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kux

mnd. bis sprichw. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

kux m.

Bd. 11, Sp. 2911
kux, m. besitzantheil an einem bergwerke, bergtheil. II. Die formen. I@11, I@1@aa) das heute herschende kux schon seit dem 16. jh.: darausz erfolget, das kux oder bergkwerk bawen auch ein ehrliche und selige narung und gewerbe ist. Mathesius Sarepta 5b (vgl. kuxbauer); bei teufeln und warsagern rath fragen und in die barill sehen (vgl.krystall 2, c), darnach ein gebeude anstellen, oder auf gespenst und des bergmendels gerümpel kux bawen ist christlichen leuten nicht zu rathen. 38a; wenn er (der bergmann) .. kux kaufen, stechen und partiren wil. 39a; wie man schon zeitlich nicht allezeit wahr an wahr gestochen (tauschhandel), wie heut noch ... im kux partiren geschicht. 62b; in der 6. predigt schildert er die anlage eines neuen bergwerks, darin u. a.: beweiset sich der (versuchte) gang ... so bestettiget er und leszet es im ins bergbuch verschreiben, macht ein gewerkschaft auf 128 kux, davon 4 erbkux und 2 zu kirch und spital gehören, die man etwan die heiligen kux genennet, und antwort sie ins gegenbuch. 64a; mancher hat seine nahrung von seinem handwerk, aber er ... will es besser haben, wird ein cüster oder schulmeister, keuft kux, gehet darüber dux (vgl. unter b). Mathes. Syrach 1, 71b; so ward ein neuer schatz ihm täglich kund gemacht, bald was sein kux, bald was sein schiff gebracht. Gellert 1, 278 (das glück u. die liebe). I@1@bb) natürlich auch kucks Frisch 1, 554b, s. z. b. II, 1, auch unter kuxbauen, und nicht verschieden in der aussprache ist kuchs: ich solt mein antheil daran haben, wenn ich etlich kuchs lösen (kaufen) wolt und zubusz geben wie ich solt. Rollenhagen Froschm. M 3a (1, 14); (so und so viel) auf einen kuchs quartalausbeut. M 3b; schankten sie mir selbst gar umbsunst zum anfang drithalb kuchs ausz gunst, und schwuren bei S. Georgens pferd, sie weren hundert thaler wert. das., und als endlich der so beschwindelte selbst in die hütten geht um nach seinen erzen zu sehen, da versteht er auf einmal auch das latein der pochwerke dort (vgl. von der mühlradsprache J. Grimm bei Haupt 4, 512): sagen all pochwerk 'bawstu hie kuchs, so geht dein geld in duchs, in duchs'. die belg riefen auch für dem ofen 'hie gilts hrauszer aus haus und hofen'. M 5a, jener spruch der pochwerke als sprichwort alter 'bergwerker' bei Henisch 761, 48 (oben 2, 1496), s. dux gehen unter a, dem heutigen pleite gehn entsprechend; das er vors erste kuchse baut und fremden kerln das sein vertraut. Pape christ. hominis sors F 5a; eine jede gewerkschaft ... soll fürohin in 136 kuchse oder portiones getheilet sein. Veith 312 aus der clevischen bergordnung von 1766. I@1@cc) zur form ist noch zu erinnern, dasz der pl. meist stark, selten schwach erscheint, jenes meist ohne, selten mit umlaut; s. kux pl. unter a (jetzt kuxe), kuchs, auch kuchse unter b; kuxe z. b.: jungfern, die zu rechter zeit eckels halber nicht gefreit, sind wie kuxe, die verstanden. Picander 3, 433. mit umlaut küxse Veith 312 aus der churköln. bergordn. v. 1669 (daneben kuxse das. 311). In schwacher form: bestehen bei einer gewerkschaft nur 10 kuxen, so repräsentirt jeder kux  des ganzen. Veith 311, österreich. vom jahre 1854; so viel als .. ein fleisziger besitzer .. ohne lotterien und kucksen [] darauf (auf dem hofe) gewinnen kann. Möser phant. 2, 215. Einzeln auch ein fem. kuxe, österr., z. b.: geht eine kuxe an einen andern inhaber über, s. Veith 311, schon bei Ludwig 269 die bergkuxe, a mine-action (aber kux m. 1094), kuxe f. une mine Frisch franz. wb. 2, 350. I@22) Die endung von kux ist aber eine eingeschrumpfte. I@2@aa) hinter kucks zunächst liegt kuckes, auch als pl., 16. jh. u. s. w.: ewer stein, dr. Jonas, der macht euch munter und sorgfeltig, ist auch nützer denn zehn kuckes. Luthers tischr. 