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gleich

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gleich adj.

Bd. 7, Sp. 7936
gleich, adj. herkunft und form. das gemeingerm. adj. ahd. galîh, gilîh, gelîh, mhd. gelîch, gelîche, glîch, gelich (zu letzterem s. Zwierzina in: zs. f. dtsch. altert. 45, 81 ff.), adv. gelîche, gelîch, gelich, glîche, mnd. gelîke (neben lîk, like), mnl. gelijc, nl. gelijk; got. galeiks, altnord. glîkr (neben lîkr), schwed. lik, n. lig, as. gilîk, afries. lîc, ags. gelîc, engl. like ist deutlich bahuvrihi-zusammensetzung aus ga- und līka- 'gestalt, körper', bedeutet also ursprünglich 'dieselbe gestalt habend', vgl. got. wisan þiudos gaarbjans jah galeikans jah gadailans εἶναι τὰ ἔθνη συγκληρονόμα καὶ σύσσωμα καὶ συμμέτοχα (wörtlich 'dasz die völker seien dasselbe erbe habende und denselben körper habende und denselben teil habende') Eph. 3, 6 sowie die entsprechenden bildungen samaleiks 'gleich', aljaleiko, adv., 'anders', swaleiks 'so beschaffen', hwileiks 'wie beschaffen' und die zahlreichen deutschen adjektiva und adverbia auf -līch (s. P. Schmid zs. f. dtsch. altert. 49, 521 ff.). auszerhalb des german. ist mit sicherheit nur lit. lýgus 'gleich, von derselben beschaffenheit, gleichartig', adv. lýg, lett. lĩdzs, adv. lĩdz, apreusz. polijgu und deren ableitungen verwandt. trotz Weigand-Hirt 1, 735; Wood modern language notes 21, 39 f.; Uhlenbeck beiträge 30, 279; van Haeringen suppl. zu Franck-v. Wijk 55 verträgt sich beides, die auffassung von galeika- als bahuvrihi und die anerkennung der verwandtschaft mit den balt. wörtern, sehr wohl miteinander; da der singular eines nomens nach W. Schulze an sich schon die identität bezeichnen kann (mhd. ze mâle 'zugleich', d. i. 'auf einunddasselbe mal'), so können auch ableitende suffixe genau so wie kompositionsbildungen den besitz einunddesselben gegenstandes (oder allgemeiner die zugehörigkeit dazu) bezeichnen, wie aus lat. vicinus, tribulis, rivalis, germanus 'zum selben vicus, tribus, rivus, germen gehörig, oder denselben ... habend', dt. landsmann 'mann desselben landes' und dergl. hervorgeht, s. J. Schmidt vocalismus 1, 90 f. danach ist also lit. lýgus 'denselben körper, dieselbe gestalt habend', d. h. es wird hier durch das suffix dasselbe ausgedrückt, was im germ. durch das erste kompositionsglied ga-. ob die abgeleiteten präfixlosen verba got. leikan ἀρέσκειν, ags. lícian, afries. līkia, as. lîcon, ahd. lîchên 'gefallen' (an. líka kann lautlich das präfix verloren haben) ähnlich zu erklären sind oder zu galeikan nach den verben, bei denen simplex und ga-compositum fast bedeutungsgleich nebeneinander stehen, hinzugebildet sind (so Uhlenbeck tijdschr. 25, 286), läszt sich nicht entscheiden. [] jedenfalls ist der oft geäuszerte zweifel an dem zusammenhang zwischen leikan und galeiks unberechtigt, vgl. got. samjan in mannam samjandans 'ἀνθρωπάρεσκοι' zu sama ' αὐτός'; auch ahd. lîchôn 'polire' ist von galîh abgeleitet, wie lit. lyginti 'gleich machen, ebenen, glätten, polieren' von lýgus 'gleich', s. auch u. 1gleichen, vb.da es für germ. līka- 'körper' abgesehen von den genannten balt. wörtern keine glaubhaften anknüpfungen gibt, ist die grund- oder ausgangsbedeutung nicht zu erkennen; was P. Schmid zs. f. dtsch. altert. 49, 525 für eine ältere bedeutung 'kennzeichen, merkmal' geltend macht, schlägt nicht durch. das ältere ahd. zeigt das präfix noch mit vollem vokal und obd. mit anlautender tenuis: calihhemo, calihchemo (ca. 750) ahd. gl. 1, 28, 38 St.-S.; kalich (8./9. jh.) ebda 335, 52; galihiu (9. jh.) ebda 2, 223, 16; galih (9. jh.) Monseer fragm. 15 Hench; chiliihho (z. anlaut s. Braune ahd. gr. § 143 anm. 3) Isidor 17, 5 Hench; gilih durchweg bei Otfrid und Tatian, vgl. Otfrid I 25, 25; V 12, 79 u. ö.; Tatian 34, 4 u. ö.; kilichiu (9./10. jh.) ahd. gl. 2, 262, 38 St.-S.; gilihhiu (11. jh.) ebda 1, 477, 14. mit abgeschwächtem präfixvokal schon im 9. jh. (as. gelîcumu Heliand 1221, gelîcun 1532 neben gilîh 785, gilicost 5810): kelih (9. jh.) ahd. gl. 2, 141, 11 St.