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saum

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

saum m.

Bd. 14, Sp. 1905
saum, m. der umgelegte und genähte rand eines stückes zeug, rand überhaupt. eine ableitung zu indogerm. siuyô, ich nähe, das in sanskr. svyati, lit. siuvù, altslav. šij, lat. suo, und innerhalb des germanischen in goth. siujan, altn. sýja, n. sye, schwed. sy, ags. séowian, síewian, engl. sew, altfries. sia, neufriesisch sîje, seie, sêje (ten Doornkaat Koolman 3, 257a), ahd. siuwan, mhd. siuwen vorliegt (vgl.säule 'ahle' und Fick4 1, 141). über die bildung vgl. Grimm gramm. 2, 145. eine ältere ableitung gleicher bedeutung ist erhalten in lapp. sawe (s. zeitschr. f. d. alterthum 7, 185). das wort selbst geht durch alle germanischen sprachen, nur im goth. unbelegt; altn. saumr, n. schwed. söm, ags. séam, engl. seam, altfries. sam (Richthofen 1000a), mnd. sôm (Schiller-Lübben 4, 289a), holl. zoom, ahd. mhd. soum. die abweichungen beschränken sich im wesentlichen auf die verschiedene gestaltung des diphthongs: ahd. saum, soum, suom, sôm, sûm Graff 6, 62, mhd. nhd. fimbria, saum, som an einem cleid, hd. saum, saume, seume, seyme, soum, sam, same, nd. som, soem, zoem, zerkæfert saum Dief. gloss. 235c, lacinia, soum oder ort .. sam (same) an einem klaide 315a, limbus, hd. saum, seym, seyme oder schoisze, zaume oder schusze .., sam, zoem, soen 330a, ora, hd. saum, sauem, eyn saume der kleydir, same, som, soem, en zom 398c, same auch im voc. von 1482 bei Frisch 2, 152c. in neueren mundarten: soum Hunziker 244, sâm Schm. 2, 279. Schöpf 579. Lexer 212, sôm, soom cimbr. wb. 234b, nd. sôm, soom brem. wb. 4, 918. Schütze 4, 158. Danneil 201b. Woeste 248a, sâm, sôm, sûm (locc. soem) Schambach 179a, söme, sȫm ten Doornkaat Koolman 3, 256b, vgl. zum ganzen Kluge 292a. Weigand 2, 531. Skeat etymol. dict. 537a. vereinzelt übergang in die schwache flexion, so bei Schweinichen (s. 1, b). 11) die ursprüngliche bedeutung ist, der herkunft entsprechend, 'naht'. sie herrscht im engl. (ags. séam, davon séamere 'schneider', fem. séamestre 'näherin', neuengl. seamster und seamstress), [] und, neben saum in unserem sinne, in den nordischen sprachen (vgl. altnord. plur. saumar näharbeit, at saumum sitja Cleasby-Vigfusson 515b). das deutsche im engeren sinne kennt diese bedeutung nicht mehr, sondern nur die eingeschränkte: der rand eines gewandes oder stückes zeug, der umgelegt und dann festgenäht wird, um das einreiszen und herausziehen der fäden zu verhindern. Jacobsson 3, 525b. dann auch der durch borten, besatz oder sonst geschützte rand, sowie rand eines zeugstückes überhaupt (vgl.beleg, gebräme). saum ora vestis, saum, beleg, fimbria, limbus, instita Dasypodius, fimbria, praetexio, bord, frange Schottel 1392; saum (ein beleg oder endbort an kleidern) Helber syllabierbüchl. 30, 12 Röthe; und sihe, ein weib, das zwelff jar den blutgang gehabt, trat von hinden zu jm, und rüret seines kleides sawm an. Matth. 9, 20; ey, lasz mich nur an den saum deines kleyds greiffen. Garg. 240a; ich fuhr darnach (nach dem hinuntergeworfenen bauern beim schach) und rührte im aufheben den saum ihres kleides. Göthe 8, 50; die prinzessin verbarg ihre verlegenheit durch das spiel ihrer schönen hände mit dem saume des schleiers. Musäus 1, 111 Hempel; es ziehn sich um den arm manchetten, die Braband auf dem saume schmückt. Zernitz moral. u. schäferged. 132; lasz ihre hand, die zärtliche, mich fühlen, den schatten nur von ihres mantels saum, und in das leben tritt der hohle traum. Schiller 11, 210; und eine weisze fahne lasz mich tragen, mit einem saum von purpur eingefaszt. jungfrau von Orl. 1, 10. inbesondere. 