226b; würde sich in rechnung befinden, das von silber ... überlaufes verhanden, das auf einen kuckes oder zweidreistail (32. theil) zwene gulden (entfallen), die sullen ausgetailet werden. Veith 311 aus einer urk. von 1544; kuckes verkaufen oder kaufen. das. aus der Joachimsthaler bergordnung von 1548. I@2@bb) aber auch kuckis, 16. jahrh.: in summa, es wurden die leute auf geredt, also dasz das (alaun-)bergwerk dahin kam, dasz ein kuckis 100 gülden, auch der gemeine kauf umb 180 thaler verkauft ward. Thurneisser alch. 1, 74. vgl. guggis unter 3, b. I@2@cc) am ältesten jedoch kuckus u. ä., bis ins 15. 14. jh. zurück, und noch im 17. jahrh.: kukus, bergteil Stieler 2268, kukkus Schottel 449a (erbkuks 510a); reiche leut, die hatten haus und hof .. voll, die ranten auf ihren gäulen und kutschen den kucküssen und alchumistischen schmelztiegeln zu, wolten berge versetzen und gold backen. Philander 1644 s. 710 (2, 156); partes fodinae, deel edder kuckus. Chytraeus c. 15; partes cuniculi, teil oder kuckus. Agricola bei Dief. 162c; cuniculus, foramen sub terra occultum, ein kuckusz. Trochus L iijb (neben fodina, ein schacht, vgl. am ende); uns hat N. M. vorbracht, wie L. S. ym .. eyn kukus zcu sente Niclaus .. vorkauft .. aber der kukus hette ym biszher nicht mogen gewert noch geschriben werden, und uns gebeten ym forderlich zcu sein, das er des teils mochte gewert werden. Veith 311, sächs. urk. von 1478. lat. cuccus das. aus einer böhmischen urk. von 1327 (neben schichta): unam partem unius schichtae, quae sedecima pars dicitur, quam in nona parte fabrili nobiscum in cuccis habere dignoscuntur. s. auch erbkuckus Veith 309. I@33) Mit g- erscheint es oberd., wie norddeutsches k- oft. I@3@aa) gucks Veith 256 (17. jh.), öfter guckes: guckesbergwerk Garg. 187a (Sch. 345); darvor hat ir herzog Moritz von Sachsen, der churfurst, achthundert daler für die erst nacht ... geschenkt, und so er die abenteur oft het treiben wellen, het es ain besonder berkwerk erfordert, dann er het alle nacht ain guckes vergucket. Zimm. chron. 4, 10; allen gewerken .. so auf unsern bergwerken wohnen und nahmhafte theil, als 16 guckes oder theil in einer oder mehr zechen bauen ... Schm. 2, 27, vom jahre 1600. I@3@bb) wieder auch guggis (wie kuckis): zu verhüten, das nicht trugsame guggis verkäufer oder krenzler sie betriegendt. Bechius 23; der viel guggisz hat, derselbig musz viel zubusz geben. 67 (Veith 256). auch guckas, bair. 16. jahrh.: wan (denn) guckastheilung dem bergwerk nicht fürderlich sind. Schm. 2, 27 (vgl.duckas gleich ducks 2, 1496 unten). I@3@cc) und guckus, guggus: der guckusz manchen tribt von husz. Brant narr. 102, 56, in zusammenhang mit einer klage über die alchemy, mit der mancher sein geld 'verpulvert' (s. Philander u. II, 3, c); guggus Veith 256, urk. von 1530, aus Böhmen; partes fodinae, theil oder guckus. Golius c. 15; dasz er nicht mehr dann 128 thail oder guckhus austhaile. Schm. 2, 27 aus Lori bergr. IIII. Bedeutung und gebrauch. II@11) der kux, im hauptbegriff der heutigen actie entsprechend (bei salzwerken koth sp. 1884) ist ein antheil an dem gesamtwerte oder gewinn des bergwerks, und zwar von alters her der 128. theil (der aber wieder getheilt werden kann), vgl. bei Veith 308 aus einem bergbüchlein v. 1534: gedunkt dich, das ein kucks ein sunderlich abgeteilt ort im berge sei? (vgl. am ende) alsdann würd die gleiche der lag (darlage, einzahlung) oder zubuosz gar ungleich genutzet. sunder ein kucks ist ein hundert acht und zweinzig theil alles