-S.; durchweg bei Notker: gelîh 1, 32, 15 P.; 1, 367, 4; kelîh 1, 35, 21; kelîcho 2, 185, 5 u. s. w.ausstoszung des präfixvokals ist zuerst bei Williram belegbar, der glîch dem gelîch bereits vorzieht, vgl. glîch dero palmon 121, 1; demo uuîghûse glîch 142, 11 u. s. w. neben uuis gelîch dero rêion 47, 1 u. ö.; das mhd. einigermaszen gleichberechtigte nebeneinander von gelîch und glîch wird im frühnhd. endgültig zugunsten der synkopierten formen entschieden, doch begegnen ge-formen vom späten 15. bis ins frühe 17. jh. noch recht häufig, oft freilich, und besonders jünger, in rhythmisch gebundener rede: eins geleichen gewichts erste dtsche bibel 3, 326 Kurr.; vgl. 3, 50 u. ö.; mache dich ir geleich Keisersberg granatapfel (1510) f 3a u. ö.; geleich als wann Pantaleon warhafft. bestät. (1571) t 4a; geleich dem sande an dem meer Hans Sachs 1, 211 lit. ver.; vgl. 1, 219 u. ö.; weil er hett für sich seins geleichen Spreng Ilias (1610) 29a; vgl. 2a, 22a u. ö.; thun es ihm doch nicht geleich Gabr. Voigtländer oden u. lieder (1642) 89. schwankungen im vokalismus der stammsilbe sind auszerhalb der spätmhd. eintretenden diphthongierung des î > ei und ihrer innerhalb der mundarten verschiedenen durchführung (s. u. sp. 7938) geringfügig, vgl. vereinzeltes keines gelechen (druckfehler?) Arigo decamer. 157 lit. ver., gerundetes des kürsners gleuchen Zimmer. chron.2 3, 286 B. der auslaut zeigt vereinzelt -g: ain gleigs ding (1488) österr. weist. 8, 766. der in den obd. mundarten verbreitete abfall der auslautenden spirans (s. u. sp. 7938) ist schon im 16. jh. historisch bezeugt: ob dann gley die von Windshain solichs verwilligten (Rothenburg 1525) bei Baumann quellen z. gesch. d. bauernkr. 2, 418; so wohl auch: gleih in der ersten vastwochen Zimmer. chron.2 2, 327 B.die alte adverbialform gleiche, mhd. gelîche begegnet noch im 17. und in der ersten hälfte des 18. jh. nicht selten, z. b. gleiche schlagen Logau sinnged. 402 Eitner, gleiche behauen Lohenstein Arminius (1689) 2, 954b, gleiche gemachet Bodmer samml. crit. schr. (1741) 1, 16. daneben steht in derselben zeit gelegentlich eine auf -e auslaufende unorganische adjektivform, die wohl als nachträgliche analogiebildung zu adverbialem gleiche oder zu den e-formen der alten jo-stämme zu erklären ist, s. Paul gr. 2, 167. adjektivisches gelîche im reim gelegentlich im mhd.: Hartmann v. Aue Iwein 3860; Wirnt v. Gravenberg Wigalois 5615; ... kein ort war ihnen gleiche Opitz ged. (1689) 3, 273; das schwerdt macht offters gleiche, die schon nicht gleiche sind ebda 3, 284; Steinbach dtsch. wb. (1734) 1, 601 f. mundartliches gleiche, adj. und adv. s. u. sp. 7938 f.einem mhd. g(e)lîchen entsprechendes adv. gleichen tritt nur im älteren nhd. auf, [] s. auch unten s. v. gleichen, adv.: daz sie es geleichen hielten (15. jh. Nürnberg) dtsche städtechron. 3, 386; geleichen so wenig Arigo decamer. 87 lit. ver.; gleichen wie Luther 30, 3, 520 W.; nichts ist an euch, musz ich sagen, das nicht gleichen ist zu neiden Logau sinnged. 563 Eitner. eine formale sonderstellung behauptet eine gruppe substantivischer gebrauchsformen von gleich, die nhd. fast nur noch in der erstarrten genetivform gleichen weiterlebt. als meines gleichen, deines gleichen etc. (s. u. I C 1) sowie als ohne gleichen, sonder gleichen (s. u. I B 4 c) sind sie unmittelbar auf ein schw. subst. ahd. gilîcho, mhd. gelîche zurückzuführen. anders verhält es sich mit der gleichen, des gleichen, deren, dessen, dieser gleichen u. ä., die formal aus adjektivischen oder adverbialen anwendungen von gleich hervorgegangen und erst in späterer analogie zu meines gleichen in den formbereich des schw. subst. gelîche hinübergetreten sind (s. u. I C 2, 3; I D 3; III D 5 b). unter formalem analogiezwang von meines gleichen steht auch das ursprünglich aus in gleichem abzuleitende in gleichen (s. u. III D 5 c). in den mundarten ist gleich einer fülle lautlicher veränderungen unterworfen. im anlaut bewahrt die mundart z. t. noch die vokalische vollform des präfixes: gileiche Lexer kärnt. 115; gelaich, cimbr. galaich Zingerle Lusern 40a; gelîk, glîk Doornkaat-Koolman ostfries. 