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stief

mhd. bis sprichw. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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14 in 11 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

stief

Bd. 18, Sp. 2767
stief- , erstes glied in zusammensetzungen mit den namen der nächsten verwandten, um zu bezeichnen, dasz das verwandtschaftsverhältnis nicht leiblich ist, sondern erst durch wiederverheiratung eines elternteils entstand. herkunft und form. gemeingermanisch, doch für das got. nicht bezeugt: ahd. steof-, stiuf-, mhd. stief-; altnd. stief-, stēf-, mnd. stēf-, mndl. ndl. stief-; afries. stiap-, stiep-; ags. stéop-, engl. step-; altnord. stjúp-, auch stýp-, norw. dial. styv-, altschwed. stiup-, stiuf-, schwed. styf-. ältern. stef-, n. stif beruhen auf entlehnung aus dem mnd. bzw. nhd. häufiger ist jetzt die volksetymologisch von stef- aus gebildete form sted- (zu sted 'stelle'), s. Falk-Torp 2, 1161. — dazu, in selbständigem gebrauch, altnord. stjúpr, m., 'stiefsohn', stjúpa, f., 'stiefmutter'. — in verbindung mit den gewöhnlichen verwandtschaftsbezeichnungen des eltern-, kind- und geschwisterverhältnisses ist stief- in obd., md. und nd. mundarten allgemein. eine ursprüngliche bedeutung 'beraubt, verwaist', eigentlich 'abgestumpft' ist noch überliefert in ags. stéopbearn, stéopcild, 'elternloses, verwaistes kind' (Bosworth-Toller 916a), sowie in den verbalen ableitungen ags. ástíped, bestíped 'der eltern, der söhne, des himmlischen reiches beraubt' (ebda suppl. 53a, 85a), ahd. stiufen, ar-, bistiufen (liberis, filio) orbare, (urbem civibus) viduare' (ahd. gl. 1, 286, 13; 316, 64; 2, 663, 42 u. ö.), frühmhd. dann auch 'der eltern berauben' in werden chint siniu weisen — bestiuftiu 'fiant filii eius orphani' Windberger psalmen 108, 8 Graff. damit stellt sich das urgerm. *steupa- zur wurzel *(s)teub-, *steup- 'schlagen, stoszen', dann 'abhauen, abstoszen, abstumpfen', vgl. altnord. stúfr 'stumpf', stýfa 'abstumpfen, abhauen', mhd. stouf 'becher', eigentlich 'stutzbecher', s. Ehrismann in: beitr. 18, 218 ff., Walde-Pokorny 2, 619, Fick [] idg. wb.4 497, Falk-Torp 2, 1161. die besondere anwendung von *steupa- auf das verhältnis zwischen dem halbverwaisten kind und seinem durch die wiederverheiratung der mutter oder des vaters neu erworbenen elternteil und die verbindung sowohl mit -kind etc. wie mit -vater etc. gehört dem urgerm. an (s. Schrader reallex. 22, 484); weniger allgemein ist die unter den altgerm. dialekten nur für das ahd. bezeugte übertragung auf das verhältnis zwischen geschwistern aus verschiedenen ehen. hier gelten (im sinne der halben, auf die abkunft von einem gemeinsamen elternteil beschränkten geschwisterschaft) auszerhalb des hd. zunächst nur zss. mit halb-, vgl. altnord. halfbróðir; altfries. halfbroder; mnd. halfsusken; mndl. halfbroeder (neben seltenem stief-), halfsuster; mengl. halfbrōþer (ca. 1300), halfsüster (ca. 1205). über die verbreitung von stief- in entsprechenden verbindungen vgl. s. v. stiefbruder und stiefschwester. das im nd. und ndl. seit ältester zeit im auslaut herrschende -f an stelle des zu erwartenden -p ist wohl nicht als entlehnung aus dem hd. (Sarauw nd. forschungen 1, 362) zu erklären, sondern beruht auf assimilation des ursprünglichen -p an den anlautenden spiranten in -vader und übertragung auf die übrigen fälle, vgl. Lasch mnd. gr. (1914) 153; über ähnliche assimilationsvorgänge in den skand. sprachen vgl. Falk-Torp 2, 1161, Torp 739b, Hellquist 894a. nur ganz vereinzelt erscheint im mnd. -p: stiepkindere (ca. 1310) gesch.