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Ohr

mnd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Ohr

Bd. 15, Sp. 2
Ohr (Auris; hierzu Tafel »Ohr des Menschen«), das Hörwerkzeug, das bei den Wirbeltieren und speziell bei den Säugetieren eine hohe Vollkommenheit erlangt, aber dennoch auf die sogen. Gehörorgane (s. Gehör, S. 483) der wirbellosen Tiere zurückzuführen ist. Das O. führt seine Entstehung wie andre Sinnesorgane auf die äußere Körperdecke zurück und entsteht gewöhnlich als grübchenförmige Einsenkung vom äußern Keimblatt, von dem sie sich später in Gestalt eines geschlossenen Bläschens ablöst. So liegt es denn auch zunächst mehr oberflächlich und reicht erst später allmählich in die Tiefe, wobei es aber trotzdem seine Verbindung mit der Außenwelt durch einen langen Gang, den Ductus endolymphaticus, lange Zeit oder (bei den Haifischen) zeitlebens bewahren kann. Aus dem bei den Wirbeltieren zumeist recht tief im Schädel liegenden Hörbläschen, das sich bald in zwei Bläschen, den Utriculus und den Sacculus, teilt, entsteht das sogen. häutige Labyrinth (s. unten), an dessen Innerm sich (wie bei den sogen. Hörbläschen der niedern Tiere) der Hörnerv verbreitet. Die feste Umgebung wird das knöcherne Labyrinth genannt und ist oft viel geräumiger als das häutige. Bald erfolgt eine weitere Sonderung in einzelne Bezirke, indem vom Utriculus aus die halbkreisförmigen Kanäle oder Bogengänge gebildet werden, deren gewöhnlich drei, selten nur zwei oder einer vorhanden sind; der mit ihnen unmittelbar in Verbindung stehende Abschnitt des Labyrinths wird Vorhof genannt. Der Rest bildet ein besonderes Bläschen, eben den Sacculus, an dem sich eine bei den niedern Wirbeltieren sehr kleine, bei den höhern ansehnliche Ausbuchtung befindet, die bei den niedern Wirbeltieren als Lagena bezeichnet wird, bei den höhern Wirbeltieren wegen ihrer Gestalt die Schnecke heißt und namentlich bei den Säugetieren stark entwickelt ist (s. unten). Vom Sacculus geht außerdem als langgestreckter Kanal der mit dem vorerwähnten Ductus endolymphaticus identische Aquaeductus vestibuli aus. Zu diesen wesentlichen Teilen des Ohrs treten nun verschiedene schalleitende Apparate hinzu, die zum Teil auf der Außenfläche des Kopfes beginnen, samt und sonders aber den Fischen noch fehlen. In der Wand des knöchernen Labyrinths bleibt eine kleine Stelle (das sogen. ovale Fenster) unverknöchert und gestattet dort ein leichteres Eindringen der Schallwellen. Daran schließt sich nach außen zu meist ein Hohlraum, die Paukenhöhle, der mit dem hintersten Teil der Mundhöhle (dem Rachen) durch die Ohrtrompete oder Eustachische Röhre in offener Verbindung steht, nach der Kopfhaut hingegen mittels des Trommelfelles geschlossen ist. (Eine Paukenhöhle fehlt z. B. den Schlangen und den geschwänzten Amphibien.) Von letzterm aus zum ovalen Fenster spannt sich quer durch die Paukenhöhle ein einziges oder eine Kette von Knöchelchen, die Gehörknöchelchen. Endlich haben die Säugetiere und ganz vereinzelt auch andre Wirbeltiere ein äußeres O., d. h. eine