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zauber

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zauber m.

Bd. 31, Sp. 323
zauber, m. form: gemeingermanisches, nur im goth. wohl zufällig nicht bezeugtes wort von der urgerm. form *taufra- und *taubra-; ahd. zaupar, zaubar, zouver, zoufer (Graff 5, 580), mhd. zouber, zouver, landschaftlich auch -â- (bair.), -ô- (fränk.), mnd. tôver; altn. taufr pl., n. f., taufrar pl., m., ags. téafor. geschlecht auszer im nordischen das neutrale, in der ersten hälfte des 13. jahrh. tritt das masculine auf: den zouber Reinbot v. Durne Georg 5652 v. Kraus; pluralische verwendung, im altn. allein statthaft, ist auch im ahd. geläufig Graff; ahd. gll. 2, 45761, im mhd. selten (dei zouber diu hiute sint genesis 25, 21 Diemer), im nhd. sprachgebrauch möglich und in der wissenschaftlichen literatur häufig. f-schreibung bei Notker neben -v-, wahrscheinlich aus der stellung im silbenauslaut wie zouvres > zouf-res verallgemeinert, lebt in schweizerdeutschen mundarten beim verbum und in zauberer (s. d.) fort. umlaut in els. zäuwer Martin-L. 2, 890a rein lautlich entstanden. bedeutung: altn. 'zaubermittel, amulett', ae. 'minium, color phoeniceus, d. i. röthel', ahd. die verschiedenen 'zauberhandlungen, -erscheinungen, -mittel'. der versuch, wegen der röthelfunde in steinzeitlichen gräbern und der auslegung der runeneinschnitte mit röthel die grundbedeutung in der ae. zu sehen, scheitert an den gleichaltrigen amulettfunden wie an dem recht jungen alter des berichtes über die runenfärbung. gilt aber somit z. soviel wie 'zaubermittel' schlechthin, so führt die rothe farbe auf eins der ursprünglichsten zaubermittel, das rothe blut, wofür der ocker erst ersatz wird. in der uralten formel zëbar und zoubar sind thieropfer und zauberhandlung noch verbunden. da die altn. bedeutung 'amulett' aber auch ein sehr hohes alter besitzen mag, so dürfte als ursprüngliche bedeutung kräftiges zauberschutzmittel anzusetzen sein. z. als 'zaubermittel' gilt bis in die gegenwart, wie auch in raunen und gellen die grundbedeutung gegenüber rune und ahd. galstar 'zauberlied' bewahrt geblieben ist. ahd. bedeutungen: zoubargiscrîp phylacterium, amulett (gll. 2, 837. 8529. 8639. 9253), zauberspruch, incantatio (3, 41273), -lied: Thessala (sc. carmina 2, 45761); zauberhandlungen: maleficia, weil sie schädigen (1, 6798). veneficia für die bereitung von gift- und liebestränken (Graff), divinationes für das wahrsagen (2, 10971), fascinatio böser blick (1, 5542), mit praestigia als blendwerk bezeichnet (Graff, Wadstein 798); zauberwirkung: gespenst, vgl.: monstrum zaupar vel scînleih und die parallelglosse pauchan (1, 21211); für die heidnischen götterbilder steht zauparo idolorum (Graff). geschichte des begriffes zauber: die germanische zaubervorstellung erscheint einerseits bereits zu beginn der überlieferung durch züge aus dem antiken götterglauben bereichert, indem die christliche lehre die götter in die rolle von dämonen erniedrigtezeugnis dafür die glosse sacrilegia zoubar (2, 12320. 13066) —, anderseits erfaszt die schriftliche anwendung des wortes z. noch zur zeit kaiser Karls des groszen und später eine reihe volksthümlicher vorstellungen nicht, so den glauben an strigae, d. i. hexen und deren schädigenden zauber (vgl. J. Hansen zauberwahn 60), an die nachtfahrten von guten und bösen dämonen, an die verwandlung in thiere, an die ehebündnisse guter dämonen mit menschen. erst nach 1000 beginnt sich die bekannte mittelalterliche auffassung vom teufelsbündnisz auszubilden und wird zauberei als ketzerei angesehen. vgl. unter zauberei und