-qu. d. prov. Sachsen 14, 357 Hertel; über entsprechende formen im mndl. vgl. Verwijs-Verdam 7, 2124. auch die modernen nd. maa. haben durchweg -f, darunter z. b. auch ostfries. stēf- Doornkaat-Koolm. 3, 304b; vgl. dagegen nordfries. stjipp- Schmidt-Petersen 128a, stjap- Jensen 575; westfries. stiep- Hettema id. fris. 471. an stelle des inlautenden diphthongs erscheint spätahd. bisweilen ū, das wohl ü meint, s. Braune ahd. gr. § 49 anm. 1, und auch uo: stufsun ahd. gl. 3, 66, 15 (13. jh.); stuufsun 2, 467, 32 (11. jh.); stuphsun 3, 426, 16 (13. jh.); stuofmuoter 4, 81, 46 (12. jh.). selten später: stuffbruder bei Diefenbach 383c; stufsun ebda 235a. seit der mhd. zeit ist ie gewöhnlich, doch finden sich bis ins 17. jh. dem altobd. iu entsprechende ausweichungen. als ü (vgl. Paul-Gierach mhd. gr. 40) besonders schwäb. und alem., vgl. z. b. stiuftochter (schwäb. 14. jh.) schauspiele d. mittelalt. 1, 152 Mone; stiufsun (1342) urkdb. d. st. Augsburg 1, 376 Meyer; stúffmuotter Elsbeth Stagel 101 V.; stffkind Tschudi chron. Helv. (1734) 1, 115; stüffbrüöderen eidgen. absch. von 1655 bei Staub-Tobler 5, 422. neben gewöhnlichem stief- auch bei Lehman: stüffmütterlein flor. polit. (1662) 3, 161; und bei Luther: stfmuoter 10, 3, 253 W. als eu, bes. im bair., mundartl. oi, ui entsprechend (s. Schmeller-Fr. 2, 737), z. b. steufmuoter Heinrich v. d. Türlin crone 11600 hs. V; stewfmueter Ulr. Füetrer bayer. chron. 164 Spiller; steufchind Erlauer spiele 104 Kummer (daneben auch stefchinder ebda 103); steufmueter (16. jh.) österr. weist. 9, 786, 42. seltener im schwäb.: steufmuoter (1332) Hohenl. urkdb. 2, 333 Weller; steuffvatter (Augsb. 1516) städtechron. 25, 49. seltener als ui: stuiff muoter, stuiff vatter bei Diefenbach 624a. im schwäb. (vgl. Jutz alem. maa. [1931] 104): stuifsun (Augsb. 15. jh.) städtechron. 22, 1; stuifvatter ebda 22, 151. vereinzelt auch als ei: schwäb. steifbruder Zimmer. chron. 12, 119 B. vgl. steifdochter oberd. vocab. 1462 bei Diefenbach gloss. 235a. nd. steifsun, steifdochter (15. jh.) ebda. stief- erscheint zunächst ganz auf die function als compositionsglied beschränkt. in: anus i. stiuf ahd. gl. 2, 470, 31 (zu Prudentius contra Symm. 2, 177) ist als zweites compositionsglied wohl muoter aus matrem (ebda 2, 176) zu ergänzen, vgl. Steinmeyer a. a. o. erst im älternhd. zeigen sich ansätze, stief- aus sonst festen verbindungen zu lösen. so durch anfügung einer flexionsendung: eyn styeffe dochter Diefenbach 235a; meyne ... stiffe muter stadtb. v. Brüx 129 Schlesinger; meyns stieffs sonsz ... kind Luther 10, 2, 281 W.; ebenso 10, 2, 266 W. in einigen kaum voneinander abhängigen fällen hat die formelhafte verbindung frau mutter (s. teil 6, 2807) die alte zusammensetzung stiefmutter gesprengt: bei seiner stief [] fraw muetter Zimmer. chr. 32, 55 B.; zu meiner stief fraumutter A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 3, 529; eine stieff fraw mutter Elis.-Charl. v. Orleans br. 400 Menzel. über den vollkommen selbständigen gebrauch von stief als adj. s. unten 4. bedeutung und gebrauch. 