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Klock

mnd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Klock f., f.

Bd. 4, Sp. 362
Wossidia Klock f. 1. Glocke Mi 42b; zum anlautenden k vgl. Frings Germ. Rom. 141. a. die Kirchenglocke; über deren Arten und ihr Geläut s. lüdden und Heim. 3, 92 f.; über Anschaffungsund Erhaltungskosten der Dorfkirchenglocken vgl. Horn Selmsd. 1, 225 ff.; die Zss. kennzeichnen die verschiedenen Gelegenheiten, bei denen ihr Geläut erklingt; so Stunnen-, Börger-, Wächter-, Kinnerklock; Älend-, Bäd'klock; Doden-, Scheid'-, Scheidel-, Starwelklock; Stormklock; den Klang Bimmelbammel-, Pimpeklock; Spielbildungen sind Demants-, Demus-, Domesklocke. Sprachlicher Niederschlag: 'Horeth vo unse klocke geyth!' Röb. Spiel 109; 'unOerdentlikes wesendt ... klinget alse eine Klocke so ane Knepel geldt wert, edder de einen Voßswantz thom Knepel hefft' Gry. Lb. 1, H 3a; nich mihr as ne Klock, dei klingt 1. Kor. 13, 1; Dei Klocken dei klingen, Dei Vœgel dei singen (im Abzählreim) Wo. V. 4, 1033 a; der Selbstmörder kreg keen Klocken wurde ohne Glockengeläut beerdigt Wa; ähnl. übertr. von einer schlecht gebundenen Garbe: dor steiht wedder ein, dei kein Klocken mitkrägen hett, is still bisett't MaMalchin@SchwinkendorfSchwink; stirbt ein Pferd, so sagt man: dei hett dei Klocken fri RoRostock@KühlungsbornKühl oder: na, denn helpt dat nich, Schaul (den Grabgesang der Schüler) un Klocken hett hei jo ümsüs Ribn; zum Kinde, das mit den Beinen baumelt: du wist woll dei Klocken trecken, dor lat di man noch Tit tau SchwSchwerin@PinnowPinn; vielfach bildl.: dar hengen die de Klocken! (so ist es zugegangen, zu erklären) Babst 1, 3; donn lüdd'ten dei Klocken anners damals ging es anders her, war eine andere Zeit WaWaren@JabelJab; ähnl. Stillfr. Köst. 1, 311; So lüdt bi mi hir nich de Klock Reut. 1, 362; 4, 321; ick hür all, woans dei Klocken lüdden ich merke schon, um was es sich handelt, merke die Absicht SchwSchwerin@PampowPamp; MaMalchin@GnoienGnoi; dei hett dei Klocken lüdden hüürt, œwer weit nich, wur sei hängen er weiß nicht genau Bescheid RoRostock@KlockenhagenKlock; se hett de groten Klocken lüdden hüren sie ist geschwängert worden StaStargard@NeustrelitzNStrel; wat an dei grot Klock hängen etwas öffentlich bekannt geben, unter die Leute bringen allgem.; wat an dei richtig Klock binnen etwas vor die rechte Stelle bringen GüGüstrow@KobrowKobr; dat sleiht an dei Klock der Preis ist zu hoch SchöSchönberg@WarnowWarn; hei (der Schwerkranke) lüdd't kein gaud' Klock Nds. 8, 77b. b. Volksglaube, -brauch und -sage: worœwer dei Klocken gahn, dat is heilig Pld. Heim. 2, 123; aber sie rufen nicht allein zum Gottesdienst und zu Begräbnissen, sondern früher auch zur Gerichtsversammlung wie dem in Ro ehedem dreimal jährlich abgehaltenen Etting (s. d.) Beitr. Rost. 1, 1, 14, auch zum Marktfrieden, s. Klockenlüdder; bei dem ersten Ton der zum sonntäglichen Gottesdienste läutenden Glocke nahmen früher alle schon vor der Kirche Versammelten den Hut ab Bartsch 2, 219; manchenorts läutete man früher zum Beginn der drei großen christlichen Feste die Glocken bis tief in die Nacht hinein, z. B. in WaWaren@BuchholzBuchh; solange die Glocken läuten, soll man nicht singen oder pfeifen oder anderswie laut sein, sonst hat man eine schwere Sterbestunde Penzl; am Weihnachts-, Neujahrs- und Dreikönigstage wird das Vieh erst getränkt, wenn die Kirchenglocken zu läuten anfangen Lu Ludwigslust@Neu BrenzNBrenz; wer in der Neujahrsnacht oder am Neujahrsmorgen als erster die Glocke läutet, baut im kommenden Jahre die größte Gerste Bartsch 2, 232; wenn am Vorabend des Himmelfahrtstages die große Glocke läutet, soll man Kürbisse legen Lu, ebenso Bohnen Ro@ und Gurken Sta; vgl. Bartsch 2, 165; 269; wenn