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melken

mhd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
18 in 18 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
38
Verweise raus
33

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

melken verb.

Bd. 12, Sp. 1997
melken, verb. mulgere. 11) das starke verbum ist ein den westlichen indogermanischen völkern gemeinsames wort. im gothischen nicht erhalten, im altnordischen durch ein denominativ mjólka von mjólk milch ersetzt, wie auch im engl. milk als gleiches denominativ an stelle des ags. melcan getreten ist; fries. melka; niederd. niederl. melken, für alts. melkan zeugend; ahd. melchan, mhd. melchen; die urverwandten europäischen sprachen zeigen entsprechend griech. ἀμέλγειν, lat. mulgere, altbulg. mlěsti, präs. mlŭza, litt. milsti, präs. melžu, melken, während die asiatischen im sanskr. marǵ, marǵati wischen, streichen, streifen, streicheln, send. marez, marezaiti streifen, die zweifellos ältere bedeutung desselben wortes bewahren, aus der sich bei der trennung beider sprachengruppen jene europäische noch nicht entwickelt hatte. 22) die oberdeutsche lautstufe zeigt, wie das ahd. mhd., noch heute das im alemannischen und bairischen sprachgebiete geltende melchen, neben dem alemannisch auch der kehllaut in der form melen, mälen (Stalder 2, 207) schwindet, während bairisch doch auch melken neben melchen erscheint. Schm. 1, 1591 Fromm.; schon im späteren mhd. ist inneres k theilweise aufgekommen, und hat um sich gegriffen: mulgare, mulgere melken neben melchen Dief. 370b; melken, melchen, mulgare, mulgere. voc. inc. theut. n 5b; Ruodolf malc sîn kuo. Hadlaub in Bartsch liederd. 274, 237; kuo Bluemle sprach zuom stiere: ich muosz dir iemer klagen; mich wolt ein schwäbscher herre gemulken haben. lied von der Sempacher schlacht in Wackernagels leseb. 1 (1873), 1299, 10; heute findet man melchen in der schriftsprache nur noch bei schriftstellern von ausgeprägter mundartlicher färbung: am morgen ging es eine weile, bis Hans Joggi von hause weg kam. begreiflich molch er zuerst. J. Gotthelf schuldenb. 167 (neben er melke seine kuh. 307). 33) die ablautverhältnisse des verbums zeigen sich reiner in der älteren sprache, in der neuern gestört und theilweise durch eindringen schwacher form zerrüttet. präs. ich melke, du milkst, er milkt: sie .. milkt die kue. Luther 1, 489a; sie macht ein feuer auf, ist mühsam und geschwinde, lauft hin und milkt die küh so bald als das gesinde. Opitz 1, 157, wird noch von Gottsched (kern der sprachkunst 1753 s. 157) ausschlieszlich angegeben, doch im imperativ melk, erst Adelung stellt melke, melkst, melkt als richtiger hin. das prät. malk in quellen bis zum ausgang des 16. jahrhunderts: als ich denn zuo der Hohen Senen oft gesehen, da die knecht ausz den frauwenzimmern dem höuwmarkt zuo liefend, die eseltreiber und pauren mit gält erbaten, dasz sy jnnen die esel malkend. Forer thierb. 43b; ich kam zu einer peurin, die malk. fastn. sp. 274, 6; wie nd.: he messede den stal, he malk de koe. 972, 30; später molk, plur. molken, nach dem part. gemolken; conj. prät. mölke für früheres mülke: und ist denken ein unnütz mühe, als wenn einr mülk und het kein kühe. B. Waldis Esop 4, 80, 128; neben der starken form, die sich noch weit in den mundarten hält (auch niederd.: melken, mulk Woeste 173. Schambach 133a; ostfries. melken, mulk, mulken ten Doornkaat-Koolman 2, 588a) erscheint die schwache: bair. part. gemelcht neben gemolchen und gemolken Schm. 1, 1591 Fromm.; und in der schriftsprache schon seit dem 17. jahrhundert: den bock melkte. Schuppius 422; während dasz sie ihre ziegen melkte. Wieland 8, 61; die hirtin melkt und sang und spann. Voss 4, 170; weitere beispiele im folgenden. 44) melken heiszt einem euter milch entziehen: mälchen, die milch auszhinziehen, als von einer kuo, mulgere. Maaler 281a; ohne object: in ein geschirr mälchen, immulgere. ebenda; ich habe einen ganzen stotz voll gemolken, mulctram complevi expresso lacte. Stieler 1265; hört wie es mir eins mals ergieng gen einer paurenmeid, weil sie malk. fastn. sp. 334, 31; wenn die schweren kühe brüllen, gern die blanken eimer füllen, und die dirne melkend singt. Stolberg 1, 232; der infinitiv substantivisch: er fürchtete, wenn er leicht gesäumt werde, so komme er nicht zum melken heim. J. Gotthelf schuldenb. 187; um das melken der kühe zu überwachen. G. Keller leute von Seldwyla 2, 168; dieweil die maid im melken sitzen. fastn. sp. 386, 19; eine kuh, eine ziege melken: die magt milkt die kuh, ancilla pressat palmis ubera vaccae. Steinbach 2, 72; die esel werden in Frankreich, Italien und anderer orten gemolken, und die milch den lungensüchtigen zur arznei gebrauchet; so pflegen auch die Tartarn ihre pferde, die Samojeden ihre rennthiere, und die Araber die cameele zu melken. öcon. lex. 1592; die leinwand ist begossen, die kühe sind gemolken. Göthe 11, 3; eine junge, im blauen gewand kniende frau schaut, eine ziege melkend, aus dem bilde heraus. 