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untern

mhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
13 in 7 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

untern m.

Bd. 24, Sp. 1691
untern, m. (f., n.), zwischenzeit, zwischenmahlzeit (1unter III B 1 b ζ), ein uraltes wort, das die heutige nhd. schriftspr., soweit sie nicht alterthümelt oder aus der mundart schöpft, kaum mehr kennt und nur in ortsnamen (s. unten 3), eigennamen (wie Unnerstall) und im sprichwort (s.unternbrot) fortführt. auf idg. *tərno beruhend, urg. *undurni, m. Falk-Torp 1332; Fick-Torp 3, 30; got. undaúrni-mats ἄριστον; an. undorn, undurn, undarn, n. dial. unden, unnen, norweg. dial. undonn, ondaan, undaal, schwed. dial. undarn, undun; ags. engl. undern (formen bei Murray 10, 1, 140a f.); altfries. unden, ond, nfries. undern, unnerne, ünjern, onnern, önner; as. undorn, undern; mnd. undern; mnl. onderen, ondern, onder, nl. dial. onder. ahd. untorn, untarn, untern, undorn, undere (ahd. gl. 4, 216, 32); mhd. undern, undarn, untern, untarn, under; nhd. untern, undern, unter. aus heutigen mundarten ist die wortsippe bis jetzt, theilweise als veraltet, verzeichnet fürs elsässische, schwäbische, bairisch-österreichische, tirolische, kärntische, steirische, für die Pfalz, den Rheingau, Westerwald, die Eifel, die Rheinprovinz, Luxemburg, Nassau, die Wetterau, Oberhessen, das Grabfeld, Böhmen, für Westfalen, Waldeck, das ostfriesische, das ditmarsische; vielleicht steckt es im westpr. untermittag Frischbier 2, 424a. es fehlt im isländischen, schweizerischen, im eigentlichen Thüringen, in Obersachsen, Schlesien, wohl auch im niedersächsischen und ostniederdeutschen (untertrunk kennt die preuszische cammerordnung 1648 § 96 bei Frisch [1741] 392c). das schlieszende n geht oft verloren (ahd. undere; mhd. undere, untere Lexer 2, 1792; unter Fischer schwäb. wb. 6, 240; unter, önner Spiesz henneberg. 264; Reinwald 2, 131; under Crecelius 841; unner Autenrieth 144; onner Gangler 317; unger Schmitz Eifel 232a; under rhein. wb. 1, 49; onder Kilian [1777] 444b), bes. in zusammensetzungen. von mundartlichen fortbildungen seien erwähnt: unting, untam, nundung, zunting, zunti Fischer 6, 241; zuntern ebda 241; tachterunder rhein. wb. 1, 49; de halven tronger ebda; vanörnern nd. correspondenzbl. 24, 63; enöhrchen zs. f. d. unterr. 15, 359; 16, 173. unmal für untermal (Salzburg, Unterinnthal) Frommanns d. mundarten 3, 338. das f., im mhd. wb. 3, 189b irrig als mhd. angesetzt, bes. in der bed. 'mittagsruhe des viehes und deren ort', ist in mundarten verbreitet (els. wb. 1, 54b; Autenrieth 144; Schmitz Eifel 1, 232a; Crecelius 841; 842; Ad. Bach die alten namen der gemarkungen von b. Ems u. Kemmenau [1925] 72; vgl. zunting, f., Fischer 6, 241). als n. setzten es Vilmar 423 und Campe 5, 192a an. plur.: weisth. 5, 449; Fischer 6, 241 (bed. 2). 11) zwischenzeit. a) zwischen dem steigen und sinken der sonne, mittagszeit. got. undaúrnimats ἄριστον, zur [] mittagszeit eingenommen (Kretschmer wortgeographie 550); Murray 10, 1, 140, 2; Graff 1, 385; Lexer 2, 1792; Ch. Schmidt els. wb. 375a; mnd. wb. 5, 31b; mnl. wb. 5, 342: so dürfen wir (mönche) zu untern mit einander nit reden (1525) Schade satiren 3, 107, 38; Crecelius 841 f. vgl. 3. b) die dritte tagesstunde, 9 uhr morgens, die kirchliche terz und mit naheliegender erweiterung der vormittag: Cleasby-Vigfusson 653b I 2; Murray 10, 1, 140b, 1; Richthofen 1101a; Heliand 3419; 3465; üanern, undarn vormittag (Gütersloh) nd. correspondenzbl. 