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toppel

mhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

toppel m.

Bd. 21, Sp. 872
toppel, m. und n., erscheint in mehreren verwendungsarten innerhalb bestimmter, zum theil ungleich begrenzter raum- und zeitabschnitte. die verschiedenen gebrauchsweisen entsprechen verschiedenen, als wortschöpfungen von einander unabhängigen substantivbildungen mit dem einfachen l-suffix zu dem grundwort und dem von diesem abgeleiteten verb als ausdrücken für eine 'berührung' von besonderer art; vgl. topp, m. 1 und toppen 1. die bildungen sind nach der lautverschiebung, aber schon im mittelalter, aus dem niederd. ins hochd. gelangt, und zum theil ist ihr gebrauch gerad in ihrer niederd. heimat selbst verdrängt und eben nur auf hochd. boden bewahrt worden. 11) in denkmälern mhd. poesie und prosa begegnet toppel als bezeichnung für das 'würfelspiel' und auch den 'würfel' selbst; vgl. mhd. wb. 3, 48; Lexer 2, 1461. als entsprechung zu dieser liter. verwendung des subst. erscheint in den lebenden maa. nur die form dobbel auf niederl., fries. und westf. boden; vgl. woordenb. der nederl. taal 3 ii 2670; Dijkstra 1, 280; Doornkaat-Koolman 1, 303; Molema 77; Woeste 53; sie ist auch insn. und schwed. entlehnt worden Falk-Torp norw.-dän. et. wb. 1, 145. etwas weiter verbreitet gegen den niederd. osten hin sind die zusammensetzungen dobbelspil, dobbelsten und die ableitungen dobbelen 'spielen', dobbeler 'spieler'; vgl. die entsprechenden artikel im folg. nur die form mit weich anlautendem dental und weicher inlautender doppelconsonanz ist auch in den aus dem späteren mittelalter erhaltenen niederd. denkmälern überliefert. das einfache subst. selbst tritt nur im spätmnl. auf: dobbel Verwijs-Verdam 2, 218; als lehnwort im spätaltisl. dubl Fritzner 1, 271. die angeführten zusammensetzungen und ableitungen finden sich auch im afries. und mnd. somit ist in den lebenden hochd. maa. der ausdruck überhaupt nicht geläufig, und im niederd. erscheint der gebrauch des einfachen subst. seit alter zeit auf das westliche gebiet beschränkt. die bildung ist offenbar vom altniederfränk. ausgegangen. für ihre verwendung in hochd. aufzeichnungen des mittelalters sind aber anscheinend vor allem zwei literarische anregungen aus dem norden maszgebend gewesen. die eine hat Wolfram empfangen und weitergegeben, dessen verse die überhaupt ältesten zeugnisse für toppel, toppelspil und toppeln, ertoppeln als spielerausdrücke enthalten. er hat sie wohl aus nicht erhaltenen, älteren niederl. literaturwerken geschöpft; unter dem einflusz Wolframscher diction steht unverkennbar die verwendung der ausdrücke in späteren mhd. dichtungen. gleichzeitig mit dieser literarischen entlehnung des niederl. wortes wird seine weiterverbreitung durch die höfische verkehrssprache der deutschen ritterschaft erfolgt sein. dann hat aber auch der gebrauch der zusammensetzung mit -spil und der mit der vorsilbe ver- zusammengesetzten verbalabl. in der niederd. prosa des Sachsenspiegels zur nachahmung bei hochd. rechtsaufzeichnungen angeregt, und durch die rechtssprache sind die bildungen wohl auch in weiteren kreisen auf hochd. gebiet bekannt geworden.die sprachliche herkunft der bezeichnung ist vielfach falsch beurtheilt worden. die annahme, dasz das subst. auf franz. doublet 'wurf mit zwei gleichen augen' zurückgeht, ist gewisz ebenso unrichtig wie die theil 3, 1260 und 1268 ausgesprochene meinung, dasz das subst. erst secundär zu dem entsprechenden verb gebildet [] sei, dieses aber als doppeln = 'duplicare' ursprünglich den begriff 'den einsatz beim spielen verdoppeln' ausgedrückt habe; die verwendung des deutschen spielerwortes läszt keinerlei zusammenhang mit den durch doublet oder duplicare wiedergegebenen begriffen erkennen. dagegen ist aus dem gebrauch des wortes in bestimmten redensarten auf westniederd. gebiet erschlieszbar, dasz es ursprünglich als ausdruck für den 'aufschlag' des steines beim glücksspiel geltung hatte. im niederl. und im ostfries. platt sagt man nach v. Dale groot woordenb. 