des das dem bergkwerk zuogehört, und also ist das bergwerk nach einer beqwemen abteilung geteilet in vier schicht ... und in hundert acht und zweinzig kucks u. s. w. Erst neuerdings wird auch da das sog. decimalsystem durchgesetzt, s. Veith 312; nach dem preusz. berggesetze von 1865 müssen der kuxe 100 sein (oder 1000), dem dann u. a. [] Sachsen, Baiern in de. hauptsache nachfolgten. Von älteren abweichungen von der zahl 128, wie 130, 132, 134, s. Veith 312. von dem kux der als der 32. theil erscheint (I, 2, a) s. III, 1; sonst hat die schicht, deren 4 sind, 32 kuxe, s. Veith 410. II@22) die kuxe haben nach art und zweck besondere bezeichnungen, deren Veith 308 ff. nicht weniger als 25 aufführt; ältere sind namentlich: erbkux, der dem eigenthümer des grundes gehört, meist als freikux, auch grundkux, ackerkux genannt; freikux, der von kosten und zubusze frei ist; kirchenkux, spitalkux, freikux für kirche und spital des bergortes (auch heilige, bei den 'weltkindern' aber pfaffenkuxe Veith 310 aus Melzers chron. von Schneeberg); ebenso von ihrem zwecke stadtkux, armenkux, schulkux, knappschaftskux, gleichfalls freikuxe; zubuszkux, der zubusze zahlen musz, u. a. II@33) redensarten mancherlei. II@3@aa) z. b. kux bauen vom inhaber eines kuxes, das bauen des bergmanns auf ihn übertragen, die ältesten inhaber waren eben die bergleute selber (s. I, 1, a), vom spätern gebrauch s. z. b. das Chemn. bergwerksl. 351b; kux liegen lassen, aufhören zu bauen. 352a (der kux als wirkliches stück des bergwerks gedacht); kux verstehen lassen, 'wenn man seine zubusze nicht zu rechter zeit abführet, so werde sie ins retardat gesetzet'. 353a (retardatkux Veith 311, vgl. Picander unter I, 1, c); kux setzen, ein eigenthümlicher alter gebrauch kuxe zu verhandeln, s. das. 352b. II@3@bb) hier erklärt sich wol auch die redensart in guckes gehn, zu grunde gehn Schmid schwäbisches wörterb. 248 aus Gmünd, sächsisch in kux gehn oder kux gehn, bair. entstellt in gunkes gehn Schmeller 2, 27 (das anschlusz findet unter kunkelfusen, s. besonders 3, b), d. h. 'drauf gehn', von dem was man einzahlt, einschieszt auf oder in seinen kux ('hinein steckt') und das keine ausbeute bringt. wie viele versuchung zu solchem mühelosen reich werden wollen sich einst an den bergbau knüpfte und wie sie von schwindlern ausgebeutet wurde, das zeigt z. b. aus dem 16. jahrh. das unter I, 1, a angezogene cap. aus dem Froschmeuseler und schon aus dem 14. jahrh. das märe vom feldbauer (Germ. 1, 346 ff.). auch das 3, 160 unerklärte einbüszen könnte so von kuxinhabern herrühren, von eingezahlter zubusze (vgl. auch sp. 1677 unten), von gemachter auslage der handwerker z. b.: bszt der arm man sein eigen gelt ein zuo seiner arbeit ... H. Sachs dial. 47, 21. II@3@cc) auch das vergucken unter I, 3, a ist ein solches einbüszen durch guckes, verschwenden mit kuxen, auch verkucken: das ich nach solchen bubenstücken (des kuxkränzlers) drei tausend gülden musz verkucken. Froschm. M 4b; scharreten (als kuxinhaber) und schmelzten (mit alchimisterei) so lang, bisz sie söller und keller, thaler und heller, beutel und ketten verkuckt und verpulvert hatten. Philander 1644 s. 710 (zu verpulvern s. Brant 102, 59); auch verkucksen o. ä. wird nicht fehlen. IIIIII. Zur geschichte des wortes. III@aa) das auftauchen oder eindringen des ausdrucks läszt sich vom 16. jahrh. rückwärts ungefähr verfolgen. im j. 1597 ist die kuxeintheilung der würtemb. bergordnung noch fremd, im jahre 1553 ebenso der österr., 1550 der bambergischen (Veith 312). im jahre 1521 wehrt sich eine bair. bergordnung, von Erbendorf, dagegen: der schichtmeister soll ein vleiszig aufsehen haben, das er nicht mer zu einer gruben dann zwen und dreiszig tail mach, und nit anders schreib (beim einschreiben ins bergbuch, s. unter I, 1, a) dan ein teil, ein halben teil, ein vierteil und kainen guckes schreib. Schmeller 2, 27 aus Lori bergr. 