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gas

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gas n. m.

Bd. 4, Sp. 1428
gas, n. m. gattungsname für luftarten, oder luftförmige flüssigkeiten wie die wissenschaft den begriff bestimmt, die sich von den dämpfen unterscheiden durch die unmöglichkeit oder schwierigkeit sie in tropfbare gestalt zu bringen; auch von der gewöhnlichen luft sind sie verschieden und wurden im gegensatz zu ihr zuerst erkannt, während dieselbe jetzt selber von der wissenschaft als gasförmig, als ein gasgemenge bezeichnet wird. hier ist sonst nur von dem worte und seiner geschichte zu reden. 11) es ist zuerst aus den laboratorien unter die leute gekommen, bei uns und vermutlich überhaupt, vor neunzig jahren durch die ersten versuche mit luftballons oder aërostatischen kugeln, die in Paris von den Montgolfier und Charles angestellt wurden und bald auch bei uns, z. b. in Weimar (vgl. Riemers mitth. 2, 175, Göthe an Knebel 1, 50. 56, an frau v. Stein 3, 39 und Schölls anm.). von den Pariser luftfahrten erzählte z. b. Wieland im Merkur im octoberhefte 1783, nach dem journal de Paris (vgl. in Merks briefs. 2, 228), in einem übrigens spöttischen aufsatze die aëropetomanie (werke 30, 1 ff.). die füllungsmasse heiszt darin anfangs und meistens noch brennbare luft, d. i. aer inflammabilis, franz. air inflammable, wie man damals das wasserstoffgas nannte (auch phlogistische luft s. 88); aber bald tritt auch das neue wort auf, in franz. form: nachdem sie sich endlich .. 17 cubikfusz brennbarer luft, oder sogenannten gaz verschafft hatten, so wollte ihr böser genius, dasz sie zwei tage vor dem experiment alle 17 cubicfusz gaz wieder entwischen lieszen. Merkur 1783 4, 75, auch s. 84. 87 u. ö.; der bisherige Montgolfierische gaz scheint zu luftreisen unbrauchbar zu sein, der aus vitriolöl und eisenfeile hingegen zu kostbar. eine luftart, die den effect der letztern thäte und nicht mehr als die erste kostete, wäre u. s. w. Wieland in Merks briefs. 2, 229, vom 5. jan. 1784. in einem weiteren, ernsteren berichte, die aëronauten [] (werke 30, 40 ff.), tritt dann gas auf, doch noch als m.: mit einer 60 fusz hohen und mit 60,000 cubikfusz gaz oder gas angefüllten kugel. Merkur 1784 1, 74, dann: vermittelst des Montgolfierischen gas s. 76, des gases 153, diesen gas 155 (brennende luft 95, dampf 150), mit einer anm. s. 74 (in den werken weggelassen), wonach ein ungenannter in der Hamb. n. zeitung ihn belehrt habe, dasz gas zu schreiben und das wort deutschen ursprungs sei (s. 2, b), »eine entdeckung wofür man ihm um so mehr verbunden ist, da man dieses wort bisher in keiner provinz Deutschlandes gekannt hat«; es mochte auch den Parisern so neu sein; wie viel aber damals dort von gaz die rede war, und gewiss auch bei uns, zeigt Willes äuszerung aus Paris unter gasisch. bemerkenswert ist, dasz auch Sömmerring, der 1783 in Cassel gleiche versuche machte, das wort nicht braucht, er nennt es noch inflammierte luft (an Merk 1, 