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melken

mhd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
18 in 18 Wb.
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33

Eintrag · Rheinisches Wb.

melken

Bd. 5, Sp. 1063
melken męl(ə)kə(n) [Rhfrk -elg-] [Koch-Eller maləgə] ist nach Wk. V 23 mit Ausnahme des mosfrk. Geb., wo streichen gilt, allg.; du męləgs, męləks; Rip miləks, me-; Selfk my-, mø-; Prät. molək, Part. gəmoləkə (Rhfrk gəmolək, –mǫ-; vielfach daneben gəmęləgt] st.: 1.a. wie nhd.; en Koh (Gess) m.; et wiərd gemolke met zwien Fenger odder met der vollen Hand, Fus (Faust); aus der Faust m.; drüg (us der Fus) m. ohne die Zitzen anzufeuchten; nass m. wobei diese angefeuchtet werden; de Koh melk sech got lichte, net got, büs, fried, wie gar necks; de K. leddig m.; vill (wennig) (Melch) m.; du milks an der K. eröm, dat et net schün mih es Allg. (s. d. W.); ek häff noch niet gedohn met et M. Klevld; dat M. mut och noch gekannt sin, on et lihren et de jong Witer (Mädchen) gewöhnlech an den Dieren, die bal göst weren Wippf-Biesf. RA.: Zo vill m. git Blot (Blut) wörtl. u. übertr. einen zu viel ausnutzen, schadet diesem Köln-Stdt. Die m. en Koh (an ener K.) handeln einträchtig Sieg-Ägid. Dat ös sein melkend K. das bringt ihm das Geld ein Trier-Stdt (s. weiter bei Kuh). Geh hämm, eier Geiss m.! scher dich fort Saarbr-Krughütte. Gäss m. ein Schlagholzsp., wobei das abzuschlagende Holz auf einer Astgabelung eines in den Boden gesteckten Knüppels (Gäss) liegt Neuw-Dierd. De melk en sin Täsch sorgt nur für sich Geilk, — en sengen egene Sack Sieg. Do hat e awwer emol langst de Eimer gemolk nichts verdient Goar. De melk en kenne Korf, odder he hat ene Emmer dronger stonn er weiss, was er tut MGladb-Giesenk, Allg.; hej geht in genen Emmer (Fat) m., of hej wett, dat der enen Bojjem en es Klev; de milek och en enen Emer, wo kene Boddem dren es er kommt nicht voran Sieg; de melk en de Seih Dür; de melk net en en Räs (flachen Korb) Dür-Winden. — Rätsel vom M.: Vier Hangen (Zitzen), zihn Zangen (Finger), e keffer (kupferne) Schouss (Schoss, Melkeimer), on e Brett für den Arsch (Melkstuhl)? Prüm-Ihren, — on e Br. für der Dus (Dose)? Daun-Hillesh, — twiə Tonge (Zangen, Finger), Fott (Gesäss) oəve, F. onge, Bret för gen F.? Heinsb. Ver Hangende, tihn Treckende üt et Säckske in't isere Bäckske (Gefäss)? Mörs, Klev. Vier hangen dor, tihn trecken dor üt em felle S. in en bleke (blechen) B.? Klev-Donsbrüggen Hommersum. Zehn troke, on vier, de gofe; en hott et onger on de ander hot et bovve? Dür, MGladb. Tehn, die toge (zogen); veer, die goəve? MGladb. Os Mad (Magd) sot (sass) op de Plat, töschen de Bein en Gat (Loch, Eimer); sei hatt gern drin, wat anderen töschen (zwischen) de Bein hing? die Magd wollte melken Mörs-Neuk. Wann hant de Fraulütt den meisten Schumm (Schaum) töschen (zwischen) de Beinen? Wann se m. Sol, Selfk. — Im Lied. Rene (regnen), r., Wolke; de Frau, de hät gemolke siewen Gessen on en Kuh; Pitter, schlag de Porten zu; he wurf de Schlessel olt (schon) öəwer de Rheng (Rhein), moren soll got Weder sen Prüm, Malm, Monsch, Koch (mit Var.). Em Kuhstall, do soss ich, do molk ich; do kom er, do frot (fragte) er mich: monscht (magst) dau mich? do hott er mich Merz-Lockw. Leike (Lise) mosst m., m. die Kuhw; Poddome, säit L., et Löchske