Öffnung in der Haut, umgeben von einer durch Knorpel gestützten und durch Muskeln beweglichen Hautfalte. Die Öffnung führt durch den äußern Gehörgang zum Trommelfell, das bei den Säugetieren gewöhnlich tief im Kopf liegt; die Hautfalte oder Ohrmuschel fehlt den im Wasser lebenden Säugern nahezu oder ganz. Man unterscheidet also am O. der Säugetiere (Fig. 1 der Tafel) drei Abschnitte: das äußere O. mit der Ohrmuschel (auricula) und dem äußern Gehörgang, das mittlere O. (Mittelohr) mit der Paukenhöhle und ihren Anhängen (Eustachische Röhre, Gehörknöchelchen) und das innere O. mit dem Labyrinth (Schnecke, Bogengänge etc.). Beim Menschen speziell stellen sich diese Einrichtungen folgendermaßen dar. Das äußere O. (Fig. 1), an dem verschiedene Leisten und Falten (Helix, Tragus etc., s. auch Tafel »Mundhöhle etc.«, Fig. 4) vorhanden sind, verdankt seine Gestalt dem Ohrknorpel. Die ihn überziehende Haut verlängert sich nach unten in das knorpelfreie Ohrläppchen. Dieses schmerzt und blutet beim Durchstechen (für die Ohrringe) nur wenig und kann durch den Zug, den schwere Schmuckgegenstände an ihm ausüben, stark ausgedehnt werden (s. Ohrschmuck). Von vorn, oben und unten her setzen sich an den Ohrknorpel kleine Muskeln an, die das äußere O. bewegen können und bei den meisten Menschen ziemlich rudimentär, bei den Säugetieren jedoch in Funktion sind. An das äußere O. schließt sich nach innen der äußere Gehörgang (meatus auditorius externus) an, der in der äußern Hälfte knorpelig, in der innern knöchern ist und von einer Fortsetzung der Haut ausgekleidet wird. In dieser liegen zahlreiche kleine, den Schweißdrüsen ähnliche Drüsen (glandulae ceruminosae), die das Ohrenschmalz (cerumen auris) absondern, eine bräunliche oder gelbe, klebrige, weiche, aus Fett, Pigmentkörnchen und Überresten der Drüsenzellen bestehende Masse. Bleibt es zu lange im Gehörgang liegen, so verstopft es diesen, erhärtet und führt zur Schwerhörigkeit (s. Ohrenkrankheiten). An der Grenze zwischen dem äußern und dem mittlern O. liegt das Trommel- oder Paukenfell (membrana tympani, Fig. 1 b, Fig. 2 c, Fig. 4 a), eine runde, dünne, elastische Membran, die Scheidewand zwischen dem äußern Gehörgang und der Paukenhöhle. Seine Außenfläche ist in der Mitte trichterförmig vertieft, weil es hier von dem innen angewachsenen Hammer einwärts gezogen wird. Nach innen vom Trommelfell liegt die rings von Knochen umgebene Trommel- oder Paukenhöhle (cavitas tympani, Fig. 1 i, Fig. 3 e). Diese ist gewöhnlich voll Luft, enthält die drei Gehörknöchelchen und ist mit einer äußerst feinen Haut überkleidet, welche die Fortsetzung der Schleimhaut der Ohrtrompete und des Rachens ist. Ihre äußere Wand ist das Trommelfell, die innere hingegen grenzt an das Labyrinth und hat zwei Öffnungen, das ovale und das runde Fenster. Das ovale oder eiförmige Fenster (Vorhofsfenster, fenestra ovalis, s. vestibuli, Fig. 1 g, Fig. 6 b) führt in den Vorhof des Labyrinths und wird von einer dem Trommelfell ähnlichen Haut verschlossen. Das runde Fenster (Schneckenfenster, fenestra