425), gas muszte doch also auch in den laboratorien noch nicht in allgemeinem gebrauch sein. 22, 2@aa) Aber es war auch bei uns schon länger vorhanden. Adelung zwar hat es in der 1. ausg. noch nicht, aber Krünitz 16, 404 im jahre 1779: »das gas nennen Helmont und andere chemiker die unsichtbaren flüchtigen theile, welche von selbst aus gewissen körpern ausdampfen ... z. e. die dämpfe der in eine spirituöse oder in eine faulige gährung gerathenen materien, tödtliche dämpfe aus brennenden kohlen, die schwaden in bergwerken« u. s. w. »und selbst den spiritus rector gewisser substanzen, z. e. des bisams«, denn es wurde zuerst unter die spiritus oder geister der dinge gezählt (vgl. Kopp gesch. d. chemie 3, 176). so führt es Hübners natur- u. s. w. lex. sp. 767 (im j. 1727) an: »gas, ein Helmontianischer terminus, einen subtilen spiritum oder dampf bedeutend, dergleichen aus dem gährenden bier oder meth heraus gehet« (vgl. unter gären II, 2, d. 3, b). 2@bb) das wort ist ein selbstgemachtes von dem niederl. alchymisten (chemiker) und naturphilosophen J. B. van Helmont in Brüssel (1577-1644), einer art neuem Paracelsus in wissenschaftlicherer haltung (vergl. Göthe 25, 201), der jene luftart zuerst genauer beobachtete und selber angibt: 'hunc spiritum, incognitum hactenus, novo nomine gas voco.' ortus medicinae Amstel. 1652 p. 86b; 'ideo paradoxi licentia, in nominis egestate, halitum illum gas vocavi, non longe a chao veterum secretum.' 59a (1648 p. 73), s. genaueres bei De Vries im Taalgids von Te Winkel 1, 261 -265, H. Kopp gesch. der chemie 3, 178 ff. (Braunschw. 1845); er brauchte es übrigens als n., nannte es z. b. gas sylvestre sive incoërcibile (wie Paracelsus spiritus sylvestris). Es ist demnach unnütz, weiter nach dem ursprung zu fragen, wie man denn an gären, gäscht gedacht hat (vergl.gäsen, gäschen), nur in Helmonts gedankenkreise wäre darin weiter zu kommen. wie er an das griech. χάος denken konnte, vorgestellt wol als eine urluftmasse, aus der sich alles verdichtet habe durch chemische processe, erklärt sich etwa durch gutturale aussprache des ch- sowol als das g- nach nl. art (vgl. sp. 1107); wenn er seine lebensgrundkraft mit Paracelsus archeus nannte, ist dabei deutlich ebenso an griech. ἀρχή, principium gedacht. aber an dem g- musz noch ein andrer einflusz antheil haben. sein name blas für die bewegende kraft, die von den sternen ausgehe (vgl. unter kalt 3, b), den noch Hübners lex. sp. 288 aufführt, ist doch wol an blasen, nl. blaesen Kil. angelehnt, jene wirkung als ein hauchen gedacht. in schwedischen mundarten gibt es gsa ausdünsten Rietz 226a, Rydqvist 1, 157, mit gären verwandt, vgl. norw. geis dampf aus gärendem biere u. ähnl. sp. 1352. 