Bienen gestohlen sind, soll man Wachs an die große Glocke kleben WaWaren@JabelJab; wer von Warzen befreit werden will, soll beim Läuten der Totenglocken sprechen: Dei Klocken lüdden den Doden nah, Min Wratten folgen ok mit nah Ha; schlägt beim Totengeläut der Klöppel der kleinen Glocke zuletzt an, so stirbt als nächste Person ein Kind; ist es der Klöppel der großen, ein Erwachsener StaStargard@TriepkendorfTriepk; WaWaren@KieveKieve; wenn dei Klocken so hell gahn, haalt dei Dod bald einen nah Gü Güstrow@GülzowGülz; auch heißt es: dei Klocken hulen so, dor starwt bald wedder ein Wo. Sa.; vgl. hierzu und zur Bedeutung des Glockengeläuts überhaupt und bes. des Stoßens der Bäd'klock im dörflichen Leben Goss. Was mein 9 f. Eine reiche Fülle von Glockensagen ist über das ganze Land verstreut; in der Mehrzahl von ihnen handelt es sich um versunkene Glocken, die, am häufigsten in der Mittagsstunde des Johannistages, meist in der Form von Steinen aus einem See emporsteigen und dadurch, daß Tücher oder ähnl. zum Trocknen, oft von Kindern, auf ihnen ausgebreitet werden, entzaubert und in Glocken zurückverwandelt werden; ihre Beförderung in eine der nächsten Ortschaften gelingt nur, wenn diese irgend ein Anrecht auf sie hat und insbesondere ihr Geläut för arm un rik all' tauglik bestimmt wird; sonst können selbst stärkste Pferde in beliebig großer Zahl sie nicht vom Flecke bringen, während dies einem Ochsengespann aus dem rechten Orte mühelos möglich ist; in HaHagenow@VellahnVell soll die größte und schönste Glocke von Schweinen aus der Erde gewühlt sein. Mehrfach findet sich die Sage von dem Glockengießer, der seinen Lehrling im Zorn oder aus Neid schwer verletzt oder umgebracht hat; ferner Sagen von Glocken, die von selber läuten oder durch gespenstische Tiere geläutet werden; s. Bartsch 1, 103; 292; 368—390; 397; 444; Heim. 1, 4 f.; 45 f.; Meckl. 13, 15—28; Pld. Heim. 2, 123. c. andere Glocken als die Kirchenglocken bezeichnen Zss. wie die zum Essen rufende Äten- oder Frätklock, die zur Bauernversammlung rufende Dörp- oder Schultenklock, die zum Arbeitsbeginn mahnende Hofglocke, in Bitternis Sklavenklock genannt; ferner Klingel-, Kling'-, Utrauper- und Kauhklock; eine Klock trägt zuweilen der Leithammel der Schafherde RoRostock@SülzeSülze; der vorlaute Frechdachs oder Hans in allen Gassen ist Hans Driest mit de Klock Dierh. d. übertr. auf mehr oder minder glockenähnliche Dinge: Klock der unterhalb des Schnabels von Huhn und Hahn hängende Fleischlappen allgem.; der über dem offenen Herd sich wölbende Rauchfang Ro; Behr. Landbauk. 198; 219a; die Klappe zur Regelung der Luftzufuhr im Luftschacht (Voß) jeder Kammer des Ziegelofens Ha; ferner in den Zss. Woold-, Feld-, Gaudeifklock; übertr. auf Menschen in Fort-, Stadtklock. Dim. Klöckschen. 2. Uhr Mi 42b a. Allgemeines und sprachliche Belege: Jehanning, hest du ok din Klock (Taschenuhr)? Reut. 5, 271; ne Klock hebben sei früher nich hatt up 'n Dörpen, sei hebben sick richt't nah 'n Hahn, so säden dei Ollen RoRostock@RetschowRetsch; dei Hollänner hadd' früher dei einzigst Klock, Schepers un Kauhhirers hebben 'n Stock instäken, näml. in den Erdboden als Sonnenuhr Wo. Sa.; nah den Boitiner Steindanz (bei GüGüstrow@BoitinBoit) hebben sei dei Klock nah stellt GüGüstrow@WarnowWarn; dei Klock geiht nah 'n Wind verkehrt HaHagenow@WittenburgWitt; ebenso: ... nah 't Wäder Red; ... drei Dag' nah 'n Mark geht nach ebda; scherzend: nah dei Klock kann 'n sick ok nich nah richten, dei geiht jo bettau Ro Rostock@NiederhagenNiederh; die Frage nach der Uhrzeit lautet meistens noch, zunächst offenbar im Gedanken an die Zahl der Glockenschläge: wat sünd dei Klocken? oder woväl Klocken hebben wi all? daneben: wat is dei Klock? und neuerdings auch: woväl is dei Klock? Die