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sumbern

mhd. bis nhd. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
6 in 5 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
7
Verweise raus
9

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

sumbern vb.

Bd. 20, Sp. 1062
sumbern, vb. , obd., trommeln, dumpf tönen. zu 2sumber trommel, mit noch stärkerer ausprägung des onomatopoetischen charakters. neben sumbern im bair.-österr. Alpengebiet sumpern, s. Oswald v. Wolkenstein 155 Sch.; sowie die mundartenwbb. (s. u.); vereinzeltes summern: Hugo v. Trimberg 16201 E. 11) trommeln: Erkenbreht der lîret, so sumbert Sigemâr bei v. d. Hagen minnesinger 3, 262a; da namends (die eidgenossen) den Helgenberg yn mit vil sumbren und vil schwäglen (1460) schweiz. id. 7, 988; die in der stat ... lutend ir glogen, und pfifet, trumetet und sumbert man sunst allenthalben in dem ganzen her (um 1516) H. Brennwald Schweizerchron. 2, 257 L.; tympanizo trummen, sumberen, die trummen schlahen Frisius (1556) 1340a; sumbern tympanizare Stieler (1691) 2238; Steinbach dt. wb. (1734) 2, 772. dazu die dem.-bildung sümberlen (1524) trommeln schweiz. id. 7, 989. 22) rein lautmalend von dumpfen tönen und geräuschen (vgl. auch summen 1); es ist vor allem mundartlicher gebrauch: derselben sturmgloggen schal jaucht mich mit irem sumpern Oswald v. Wolkenstein 155 Schatz; das ist ain wasser sumpern von hohen klippen gross ebda 259; und seine rosse schlugen vor dem hause mit ihren hufen, dasz der boden bis in die ziegel in der stube sumberte K. Fr. Leppa Antonia (1931) 80; die glocken (kuhglocke) thut schön sumpern, gleichwie die glockkuh läut bei A. Schlossar volkslieder a. Steiermark (1881) 157b; um di her hats allweil gsumpert, grad als wia a beidn-(bienen-)schwarm bei K. Pailler weihnachtslieder 1, 243. vgl. dazu: sumpern dumpf tönen, summen Unger-Khull steir. 600b; mit der maultrommel sumpern Lexer kärntn. 246; von tiefen saiteninstrumenten, wie simpern von höheren tönen Schöpf tirol. 729; sumbern vom summen, surren der bienen im korb, der hummeln beim fliegen schweiz. id. 7, 988.
1837 Zeichen · 46 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    sumbernswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    sumbern swv. ib. den sumber schlagen Neidh. 49,37. der wil summern, der wil gîgen Renn. 16172 ;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    sumbernvb.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    sumbern , vb. , obd., trommeln, dumpf tönen. zu 2 sumber trommel, mit noch stärkerer ausprägung des onomatopoetischen ch…

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Wortbildung

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Zerlegung von sumbern 2 Komponenten

sum+bern

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