1, 604a; jeleich Jecht Mansfeld. 43a; zuverdumpft: gəleic Müller-Fraureuth obersächs. 1, 424b; gəláiΧ Gerbet Vogtland 188; 277. durch nachträglichen verlust des präfixes verstümmelt als lei im ostschwäb. und teilen des bair.-österr., s. u. VI D und VII. —als stammvokal gilt im nd. durchweg das alte -ī-, seltener -ĭ-; -ei- nur gelegentlich dort, wo mit md. einflusz zu rechnen ist: kleiΧ Hentrich Eichsfeld 104; gleik Martin Waldeck 219b und jleich Brendicke Berlin 128a; umgekehrt greift das nd. -ī- auf benachbarte gebiete des westmd. über, wo es gekürzt als -ĭ-, z. t. auch gesenkt als -e- erscheint: rip. gliΧ, seltener -e- rhein. wb. 2, 1264; glich Heinzerling-Reuter siegerländ. 87a. kurzes -i- begegnet neben gewöhnlicherer länge auch im südnfrk., vgl. rhein. wb. 2, 1264, sonst im nd. nur vereinzelt: liek (līg), vereinzelt lick (lig) Mensing holstein. 3, 481, ferner licken, vb. Frischbier preusz. 2, 26b; in der nachfolge von afries. lîc noch lik Schmidt-Petersen nordfries. 81b; Jensen nordfries. 326; Siebs Helgoland 250a. das obd. bietet -ī- im schweizerischen und elsässischen: glīch Staub-Tobler 2, 593; glich Martin-Lienhart 1, 255b; glī in den alemannischen teilen des schwäb. Fischer 2, 683; ferner glīch, glēch im südl. moselfrk., s. rhein. wb. 2, 1264 und glich im lothring. Follmann 208a. isolierter steht glīch (neben häufigerem gleich) bei Hertel Salzung. 16. nur vereinzelt begegnen umfärbungen des stammvokals wie gelegentliches glääc (für Augustusburg) bei Müller-Fraureuth obersächs. 1, 424b, gl Gusinde dtsche sprachinsel im poln. Oberschlesien 167a; mit rundung des diphthongs: gloich (für Pilsen) Schröer ungr. bergland 55b; Χlöikə Böger Schwalenberg 151. —im auslaut nd. durchweg unverschoben glīk, līk; mit auslautendem -ch als glich nur in einem schmalen streifen des südnfrk., s. rhein. wb. 2, 1264 und als jleich Brendicke Berlin 128a. im md. und obd. gelten die auf -ch ausgehenden formen als regelfall, doch vgl. als gelegentliche variante im moselfrk. gleish Christa Trier 99a. formen wie glī, gləi, glei sowie lei, mit durch schwund der auslautenden spirans vokalischem ausgang des wortes, sind unter der wirkung des enklitischen gebrauchs im sinne von 'sogleich' im gesamten obd. und den meisten teilen des ostmd. die vorherrschenden, daneben auch in der bedeutung 'eben, just, gerade', vgl. die einschlägigen wbb. und s. u. VII und VI D, auszerhalb dieser anwendungen begegnet eine abstoszung der spirans nur oberdeutsch, doch in geringem umfang: glī teilweise in Wallis schweiz. idiot. 2, 593, vgl. 597; gləi Ostallgäu, glī im alemannischen teil des schwäb. (flektiert aber gləiΧer) Fischer 2, 683. zum alter dieser glei-formen s. o. sp. 7937. — mundartliche formen mit auslautendem -e begegnen im adj. [] selten: gleiche, adj. Weinhold schles. 27b; Müller-Fraureuth obersächs. 1, 424b; gileiche, adj. Lexer kärnt. 115, häufiger dagegen im adv. (s. auch II A 3 a, sp. 7961): gliche, adv. Heinzerling-Recter siegerländ. 87a; gleiche, adv. Weinhold schles. 27b; glîke Damköhler Nordharz 62a, nd. sonst besonders in der form mit präfixverlust: lîke, adv. Woeste 161a; lîke, adv., neben lîk Schambach Göttingen 124a; lieke, adv. Mensing 3, 481. vereinzelt steht -en-auslaut des adv. (s. auch unten gleichen, adv.): et geht gleichen of rhein. wb. 2, 1265; gleishen dögk (gleich dick) Christa Trier 99a. eine dem westmd. zugehörige erweiterte adjektivform gleiche und gleichen in der bedeutung 'eben, flach' s. u. VI B 1 ende und s. v. gleiche, gleichen, adj.vereinzelt begegnen im obd. spuren einer dentalerweiterung: mins glichten Martin-Lienhart elsäss. 1, 256a, vgl. derglychterig (1531) in: schweiz. idiot. 2, 597. für nahezu das gesamte nd. sprachgebiet gilt mundartlich das nebeneinander von glîk und lîk, entsprechend dem mnd. gelîke, adj. und adv. Schiller-Lübben 2, 43a und häufigerem lîk, like, adj., like, adv. ebda 692a; 694a, vgl. über den präfixverlust im nd. Lasch mnd. gr. 125 ff.; Sarauw nd. forsch. 