Zeitangabe: 'wan ... die glocke 10 ist' (PaParchim@LübzLübz 1614) Kern Hof. 1, 273; 'die glocke 4 uhr des Sommers' ebda; 'alle Morgen glocke 4' (RoRostock@RibnitzRibn um 1660) Kühl 248; 'um Glock acht vormittags' (Gü 1669) Bär. Ges. 2, 1, 894; 'endlich sollen alle Copulationes Glocke Zwölff, alle Tauffungen Glocke Drey, und alle Leichen-Begangnussen Glocke Ein angestellet werden' (1708) Kirchenord.; üm Klock achten Reut. 2, 221; gegen Klock halwig drei 376; Slagg Klock sœben Bri. 2, 250; im Abzählreim: Lütt Diern mit 'n roden Rock, Segg' mal, wat is dei Klock? Dei Klock is all teigen, Min Mudder geiht nah 'n Neigen, Min Vadder stiggt tau Bœhn Un drinkt 'n lütten Kœm Pld. Heim. 2, 112; üm Klock'ner fiw Müll.-Friese 14; ähnl. Klockene, hen tau Klockene säben gegen sieben Uhr Mi 42b; im Pl.: bet wi dorhen kamen, sünd dei Klocken sœben HaHagenow@WittenburgWitt; in Rdaa. und Sprw., oft bildl. und übertr.: Dag, gah, Klock, slah, Mahltit, kumm ist des Faulpelzes ständiger Wunschgedanke LuLudwigslust@LaupinLaup; dat (was gut schmeckt) kann 'n nachts Klock twölben äten RoRostock@MüritzMür; wat nützt di ne Klock, wenn se nich geiht Schadhaftes ist wertlos StaStargard@NeustrelitzNStrel; em is de Klock stahn bläben er hat kein Geld mehr ebda; dat (das leicht Zerbrechliche oder mangelhaft Wiederhergerichtete) höllt von Klock twölf bet Middag; dat (was lange auf sich warten läßt) duert woll bet Klock dürteihn Wa; wenn mit Rücksicht auf die vorgerückte Stunde zum Aufbruch gemahnt wird, entgegnet man: Klock is uns' Hergott nich HaHagenow@RedefinRed oder: dei Klock is för Schausters un Sniders RoRostock@DändorfDänd; ... för Hasen un Vöß Wa; dat is ne anner Klock sœben ein ganz anderer Fall, eine ganz andere Sache allgem.; vgl. Mi 42b; Bri. 4, 153; Stillfr. Sl. 11; mit em is dat wedder Klock sœben wieder nicht richtig, er ist wieder verrückt Wo. Sa.; vom wahren Sachverhalt heißt es schon bei Gry.: 'am ende mercket ... se, wat de Klocke geschlagen' Wed. O 7b; Slüt. F 1b; wat denn de Klock slagen hadd (was dann zu erwarten war), wüßte hei recht gaud Reut. 2, 343; ick hür tau, wat dei Klock sleiht (ich richte mich nach den jeweiligen Umständen) Fromm Meckl. 126; nah dei Klock kiken aus der Branntweinflasche trinken SchwSchwerin@GadebuschGad; dei Klock uptrecken die Branntweinflasche füllen MaMalchin@GielowGiel; obsz. dei Klock uptrecken, upwinnen den Beischlaf ausüben RoRostock@KühlungsbornKühl; Ribn. Zss.: Rathus-, Taschen-, Torm-, Wand-, Warmbiersklock; Sünnen-, Wäderklock; übertr. von einem täglich zur gleichen Stunde an der gleichen Stelle sich zeigenden Menschen Stadtklock. b. Volksglaube, -brauch, -sage und Spiel; der Schlag der Uhr bekräftigt eine Aussage: hüren S', dor sleiht dei Klock up, dat is wohr, wat ick Sei vertellt heff LuLudwigslust@ZiegendorfZieg; bleibt die Uhr stehen, so stirbt jem. RoRostock@KröpelinKröp; ist ein Familienmitglied gestorben, so hält man die Stubenuhr an allgem.; ebenso, während die Wöchnerin ihren Kirchgang hält SchöSchönberg@GrevesmühlenGrev; Klütz; Hülsenfrüchte soll man pflanzen, wenn der kleine Uhrzeiger auf einer der großen Zahlen (von sieben bis zwölf) steht, wenn also dei Klock väl sleiht Bartsch 2, 164; die Sage, mit der begründet wird, weshalb in Ha der Nachtwächter, wenn es Mitternacht schlägt, nur ruft: de Klock hett twölf, twölf is de Klock, also das Wort slagen unterdrückt, s. ebda 1, 374; Großmudder, wat is de Klock? ist der Name eines Greifspiels in GüGüstrow@StrenzStrenz. — FN.: Klockborn; Klockenbarg, -brauk, -brink, -grund, -holt, -horst, -kamp, -kul, -muur, -see, -soll, -wisch. — Mnd. klocke. — Br. Wb. 2, 808; Dä. 236b; Kü. 2, 139; Me. 3, 162; Schu. 18; Teu. 1, 130.
10505 Zeichen · 145 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    klock

