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hammer

nhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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26 in 17 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

hammer m.

Bd. 10, Sp. 313
hammer, m. malleus. ahd. hamar, mhd. hamer; altnd. hamur, fries. homer, nl. hamer; ags. hamor, engl. hammer; altnord. hamarr, n. hammer, schwed. hammare; nur goth. nicht aufgewiesen. eine hochdeutsche, zum niederd. neigende nebenform des 14. 15. jahrh. vertauscht das auslautende r mit l und lautet hamel: cudere mit dem hamel slahen Diefenb. 161b; vgl. auch hammerschlag 2. die pluralform ahd. hamarâ lebt noch in dem seltenen nhd. die hammer (Steinbach 1, 685, der aber gerade diese form für häufiger als die umgelautete ausgibt), gewöhnlich ist seit der mhd. zeit der plur. die hämmer, mhd. als ob tûsend hemere dâ klüngen. Engelhart 2730. Die seit lange erkannten etymologischen bezüge des wortes ergeben, dasz dieses uralte deutsche als handwerkszeug wie als waffe benützte gerät ursprünglich ein steinernes war. wie noch altnord. hamarr neben hammer auch fels, klippe bezeichnet, so ist aus den urverwandten sprachen verglichen altslav. kamen' stein, litt. akmuo, lett. akmins, griech. ἄκμων, sanskr. açman, wörter die nur ein von dem deutschen verschiedenes bildungssuffix tragen und der wurzel skr.sich schnell, heftig bewegen, zufallen, zu der dann ferner skr. açan stein, wurfgeschosz, açâni keil, griech. ἄκων, lat. acies fallen. das sanskr. açman bezeichnet stein, schleuderstein, felsstück, dann die himmlische schleuderwaffe, den donnerkeil (Böhtl.-Roth 1, 516) und dem entsprechend war auch im deutschen derjenige hammer, den man dem donnergotte zutheilte (vergl. unten 2) öfter und wie es scheint älter als keule oder keil aufgefaszt, deutsche mythol. 164 f.; und wenn noch nhd. kornhammer (5, 1825) für den dreschflegel steht, so mag hierin die älteste keulen- oder schleuderähnliche form des hammers nachklingen. hammer ist in verschiedener bedeutung gebraucht. 11) eigentlich, malleus: und ein iederman quam mit sinen wergkgeczuge, ein ackerman mit siner geiszeln, ein steinmetze mit siner bicken, ein smed mit sinen hammer. Stolle bei Haupt 8, 313; da nam Jael das weib Heber einen nagel von der hütten und einen hamer in ire hand. richter 4, 21; das man kein hamer noch beil, noch irgend ein eisen gezeug im bawen hörete. 1n. 6, 7; es schmidet einer das eisen in der zangen, erbeitet in der glut, und bereitets mit hemmern. Jes. 44, 12; heftet sie mit negeln und hemmern. Jer. 10, 4; wenn er so mit dem groszen hammer das eisen zusammen schlug. Grimm deutsche sagen no. 556; mancher klopft mit dem hammer an der wand herum und glaubt er treffe jedesmal den nagel auf den kopf. Göthe 49, 45 (sprichwörtlich); schwingt den hammer, schwingt, bis die form zerspringt. Schiller glocke; ich hör meinen schatz, den hammer er schwinget. Uhland ged. 31; schönes eisen, du der freien freude, schmuck der tapfern, köstlichstes geschmeide, das der hammer aus metallen schlug! Arndt gedichte (1840) 512. Zusammen genannt werden unter den schmiedegeräten besonders oft hammer und ambosz: macheten mit dem hamer das blech glat auf dem ambos. Jes. 41, 7; müssen blasbälge, zangen, ambos, hammer und alles andere an der hand sein, damit man die rechte zeit treffe. Butschky Patm. 667; 'daʒ mir, daʒ dir', sprach der hamer zuo dem ambôs. sprichwort des 14. jahrh. bei Wackernagel leseb. (1861) 986, 20; der ambos erschrickt nit vor dem hammer. Garg. 212a; du muszt herrschen und gewinnen, oder dienen und verlieren, leiden oder triumphiren, ambosz oder hammer sein. Göthe 1, 144; eine peinliche lage zu bezeichnen dient die redensart zwischen hammer und ambosz sein, alt und weit verbreitet: jam quoddam est et apud nationes tritum vulgi sermone proverbium, ut de his, qui anxietatibus et ingentibus malis premuntur, dicant: inter malleum sunt et incudem. Origenes in Jeremiam homil. 