zauberer. wortgebrauch: mhd. wie ahd. (Diefenbach gl. 226c fascinum, n. gl. 167b; bibar, prestigium 52a; Diefenbach-W. 911; Schiller-Lübben 4, 599b; Lexer 3, 1154). für die zauberthätigkeit gilt mhd. zouber trîben und mit zouber umbe gân; dafür bald zouberîe trîben und mit zouberîe umbe gân. im 16. jahrh. ist das wort zauber auszer gebrauch, vgl. zauberey anstelle von zouber (Hugo v. Trimberg renner 11 127 Ehr.) im Frankfurter druck des renner von 1549 s. 76b; daneben zauberwerk als ersatz; z. fehlt bei Luther und H. Sachs. letzte zeugnisse: nach dem so hat erst das zauber enndt U. Füetrer Lanzelot (um 1490) 28; sagten auch, wir weren grosses zaubers S. Franck weltb. (1534) 216b. aus den mundarten ist z. durch den volksthümlichen gebrauch von hexe nebst ableitungen verdrängt; die modernen belege bei Lexer kärnt. 263, Schöpf 823, Martin - L. 2, 890a, Fischer 6, 1058 entstammen der gebildetensprache. neubelebung seit dem 3. jahrzehnt des 18. jahrh. (2 a δ); zunächst zurückhaltung der wörterbuchschreiber: Steinbach 2 (1734) 1072 fügt noch zu z. erklärend hinzu: i. e. zauberwerk; Frisch 2, 465b nennt z. veraltet, ja noch die 2. aufl. von Adelungs wb. (1801) bezeichnet z. im sinne von bezauberung, zauberei und zaubermittel als 'ein selten gewordenes wort' und erkennt nur die bedeutung 'reiz' als üblich an; erst Campe 5 (1811) 816b läszt alle bedeutungen zu. in der neuen gebrauchsperiode gilt nur noch das masculine geschlecht. 11) im sinne echten zaubers, d. h. des aus der magischen scheu vor der umwelt erwachsenen bestrebens, schaden durch benutzung übernatürlicher kräfte abzuwehren (abwehr- oder schutzzauber) und selbst höhere macht zu gewinnen und schaden zu können (schadenzauber). die einzelnen arten des zaubers klingen nur zum theil in dem wort z. und namentlich in seinen verbalen verbindungen nach. die hauptmasse der zaubergebräuche und -vorstellungen tritt, doch auch ohne die durch die moderne völker- und volkskunde aufgedeckten bräuche erschöpfend darzustellen, erst in den zusammengesetzten bildungen mit zauber- zu tage. 1@aa) das mittel zum zaubern, der gegenstand, dem zauberkraft eigen ist: ain zauber hete si bî ir gar under der zungen gesamtabenteuer 2, 631 v. d. Hag.; 633; er (Jason) warf den z. den ungeheuren kriegern hin Klinger w. 2, 194; so nähete sie einen z. hinein (in die hemdchen) br. Grimm märch.3 1 (1837) 292; G. Freytag bild. 3, 76; den schatz geheimster gedanken im herzen meint Schiller: und an mein herz willst du die wünschelruthe halten, dasz sie dir anschlage, wo der zauber ligt? 5, 1, 15 G.; 1@bb) die zauberkraft, auch die kunst des zauberns: (erste hexe:) hei! die that, sie ist gethan! schaut, was unser zauber kann Bürger s. w. 1, 297 Bohtz; schleicht, wie vom haupt der gräszlichen Gorgone versteinernd dir ein zauber durch die glieder Göthe 3, 203 W.; öft.; Herder 27, 19 S.; Klinger w. 2, 304; über mächtigen z. ... gebieten Ratzel völkerk. 2, 78; gegen den z. der treffenden waffe giebt es einen gegenzauber G. Freytag bild. 3, 71; der z. eines zweiten gesichtes Holtei erz. schr. 2, 76; auch pl.: die z. ..., von denen die alten sagen reden, waren gewiszlich wahr H. v. Chézy erz. u. nov. 1, 39; 1@cc) die zauberwirkung, der zustand des verzaubertseins, der zauberbann: sie sieht, es braucht, den zauber aufzulösen, was auszerordentlichs Wieland bei Campe wb. 5, 816a; der z. dauert, so lange dieser kreis dich umschlieszt B. v. Arnim Günderode 1, 96; H. Heine w. 1, 56 E.; den z. (die verwandlung in einen wolf) hervorbringen Leubuscher wehrw. 