24, 63; mnl. wb. 5, 342 f.; Doornkaat-Koolman 3, 467b; Fischer schwäb. wb. 6, 240; unteressen, nundung neunuhrbrot 240; 241; Schmeller 1, 116; frühstück (Prachatitz) Petters stoffsammlung 24. mnl. eronderen, nordfries. ihrunnern vormittag mnl. wb. 5, 343. vgl. vormittagsvesper th. 12, 2, 9; vorjausen Kretschmer 552. c) nachmittagspause, zeit der kirchlichen none, vesperzeit; mid-afternoon Cleasby-Vigfusson 653b I 1; nachmittagspause, nachjausen Kretschmer 552. wie die vesper zwischen 2 uhr und dem abend liegen kann (th. 12, 2, 15), ist auch der zeitpunkt des unterns, bes. in älterer zeit verschieden, wobei die verschiebung der essenszeit (Bilfinger die mittelalterlichen horen u. die modernen stunden 94 ff.) maszgebend war: untarn ist gewonlich reden ze Salzburg und bedeutt, sô man iʒʒet nâch mittem tag ain stund oder zwô Hoffmann v. Fallersleben fundgruben 1, 333; in der hofordnung des grafen Ludwig v. Stolberg-Königstein und Wertheim (1547—1574) wird der untertrunk auf 1 uhr festgesetzt (Bilfinger 95); merend, abendtessen, das abentbrot, der untern, jausn, ist ein speysung, die zwischen zweyer maltzeit geschicht, ein stund oder zwo vor dem nachtmal Roth dict. (1572) K 6a; Heupold (1620) 269; 3 uhr Schmeller 1, 116; 4 uhrzeit Schmidt westerw. 128; 4 bis 5 uhr Crecelius 841: die gesellschaft darnach zuo untern (passata la nona) auf gestanden, ir gesichte und hende mit dem külen wasser erfrischet Arigo decam. 164, 34 K.; auch nachmittag zuo dem under ... hat 〈man〉 aufftragen (1509) städtechron. 23, 122, 20; ze undern essen u. dgl., um zunter, zunterz um vesperzeit Fischer 6, 241; Schmeller 1, 116. zwischen mittag und untern ist an einigen orten ein halbunter, hallonnern eingelegt (Crecelius 841) wie im mnl. halfonderen wb. 5, 342 (vgl. achteronder rhein. wb. 1, 49). vesper (s. d. 2) entsprechend kann u. auch den nachmittag bezeichnen; vgl. unter 1 b für den vormittag: Murray 10, 1, 140, 3; ich kam auch einmal uff ein sontag zu undern zu ihr, do gingen wir uffs gaden und lagen den ganzen undern under der pferkrippen bei einander (1593, Vogelsberg) zeitschr. f. hess. gesch. 6, 216; es wehre aber nachmittag gewesen, als sie zu unnern in die schule gangen (1682, Betziesdorf) Marburger hexenproceszacten bei Vilmar 423; ditz unnern heute nachmittag ebda; vanörnern (Gütersloh) nd. correspondenzbl. 24, 63; desse onnern dasselbe Crecelius 841; zonnern nachmittags, morn zonnern morgen n., necht z. gestern n. ebda; bann der freidig gut wetter well han, fängts de donnersdak onnern schon an sprichwörtliche wetterregel a. a. o.; ebenda zss. wie onnernkerch, -kaffi u. s. w.; den onnern komm ich Schmidt Westerwald 128. im engl. bedeutet under auch den abend (Murray 10, 1, 140b, 3). d) zwischenzeit überhaupt: gen u. (giunter) essen auszer der gewöhnlichen zeit Fischer 6, 241. 22) zwischenmahlzeit (vgl. die zwischen Schmeller 1, 116; 2, 1184, unterlege 1, 1457 und bes. 2untern, v.); antecenia Diefenbach gl. 37a; Murray 10, 1, 140c, 4; Cleasby-Vigfusson 654a; Lexer 2, 1792. in ä. spr. auch mittagsmahlzeit: maister, sentt uns ze untern (a marenda), eʒ ist zeit (1424) Bayerns mundarten 2, 395; underimbiz cibus, qui meridie sumitur, merenda glosse bei Schmeller 1, 116. sonst 'ein essen, welches zwischen den gewöhnlichen mahlzeiten, z. b. um 9 uhr früh oder um 3 uhr nachmittags eingenommen wird, hauptsächlich aber letzteres, das abendbrot, vesperbrot' Schmeller ebda; Fischer 6, 240; Kretschmer 548 ff.: gaben inen (den schützen) ain under mit pfeffer und braten und wein, kess und brots genuog (1509) städtechron. 