1@aa) sehr oft bezeichnet saum den untern rand des gewandes: saum oder beleg zuo underst am kleid, peniculamentum Dasypodius; und unten an seinem saum (von Aarons leibrock) soltu granatepffel machen von geler seiden, scharlacken, rosinrot, umb und umb. 2 Mos. 28, 33; des jars da der könig Usia starb, sahe ich den herrn sitzen auff eim hohen und erhaben stuel, und sein saum füllet den tempel. Jes. 6, 1; umb der menge willen deiner missethat, sind dir deine seume auffgedeckt, und deine schenckel (mit gewalt) geblöszet. Jer. 13, 22; ir unflat klebt an jrem saum. klagl. 1, 9; Jesaia dem propheten das geschach, das er im geist den herren sitzen sah, auff einem hohen thron in hellem glantz, seines kleides saum den chor füllet gantz. Luther 8, 365b; es klebt ihr (Jerusalem) an dem saume der unflat ietzund noch. Opitz 3, 31; die hoffnung offt mir unverhofft den saum weist ihres kleides. Harnisch 155; ach, so süsze kann wohl kaum Aaronis leibrock klingen mit den cimbeln an dem saum! wunderh. 1, 510 Boxberger; durch der wünsche dornenland wandle leicht geschürzten saumes. Rückert ged. 1, 303. 1@bb) so in der redensart: jemandem auf den saum treten (vgl.auf die hacken treten); übertragen mit bezug auf ein frauenzimmer, sich nahe zu ihr halten, ihr den hof machen: spricht die eine wittwe zu .. ihrer schwester Ursula: 'der Schweinichen tritt dir wohl auf den saumen, du magst ihn wohl wieder lieb haben?' darauf sie im beisein meiner schwester sagt: 'die junker dürfen mir nicht auf den saumen treten, ich mag keinen nehmen.' Schweinichen 1, 70; derselbige (schreiber) hatte also aufgewartet und der jungfer Ursen auf den saum getreten, dasz sie in wenig wochen nach diesem einen jungen sohn gehabt. ebenda (anders erklärt bei Weinhold 80a, vergl. die dort angezogenen stellen). 1@cc) mundartlich (holstein.) soom auch für den schmutz, der unten an den weiberröcken haftet und sie gleichsam einfaszt. Schütze 4, 158. 1@dd) während bereits in den angeführten stellen saum sich der bedeutung 'gewand' nähert, so steht es zuweilen geradezu in diesem sinne: palla ... saum, som Dief. gloss. 407a. vgl. auch: blüte gossen ihr die bäume auf die locken, auf die säume, auf die wang' und weisze brust. Voss 5, 143. 22) weiterhin in freierer verwendung als 'rand' überhaupt; zuweilen von rand geschieden, so dasz dieses die grenzlinie, saum einen breiteren, längs des randes laufenden streifen bezeichnet: diejenige farbe, welche bei verrückung eines bildes vorausgeht, [] ist immer die breitere, und wir nennen sie einen saum; diejenige farbe, welche an der gränze zurückbleibt, ist die schmälere, und wir nennen sie einen rand. Göthe 52, 98 (vgl. auch 3, i). saum der wolke u. ähnl.: aber wie nicht der saum einer jeden wolke von der sonne vergüldet wird. Musäus 2, 5 Hempel; was ist mit gold der wolke saum bezogen, da schon gewitter birgt die nächste stunde? Platen 95a (vgl. der wolke purpursaum 240a); wenn die sterne glänzten, und der mond den saum der grünen schatten übergoldet hatte. Hölty 55 Halm. saum des himmels oder horizonts: das bild der sonne schwebte nur noch an dem saume des horizonts. Thümmel reise (1794) 5, 455; als aber der saum des horizontes sich mit einem bande umzog, das mit rubinen ... gestickt schien. 