spreiten,
verb. sternere, spargere. wol bewirkungswort zu primären mhd. sprîten, sprîden,
sich ausbreiten, in einer zusammensetzung: behangen mit sperlachen clâr, die meisterlîche wârn gebriten, wol geworcht und underspriten mit sîden und mit golde. Heinrich v. Freiberg
Tristan 884
Bechstein. ahd. spreitan, spreiten Graff 6, 394;
mhd. spreiten;
niederd. sprêden (sprêsen) Frischbier 2, 356
a,
vgl. liefländ. idiot. 223; spreden, spredden Dähnert 454
a; spreden, sprêden ten Doornkaat Koolman 3, 287
a; spreden
brem. wb. 4, 964. Stürenburg 255
b. Schütze
holst. idiot. 4, 175; spreeden Gangler 427.
daneben die form spreiden:
clevisch spreyden
quelle von 1475
bei Weigand
4 2, 776; spreide Hönig 149
b; spreiden Bauer-Collitz 98
a. Stürenburg 255
b,
vgl. Dähnert 454
a.
mit verlust des dentals (
vgl. oben sprei,
f.): spräyen Sebiz
feldb. 503; spreien Schambach 206
a; sprein Danneil 205
a; spraien Woeste 251
b; spreien
brem. wb. 4, 964;
neben spreen
ebenda. Schütze
holst. idiot. 4, 175
und sprîen Woeste 251
b.
als oberdeutsch mag noch erwähnt werden spräta (
und sprâta) Tobler 380
b.
vgl. sprêten (
neben spreiten,
vgl. auch oben) Frischbier 2, 356
a.
part. nd. gespreit Hönig 149
b; gespreedt Gangler 427; ešpret Bauer-Collitz 98
a;
oberd. gespräat Tobler 380
b.
der niederdeutschen gruppe vgl. sich noch holl. spreyden,
spargere, sternere, tendere. Kilian 2, 622
b; spreiden Mieg 311
a;
ags. spraedan Skeat 584
a;
neuengl. to spread.
junges lehnwort aus dem nd. dän. sprede Helms 398
a,
schwed. sprida.
einen etymologischen zusammenhang mit breit
mittelst eines got. *usbraidjan
herstellen, wie Kluge
etym. wb.6 372
b will, ist kaum statthaft. II.
transitiv. I@11) spreiten,
sternere Dasypodius;
sternere, conspergere Maaler 382
a; spreiten, hin und herwerffen oder strewen,
espardre, jecter cà et la. Hulsius (1616) 304
b; spreyten, ausspreyten,
stendere, distendere, spandere quà e là. (1618) 236
a; spreiten
spargere hin und wieder streuen. Schottel 1419,
spargere Stieler 226,
spargere, allargare, slargare, tendere, distendere, stendere. Kramer
dict. 2 (1702), 886
b.
häufig in weiter verdeutlichender wendung: von eynander spreyten,
diffundere, dispergere. Dasypodius; von einanderen spreiten,
diffundere. Maaler 382
a;
vgl.: mit dem haareisen werden die voneinander gespreite abstehende, hin und her hängende haarlocken gekräuset. Comenius 586; hin und wider spreyten,
diuulgare. Dasypodius. I@22)
mit object. I@2@aa)
besonders alterthümlich in landwirtschaftlicher sprache: den flachs spreiten, den hanf spreiten,
ihn, wenn er aus der röste kommt, auf dem anger zum trocknen ausbreiten, vgl. Stalder 2, 387. Schambach 206
a. Bauer-Collitz 98
a. Danneil 205
a: (
die frauen) muszten hanf jäten, den samen ausklopfen, spreiten und im weiher einweichen. Auerbach
dorfgesch. 2, 242;
vgl.: wann den gerössten flachs ausz dem wasser gezogen hast, soltu jn über wellen oder häufflin ... legen und mit prettern und grossen steinen beschweren, darnach wiederum spräyen und auffrecht an die sonn stellen, das er desto besser dürr werde und austrockne. Sebiz
feldbau 503.
abweichend hiervon erklärt Schm.