170a, vgl. aus demselben 146b bei Veith 491. der viertheil solcher 32 theile ist eben gleich einem guckes, und teil war der ältere ausdruck, schon im märe vom feldbauer oft, z. b. 72. 349. 357 (teil koufen, wie kuxe kaufen), s. Germ. 1, 354, nur dasz der teil urspr. viermal mehr als ein kux, der 32. theil einer grube oder zeche war (s. Veith 491, ackertheil 310); doch wird es später wirklich auch gleich kux gebraucht, s. Veith 490, kirchentheil gleich kirchenkux 310, stadttheil stadtkux 311, vgl.guckes oder theil I, 3, a, kukus nachher teil genannt I, 2, c (1478). aber umgekehrt erscheint auch der 32. theil als kuckes I, 2, a, sodasz der alte und der neue ausdruck einzeln auch getauscht haben. im Erzgebirge, dem das märe vom feldbauer vermutlich angehört, war danach kux im 14. jh. noch fremd, in Böhmen aber schon gebräuchlich (I, 2 am ende). III@bb) den leitfaden für die geschichte des begriffes rückwärts geben gewiss die zahlen an die hand. bei den 128 könnte man an das altgerm. groszhundert, d. i. 120, denken (s. Dietrich in Haupts [] zeitschr. 10, 230), das auf 128 angewachsen wäre durch die freikuxe, wenn deren urspr. 8 wären; aber es scheinen doch nur 6 und mit den '2 zu kirch und spital' unter I, 1, a nicht je zwei gemeint, wie das aus Schneeberg bei Veith 310 deutlich ist. Die 128 kuxe werden eine weiterbildung der ältern 32 theile sein, die einen gewissen vortheil mit sich brachte, der dann das durchdringen der kuxeintheilung erklärte. der schon im 14. jh. erkennbare drang nach bergwerksgewinn und der damit getriebene betrug sind wol der grund davon, dasz man einmal von seiten der behörden die neue theilung abwehrte, die den schaden auch in ärmere kreise eindringen liesz und damit wol auch gröszere unredlichkeit in den betrieb des baues, was in der Erbendorfer bergordnung von 1521 gemeint sein mag mit wan guckesteilung (pl.) dem berkwerk nit forderlich sein Lori 146b (Veith 491), anderntheils der grund davon dasz das neue doch siegte. III@cc) das neue erscheint nach den zeugnissen als von Böhmen ausgegangen (wie das Veith 311 als bestimmt angibt, nach böhm. schriftstellern), und dazu stimmt das sprachliche. der kux heiszt czech. kukus, doch auch kus, genauer kus horní, d. i. 'bergtheil', wie der kux bei uns auch heiszt; kus aber ist slavisch, altsl. ksŭ m. stück, bruchstück, theil, kroat. serb. kus (Mikl. 329b), böhm. eben im bergwesen auch sonst verwendet, kukus erscheint als steigerung durch reduplication, die auch dem slav. nicht fremd ist, wie Schmeller2 1, 887 eben zu guckes beispiele sammelte aus dem böhm., vgl. auch kitzeln I, 3, b; böhmisches im bergwesen zeigt z. b. auch kutten, während umgekehrt sonst viel deutsches im böhm. bergwesen ist, z. b. šichta schicht. Eigen ist, dasz dieser ursprung schon im 16. jh. in Böhmen selbst vergessen war: wie ein mann, der Kux genant, eim 128. theil einer zechen den namen sol gegeben haben, wiewol andere disz wort kukus vom kuck herausz füren (ducere, 'ableiten') wöllen. Mathesius Sar. 109a, was sich dann in den wbb. fortschleppt bis ins 18. jh.; Kux als name besteht übrigens wirklich noch, nach der zweiten erklärung, durch die auch des Trochus erklärung unter I, 2, c begreiflich wird, musz aber doch wol auch ein grubentheil selbst so genannt gewesen sein. böhm. kukus wird auch als erzhaltiger berg angegeben.
14642 Zeichen · 343 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kuxM., N.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    kux , M., N. Vw.: s. kuckes

