lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Horn

as. bis spez. · 31 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
49 in 31 Wb.
Sprachstufen
12 von 16
Verweise rein
489
Verweise raus
267

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Horn

Bd. 2, Sp. 1286
Das Horn, des -es, plur. die Hörner, Diminut. das Hörnchen, Oberd. Hörnlein, ein jeder sehr hervor ragender, hervor stehender Theil eines Dinges, besonders an dessen obersten Fläche. I. In der weitesten Bedeutung, wo es im Hochdeutschen veraltet ist, im gemeinen Leben aber noch verschiedenen einzelnen Fällen gebraucht wird. 1. Ein weit hervor ragender Theil der Erdfläche, wo es in den alten Deutschen Mundarten häufig so wohl von einem Gebirge, einem einzelnen spitzigen Berge, als auch von einer Landspitze, welche sich in das Wasser erstrecket, gebraucht wurde, und in einigen Gegenden noch gebraucht wird. Im Oberdeutschen gibt es viele mit diesem Worte zusammen gesetzte Nahmen der Berge, wo Horn so viel als einen spitzigen Berg bedeutet, dergleichen das Viescher-Horn, das Engels-Horn, das graue Horn u. a. in der Schweiz sind. Von einer Landspitze sind die Beyspiele in Ober- und Niederdeutschland eben so häufig. Römisch Horn oder Romans-Horn liegt auf einem spitzigen Horn des Gestades, welches sich weit in den See hinein erzeucht, Stumpf bey dem Frisch. Unter der Insel Reichenau erzeucht sich ein schön lustig Gebirg mit einem langen und fruchtbaren Horn hinein in den See, ebend. Arger-Horn, Kippen-Horn, Aich-Horn, Katten-Horn u. s. f. sind dergleichen Landspitzen an und in dem Bodensee. 2. Die Ecke eines Dinges; eine sehr alte Bedeutung, welche schon das Hebr. קרן, das Angels. Hyrn, Hern, das alte Franz. Corne hat, so wie sie in dem Engl. Corner, Schwed. Hörn,n. Hiörne, und Nieders. Hören noch üblich ist. In thes Cruces hornon, an den Ecken oder Enden des Kreuzes, Ottfr. Ein hus dat up ener Straten ligt, ein Eckhaus, in dem Brem. Statuten. Im Angels. ist Hyrnstein ein Eckstein, und thry-hyerned dreyeckig. Die Hörner des Altars, sind in Luthers Bibel und andern ältern Übersetzungen, nach dem Muster des Hebr. und Lat. Textes, sehr oft die Ecken des Altars. Im Hochdeutschen ist es auch hier veraltet, außer daß es noch in einigen Fällen des gemeinen Lebens vorkommt. So werden die Ecken der Salzpfannen in den Salzkothen die Hörner genannt, S. Hornstein, Hornstein, Hornbret. In einigen Niedersächsischen Gegenden heißen die äußersten Zipfel des Segels Hörner. In der Baukunst sind die verschnittenen Ecken der Platte eines Capitals und der darauf folgenden Glieder unter[] dem Nahmen der Hörner bekannt. Und daß in weiterer Bedeutung auch das Ende eines Dinges ehedem das Horn geheißen habe, erhellet aus dem zusammen gesetzten Hornleiste. S. auch Ort, welches genau mit diesem Worte verwandt ist. 3. Ein Zapfen; auch nur noch in einigen Fällen. So werden die zwey Zapfen, worin sich das Blatt der Säge befindet, bey den Tischlern Hörner genannt. 4. Ein hervor stehendes, horizontales oder doch fast horizontales, und gemeiniglich spitziges Ende eines Dinges; gleichfalls nur noch in einigen einzelnen Fällen. Die Hörner des Mondes, die scheinbaren spitzigen Enden desselben, wenn er über die Hälfte abgenommen hat; ehedem die Anden, d. i. die Enden. Der Mond bekommt Hörner. Im Bergbaue wird die Handhabe an dem Haspel, womit derselbe umgedrehet wird, das Horn oder Haspelhorn genannt, S. Hornstatt; und bey den Kupferschmieden und andern Metallarbeitern heißen die horizontal hervor stehenden spitzigen Enden eines Amboßes Hörner, daher denn ein solcher mit spitzigen Enden versehener Amboß auch wohl selbst ein Horn genannt wird; siehe Hornamboß. II. In engerer und gewöhnlicher Bedeutung, lange, hervor ragende, am Ende spitzige Auswüchse an den Köpfen der Thiere. 