2@cc) das willkürliche wort ist spät genug durchgedrungen, gewiss hauptsächlich durch seine bequeme kürze. Adelung bringt das 'barbarische wort' nur mit widerwillen in der 2. ausg. 1796, mit scharfen äuszerungen gegen den urheber 'als ein schwärmer und alchymist erster grösze' (er spricht als aufklärer) und dem wunsche, »dasz unsere naturkundige ein schicklicheres wort, welches nicht so sehr das gepräge der alchymie an sich hätte, ausfündig machten«, er nennt die früher gebrauchten namen luft, fixe luft (kohlensäure), luftsäure, brennbare luft, dämpfe, die auch männer wie Boyle, Hales und andere verdiente physiker gebraucht hätten, während Helmont sogar 'die gemeine luft' auch gas, bestimmter gas ventosum genannt habe. Noch Campe gibt es nur im fremdwörterbuche (1813) und schlägt dunstluft (s. dort) oder luftgeist dafür vor, für phlogistisches gas stickluft (das noch Adelung nicht hat), für dephlogistisiertes lebensluft, für mephitisches stickdunst, für die sog. inflammable luft werde sch n ganz gewöhnlich brennbare luft, auch kurz brennluft gesagt, wofür er auf Gehlers physical. wb. verweist. als begriff gibt er nach dem letzteren auch den allgemeineren als gas atmosphericum, dunstkreisluft. [] Auch in der chemischen wissenschaft ist es spät durchgedrungen. noch im j. 1766 nennt es Cavendish, der entdecker des wasserstoffes, factitious air, wie Boyle im j. 1680; wie lange sich bei uns luft hielt, zeigte sich oben, noch J. Paul im kom. anh. zum Titan 1800 spricht bei der füllung eines luftballons nur von azotischer und phlogistischer luft 2, 40, leichter luft 53, vgl. gasische luft Merks briefs. 1, 412 (v. j. 1783); aber »durch Lavoisier (+ 1794) wurde auch die bezeichnung gas in das antiphlogistische system (das er zum siege brachte) eingeführt, sie war seit van Helmont nur selten gebraucht worden, Macquer (dict. de chymie 1778) wandte sie zuerst wieder allgemein an, und Lavoisier behielt sie dann bei.« Kopp gesch. der chemie 3, 186; von daher trat es dann bei jenen Pariser luftfahrten an die öffentlichkeit. 33, 3@aa) Auch bei uns wird es gegen 1800 rasche fortschritte gemacht haben. A. v. Humboldt schrieb 1799 über gasarten (s. dort), doch ist im buche selber noch immer mehr von luft als gas die rede, z. b. als inhalt einer grubenluft: 15, 7 luftsäure, 68, 4 stickluft, 15, 4 lebensluft. s. 346; lebensluft .. in kohlensaures gas zu verwandeln. 239; entzündbare luft. 195; der mit luftsäure gemengten luftart. 224; gewöhnlich ist das kohlensaure gas der grube mit wasserstoffgas verunreinigt. daselbst; stickgas, sauerstoffgas. 198. Neubeck spricht in versen zwar von saurem äther: durch die ganze natur ist ein flüchtiger, geistiger, saurer aether verbreitet ... die gesundbrunnen 1798 s. 16, in der pros. anm. aber s. 29 erklärt er es 'kohlengesäuertes gas, oder fixe luft' u. s. w.; im 2. theil des Faust im 4. acte braucht es Mephistopheles, wo er séine geologische theorie entwickelt: die teufel (im erdgrunde zusammengedrängt) fiengen sämmtlich an zu husten, von oben und von unten auszupusten. die hölle schwoll von schwefel-stank und säure (d. i. schwefelsäure), das gab ein gas! das gieng ins ungeheure, so dasz gar bald der länder flache kruste, so dick sie war, zerkrachend bersten muszte. Göthe 41, 253, so wurde es durch Mephisto in versen hoffähig. 