    Mittelniederdeutsches Wb. · +2 Parallelbelege

    klock- s. klocken-, klok-.

  2. modern
    Dialekt
    Klockf.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Klock [klòk, Pl. –ən Hd. Brettn. Bo. Si. ] f. 1. Glocke s. Glock. — 2. bauchiger Steinkrug mit engem Hals ( (sog. nach d…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit klock

197 Bildungen · 188 Erstglied · 6 Zweitglied · 3 Ableitungen

klock‑ als Erstglied (30 von 188)

klock

KöblerMnd

klock... , . Vw.: s. klocken..., klok... L.: MndHwb 2, 583 (klock)

Klockeblume

RhWB

klocke·blume

Klocke-blume (s. S.) Allg.: jede Pflanze mit Gl.blüten, bes. Akelei, aquilegia vulgaris Allg.; gemeine Küchenschelle, anemone pulsatilla Eif…

Klockefrucht

RhWB

klocke·frucht

Klocke-frucht f.: urspr. das Getreide, das der Glöckner für sein Gl.amt erhielt, heute in der RA.: Ech will der die Kl. hiwe (heben) ! den S…

Klockehalm

RhWB

klocke·halm

Klocke-halm Saarl-Differten Fraulautern Hülzw m.: Getreidehalm mit Knoten, zum Halmziehen, Losen; Gl.hälm ziehen.

klockehamer

MWB

klocke·hamer

klockehamer stM. hier clukehamir. als Personenname; Satzname i.S.v. ‘klopfe den Hammer’, wohl zur Bezeichnung eines mit dem Hammer arbeitend…

Klockehans

RhWB

klocke·hans

Klocke-hans -ā- Trier-Schleidw m.: im Abzählr.: Ährenengel, Zährenengel sötzt e Kapp hiher, Wingkoff (Weinkauf), Zingkoff, Kl., Buhnenfasst,…

Klockehaus

RhWB

klocke·haus

Klocke-haus -hę·i.sχə Prüm ; klǫkəs LRip, SNfrk n.: -stube; auch Raum in der Kirche unter dem Turm (onger et Kl.).