rotunda s. cochleae, Fig. 4 o) liegt unterhalb des ovalen Fensters, ist ebenfalls durch eine Haut geschlossen und führt in die Paukentreppe der Schnecke (s. unten). Völlig offen ist die Paukenhöhle nur an einer Stelle, da nämlich, wo sie sich in die Ohrtrompete oder Eustachische Röhre (tuba Eustachii, Fig. 1 c, Fig. 3 d) fortsetzt; diese selbst öffnet sich in den Schlund dicht an der hintern Nasenöffnung. Die Gehörknöchelchen, durch welche die Schwingungen des Trommelfelles zum Labyrinth geleitet werden, heißen Hammer, Amboß und Steigbügel. Der Hammer (malleus, Fig. 4 b c d) liegt dem Trommelfell am nächsten und hat zwei Griffe, von denen der eine an das Trommelfell angewachsen ist, während sein Kopf den Amboß (incus) berührt. Dieser (Fig. 4 e f g, Fig. 2 a, Fig. 31) hat ebenfalls zwei Fortsätze und steht durch den einen derselben mit dem Steigbügel (stapes, Fig. 4 h, Fig. 3 k) in Verbindung, der sich selbst wieder auf den Rand des ovalen Fensters im Labyrinth stützt. Die Gehörknöchelchen sind durch Gelenke und Bänder miteinander verbunden und besitzen auch noch Muskeln zu ihrer Bewegung, nämlich den Trommelfellspänner oder innern Hammermuskel (Fig. 2 d, Fig. 3 n), den Erschlaffer des Trommelfelles und den Steigbügelmuskel. Über ihre Wirkung s. Gehör, S. 481. Ebenfalls in der Paukenhöhle, aber nicht zum O. gehörig, läuft zwischen Hammer und Amboß hindurch die sogen. Paukensaite (s. d., chorda tympani, Fig. 2 k), ein feiner Nerv, der sich zur Mundhöhle begibt. Der innerste und wichtigste Teil des Ohrs, das Labyrinth (Fig. 1 d-h, Fig. 6), enthält die Endigung des Hörnervs. Man unterscheidet das häutige und das umgebende knöcherne Labyrinth; beide zerfallen in Schnecke, Bogengänge und Vorhof. Der knöcherne Vorhof (vestibulum) ist eine kleine Höhle, in der, ohne jedoch die Wandung zu berühren, der häutige Vorhof in Gestalt der beiden Säckchen (Utriculus und Sacculus) mit ihren Anhängen (Bogengängen und Schnecke) liegt. Die Bogengänge oder halbzirkelförmigen Kanäle (canales semicirculares) sind drei gekrümmte Kanäle (Fig. 1 d e f, Fig. 4 l m n, Fig. 6 c d e), die je mit einem angeschwollenen Teil (Ampulle) beginnen und in drei auseinander senkrechten Richtungen angeordnet sind. Die Schnecke endlich (cochlea, Fig. 1 h, Fig. 4 i, Fig. 6 a) hat in ihrem knöchernen Teil einen Kanal, der in 21/2 Windungen ansteigt und durch eine dünne, ebenfalls gewundene, halb knöcherne, halb häutige Scheidewand, die Spiralplatte, in zwei Gänge oder Treppen geteilt (Fig. 5, 7 u. 8) wird. Von diesen heißt die obere, engere und längere die Vorhofstreppe (scala vestibuli), weil sie im Vorhof ihren Eingang hat, die untere dagegen die Paukentreppe (scala tympani), weil sie an dem runden Fenster der Paukenhöhle anfängt. In der Spitze der Schnecke stehen beide durch ein Loch miteinander in Verbindung, so daß die Flüssigkeit in ihnen einheitlich ist. Die häutige Schnecke, die aber die knöcherne nur zu einem Drittel und zwar auch nur in der Vorhofstreppe ausfüllt (Fig. 7 e, Fig. 8 d), ist gleichfalls voll Flüssigkeit. Auf dem Querschnitt