435 und Doornkaat-Koolman 1, 303 eenen goeden (kwaden) dobbel hebben 'glücklich (unglücklich) spielen' und man verwendet nach Doornkaat-Koolman diese redensarten in ähnlichem sinne wie 'beim spielen einen guten (schlechten) wurf haben'. dobbel ist zu dopp wie würfel zu wurf gebildet; mit jenen wendungen ist zunächst wohl die vorstellung 'beim spielen den gewünschten (nicht gewünschten) aufschlag als erfolg (miszerfolg) haben' wiedergegeben worden. die erweichung des inlautenden und zwischenvocalischen pp zu bb der erst seit dem späteren mittelalter nachweisbaren niederd. form dobbel ist das resultat einer jüngeren, regelmäszigen sprachlichen entwicklung, das freilich sonst durch formangleichungen vielfach wieder beseitigt wurde und nur dann erhalten blieb, wenn, wie im gegebenen fall, die form durch ihre function isoliert worden war. die wortform toppel der mhd. überlieferung aber, die aus einer älteren niederd. literar. tradition geschöpft ist, hat die ursprüngliche lautung mit pp bewahrt, und auch ihr hartanlautendes t wird nicht eine hochd. lautverschiebung wiedergeben, sondern den harten niederd. anlaut der l-ableitung, der entsprechend der parallelform topp des grundwortes neben dem später allein geltenden weichen in älterer zeit bestanden hat. 1@aa) im niederl. ist dobbel das 'würfelspiel' und das 'hazardspiel' überhaupt; in spätmnl. prosa z. b. wird von dem unglück berichtet, das durch das würfelspiel verursacht wird, dat van den dobbel comen sal nach Verwijs-Verdam 2, 218; liefhebbers van den dobbel sind 'freunde des hazardspiels' woordenb. 3 ii 2670; auch z. b. im schwed. gilt die bildung in dieser bedeutung Falk-Torp. mit anspielung auf die verwendung der bildung auch im sinne von 'kampfgetümmel' (s. 2) hat Wolfram das spiel der ritterschaft mit dem würfelspiel verglichen: vil hôhes topels er doch spilt, der an ritterschaft nâch minnen zilt Parz. 115, 19; vgl. auch tôdis toppel H. v. Langenstein Martina 231, 29 Keller. in mhd. denkmälern sind ferner die wendungen überliefert: nâch toppels reht (Martina 757, 19); mit toppel an gewinnen (Reinmar v. Zweter 194, 12 Röthe); mit toppel verliesen (Rudolf v. Ems Willehalm 9825 Junk); zuo dem toppel gên (Berthold v. Regensburg nach Schmeller 12, 525); das toppel fliehen (Hartlieb buch Ovidii 24a). 1@bb) in westniederd. maa. erscheint dobbel auch als der 'würfelstein': z. b. in Groningen sagt man op dobbels speulen 'mit würfeln spielen', aber auch vet, spek in dobbels snijden 'fett, speck in würfelförmige stücke zerschneiden', und dobbelszwijt ist hier der 'schweisz in dicken tropfen' Molema 78 ; auch im westf. ist dǫbel 'der würfel als kubischer körper' Woeste 53. im mhd. heiszt es z. b.: den viel dâ an den toppel für ein ses ein esse H. v. Langenstein Martina 160, 4 Keller. 22) in hochd. denkmälern aus dem mittelalter begegnet die form toppel auch in der bedeutung 'kampfgetümmel', dann 'mühsal, bedrängnis' überhaupt, und auch dieser literar. verwendung des wortes steht als entsprechung in den lebenden maa. nur der gleiche gebrauch der form dobbel im westniederd. zur seite. das verhältnis zwischen den beiden formen in dieser bedeutung wird ebenso zu beurtheilen sein wie ihr verhältnis in der bedeutung 'würfelspiel'. dobbel, toppel als bezeichnung für das 'kampfgetümmel' ist von dem grundwort in der bedeutung 'schlag' abgeleitet worden und hat ursprünglich die 'schlägerei' ausgedrückt. im niederl. wird een harden, een zwaren dobbel hebben meist bildlich gebraucht im sinne von 'grosze mühe bei einer durchzuführenden unternehmung haben' woordenb. 3 [] ii 2670; ebenso heiszt im fries. hy scil in hirde dobbel ha 'er wird einen schweren stand haben', und in hirde dobbel ist auch noch 'ein harter streit' Dijkstra 1, 280. das wort erscheint im mhd. unverkennbar als bezeichnung für das 'kampfgetümmel': sper und schoz wirt vînden hertez toppel Albrecht Titurel 3280 Hahn; Swiz hw und stach wol als ein kern, kein toppel sach ich nie als gern hist. volkslieder nr. 138, 10 Liliencron; s. ferner 131, 2; 126, 276; heldenbuch 182, 9 Keller. dann auch als bezeichnung für die 'mühsal der irdischen welt' überhaupt: du wilt aus dem doppel und in ein einöd gon G. v. Keisersberg sünden des munds 43b; gib uns nit in den topel M. Beheim nach Karajan, 10 gedd. s. 52. 