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welf

ahd. bis sprichw. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
10 in 7 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

welf m., n.

Bd. 28, Sp. 1368
welf, m., n. , junges von säugetieren, besonders von hunden und wilden tieren, näheres s. u. ahd. welf, mhd. welf; as. hwelp Sehrt 286, nd. welp(e) (s. d.), mnl. welp Verwijs-Verdam 9, 2, 2131; ags. hwelp Bosworth-Toller 573b; an. hvelpr Cleasby-Vigfusson 299b, norw. kvelp A. Torp 345, n. hvalp Falk-Torp 437, aschw. hwælp, schwed. valp Hellquist 1086. (a nach Kock sv. ljudhistoria 1, 243, Brøndum-Nielsen gammeldansk gr. 1, 192 in schwach betonter stellung im 2. compositionsglied [biorna-, leonakwalper u. ä.] entstanden.) auszergerm. entsprechungen fehlen. Persson Bezzenbergers beitr. 19, 275, 6, dem Fick 34, 117, Falk-Torp a. a. o. u. 1486, Hellquist a. a. o., Torp a. a. o. folgen, stellt das wort zu germ. hwel- (idg. [s]qel-, wurzelvariante zu kel- 'rufen') in ags. hwelan, hwæl 'widerhallen, brüllen' Bosworth-Toller 573, an. hvellr 'gellend' Cleasby-Vigfusson 299, ahd. (h)wel (flekt. [h]weller) 'procax'. germ. *hwelpa- (daneben * hwelpaz- s. u.) wäre demnach das 'heulende, winselnde', dann 'junge tier'. vgl. dazu als bezeichnung für schrillschreienden vogel ags. hwilpa 'vogelart (regenpfeifer?') s. Toller suppl. 582 und Holthausen ae. et. wb. 182, nnl. wulp 'regenpfeifer' Dale groot wb. 2, 2010, fries. wylp 'brachvogel' Dijkstra 3, 449, nd. regenwölp 'wasservogel, krummschnabelige schnepfe' Dähnert 377, regenwülp 'regenpfeifer' Mensing schlesw.-holst. 4, 72, regenwilp dass. Doornkaat-Koolman ostfries. 3, 24 neben regengilp ebda zu gilpen 'laut u. scharf schreien' ebda 1, 627; auch neunorw. kvelpa 'plätschern, glucksen, glucken' A. Torp 345. — es wären dann weiter anzureihen baltoslav. bezeichnungen für hund und hundebellen: lit. kãlė 'hündin', poln. skolič, skulić 'wie ein hund winseln', tschech. skoliti 'belfern' (nach Brückner d. slav. fremdw. 131 ist lit. skãlyti 'fortgesetzt bellen, anschlagen', wozu skalìkas 'bellender jagdhund', vgl. apreusz. scalenix 'vorlauf' [d. i. vorstehhund], aus dem slav. entlehnt) Fick 34, 116 f., sowie alb. kelǘš 'tierjunges, bes. junger hund', mir. cuilén, cymr. colwyn, bret. kolen 'junger hund' (< *kol-igno-), s. auch Walde-Pokorny 1, 445 (bes. über die zugehörigkeit von σκύλλαξ) u. 1, 318, ebenso Franck-van Wijk 786. anders, doch wenig wahrscheinlich stellt Much in zs. f. dt. wortf. 2, 287 welf zur sippe von *hwalbjan 'wölben' als urspr. 'das gewölbte' (griech. κόλπος < *πόλπος), dann 'mutterleib, junges', analog zur bedeutungsentwicklung von kalb; zu aslav. kolĕbati 'schwanken machen' Uhlenbeck in PBB 26, 311. als starkes mask. und neutr. seit dem ahd. gleichmäszig bezeugt: uuelfa (catuli) Tatian 85, 4 S., daz welf Windb. ps. 16, 13; ire welf (catuli) Cranc 20 Z.; seineu welf Konrad v. Megenberg buch d. natur 204, 3; die welff H. Österreicher Columella 1, 103 lit. ver.; der welf Platen s. w. 4, 119 K.-P. der plural auf -er ist über das mhd. hinaus nicht mehr bezeugt: uuelfir ahd. gl. 3, 17, 21 (alem. 10. jh.); uuelfer 3, 80, 43 (12. jh. u. sp.); 3, 201, 61 (12. jh.); uuelfer (catuli) Notker ps. 103, 21, welfer Konrad v. Würzburg lieder 1, 65, die welfer Daniel 4947 H., den welfern Trebn. ps. 56, 5 P.; vgl. welferchen bei welfchen und welferlein bei welflein. er ist entweder analogisch nach andern tiernamen (vgl. ähnlich dierer, damir, swinir bei Schatz ahd. gr. 211 f.) gebildet oder bezeugt alten s-stamm. dasz aus diesem der a-stamm erwachsen sei, wie Palander d. ahd. tiernamen 18 und Kluge-Götze 683 annehmen, [] ist angesichts der übereinstimmung des nord., ags. u. as. mit einem teil des hd. im masc. ganz unglaubhaft. vgl. auch Osthoff etym. parerga 315. — daneben schwache beugung seit dem mhd. (vgl. auch das vereinzelt im ags. belegte schwache m. hwelpa Toller suppl. 