lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

staken

mnd. bis sprichw. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
18 in 14 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
54
Verweise raus
47

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

staken m.

Bd. 17, Sp. 586
staken, m. pfahl, stange. 11) verwandtschaft und form. 1@aa) eine westgerm. bildung zum verb. stechen, also etwas stechendes, hervorstechendes, -ragendes bezeichnend: ags. staca Bosworth-Toller 906bf., mittelengl. neuengl. stake, vgl. Skeat 589b; altfries. stake Richthofen 1044a; mnd. stake Schiller-Lübben 4, 351bf. 6, 270a, mnl. stake, m. f., jetzt holl. staak, m.: staeck, stipes, baculus, fustis, pedamen pedamentum, sudes, paxillus; statumen, palus, pila, terminus. Kilian, vgl. Franck 949 f. ob das wort auch im nordgerm. ursprünglich vorhanden war, ist unsicher. die seltnen isl. wörter stakka, f. stumpf Cleasby-Vigfusson 587a und stjaki, m. 594a sind nicht direct zugehörig; bei altschwed. staki, schwed. norw. stake, n. stage aber ist entlehnung aus dem nd. möglich. sicher ist aus dem germ. entlehnt die roman. gruppe ital. stacca, span. prov. estaca, altfranz. staque, estache, s. Diez4 305. vgl. Weigand 2, 792. Kluge6 375a. 1@bb) im deutschen ist stake im mittelalter auf das nd. sprachgebiet beschränkt, wo indessen die belege auch erst dem 14.—15. jahrh. angehören. in nd. glossaren: falanga .. pranghe vel stake (voc. sax.-lat. v. 1425), staecke (Schueren Theutonista 1475). Dief. gl. 223a; stake, stanghe, pranghe. nov. gl. 165b; sudes eyn thn-, tunstake. 354a; stake, tunstake, tuen staek, tuyn staeck off pael (gemma gemmar., Cöln 1507). gloss. 564b; palus ... nd. staeck, stake. 408b; paxillus ... eyn staeck mit yser of cleyn paelken (gemma). — vereinzelt steht stacke in der willkür der stadt Heiligenstadt v. 1335: wer do treit eyne külen, eynen stacken, eyne stangen, eyn swert u. s. w. 3, s. J. Wolf gesch. der stadt Heil. (1800), urk. s. 5. sonst findet sich in der hd. schriftsprache stake seit dem 15. jahrh. dasz es aus dem nd. entlehnt ist, beweist der mangel der lautverschiebung und bestätigt das früheste auftauchen in den denkwürdigkeiten des Hallischen ratsmeisters Spittendorff: auch solten sie kein feuerwerck, weder holtz, reis, stacken noch stro keinerley nemen. 171, 12 (jan. 1476). mit derselben schreibung bei Trochus voc. (Leipzig 1517): pertice craticie vel sudes interstitiales dy stacken. O 6b. auch später ausschlieszlich bei norddeutschen autoren bezeugt. von den allgemeinen wörterbüchern seit Schottel aufgenommen: stake, m. palus, zaunstake. 1420; dabei tritt gewöhnlich wechsel des geschlechts ein: stake, f. stecco, palo. Kramer dict. 2, 903c; stake, die, ut zaunstake, palus, fistuca, pertica, ramus fortis, columen. Stieler 2161; stake, f. im niedersächsischen am meisten gewöhnlich. Frisch 2, 315c. ebenso bei Campe, dagegen bei Adelung: der staken. (so auch bei Hebbel, s. 2.). die meisten zeugnisse lassen das geschlecht nicht erkennen. zuweilen begegnet die form stacke für stake, so in den ältesten hd. belegen, s. oben, ferner bei Petri (s. 6) und Jacobsson 4, 245a; auch mundartlich, s. c. 1@cc) mundartlich ist stake nd. allgemein verbreitet, s. Richey 285. Strodtmann 227. brem. wb. 4, 982 (daneben stakke 985). Schütze 4, 183. Dähnert 456b. Stürenburg 260b. ten Doornkaat Koolman 3, 296b, staok'n Danneil 209b. das geschlecht wird nur für die südwestlichen (südhannov.-westfäl.) mundarten ausdrücklich als masc. angegeben: stâke(n) Schambach 207a, staken Woeste 252b, štāke(n) Bauer-Collitz 98a. im preusz. neben einander stâke, f. und stâke(n), m. Frischbier 2, 360a, dagegen in Liv- und Estland der stake Hupel 225. (daneben sowol staake wie stacke. 224). — stake hat sich aber auch über die angrenzenden mitteld. mundarten verbreitet, als masc. stâke(n) hess. und nordthür. Vilmar 394. Hertel sprachsch. 233. Kleemann 21c. Jecht 107a, in Köln stke Hönig 152a; verschiebung zeigt nur das luxemb. stâch, f., plur. stâchen Gangler 428. im süddeutschen fehlt es ganz; in Handschuhsheim dafür stang. Lenz 67b. (tirol. stôggn, m. stengel beim kraut, ist jedenfalls fernzuhalten, s. Hintner 230.) 