33) in den lebenden schweiz. maa. und in älteren aufzeichnungen seit dem 15. jh. nicht nur aus der Schweiz sondern auch aus Schwaben und aus Nürnberg erscheint toppel als ausdruck beim wettschieszen zur bezeichnung besonders für den 'einsatz', der in einem von den theilnehmern zu leistenden geldbetrag besteht, dann auch für das behältnis, in das der betrag einzulegen ist. die geläufige ansicht, dasz die bezeichnung aus dem gebrauch von lat. duplum sich entwickelt und, wie etwa der doppel eines vertrages die 'zweifache ausfertigung' eines solchen ausdrückt, ursprünglich den 'zweifachen einsatz' des schützen ausgedrückt habe, kann nicht zutreffend sein, denn beim wettschieszen wird nicht ein zweifacher, sondern ein einfacher, für alle theilnehmer in gleicher höhe festgesetzter betrag eingezahlt. der ausdruck ist offenbar im mittelalter mit den einrichtungen des städtischen schützenwesens aus dem norden nach dem süden gewandert und er hat dann gerad in der Schweiz dauernd feste geltung erlangt, während er sich sonst nirgends zu behaupten vermochte. seine heimat wird in den Niederlanden zu suchen sein, deren prunkvolle städtische schützenfeste schon im mittelalter berühmt und vorbildlich waren. man hat im niederl. mit toppel ursprünglich wohl den 'aufschlag' des eingelegten geldstückes auf den boden des zu seiner aufnahme bestimmten behältnisses, dann aber besonders das aufschlagende geldstück und das vom aufschlag getroffene behältnis selbst bezeichnet. als bezeichnung für den einsatz, der zu einem gültigen schusz auf die stichscheibe berechtigt, ist das wort in der Schweiz allgemein gebräuchlich: toppel Tobler Appenz. 140; dopel Hunziker Aargau 16; doppel Stalder 1, 290; auch in Basel doppel Seiler 79; einen bestimmten betrag zum toppel legen 'als einsatz erlegen' in dem theil 2, 1260 citierten verspaar aus J. H. Grobs lobspruch der schützen (Zürich 1602); den doppel erlegen in einer schwäb. aufzeichnung von 1618 nach Fischer 2, 266; vil des toppels gelten in Lassbergs liedersaal 2, 677, 37; rückständige doppel in einer schwäb. aufz. von 1602 nach Fischer; aus dem 15. jh. der topel was 16 gr. chron. d. d. städte 22, 480; in einer Nürnberger aufz. zum jahr 1457 was sich des topels auf einen schusz gepüret chron. d. d. städte 10, 232. dann bezeichnet das wort die büchse, in die der einsatz gelegt wird: es wirt auch ein ieglicher armprustschütz einen reinischen gulden in den toppel legen chron. d. d. städte 10, 231; s. ferner ebenda 22, 231; Tschudi chron. helv. 2, 563; W. v. Rechberg einladung an Ulm zu einem schieszen von 1463 nach Tobler. der einsatz ist zugleich der gewinnst, und auch das einzelne gewinnststück konnte mit dem wort bezeichnet werden: dem [lies der!] topel zuo letz zuo schieszen kost 100 guldin 'der gewinnst, um den zuletzt geschossen werden sollte, hatte 100 fl. gekostet' chron. d. d. städte 22, 232; in dem toppel und aventür nüt uffhebend Tschudi chron. helv. 2, 563; der sitz zu solcher obenteur und topeln chron. d. d. städte 10, 232. nach dem gewinnst hat man dann auch das wettschieszen um einen gewinnst benannt: der Augsburger büchsenmeister aus dem 16 jh. S. Zimmermann hat in seinem onomasticon doppel in der bedeutung 'hauptschieszen' verzeichnet (zs. f. d. alterth. 43, 94). nach dem gewinnst kann aber auch die 'gewinnst-' oder 'glücksscheibe', die 'stichscheibe', 'eine kleine ersatzscheibe, welche zunächst die centrumskreise enthält', toppel heiszen Tobler. 44) in der Schweiz ist toppel auch noch der 'taktschlag' beim tanzen; man sagt er schlod de toppel guet 'er [] schlägt mit den füszen beim tanzen gut den takt' Tobler Appenz. 140.
11949 Zeichen · 195 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    toppelstm., n.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    topel , toppel stm. n. BMZ würfelspiel Parz. Mart. mit topel an gewinnen Msh. 2,196 b . j.Tit. 3107. mit doppel verliese…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    toppelm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    toppel , m. und n., erscheint in mehreren verwendungsarten innerhalb bestimmter, zum theil ungleich begrenzter raum- und…