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kux

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Kux , des -es, plur. die -e, ein altes Wort, welches ehedem ein jedes Theil, ein Stück eines Ganzen bedeutete, aber …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kux

    Goethe-Wörterbuch

    Kux in amtl Zshg a bergm: (durch Kauf eines entspr Wertpapiers erworbener) Anteil an einem Bergwerk; im Zshg mit der Fin…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kux

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kux (früher Kuckus, Kuches etc., v. böhm. kukus ), ein bestimmter ideeller Anteil an dem einer Gewerkschaft gehörigen ge…

  5. modern
    Dialekt
    kux

    Rheinisches Wb.

    kux s. kucks.

  6. Sprichwörter
    Kux

    Wander (Sprichwörter)

    Kux 1. Bawestu kuchs, so gehet dein gelt in duchs. – Petri, II, 31; Henisch, 761, 50. »Sagen die Pochwerck.« 2. Mancher …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kux

38 Bildungen · 20 Erstglied · 16 Zweitglied · 2 Ableitungen

kux‑ als Erstglied (20 von 20)

kuxbauen

DWB

kux·bauen

kuxbauen , n. betheiligung an einem bergbau als kuxinhaber ( s. kux bauen unter kux II, 3, a ); wem gott mit fischen und jagen, auch kucksba…

kuxbauer

DWB

kux·bauer

kuxbauer , m. der kuxe baut ( s. das vorige ): Reinick wird ein kuchsbawer. Rollenhagen Froschm. Eee iij b ( register ).

Kuxen

Herder

Kuxen , Antheilrechte an Berggewerkschaften, in einem ähnlichen Verhältniß wie Actien zu Actiengesellschaft.

Kuxenfieber

RhWB

kuxen·fieber

Kuxen-fieber -ew- ebd. n.: zu grosse Neigung zum Schürfen u. Handel mit Kuxen.

Kuxer

RhWB

Kuxer Sg. u. Pl.: Kuxenhändler.

Kuxerich

RhWB

kux·erich

Kuxerich Siegld Sg. t. m.: scherzh. einer der sich mit Schürfen oder Bergwerksgeschäften abgibt.

Kuxhaven

Meyers

kux·haven

Kuxhaven ( Cuxhaven ), Stadt und Hafenort im Hamburger Amt Ritzebüttel, links an der Elbmündung, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Harburg-K.…

kuxkränzler

DWB

kux·kraenzler

kuxkränzler , m. s. DWB kränzler , vgl. Veith 312 , bes. 297, wonach kränzel (2) als club zu grunde zu liegen scheint, besonders nach dem mi…

kuxlohn

DWB

kux·lohn

kuxlohn , m. kuxlohn davon bringen, sich umsonst bemühen, oder eine nase hohlen Chemn. bergw. lex. 352 a , kuxlohn davon tragen Veith 311 , …

kuxpartierer

DWB

kux·partierer

kuxpartierer , m. einer der auf eigne hand, unvereidigt ( s. u. DWB kränzler ), betrügerisch kuxe verhandelt: die kux-cränzler wurden .. öff…