1, 325 ff. sowie das nl., in dem die präfixlosen formen geringere ausdehnung besitzen, s. mnl. gelijc Verwijs-Verdam 2, 1239 neben lijc ebda 4, 623, nl. gelijk woordenboek 4, 1162 neben (provinziellem) lijk ebda 8, 2303. sowenig ursprünglich die präfigierten formen von denen mit präfixverlust bedeutungsmäszig zu trennen sind (vgl. die belege bei Schiller-Lübben a. a. o.), so ist doch für lîk in den nd. mundarten ein vorrang der bedeutungen 'gerade, eben, wagerecht' vor 'gleich, ähnlich' ebenso unverkennbar, wie bei glîk, zumal mit seiner wachsenden verbreitung unter dem einflusz des hd.-schriftsprachl. gleich, die bedeutung 'gleich, ähnlich' und adverbial 'sogleich' stärker hervortritt, vgl. etwa brem.-nds. wb. 3, 69; Doornkaat-Koolman 1, 604a gegen 2, 508b, Schambach Göttingen 64b; 124a; Danneil altmärk. 127a; nicht selten werden in den wbb. die bedeutungen in dem angedeuteten sinne bei glîk und lîk ausdrücklich getrennt: glîk 'gleich, zugleich, sogleich' Woeste 80b, lîk 'gerade, eben' ebda 161a; ähnlich Frederking plattdtsches wb. d. dorfes Hahlen 44b; 78b; Böger Schwalenberg 151; 157; Flemes Kalenberg 337; 346. besonders der adverbiale gebrauch VII A 'sogleich' (s. u. sp. 8004) bleibt als glîk und glîks (s. u. gleichs) durchweg der präfigalen form vorbehalten, hier vor allem unter einflusz der hd. umgangssprache; als ausnahme steht lîk 'sofort' Damköhler Nordharz 62a. das friesische, in dem der präfixverlust noch weiter als im nd. geht, kennt, entsprechend afries. lik 'gleich' Richthofen altfries. wb. 901a, neben dem ein gelik ebda 774a nur ganz vereinzelt begegnet, nur lik 'gleich, ähnlich, gerade' Jensen nordfries. 326, Schmidt-Petersen nordfries. 81b, lik 'gerade' Siebs Helgoland 250a, daneben ein glîk 'sofort' nur als nd. lehnwort, vgl. Jensen a. a. o. 157, Siebs a. a. o. 250a. bedeutung und gebrauch. was die bedeutungsgeschichte des deutschen wortes betrifft, so umschlieszt schon das ahd. gilîh die verschiedenen stufen und grade der gleichheit vom begriff des nur annähernd gleichen, des nach art oder gestalt ähnlichen (similis) über den einer stärkeren, in gewissem betracht vollen übereinstimmung (aequus, aequalis, par) bis hin zur vorstellung sachlicher oder begrifflicher identität (idem), so dasz in der geschichte des wortes eigentliche entwicklungslinien kaum sichtbar werden. ein gewisses eigenleben führt nur der in sich vielfältig gegliederte bedeutungszweig, der an lat. aequus, rectus und die deutschen synonyma eben, gerade anknüpft, s. u. VI. ob es notwendig oder auch nur berechtigt ist, got. galeiks auf die bedeutung 'ähnlich' (ὅμοιος), in der es vorwiegend erscheint, einzuschränken und es gegen ibna, ibnaleiks, samaleiks in dem engeren sinne von 'gleich' (ἴσος) unbedingt abzugrenzen, ist trotz sk. 5, 24: ni ibnon ak galeika sweria usgiban uns laisei, vgl. 5, 26 u. 1, 4, zumindest fraglich angesichts von Phil. 2, 6: wisan sik galeiko guda (τὸ εἶναι ἴσα θεῷ) und der in der auseinandersetzung um diese stelle von Jostes in Paul-Braunes [] beitr. 22, 186 anm. beigebrachten zeugnisse. die geringe verbreitung des synonymen ähnlich auf den älteren deutschen sprachstufen bis ins frühnhd. hinein (noch Petri's Basler glossar zur Lutherbibel [1523] erklärt und übersetzt Luthers ähnlich durch gleich, s. Kluge von Luther bis Lessing 84) bringt es mit sich, dasz auch im älteren deutschen gebrauch gleich in dem schwächeren sinn von 'ähnlich' häufiger hervortritt, gelegentlich sogar mit ausdrücklicher eingrenzung auf diese bedeutung: ter mennisko ist keskaffen ad imaginem et similitudinem dei. er ist imo similis nals equalis! taz chît kelîh nals kemâze Notker 1, 35, 21 P.; in jüngerem gebrauch tritt an die stelle von gleich 'ähnlich' mehr und mehr das wort ähnlich, oder es eignet doch dem wort gleich in diesem sinne eine stärkere bedeutung als dem synonymen ähnlich, vgl. z. b. Stosch gleichbed. wörter (1777) 1, 190. II. von zwei oder mehr personen oder dingen, die in gewissen eigenschaften und merkmalen übereinstimmen, in bestimmter hinsicht einander verwandt und ähnlich sind. das, was sie unterscheidet, bleibt dabei auszer betracht. der vergleichspunkt wird entweder ausdrücklich genannt oder ist, wie zumeist, aus dem sinnzusammenhang zu erschlieszen. I@AA. 