22) die ursprüngliche bedeutung eines spitzen, hervorstechenden holzstückes ist noch deutlich in der zusammensetzung baumstake, s. theil 1, 1195. sonst bezeichnet stake stets ein loses holzstück, und zwar ein gröszeres, in die länge ausgedehntes, von geringer oder gröszerer dicke, sodasz es bald mit stange, stab, stock, bald mit pfahl synonym ist: 'der staken, ... ein nur im niederdeutschen übliches wort, einen langen stock, eine stange zu bezeichnen.' Adelung. diese allgemeine bezeichnung herrscht besonders im mnd., s. Schiller-Lübben 4, 352a; dazu: van grimme de man nam enen staken und sloch se ser an ere baken. Gerhard v. Minden 99, 31 Leitzmann; de dorpere van mengen dorpen do uppe dat dêr mit stenen worpen, mit knuppelen unde mit staken. 71, 39 Seelmann; icke dencke se wolde woer en stacken halen un my den rügge meten. nd. bauernkomöd. s. 231. sie ist auch im nhd. noch üblich: auf einem anderen (flosz) ist ein feuer angemacht, und über dem feuer, an einem staken befestigt, hängt ein kochtopf. Hebbel 10, 26 Werner; für pfahl: der tote bösewicht jedoch wurde vors recht gebracht. ... daselbst wurde ihm der kopf abgehauen und auf den staken gesetzt. Freytag 19 (bilder 2, 2), 216. in idiotiken wird stake mit stange, stock erklärt Richey 285. brem. wb. 4, 982. Schütze 4, 183. Danneil 209b ('eine lange und verhältnismäszig dünne stange'). Gangler 428, mit pfahl Woeste 252b. Bauer-Collitz 98a. Hertel sprachsch. 233. Kleemann 21c. beides geben Dähnert 456b ('langer stecken, pfahl, stange'). Stürenburg 260b. ten Doornkaat Koolman 3, 296b. Schambach 207a. Frischbier 2, 360a ('stecken, stab, stange, dünner pfahl, zaunpfahl, gespaltenes holzscheit, pflock'). Vilmar 394 ('knüttel, prügel, stange, pfahl'), sowie Campe. auch im osnabrückischen gilt stake sowol für stange, wie von dickerem holze, z. b. sparr-staken, sparre. Strodtmann 227. im bremischen steht stakke 'kleiner zugespitzter pfahl', brem. wb. 4, 985, neben gewöhnlichem stake 'langer stock, stange' 982. 33) jetzt ist stake zumeist in gewissen spezielleren gebrauchsweisen üblich. 3@aa) stake ... in den gärten, adminiculum, äste, pfähle, stecken, stangen, die man zu den gewächsen steckt, dasz sie daran in die höhe wachsen, als erbsen-staken, rami, virgae, baculi. Frisch 2, 315c (vgl. Hupel 226). bohnen-staken oder stangen, perticae ad erigendas fabas. ebenda (vgl. luxemb. bóne' stâch Gangler 428). hopfenstaken, für hopfen-stangen, hat Christian Schulze in der Gardelegischen chron. p. 138. perticae lupuli adminicula. ebenda, vgl. Hupel 226. boonen-, hoppenstake sind auch in nd. mundarten verbreitet, s. Richey 285. brem. wb. 4, 982. Schütze 4, 183. Danneil 209b. (ostfries. bonenstake Stürenburg 260b.) 3@bb) stake, zaun-stake, einen ort, hof oder garten einzuzäunen, sudes, fustis, paxillus, stipes. Frisch 2, 315c, vgl.zaunstaken; so schon mnd.: man mut ok wol vestenen enen hof mit tünen oder mit staken oder müren. Sachsensp. 3, 66, § 3, vgl. Haltaus 1727; hihr-auf zohg er einen pfahl oder staken aus dem zaune ... damit er konte hin-ein kommen. Zesen Rosemund s. 124 neudr.; in norddeutschen mundarten, s. brem. wb. 4, 982. Stürenburg 260b. ten Doornkaat Koolman 3, 296b. Schambach 207a. zeitschr. f. d. wortf. 2, 332f. (in Quedlinburg). Hupel 225. (ostfries. auch für stacket. Stürenburg 260b, vgl.stack, n., 2.) 3@cc) stake heist man auch ein gespaltenes gerades holz, das man zwischen die balken der wände oder decken der gemächer, oder zwischen die riegel klemmet, und deszwegen eine falze aushauet, dasz solche scheide darinnen halten, welche hernach mit leimen und stroh bewickelt und beworffen werden, schidia et ligna fissa ad parietem ludo (l. luto) regendum. Frisch 2, 315c, vgl. Campe; beim lehmbau, fachwerkbau stöcke, die zwischen die fachbalken eingeklemmt werden, um dem lehm halt zu geben, vgl. Jacobsson 4, 245a ('stacken, stackholz, das holz zu einer bleichwand oder zu einem klebwerk'). Lueger 7, 473 und lehmstaken, theil 6, 546 (auch fachstaken, nd. kleemstake Dähnert 234a), wandstaken, windelstaken; ostfries. wellerstake, -stok Stürenburg 260b. ten Doornkaat Koolman 3, 296b. so schon bei Trochus, s. oben 1, b. (nd. stakken brem. wb. 4, 985.) — darauf beruht wol der ausdruck: so soll das capittel und der pastor zusammende jederzeit