20; griech. μεταξὺ τοῦ ἄκμονος καὶ σφαίρας. Bildlich wird von einem hammer des schicksals geredet, wie sonst das schicksal schläge austheilt: reine demanten, die fest und glänzend unter dem hammer des schicksals blieben. J. Paul Titan 4, 210; auch von einem hammer des (strafenden) gesetzes: mein ganzes herz ist durch den hammer des gesetzes zerknirschet und geschlagen. Schuppius 486; diese klopfte er erst von glied zu glied mit dem hammer des gesetzes ab. J. Paul Titan 2, 47; engl. the hammer of heresies (die geiszel der ketzereien) in Hakewills apology. auch die schlagende faust heiszt ein hammer: aber soll er dir einen landjunker schröpfen, der seine bauren wie das vieh abschindet, oder einen schurken mit goldnen borten unter den hammer kriegen .. da ist er dir in seinem element. Schiller räuber 2, 3. vgl.hämmern. der obere theil eines hammers wird einem kopfe oder haupte verglichen (s.kopf 5, 1769, haupt, hammerhaupt, hammerkopf) und seine einzelnen theile nach theilen des kopfes benannt: hammerauge, hammerbacken, hammerstirn, auch hammerhaube. 22) der hammer war das attribut des deutschen gewittergottes, des Donar; da dieser gott zugleich der das land segnende und bewahrende gott, und der schützer der rechtsgeschäfte war, so diente in solchen fällen sein hammer als symbol. wie in der heidnischen vorzeit unter diesem zeichen ehen geschlossen wurden (rechtsalt. 163. 431, die ehe war ein kaufgeschäft), so wirkt, zum theil noch in unserer zeit, bei besitznahme und veräuszerung der hammer mehrfach mit. 2@aa) die bestimmung der grenze eines landstriches, der nicht durch zaun, graben, hügel oder anderes fest abgegrenzt ist, geschieht indem der hammer geworfen wird, wo er einfällt, ist der grenzpunkt (vgl. rechtsalterth. 55—59): so dasz unser herr von Mentze daselber uf einem rosse soll riden in den Rine als fer er mag und als fer er mag mit einem hubhammer gewerfen in den Rine, als ferre get sin gericht. weisth. 1, 534 (von 1324); die marktfreiheit .. gehet an .. von den hainbuchen bis gen Erlich in den Rhein, so weit als man mit einem pferd reiten kann und dannoch mit einem hufhammer fortwerfen kann. 1, 638 (von 1670); statt des hammers wird mit der axt geworfen: der möchte seinem wild also fherne in den vorgenanten wald die Fossenhelde nachvolgen, alsz derselbe grave, uff einem ross haltend vor dem ehgenanten walde und mit einer axe in den selben wald gewerfen könte. weisth. 1, 582; oder auch mit dem pflugeisen. 3, 309. vergl. hammerwurf. 2@bb) in Niedersachsen, Düringen und Franken ist für den theilhaber an einem gemeindewalde der hammer zeichen des mitbesitzes: derselbe ist mit den anfangsbuchstaben des namens seines eigenthümers versehen, und mit ihm werden die zum fällen bestimmten bäume gezeichnet. das recht einen solchen hammer zu verleihen, gebührt nur dem obersten vorsteher der mark: es soll auch der holzweiser, holzmeister und förster nicht macht haben einen hammer auszugeben hinter und ohne den gemeinen märker. Kirburger weisthum in den rechtsalterth. 163. 2@cc) in einigen dörfern Obersachsens beruft ein herumgeschickter hammer die bewohner zum rat und schutz der gemeinde. Adelung. 