  3. modern
    Dialekt
    Toppel

    Bayerisches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Toppel Band 3, Spalte 3,1799

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit toppel

102 Bildungen · 73 Erstglied · 29 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von toppel 2 Komponenten

top+pel

toppel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

toppel‑ als Erstglied (30 von 73)

Toppel I

Idiotikon

Toppel I Band 13, Spalte 952 Toppel I 13,952

Toppel II

Idiotikon

Toppel II Band 13, Spalte 955 Toppel II 13,955

toppelblāw

Idiotikon

toppelblāw Band 5, Spalte 244 toppelblāw 5,244

toppelbrett

DWB

toppel·brett

toppelbrett , n. , das brett, der tisch, auf dem mit würfeln gespielt wird. in Geldernschen aufzz. des 15. jhs. dobbelbret Verwijs-Verdam 2,…

Toppelbëcher

Idiotikon

Toppelbëcher Band 4, Spalte 967 Toppelbëcher 4,967

Toppelchanteⁿ

Idiotikon

Toppelchanteⁿ Band 3, Spalte 373 Toppelchanteⁿ 3,373 u.

Toppelchlöbli

Idiotikon

Toppelchlöbli Band 3, Spalte 620 Toppelchlöbli 3,620

Toppelchrōn

Idiotikon

Toppelchrōn Band 3, Spalte 830 Toppelchrōn 3,830

Toppeldick(en)

Idiotikon

Toppeldick(en) Band 12, Spalte 1264 Toppeldick(en) 12,1264

Toppeldukāten

Idiotikon

Toppeldukāten Band 12, Spalte 1193 Toppeldukāten 12,1193

toppeldǟchtig

Idiotikon

toppeldǟchtig Band 12, Spalte 172 toppeldǟchtig 12,172

toppelen

WWB

topp·elen

toppelen V. mit der→ WWB Top-angele fischen ( Kr. Beckum Bek Al).

toppeleⁿ I

Idiotikon

toppeleⁿ I Band 13, Spalte 947 toppeleⁿ I 13,947

toppeleⁿ II

Idiotikon

toppeleⁿ II Band 13, Spalte 948 toppeleⁿ II 13,948

toppelfarb

DWB

toppel·farb

toppelfarb , adj. , wie toppelstein(en), ' mit würfelartigem muster versehen ' Lassbergs lieders. 1, 134. —

toppelfrei

DWB

toppel·frei

toppelfrei , adj. , in der Schweiz ' von der verpflichtung beim wettschieszen etwas einzuzahlen befreit ' nach Tobler Appenz. 140 . —

Toppelg(e)spur

Idiotikon

Toppelg(e)spur Band 10, Spalte 476 Toppelg(e)spur 10,476

toppelglas

DWB

toppel·glas

toppelglas , n. , in der Schweiz das bei wettschieszen gebrauchte, vielfach aber verbotene kleine perspectiv, das von dem schützen auf den k…

Toppelgëlt

Idiotikon

Toppelgëlt Band 2, Spalte 271 Toppelgëlt 2,271

toppelhäuptig

Idiotikon

toppelhäuptig Band 2, Spalte 1501 toppelhäuptig 2,1501

Toppelhāgge(n)