macht haben, ihn und seine erben mit einem schillinge wieder abzukündigen, und er Franz Niehuss will ... schuldig seyn, wie im fürstenthum Lüneburg gebräuchlich, seine staken abzubrechen, und dieselben an andre örter zusetzen, oder es sollen ihme und seinen erben die staken nach billigkeit auf guter ehrlicher leute erkenntniss vom capittel und pastoren bezahlet werden, auf welchen fall er und seine erben schuldig seyn sollen, wenn ihm die staken bezahlet seyn, den nächsten Walburgis tag diesen hof zu räumen. urk. von 1584 bei Haltaus 1727 ('ut conditorum quoque a colono aedificiorum, antequam cedat, pretium a domino restituatur'). — ähnlich auch: 'stacken, kleine runde pfähle zu flaaken oder schanzkörben, warum das gesträuche geflochten wird.' Jacobsson 4, 245a. 3@dd) eiserne stangen zum fortschieben oder fortstoszen kleiner fahrzeuge, bootshaken. Bobrik 658a, staaken, crocs. Eggers 2, 964, stacken Jacobsson 4, 245a, in Köln stke Hönig 152a. (bei Campe ruderstange.) 3@ee) zum schüren des feuers im ofen: (weil) auch die zu schwank- und schwachen staken der sonst in solchem fall so dienlich- mit nutz gebrauchten feuer-haken, die nahen häuser abzureissen, uns keine dienste leisten wolten. Brockes 7, 490. so besonders nd. in der zusammensetzung avenstake brem. wb. 4, 982, (neben ovenstokk) Stürenburg 260b. ten Doornkaat Koolman 3, 296b. 44) im mnd. steht stake auch für das sonst gewöhnliche stock, schlieszblock mit zwei löchern zum einlegen der beine eines gefangenen, auch gefängnis überhaupt. Schiller-Lübben 4, 352. brem. wb. 6, 333f.: se ... leten dussen Hans Schaper gripen, unde wart gesat in der deve kelre .. unde leten one unbarmhertigen teyn (foltern) in dem staken. d. städtechron. 16, 378, 17; Hollant ... nam se alle gefenklick an ... unde vorde de vangen in de staken to Kalve uppe de borch. 404, 12. 55) in mundartlicher rede wird stake gern übertragen von menschen gesagt. (im mansfeldischen nur übertragen von pferden und menschen. Jecht 107a.) besonders für ein 'langes frauenzimmer', so nordthür. šdāken Hertel sprachschatz 233. Kleemann 21c, brem. ene lange stake vam wive. brem. wb. 4, 982. auch ostfries. und preusz. Stürenburg 260b (5). Frischbier 2, 360a; ein langer steifer kerl. Danneil 209b; waldeck. ein langer mensch, im plur. lange beine. Bauer-Collitz 98a. nach ten Doornkaat Koolman 3, 296b einerseits 'eine lange, hagere od. steife, stangenähnliche person', andrerseits 'ein steifer, unbeholfener, dummer mensch'. vgl.stacks und den familiennamen Stacke. 66) redensarten, besonders in nd. mundarten: een hemp (hemd) up'n staken (zum trocknen), een up'n knaken spottweise von jemand, der nur 2 hemden hat. brem. wb. 4, 982; en'n gauen stâken slân fest zuschlagen. Schambach 207a; sonst einfach eine gröszere quantität bezeichnend: hê fritt 'n gôden staokn von einem starken esser. Danneil 210a, wofür hamb. he kann eenen gooden staken versetten. Richey 285 f. (nicht in Osnabrück Strodtmann 380a). geistig gewendet: en'n stâken in'n koppe hem, groszen dünkel haben. Schambach 207a; en'n grâten stâken sinnen stolzen, hochfahrenden sinn haben, grosz prahlen. 207b. — unklar ist der sinn der wendung: buten dem stacken (auszerhalb der schranken des gerichts?) ist gut dingen. Petri L 6a. vgl. ostfries. afer de stake oder afer stâk raken vom rechten wege abkommen, irre, verwirrt werden, seine besinnung verlieren. ten Doornkaat Koolman 3, 296b (2). — ohne besondere bedeutung scheint Stâk als fingierter name zu stehen in einigen nd. redensarten: dat 's 'n êgen sâk! segt Stâk, vêl fideln un wênig geld dôrvör. nû noch ês un denn nich mîer! hett oll Stâk segt, dôr frîgt he de vierte frû. 't will all sîn rök' hebben! hett oll Stâk segt, kinner êr släg' un 'n oll mann sîn warm berr. (Hoefer) wie das volk spricht5 1340—2. 77) weitere mundartliche besonderheiten. 7@aa) ostfries. kleiner schmiedeambos mit zwei armen. Stürenburg 260b, kleiner, dünner, langer, nach beiden enden zugespitzter ambos. ten Doornkaat Koolman 3, 296b. 7@bb) zweig einer familie. ebenda. 7@cc) in Westpreuszen stâke, f. berg von getreidegarben oder von aufgeschütteten kartoffeln. Frischbier 2, 360a.
12522 Zeichen · 373 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    staken