580): daz ... welfe Hans v. Bühel Dyocletianus 4504 K., ein welfen saugen lassen (v. j. 1475) bei Birlinger schw.-augsb. wb. 430a, ainem ... welffen Mynsinger 55 lit. ver., die welffen Hohberg georg. cur. (1682) 2, 600a, den welfen Wieland Lucian 3, 423. rundung zu ö ist frühnhd. bezeugt: ein hindtin sambt den wölfen (v. j. 1451) bei Fischer schwäb. 6, 665, das jung wölffen (hund) Ryff thierbuch Alberti (1545) A 6b, junger wölffen zway (löwen) Wickram w. 7, 192 B. späterhin bildete man dazu den analogischen singular wolf: wenn die hündin einen von ihren jungen wölfen zum ersten auffasset ..., hält man es vor das gewisseste zeichen, dasz dieser junge wolf der allerbeste unter dem ganzen wurf seie Heppe lehrprinz (1751) 397. die parallelität der formen (s. auch wölflein unter welflein und wölfen unter welfen) führte ältere lexikographen zu der irrtümlichen annahme eines ursprünglichen zusammenhanges mit wolf 'lupus' ('gemeiniglich hält man wolf, ein junger hund, und wolf, lupus, für wörter eines stammes, allein im schwedischen sind beyde genau unterschieden' Adelung [1793] 4, 1603), s. dazu auch Vilmar Kurhessen 446. welf, ursprünglich auf dem gesamten deutschen sprachgebiet zu hause, wird von den hochdeutschen mundartenwörterbüchern nicht mehr als lebendig bezeugt. Vilmar Kurhessen (1868) 446 bezeichnet es als auch in fachsprachlichen kreisen aussterbend. nur noch in randgebieten des niederdeutschen lebt es als welp (s. d.) weiter. schon im 16. jh. scheint das bedürfnis der worterklärung zu bestehen: welff ... heist in alter sechsischer sprache ein jung hündelein M. C. Schütz hist. rer. pruss. (1592) K 1a (näheres s. u.). heute ist an die stelle von welf (welp) das substantivierte neutrum des adj. jung getreten, s. teil 4, 2, 2372. vgl. auch v. Bahder wortwahl 146 f. 11) ahd. und mhd. geht der gebrauch am weitesten. vorwiegend steht welf von jungen hunden und löwen: uuelfa (catelli) ezzant fon brosmun theo dar uallent fon discu iro herono Tatian 85, 4 S.; losta mina sela uzzer mitten leuuon uuelferen (de medio catulorum leonum) Notker ps. 56, 5; Judas min sun ist welf des levin (catulus leonis Juda filius) ahd. physiologus bei Steinmeyer kl. ahd. sprachdenkmäler 27, 4, doch bald darauf: so diu levin birit, so ist daz levinchelin tot (cum leena peperit catulum, mortuum eum generans ...); ist diz der helt Achilles, der grimmen löuwen freissam ir welfer ab der brüste nam? Konrad v. Würzburg troj. krieg 29 552 K.; er stüende reht als ein jungez welf bî alten hunden Hugo v. Trimberg d. renner 2118 E.; das ich uch möcht gehelfen recht als der leo sin welfen mit rufen birt daz leben meister Altswert 135 H.-K. von sonstigen, meist wilden tieren, so als junges von tiger und affe: tigris chit sagitta ... der imo sin uuelf ferstilet ... der netruet imo nieht enfaren Notker 1, 164, 22 P.; ter affo guuinnet io zuei uuelfer ebda; von jungen drachen: waz solte ich an iu welfernêren hie begân? Wolfdietrich A 599, 3 Amelung; die lebart mit ir welfe d. jüng. Titurel 5609 H.; das kalb und der ber werden mit enandir weyden, ire welf (catuli) werden mit enandir ruwen Claus Cranc 20 Z.; dass er ihnen ein hindtin sambt den wölfen entfieren lassen (v. j. 1451) bei Fischer schwäb. 