2 2, 707 har spraett'n,
flachs zum rösten ausbreiten. vgl. spreite 1,
a. entsprechend gras, heu spreiten,
es zum trocknen auseinanderstreuen: heu sprei'n Danneil 205
a; wenn auch die wiesen gemehet, sollen die schultheyssen der herrn das gras spreiden, wo auch
ein widtfrau wehre, die keinen man hette, die soll spreiden helffen.
weisth. 2, 196 (
v. j. 1549).
hierher auch: as der (
pfeffer) ouch riif is, soe ... snijdt man ien af ind spreit die druven in die heisze sonne. Harff
pilgerf. 146, 29.
weiterhin auch den mist, dünger spreiten,
ihn zur düngung auf dem felde ausstreuen: mist sproata
schwäbische quelle von 1633
in Frommanns
zeitschr. 4, 87; mest spräta Tobler 380
b.
vgl. Stalder 2, 387.
hierher gehört wol die das object auslassende wendung: to wiid na ene drift spreiden,
die viehtrift in ihrer breite beengen. Dähnert 454
a,
wol durch streuen des mistes und damit durch das unter den pflug genommene land. schon mit fühlbarer localer beziehung: man spreit die berlin für die schwein und würfft das heiligthumb für die hund. Fischart 2, 369
Kurz; aus rosen mir bereitet gar weich die liegerstatt, auch lilgen häufig spreitet. Spee
trutznacht. 45
Balke; vgl.: diu krippe was bereitet, daʒ höuwe drin gespreitet. Lamprecht v. Regensburg,
s. Francisken leben 3119.
deutlich ist solche beziehung in der wendung gras, palmen auf den weg, in die straszen spreiten (
zum festlichen schmuck): den summer aber, wen es heisz was, lagend wier uff dem kilchhof, truogen grasz zamen, das man in summer in den herren gaszen für die hüser am samsztag spreittet. Thom. Platter 22; hosanna singt man ihm, es spreitet mancher jüde die palmen auf den weg. Fleming 19, 141
Lappenberg. vgl.: mit tiuwern tepchen sîdîn wart der estrîch beleit und rôsen vil dar ûf gespreit. Heinr. v. Freiberg
Tristan 2526. I@2@bb)
von tuchartigen gegenständen, nur selten ohne weitere locale bestimmung, so: licht ansteken unde utdon unde spreyden dat baldeken to der dechtnisse, also dat wonlik is in der kerken.
quelle bei Schiller-Lübben 4, 342
b.
gewöhnlich ist dieses fehlen noch in wendungen wie: einem ein frisch und gut bett spreiten,
stendere cioè fare, preparare, acconciare un letto fresco e buono ad uno. Kramer
dict. 2 (1702), 886
b;
vgl. holl. het bed spreiden,
das bett machen. Mieg 311
a; so wurden nahe der feuerstätte zwei lagerstätten gespreitet. Hausrath
pater Maternus 296; sollen schöngekränzte mädchen dir ein rosenlager spreiten? Overbeck
ged. 130,
was in den sinn 1,
a übergreift; passivisch gewendet: da was ein bethlein weis gespreit, da giengen wir ligen rasten.
Ambraser liederb. 153, 29.
gern dafür zusammensetzungen wie anspreiten: lebe du bis morgen und
spreite itzt ein bett an, für mich und dich. Wieland
bei Lessing 6, 33;
vgl. ein entsprechendes oberd. subst. anspreite,
f. oben unter spreite 1,
b; ausspreiten: die bunten teppich spreitet aus und herrlich thut erscheinen! Spee
trutznacht. 118
Balke. gewöhnlich jedoch mit einer weiteren localen bestimmung. kleider, tücher in den weg, auf den weg spreiten
als zeichen der freude (
vgl. auch oben 1,
a): da haben sie im alle miteinander reverentz erbotten. etlich spreiteten ire kleider in den weg zuo eren got dem herren. Keisersberg
evangelien 5
b; dem sij dar spreitent in den weg ire kleider, daʒ der esel sanft daruf gieng, dem zuogend sij sein kleider aus und wurffend das losz um sie.