'gleichartig', lat. similis; auf körperliches und seelisches wie auf sachliches, auf aussehen, gestalt, beschaffenheit, gesinnung, verhalten u. ähnl. bezogen. I@A@11) die beiden vergleichsglieder sind durch die grammatische konstruktion getrennt, vor allem nach dem typus eines ist einem anderen gleich; nur selten tritt an stelle des dativs der genetiv (s. u.c) oder eine präpositionale verbindung (s. u. d). I@A@1@aa) in prädikativen oder adverbialen verbalverbindungen, wie sie grösztenteils auch unter B 1 a begegnen. I@A@1@a@aα) in festem gebrauch: gleich sein: ni curet uuarlihho in gilih uuesan (adsimilari eis): uueiz iuuar fater uues iu thurft ist, er thanne ir inan bitet Tatian 34, 4; und gott sprach, laszt uns menschen machen, ein bild, das uns gleich sey 1. Mos. 1, 26; hier sitz ich, forme menschen nach meinem bilde, ein geschlecht, das mir gleich sei Göthe I 2, 78 W.; genies ... werden keinen zweifel hegen rücksichts einer art ausbildung, die vielleicht der ihrigen gleich ist E. T. A. Hoffmann s. w. 10, 35 Gr. namentlich für jüngeres gleich sehen (s. u.β), 'die gestalt von etwas haben, so aussehen wie': er (der heil. geist bei Christi taufe) was dubun gilih, thaz was so gilumflih, thuruh thia ira guati, joh thaz mammunti Otfrid I 25, 25; sîn menneschlich bilde was anders harte wilde. er was eim Môre gelich Hartmann v. Aue Iwein 427; sie glauben nit das Jhesus gekreuzigt sey worden, es sey ain ander gecreutzigt worden, der war im gleich Schiltberger reisebuch 95 lit. ver. mhd. in verhüllender umschreibung etwas oder jemand gleich sein anstatt 'etwas, jemand sein' (s. auch b und D 1): ez hât mir an dem herzenvil dicke wê getân daz mich des gelustedes ich niht mohte hân noch niemer mac gewinnen,daz ist schedelîch. jone mein ich golt noch silber:ez ist den liuten gelîch Kürenberg in: minnes. fr. 5 v. Kraus; der ist jung und darzuo reich einem fromen man geleich Heinrich v. Wittenweiler ring 3583 Wieszner. der wahrheit gleich sein 'wahrscheinlich, glaubhaft sein' (s. auch gleich sehen unter β, vgl. dazu noch ungleich III 1, teil 11, 3, 970; unähnlich I A 2, teil 11, 3, 114). im ahd. vorgebildet, wo, ebenso wie im mhd., das bedeutungsmoment des scheinbaren oder des augenscheinlichen auch sonst begegnet (s. u.D 3): scal iz Krist sin, fro min?ih sprichu bi then wanin; thaz selba sprichu ih bi thiu,iz ist gilih filu thiu (es scheint ganz so, sieht ganz danach aus) Otfrid II 14, 90; wiewol mich dünkt, es sei der warheit gleicher, wie ander schreiben, das die Baiern mit den Römern sölch krieg [] gefüert haben Aventinus bayer. chron. 1, 464 Lexer; vgl. 2, 35. entsprechend: je mehr ein ding einer lügen gleich ist, je gröszern anhang es vntern leuten hat Lehman floril. polit. (1662) 1, 507. vgl. verisimile der war-, worheit gleich (15. jh. md.) Diefenbach gloss. 613a. soviel wie 'halbwahr': darnach in seinem entwachen ir (der träume) etliche war fint, ettliche der wahrheyt geleich, auch etliche on alle warheyt sein Arigo decamer. 281 Keller. die gleiche wendung in anderem sinne s. u. D 1. gleich werden, mehr in älterem gebrauch: salig sint dien iro unreht pelazen sint unde dero sunda bedechet sint. disiu uox ist penitentis fone dien er sus chit dien gerot er (der büszende) gelih uuerden Notker 2, 103, 11 P.; ein mensche immac nummirme lust gehabin noch gode so nahe noch so glich werdin alse wan he an got denkit und got bekennit paradisus anim. intelligent. 102 Strauch; gedenck zum sibenden, das du glych würst got dem herren, so du also verzyhest Keisersberg bilgersch. (1512) 7a. gleich tun, 'ebenso tun wie': theo gilîco duot uuîsumu manne, the giuuit habad Heliand 1805; (die kinder) thon geleiche den do von sie komen sein ... dann von müterlicher art sie von petlern sein Arigo decamer. 137 Keller; dem pöffel weich, thu jhm aber nicht gleich Lehman floril. polit. (1662) 3, 35. —
20380 Zeichen · 537 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gleichstn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    gleich stn. s. geleich.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gleich