2@dd) öffentliches ausgebot von gegenständen geschieht unter dem zeichen des hammers, der durch aufschlagen den meistbietenden in den besitz der sache symbolisch einweist: der auctionator fing von vorn, und um jedermann zeit zu lassen, sich zu bedenken, mit gedehnter stimme an: einmal vierzig — zum zweitenmal vierzig dukaten. der hammer war schon aufgehoben, als aus der fernsten ecke des zimmers unvermuthet eine helle stimme mit einem halben dukaten überbot. Thümmel 2, 114; vergl.zuschlag, zuschlagen. daher kommt eine sache unter den hammer, wenn sie öffentlich versteigert wird, auch engl. heiszt es davon go to the hammer: auf das bild zu bieten, das so eben unter den hammer kommt. gartenlaube 1869 s. 111b. 33) wie blitz, donner, hagel als kundgebungen des Donar öfter persönliche verwendung erlangen und für die gottheit selbst stehen, so ist die waffe des gottes, die ja zunächst donnerkeil ist, für den gott selbst bei flüchen, verwünschungen, abgeblaszter auch bei bloszen ausrufen des staunens genannt (vgl. deutsche mythol. 166): dasz dich der hammer schlag! Abele unordnung 4, 3; niederdeutsch dat die de hamer! dasz dich der henker! brem. wb. 2, 575; i vor den hamer! ei zum henker! das.; di schall de hamer! Dähnert 171b; de hamer kennt se all, der henker mag die alle kennen. Schütze 2, 96; verwundernd: potz hamer! Schambach 73a; dat wär de hamer! Dähnert 171b; den hamer ok! brem. wb. 2, 575; lueg au, er cha si nid halte, er thuet bim hammer na's feischter uf. Corrodi de herr vikari 11. Auch der durchtriebene, dreiste mensch wird landschaftlich ein hammer genannt (vergl.hagel 4 sp. 144): dat is ên hamer! brem. wb. 2, 575; mit einem davon abgeleiteten adjectiv hamersk: ên hamersken kêrl, ein verzweifelter kerl, einer der sich an nichts kehrt. daselbst. 44) wie Donar seinen hammer im streite gegen seine feinde führt, so ist der gebrauch dieses geräts als waffe ein uralter, wie der des beils, der axt, vergl. streithammer. aber er verliert sich schon im deutschen alterthum, so dasz das schwert an die stelle tritt, und Niederdeutsche wie Angelsachen erhalten nur noch den namen bill (streithammer, streitaxt), mit dem sie nunmehr aber das schwert bezeichnen (Hildebrandslied 54, Beov. 1558). nhd. ist hammer als waffe in der bibel gewährt: du bist mein hamer, mein kriegswoffen, durch dich habe ich die heiden zuschmissen, und die königreich zustöret. Jer. 51, 20; auch sonst: als waffen der bauern bei raufhändeln werden im 17. jahrh. steinhämmer, scherhämmer genannt. Schmeller 2, 192; sehen sie, da kehre ich meine taschen um, und es ist nichts darin, weder messer noch hammer, noch sonst etwas, womit ich sie erstechen oder erschlagen könnte. Immermann Münchh. 4, 20. 55) an der eingangsthür eines gebäudes befand sich früher ein hammer, durch dessen aufschlagen an eine metallplatte der thür man einlasz begehrte: hammer an der thür, cornix Kirsch; vergl.klapper 5, 965; daher die redensart: wer mit einem silbernen hammer anklopft, dem macht man gleich auf, pecuniae obediunt omnia. Steinbach 1, 686; in anderer fassung: jener obrister war nicht unschuldig, dasz er ihm die pfort der vestung mit einem güldenen hammer liesz aufschlagen. Lehmann 202; ital. il martel d'ariento spezza le porte di ferro. 66) die glocke, die die stunde verkündet, wird durch einen hammer bewegt: zeiger, unruhe und hammer (der uhr). Mathes. Sar. 38b. es heiszt daher neben die glocke schlägt, auch der hammer schlägt; der hammer hebt aus (zum schlage); schlug zwölfmal schon des thurmes hammer, so stehen wir vor liebchens haus. Brentano die lust. musikanten 33; da dröhnt der hammer dumpf und schwer zwölfmal vom grauen kirchthurm her. Uhland ged. 320. vergl. uhrhammer. 