7, 222; wie der schnitter frohlockt, wenn er hinter dem hain dich (mond) am saume des himmels mit der blinkenden kerze sieht! Hölty 67 Halm; o berg und thal, o garten, see, und stadt, ein himmel mir, soweit als sich der saum des himmels dehnt! Rückert ged. (1841) 255. sonst in mannigfachen verbindungen: leichte windstösze kräuselten lebhafter die säume des stürzenden schaumes (des Rheinfalls bei Schaffhausen). Göthe 43, 161; eine purpurne nacht liegt über der tiefe, und ein goldener rauch verkündigt sie (die sonne) von fern am saum der laguna (in Venedig). Schiller 4, 336; doch hatten die römischen kriege ihr (der Samniter) land früher selten, auch jezt nur seinen saum berührt. Niebuhr 2, 523; ich aber höre auf des Brockens spitze, von meinem fusz hinab ins land die donner rollen, und die blitze greif ich am saum mit meiner hand. Göckingk 3, 80; noch miszt' ich ihn am zweiten morgenlicht an seinem bach' und an des waldes saum. Seume 4, 21 Hempel; und dort im hofe quillt ein heil'ger born, .. damit benetzte sie der wimpern saum. Uhland ged. u. dr. 3, 35 (herzog Ernst 2); da standen nun auf eines hügels saum im kreis der fürsten, sichtbar allem volk, die beiden männer. 3, 40; und wenn ich wär' ein abgestorbner baum, so hab' ich einen solchen jüngst gesehen, gebognen über eines baches saum. Rückert ged. (1841) 250; um der lippe feinen saum, wie am rand der quelle, sproszt ein weicher frühlingsflaum aus der jugend welle. 360 ('der schenke'). auch saum allein bedeutet zuweilen 'rand eines abhanges', oder auch einen steilen uferrand. schon im ahd. wird es mit crepido glossiert: saume des straumes, crepidine alvei u. ö. Graff 6, 62; kärntn. sâm, rand, gebirgsscheide Lexer 212; die Thermopylen sind nämlich ein schmaler saum, welcher zwischen dem steilen abhang des ungangbaren Oeta-gebirges und dem busen von Zeitun liegt. Schlosser weltgesch. 1, 362. same oder ende für die grenze eines landes im voc. von 1482, s. Frisch 2, 152c (regionis terminos vel limites, quibus includitur regio ut vestimentum limbo). 33) technische bedeutungen. 3@aa) bei einem fischergarn eine starke schnur, die durch die maschen am ende des garns gezogen wird. Jacobsson 3, 525b; der saum an einem gestricktem garn, funiculus per extremas retis maculas tractus. Frisch 2, 152b; der unter-saum und ober-saum an den steck-garnen, so durch die äuszersten moschen des busens geht, die man auf knäul windet. ebenda; ahd. saum, funiculus Graff a. a. o. 3@bb) im schiffsbaue stücke, welche längs des segelendes zur verstärkung angebracht werden. Jacobsson a. a. o. 3@cc) in der baukunst die platte, die den schaft einer säule nach oben und unten abschlieszt, ober- und untersaum. Jacobsson a. a. o. Eggers 2, 747. 3@dd) bei den zimmerern die glatt behauene seitenfläche eines holzstückes oder pfahles. Veith 394. 3@ee) auf den blechhämmern die zusammengeschlagene seite der geschmiedeten eisenplatten. Adelung. 3@ff) bei den hufschmieden der umgeschlagene rand des hufeisens. Adelung. 3@gg) bei den rosshändlern der streif, der bei einem pferde zwischen dem horne und dem fleische oben um den huf läuft; auch preis oder krone genannt. Jacobsson 7, 174b. öcon. lex. 2130; der saum, [] welcher zwischen dem horn und fleisch oben um den huf gehet, soll subtil und nicht feist seyn. Hohberg 2, 135b; wann sich ein rosz tritt, dasz der saum oder hueff wil abgehen. Seuter rossarzn. 345; wann sich ein rosz selbst auff den saum tritt. 346. 3@hh) in der pflanzenlehre der oberrand der einblätterigen blumenkrone. Campe. 3@ii) bei den schnecken der zunächst am rande gelegene theil der schale. Campe. 3@kk) bezeichnung einiger schneckenarten: der glatte saum, buccinum vibex und der gestreifte saum, buccinum erinaceus Oken 5, 482 (vgl. auch säumchen). 3@ll) unklar ist schles. saum, milchrahm, s. Adelung (unter 1, 2, (2), b).
10759 Zeichen · 221 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Saum