44; 1@dd) zauberei, zauberwerk, die zur erreichung der zauberwirkung erforderliche handlung, alle arten von zaubergebräuchen: Hekate, fürstin des z-s H. v. Kleist w. 2, 191 Schm.; viele völker gebrauchen z. bei allem, was sie unternehmen Hegel w. 11, 233; zwischen wagen und pflug wich betrug und z. W. H. Riehl dtsche arb. 152; zu Hildegards zeiten trug man die bibinella am halse gegen z. aller art Wimmer dtsch. bod. 233; (Odin) als vater des z-s Gering weiss. u. zaub. 5; mimischer z. G. Wilke rel. d. Idg. 17; pl.: der assessor fing ... an, vom beifusz ... die tollsten z. zu erzählen Gutzkow ges. w. 2, 46; zahllose andere z. G. Wilke rel. d. Idg. 19; 22) übertragen: 2@aa) zunächst erzeugte die dem zauberglauben abholde periode der wiederaufnahme des wortes eine geringe abschwächung des sinnes, so dasz sich als bedeutung, nach den gebrauchsweisen unter 1, ergab: 2@a@aα) ein geheimniszvoll, wunderbar wirkendes, überaus kräftiges mittel: ists ruhm, ists gold, das sich ihm lockend beut? ein zauber ist es, was ihm kraft verleiht, sein talisman ist eine epheuranke (geschenk der geliebten beim abschiede) A. v. Droste-H. ges. schr. 2, 234; 2@a@bβ) eine geheimniszvolle macht, kraft, kunst: mir versagt klettern und sprung, ein zauber bleit mich nieder, ein zauber häkelt mich wider Göthe 2, 89 W.; z. der verblendung Herder 16, 100 S.; 2@a@gγ) ein seltsamer, mächtiger bann: bis endlich der z. sich löst, der auf dem schicksale des helden (Schubart) lag D. Fr. Strausz Schubarts leb. 1, xvi; von der wirkung des wiegenliedes: 'schlaf, mein püppchen, schlafe ein!' also hat das weib gesungen mit verwirrter, süsser zunge, und der zauber ist gelungen Cl. Brentano ges. schr. 3, 396; 2@a@dδ) ein wunderschönes schauspiel; im pl. und zwar als ältestes zeugnisz der neuen verwendung des wortes seit dem 16. jahrh.: drum (wie man sich auch freut) sieht man doch keinen lachen, und fänget händel an, um in der rechten welt, nach dieser zauber (der fastnachtsscherze) lust, dieselben auszumachen Heräus ged. u. inschr. (1721) 229; wenn sich im feuchten dufte der strahl der glühenden abendsonne bricht, so beginnt ein optischer z. A. v. Humboldt ans. d. nat. 1, 316; ε) manchmal deutet der zusammenhang auch nur unglauben, zweifel oder ironie des aussagenden an, oder die beziehung, auf etwas, was nicht zum zauber gehört, läszt erkennen, dasz es sich nicht um echten zauber handelt: blumen lachten mir entgegen, die sein (Amors) zauber hiesz entstehn J. M. Miller ged. 212; welch ein erlösender z. liegt in dem begraben Storm w. 3, 196; pl.: die zauber des todes (von Julin) will ich zerstreun Freiligrath ges. dicht. 1, 61; ironisch auf zaubervorstellungen anspielend (vgl.δ): in den nächsten tagen ist ja weltausstellungseröffnung und groszer z. in Paris Stauffer-Bern briefe 202 Brahm; hierher fauler z., ein ausdruck, mit dem zuerst die gaukelei eines charlatans als faul, 'träge, unwirksam' verspottet wurde; in Berlin jetzt für ein schauspiel oder eine sache ohne werth: H. Meyer richt. Berl.8 194b; werde kein gelehrter klauber, wissenschaft ist fauler zauber Fontane ged. 7 76; vgl. auch budenzauber (stud.). 2@bb) ohne jede beziehung zur sphäre des zaubers, wohl unter einflusz des frz. charme, im sinne von reiz, von etwas, das starken eindruck macht und gefällt. doch bleiben die verben bannen, lösen, ausüben, anziehen u. a. auch dieser bedeutung treu, auch erinnern manchmal die subjecte, von denen der reiz ausgeht, an echten zauber. zunächst allgemein: ein holder zauber musz die seele blenden Schiller 12, 155 G.; sodann von allen dingen, verhältnissen, zuständen des lebens, von machtvollen persönlichkeiten, von der natur, der kunst, von gefühlen u. a.: die schmachtende mine einer genesenden gab ihren reizen