6, 665; er wút, als ob einer berin wúrden gezúckt die welff erste dt. bibel 5, 196. im älteren nhd. lebt der gebrauch für das löwenjunge noch fort, es sind vor allem biblische texte, die zu dieser verwendung anlasz geben: jagest du dem löwen den raub oder speysest du seine wälffen mit dem wildprätt? Züricher bibel (1531) 2, 14a; [] gleich wie ein löw dem raub nachstrebt und davon lebt mit seinen jungen welffen Burkart Waldis psalter (1553) 24b. in der hauptsache schränkt sich das wort auf hunde und heimisches raubwild ein: die wolf saztend den schauffen iere jungen welffen (zu geiseln) Steinhöwel Äsop 159 lit. ver.; (von hundezucht:) man sol die welff (catulos) die sechs ersten monatt, bisz si erstarckend, nit uss lassen H. Österreicher Columella 2, 103 lit. ver.; das in teutscher sprach ein junger hund, wolff oder fuchs ain welph haist Dreyfelder hist. d. hauses Est (1580) 63a. gleichzeitig verengert sich die anwendung des wortes sichtlich auf fachsprachliche kreise: das wir ... unsern jegerknecht abgefertigt ... haben, das er ... unsern wasenmeistern (abdeckern) etzliche junge welfer lifern soll (v. j. 1566) bei Vilmar Kurhessen 446; wann dann die junge welff fünffzehen tag alt, soll man ... hernach ein glaich vom schwantz schlagen new jägerbuch (1590) 9a; die hündin ... soll man zu belegen nicht verziehen und sonderlich junge hund darzu brauchen, indem die welffen viel freudiger werden Hohberg georg.-cur. (1682) 2, 600a; in abweichender form: junge wölfe werden genannt die jungen von allen racen der hunden, vor junge wölfe werden auch angesprochen die jungen einer luchsin, wölfin und füchsin C. v. Heppe lehrprinz (1751) 301. die sach- und jagdwbb. des 18. u. 19. jhs., wie allg. ök. lex. (1731), Chomel, Krünitz, Behlen, führen das wort nicht, Riesenthal (1920) kennt dafür welpe (s. d.). literarisch setzt dagegen eine wiederbelebung ein, vgl. hierzu welpe: indem er in der einen hand den welfen eines löwen emporhält Wieland Lucian 3, 423; vgl.: das junge eines löwen nannten unsre alten Deutschen einen welfen. diesz wort ist unvermerckt auszer cours gekommen ebda; ihm zunächst lag zahm des leun blonde braut, friedfertig saugend hing an der zitze der welf Platen s. w. 4, 11 K.-P.; es artet in zeiten der welf nach dem leuen Rückert w. (1867) 11, 276; dazu vier welfe des bären Rückert nachlasz 67 R.; es wären welfe oder junge hündlein Grimm dt. sagen (1891) 2, 128. 22) nur gelegentlich für ausgewachsene tiere, hunde; durchweg nur in bildlich-allegorischer anwendung bezeugt; so als 'höllenhund' für den teufel: Mary, vor allen dingen kumm mir zuo troust und helff, so mich der leidig welff wölt schlinden unde fressen Hermann v. Sachsenheim d. g. tempel 1136 M.; für 'höllenhund' auch im nl., s. Verwijs-Verdam 9, 2, 2132; 'jagdhund': seid mich nit mag gehelffen triu und stättikeit und du ye jagst mit welffen liederb. d. Hätzlerin 87; das reich will bei dir sein (d. bair. löwen), es will dir dapfer helfen mit allen seinen welfen, die können jagen und gelfen den von Wirtenberg aus dem holz (v. j. 1519) bei Liliencron hist. volksl. 3, 246. in allen diesen fällen wird reimzwang den abweichenden sprachgebrauch begünstigt oder veranlaszt haben, doch vgl. auch welfisen 'fuchs- oder wolfsfalle' (v. j. 1690) Staub-Tobler schweiz. id. 1, 546. 33) junger, unerfahrener oder hilfloser mensch; in älterer sprache: so han wir meine sure bat von dem tiefel e bekort ... dez wir cranken welfe sun ir richin helfe demüeteclichen flehin Hugo v. Langenstein Martina 223 K.; herre, mit der gotes helffe wil ich daz reine welffe uwer kint wol generen Hans v. Bühel Dyocletianus 4504 K.; ein unverstendig welf bistu ackermann aus Böhmen 10, 5 Hübner; [] zwar ich pin der kunst ain welf ('neuling') und an getichte schnöd (aus d. 15. jh.) bei Schmeller-Fr. 2, 901; den jungen welffen sol man das gelb vonn schnebeln wüschen, wa sy sitzen ob den tischen liederb. d. Hätzlerin 156.
11004 Zeichen · 336 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    welfst. M. (a), st. N. (a)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    welf , st. M. (a), st. N. (a) Vw.: s. welpf*