3@bb) in der wissenschaft wuchs sich inzwischen das wort aus: sauerstoffgas, wasserstoffgas, kohlensäuregas, stickstoffgas, kohlenwasserstoffgas, schwefelwasserstoffgas u. s. w., kohlengas, chlorgas, knallgas, auch grubengas für das alte bergm. schwaden, feuerschwaden u. s. w.; jene auch in gelehrtem kauderwälsch, nach franz. vorgange, oxygengas, hydrogengas, hydrooxygengas u. a., die denn auch durch strebsame fabrikanten u. ä. ins leben eingeführt werden und weitere wortungethüme nach sich schleppen, wie z. b. hýdroóxygéngásmíkroskóp, zur bewunderung des 'gebildeten' mannes. 3@cc) bildlich: mit gas der liebe aufgefülltes und emporgetriebenes herz. J. Paul uns. loge 3, 138. 44, 4@aa) Ins leben eingewachsen ist es aber erst durch das leuchtgas zur gasbeleuchtung, bei uns wesentlich seit den 30er jahren, von England aus, hauptsächlich durch steinkohlengas, kohlengas; daneben aber holzgas, ölgas, harzgas, wassergas u. a. 4@bb) nun ist denn das leuchtgas längst in gas gekürzt, man brennt gas, braucht es als licht (wie vorher öl brennen u. ä.), und das leben führt solcher kürzungen immer mehr herbei; denn es heiszt nicht nur wir haben gas im hause, die stadt hat noch kein gas, gasbeleuchtung, gaseinrichtung, nicht nur das gas anzünden, ausdrehen, die gasflamme, sondern schon auch gas legen, also gas statt der gasröhren, gasleitung, selbst er ist beim gas, bei der gasanstalt angestellt, wie franz. employé au gaz. 4@cc) im Rheinlande, z. b. in Wiesbaden, Frankfurt ist da sogar das fem. gebräuchlich, die leute von der gas, statt von der gasanstalt, selbst die gas anstecken, statt die gasflamme, gaslampe; da ist denn eine rein äuszerlich bewirkte kürzung ganz deutlich, wie z. b. in der kirsch statt kirschbrantwein, vgl. oben die gartsturm. 55) Zur form ist noch zu bemerken, einmal dasz es auch als masc. vorkommt, das z. b. in Leipzig der gemeine mann vorzieht; dann dasz gâs mit länge, wie Campe angibt, die häufigste aussprache ist, nur dasz in Norddeutschland die kurze aussprache vorherscht, aber im gen. gâses, nicht gasses. Auch im plur. gâse, anfangs aber, bei Adelung, endungslos gas, und auch gasse, z. b.: so haben sie da meinen herrn .. aus verschiedenem jux und siebensachen, gassen, kochsalz, salpeter und was weisz ich sonst noch alles vom teufelskram, zusammengebraten, geschmort, gekocht ... Immermann Münchh. 1841 3, 179 (6. buch 10. cap.). so nl. gas, pl. gassen, übrigens auch [] engl. gas, n. schwed. gas, ital. gas, franz. span. gaz, poln. russ. gaz u. s. w., das alchymistenwort ist nun ein europäisches oder wird ein weltwort.
11535 Zeichen · 235 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gâsadv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    gâs adv. s. gâhes.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ¹gâsadv.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    1 gâs , gâes , adv. , s. gâ, schnell, rasch, plötzlich, jäh.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gás