77) grosze durch wasser- oder dampfkraft getriebene hämmer verarbeiten in besondern gebäuden das metall zu blechen: hammer, groszer hammer, der durch mühlräder bewegt wird, malleus major in variis officinis qui machinis regitur. Frisch 1, 408a; die werke klappern nacht und tag, im tacte pocht der hämmer schlag, und bildsam von den mächtgen streichen, musz selbst das eisen sich erweichen. Schiller gang nach d. eisenhammer. lautes pochen des herzens wird einem solchen hammer verglichen: in meines herzens kammer da pocht es wie ein hammer. C. F. Weisze; hier schlug ihr, indem sie im schweisze zerquoll, das bebende herz wie ein hammer. Bürger 65b. Dann wird der name auf die anstalt selbst übertragen, in der solche hämmer gehen: hammer, ein ort, wo man eisen, kupfer u. d. g. zurichtet, officina ferraria, aeraria etc. Steinbach 1, 686; eʒ sol auch nieman kainen hamer haben bei den zwain welden. Nürnb. polizeiordn. 169; dieser Tubal Cain welchen hernach die heiden Vulcan .. nenneten .. und erstlich in Lemno, darnach im berg Ethna seinen hammer, esz und schmitten setzten. Mathesius Sar. 70b; da bawet der alte Vulcanus und römische meister Loy hemmer, polier- und schleifmüllen. das.; brauhöfe, mahlmühlen, hämmer. Seckendorff s. 43; hinaus zum hammer schickt man mich. Schiller gang nach d. eisenhammer. es findet sich auch hammer für eine blosze schmiede, bei der maschinenartiger betrieb nicht anzunehmen ist: kam in die Ruhla zu einem hammer oder waldschmiede. Grimm deutsche sagen no. 556. vgl. eisenhammer, kupferhammer, hammerwerk. 88) in den münzwerken diente in älteren zeiten ein hammer zum prägen der geldstücke, vergl. münzhammer; daher niederd. den hamer leggen, die münze ruhen lassen Dähnert 171b; den hammer verleihen, das münzrecht verleihen: die von Lübeck verleiheten den hammer und schlugen neue schillinge. Faust lüb. chron. bei Frisch 1, 408a. bei den jetzigen prägwerken ist hammer der zwischen zwei leitstangen gehende guszeiserne körper, dessen unteres ende ein stempel ist. 99) bei den freimaurern ist der hammer das zeichen des meisters vom stuhl: er (Amor) selbst will euch jahr aus jahr ein der meister von dem stuhle sein, und euch recht sanft regieren; den deputirten braucht er nicht, so langs ihm nicht an kraft gebricht, den hammer selbst zu führen. Blumauer werke 1, 270. 1010) hammer in noch andern technischen bedeutungen: am fortepiano ein hammerförmiges hölzchen das an die saiten schlägt und sie zum tönen bringt; an dem gradbogen genannten nautischen meszinstrumente ein auf dem pfeile bewegliches knie; bei grobschmieden und bildhauern eine art von stempeln oder meiszeln mit horizontalem stiele. 1111) hammer, malleolus, einer von den vier kleinen gehörknochen, der ähnlichkeit mit einem hammer hat. Nemnich 3, 494; ein anderer dieser knochen führt den namen ambosz, incus. 1212) hammer, eine muschelart, ostrea malleus, auch polnischer hammer. Nemnich 4, 812. 1313) hammer für hammerfisch, squalus zygaena: schwarz wimmelten da in grausem gemisch, zu scheuszlichen klumpen geballt, der stachlichte roche, der klippenfisch, des hammers gräuliche ungestalt. Schiller taucher. 1414) hammer für ammer, eine vogelart, emberiza (1, 279): goldhammer emberiza citrinella Nemnich 2, 1477, auch englisch the yellow hammer. vergl. hämmerling 8. 1515) hammer ist endlich in Kärnthen auch der name der nieswurz, veratrum album (Lexer 132), die bei Nemnich 4, 1550 hemern, hemerwurz genannt wird. Die zahlreichen zusammensetzungen des wortes bezeichnen entweder seine form, hauhammer, kolbenhammer, pinnhammer, spitzhammer; oder heben seinen zweck und seine anwendung hervor: haarhammer (sp. 29), blechhammer, breithammer, dengelhammer, formhammer, glätthammer, hufhammer, klempnerhammer, polierhammer, schmiedehammer, streithammer, stimmhammer, uhrhammer, zuckerhammer u. a.
14469 Zeichen · 228 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Hammer