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WELFstn. stm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    WELF stn. stm. junger hund, dann allgemeiner junges von wilden thieren. ahd. hwelf Gr. 1,680. gesch. d. d. spr. 39. Graf…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    welfm., n.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    welf , m., n. , junges von säugetieren, besonders von hunden und wilden tieren, näheres s. u. ahd. welf, mhd. welf; as. …

  4. Sprichwörter
    Welf

    Wander (Sprichwörter)

    Welf 1. Wann kein Welf mehr ist, so ziehen sie wider Nachbar Ghibellin. – Eiselein, 639. 2. Hie Welf, hie Waiblingen. Di…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit welf

29 Bildungen · 19 Erstglied · 8 Zweitglied · 2 Ableitungen

welf‑ als Erstglied (19 von 19)

welfchen

DWB

welf·chen

welfchen , n. , dem. zu welf. selten bezeugt gegenüber welflein ( s. d. ) : catulus welfgen (1414 md. ), welfgin (15. jh. md. ) Diefenbach g…

wëlfel

Lexer

wel·fel

wëlfelîn , wëlfel stn. BMZ dem. zu wëlf: catulus Dfg. 107 c , n. gl. 90 a . Gsm. 503. daʒ beste welfl ( hundjsunge ) ist daʒ zuletzt gesehen…

welfelîn

BMZ

welf·elin

welfelîn stn. kleiner welf. du bist des lewen muoter, der sîniu tôten welfelîn mit der lûten stimme sîn lebende machet schône g. sm. 503. vg…

welfelīn

KöblerMhd

welfe·līn

welfelīn , st. N. nhd. „Welflein“, kleiner Welpe Q.: Minneb (welfelīn), Tauler (welpelīn) (FB welfelīn), BdN, Gl, Kolm, KvWGS (1277/1287), M…

welfen

DWB

welfen , vb. , junge werfen; ableitung von welf. vgl. norw. kvelpa, schwed. valpa, engl. to whelp; frühnhd. bezeugt von hunden: ain tragende…