    Adelung (1793–1801) · +13 Parallelbelege

    † Das Gleich , des -es, plur. ein nur in den gemeinen Sprecharten, besonders Oberdeutschlandes, übliches Wort, ein Gelen…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    gleich

    Goethe-Wörterbuch

    gleich über 4200 Belege; oft subst (nur selten Kleinschr), zumeist in verbalen Wdgn (‘ins G-e bringen, kommen’ ua; s bes…

  4. modern
    Dialekt
    Gleich

    Elsässisches Wb. · +12 Parallelbelege

    Gleich [Klaiχ Liebsd. bis Dü. ; Klaiaχ Su. ; Klèiχ M. ; Klæiχ Bf. bis Rothb. ; Klǽχ Barr ; Kláiχ Bühl ; Pl.- ər] n. 1. G…

  5. Sprichwörter
    Gleich

    Wander (Sprichwörter)

    Gleich 1. Ale wenig wir einander gleich sehen vnder augen, so wenig auch im sinn. – Henisch, 1654, 46. 2. Dat is so lik …

  6. Spezial
    gleich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    gleich I adj. 1 (gleich groß, gleichwertig) anfat, valí (valis, valia), ecuivalënt (-nc, -a) 2 (übereinstimmend) identic…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gleich

975 Bildungen · 749 Erstglied · 213 Zweitglied · 13 Ableitungen

gleich‑ als Erstglied (30 von 749)

gleichfalls

SHW

gleich-falls Band 2, Spalte 1385-1386

gleichvoll

SHW

gleich-voll Band 2, Spalte 1387-1388

gleichweit

SHW

gleich-weit Band 2, Spalte 1387-1388

gleichachten

DWB

gleich·achten

gleichachten , vb. 1 1) in früher bezeugung vereinzelt ' vergleichen ', zu gleich V: so wird das volck Israel ja in dem propheten Hosea glei…

gleichachtung

DWB

gleich·achtung

gleichachtung , f. , zum vorigen ( s. d. 2): darinnen eben bestehet mein höchstes glük, dasz durch die gleichachtung eurer qualitäten mit me…

gleichader

DWB

gleich·ader

gleichader , f. , zu 2 gleich, n., 1 a ' gelenk ': ob das leiplich prot rein und lauter ist, so hat es zwai gute ding. zum ersten sterckt es…

gleichähnen

DWB

gleich·aehnen

gleichähnen , vb. , vereinzelte bildung, s. auch das folgende; zu gleich I B 1 a β im sinne von ' gleichkommen ': der mus ein sohn des krige…

gleichähnlich

DWB

gleich·aehnlich

gleichähnlich , adj. , meist soviel wie ' ähnlich ', als tautologische verbindung im sinne eines verstärkten ähnlich zu gleich I gehörig: da…

gleichähnlichkeit

DWB

gleich·aehnlichkeit

gleichähnlichkeit , f. : zumahlen ihr schon wegen der gestaltung und gleich-ähnlichkeit, auch die person immer gefälliger wurde Joh. Riemer …

gleichalt

DWB

gleich·alt

gleichalt , adj. , von dingen oder personen, die gleiches alter haben, s. gleich II A 3 a, b: concreatus gleichalde vel gleichgeborne dinge …

gleichaltig

DWB

gleich·altig

gleichaltig , adj. , wie gleichalt, vereinzelt: coequeuus ( i. coetaneus, coeuus ) geleichaltig ( md. 15. jh. ) Diefenbach gl. 130 a .