11) dem deutschen stief- kommt von anfang an die auf das besondere verwandtschaftsverhältnis gerichtete bedeutung als hauptbedeutung zu. 1@aa) zu den schon ahd. bezeugten zss. stiefvater, -mutter, -sohn, -tochter, -kind, -bruder, -schwester kommt mhd. nur das vereinzelte stiufkneht 'stiefsohn' wahtelmaere 126 bei Wackernagel altdt. leseb. (1859) 973. synonyme nhd. bezeichnungen sind stiefmama, -papa; ferner mundartlich stiefjunge 'stiefsohn', -mädchen 'stieftochter' Hertel Thür. 235; stiefätti 'stiefvater' Staub-Tobler 1, 586, vgl. Frisius dict. (1556) 1394a. gleichfalls nhd. sind die zusammenfassenden bildungen stiefeltern, stiefgeschwister. — nd. ist stēfmōme, -mōne 'stiefmutter' Schiller-Lübben 4, 396, heute gewöhnlich von stēfmōder verdrängt, s. Schambach Göttingen 208b, vgl. u. stiefmühmchen. 1@bb) seit dem älternhd. auch auf auszerhalb des eltern-, kind- und geschwisterverhältnisses liegende verwandtschaftsgrade angewandt, vgl. z. b. stiefgroszvater, -base, -schwieger, -eidam; doch bleibt der gebrauch im verhältnis zu a stets beschränkt. 1@cc) selten ist die beziehung auf das kebsverhältnis: stif und käbs loco illigitimi quod est Schottel 436; stieff, stiff illegitimus, spurius Aler dict. (1727) 2, 1837a. 22) in allen verwendungen zeigt stief- sehr häufig den pejorativen beisinn des lieblos, hart, ungerecht behandelnden bzw. behandelten, bei übertragener verwendung auch mit verallgemeinerung des falschen, bösen, dem rechten entgegengesetzten überhaupt. dieser beisinn ergibt sich sachlich aus der besonderen art des verwandtschaftsverhältnisses; ob er letztlich auf der ursprünglichen bedeutung von *steupa- 'beraubt, verwaist' (s. o. sp. 2767) beruht, ist nicht zu erweisen. ausgehend von dem pejorativen beisinn erscheint stief- nhd., besonders seit dem 17. jh., in poetischer sprache bildlich oder übertragen in freien, auszerhalb der verwandtschaftssphäre stehenden verbindungen mit der bedeutung zunächst 'einem stiefvater u. s. w. im schlechten sinne vergleichbar oder angemessen', häufiger allgemein 'böse, schlecht'. 2@aa) mit personenbezeichnungen und personificierten abstracten, vgl. z. b. stiefbeherrscher, -glück; ferner: stiefcollege J. B. Michaelis poet. w. (1783) 116; stiefkönig Varnhagen v. Ense tageb. 5, 131; auch stief-Shakespeares 'unwürdige nachfolger Shakespeares' Jean Paul 42 -43, 70 H. 2@bb) mit abstracten, vgl. z. b. stiefgemüt. 2@cc) selten mit sachbezeichnungen, vgl. stiefgewächs, -groschen. 33) in neuerer zeit erscheint stief hin und wieder collectivisch oder abkürzend, als mehr oder weniger selbständiges wort in adject. oder adverb. function, s. auch oben 1 c. 3@aa) im sinne von stiefverwandt. sprichwörtlich im nd.: ock secht men: steef ys selden leef Nic. Gryse leienbibel (1604) 3, 14b; so noch Frischbier preusz. wb. 2, 371a. prädicativ neben dem hilfsverbum sein: (meine tochter) die mir zwar nur stief ist, aber — das weisz die ganze stadt — geliebt wie eine eigne Bauernfeld ges. schr. 1, 167. so auch in der mundart: vom vater sind wir stief ('halbverschwistert'), von der mutter ist sie stief mit mir Spiesz henneberg. 243; dat is man steef 'nicht leiblich' Dähnert pomm. 458b. selten flectiert in attrib. gebrauch: wie gold und silber dort zum spiel mich riefe, ich hörte wenig nur darauf, ich achtete sie als geschwister, aber nur als stiefe Rückert 3, 146. [] 3@bb) stiefmütterlich 2 entsprechend, 'hart, grausam': böses glück, o wehe, wie behandelst du mich stief, nicht als kind aus rechter ehe! Rückert 2, 195; wie meine mutter lieb ich dich, o Mark! mag mich die welt mit meinem lieben necken, du lachst mir hell mit deinen haidestrecken, die selbst der lenz so stief bedenkt und karg M. A. Niendorf die Hegler mühle (1861) 30. vgl. hierzu die zss. stiefgeliebt, -gesinnt, -geworden.
10333 Zeichen · 317 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    STIEF