Welfenfonds

Meyers

welfen·fonds

Welfenfonds , das durch Vertrag vom 29. Sept. 1867 dem frühern König Georg V. (s. Georg 17) von Hannover zugewiesene, 2. März 1868 aber wied…

wëlferchîn

Lexer

wëlferchîn stn. md. = wëlfelîn Ab. 1,130. Evang. M. 15,27.

welferchīn

KöblerMhd

welferchīn , st. N. nhd. kleiner Welpe Q.: EvBeh (1343) E.: s. welf, *chīn? W.: nhd. DW- L.: LexerHW 3, 751 (welferchîn)

Welfesholz

Meyers

welfe·s·holz

Welfesholz ( Welfsholz ), ein zum Rittergut Gerbstädt gehöriges Vorwerk, unweit der Stadt Eisleben, an der Wipper. Am W. unterlag 11. Febr. …

welfin

DWB

wel·fin

welfin , f. , junge hündin: wan die kleine welffin welffen wird, alsdan der hundlin eins ( abzulassen ) v. j. 1578 bei Vilmar Kurhessen 446 …

welflein

DWB

welf·lein

welflein , n. , dem. zu welf. mhd. welfelin ( s. u. ), seit der übergangszeit vom mhd. zum nhd. ohne fugenvokal: welflin catulus Diefenbach …

Welflē²sk

WWB

wel·flesk

Wel-flē²sk n. [verstr.] gekochtes (Bauch-)Fleisch vom frisch geschlachteten Vieh (bes. vom Schwein). ¶ HnVwb 4,617: Wellfleisch .

welfte

KöblerMnd

welfte , N. nhd. Gewölbe Vw.: s. ge-, kerken-, ȫver-, troch- E.: s. welven? L.: Lü 570b (welfte) Son.: langes ö

welften

MeckWB

welf·ten

Wossidia welften a. Spr. überwölben: 'se leten eine nie zeysebode (Akzisebude) buwen ... und leten it wolften' (1565) Dietr. V. Lohe 19.

Welfīsen

Idiotikon

Welfīsen Band 1, Spalte 546 Welfīsen 1,546

welf als Zweitglied (8 von 8)

bërwelf

MWB

bërwelf stMN. ‘junger Bär’ mer [mir, Asprian] nam din berwelf min brot Roth 1290 MWB 1 621,3; Bearbeiter: Schnell

gewelf

DWB

gewelf , nebenform zu welf ( s. d. ), wohl veranlaszt durch die doppelte beziehung sowohl auf welf, wolf, als auch auf den stamm der Welfen …

hellewelf

Lexer

helle·welf

helle-welf stm. höllenhund, teufel. die tumben hellewelfe Mart. 146,95.

multwelf

AWB

mult·welf

multwelf , multwerp Gl 3,445,46. 2,365,22 s. moltuuerf .

Ableitungen von welf (2 von 2)

gewelf

DWB

gewelf , nebenform zu welf ( s. d. ), wohl veranlaszt durch die doppelte beziehung sowohl auf welf, wolf, als auch auf den stamm der Welfen …

wëlfe

Lexer

wëlf , wëlfe stswm. n. BMZ junges von hunden u. von wilden tieren, catulus Dfg. 107 c . Diem. Wwh. Wg. Frl. Hadam. alsô daʒ welf catulus des…