gleichaltrig

DWB

gleichalt·rig

gleichaltrig , adj. , im 19. jh. noch oft gleichalterig, dem gleichen lebens- oder zeitalter angehörend. seit dem späten 18. jh. belegbar. 1…

gleicharmig

DWB

gleich·armig

gleicharmig , adj. 1) ' gleich lange arme habend ', bes. in technischem gebrauch, vom hebel, speziell dem hebel der wage: es giebt gleicharm…

gleichartend

DWB

gleichartend , part. adj. , vereinzelt neben gleichgeartet und gleichartig: von dem gelehrten astronomo, herrn Christfried Kirch, einem glei…

gleichartig

DWB

gleich·artig

gleichartig , adj. , ' homogen '. seit der zweiten hälfte des 17. jh. belegbar. 1 1) vor allem ' ähnlich, verwandt ', auch ' zusammenstimmen…

gleichartigkeit

DWB

gleich·artigkeit

gleichartigkeit , f. 1 1) ' ähnlichkeit, verwandtschaft ', auch ' übereinstimmung, harmonie ' zu gleich I A wie gleichartig 1: welten, die k…

gleichartigung

DWB

gleichartig·ung

gleichartigung , f. , vereinzelt für assimilation: wir haben den allgemeinen grundsatz der verähnlichung oder gleichartigung (assimilation) …

gleichartung

DWB

gleich·artung

gleichartung , f. , dem 17. jh. angehörende bildung. 1) im sinne von ' ebenmasz, symmetrie ', vgl. gleichheit 4 c ende: in diesem ersten ent…

gleicharznei

DWB

gleich·arznei

gleicharznei , f. , arznei für kranke oder beschädigte gelenke, zu 2 gleich, n.: so es ( das glied ) aussgeschlagen ist, das du es wider hin…

gleichauf

DWB

gleich·auf

gleichauf , adv. , zu gleich VI A 1 ' gerade ': gerade, gleichauf directe, recta sursum Stieler (1691) 64 ; gleichauf praerupte Steinbach dt…

gleich als Zweitglied (30 von 213)

Ähnlichgleich

Campe

AEhnlich·gleich

○ Ähnlichgleich , adj. u. adv. in der Größenlehre, nicht bloß ähnlich, sondern auch gleich, von einerlei Flächeninhalt, einander vollkommen …

Ɉungfraugleich

Campe

Jungfrau·gleich

◬ Ɉungfraugleich , adj . u. adv . einer Jungfrau gleich, ähnlich, jungfräulich. Schleunig aus Erd' erschuf der hinkende Künstler Hefästos Ju…

Vergleich

RDWB1

Vergleich m сравнение jur. компромиссное решение спорного вопроса, мировое соглашение, мировая (обычно в выражениях: идти на мировую, заключ…

AALGLEICH

DWB2

aal·gleich

DWB2 AALGLEICH adj. : DWB2 DWB2 1828 durch drang und menge/aalgleich zu schlüpfen Goethe I 15,1,29 W. ⟨1836⟩ aalgleiche gewandtheit Gaudy 20…

ABGLEICH

DWB2

DWB2 ABGLEICH m. DWB2 rückbildung zu abgleichen (3): DWB2 1956 der elektrische abgleich des hf-teils und der zwischenfrequenzstufen wiss. u.…

Abhandlungsvergleich

DRW

abhandlung·s·vergleich

Abhandlungsvergleich Vergleich bei Abhandlung einer Verlassenschaft nicht anderst wird denen kindern gegen ihren eltern an die hand zu gehen…

ADLERGLEICH

DWB2

adler·gleich

DWB2 ADLERGLEICH adj. DWB2 in aussehen und verhalten dem adler gleichend: DWB2 1697 die adlergleiche nas’, ein langes angesicht Wernicke epi…

affengleich

DWB2

affen·gleich

affengleich : 1690 affen-gleiches angesicht Happel academ. rom. 250. 1789 Bürger 1,196 W.

ALLGLEICH

DWB2

all·gleich

DWB2 ALLGLEICH indef.pron. , adv., adj. DWB2 mhd. algelîche, zusammenrückung von all u. gleich, mhd. oft noch getrennt geschrieben al gelîch…

allzugleich

DWB

allzu·gleich

allzugleich , verstärktes zugleich, simul, vielleicht auch gekürzt aus alle zugleich, omnes simul: müssen allzugleich geboren werden. Fischa…

ALSGLEICH

DWB2

als·gleich

DWB2 ALSGLEICH adv. DWB2 zusr. von als ‘ so’ u. gleich. vereinzelt neben alsogleich, sogleich DWB2 1593 andern zu abscheüch und exempl, alsg…

alsogleich

DWB

also·gleich

alsogleich , ein drittes adv., das Göthe mit alsobald und alsofort gleichbedeutig verwendet: ihr müszt, so lehr ich, alsogleich einen um den…

ALTERSGLEICH

DWB2

alters·gleich

DWB2 ALTERSGLEICH , altergleich adj. DWB2 gleichaltrig; zu alter A: DWB2 1807 altergleich Campe wb. 1,113 a . 1809 allen fremd, den altersgl…

ammonshorngleich

GWB

ammonshorn·gleich

ammonshorngleich [ Aufzählung von Schneckennamen ] Meerohren. Ammonshorn gleiche. Hünerey aufgeschnitten GWB N13,253,1 Morph Plp Rosel Weidh…

angleich

DWB

ang·leich

angleich , für aequalis, similis kommt nicht vor, würde aber dem ahd. anagalîh, das sich noch in epangalîh und anaepangalîh ( Graff 2, 114 )…

astgleich

GWB

ast·gleich

astgleich durch die in der Erde fortlaufenden, immer wieder a. aufwärts Zweig an Zweig treibenden Wurzeln GWB N6,175,17 MetamPfl Nachtr Gert…

