Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unternacht f.
unternacht , f. , in der regel im plur. die unternächte, zwischennächte ( 1 unter III B 1 b ζ ; Weinhold zs. f. volksk. 4, 100 anm. ), die zwölf nächte zwischen weihnachten und dreikönigstag ( vgl. zwölf nächte th. 7, 160, zwölften, losnächte, rauchnächte, klöpfleinsnacht), seit dem 4. jahrh. als heilige festzeit betrachtet ( zs. f. d. mundarten 1910, 113). mhd. undernaht; mundartlich im bairisch-österreichischen, im westl. Erzgebirge und im Vogtlande bezeugt; Schmeller 1, 1716 ; Loritza idioticon Viennense 136 ; obers. wb. 2, 601 b ; J. A. E. Köhler volksbrauch im Voigtlande (1867) 361 ff.: i…