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    1. Der Hammer , des -s, plur. die Hämmer, die Keule eines geschlachteten Thieres, S. 1. Hamme.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Hammer

    Goethe-Wörterbuch

    Hammer 1 Schlagwerkzeug, zum Schmieden, zur künstlerischen (Metall-)Formung, zur Gewinnung mineralog Proben ua; mehrf zu…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hammer

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Hammer , Friedr. Jul., geb. 1811 zu Dresden, Literat; ein Lustspiel, Romane, „Schau um dich und schau in dich” (3. Aufl.…

  4. modern
    Dialekt
    Hammer

    Elsässisches Wb. · +11 Parallelbelege

    Hammer in

  5. Sprichwörter
    Hammer

    Wander (Sprichwörter)

    Hammer 1. Beim Hammer ist viel Jammer. Nach Abraham a Sancta Clara in seinem Etwas für alle (II) ein bekanntes Sprichwor…

  6. Spezial
    Hammer

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ham|mer m. (-s, Hämmer) 1 martel (-tí) m. 2 (aus Holz) maciüa (-ües) f. , maza (mazes) f. 3 (Anschlagehammer) martel da …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hammer

308 Bildungen · 137 Erstglied · 171 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von hammer

hamm + -er

hammer leitet sich vom Lemma hamm ab mit Suffix -er.

Zerlegung von hammer 2 Komponenten

ham+mer

hammer setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

hammer‑ als Erstglied (30 von 137)

Hammerachse

RhWB

hammer·achse

Hammer-achse -āsə Berg, Siegld f.: 1. A. des Wasserrades im H.werk. — 2. übertr. starker Mensch Elbf .

Hammeramboß

Campe

hammer·amboss

Der Hammeramboß , des — sses, Mz. die — sse , bei den Kupferschmieden, ein gewöhnlicher Schmiedeamboß, auf welchem sie große Stücke schmiede…

hammerambosz

DWB

hammer·ambosz

hammerambosz , m. bei den kupferschmieden der ambosz worauf die groszen stücken geschmiedet werden. Jacobsson 2, 201 a .

Hammerankauf

GWB

hammer·ankauf

Hammerankauf zu Hammer 4, mBez auf den beabsichtigten Zukauf durch den Herzog (s Hammerdritteil) B51,112 Voigt 20.4.95 Georg Objartel G.O.

hammerauge

DWB

hammer·auge

hammerauge , n. das loch in der stirn des hammers, vermittelst dessen der letztere an den hammerstiel befestigt wird. mineral. lex. 284 a .

hammeraxt

DWB

hammer·axt

hammeraxt , f. hammer der an seinem haupt zugleich mit einem meiszel oder einer art von kleiner axt versehen ist und zum kalfatern der schif…

Hammerbachtier

Idiotikon

Hammerbachtier Band 13, Spalte 1232 Hammerbachtier 13,1232

hammerbacken

DWB

hammer·backen

hammerbacken , f. plur. die seitenflächen des hammerkopfes hinter seiner schärfe. mineral. lex. 284 a .