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    STIEF s. STIUF.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stief

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Stief , ein für sich allein längst veraltetes Wort, welches nur in der Zusammensetzung mit gewissen Verwandtschaftsnahme…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stief

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Stief -, nur in Zusammensetzungen gebräuchlich, bezeichnet das Verwandtschaftsverhältniß, welches in aufwärts und abwärt…

  4. modern
    Dialekt
    Stief

    Lothringisches Wb. · +2 Parallelbelege

    ElsWB ElsWB PfWB PfWB RhWB RhWB Stief- [štíf- fast allg.; šdìf- Ri. Ha. ; štéïf- D. Si. ] in den Zss.

  5. Sprichwörter
    Stief

    Wander (Sprichwörter)

    Stief Stêf öss nich lêf. – Frischbier 2 , 3630. Vom Verhältniss zwischen Stiefältern und Stiefkindern.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stief

323 Bildungen · 314 Erstglied · 9 Zweitglied · 0 Ableitungen

stief‑ als Erstglied (30 von 314)

Stiefbruder

SHW

Stief-bruder Band 5, Spalte 1417-1418

Stiefeltern

SHW

Stief-eltern Band 5, Spalte 1427-1428

Stiefkind

SHW

Stief-kind Band 5, Spalte 1427-1428

Stiefmutter

SHW

Stief-mutter Band 5, Spalte 1427-1428

Stiefsohn

SHW

Stief-sohn Band 5, Spalte 1421-1422

Stiefvater

SHW

Stief-vater Band 5, Spalte 1421-1422

stief...

KöblerMhd

stief... , Adj. nhd. nicht unmittelbar in leiblicher Verwandtschaft stehend, stief... Hw.: vgl. mnd. stēf E.: s. germ. *steupa-, *steupaz, A…

Stiefältern

Adelung

stief·aeltern

Die Stiefältern , sing. car. durch Heirath zugebrachte Ältern, in Rücksicht auf die Stiefkinder, und im Gegensatze der rechten und leibliche…

stiefahne

DWB

stief·ahne

stiefahne , f. , soviel wie stiefgroszmutter, stiefmutter der mutter G. H. Heberlin hist. relat. (1685) 10 . —

stiefahnfrau

DWB

stief·ahnfrau

stiefahnfrau , f. , stiefahnherr, m.: es soll auch kain praitgang ( bräutigam ) ... auf seiner hochtzeit den geladen nit mer dann drei mal z…

Stiefahnherr

DRW

stief·ahnherr

Stiefahnherr, m. Stiefgroßvater bdv.: Stiefaltvater es soll auch kain preitgang ... auf seiner hochtzeit den geladen nit mer dann drei mal z…

stiefaltmutter

DWB

stief·altmutter

stiefaltmutter , f. , stiefaltvater, m.: die stieffkinder, da gleich die rechte kinder vor beeden elttern gestorben gewesen, an ihrer stieff…