ist sie dreieckig und wird von dem übrigen Raum der Vorhofstreppe durch die Reißnersche Haut (Fig. 8 e, Fig. 7 f) getrennt. Zum Hörwerkzeug wird nun das Labyrinth durch den Hinzutritt des Hörnervs (nervus acusticus). Dieser, das achte Hirnnervenpaar, entspringt weit hinten im Gehirn (s. d., S. 468) und gelangt sogleich durch den sogen. innern Gehörgang zum innern O., nachdem er sich zuvor schon in den Vorhofs- und den Schneckennerv gespalten hat. Ersterer breitet sich an der Innenfläche der Vorhofssäckchen und der Ampullen der Bogengänge aus und endet dort wahrscheinlich in der nämlichen Weise wie die andern Sinnesnerven auch (s. Sinneswerkzeuge), indem er sich in seine Fasern auflöst, die an die mit je einem Hörhaar besetzten Hörzellen herantreten. Die Hörhaare ragen nicht frei in den Hohlraum des Vorhofs hinein, sondern sind in eine gallertige, mit Hörsteinchen (Otolithen) oder Ohrsand, d. h. Kristallen aus Kalksalzen, untermengte Masse eingebettet. Die vom Trommelfell in das innere O. gelangenden Schallwellen werden von der Flüssigkeit im Vorhof auf diese Kristalle und von ihnen auf die Hörhaare übertragen. Der in die Schnecke gelangende Teil der Schallwellen jedoch wird in viel komplizierterer Weise den Fasern des Schneckennervs zugeführt. Dieser nämlich verläuft in der Achse der Schnecke (Fig. 7 a) und schickt fortwährend Zweige innerhalb der knöchernen Spiralplatte (Fig. 8 a) zu den einzelnen Windungen der häutigen Schnecke ab. Diese selbst hat auf der häutigen Fortsetzung (Fig. 7 h) der Spiralplatte ein ganz eigentümliches Gebilde, das sogen. Cortische Organ (Fig. 9). Es ist für das O. dasselbe, was für das Auge die Netzhaut ist, und zeigt gleich dieser einen komplizierten Bau (s. Gehör, S. 482). Die Bogengänge werden auch als Apparate zur Erhaltung des Gleichgewichts bei Bewegungen betrachtet, da man gefunden hat, daß nach ihrer künstlichen Entfernung Tiere sich nicht mehr in geordneter Weise bewegen können. Sie würden hiernach funktionell den Statocysten der niedern Tiere (s. oben) entsprechen. Vgl. Schwalbe, Lehrbuch der Anatomie des Ohres (Erlang. 1887); Ewald, Physiologische Untersuchungen über das Endorgan des Nervus octavus (Wiesbad. 1892); Schönemann, Topographie des menschlichen Gehörorgans (das. 1904) sowie die Lehrbücher der Anatomie. – Über Ohrenkrankheiten und Ohrenpflege vgl. diese Artikel. – Als Morelsches O. bezeichnet man gewisse unregelmäßige Bildungen der Ohrmuschel: übermäßiges oder mangelhaftes Wachstum, den rudimentären Zustand oder das Fehlen von gewissen Teilen der Ohrmuschel sowie das fehlerhafte Anwachsen der Ohren. Diese Abnormitäten wurden zuerst von Morel beschrieben, der zugleich darauf hinwies, daß die Ohrverbildung für Geisteskrankheit, bez. für erbliche Disposition zu geistiger Störung charakteristisch ist. Vgl. Binder, Das Morelsche O. (Berl. 1889).
11945 Zeichen · 164 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ohrN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    ohr , N. Vw.: s. ōre (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ohr