1. Überhaupt, sie seyen von welcher Art sie wollen. Dergleichen Hörner finden sich an manchen Fischen, an vielen vierfüßigen Thieren, an manchen Käfern, an den Schnecken u. s. f. Auch die so genannte Fühlhörner der Insecten gehören hierher, ungeachtet sie von den Hörnern anderer Thiere so wohl ihrer Bauart, als Bestimmung nach gar sehr verschieden sind. S. Fühlhorn, Horneule, Hornfisch u. s. f. 2. Besonders dergleichen harte Auswüchse an den Köpfen, vornehmlich an der Stirn gewisser Thiere, welche ihnen anstatt der Waffen dienen. Schon im Hebr. קרן, im Griech. κερας, im Lat. Corn, bey dem Ulphilas Haurus, bey dem Ottfried Horn, im Nieders. Angels. Engl. Schwed. Dän. und Isländ. gleichfalls Horn. 1) Eigentlich. Solche Hörner haben vornehmlich das Rindvieh, das Bock und Ziegengeschlecht, das Hirschgeschlecht u. s. f. Das Büffelhorn, Ochsenhorn, Kühhorn, ein Gemsenhorn, Bockshorn, welches am häufigsten das Gehörn oder Geweih genannt wird. Mit den Hörnern stoßen. Die Hörner abwerfen, neue Hörner bekommen. Daher auch die figürlich doch nur im gemeinen Leben üblichen R. A. Jemanden die Hörner biethen, sich ihm zu widersetzen, drohen, ihm die Spitze biethen. Sich die Hörner ablaufen, A. Ablaufen. Etwas auf seine Hörner nehmen, es aus eigenen Kräften vollführen wollen, sich dasselbe zutrauen. Das kann ich nicht allein auf meine Hörner nehmen. Jemanden das Seil um die Hörner werfen, ihn mit List in seine Gewalt bringen, mit List von sich abhängig machen. Besonders in den R. A. Hörner tragen oder haben, eine ungetreue Ehegattinn haben, welche die eheliche Treue verletzet, ein Hörnerträger seyn. Eine Frau setzet ihrem Manne Hörner auf, wenn sie die eheliche Treue verletzet. Auch von demjenigen, welcher des andern Gattin verführet, sagt man, daß er ihm Hörner aufsetze oder mache. Ein Hirschgeweih ist im gemeinen Leben häufig ein sinnbildendes Zeichen eines auf solche Art beschimpften oder beleidigten Ehemannes, statt dessen man auch wohl zwey ausgebreitete Finger der Hand über dessen Kopf hält. Das mittlere Lat. Cornu hatte eben diese Bedeutung. Femina si qua suo quaesivit cornua sponso, Carmen de Curia Romana, bey dem Du Fresne. Diese figürliche Art des Ausdruckes ist nicht so neu, wie Dacier glaubte. Im 4ten Bande[] der 1765 heraus gekommenen Pitture d'Ercolano befindet sich N. 33 die Abzeichnung eines Gemäldes auf trockenem Grunde, wo ein Sklave über den mit einer Sklavinn vorgestellten Herrn mit dem Zeige- und kleinen Finger dasjenige Zeichen macht, welches einen hintergangenen Ehemann bezeichnet. Auch im Artemidor kommt κερατα ποιειν in eben dieser Bedeutung für Hörner aufsetzen vor. Artemidor lebte unter Antonin dem Frommen; daher das Vorgeben derer wegfällt, welche diesen Gebrauch von dem Kaiser herleiten, welcher allen seinen Unterthanen, deren Weiber er beschlafen, Jagdrecht ertheilet haben soll, daher sie zu dessen Zeichen ein Hirschgeweih über ihre Hausthüre befestigen müssen. Spanheim beweiset sogar, daß diese Vorstellung bey den ältern Juden üblich gewesen. In den folgenden Zeiten kommt dieser Ausdruck noch häufiger vor. Bey den Provenzalen heißt ein auf solche Art beschimpfter Ehemann schon im 12ten Jahrhunderte ein Cornard. Das mit dieser Vorstellungsart auf dasjenige Glied gezielet werde, welches Archilochus κερυς αποιλον nannte, ist wohl nicht glaublich. Das Tragen der Hörner scheinet vielmehr eine sehr alte beschimpfende Strafe gewesen zu seyn, welche nachmahls zu allerley Possenspielen gemißbraucht worden. S. Cornut und des Du Fresne Glossar. v. Abbas Cornardorum. In einem Reichsabschiede von 1427 wird verbothen, keine Frauen mit zur Armee zu bringen; in dem von 1431 wird solches auf die gemeinen Frauen eingeschränket, und zugleich verordnet, daß die Übertreter gehörnet werden sollen. S. auch Hahnrey und Hörnerträger. 