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Gás , subst. indecl. plur. doch nur von mehrern Arten, die Gas, ein erst in den neuern Zeiten wieder gangbar geworde…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gas

    Goethe-Wörterbuch

    Gas einmal eigenh (nach frz Vorbild) -z GWB T13,254,16 Agenda Jun 30 , auch -ß GWB B47,147,20 ; erstmals 1805 in schemat…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gas

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gas , luftförmiger Körper, entweder permanent , d.h. bei jeder Temperatur u. jedem Drucke in diesem Zustande bleibend, o…

  6. modern
    Dialekt
    Gas

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB Gas [Kâs allg. ] m. 1. Gas, Leuchtgas. 2. Brennöl, Petroleum ( veraltet). 3. Rausch: e G. han. 4. Gazes…

  7. Spezial
    gas

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    gas [gās] m. (gasc) 1 Gas n., Erdgas n. 2 (furnel a gas) Gasherd m . 3 (pro l’auto) Gas n . 4 ‹chim› Giftgas n . ◆ döt l…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gas

1.260 Bildungen · 1.188 Erstglied · 66 Zweitglied · 6 Ableitungen

gas‑ als Erstglied (30 von 1.188)

Gasautomat

SHW

Gas-automat Band 2, Spalte 1103-1104

Gasbrenner

SHW

Gas-brenner Band 2, Spalte 1103-1104

Gasfabrik

SHW

Gas-fabrik Band 2, Spalte 1105-1106

Gasgeruch

SHW

Gas-geruch Band 2, Spalte 1105-1106

Gashahn

SHW

Gas-hahn Band 2, Spalte 1105-1106

Gashahnen

SHW

Gas-hahnen Band 2, Spalte 1105-1106

Gasherd

SHW

Gas-herd Band 2, Spalte 1105-1106

Gaskranen

SHW

Gas-kranen Band 2, Spalte 1105-1106

Gaslampe

SHW

Gas-lampe Band 2, Spalte 1105-1106

Gaslaterne

SHW

Gas-laterne Band 2, Spalte 1105-1106

Gasleitung

SHW

Gas-leitung Band 2, Spalte 1105-1106

Gaslicht

SHW

Gas-licht Band 2, Spalte 1105-1106

Gasmaske

SHW

Gas-maske Band 2, Spalte 1105-1106

Gasofen

SHW

Gas-ofen Band 2, Spalte 1105-1106

Gasrohr

SHW

Gas-rohr Band 2, Spalte 1105-1106

Gasuhr

SHW

Gas-uhr Band 2, Spalte 1111-1112

Gaswerk

SHW

Gas-werk Band 2, Spalte 1111-1112

gasacio

MLW

gasacio (gass-, -ccio, -c(c)hio, -atio), -onis m. vel

gasacius

MLW

gasacius (cass-, gass-, -ccius, -c(c)h(i)us, -atius), -i m. script. et form . : cassaho: MLW l. 64 . iaiacius: MLW l. 72 . gasoc(h)o: MLW ML…

Gasäther

Meyers

gas·aether

Gasäther ( Gasolin, Canadol ), sehr flüchtiger Bestandteil des Petroleums, dient als Leuchtmaterial, zum Karburieren von Leuchtgas, zum Ausz…

gasahts

KöblerGot

gasahts , st. F. (i) nhd. Vorwurf, Tadel, Zurechtweisung, Beschuldigung ne. refutation, confutation, reproach (N.) ÜG.: gr. ἔλεγχος; ÜE.: la…

gasakan

KöblerGot

gasakan , st. V. (6) nhd. überführen, schelten, den Mund stopfen, zum Schweigen bringen, widerlegen ne. confute (V.), refute (V.), rebuke (V…

Gasaland

Meyers

gas·aland

Gasaland , südlicher Teil der portugiesisch-südafrikan. Kolonie Mosambik, westlich von Sofala und Inhambane, vom Sabi, der an seiner Mündung…

gasalbōn

KöblerGot

gasalbōn , sw. V. (2) nhd. salben, besalben ne. anoint (V.), salve with an ointment ÜG.: gr. ἀλείφειν, χρίειν; ÜE.: lat. ungere Q.: Bi (340-…

gasaljan

KöblerGot

gasaljan , sw. V. (1) nhd. opfern, zum Opfer bringen ne. make an oblation of, offer up, sacrifice (V.) ÜG.: gr. εἰδωλόθυτον (= galiugam gasa…

gasamantfatun

AWB

gasamantfatun Gl 2,407,16 s. gi-samant- fartôn.

gas als Zweitglied (30 von 66)

ABGAS

DWB2

DWB2 ABGAS n. DWB2 bei technischen prozessen entweichendes gas; nach abwasser gebildet. nur im plur. gebräuchl.: DWB2 DWB2 1904 abgase Meyer…

ACRAGAS

Hederich

ACRAGAS , antis, Græc . Ἀκράγας, αντος, ( Tab. X .) Jupiters und der Asterope, einer Tochter des Oceans, Sohn, von dem die Stadt Akragas in …

Ammoniakgas

GWB

ammoniak·gas

Ammoniakgas [ Stichwörter ] Lebens Gas .. Ammoniacgas. sauersames kohlensames Mephitisches Stickgas GWB N13,387,25 MinGeol Plp Rosel Weidhas…

antigas

LDWB1

anti·gas

antigas [an·ti·gās] a dj.inv. gassicher, gasdicht ◆ maschera antigas Gasmaske f.

atrīgas

WWB

at-rīgas der Reihe nach. „ Ad rigas, sagte de köster, då hedde men twe jungens “ ( WWB-Source:129:Honc Honc ). „ Mundes (Name) drank iänne a…