es tuw! Klev. — Beim M. gesungen: Sipp, sapp, soll, es den Emmer voll; et sall nit lang mehr düre, de Maid soll komme rühre; sipp, sapp, soll, es den Emmer voll! Klev-Goch. — Ist eine Kuh krank, so muss sie durch den Trauring gemolken werden Bergh. — b. scherzh. in RA. von unmögl. Tieren: He wellt der Oəss (Ochs) m. tut vergebliche Arbeit, unternimmt etwas, woran nichts zu verdienen ist MGladb, Erk, Bergh; de geiht de O. m. er ist ein Tölpel Ahrw-Heimersh. De well der Bock m. vergebliche Arbeit Köln, Jül; der eine melk der B., der anderen hält et Seff (Sieb) drunger Köln; der hät de beste B. gemolke die grösste Dummheit gemacht Sieg-Kuxenbg; wat kann et helpe, de best B. kann me net m. Dür-Birkesd; et es hart, wenn der b. gemolke wird Bergh. De Aff m. pissen Saarbr-Sulzb. Der Städter mott de Katt m. Mörs-Orsoy. Me kann och en Möck m., wemme de Zitze fingk (findet) von einem, der etwas Zweckloses tut Bo-Stdt. Owernau (Ort in Altk), o jau, o jau; do gohn de Köh op Stelzen; de Ziehen han Pandoffeln an, de Hohner kammer m.! Neckspr. — c. in der Wend.: De Koh melkt dur der Hals sie muss gut gefüttert werden Heinsb. — 2. übertr. a. gemolk were übermässig angestrengt werden, in der Bergmspr. Saargeb. — b. an Sachen m. Wennste net beəter m. wells, konnste och der Start (Sterz) m.! Heinsb-Bocket. An den Hondern (Hörnern) melk me nit ein äusserer kleiner Fehler tut dem sonstigen Nutzen eines Dinges keinen Eintrag Mettm-Haan. De melkt am Fleəl (Dreschflegel) er zieht die Rute durch die Hände; melk net esu; de geəht m. Daun-Strohn Esch, Geilk. An de Eərpel (Kartoffeln) m. mosse beim Ausmachen der K. bei sehr nassem Boden diese unter ständigem Reiben von der anhaftenden nassen Erde befreien Rip. — E Bam m. einen Obstbaum seiner Früchte berauben Wend-Reichw. Den Owen m. aus dem Röstofen mehr fertig gerösteten Eisenstein wegschaufeln, als für den regelmässigen Weitergang des Röstprozesses gut ist Altk, Siegld. De Lamp m. beim Schichtwechsel das noch nicht verbrannte Öl der früher unverschlossenen L. zu eignem Zwecke mit nach Hause nehmen, in der Bergmspr. Saargeb. De hat et (Gras) gemolke ungleich gemäht, übertr. der hat ihn gequält Monsch-Kalterherbg. — c. einen m. α. einem gehörig Geld u. Gut abnehmen; de Affekaten (Jüdde) han en gehüreg gemolke; ene A., de moss et M. verstohn; se han su lang an em gemolke, bös he ken Hor mih om Kopp hatt; do (bei dem) ös nüs mih ze m.; se han us bös op et Blot gemolke; de es leddig g. Rip, Allg. — β. beim Spiel ihm alles abgewinnen; den han mer gemolken; her es g. Rip, Berg, SNfrk. — γ. einen gehörig verprügeln; wommer den morge dezwische krien, do were mer ne emol m.! Saarbr-Krughütte, Erk-Kaulhsn, Heinsb-Rurkempen. — Abl. die Melkerei, dat Gemelk(s).
5860 Zeichen · 142 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    melkenst. V.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    melken , st. V. nhd. melken, Milch geben Hw.: s. melchen; vgl. mnl. melken Q.: Ägidius (um 1160), Had, Ipocr, OvW, Ring,…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    melkenst. V., sw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    melken , st. V., sw. V. nhd. milchen, melken, Milch entnehmen zum Geburtsnachweis, „melken“ der Bäume als Hexenwerk?, au…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mêlken