23, 124; 1559 hat ein ersamer rat widerumb von neuem ausruofen und verbieten [] lassen, dasz kain wirt oder gastgeb zuo morgens vor dem morgenmal noch z dem under oder schlaftrunk niemant z essen auftragen soll, dann allain kess und brot städtechron. 32, 361; beide stellen aus Augsburg; ähnlich Schmeller 1, 116; auff solche vier personen und pferd sollen beide partheien ... auff tag und nacht für zerung ie auff ain pferd ain halb pfunt pfenning geben und weiter ainich mal, zech, undtern oder schlaftrunck für sie zu bezalen nit schuldig sein bair. landordnung 23b; ganz dieselbe (kost) wird als vesperbrot um 3 uhr als unter, namentlich zur erntezeit, den schnittern ... gegeben Bavaria 1, 440; u. aus käse, milch und weiszbrot im Allgäu Fischer 6, 241; zwischen Martini und Josephi fallen die u. weg ebda; das unter vesperbrot Campe 5, 192a ('schriftsprachlich zu verwerfen'). im an. auch mahl überhaupt, frasz für wilde thiere Cleasby-Vigfusson 654a. 33) ruhezeit und deren ort; meist als f.; zeit des ruhens und nichtsthuns überhaupt Crecelius 842; mittagsschläfchen (niederrhein.) Schmeller 1, 116; ein enöhrchen machen zeitschr. f. d. d. unterr. 15, 359; 16, 173. besonders mittagsruhe der schäfer, hirten und herden: els. wb. 1, 54a; Autenrieth 144; Schmitz Eifel 1, 232a; Spiesz Henneberg 264; Crecelius 842; wb. d. luxemb. ma. (1906) 317a; auch weisen die märker vor ein alt herkommen recht: wäre es sach, dasz ein fremd mann quäme gefaren mit seinem vieh und geschirr, dasz ihne die nacht in der mark überfiele, der möchte sein nachtruhe da nehmen und sein vieh die nacht auf die gemeine weide treiben, desgl. in den untern Altenstatter weisth. bei Jac. Grimm rechtsalterth. 14, 553. dann ort, wo hirt und herde zu untern pflegen: unger, f., lagerplatz für vieh, säuunger schweinehutplatz els. wb. 1, 54; sau-, gensunner Autenrieth 144; küh-, maulbeer-, schaf-, viehunter, alte unger, ungertal, kühunterhald, ungersberg, unterstatt, unterstätterberg, vielfach als ortsnamen, Der Pfälzerwald, zeitschr. des Pf.-vereins 11, 27; 'lager' allgemein in Schwedisch-Unger Schwedenlager bei Annweiler; undernstatt Vilmar 423; Crecelius 842; die unner als flurname im Rheingau; die alte Unner Bach die alten namen der gemarkungen von bad Ems 72; 'onner, m., der küh-, schafunter, ein schattiger ort, wo man die kühe, schafe u. s. w. auf die weide während der gröszten hitze hintreibt, damit sie ein wenig ausruhen' Gangler luxemb. (1847) 317; der onnern, 'der ort, wo das vieh sein lager gehabt hat und gewöhnlich um diese zeit (um 4 uhr) hat' Schmidt Westerwald 128; auch auf nd. gebiete in understätte (wo die kuhherde am mittag ruht) aus einem recesz von 1810 Bauer-Collitz 178. endlich bedeutet die unner, onner den dünger, den die unternden thiere zurücklassen Autenrieth 144; Crecelius 842. zusammensetzungen:
9867 Zeichen · 214 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    unternstm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    undern , untern stm. BMZ mittag. er slief unz an den undern En. 300,15. ze undern, z'undern, mittags Engelh. 2923. Hätzl…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Untern