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Das Ohr , des -es, plur. die -en, Diminut. das Öhrchen, Oberd. Öhrlein. 1. In der engsten und gewöhnlichsten Bedeutung, …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Ohr

    Goethe-Wörterbuch

    Ohr Gebrauchsschwerpkt in Bed A2b, in reicher Phraseologie A Teil des Kopfes, Hörorgan 1 Ohrmuschel als Teil der menschl…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ohr

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Ohr (auris) , das Organ des Gehörsinns, vergl. Gehör; man unterscheidet das äußere, mittlere u. innere O. Zum äußern O. …

  5. modern
    Dialekt
    Ohr

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    O h r [Ôr Liebsd. bis Co. Str. Bf. , Ûr Dü. K. Ingenh. ; Yor M. ; Ùwr Sulzern ; Ór Su. bis Hf. ; Óər Wh. ; Pl. — ə] n. O…

  6. Sprichwörter
    Ohr

    Wander (Sprichwörter)

    Ohr 1. An den Ohren erkennt man den Esel. 2. An den Ohren erkennt man die halben, am Schreien die Stocknarren. Lat. : Ex…

  7. Spezial
    Ohrn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Ohr , n ухо , ср

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ohr

841 Bildungen · 769 Erstglied · 69 Zweitglied · 3 Ableitungen

ohr‑ als Erstglied (30 von 769)

Ohr(en)litz

SHW

Ohr(en)-litz Band 4, Spalte 1081-1082

Ohr(en)loch

SHW

Ohr(en)-loch Band 4, Spalte 1081-1082

Ohrbampel

SHW

Ohr-bampel Band 4, Spalte 1079-1080

Ohrfeige

SHW

Ohr-feige Band 4, Spalte 1083-1084

Ohrklingen

SHW

Ohr-klingen Band 4, Spalte 1083-1084

Ohrknorpel

SHW

Ohr-knorpel Band 4, Spalte 1083-1084

Ohrkricksel

SHW

Ohr-kricksel Band 4, Spalte 1083-1084

Ohrlappen

SHW

Ohr-lappen Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlatsche

SHW

Ohr-latsche Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlaufer

SHW

Ohr-laufer Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlaus

SHW

Ohr-laus Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlicks

SHW

Ohr-licks Band 4, Spalte 1085-1086

Ohrlicksel

SHW

Ohr-licksel Band 4, Spalte 1085-1086

ohr als Zweitglied (30 von 69)

Äselsjohr

MeckWBN

Wossidia Äselsjohr n. Eseljahr; Pl.: in de Äselsjohren, denn säält (s. sœlen 2 2 schwer arbeiten) hei (der Mensch) Ro Rostock@Klockenhagen K…

Eselsohr

RDWB1

Eselsohr n (Lakune) загнутая страница книги или тетради

Schlitzohr

RDWB1

Schlitzohr n хитрец, хитрюга, проныра, пройдоха, мазурик, жук перен.

bärenohr

DWB

baeren·ohr

bärenohr , n. auris ursi, das kleine, gestutzte ohr des bären. Linnaeus gab ausländischen pflanzen den namen arctotis.

blaserohr

DWB

blase·rohr

blaserohr , n. ein langes rohr, wodurch man kugeln auf vögel bläst: ferner muste ich auch i. gn. geschosz, das ist das blaserohr nebst küchl…

Bleyrohr

Adelung

bley·rohr

Das Bleyrohr , des -es, plur. die -e, ein messingenes Rohr, einen Bleystift darin bey sich zu tragen.

Blumenrohr

Adelung

blumen·rohr

Das Blumenrohr , des -es, plur. inus. eine ausländische dem Rohre ähnliche Pflanze, welche in Asia, Afrika und Amerika wächset, und eine sch…

Brunnenrohr

Wander

brunnen·rohr

Brunnenrohr Du hiast sol'n a Brunnrohr we'n (werden), aft kunt'st de g'nuag liegen. ( Innsbruck. ) – Frommann, VI, 37, 75. Zu einem Trägen.

Büchsenrohr

Adelung

buechsen·rohr

Das Büchsenrohr , des -es, plur. die -e, das Rohr oder der Lauf zu einer Feuerbüchse; der Büchsenlauf.

Bürschrohr

Adelung

buersch·rohr

Das Bürschrohr , des -es, plur. die -röhre, bey den Jägern, ein gezogenes Rohr mit einem Deutschen Schlosse, zur Jagd; eine Bürschbüchse, zu…

Dammbohr

Wander

damm·bohr

Dammbohr Hei heft ver Dammbâres gelêge. ( Alt-Pillau. ) – Frischbier, II, 487. Von jemand, der mit seinen Thaten prahlt. Es ist der Dammkrug…

Deinstjohr

MeckWBN

Wossidia Deinstjohr n. Dienstjahr: in min Deinstjohren Wa.