39, 195; jetzo sasz er und melkte die schaf und meckernden ziegen. Odyss. 9, 244; milch melken: hastu mich nicht wie milch gemolken, und wie kese lassen gerinnen? Hiob 10, 10; und wird so viel zu melken haben, das er butter essen wird. Jes. 7, 22; die milch in eine gelde melken, immulgere lac mulctrae. Steinbach 2, 72; vorwärts liegen und sitzen drei knaben um eine schale, eben gemolkene milch schlürfend. Göthe 39, 195; wie schaafe des reichen manns in der hürde, zahllos stehen, zur zeit, da die weisze milch gemelkt wird. Bürger 218a (Il. 4, 434); selten dieses melken in bezug auf menschen: item wo aber das kindtlein so kürzlich ertödt worden ist, dasz der mutter die milch in den prüsten noch nit vergangen, die mag an jren prüsten gemolken werden; welcher (cui) dann in den prüsten recht vollkommene milch funden wirdet, die hat deszhalb ein stark vermutung peinlicher frag halber wider sich. Carolina art. 36; hinein melken, als die mutter bisweilen den säuglingen in die augen oder in die nasen, immulgere. Frisch 1, 658b; vergl. dazu unter 5. 55) melken auch milch geben, zumal im part. präs. melkend: o ich sihe ihn, der mir nützer ist dann ein melkende ku. A. v. Eybe Menächmi 98a; da luffen drei wild hindtin zu mit melkenden eutern. heiligen leben 1472 31a; ein paar melkende ziegen einfangen. Felsenb. 1, 229; doch auch sonst: das vieh friszt um ein drittel weniger, und mölkt um die hälfte besser. Möser patr. phant. 1, 346; ein niederd. sprichwort ist de kau melkt dôr den hals. Schambach 133a, je nachdem sie friszt, gibt sie milch; vom blutmelken oder seichen (der kühe). Coler. hausb. 295, wenn die kühe beim melken blut geben. Auch hier (wie oben 4) bisweilen von menschen: da musz man sich umthun und befleiszigen, das man ehrliche ammen bekommen und haben möge, nicht melkende megde, welche in die nüsse gegangen seind. Mathes. Syrach 2, 126b; und saugende kind und melkend ammen: die ding fuegen gar wol zusamen. Keller gute alte schwänke nr. 9 s. 18. vergl. dazu milchen. 66) melken, an die bedeutung 4 angeschlossen, in mancherlei bildlichem gebrauch. einen melken, ihm vermögen entziehen, tirol. melchen, ausbeuten, nehmen, einem das geld abspielen, herauspressen, dann auch langsam tropfenweise arbeiten oder reden. Schöpf 432; alem. sisch nüt me an im zmälche, nichts mehr bei ihm zu holen. Seiler 202b; me hett em gmulche bis uffs blut. ebd.; zu viel melken gibt blut. Simrock sprichw. 374; sie sindt hirten auf erden worn, haben aber die schaf nur gschorn, und gemolken bisz auf das blut, sie nit geweiden wol und gut, mit deiner lehr, dem gottes wort. H. Sachs 3, 1, 257c; es wär zit das man sie (die pfaffen) ouch melk, das inen die spanadren krachtind. U. Eckstein rychstag, in Scheibles kloster 8, 836; wenn gläubiger und advocaten ihn in die enge treiben, und juden an den zipfeln seines schlaffen geldbeutels melken. Knigge umg. m. menschen 2, 57; als vergebliche arbeit den bock melken: er will den bock melken. Simrock sprichw. 62; als er den bock melkte, hielte Menalcus das sieb unter. Schuppius 422; vgl. dazu auch unter gänsemilch th. 41, 1275; melken wie auspressen: Didos thränen, die der schmerz ihr aus dem aug gemolken. Blumauer 2, 85; aber auch wie streicheln, sanft streichen, in der redensart die ohren melken, os sublinere Agr. spr. 15a: welch jung man sich an heuchler kert, und lest jm melken seine ohren. H. Sachs 3, 2, 120a; den schmeichelhaftigen schelken, welche die ohren künnen melken. 3, 3, 26b; oder endlich für hin und her wenden, zwischen den händen herum ziehen: melken et melkeren etiam significat contrectare, in specie mammas premere et pressare, cum alias sit manibus tractare, attrectare, comprehendere, volutare in manibus. Stieler 1265; das wort weiden, lesset sich nicht so melken und treiben. Luther 1, 423b; der keiser lest sich melken, wie eine memme, der etwan der glückseligste war, ist nu der unglückseligste. tischr. 347a, wobei auch, mit rücksicht auf memme = euter, an das auspressen, ausbeuten gedacht sein kann; vergl. melkern und katzenmelker; flämisch konijnenmelker (Schuermans 275a) der kaninchenliebhaber, der sie immer herumzerrt. in einer eigenen ausdrucksweise: indesz noch dazu unten im thurm seine frau die glocken melkte. J. Paul uns. loge 1, 27, ihnen durch das ziehen am seil klang entlockte.
9092 Zeichen · 172 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    melkenst. V.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    melken , st. V. nhd. melken, Milch geben Hw.: s. melchen; vgl. mnl. melken Q.: Ägidius (um 1160), Had, Ipocr, OvW, Ring,…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    melkenst. V., sw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    melken , st. V., sw. V. nhd. milchen, melken, Milch entnehmen zum Geburtsnachweis, „melken“ der Bäume als Hexenwerk?, au…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mêlken