Hammerbäuchen

RhWB

hammer·baeuchen

Hammer-bäuchen -bęjχə Siegld (veralt.) n.: eine Art Schuppen, den jedes Gewerke als Eigentum besass.

hammerbahn

DWB

hammer·bahn

hammerbahn , f. das breitere ende des hammerkopfes. Frisch 1, 408 a . s. bahn 12, theil 1, 1078.

hammerbeil

DWB

hammer·beil

hammerbeil , n. hammer der an einem ende seines hauptes wie ein beil gestaltet ist; von den bergleuten bei der zimmerung der schächte gebrau…

hammer als Zweitglied (30 von 171)

B(e)schlaghammer

Idiotikon

B(e)schlaghammer Band 2, Spalte 1275 B(e)schlaghammer 2,1275

Bèckhammer

Adelung

beck·hammer

Der Bèckhammer , des -s, plur. die -hämmer, bey den Kupferschmieden, ein scharfer Hammer zum Einbecken, d. i. den Draht unterzuschlagen. Bey…

Bleyhammer

Adelung

bley·hammer

Der Bleyhammer , der -s, plur. die -hämmer, bey den Klempenern, ein Hammer mit einer ebenen Bahn, das Werkbley damit wieder gerade zu schlag…

Blättlichammer

Idiotikon

Blättlichammer Band 3, Spalte 252 Blättlichammer 3,252

bodenhammer

DWB

boden·hammer

bodenhammer , m. nennen die kupferschmiede einen hölzernen hammer oder schlegel.

Bruederchammer

Idiotikon

Bruederchammer Band 3, Spalte 252 Bruederchammer 3,252

Bëckchammer

Idiotikon

Bëckchammer Band 3, Spalte 252 Bëckchammer 3,252

Chettihammer

Idiotikon

Chettihammer Band 2, Spalte 1274 Chettihammer 2,1274

Chrōnhammer

Idiotikon

Chrōnhammer Band 2, Spalte 1274 Chrōnhammer -ȫ- 2,1274

Chuchichammer

Idiotikon

Chuchichammer Band 3, Spalte 251 Chuchichammer 3,251

Chämi(n)chammer

Idiotikon

Chämi(n)chammer Band 3, Spalte 251 Chämi(n)chammer 3,251

Chōrchammer

Idiotikon

Chōrchammer Band 3, Spalte 252 Chōrchammer 3,252

Dachchammer

Idiotikon

Dachchammer Band 3, Spalte 254 Dachchammer 3,254

Diensteⁿchammer

Idiotikon

Diensteⁿchammer Band 3, Spalte 249 Diensteⁿchammer 3,249 o.

Dilichammer

Idiotikon

Dilichammer Band 3, Spalte 254 Dilichammer 3,254

Dischchammer

Idiotikon

Dischchammer Band 3, Spalte 254 Dischchammer 3,254

dubhammer

DWB

dub·hammer

dubhammer , m. ein langer, vorn zugespitzter, anderthalb centner schwerer hammer der auf den kupferhämmern vom wasser getrieben wird und wom…

eisenhammer

DWB

eisen·hammer

eisenhammer , m. 1) malleus ferreus. 2) officina ferraria: schon an der thür sollst du den busen hören, der wie ein eisenhammer pocht ( vgl.…

Epfelchammer

Idiotikon

Epfelchammer Band 3, Spalte 250 Epfelchammer 3,250

Ermchammer

Idiotikon

Ermchammer Band 3, Spalte 250 Ermchammer 3,250

Falzhammer

Adelung

falz·hammer

Der Falzhammer , des -s, plur. die -hämmer, bey den Kupferschmieden, ein Hammer, kupferne Geschirre damit zu falzen. S. 2 Falzen.

fausthammer

DWB

faust·hammer

fausthammer , m. malleus bellicus, clava. Luther 3, 35 ; als sie die spiesz von ihnen geworfen, seind sie mit den fausthämern und schwertern…

fegehammer

DWB

fege·hammer

fegehammer , m. in salzwerken ein hammer, womit die pfanne gefegt, der salzstein abgeschlagen wird.