Idiotikon

Toppelhāgge(n) Band 2, Spalte 1095 Toppelhāgge(n) 2,1095

toppel als Zweitglied (29 von 29)

Brakstoppel

MeckWB

brak·stoppel

Wossidia Brakstoppel f. brach liegendes Stoppelfeld, auf ihm wurde der Flachs ausgebreitet Schö Schönberg@Sabow Sab .

gänsestoppel

DWB

ganse·stoppel

gänsestoppel , f. stoppel auf der gänsehaut ( s. d. ), wie sie beim rupfen stehen bleiben: ( ein haus, das ) mit gänsestoppeln schon die hau…

Gastenstoppel

MeckWB

gasten·stoppel

Wossidia Gastenstoppel n. Gerstenstoppelfeld; es durfte 3 bis 8 Tage von den Bauern abgehütet werden, ehe der Schäfer seine Schafe hineintri…

gerstenstoppel

DWB

gersten·stoppel

gerstenstoppel , f. stoppelfeld, auf welchem gerste gestanden hat: das hornvieh auf die gerstenstoppel treiben. corpus statut. Slesvic. 1, 7…

gestoppel

DWB

ges·toppel

gestoppel , n. , verbalsubst. zu stoppeln ( s. d. ), das mühsame zusammensuchen, sowie das mühselig zusammengebrachte.

grasstoppel

DWB

grass·toppel

grasstoppel , f. , nur im plur. gebräuchlich; grashalmenreste, -abfall; vgl. Ludwig t.-engl. (1716) 806 ; Schrader dt.-frz. 1 (1781) 570 ; S…

haberstoppel

DWB

haber·stoppel

haberstoppel , f. stipula demessa avena manens. Frisch 1, 390 c . — Sprichwörtlich: der wind weht über die haberstoppeln, der winter ist im …

Haferstoppel

Adelung

hafer·stoppel

Die Haferstoppel , plur. die -n, die Stoppeln von dem abgemäheten Hafer; so wohl von einzelnen Stoppeln, als auch collective, und zwar hier …

Hawerstoppel

MeckWB

hawer·stoppel

Wossidia Hawerstoppel Pl. -n f. die nach dem Mähen stehengebliebenen Halmreste, das abgeerntete Haferfeld; es gilt als Zeichen des nahenden …

hāverstoppel

KöblerMnd

hāverstoppel , M. nhd. Haferstoppel, Haferfeld E.: s. hāver, stoppel (2) L.: MndHwb 1/2, 247 (hāverjacht/hāverstoppel)

Kornstoppel

PfWB

korn·stoppel

Korn-stoppel f. : 'Stoppel des abgemähten Roggens', -stoppel, Pl. -stoppele [ KU-Schmittw/O ]. SHW Südhess. III 1688 . —

mānstoppel

KöblerMnd

mānstoppel , M. nhd. „Mohnstoppel“, Abfall der Mohnpflanze, Streu der Mohnpflanze E.: s. mān (1), stoppel (2) L.: MndHwb 2, 908 (mânstoppel)…

Räubenstoppel

MeckWB

rauben·stoppel

Wossidia Räubenstoppel -w- f. 'Rübenstoppel', in Rdaa., beim Kartenspiel: dei gellt bi Wandsbek uppe Räubenstoppel Ro Rostock@Cordshagen Cor…

sommerstoppel

DWB

sommers·toppel

sommerstoppel , f. , in der landwirtschaft bezeichnung der stoppeln des sommergetreides, pluralisch oder auch als collectiv im sing.: das vi…

Strohstoppel

RhWB

stroh·stoppel

Stroh-stoppel Monsch-Vossenack f.: in der Wend.: De hät Str.ə om Kopp borstiges Haar .

Weitenstoppel

MeckWB

weiten·stoppel

Wossidia Weitenstoppel , Weitstoppel f., m., n. Weizenstoppel, abgeerntetes Weizenfeld: Weitenstoppel allgem.; Vgl.: ein struppiger Bart süh…

weizenstoppel

DWB

weizen·stoppel

weizenstoppel , f. , der nach dem abmähen stehngebliebene teil des weizenhalms, dann das weizenfeld nach dem abmähen, s. DWB stoppel II 1 b,…

winterstoppel

DWB

winters·toppel

winterstoppel , f. , stoppeln des wintergetreides: vieh in die winterstoppel treiben Adelung 5, 247 ; neben den ausgrünenden wintersaaten di…