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    1. Saum , ein Wort, welches ursprünglich mit Sam einerley ist, und in einem eben so weiten Umfange der Bedeutung gebrauc…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Saum

    Goethe-Wörterbuch

    Saum Mehrzahl der über 150 Belege im Bereich der Farbenlehre (Pkt 3) 1) 1 Einfassung, Umrandung, mBez auf Kleidungsstück…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Saum

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Saum , Rand, Einfassung; schweiz. Hohlmaß = 100 Maß = 150 Litres; österr. Handelsgewicht = 4.76 Zollctr.; in Schlesien 2…

  4. modern
    Dialekt
    Saum

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Saum PfWB ElsWB LothWB das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk sām, Pl. -E-, auch SSaarl , Merz , Saarbg-Kanzem Kastel Nohn Ta…

  5. Sprichwörter
    Saum

    Wander (Sprichwörter)

    Saum 1. Man kann vom Saum wol aufs Webe schliessen. Lat. : E fimbria de texto judico. ( Tappius, 85 b ; Erasmus, 155. ) …

  6. Spezial
    Saum

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Saum m. (-[e]s, Säume) 1 (eingenähter Stoffrand) cujidöra (-res) f. 2 (Besatz) ur (urs) m. , alzëta (-tes) f. 3 (Rand) u…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit saum

248 Bildungen · 173 Erstglied · 72 Zweitglied · 3 Ableitungen

saum‑ als Erstglied (30 von 173)

Saum I

Idiotikon

Saum I Band 7, Spalte 943 Saum I 7,943

Saum II

Idiotikon

Saum II Band 7, Spalte 944 Saum II 7,944

Saumband

SHW

Saum-band Band 5, Spalte 113-114

Saumeiche

SHW

Saum-eiche Band 5, Spalte 113-114

saumselig

SHW

saum-selig Band 5, Spalte 115-116

Saumsiedel

SHW

Saum-siedel Band 5, Spalte 115-116

Saumsieder

SHW

Saum-sieder Band 5, Spalte 115-116

Saumstich

SHW

Saum-stich Band 5, Spalte 115-116

Saumtier

SHW

Saum-tier Band 5, Spalte 115-116

Saumärg

RhWB

Sau-märg -mę·r.χ Schleid-Ripsd , Bo-Witterschlick n.: verächtl. schmutziges Weib.

saumäßig

PfWB

sauma·essig

sau-mäßig Adj. : 1. 'sehr schlecht, miserabel', saumäßich (saumEsiχ, -mēsiχ) [mancherorts], -meeßisch [ Henn Mda.-Int. 64]; vgl. PfWB saumis…

saumäszig

DWB

saum·aeszig

saumäszig , adj. nach art einer sau, in vulgärer rede als verstärkender zusatz Schöpf 582 : eine saumäszige hitze u. ähnl.

Saumätteschen

RhWB

Sau-mättes-chen -mędəsχə Koch-Stdt n.: Zaunkönig.

saumagen

DWB

saum·agen

saumagen , m. 1 1) eigentlich der magen einer sau: wir thaten wie erfahrene leut, die aller mägen gelegenheit erkanndten, und wol wuszten, d…

Saumagengrundbirne

PfWB

saumagen·grundbirne

Saumagen-grundbirne f. : 'klein gewürfelt geschnittene Kartoffel zur Zubereitung von Saumagen 2', nur Pl. Saumaaegrumbeere, -maache-, -mage-…

Saumagenhaube

PfWB

saumagen·haube

Saumagen-haube f. : 'veraltete Frauenhaube', Saumaaehaub [ KU-Wolfst ], Saumaa- [KL-Fischb ( Kleeberger 124) Schandein Sprachsch. 80]; vgl. …

Saumagenkattun

PfWB

saumagen·kattun

Saumagen-kattun m. : 'Kattun, aus dem man die Saumagen 3 genannten Hauben fertigte', Saumaachekattun [ NW-Meckh ].

Saumagerei

RhWB

Sau-magerei Sieg , MülhRh f.: verächtl. Schmutz, unsittliches Verhalten, Zoterei.

saumagieren

DWB

sauma·gieren

saumagieren , verb. , scherzhafte bildung ( vgl. DWB saumagen 2, a ): auff hochzeiten, mezigerkeuffen, unnd fürnemlich bey dem kottfleisch, …

Saumagkappe

RhWB

Sau-magkappe PfWB sǫumākap Saarbr f.: eine Art Haube.

Saumaise

Meyers

sauma·ise

Saumaise (spr. ßomäs'), Claude de , s. Salmasius .

Saumalk

RhWB

saum·alk

Sau-malk -malək Koch , Daun , Prüm-Steffeln ; zę·i.- Daun-Strohn m. f.: Kohlgänsedistel, sonchus oleraceus.

saumandel

DWB

sau·mandel

saumandel , f. die knollige platterbse, lathyrus tuberosus, auch erdnusz, erdmandel, saubrod. Nemnich.