einen rührenden z. Pfeffel pros. vers. 5, 13; z. der jungfräulichen schamhaftigkeit S. v. Laroche frl. v. Sternberg 2, 37; des lebens holder z. Lenau s. w. 25 Barth.; dieses antlitz will ich schauen, das mit solchem zauber redet Cl. Brentano ges. schr. 2, 185; besonders häufig für den eindruck, der von einer person mit bezauberndem wesen oder einer machtvollen stellung ausgeht: ihr ganzes wesen hat ... einen gewissen z. durch bizarrerie und pracht Tieck schr. 6, 68; der z. der fridericianischen unbesiegbarkeit war gebrochen Treitschke dtsche gesch. 1, 249; der z. seiner persönlichkeit O. Jahn Mozart 4, 407; von seelischen anlagen, von culturform u. a.: der fremde zauber reiszt die jugend fort Schiller 14, 314 G.; dem gefährlichen z. der hellenischen cultur Mommsen m. gesch. 1, 326; der wunderbare z. des alleinseins Holtei erz. schr. 21, 106; der unwiderstehliche z. des geldes W. H. Riehl dtsche arb. 240; Novalis schr. 4, 25 Min.; von der natur: in die kelche versenkt ich mich dann, und erschöpfte den süszen zauber, den die natur über die kronen ergosz Göthe 1, 274 W.; das verweilen hier in Rom übt einen z., wie ich ihn in keiner andern stadt erfahren Görres ges. br. 3, 443; oft von kunst, wissenschaft und religion: höre, was einst vom zauber der kunst mir sang die königin der nachtigallen, Orphea Klopstock oden 2, 5 M.-P.; z. der farben Herder 22, 327 S.; z. des gesangs J. M. Miller Siegwart 2, 453; desz ohre zauber war der tüdeske reim Klopstock oden 2, 19 M.-P.; der z. des originals ist unübersetzbar Herder 25, 303 S.; z. des alten glaubens L. Steub drei sommer in Tirol 2, 92; es liegt ... ein fesselnder z. in der bloszen anschauung der mathematischen wahrheiten W. v. Humboldt ges. schr. 4, 44; das schlagwort der kirchenfreiheit übte noch seinen berückenden z. Treitschke dtsche gesch. 5, 302; z. der beredsamkeit auf der kanzel Zimmermann einsamkeit 1, 328; der z. seines (Göthes) ausdrucks Göthe-jahrb. 2, 322; der z. des griechischen W. v. Humboldt an Welcker 102; häufig wird gebraucht der pl.: die goldene jugendzeit mit allen ihren z-n Hoffmann v. Fallersleben ges. schr. 7, 31; es war ein reiz von ganz eigener art, worin alle z. der weiblichkeit vereinigt schienen J. Schreyvogel ges. schr. 1, 30; deine zauber binden wieder, was der mode schwerd getheilt Schiller 4, 1 G.; o welche zauber liegen in diesem kleinen wort: daheim! Geibel ges. w. 2, 62; die freundlichen z. der natur Hölderlin ges. dicht. 2, 88 L.; es schwinden jedes kummers falten, so lang des liedes zauber walten Schiller 11, 16 G.; 33) z., f., circaea, zauberkraut, frz. l'herbe enchanteresse, engl. the enchanter nightshade, atropa belladonna, tollkirsche; das f. geschlecht analogisch nach pflanzennamen auf -e: Grassmann pflanzennamen 88. 44) zusammensetzungen mit z. an zweiter stelle, a) für echten zauber im sinne der modernen völker- und volkskunde: abwehr-, anfangs-, angangs-, bann-, bewegungs-, bild-, bosheits-, diebs-, ernte-, farben-, feld-, fern-, fest-, feuer-, flachs-, fruchtbarkeits-, garten-, geburts-, gegen- (th. 4, 1, 2, 2304), glücks-, hexen-, hühner-, karfreitags-, knoten-, krankheits-, kräuter-, liebes- (th. 6, 59), los- (sortilegium), märchen-, metall-, milch-, mond-, nachahmungs-, namen-, opfer-, pflanzen-, regen-, rest-, runen-, schaden-, schutz-, schwert-, sonnen- (th. 10, 1, 1705), speise-, stein-, sympathie-, thier-, waffen- (th. 13, 325), wasser- (vgl. th. 13, 2555), wetter-, wort-; b) übertragen: buden- (studentisch), farben- (th. 2, 217), feuer- (th. 2, 1779), jugend-, klang-, kleinstadt -.
14476 Zeichen · 353 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zauber