kuxpreiszettel

DWB

kux·preiszettel

kuxpreiszettel , m. zettel mit den ungefähren preisen aller kuxe, der monatlich vom bergamte als auszug aus dem gegenbuche ausgegeben wurde.…

kuxschein

DWB

kux·schein

kuxschein , m. urkunde die einem gewerken ( kuxbauer ) über seinen kuxbesitz auf grund des gewerkenbuches aus- und zugestellt wurde, s. Veit…

kuxschicht

DWB

kux·schicht

kuxschicht , f. eine zwölfstündige oder lange schicht, s. Veith 407 ; also wie kuhschicht.

kuxtheil

DWB

kux·theil

kuxtheil , m. : es muszten diejenigen, welche mit einander cränzeln wollten, beide auf einerlei grube kuxtheile haben ... und es muszte jede…

Kuxzahlung

GWB

kux·zahlung

Kuxzahlung (in Raten zu begleichender) Kaufpreis für einen Bergwerkanteil (sowie eventuelle Zubußen, auf die Gewerken umzulegende Zahlungen …

kux als Zweitglied (16 von 16)

Armenkux

DRW

armen·kux

Armenkux "ein Freikux für die Armenkasse des Bergortes" Veith,Bergwb. 308 Faksimile

Ausbeutekux

Campe

ausbeute·kux

Der Ausbeutekux , des — es, Mz. die — e, in den Vergwerken, ein Kux, der an einigen Orten dem Schichtmeister von den Ausbeutezechen noch übe…

Ausbeutkux

DRW

Ausbeutkux I der gewöhnliche Kux im Gegensatz zum Freikux daß jede zeche in 132 kuxe vertheilet werde, und also 128 außbeuth kuxe auf einer …

erbkux

DWB

erb·kux

erbkux , m. sors metallica hereditaria. Frisch 1, 230 a .

freikux

DWB

frei·kux

freikux , m. den die gewerke auf ihre kosten frei bauen.

gewerkenkux

DWB

gewerken·kux

gewerkenkux , m. : gewerkenkuxe, share in a mine. Hilpert 1, 464 a ; gewercken-kuxe, iedweder gewercke hat die macht, seine eigene berg-thei…

heiligenkux

DWB

heiligen·kux

heiligenkux , m. kux der einer kirche zu gute gebaut wird. miner. lex. 292 a . statt dessen auch heiliger kux. Veith bergwörterbuch 310 .

holzkux

DWB

holz·kux

holzkux , m. kux der von den zechen dem landesherrn für unentgeltliche lieferung des holzes frei und ohne kosten verbaut wird. Jacobsson 2, …

kirchenkux

DWB

kirchen·kux

kirchenkux , m. kux als kirchengut, antheil einer kirche an einem bergwerke. Frisch 1, 516 b . Adelung.

rasenkux

DWB

rasen·kux

rasenkux , m. vom bergbau noch unberührtes ( unverfahrenes, unverschrotenes ) feld, bei welchem die kuxe gewissermaszen noch in der erde ( u…

schichtkux

DWB

schicht·kux

schichtkux , m. im bergbau der vierte theil einer zeche (= 32 kux ), auch schicht schlechthin ( s. schicht 6, a ). Frisch 2, 176 c .

schulkux

DWB

schul·kux

schulkux , m. von betriebskosten freier antheil an einem bergwerk, dessen reinertrag einer schule zu gute kommt. Scheuchenstuel 218 . Veith …

Stadtkux

DRW

stadt·kux

Stadtkux, m. einer Stadt (III) (als Freikux) zustehender Anteil an einem Bergwerk (IV) bzw. der hieraus erwirtschaftete Gewinn; idR. der Sta…

Ableitungen von kux (2 von 2)

Kuxe

PfWB

Kuxe f. : ' Bergwerksanteil ', Kux (kugs). »Vor 150 Jahren und noch weiter zurück herrschte ein anderes Geld- bzw. Wucherfieber, man spekuli…

verkuxen

DWB

verkuxen , verb. eigentlich im bergbaue verschwenden ( s. o. th. 5, 2913, 3, c ), dann übertragen: wie man alte bücher studirt, in der absic…