Saumark

RhWB

saum·ark

Sau-mark -marək Aden-Nürbg ; -męrək Schleid-Lommersd , Monsch-Witzerath ; zø·y.męrəck MüEif ; -męrəkəl Schleid-Sötenich ; zø·y.smęrək Rheinb…

saum als Zweitglied (30 von 72)

Absaum

ElsWB

Absaum [Ôsm K. Z. ] m. der vor dem Keltern gewonnene Most Su. Molsh. K. Z.

bergsaum

DWB

berg·saum

bergsaum , m. margo montis: unwillkürlich streckten sich meine arme dem wunderballe ( der sonne ) entgegen, der an den bergsaum heraufrollte…

Bildsaum

GWB

bild·saum

Bildsaum prismat Farbsaum, Kantenspektrum GWB N4,380,9 Fl Taf 12 vgl GWB Farbensaum Rand Saum Horst Umbach H. U.

drecksaum

DWB

dreck·saum

drecksaum , m. wie dreckkante, kotrand der sich beim gehen auf nassen wegen an frauenkleidern unten ansetzt.

Fadensaum

Campe

faden·saum

○ Der Fadensaum , des — es, Mz. die — säume , ein Saum von Fäden gemacht, die bei gleicher Länge an dem einen Ende mit einander verbunden si…

Faltensaum

Campe

falten·saum

○ Der Faltensaum , des — es, Mz. die — säume, s. Campe Faltenrand .

farbensaum

DWB

farben·saum

farbensaum , m. was farbenrand: indessen hatte ich, chromatischer prüfungen eingedenk, das wunderei vor die augen genommen, um die horizonta…

fürsaum

DWB

fuer·saum

fürsaum , m. der rand, der an einem acker als nothwendiger spielraum für das umkehren des pflügenden gespanns entweder zu gras liegen bleibt…

goldsaum

DWB

gold·saum

goldsaum , m. , goldfarbener saum: eine haube mit schmalen goldsäumen hüllte den kopf ... ein L. Hesekiel Nürnberger tand (1888) 2, 362 . bi…

grenzsaum

DWB

grenz·saum

grenzsaum , m. : selbst diese einzelnen aus der ganzen jüngeren gebirgsmasse hervorragenden ... felsen und striche ... liegen insgesamt nur …

Handsaum

Campe

hand·saum

Der Handsaum , des — es, Mz. die — säume , der Saum am Ende der Ärmel, die bis an die Hand reichen.

Holsaum

Idiotikon

hol·saum

Holsaum Band 7, Spalte 943 Holsaum 7,943

honigsaum

DWB

honig·saum

honigsaum , m. verderbung aus honigseim ( vgl. oben honigsam): favus honigsaum, honigseume Dief. 228 b ; brenn honigsaum ausz zu wasser. Seu…

kamelsaum

DWB

kamel·saum

kamelsaum , m. sagma camelorum, karawanenladung: die ganz choroana ( karawane ) oder die caravanische cameelsaum- und gesellenschar, die von…

kleidsaum

DWB

kleid·saum

kleidsaum , m. bei Göthe : es ist also auch damit wie mit glück und weisheit, davon uns die urbilder nur vorschweben, deren kleidsaum wir hö…

küstensaum

DWB

kusten·saum

küstensaum , m. küstenland als saum, schmaler rand: bis an den syrischen gebirgszug und seinen schmalen küstensaum. Mommsen röm. gesch. 3, 1…

Lichtsaum

GWB

licht·saum

Lichtsaum pl wie ‘Lichtrand’ [ Notizen zu Priestleys ‘Geschichte der Optik’ ] p. 231. Beugung des Lichts | die Versuche recht zu analysiren …

Löchlisaum

Idiotikon

Löchlisaum Band 7, Spalte 943 Löchlisaum 7,943

mantelsaum

DWB

mantel·saum

mantelsaum , m. saum eines mantels: ach, ich betrogner, hielt, im traume, mit gouvernantenängstlichkeit, den flüchtling noch am mantelsaume.…

nebelsaum

DWB

nebel·saum

nebelsaum , m. ein saum von nebel: wo nebelsäume des berges sich heben. d. j. Göthe 1, 291 .

obersaum

DWB

ober·saum

obersaum , m. oberer saum: am hemde gestickter obersaum. Göthe 31, 219 ; in der baukunst das plättchen am ablauf unter dem halsglied des säu…

Ableitungen von saum (3 von 3)

Saume

RhWB

Saume zu mhd. Lexer soum m. Last eines Saumtieres, Last als Mass f.: 1. sām, Pl. -mə langgestreckter Heuhaufen (es sind deren zwei), auf die…

Versaum

RhWB

Ver-saum -zūm Kemp Sg. t. m.: das Versäumen, Nachlässigkeit; dat kömmp dor V.

versaumen

DWB

versaumen , n. , subst. infin. des vorigen: ist das nicht ein grobes versaumens an unserem herren, dasz er soviel gelitten hat und nicht das…