2) Figürlich. (a) Ein mit einem Horne versehenes Thier, doch nur in den Zusammensetzungen Einhorn und Nasehorn. Die letzte Sylbe in dem Worte Eichhorn gehöret nicht hierher. (b) Ein hohles Horn eines Thieres, besonders ein Küh- oder Ochsenhorn, so fern es anstatt eines Gefäßes oder Werkzeuges gebraucht wird; ein Gebrauch, welcher in den ehemahligen Zeiten der Einfalt und Genügsamkeit sehr häufig war. Fülle dein Horn mit Öhl und gehe hin, nehmlich den David zum Könige zu salben, 1 Sam. 16, 1. Ein Trinkgeschirr hieß ehedem ein Trinkhorn, weil man sich dazu in den ältesten Zeiten eines Hornes bedienete, um welcher Ursache willen ein Dintenfaß noch in Niedersachsen ein Blackhorn, Engl. Inkhorn, genannt wird. Das Horn des Überflusses, S. Füllhorn. In Dampfhorn, Finkenhorn, Pulverhorn u. s. f. findet eben diese Bedeutung Statt. Sehr häufig bediente man sich der hohlen Ochsenhörner ehedem auch anstatt eines blasenden Instrumentes, wie von den Hirten und Nachtwächtern an einigen Orten noch geschiehet. Das Horn blasen. In das Horn stoßen. Mit jemanden in Ein Horn blasen, figürlich, mit ihm einerley Absicht hägen, im verächtlichen Verstanden. Diese Benennung ist in vielen Fällen geblieben, wenn gleich diese Instrumente bey dem Wachsthume des Lucas und der Künste aus bessern Materien gemacht worden, so fern sie nur einiger Maßen die alte Gestalt behalten haben. Jos. 6, 5 heißt die Posaune das Horn, und Ottfried nennt eine Trompete nur Horn. Die Zusammensetzungen Posthorn, Hiefhorn, Jägerhorn, Waldhorn, Flügelhorn, Krummhorn, Schallhorn u. s. f. sind noch jetzt bekannt, so wie ein solches Instrument im gemeinen Leben auch nur schlechthin das Horn genannt wird. In Pohlen bedienen sich die Jäger in vielen Gegenden noch eigentlicher Kühhörner. (c) Die harte zähe graue in das Braune fallende Materie dieser Hörner; ohne Plural. Hirschhorn, S. dieses Wort. Besonders diejenige Materie, woraus die Hörner der Ochsen und Kühe bestehen. So hart wie Horn. Kämme, Dosen aus Horn machen. In Horn arbeiten. Zu Horn werden. Wegen Ähnlichkeit der Materie wird der äußerste Theil an dem Hufe[] eines Pferdes, Esels und Maulesels, der Huf, ja zuweilen auch die ähnliche Materie der Klauen anderer Thiere Horn genannt. S. Hornfeile, Hornklüftig, Hornsalbe. (d) Wegen einiger Ähnlichkeit in der Figur, wird eine Art eines Gebackenen an einigen Orten Hörner, Hörnchen und Hörnlein genannt, wohin auch die an einigen Orten bekannten Martins-Hörner gehören, S. dieses Wort und Hornaffe. So wie die erste Sylbe in den Zusammensetzungen Hornband, Hornerz, Hornstein u. s. f. sich bloß auf die Ähnlichkeit der Farbe, der Härte und der Bauart beziehet. (e) * Der Kopf; eine morgenländische, im Deutschen unbekannte Figur, welche noch Hiob 16, 15 vorkommt: ich habe mein Horn in den Staub gelegt. (f) * Stärke, Gewalt, Macht, Ansehen und Herrlichkeit; eine gleichfalls im Deutschen unbekannte Figur, welche aber in Luthers Bibel häufig vorkommt, wo Gott auch ein Horn des Heils genannt wird. Anm. So alt dieses Wort ist, so wahrscheinlich ist es doch, daß es zu ha, har, hoch, gehöret, und überhaupt ein erhabenes, hervor stehendes Ding bedeutet. S. Hehr, Gehirn, Arm, Dorn, Ohr, Ur u. s. f.
10607 Zeichen · 170 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    hornst. N. (a)