Ausgleich

DERW

aus·gleich

Ausgleich, M., »Ausgleich«, E. 19. Jh.?, aus älterem Ausgleichung (Gottsched 1792), s. ausgleichen ausgleichen, V., »schlichten« 1694, Lüs. …

bundesvergleich

DWB

bunde·s·vergleich

bundesvergleich , m. doch behalten sich die Lacedämonier und Athenienser vor, dasz sie bei diesem bundesvergleich noch ab und zu thun können…

Chette(n)gleich

Idiotikon

Chette(n)gleich Band 2, Spalte 591 Chette(n)gleich 2,591 u.

DAZUGLEICH

DWB2

dazu·gleich

DWB2 DAZUGLEICH adv. DWB2 zuss. aus 1 da adv. und zugleich adv. ebenso: DWB2 1599 so sindt auch die teuffel geister .. dazugleich wie die gu…

dehnungsausgleich

DWB2

dehnungs·ausgleich

dehnungsausgleich m. : 1966 ( der strumpf ist ) formtreu von der spitze bis ganz oben zum elastischen dehnungsausgleich stern 19,109.

DEKKUNGSGLEICHDECKUNGSGLEICH

DWB2

DWB2 adj. DWB2 zuss. mit 3 deckung f. b. von größen, die einander kongruent sind: DWB2 v1939 in Deutschland .. sollte man ( in der mathemati…

DEMGLEICH

DWB2

dem·gleich

DWB2 DEMGLEICH adv. DWB2 zuss. von der pron. 2 b und gleich adj. in präpositionaler verwendung ( s. gleich adj. IV A 1 1 DWB ). nbf. demglei…

dergleich

DWB

der·gleich

dergleich , ejusmodi, hujusmodi, ejus generis: relativ, cujusmodi, qualis. es bleibt ohne flexion und wird adjectivisch verwendet. jetzt geb…

desgleich

DWB

des·gleich

desgleich , wie dergleich. desglich die vesten von Switz griffends den löwen an. Halbsuter in W. Wackernagels Lesebuch 1, 927, 1 . wir lesen…

Ableitungen von gleich (13 von 13)

begleichen

DWB

begleichen , sich, se aequare, sich vergleichen: wiewol sie ( die gnomen ) nicht in der sonnen schein wohnen, auch nicht sich brauchen des l…

Begleichung

LDWB2

Be|glei|chung f. (-,-en) 1 paiamënt (-nc) m. 2 regolarisaziun (-s) f.

gleiche

DWB

gleiche , f. , ' gleichheit '. stark flektierte substantivbildung zum adj. gleich, ahd. gelîchî, mhd. gelîche, vereinzelt in schwacher flexi…

ungleich

DWB

ungleich , adj. adv. , i. a. gth. von gleich. g. wohl missa-, alja-, anþar-, sildaleiks, auch sama-, ibnaleiks, aber nicht ungaleiks. an. ú(…

ungleiche

DWB

ungleiche , f. , mangel an gleiche ( s. d. ) und i. a. deren gth. ahd. ungelîchî. für dissimilitudo, inaequalitas, diversitas, discrimina Fr…

ungleichen

DWB

ungleichen , verb. , nicht gleichen; mhd. ungelîchen; mnl. ongeliken: ein morbum, der sich dem lepra nicht ungleicht Parac. 1, 465 A; unglei…

ungleichlich

DWB

ungleichlich , ungleichling, adv. adj., gth. v. gleichlich ( s. d.; mhd. gelîchelich, -lîche(n); Staub-Tobler 2, 602 ; Fischer schwäb. wb. 3…

ungleichung

DWB

ungleichung , f. , gegenstück zu gleichung ( s. d. und vgl. DWB ungleiche , -heit, -nis). wie ungleichheit 1: brechung zu der ungleichung ( …

vergleich

DWB

vergleich , m. ausgleich, vergleichende nebeneinanderstellung, substantiv aus dem stamme gebildet, in der älteren sprache nicht nachgewiesen…

vergleichen

DWB

vergleichen , verb. gleich machen, stellen, mhd. verglîchen, vergelîchen, mnd. vorgelîken, letztere formen, wie auch das einfache gelîchen, …

vergleichlich

DWB

vergleichlich , adj. so beschaffen, dasz man es mit etwas anderm gleichstellen kann, gleichstellbar, dann gleichgestellt. das wort nur in de…

vergleichung

DWB

vergleichung , f. gleichstellung, kritische nebeneinanderstellung, ausgleichung, mhd. vergelîchunge, doch nur durch eine stelle belegt. wie …