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg

    staken, sw. v. 1. Pallisaden setzen; Stäbe in eine Flechtwand einsetzen. 2. Garben, Heu etc. mit der Heu-, Korngabel auf…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Staken

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Staken , des -s, plur. ut nom. sing. ein nur im Niederdeutschen übliches Wort, einen langen Stock, eine Stange zu be…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Staken

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Staken ( Ausstaken, Klaiben ), bei Fachwerkswänden das Ausfüllen der mit Flechtwerk oder Schwartenverschlag geschlossene…

  4. modern
    Dialekt
    staken

    Mecklenburgisches Wb. · +6 Parallelbelege

    staken 1. Getreide oder Heu mit der Forke (Stakelfork) auf-, abladen, bes. vom Wagen in das Fach, auf den Boden beförder…

  5. Sprichwörter
    Staken

    Wander (Sprichwörter)

    Staken En ollen Staken mot me zuiren (zieren). ( Sauerland. )

Verweisungsnetz

68 Knoten, 67 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 9 Kompositum 50 Sackgasse 9

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit staken

41 Bildungen · 21 Erstglied · 18 Zweitglied · 2 Ableitungen

staken‑ als Erstglied (21 von 21)

stākendikke

WWB

stāken-dikke Adj. unvernünftig betrunken ( Mes Br).

stākendǖster

WWB

staken·duester

stāken-dǖster Adj. [Sos, verstr. Ahs Stf Kos Wdf Rek Lhs Bek Wie Dor Unn Isl Arn Mes] völlig dunkel; stockfinster ( Bek Al).

Stakeneisen

Wander

staken·eisen

Stakeneisen Der sieht durch ein Stakeneisen. ( Trier. ) Um zu sagen: er ist pfiffig, verschlagen, vorsichtig, es erräth und erspäht die verb…

stakengabel

DWB

staken·gabel

stakengabel , f. , vgl. stakforke : einst erzürnte er sich über mich; er stand im stall, ... da erwischte er die stakengabel und schosz die …

Stakenhaken

PfWB

staken·haken

Staken-haken m. : ' Fährstange, Schifferstange mit Eisenspitze ', Stḁkehḁke (ˈšdkə̩hkə) [ IB-Bliesmg/Bolch ]; vgl. Stachen . Zur Sachkunde…

Staken II

RhWB

Staken II -:k- Sg. u. Pl. Köln-Stdt m.: Schifferstaken.