    Köbler Anfrk. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    horn , st. N. (a) nhd. Horn ne. horn (N.) ÜG.: lat. cornu MNPs Hw.: vgl. as. horn, ahd. horn Q.: MNPs (9. Jh.) E.: germ.…

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    hornst. M. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    horn , st. M. (a) nhd. Horn, Zinne, Macht, Altarecke, Strahl ÜG.: lat. cornu Gl, tuba Gl Vw.: s. ān-, œle-, swegel-, -bl…

  3. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    hornst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    horn , st. N. (a) nhd. Horn, Winkel, Ecke Vw.: s. Gjallar-, -abrækla, -hrōinn, -gæla Hw.: s. hjarni, hjarsi, hjǫrtr, hor…

  4. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    hornst. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    horn st. n. , mhd. nhd. horn; as. -horn, mnd. mnl. horn; afries. horn; ae. horn m. ; an. horn; got. haurn. — Graff IV,10…

  5. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    HORNstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    HORN ( Graff 4,1035 ) stn. 1. horn. der ebir cîn horn truog Anno 243 B. der boc stieʒ hern Îwein einen stôʒ mit sînem sc…

  6. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    horn

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg

    horn, essbares Tier (wahrscheinlich falsche Lesart für êchorn, Eichhorn).

  7. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Horn

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Das Horn , des -es, plur. die Hörner, Diminut. das Hörnchen, Oberd. Hörnlein, ein jeder sehr hervor ragender, hervor ste…

  8. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Horn

    Goethe-Wörterbuch

    Horn 1 Tierhörner, Hufe usw bildende, überwiegend aus Keratin bestehende, feste organische Substanz; im Referat Aristote…

  9. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Horn

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +13 Parallelbelege

    Horn , die Auswüchse an den Stirnknochen mancher Thiere, besonders häufig bei den Wiederkäuern, dient ihnen als Waffe. D…

  10. modern
    Dialekt
    Horn

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Horn [Hôrn Mü. ; Horn M. ; Hòrn fast allg.; Pl. Hǽrnər Mü. , Hèrnər] n. 1. Horn. 2. Beule an der Stirne K. Z. Prinzh. s …

  11. Sprichwörter
    Horn

    Wander (Sprichwörter)

    Horn 1. Am Horn fasst man den Ochsen, beim Wort den Mann. Holl. : Bij de hoornen vangt (vat, bindt) men den os, bij het …