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Zauber , des -s, plur. ut nom. sing. ein selten gewordenes Wort, welches ehedem in folgenden Bedeutungen üblich war.…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Zauber

    Goethe-Wörterbuch

    Zauber [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Zauber

    Schweizerisches Idiotikon · +5 Parallelbelege

    Zauber Band 17, Spalte 110 Zauber 17,110

  4. Spezial
    Zauber

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Zau|ber m. (-s,-) 1 (Reiz) incantejim (-s) m. 2 (Handlung des Zauberns) strinët (-ëc) m. , strinaria (-ies) f. 3 (Magie)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zauber

822 Bildungen · 815 Erstglied · 1 Zweitglied · 6 Ableitungen

Ableitung von zauber

zaubeln + -er

zauber leitet sich vom Lemma zaubeln ab mit Suffix -er, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

zauber‑ als Erstglied (30 von 815)

zauberabend

DWB

zauber·abend

zauberabend , m. , abend voller zauber: Jean Paul w. 20/23, 69 Hempel; wundervoller abend: Hölderlin ges. dicht. 2, 159 L. —

zauberähnlich

DWB

zauber·aehnlich

-ähnlich : z-er schlaf Fouqué bild. 2, 617 ; z-e wirkung ( des mondes ) grafen Stolberg ges. w. 6, 144 ; z-e geschwindigkeit Holtei erz. sch…

zauberamulett

DWB

zauber·amulett

-amulett , n. , ein zauberkräftiger gegenstand, den man als schutz gegen bösen zauber auf der brust trägt, gewöhnlicher nur amulett; bereits…

zauberanblick

DWB

zauber·anblick

-anblick , m. : zauberhaft schöner anblick: der z. ( überschrift ) J. H. Vosz s. ged. 3, 220 ; pl.: Varnhagen an fürst Pückler briefw. 3, 32…

zauberapfel

DWB

zauber·apfel

-apfel , m. , apfel mit zauberischer kraft: Kroks töchtern geb die zauberäpfel ich, die an den dienst des schwarzen Tscharts sie binden Cl. …

zauberapparat

DWB

zauber·apparat

-apparat , m. : Göthe 36, 62 W.; vom photograph. apparat: Holtei erz. schr. 38, 179 ; z. der griechischen liebesbeschwörungen C. A. Böttiger…

zauberarbeit

DWB

zauber·arbeit

-arbeit , f. : 1. zaubergegenstand aus handarbeit: Ritter erdk. 1, 1047 ; 2. bezaubernd schönes werk: R. Wagner ges. schr. u. dicht. 9, 97 .…

zauberarm

DWB

zauber·arm

-arm , m. : welcher glückselige traum hat ihn in seine z-e genommen Lenz sicil. vesp. 20 Weinh. —

zauberart

DWB

zauber·art

-art , f. : es ist disz eine zauberart, wie sie in Romanien aus den ameisen staare machen Lohenstein Armin. 1, 258 b . —

zauberarzt

DWB

zauber·arzt

-arzt , m. , kurpfuscher, der die kranken mit zauberei behandelt: wie denn auch solche hexen und zauberärtzte zu sagen pflegen: wenn das nic…

zauberau

DWB

-au , f. , paradiesische au: Wieland I 1, 383 ak.; pl.: 384; Harries Thomsons jahresz. 6 . —

zauberauflösend

DWB

-auflösend : das heilige, z-e ( salz ) B. v. Arnim an fürst Pückler briefw. 1, 126 ( ist hier noch an die heiligkeit der salzquellen und des…

zauberauge

DWB

zauber·auge

-auge , n. , bezauberndes auge, 1) von echtem zauber: z. der schlange blickt ... in dir (, weib )! Herder 7, 87 S.; dichterisch frei: wenn d…

zauberbad

DWB

zauber·bad

zauberbad , n. 1) eig.: das feuer zu einem z-e musz ... aus einer hölzernen schwelle gesägt werden Laistner nebelsagen 56 ; 2) übertr.: das …

zauberbär

DWB

zauber·baer

-bär , m. , ein durch zauber in einen bären verwandelter mensch: Musäus volksm. 3, 6 Hempel. —

zauber als Zweitglied (1 von 1)

Būdeⁿzauber

Idiotikon

Būdeⁿzauber Band 17, Spalte 110 Būdeⁿzauber 17,110

Ableitungen von zauber (6 von 6)

bezauberen

Idiotikon

bezauberen Band 17, Spalte 111 bezauberen 17,111

bezauberung

DWB

bezauberung , f. fascinatio: bezauberung in einem sonst gesunden gemütszustande ist ein blendwerk der sinne, von dem man sagt, dasz es nicht…

entzauberen

Idiotikon

entzauberen Band 17, Spalte 110 entzauberen 17,110

entzauberung

DWB

entzauberung , f. das leere hatte meine entzauberung in meiner seele zurück gelassen. Wieland 27, 268 .

verzauberung

DWB

verzauberung , f. , den bedeutungen des verbums weitgehend folgend: 1 1) eine durch übernatürliche, jenseitige zauberkräfte bewirkte, auch i…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „zauber". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/zauber/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „zauber". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/zauber/dwb. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „zauber". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/zauber/dwb.
BibTeX
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