Stiefaltvater

DRW

stief·altvater

Stiefaltvater, m. Stiefgroßvater bdv.: Stiefahnherr die stieffkinder, da gleich die rechte kinder vor beeden elttern gestorben gewesen, an i…

Stiefatt

Idiotikon

Stiefatt Band 1, Spalte 586 Stiefatt 1,586

stiefbase

DWB

stief·base

stiefbase , f. , in älterer sprache ' schwester eines stiefelternteils ', s. Stieler stammb. 100 ; Kramer 2 (1702) 970 a . wohl eher zu base…

stiefbeherrscher

DWB

stief·beherrscher

stiefbeherrscher , m. , stiefväterlich harter fürst, s. stief- 2 a: nachdem dich ( Neapel ) jetzt nicht mehr ein unterkönig drücket ..., der…

stiefblick

DWB

stief·blick

stiefblick , m. , böser, verderbenbringender blick, s. stief- 2 b: du brüderlicher noch, als brüder sind zu nennen! hat uns denn also bald e…

stiefbruder

DWB

stief·bruder

stiefbruder , m. , seit ahd. zeit bezeugt, s. unten 1. mnl. nl. stiefbroeder; mengl. stēopbrōthir ( ca. 1440), engl. stepbrother; älter dän.…

stiefbruder,

FWB

1. ›Stiefbruder, Bruder aus 1 gemeinsamen Elternteil, Halbbruder‹ oder (aus den Belegen kaum entscheidbar) ›nicht verwandte männliche Person…

Stiefbruderenkelin

DRW

stiefbruder·enkelin

Stiefbruderenkelin, f. Enkelin des Stiefbruders (I) [der mann soll nit haben sein] stiefbruder- oder schwestertochter oder -enicklein 1563 K…

Stiefbruderkind

DRW

stiefbruder·kind

Stiefbruderkind, n. Kind des Stiefbruders (I) das die stieffbruͤder ir yeder ein erbteil nemm nach den houptern, aber die stieffbruͤderskind…

Stiefbrudersohn

DRW

stiefbruder·sohn

Stiefbrudersohn, m. Sohn des Stiefbruders (I) [das weib sol nit haben iren] stiefbruder- oder schwestersohne 1563 Kurpfalz/Sehling,EvKO. XIV…

Stiefbrudertochter

DRW

stiefbruder·tochter

Stiefbrudertochter, f. Tochter des Stiefbruders (I) [der mann soll nit haben] stiefbruder- oder schwestertochter 1563 Kurpfalz/Sehling,EvKO.…

Stiefbrueder

ElsWB

stief·brueder

PfWB LothWB RhWB Stiefbrueder m. Halbbruder Ensish. Logelnh. U. — Idiotikon Schweiz. 5, 422.

stief als Zweitglied (9 von 9)

geistestief

DWB

geiste·stief

geistestief , tiefen geistes: prof. v. Köstlin schilderte in einer gedankenreichen und geistestiefen rede das wesen und die bedeutung Hölder…

grabestief

DWB

grabe·stief

-tief : grabetief Denis lieder Sineds d. barden (1772) 254 ; grabtief Scheffel ges. w. (1907) 3, 51 . c c) in substantivischen, seltener adj…

haustief

DWB

haus·tief

haustief , adj. und adv. : hier steckt was, riechs so halb und halb. heraus soll mirs, lägs auch haustief begraben. Fr. Müller 3, 199 .

lebenstief

DWB

leben·stief

lebenstief , adj. : um mir die schmerzen der lebenstiefen verwundung nicht zu erneuen. Tieck Cerv. 1, 396 .

mannestief

DWB

manne·stief

mannestief , mannstief , adj. tief nach dem masze eines ausgewachsenen mannes: was aber nit schwimmen konnte, lag manns tief unter dem wasse…

nagelstief

DRW

nagel·stief

nagelstief, adj. mit Vorstufen des Kompositums von Wunden: so tief wie ein Nagel (I) (dh. das Fingerglied mit dem Nagel), als Kriterium für …