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Mêlken , verb. act. welches auf doppelte Art üblich ist. 1) † Mit regulärer Abwandelung, streicheln, und in engerm Verst…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    melken

    Goethe-Wörterbuch

    melken stark u schwach flekt durch Drücken des Euters Milch gewinnen; einmal ‘gemolkene Milch’; auch im homerischen Glei…

  5. modern
    Dialekt
    mëlken

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    mëlke n , milche n [malə Fisl. Hi. ; malkə Steinb. Gebw. Hirzfn. Su. Ingersh. M. Betschd. Wörth ; malikə Rapp. Mütt. Bf…

  6. Sprichwörter
    Melken

    Wander (Sprichwörter)

    Melken 1. Besser gemolken als geschunden. – Grubb, 69. 2. Dai molked (melkt) mä med ëinem S'trieke 1 , had de Man saght,…

  7. Spezial
    melken

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    mel|ken (melkt, molk, gemolken) vb.tr. 1 (eine Kuh) muje (muj, mut) 2 ‹fig› (Geld abnehmen) muje (muj, mut), trá fora sc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit melken

69 Bildungen · 29 Erstglied · 36 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von melken 2 Komponenten

mel+ken

melken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

melken‑ als Erstglied (29 von 29)

Melkenbrett

MeckWB

melken·brett

Melkenbrett Melk-, Pl. -bräd' n. kleine, platte Brettchen, über die Milchschalen gelegt, damit mehrere in dem Melkenschapp übereinander steh…

Melkenbricken

MeckWB

Melkenbricken Melk- m. gekreuztes Holz oder Scheibe, die auf dem vollen Milcheimer schwimmt, um ein Überschwappen der Milch zu verhindern Ja…

Melkenbütt

MeckWB

Melkenbütt Melk-, Pl. -en f. 1. flaches Holzgefäß, bisweilen innen rot, außen weiß gefärbt; diente zur Aufbewahrung der Milch; in sie wurde …

Melkenbuurt

MeckWB

Melkenbuurt Melk- f. ein Gestell von 5 bis 6 Brettern (Büürd') übereinander an der Wand, worinnen die irdenen Milchschalen standen, 2 bis 3 …

Melkendiern

MeckWB

Melkendiern Melk- f. Milchmädchen; von der Haut auf der gekochten Milch heißt es: dei Melkendiern hett ehr Schört verloren Lu Leuss . Me. 3,…

Melkendracht

MeckWB

melken·dracht

Melkendracht Melk- f. Tragholz für zwei Eimer Milch, s. Abb. der Dracht Bd. 2, 445; De Dierns de gahn ... Den Fotstig dal mit ehr vull Melke…

Melkenemmer

MeckWB

melken·emmer

Melkenemmer Melk- n. Eimer, in welchen die Milch gemolken wird. Me. 3, 621.