  12. Spezial
    Horn

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Horn n. (-[e]s, Hörner) 1 corn (corgn) m. 2 (Hornstoff) corn m. 3 ‹mus› (Instrument) corn (corgn) m. , cornëta (-tes) f.…

Verweisungsnetz

616 Knoten, 642 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 17 Hub 12 Wurzel 2 Kognat 31 Kompositum 534 Sackgasse 20

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit horn

1.076 Bildungen · 739 Erstglied · 328 Zweitglied · 9 Ableitungen

horn‑ als Erstglied (30 von 739)

Hornballen

SHW

Horn-ballen Band 3, Spalte 721-722

Hornberg

SHW

Horn-berg Band 3, Spalte 721-722

Hornbisser

SHW

Horn-bisser Band 3, Spalte 721-722

Hornbrille

SHW

Horn-brille Band 3, Spalte 721-722

Horndackel

SHW

Horn-dackel Band 3, Spalte 721-722

Horndeckel

SHW

Horn-deckel Band 3, Spalte 721-722

Horndreher

SHW

Horn-dreher Band 3, Spalte 721-722

Hornesel

SHW

Horn-esel Band 3, Spalte 723-724

Horneule

SHW

Horn-eule Band 3, Spalte 723-724

Hornfisch

SHW

Horn-fisch Band 3, Spalte 723-724

Horngabel

SHW

Horn-gabel Band 3, Spalte 723-724

Hornhaut

SHW

Horn-haut Band 3, Spalte 723-724

Hornklee

SHW

Horn-klee Band 3, Spalte 727-728

Hornknopf

SHW

Horn-knopf Band 3, Spalte 727-728

Hornkopf

SHW

Horn-kopf Band 3, Spalte 727-728

Hornkraut

SHW

Horn-kraut Band 3, Spalte 727-728

Hornlaus

SHW

Horn-laus Band 3, Spalte 727-728

Hornnase

SHW

Horn-nase Band 3, Spalte 727-728

Hornnockel

SHW

Horn-nockel Band 3, Spalte 727-728

Hornnoppel

SHW

Horn-noppel Band 3, Spalte 727-728

Hornnuckel

SHW

Horn-nuckel Band 3, Spalte 727-728

Hornochse

SHW

Horn-ochse Band 3, Spalte 727-728

Hornschale

SHW

Horn-schale Band 3, Spalte 727-728

Hornschuh

SHW

Horn-schuh Band 3, Spalte 727-728

horn als Zweitglied (30 von 328)

blahhorn?

KöblerAhd

*blahhorn? , st. N. (a) Vw.: vgl. as. blakhorn*

êkhorn

KöblerAs

*êkhorn , st. N. (a)? nhd. Eichhorn ne. squirrel (N.) Hw.: vgl. ahd. eihhorn* (st. N. (a)) E.: s. germ. *aikwernō-, *aikwernōn, *aikwerna-, …

Bockshorn

RDWB1

Bockshorn n j-n ins ~ jagen idiom. пригрозить; запугать; заморочить; застращать кого-л. разг. ich lasse mich nicht ins ~ jagen - я не позвол…

Füllhorn

RDWB1

Füllhorn n рог изобилия идиом.

Martinshorn

RDWB1

Martinshorn n сирена (полицейская, "скорой помощи", пожарная) (а не "рожок Мартина")

abhorn

AWB

abhorn s. ahorn st. m.

Achrandchorn

Idiotikon

Achrandchorn Band 3, Spalte 470 Achrandchorn 3,470

Afterhorn

Adelung

after·horn

Das Afterhorn , des -es, plur. die -hörner, in der Naturgeschichte der Neuern, ein hornähnlicher Auswuchs mancher Thiere, der aber doch kein…

agalthorn

AWB

agalthorn st. m. — Graff V, 227. agal-thorn: nom. sg. Gl 1,524,16 = Wa 77,13 ( Carlsr. S. Petri, 10./11. Jh. ). — Gehört hagil-dorn Gl 3,43,…

Alphorn

Adelung

alp·horn

Das Alphorn , des -es, plur. die -hörner, ein aus Baumrinden verfertigtes Horn der Kuhhirten auf den Alpen.