Begas

Herder

Begas , Karl, Historien- und Genremaler, Hofmaler des Königs von Preußen und Prof. an der Akademie zu Berlin, geb. 1794 zu Heinsberg bei Aac…

biogas

DWB2

bio·gas

biogas n . durch die zersetzung biologischer stoffe entstehendes, als energiequelle nutzbares gas: 1985 zeit (18.10.)23, IdS‐arch. 2005 n. z…

BRANGAS

Hederich

bran·gas

BRANGAS , æ, Gr . Βράγγασ, ου, ( Tab. III . IV .) Strymons Sohn und Bruder des Rhesus und Olynths, bedauerte dieses letztern Tod, als ihn ei…

chlorgas

DWB2

chlor·gas

chlorgas n .: 1824 arch. naturlehre 1,89 K. 1988 Genschorek Munthe 146.

darmgas

DWB2

darm·gas

darmgas n. nur im plur. belegt. beim verdauungsprozeß entstehende gase: 1842 Falke thierarzneikde 1,203 b . 1947 Zuckmayer ges. w. ( 1960 ) …

flüssiggas

DWB2

fluessig·gas

flüssiggas n. (zu DWB2 A 2 ): 1936 Lange chemie 142. 1979 süddt. ztg. 160,17.

gichtgas

DWB

gicht·gas

gichtgas , n. , zu 3 gicht gehörig, die den hochofen verlassenden gase Karmarsch-Heeren techn. wb. 6, 330 ; hdwb. d. staatswiss. (1898) 3, 4…

giftgas

DWB

gift·gas

giftgas , n. , giftiges gas; etwa seit 1915 als militärisches kampfmittel in gebrauch. für die mitwelt ein wort von drohendem klang: in Amer…

gigas

GWB

gigas Großschr zool, Artbezeichnung s Strombus Michael Schilar M.S.

golgas

DWB

gol·gas

golgas , m. , ' gedruckter englischer türkischer flanell ' Jacobsson technol. wb. (1781) 2, 139 a ; Sanders wb. d. dt. spr. (1860) 1, 609 a …

grubengas

DWB

gruben·gas

-gas , in bergwerks- oder anderen gruben sich bildendes gas v . Alten 2, 231 ; Muspratt chemie 2, 968 ; gewöhnlich prägnant: grubengas oder …

*gygas

MLW

* gygas v. * gigas. Mandrin

géardagas

KöblerAe

géardagas , st. M. (a) Pl. nhd. alte Zeiten, frühere Zeiten E.: s. géar, dæg L.: Hall/Meritt 147b, Lehnert 91a

Kochgas

PfWB

koch·gas

Koch-gas n. : 'Gas zum Kochen', -gas [ LA-Gommh ]; vgl. PfWB Leuchtgas . SHW Südhess. III 1581 . —

kohlengas

DWB

kohlen·gas

kohlengas , n. gas aus kohlen, steinkohlen gewonnen, engl. coal-gas. s. Krünitz 43, 208 .

Ableitungen von gas (6 von 6)

Begas

Herder

Begas , Karl, Historien- und Genremaler, Hofmaler des Königs von Preußen und Prof. an der Akademie zu Berlin, geb. 1794 zu Heinsberg bei Aac…

entgasen

LDWB2

ent|ga|sen vb.tr. ‹chim› desgasé (-sëia), tó le gas.

Entgasung

LDWB2

Ent|ga|sung f. (-,-en) ‹chim› desgasificaziun (-s) f.

gase

DWB

gase , f. gleich gaze, nach der aussprache geschrieben, auch in wbb., z. b. bei J. G. Haas ; in ihres halstuchs gase. Wieland 18, 124 ; die …

vergasen

Pfeifer_etym

Gas n. unsichtbarer Stoff in einem der Luft ähnlichen Aggregatzustand. Gelehrte Wortschöpfung des Brüsseler Arztes und Chemikers van Helmont…

Vergasung

Pfeifer_etym

Gas n. unsichtbarer Stoff in einem der Luft ähnlichen Aggregatzustand. Gelehrte Wortschöpfung des Brüsseler Arztes und Chemikers van Helmont…