Melkengeschirr

MeckWB

melken·geschirr

Melkengeschirr n. Melkereigerät: ick wir bi 't Melkengeschirr int Wirtschaftshus war Milchmädchen.

Melkenhüker

MeckWB

melken·hueker

Melkenhüker Melk- m. dreifüßiger, niedriger Schemel, beim Melken der Kühe gebraucht Melkenschapp (Staatliches Museum Schwerin) Jb. 20, 132; …

Melkenhus

MeckWB

melken·hus

Melkenhus n. Haus für die Behandlung der Milch auf einem Gut: Eng. Landw. 1, 220; Reut. 2, 314.

Melkenkamer

MeckWB

melken·kamer

Melkenkamer f. Kammer für die Aufbewahrung der Milch: 'in der Melkenkammer ... 3 Milchstanden, 110 Milchbütten, 5 Milchspanne' (1625) Inv. B…

Melkenkauh

MeckWB

Melkenkauh Melk- f. milchende Kuh. Me. 3, 623.

Melkenkeller

MeckWB

melken·keller

Melkenkeller m. Keller, in welchem die Milch aufbewahrt und bearbeitet wird; der Kühle wegen anstatt der Milchkammern eingerichtet Leng. Lan…

Melkenkœk

MeckWB

melken·koek

Melkenkœk f. Küche zwischen Melkenkeller und Melkenstuw; diente zur Reinigung des Melkengeschirrs, ein Muerkätel lieferte dazu heißes Wasser…

Melkenmeier

MeckWB

melken·meier

Melkenmeier Melk- m. Holländer, Molker auf einem Gut, dem die gesamte Milchbewirtschaftung oblag Sta, Wa, Ha.

Melkenmeiersch

MeckWB

melken·meiersch

Melkenmeiersch Melk- f. Leiterin der Milchwirtschaft, auf manchen Gütern anstatt eines Mannes Gü, Ro.

Melkenrägel

MeckWB

Melkenrägel f. Platz auf der Weide, wo die Kühe gemolken wurden Reut. 2, 46; Mi 54 b ; meist nur Rägel.

Melkenschapp

MeckWB

melken·schapp

Melkenschapp Melk- n. Schrank, in welchem die Milch in Satten aufbewahrt wurde, s. Abb. ; stand früher in der Wohnstube, davor ein Vorhang S…

Melkenspann

MeckWB

melken·spann

Melkenspann Melk- n. Milcheimer: mulctra 'ein Melckspan' Chytr. 62; Ro. Me. 3, 624.

Melkenspeigel

MeckWB

melken·speigel

Melkenspeigel Melk- m. Zeichen an der Kuh, an welchem sie als gute Milchgeberin erkannt wird, s. Dwarl (Bd. 2, 643); sonst wird ein pralles,…

Melkenstegg

MeckWB

Melkenstegg m. Steg über den Koppelzaun für die Melkerinnen Sta. Syn. s. Oewergang.

Melkenstīd

WWB

melken·s·tid

Melkens-tīd f. [WMünsterl] täglicher Zeitpunkt für das Melken ( Ahs St ), Melkzeit (feste Zeit am Morgen, Mittag, Abend) ( WmWb ).

Melkenstuw

MeckWB

Melkenstuw Melk- f. heizbarer Raum, in welchem die Milch aufbewahrt wurde, wenn dat in 'n Melkenkeller (wegen der Kälte) nich mihr röhmen wu…

Melkentin

MeckWB

melken·tin

Melkentin Melk- f. flaches Holzgefäß mit zwei Griffen; Tine ndl. Siedlungswort, s. Teu. Sprachreste 251; diente als Milcheimer: '2 Milchthie…

Melkenweg

MeckWB

melk·enweg

Melkenweg m. der Weg zum Melkplatz Wa Zidd ; Wo. Sag. 1, XII.

melken als Zweitglied (30 von 36)

damelken

KöblerMnd

*damelken , N. nhd. kleiner Damhirsch Hw.: s. damelkenvel I.: z. T. Lw. lat. dammula E.: s. damel, ken

bequēmelken

KöblerMnd

bequēmelken , Adv. Vw.: s. bequēmelīken

Gänsemelken

Wander

ganse·melken

Gänsemelken Das Gänsemelken nicht verstehen. ( Osnabrück. ) Die Sache nicht anzugreifen wissen.