Stākenpisser

WWB

staken·pisser

Stāken-pisser m. [KSauerl Alt] 1.1. junger, halbstarker Bursche; Schulentlassener ( Bri Nf ). — 1.2. (lange ( Alt Lü )), schwächliche Person…

Stākentūn

WWB

staken·tun

Stāken-tūn m. Lattenzaun ( Isl Is ); Einfriedung mit Latten (Frbg.) ( Sos Gü).

stākenunwīs

WWB

staken·unwis

stāken-un-wīs Adj. [Münsterl KSauerl] 1. total verrückt, völlig irre ( KkWb ), übergeschnappt ( WmWb ). — 2. aufgebracht, zornig ( Mes Br).

stakenwerk

DWB

staken·werk

stakenwerk , n. : staket, stakenwerk. Ludwig teutschengl. lex. (1716) 1829 , s. Weigand 2, 790 . vgl. stakwerk .

stakenzaun

DWB

staken·zaun

stakenzaun , m. sepes palata. Frisch 2, 315 c ; ein aus staken (3, b ) zusammengesetzter zaun. Campe. Frischbier 2, 360 b ; stackenzaun, lat…

staken als Zweitglied (18 von 18)

afstāken

MNWB

afstāken , swv. , Heu abladen.

bestāken

MNWB

best·aken

bestāken , swv. , 1. mit stāken, Pallisaden besetzen, durch stāken schützen.

bistaken

MeckWBN

bist·aken

Wossidia bistaken die Garben auf den Wagen bringen, mit der Forke hochreichen Müll. Reut. 15 a .

Drög'staken

MeckWBN

droeg·staken

Wossidia Drög'staken m. runde Stange, auf der die Garnstücke zum Trocknen hängen Wi Wismar@Mecklenburg Meckl .

Jag'staken

MeckWBN

jagst·aken

Wossidia MeckWB Jag'staken m. eig. wie Jag'raud' 2 die lange Stange, womit die Zugleine des Netzes bei der Eisfischerei unter dem Eis entlan…

Kluwer (staken)

MNWB

Kluwer (staken) , doch vgl. zur Bildung ° klôt 4 und ° klûtstāke ); Feuergabel für den Backofen ? (Schl.-H.-L. Ub. 1, 401).

Spießstaken

DRW

spieß·staken

Spießstaken, m. ¹Schaft (I) eines ¹Spießes (I), langer, angespitzter Stock; ua. als (ungefähres) Längenmaß 180 ℔ pro 1350 langhe spetszaken …

Stinkstaken

Wander

stink·staken

Stinkstaken He hett de Stinkstaken ümmer in de Mund. – Dähnert, 462 b . Im verdriesslichen Tone von Tabackspfeife.

ümmestāken

MNWB

uemmes·taken

° ümmestāken , swv. : durch Stochern ausfindig machen, „ also denne worden de Schimmelpoͤtte vmmegestaket / vnd de Schaͤtte hervor gehalet /…

upstāken

MNWB

upstāken , swv. : auf eine Forke/Heugabel spießen und nach oben schaffen, aufladen, „ Dat how vp den marstal to vorende vnnd vptostakende ” …

vlōtstaken

KöblerMnd

vlōtstaken , Pl. Hw.: s. vlōtstāke L.: Lü 486b (vlôtstaken)

ēlstaken

KöblerMnd

ēlstaken , M. Vw.: s. ēlstāke*

ūtstaken

KöblerMnd

ūtstaken , sw. V. Vw.: s. ūtstāken*

Ableitungen von staken (2 von 2)

bestāken

MNWB

bestāken , swv. , 1. mit stāken, Pallisaden besetzen, durch stāken schützen.

verstaken

DWB

verstaken , verb. , mit staken ' pfahl, stange ' ( th. 10, 2, 586) zusammengesetzt. 1) in Esthland: verstaken, mit staken, staket versehn Sa…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „staken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/staken/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „staken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/staken/dwb. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „staken". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/staken/dwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_staken_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„staken"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/staken/dwb},
  urldate      = {2026-05-15},
}