der seelen paradisz 198
c; (
Wolf Wolflam) hat sich herrlich und mehr als seinem stande gemesz mit seinem weibe gehalten, also das er auch in seinem brauttage englische laken auf die gasse spreitete, und darauf zur kirche gieng. Micrälius
altes Pommern 3, 420. den mantel
u. ä. auf die erde spreiten,
um darauf zu ruhen: wenn ich dann nicht in der kammer allein bleiben wollte, muszte sie eine schürze auf den boden spreiten, worauf sie mich nackt setzte. Bräker
der arme mann im Tockenburg 12;
vgl.: als er seinen mantel auf die erden gespreitet, zoch er den gaul darauf und sprach zu im: nu halt das pferd beym zügel und sich zuo, das es mit keinem fuosz vom mantel trette. Kirchhof
wendunm. 1, 365. er spreitt sein mantel in das gras er bat sie dasz sie zuo im sasz. Uhland
volksl. 74 A 10; mein allerbeste kappen die kost mich fünfzig pfund spreit ich sie zu der erden verdorben möcht sie werden. 106, 4;
mit einer leichten unterdrückung dieser bestimmung: sie giengen ein wenig fürder wol auf ein grünen plan: 'spreit ir eur kapplein nider, es wirt wol beszer wider, und spilt mit mir im grün!' 106, 3; polster umher spreiten: (
da waren) polster umher gespreitet — und thronsessel bereitet. Rückert 11, 406. eine decke über einen gegenstand spreiten,
häufig zum schmuck (
vgl. oben sprei,
f., spreite,
f. 1,
b und spreitdecke,
f.): einen teppich auf (über) den tisch spreiten,
tendere, stendere un tapete sulla tavola. Kramer
dict. 2 (1702), 886
b; gieng darumb bey irer beyder korn, das in zweyen haufen geteilt ... lag, spreitet, auf dasz er in der nacht nit irr griffe, seinen mantel über seines gesellen haufen. Kirchhof
wendunm. 1, 346; ich gieng zu Pisa in ire kirchen und sahe einen beschornen narren ... vor einem stainhauffen stehn, darüber waren tücher gespreit. Frey
gartenges. 14, 22
Bolte; zwei lange bretter waren in der stuben neben einander auf hölzerne böcke gelegt, anstatt des tisches; Margrethe hatte ihre feinsten tischtücher drüber gespreitet. Stillings
leben 1, 28; sie spreitete eine blütenweisze serviette über den sophatisch und setzte alles dort zurecht. Storm 10 (1877), 47; (
bei einem götterbild:) mahne unsre mutter, dasz sie stracks ... ... öffne den verschlusz des heiligthums und spreit ein festgewand, so ihrem sinn das herrlichste, das gröszte dünkt im schrein ... der blonden göttin übern schoosz. Bürger 170
a; Theano spreitete das festgewand der göttin über'n schoosz, und betete zur tochter Zeus. 172
b.
vgl. mhd. die spottende wendung: wan uns ist über den fûlen mist der pfeller hie gespreitet.
der arme Heinrich 731. fanggarne, netze spreiten,
sie zum fange aufstellen, auslegen: eyn narr ist wer wil fahen sparen und für jr ougen spreit das garn. Brant
narrensch. 39, 2; auf ein zeit kamen zwen fischer mit iren garnen und spreiten sie in das wasser.
der alten weisen exempel (
Frankf. 1565) 42
b; ich will auf mich machen im kleinen kahne, will wieder spreiten, es ist so gut als neu, das netz in der runden felsenbucht. Stolberg 3, 285.