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Mêlken , verb. act. welches auf doppelte Art üblich ist. 1) † Mit regulärer Abwandelung, streicheln, und in engerm Verst…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    melken

    Goethe-Wörterbuch

    melken stark u schwach flekt durch Drücken des Euters Milch gewinnen; einmal ‘gemolkene Milch’; auch im homerischen Glei…

  5. modern
    Dialekt
    mëlken

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    mëlke n , milche n [malə Fisl. Hi. ; malkə Steinb. Gebw. Hirzfn. Su. Ingersh. M. Betschd. Wörth ; malikə Rapp. Mütt. Bf…

  6. Sprichwörter
    Melken

    Wander (Sprichwörter)

    Melken 1. Besser gemolken als geschunden. – Grubb, 69. 2. Dai molked (melkt) mä med ëinem S'trieke 1 , had de Man saght,…

  7. Spezial
    melken

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    mel|ken (melkt, molk, gemolken) vb.tr. 1 (eine Kuh) muje (muj, mut) 2 ‹fig› (Geld abnehmen) muje (muj, mut), trá fora sc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit melken

69 Bildungen · 29 Erstglied · 36 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von melken 2 Komponenten

mel+ken

melken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

melken‑ als Erstglied (29 von 29)

Melkenbrett

MeckWB

melken·brett

Melkenbrett Melk-, Pl. -bräd' n. kleine, platte Brettchen, über die Milchschalen gelegt, damit mehrere in dem Melkenschapp übereinander steh…

Melkenbricken

MeckWB

Melkenbricken Melk- m. gekreuztes Holz oder Scheibe, die auf dem vollen Milcheimer schwimmt, um ein Überschwappen der Milch zu verhindern Ja…

Melkenbütt

MeckWB

Melkenbütt Melk-, Pl. -en f. 1. flaches Holzgefäß, bisweilen innen rot, außen weiß gefärbt; diente zur Aufbewahrung der Milch; in sie wurde …

Melkenbuurt

MeckWB

Melkenbuurt Melk- f. ein Gestell von 5 bis 6 Brettern (Büürd') übereinander an der Wand, worinnen die irdenen Milchschalen standen, 2 bis 3 …

Melkendiern

MeckWB

Melkendiern Melk- f. Milchmädchen; von der Haut auf der gekochten Milch heißt es: dei Melkendiern hett ehr Schört verloren Lu Leuss . Me. 3,…

Melkendracht

MeckWB

melken·dracht

Melkendracht Melk- f. Tragholz für zwei Eimer Milch, s. Abb. der Dracht Bd. 2, 445; De Dierns de gahn ... Den Fotstig dal mit ehr vull Melke…

Melkenemmer

MeckWB

melken·emmer

Melkenemmer Melk- n. Eimer, in welchen die Milch gemolken wird. Me. 3, 621.

Melkengeschirr

MeckWB

melken·geschirr

Melkengeschirr n. Melkereigerät: ick wir bi 't Melkengeschirr int Wirtschaftshus war Milchmädchen.

Melkenhüker

MeckWB

melken·hueker

Melkenhüker Melk- m. dreifüßiger, niedriger Schemel, beim Melken der Kühe gebraucht Melkenschapp (Staatliches Museum Schwerin) Jb. 20, 132; …

Melkenhus

MeckWB

melken·hus

Melkenhus n. Haus für die Behandlung der Milch auf einem Gut: Eng. Landw. 1, 220; Reut. 2, 314.

Melkenkamer

MeckWB

melken·kamer

Melkenkamer f. Kammer für die Aufbewahrung der Milch: 'in der Melkenkammer ... 3 Milchstanden, 110 Milchbütten, 5 Milchspanne' (1625) Inv. B…

Melkenkauh

MeckWB

Melkenkauh Melk- f. milchende Kuh. Me. 3, 623.