Dickohr

Campe

dick·ohr

Х Das Dickohr , des — es, Mz. die — en, im gemeinen Leben, besonders O. S. ein Mensch, der dicke Ohren hat d. h. der sich nichts sagen läßt,…

Drag'bohr

MeckWBN

drag·bohr

Wossidia Drag'bohr f. wie Dracht 2 a Lu Ludwigslust@Glaisin Glais .

Eisenmohr

Adelung

eisen·mohr

Der Eisenmohr , des-es, plur. inus. in der Chymie, ein durch bloßes Wasser in sehr feine Theile verwandeltes Eisen, wegen seiner schwarzen F…

eselsohr

DWB

esel·s·ohr

eselsohr , 1 1) n. auris asinina, oft ein zeichen des hohns und spottes: ër wolte ouch löuwen sprünge pflëgen, dô erkôs an im sîn meister es…

fallenohr

DWB

fallen·ohr

fallenohr , n. das was den riegel im schlosse bewegt, gleichsam ohr der falle.

faustrohr

DWB

faust·rohr

faustrohr , n. was fäustling 2: habe mich mit diesem einfeltigen schreiben als mit einem faustrohr ... wider den erbfeind beweisen wöllen. R…

Fêderrohr

Adelung

feder·rohr

Das Fêderrohr , des -es, plur. die -röhre, S. Adelung Federbüchse .

fernrohr

DWB

fern·rohr

fernrohr , n. telescopium: der vorwitz legt sein fernrohr aus der hand, besorgnis späht nicht nach der zukunft wüsten. Salis 147 ; die schön…

feuerrohr

DWB

feuer·rohr

feuerrohr , n. fistula pyria, flinte. Kirchhof wendunm. 476 a ; er geberdet sich mit dem stock als mit einem feuerrohr. Gryphius 1, 327 ; im…

fischohr

DWB

fisch·ohr

fischohr , n. kieme, eine der vier öfnungen, branchiae, τὰ βράγχια , wodurch die fische athmen.

förwohr

MeckWBN

Wossidia förwohr fürwahr, wahrlich: 'vorwar Gades' Schlue 71; 72; verwohr nich (fürwahr nicht) WO. V. 2, 325 a; entstellt: verwahre mich 323…

Frag'johr

MeckWBN

Wossidia Frag'johr n. Fragejahr; Rda. von einer älteren Unverheirateten: sei is ok all ut dei Frag'johren rut es fragt sie niemand mehr nach…

fyddelsnohr

MNWB

vēdelensnôr (veddelsnoer , fyddelsnohr) „sistrum, tuba”.

handrohr

DWB

hand·rohr

handrohr , n. , was handbüchse ( sp. 366), kleine feuerwaffe: wie man jetzt die kürisz vergüldet und silber in die eisenen handrohr schlegt …

hasenohr

DWB

hasen·ohr

hasenohr , n. 1 1) ohr des hasen, oder doch von gleicher form: ein brustbild eines jungen narrn in kälbernem habit mit einem paar hasenohren…

herzohr

DWB

herz·ohr

herzohr , n. 1 1) plur. herzohren, auriculae cordis, die vorkammern des herzens, muskulöse säcke an der basis desselben. Nemnich 1, 544 . s.…

Hochmohr

Adelung

hoch·mohr

Das Hochmohr , des -es, plur. die -e, ein hoch gelegenes Mohr, in einigen Niedersächsischen Gegenden; im Gegensatze des Grünlandes oder Wies…

hörrohr

DWB

hoer·rohr

hörrohr , n. werkzeug in form einer röhre oder eines gewundenen horns, um schwachem gehöre aufzuhelfen. Jacobsson 2, 289 a ; der zorn mit se…

Ableitungen von ohr (3 von 3)

beohren

RhWB

be-ohren: einen b. 1. durch Zuflüsterungen günstig stimmen, bearbeiten Saargeb. 1830. — 2. einen betrügen; s. be-horrampeln Kreuzn .

erohren

DWB

erohren , partum aure edere, durchs ohr gebären: allda macht es ( das kind ) nicht lang mist, sonder nam seinen weg durch die königliche wei…

Ohre

Adelung

Die Ohre , oder