selten spreiten
vom entfalten und ausbreiten von briefschaften: er öffnet die schatulle, nimmt ein packet briefe heraus, die er alle über die tafel spreitet. Schiller
Fiesko 2, 18.
hierher gehört noch die sprichwörtliche wendung den mantel nach dem winde spreiten,
es verstehen, die jeweiligen verhältnisse für sich auszunutzen; den herrschenden meinungen sich anschlieszen, leicht mit dem scheine des wankelmütigen: man schicke sich in ort und zeit, den mantel nach dem winde spreit! Immermann 13, 181. I@2@cc)
von theilen des menschlichen oder thierischen körpers (
häufig anstatt spreizen,
s. unten): die flügel spreiten,
spargere le ale. Kramer
dict. 2 (1702), 886
b; mit gespreiteten flügeln,
ali sparse. ebenda; zwo turteltauben keusch, die spreiten, heben, senken die flügel ohn geräusch. Spee
trutznacht. 158
Balke; auch im bilde: dämmrung will die flügel spreiten, schaurig rühren sich die bäume. Eichendorff 1, 237;
dafür auch ausspreiten: (
fee Libelle) stiesz am platz den zarten fusz auf, wie der rudrer stöszt vom land ab, hob sich in die lüfte, spreitet' aus die flügel. Immermann 12, 75; (
wie zum schutze:) dann die cherubim spreytetend die flügel aus an dem ort da die laden stuond, und bedacktend die laden und ire stangen von oben här.
Züricher bibel (1531) 1
kön. 8, 7; (
nicht in solcher zusammensetzung:) und die (
die heiligen engel) dar zuo ier vetechen über uns spraitent und uns deckent, daʒ uns kain arbait niemmerme an gewêge. Grieshaber
predigten 2, 126; sie (
die amoretten) lassen sich schon nieder und spreiten ihr gefieder auf zarte blümelein. Fr. Müller 2, 373. die finger spreiten,
sie ausstrecken, sie fächerförmig ausrecken. als geste des hohnes und spottes: Eduard ... setzte den daumen an die nase, spreitete die finger und plärrte die zunge gegen den alten. Pichler
allerlei gesch. aus Tirol 1, 58.
auch sonst: sie spreitete alle zehn finger über ein buntes halbseidenes halstuch, das sie über den vollen nacken geschlungen trug. Anzengruber
3 3, 60; dann spreitet er (
der schatten) die klopfenden finger wie zu einem schwur. 4
3, 172; willst du den ring daran (
am finger) denn nicht lassen gleiten? das andre drauf: warum so eingeklemmt hältst du die hand? du sollst die finger spreiten. Rückert 3, 187.
dem entsprechend auch die hände spreiten,
wenn die gesamtheit der finger in frage kommt: und Salomo tratt für den altar desz herrn gegen der gantzen gemeynd Israels und spreytet seine hend ausz gen himmel und sprach.
Züricher bibel (1531) 1
kön. 8, 22 (Luther: breitet); die arme spreiten,
sie ausstreckend ausbreiten; mit gespreiteten armen,
colle braccia. Kramer
dict. 2 (1702), 886
b.
häufig mit weiterer bestimmung: die arme über die erde spreiten,
spargere le braccia per terra. ebenda; sie versuchte sich aufzurichten, aber ohnmächtig stürzte sie auf ihr angesicht, beide arme der länge nach auf den boden gespreitet. Schiller 3, 569.
als flehende gebärde: dein bote liegt im kerker von Turin. siehst du, wie er nach dir die arme spreitet, und hast du keinen schilling mehr für ihn? Uhland
ged. 449.
diese form inbrünstigen gebetes führt zuletzt zu wendungen wie den leib spreiten,
sich auf die erde werfen und mit seinen gliedmaszen die form des kreuzes nachahmen: zem andern mâl so soltu got da mit êre bieten, daʒ du dinen lîp solt spennen und spraiten in sinem dienst und in sinem namen. Grieshaber
predigten 2, 133;
dann auch gespreitet ligen,
giacer sparso, disteso. Kramer
dict. 2 (1702), 886
b; der jämmerlich lag gspreitet in finsternis und todes bisz.