    Campe (1807–1813) · +5 Parallelbelege

    Х Untern , im gemeinen Leben und in der leichten Schreibart, die zusammengezogenen Wörter unter den.

  3. modern
    Dialekt
    Untern

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Untern 'Mittagsrast' u. a. s. PfWB Unter 1 .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit untern

79 Bildungen · 62 Erstglied · 16 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von untern

un- + tern

untern leitet sich vom Lemma tern ab mit Präfix un-.

Zerlegung von untern 2 Komponenten

unt+ern

untern setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

untern‑ als Erstglied (30 von 62)

Unternbrot

SHW

Untern-brot Band 6, Spalte 135-136

Unterndorf

SHW

Untern-dorf Band 6, Spalte 135-136

Unternzent

SHW

Untern-zent Band 6, Spalte 135-136

unternachsohn

DWB

unternachsohn , m. ( G. Klee berümter leute leben [1581] 1, 109 ) wohl dasselbe wie 2 unterenkel, -neffe pronepos.

unternacht

DWB

unter·nacht

unternacht , f. , in der regel im plur. die unternächte, zwischennächte ( 1 unter III B 1 b ζ ; Weinhold zs. f. volksk. 4, 100 anm. ), die z…

unternachtszwirn

DWB

unternacht·s·zwirn

unternachtszwirn (innernachtszwirn, ein faden einen ducaten werth ) J. G. Schmidt rockenphilosophie 4, 354 ; obers. wb. a. a. o.; th. 4, 2, …

unternähen

DWB

unter·naehen

unternähen , v.; subsuere Corvinus fons lat. (1646) 858 . 1 1) trennbar, durch nähen unter etwas anderem befestigen: seidenfutter unternähen…

unternäsig

DWB

unternäsig , adj. : einen u. machen ihn in furcht jagen, mutlos machen Frischbier 2, 424 a ; die nase herabhängen lassend, krank, mutlos ebd…

unternageln

DWB

unter·nageln

unternageln , v.; trennbar, unter etwas anderes nageln, mit nägeln befestigen Campe : ein hufeisen u., das u. von eisen v . Alten handb. f. …

unternagen

DWB

unter·nagen

unternagen , untrennbares v. , nagend unterhöhlen, bes. vom wasser: dieses anschlagen des meerstromes hat das hohe felsige ufer unternagt Po…

Unternahme

Campe

unter·nahme

Die Unternahme , Mz . u. die Handlung, da man etwas unternimmt; gewöhnlicher, die Unternehmung, das Unternehmen ; wie auch, herunternimmt.

Unternaht

Adelung

unter·naht

Die Unternaht , plur. die -nähte, eine Art der Naht bey den Nähterinnen, zum Unterschiede von der Obernaht. Beyde machen die überwendliche N…

Untername

Campe

unter·name

✱ Der Untername , — ns, Mz. — n , ein unterscheidender Name, Zuname, Beiname. »von der stat Nazareth het unser herr sinen undernamen .« Bei …

unternatürlich

DWB

unter·natuerlich

unternatürlich , adj. , unter der natur stehend: ewig u. ist und bleibt alle kunst Lavater physiognom. fragm. 3, 43 . individuelle bildung. …

unter(n)brot

DWB

untern·brot

unter(n)brot , n. , merenda Diefenbach gl. 357 a ; ahd. underenbrot Graff 3, 292 ; mhd. underbrôt ( Fischer 6, 241 ); mnd. underenbrôt; unde…