Melkenkeller

MeckWB

melken·keller

Melkenkeller m. Keller, in welchem die Milch aufbewahrt und bearbeitet wird; der Kühle wegen anstatt der Milchkammern eingerichtet Leng. Lan…

Melkenkœk

MeckWB

melken·koek

Melkenkœk f. Küche zwischen Melkenkeller und Melkenstuw; diente zur Reinigung des Melkengeschirrs, ein Muerkätel lieferte dazu heißes Wasser…

Melkenmeier

MeckWB

melken·meier

Melkenmeier Melk- m. Holländer, Molker auf einem Gut, dem die gesamte Milchbewirtschaftung oblag Sta, Wa, Ha.

Melkenmeiersch

MeckWB

melken·meiersch

Melkenmeiersch Melk- f. Leiterin der Milchwirtschaft, auf manchen Gütern anstatt eines Mannes Gü, Ro.

Melkenrägel

MeckWB

Melkenrägel f. Platz auf der Weide, wo die Kühe gemolken wurden Reut. 2, 46; Mi 54 b ; meist nur Rägel.

Melkenschapp

MeckWB

melken·schapp

Melkenschapp Melk- n. Schrank, in welchem die Milch in Satten aufbewahrt wurde, s. Abb. ; stand früher in der Wohnstube, davor ein Vorhang S…

Melkenspann

MeckWB

melken·spann

Melkenspann Melk- n. Milcheimer: mulctra 'ein Melckspan' Chytr. 62; Ro. Me. 3, 624.

Melkenspeigel

MeckWB

melken·speigel

Melkenspeigel Melk- m. Zeichen an der Kuh, an welchem sie als gute Milchgeberin erkannt wird, s. Dwarl (Bd. 2, 643); sonst wird ein pralles,…

Melkenstegg

MeckWB

Melkenstegg m. Steg über den Koppelzaun für die Melkerinnen Sta. Syn. s. Oewergang.

Melkenstīd

WWB

melken·s·tid

Melkens-tīd f. [WMünsterl] täglicher Zeitpunkt für das Melken ( Ahs St ), Melkzeit (feste Zeit am Morgen, Mittag, Abend) ( WmWb ).

Melkenstuw

MeckWB

Melkenstuw Melk- f. heizbarer Raum, in welchem die Milch aufbewahrt wurde, wenn dat in 'n Melkenkeller (wegen der Kälte) nich mihr röhmen wu…

Melkentin

MeckWB

melken·tin

Melkentin Melk- f. flaches Holzgefäß mit zwei Griffen; Tine ndl. Siedlungswort, s. Teu. Sprachreste 251; diente als Milcheimer: '2 Milchthie…

Melkenweg

MeckWB

melk·enweg

Melkenweg m. der Weg zum Melkplatz Wa Zidd ; Wo. Sag. 1, XII.

melken als Zweitglied (30 von 36)

damelken

KöblerMnd

*damelken , N. nhd. kleiner Damhirsch Hw.: s. damelkenvel I.: z. T. Lw. lat. dammula E.: s. damel, ken

bequēmelken

KöblerMnd

bequēmelken , Adv. Vw.: s. bequēmelīken

Gänsemelken

Wander

ganse·melken

Gänsemelken Das Gänsemelken nicht verstehen. ( Osnabrück. ) Die Sache nicht anzugreifen wissen.

hermelken

KöblerMnd

hermel·ken

hermelken , N. nhd. Hermelin Hw.: s. hermel, hermelīn (1), hermeken E.: s. hermel, ken L.: MndHwb 2, 289 (hermelken)

hēmelken

KöblerMnd

hēmelken , Adv. Vw.: s. hēmelīken

kōmelken

MNWB

vulkōmelĩke(n) , vullen- (vol[len]-) , -kōmen- (-kame-) , -leke(n) , -kōmelken , adv. (zu 2 vulkōmen ), vollkommen, vollständig, gänz- lich,…

mömmelken

MNWB

° mömmelken (Garde d. S. c. 345) s. mümmelken.