hermelken

KöblerMnd

hermel·ken

hermelken , N. nhd. Hermelin Hw.: s. hermel, hermelīn (1), hermeken E.: s. hermel, ken L.: MndHwb 2, 289 (hermelken)

hēmelken

KöblerMnd

hēmelken , Adv. Vw.: s. hēmelīken

kōmelken

MNWB

vulkōmelĩke(n) , vullen- (vol[len]-) , -kōmen- (-kame-) , -leke(n) , -kōmelken , adv. (zu 2 vulkōmen ), vollkommen, vollständig, gänz- lich,…

mömmelken

MNWB

° mömmelken (Garde d. S. c. 345) s. mümmelken.

mümmelken

MNWB

muemmel·ken

* mümmelken , ° mömmelken (s. d.) Nymphea alba und Nuphar lutea, weiße und gelbe Seerose , großblättrige Wasserpflanze, letztere auch als rô…

mömmelken

KöblerMnd

mömmelken , N. Vw.: s. mümmelken L.: MndHwb 2, 1014 (mömmelken) Son.: örtlich beschränkt

mümmelken

KöblerMnd

mümmelken , Sb. nhd. weiße und gelbe Seerose, großblättrige Wasserpflanze ÜG.: lat. nymphaea alba?, nuphar lutea? Q.: Bartsch Meckl. Sagen 2…

nāmelken

KöblerMnd

nāmelken , Adv. Vw.: s. nēmlīken

nēmelken

KöblerMnd

nēmelken , Adv. Vw.: s. nēmlīken

ohrenmelken

DWB

ohren·melken

ohrenmelken , n. ( s. ohr III, 4, n ): orenmelken ist ein kunst, die manchen bringt vor herren gunst. Murner narrenbeschw. 91 überschrift; w…

Plütergrümmelken

MeckWBN

Wossidia Plütergrümmelken n. eine Wasserpflanze: Hildenatt (eine Nixe) ... dulligt mit em dörch dei Plütergrümmelkens Puls Hw. 248.

quêmelken

MNWB

que·melken

° quêmelken , adv. : in geeigneter Weise, einfach , bequem, dô dachte hê wô hê ēne qu. vorrêde (Buxteh. Ev. Marc. 14, 11); — vgl. bequêmelĩk…

quēmelken

KöblerMnd

quēmelken , Adv. Vw.: s. quēmelīken*

rǖmelken

KöblerMnd

rǖmelken , Adv. Vw.: s. rǖmelīken L.: MndHwb 2, 2332 (rǖmelken)

slimmelken

MNWB

slim·melken

slim(me)lĩk(en) , slimmelken , adv. , 1. schlecht, mangelhaft. 2. auf unwürdige, nichtswürdige, verächtliche Art.

strēmelken

MNWB

stremel·ken

strēmelken, n. , Streifen, Band als Haarschmuck (Lauremberg ed. Lappenberg 25).

strēmelken

KöblerMnd

strēmelken , N. nhd. Streifen (M.), Band (N.) als Haarschmuck E.: s. strēmel, ken L.: MndHwb 3, 534 (strēmelken) Son.: Diminutiv von strēmel

sümmelken

MNWB

sum·melken

° sümmelken, f. , kurze Zusammenstellung (Variante zu 2 summe 4; Reinecke Nds. Jb. 2, 149).

sümmelken

KöblerMnd

sümmelken , F. nhd. „Sümmchen“, kurze Zusammenfassung E.: s. sümmel, ken L.: MndHwb 3, 605 (summe/sümmelken) Son.: örtlich beschränkt

sāmelken

KöblerMnd

sāmelken , Adv. Vw.: s. sāmelīken

tēmelken

KöblerMnd

tēmelken , Adv. Vw.: s. tēmelīken*

Ableitungen von melken (4 von 4)

ermelken

DWB

ermelken , emulgere, ausmelken: die dienen nicht frei gott, umb gots willen, das sie also lust, lieb und willen zu gott und dem guten haben,…

gemelken

DWB

gemelken , verstärktes melken, z. b.: do sie ( die magd ) des nachtes gasz und gemalk, do nam sie u. s. w. Rosenblut in Kellers fastn. sp. 1…

vermelken

RhWB

ver-melken: 1. a. die K. v. durch schlechtes oder unzeitiges M. im Milchertrag schädigen Siegld-Dahlbr . — b. de K. hät sech gott vermolke n…

zermelken

RhWB

zer-melken: einen Baum z., dass. 2. ebd.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „melken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 16. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/melken/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „melken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/melken/dwb. Abgerufen 16. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „melken". lautwandel.de. Zugegriffen 16. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/melken/dwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_melken_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
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