Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Kux m.
Kux m.
Kux m. ‘Wertpapier über einen Anteil an einem Bergwerk’, frühnhd. (omd., 15. Jh.) guckes, gucks, kucks, ku(c)kis, ku(c)kes, kukus bezeichnet den ‘128. Teil am Besitz und Gewinn einer gewerkschaftlichen Grube’. Herkunft ungeklärt. Die Annahme einer Entlehnung aus atschech. kūsek (tschech. kousek) ‘Stückchen’, Deminutivbildung zu atschech. tschech. kus ‘Stück’, ist umstritten und ungewiß, vgl. Tschech. Lehnwörter (1966) 132. in: Modern Language Notes 76 (1961) 336 f. will (wenig überzeugend) den Ausdruck an gucken ‘sehen, blicken, hervorsehen’ (s. d.), nordd. auch kucken, anschließen, indem er von einer Verwendung im Sinne von ‘irgendwohin blicken, um sich wißbegierig über etw. zu informieren, Ausschau halten, auf der Lauer liegen nach Geldgewinn’ ausgeht.