klockehell

RhWB

klocke·hell

klocke-hell  Adj.: 1. nur vom heiteren, gestirnten Himmel gesagt, bes. von einer mondhellen Winternacht; et es kl. gesternt (gestert); de …

klockehoike

KöblerMnd

klocke·hoike

klockehoike , M. nhd. weiter glockenförmiger Mantel Hw.: s. klockenhoike E.: s. klocke, hoike L.: MndHwb 2, 584 (klockengelt/klockheyke)

Klockejann

RhWB

Klocke-jann Schleid-Berk m.: im Spr.: Bombam, Kl., wo lit hen dann? Op Ollschet önner einem Stein, do lit hen allein, — zo Köllen en der Kos…

Klockekäuse

RhWB

Klocke-käuse -kȳ:s Jül , Geilk f.: Kolben des Schilfrohres.

klocke, kassebēren

MNWB

° ~klocke, kassebēren- eine Glocke über der Waage in Lübeck (Lüb. Chr. 2, 629). — ° ~môs, karsebēren- (kasseberen-, kasber-, kaspern-) Kirsc…

Klockeklang

RhWB

klocke·klang

Klocke-klang Allg. m.: in RA.: Gangk net bute (trau net us der) gene Kl., sös werd et dech röje de Levelangk! beim Heiraten bleibe im Pfarrb…

Klockeklinge

RhWB

klocke·klinge

Klocke-klinge Sol f.: hohl Kl. für einen Gl.schläger bestimmt, ö. der Elbe in Gebrauch.

klockeklug

RhWB

klocke·klug

klocke-klug klkskəsklō:k  Düss-Volmerswerth Adj.: sehr vorsichtig; en K.ə ein Neunmalweiser.

klockele

KöblerMnd

klock·ele

klockele , N. nhd. Glöckchen, Schelle ÜG.: lat. nola Hw.: s. klöckeken E.: s. klocke, le L.: MndHwb 2, 583 (klocke/klöckeken), Lü 177a (kloc…

Klockeloch

RhWB

klocke·loch

Klocke-loch (s. S.) n.: 1. Schalloch Verbr. — 2. Kaule, in der eine versunkene Glocke ruhen soll, nach der Volkssage.

klock als Zweitglied (6 von 6)

Auklock

MeckWBN

Wossidia MeckWB Auklock n. wie Aukenlock, an dem mit einem eigenen Dach versehenen Backofen Goss. Was mein 92.

Börgerklock

MeckWBN

boerger·klock

Wossidia MeckWB Börgerklock f. Bürgerglocke 2. Glocke, die bei der Beerdigung von Personen geläutet wird, die das Bürgerrecht besitzen: 'die…

Fleigenklock

MeckWBN

Wossidia Fleigenklock f. Fliegenglocke, früher häufig zum Fliegenfangen benutztes Gerät aus Glas, in das die Fliegen mit Zucker gelockt wurd…

Hoffklock

MeckWBN

hoff·klock

Wossidia Hoffklock f. Glocke, die auf dem Gutshof die Leute zur Arbeit ruft Wo. Sa.

Po'zeklock

Wander

poze·klock

Po'zeklock Alles a gen Po'zeklock hangen. ( Aachen. ) Alles unter die Leute bringen. Po'z = Pforte, grosses Thor; Po'zeklock = eine Glocke a…

Stuklock

MeckWBN

stuk·lock

Wossidia MeckWB Stuklock f. Stuben-, Pendeluhr: Stuwen- Müll. Reut. 131 b .

Ableitungen von klock (3 von 3)

beklocken

KöblerMhd

beklocken , sw. V. nhd. beschmutzen, beflecken Q.: Rol (um 1170) E.: s. be, klocken W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 546 (beklocken)

klocke

DWB

klocke , s. glocke . mit k schreiben das wort noch Claudius, Matthisson, Salis, Voss ( musenalm. 1778 s. 38). s. klocken .

zerklocken

KöblerMhd

zerklocken , sw. V. Vw.: s. zerklucken

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „klock". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 8. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/klock/meckwb
MLA
Cotta, Marcel. „klock". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/klock/meckwb. Abgerufen 8. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „klock". lautwandel.de. Zugegriffen 8. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/klock/meckwb.
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