Amhorn

Adelung

Amhorn , S. Adelung Ahorn , Anm. 2.

Ammelchorn

Idiotikon

Ammelchorn Band 3, Spalte 470 Ammelchorn 3,470

Ammerchorn

Idiotikon

Ammerchorn Band 3, Spalte 470 Ammerchorn 3,470

Ammons-Horn

Adelung

ammon·s·horn

Das Ammons-Horn , des -es, plur. die -hörner, eine regelmäßig gewundene vielfächerige Schnecke, welche nur versteinert bekannt ist, da sie d…

ānhōrn

MNWB

° ānhōrn s. ă̂hōrn, alhōrn (Kilian: Ger. Sax.).

Ballhorn

Adelung

ball·horn

Ballhorn . Die im gemeinen Leben übliche sprichwörtliche R. A. verbessert durch Johann Ballhorn, welche man von einer unnützen oder lächerli…

Banke(r)tchorn

Idiotikon

Banke(r)tchorn Band 3, Spalte 473 Banke(r)tchorn 3,473

bankhorn

DWB

bank·horn

bankhorn , n. kleiner ambosz, den die schlosser an die bank schrauben.

beschorn

Lexer

be-schorn part. s. beschërn.

Bierchorn

Idiotikon

Bierchorn Band 3, Spalte 473 Bierchorn 3,473

blackhorn

DWB

black·horn

blackhorn , n. blackfasz aus horn: was sollen die laszköpflin, die fingerhüt, die schrepfhörnlin, die plackhörner? Garg. 85 b . Stieler 775 …

blakhorn

AWB

blak·horn

[ blakhorn and. st. n. , mnd. blakhōrn; ält. nhd. blackhorn; ae. blæchorn; an. blekhorn. — Graff IV, 1037. blac-horn: nom. sg. Gl 4,245,33 =…

Blasehorn

Adelung

blase·horn

Das Blasehorn , des -es, plur. die -hörner. 1) Ein Horn, darauf zu blasen, dergleichen an einigen Orten die Hirten und Nachtwächter führen, …

blashorn

DWB

blas·horn

blashorn , n. buccina. Maaler 70 d . Winkelmann 6, 59 .

Bluetchorn

Idiotikon

Bluetchorn Band 3, Spalte 473 Bluetchorn 3,473

blâsehorn

MWB

blâsehorn stN. ‘Horn (als Blasinstrument)’, hier als Scheltwort: er schedelundez [klapperndes] blasehorn, / daz den wintvank hat verlorn! Jü…

Ableitungen von horn (9 von 9)

gehorn

DWB

gehorn , mit horn, hörnern versehen, mhd. gehorn ( s. die wörterbücher ): vor esel und gehornem rind ( bei Christi geburt ). Hugo v. Montfor…

hōrne

MNWB

~hōrne kleines Horn zur Aufbewahrung von feinem Schießpulver (SL: Wismar). —

unhorn

DWB

unhorn , n. : aceras, auch ohnhorn ( s. d. ), der unsporn, übersetzungen des gr. wortes, das nach der spornlosen blüthe genannt ist Grassman…

ûrhorn

Lexer

ûr-horn stn. horn des auerochsen. er füert auf dem helm zwai aurhorn Such. 8,242.

vêrhōrn

MNWB

vêrhōrn „quadrum en verhoͤrn ”.

verhornen

DWB

verhornen , verb. zu horn werden, mit horn überziehen: thiere mit zusammengewachsenen, hartverhornten fingern und zehen. K. Snell in der Min…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „horn". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/horn/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „horn". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/horn/adelung. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „horn". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/horn/adelung.
BibTeX
@misc{lautwandel_horn_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„horn"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/horn/adelung},
  urldate      = {2026-05-09},
}