mümmelken

MNWB

muemmel·ken

* mümmelken , ° mömmelken (s. d.) Nymphea alba und Nuphar lutea, weiße und gelbe Seerose , großblättrige Wasserpflanze, letztere auch als rô…

mömmelken

KöblerMnd

mömmelken , N. Vw.: s. mümmelken L.: MndHwb 2, 1014 (mömmelken) Son.: örtlich beschränkt

mümmelken

KöblerMnd

mümmelken , Sb. nhd. weiße und gelbe Seerose, großblättrige Wasserpflanze ÜG.: lat. nymphaea alba?, nuphar lutea? Q.: Bartsch Meckl. Sagen 2…

nāmelken

KöblerMnd

nāmelken , Adv. Vw.: s. nēmlīken

nēmelken

KöblerMnd

nēmelken , Adv. Vw.: s. nēmlīken

ohrenmelken

DWB

ohren·melken

ohrenmelken , n. ( s. ohr III, 4, n ): orenmelken ist ein kunst, die manchen bringt vor herren gunst. Murner narrenbeschw. 91 überschrift; w…

Plütergrümmelken

MeckWBN

Wossidia Plütergrümmelken n. eine Wasserpflanze: Hildenatt (eine Nixe) ... dulligt mit em dörch dei Plütergrümmelkens Puls Hw. 248.

quêmelken

MNWB

que·melken

° quêmelken , adv. : in geeigneter Weise, einfach , bequem, dô dachte hê wô hê ēne qu. vorrêde (Buxteh. Ev. Marc. 14, 11); — vgl. bequêmelĩk…

quēmelken

KöblerMnd

quēmelken , Adv. Vw.: s. quēmelīken*

rǖmelken

KöblerMnd

rǖmelken , Adv. Vw.: s. rǖmelīken L.: MndHwb 2, 2332 (rǖmelken)

slimmelken

MNWB

slim·melken

slim(me)lĩk(en) , slimmelken , adv. , 1. schlecht, mangelhaft. 2. auf unwürdige, nichtswürdige, verächtliche Art.

strēmelken

MNWB

stremel·ken

strēmelken, n. , Streifen, Band als Haarschmuck (Lauremberg ed. Lappenberg 25).

strēmelken

KöblerMnd

strēmelken , N. nhd. Streifen (M.), Band (N.) als Haarschmuck E.: s. strēmel, ken L.: MndHwb 3, 534 (strēmelken) Son.: Diminutiv von strēmel

sümmelken

MNWB

sum·melken

° sümmelken, f. , kurze Zusammenstellung (Variante zu 2 summe 4; Reinecke Nds. Jb. 2, 149).

sümmelken

KöblerMnd

sümmelken , F. nhd. „Sümmchen“, kurze Zusammenfassung E.: s. sümmel, ken L.: MndHwb 3, 605 (summe/sümmelken) Son.: örtlich beschränkt

sāmelken

KöblerMnd

sāmelken , Adv. Vw.: s. sāmelīken

tēmelken

KöblerMnd

tēmelken , Adv. Vw.: s. tēmelīken*

Ableitungen von melken (4 von 4)

ermelken

DWB

ermelken , emulgere, ausmelken: die dienen nicht frei gott, umb gots willen, das sie also lust, lieb und willen zu gott und dem guten haben,…

gemelken

DWB

gemelken , verstärktes melken, z. b.: do sie ( die magd ) des nachtes gasz und gemalk, do nam sie u. s. w. Rosenblut in Kellers fastn. sp. 1…

vermelken

RhWB

ver-melken: 1. a. die K. v. durch schlechtes oder unzeitiges M. im Milchertrag schädigen Siegld-Dahlbr . — b. de K. hät sech gott vermolke n…

zermelken

RhWB

zer-melken: einen Baum z., dass. 2. ebd.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „melken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/melken/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „melken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/melken/rhwb. Abgerufen 18. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „melken". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/melken/rhwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_melken_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„melken"},
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