liederbuch des 16. jahrh. 239, 44
Gödeke-Tittmann. I@2@dd) eine kerze spreitet ihr licht,
gewöhnlich mit weiterer bestimmung: eyne keerse spreit oer licht aver alle menschen, de dar bi syn.
quelle bei Schiller-Lübben 4, 342
b;
vgl. auch das bild: (
die grosze menge der vornamen) wird in einer eignen samlung einmal ungeahntes licht auf alle theile und zeiten unserer sprache spreiten. J. Grimm
vorrede zum deutschen wörterbuch xxx. I@2@ee)
selten in mehr unsinnlichen wendungen, entsprechend 2,
a: (
Wilhelm Farell hat) von Murten an, item von Neuenstat an, am Leber bis gan Genf das heilsame evangelium mit harter müe gespreitet. Anshelm
Berner chron. 6, 24, 24; was tohte di rede me gespreit. Brun v. Schonebeck 1309.
entsprechend 2,
a oder 2,
b: all kunst der heilgen ist gespreit in den weg der fürsichtikeyt. Brant
narrensch. 42, 4.
entsprechend 2,
c. vgl. wendungen wie die flügel über einen spreiten: der keiser hât die gnade sîn vil gar von mir geleitet und über mich gespreitet.
Otte mit dem barte 460. I@2@ff)
eine eigenartige objectserweiterung findet in den folgenden passivischen wendungen statt: do zogete das her aber für Strosburg wider Metzgerowe zuo und rantent durch den Kalggiessen, der was vor allenthalben mit fuosysen gespreitet.
d. städtechron. 9, 688, 6; nicht weit vom ufer war ein wirthshaus, Stilling mit seinen cameraden gieng da hinein, und in die stube, welche voller stroh gespreitet war. Stillings
leben 3, 173.
vgl.: dar zuo was der esterîch mit guoten teppechen gespreit.
Erec 8600; dâ meinde er daʒ väʒʒelîn daʒ mit dem gwande was gespreit.
Gregorius 827; der selbe pfîlære ... ist nach wîsheite mit swibogen gespreitet.
Flore u. Blanscheflur 4241.
zu solchem gebrauche führen wol fügungen wie die folgenden: sie thut davor (
vor dem sonnenstrahle) ihr haupt hinweg, verbirgt es in der blätter grünen, die spreiten ihm ein schirmend dach. Immermann 13, 20
Hempel; von thränen genetzt weigert die laute den klang, und es zittert die hand, die arme spreiten umarmung aus. Arndt
ged. 88. IIII.
reflexiv. II@11)
entsprechend oben I, 2,
a. b: christenliche liebe spraitet sich auff alle menschen. Keisersberg
siben schaiden 7; die selben oden, falschen zungen von Babilonia sindt entsprungen und handt sich also weyt gespreit, das sy uns Deutschen hie duondt leyt. Murner
schelmenzunft vorr. 55; dyser keyser söll mit flysz füren ein wopen rot und wysz welches sich spreiten wirt so weit als ye keins keisers lange zeyt. Gengenbach
Nollhart 386. II@22)
entsprechend oben I, 2,
b: schlieszt, felsen, euer steinern thor, schnee, spreite dich als decke vor. Immermann 1, 2, 37
Koch. II@33)
entsprechend oben I, 2,
c: auf grüner haid und matten bei krausem lorberbaum ich spreitet mich in schatten, sank ab in süszen traum. Spee
trutznacht. 34
Balke; von einer pflanzenwurzel: die wurtzen spreitend sich minder weyter ausz, dicker in einanderen,
angustius distunduntur radices. Maaler 382
a. II@44)
anstatt sich spreizen (
s. dies unten): je mehr das glücke sich mit seinen gaben spreitet, je mehr wird nachmals dann durch unglück umbgekehrt. Opitz 3, 288.