unterneffe

DWB

unter·neffe

unterneffe , m. , dasselbe wie der untere neffe ( s. DWB neffe 2 d ): stadtrecht v. Eisenach 127; Barth weiberspiegel (1565) s 7 b ; Schotte…

unternehmen

DWB

unter·nehmen

unternehmen , v.; ags. underniman, mengl. undernim [ dann undertake, mschwed. undertaka, schwed. företaga, dän. foretage]; as. undarniman; m…

unternehmend

DWB

unternehmend , part.-adj. , adv. zum v. unternehmen B I 7 nach dem vorbild von franz. intreprenant, engl. interprenant, enterprising, -takin…

Unternehmende

GWB

Unternehmende [bisher nicht publizierter Wortartikel]

Unternehmens

PfWB

Unter-nehmens n. : 'Unternehmungsgeist, Mut'. Der hot keⁿ Unneʳnehmes [ NW-Weish/S ]. —

untern als Zweitglied (16 von 16)

anmuntern

DWB

anmuntern , adhortari, excitare: zur kenntnis und nachbildung der Griechen angemuntert. Herder 2, 133 .

ansluntern

MeckWBN

Wossidia ansluntern refl. sich putzen: sei hett sick ansluntert Ha Hagenow@Lank Lank . Zu Slunt Lumpen.

aufmuntern

DWB

auf·muntern

aufmuntern , excitare, ermuntern, erregen: einen vom schlafe aufmuntern; den faulen zur arbeit, den bösen zur tugend aufmuntern; er that nic…

bekluntern

RhWB

be-kluntern: -ø-, sich b., mit Kot beschmutzen Eusk , Monsch ; -o- Schleid .

betuntern

MeckWB

betun·tern

Wossidia betuntern bereden, beschwatzen: he lett sick betuntern Sta Stargard@Strelitz Strel .

ermuntern

DWB

erm·untern

ermuntern , 1 1) excitare, erwecken, erregen, anregen, aufmuntern, ahd. irmuntran, mhd. ermundern: sô ër die tôten ermundert unt die übelen …

Kluntern

Campe

† Kluntern , v. trs . im Osnabrückschen, verwirren, als Flachs, Garn, Zwirn. Das Kluntern .

kunterbuntern

DWB

kunterbunt·ern

kunterbuntern , verb. zum vorigen: denn meine poesie ist ein wahres kunterbuntern. Tieck 13, 310 .

Mistkluntern

RhWB

mist·kluntern

Mist-kluntern -ond- Siegld-NSchelden Pl.: Kotklümpchen, am Hinterviertel des Stallviehs haftend.

miteinanderuntern

PfWB

miteinander·untern

miteinander-untern schw. : 'miteinanderleben, ohne verheiratet zu sein', metenannerunnere [ HB-Kirrbg ]. Se unnere metenanneʳ [ebd.]; zum zw…

nachmuntern

DWB

nach·muntern

nachmuntern , verb. : was doch noch mehr verlangt ist, als dasz Stahl und meine geringe person zusammen am königlichen tische sitzen sollten…

Schluntern

Campe

schlunt·ern

† Schluntern , v. intrs . im Hannöverschen, unachtsam, nachläßig handeln. D. Schluntern .

upmuntern

MeckWB

Wossidia upmuntern , upmüntern aufmuntern, erheitern: -ü- Mi 98 a ; de oll Herr let sick ... von den lustigen jungen Herrn en beten upmünter…

vermuntern

RhWB

ver·muntern

ver-muntern: -ynt- einen v., aufmuntern; sek v. munter werden, nach dem Schlafen Gummb-Berghsn .

zusammenuntern

PfWB

zusammen·untern

zusammen-untern schw. : 'zusammenwohnen', abschätzig. Haschdes schun gehert, Schulze ihr Käthche un Mayersch Max unnere samme? [ IB-Ommh ]; …

Ableitungen von untern (1 von 1)

unterne

KöblerMnd

unterne , Adj. Vw.: s. unrēine? L.: Lü 443b (unterne?) Son.: schlampige Aussprache?