kreuzn-Hahnenb Seesb , Birkf-Bergen Idar , Simm-Schlierschd m.: 1. struppiger B. — 2. übertr. bissiger, mürrischer Mensch.

grannenhaar

DWB

grannen·haar

grannenhaar , n. , mhd. granhâr, in anlehnung daran auch jünger vereinzelt granhaar ( s. u. 2). 1) barthaar des menschen: âne mundes granhâr…

grannenlos

DWB

grannen·los

-los Campe 2 (1808) 441 a ; Ratzeburg standortgewächse (1859) 53 ; El. Langgässer d. unauslöschl. siegel (1946) 165 . b b) substantivische b…

grannenspelz

DWB

grannen·spelz

-spelz ( triticum spelta L. ) Holl wb. dt. pflanzennamen 410 b ; Hoops waldbäume u. kulturpfl. (1905) 432 ,

grannenspitze

DWB

grannen·spitze

grannenspitze , f. , grannenartige spitze, von der eigentlichen granne durch ihre kürze unterschieden: ( die ) spelze ( des wolligen darrgra…

grannenspitzig

DWB

grannen·spitzig

grannenspitzig , adj. , zum vorigen: ( der polnische weizen ) grannenlos, grannenspitzig oder begrannt Muspratt chemie 2 (1889) 10 . —

grannenweizen

DWB

grannen·weizen

-weizen ( triticum vulgare aristatum L. ) Holl wb. dt. pflanzennamen 410 a ; Schwerz prakt. ackerbau (1882) 292 . c c) sehr viel seltener in…

grannerei

DWB

granne·rei

grannerei , f. , singulär im 17. jh., zu 1 grannen 2 a: granerey oder wunderlicher seltzamer sinn morositas Henisch (1616) 1730 . —

Grannerie

MeckWB

granne·rie

Wossidia Grannerie Apfelart, verderbt aus Grand Richard Ha Hagenow@Wittenburg Witt .

Granneteⁿ

Idiotikon

Granneteⁿ Band 2, Spalte 743 Granneteⁿ 2,743

granne als Zweitglied (9 von 9)

Dreigranne

Campe

drei·granne

Die Dreigranne , Mz. die — n, ein Grasgeschlecht, bei welchem jeder Blumenkelch aus zwei Bälglein bestehet, die darunter befindliche Spelze …

Fischgranne

PfWB

fisch·granne

Fisch-granne f. : = PfWB Fischgräte , -graan [LA-Gommh Wollmh Lambert Penns 56]. SHW Südhess. II 748 ; ElsWB Els. I 275 ; BadWB Bad. II 160 …

Fruchtgranne

PfWB

frucht·granne

Frucht-granne f. : 'Granne an der Getreideähre', Fruchtgraan [ Lambert Penns 58]; vgl. PfWB Gerstengranne , PfWB Agen 1. —

Geªrstengranne

WWB

gearsten·granne

Geªrsten-granne f. Gerstenkorn am Auge (Frbg.) ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-R…

Häringsgranne

RhWB

haering·s·granne

Härings-granne -jrā:n (s. S.) f.: 1. –gräte. — 2. übertr. du afgeleckte H. Schwächling, Schimpfw. Dür-Weisw .

Rückengranne

Campe

ruecken·granne

Die Rückengranne , Mz. — n , in der Pflanzenlehre, eine Granne, welche aus der Fläche der äußern Seite einer Spelze, nicht aus dem Rande der…