zulassen,
v. ,
ahd. zuolâzan Graff 2, 313,
mhd. Lexer 3, 1183,
mnd. tolaten Sch.-L. 4, 569,
nl. toelaten.
die bedeutung ist überall in gleicher weise aus der des räumlichen herein- u. heranlassens entwickelt, vgl. lassen th. 6, 216
f. und 223, 9. 11)
mit persönlichem object. 1@aa)
räumlich wie heran-, hereinlassen: die ... stieszen sie in ein kammer und verwarteten die
thür mit achtzig kriegsmännern, welche weder diener noch dienerin der künigin zuolieszen Joh. Nas
eins u. hundert 2, 223
b;
ammesso, lasciato entrare zugelassen, eyngelassen Hulsius (1618) 2, 25
a; nur die Wallonen stehen abgesondert in ihrem lager,
lassen niemand zu Schiller 12, 285
G.; der tischler ... sollte auf dem dache eine ... vorrichtung treffen, einen taubenschlag, der nie einen marder zulassen würde Gutzkow
zaub. v. Rom 1, 18.
wie vorlassen
ist es '
einen empfangen',
von hochstehenden gesagt: die wirtin sprach: 'mein lieber freundt es ist so leicht nicht, wie ir meint, dasz man so mit im (
dem pabst) reden kan, er laszt nicht zu so jederman' Fischart
Eulenspiegel 174
Hauffen; diesen gütigen worten fügte Marcellus ein geschenk an geld hinzu, ... befahl
auch den lictoren ihn zuzulassen, so oft er sich melden würde grafen zu Stolberg
ges. w. 8, 119. 1@bb)
mit der räumlichen zulassung verbindet sich die von sitte, recht oder persönlicher entscheidung abhängende theilnahme an einem vorgang oder einer einrichtung. diese tritt dabei mehr und mehr in den vordergrund, so dasz oft das räumliche nur gedacht ist: daz man yn (
markgraf Ludwig) ..., die wyle er lebt, zuolazzen sol und wir yn durch recht zuolazzen haben und auch zuolazzen wellen und sullen zuo allen sachen und zuo allen dinghen, die auch wir und die egenannten unser mitkurfürsten angriffen
gold. bulle 2, 91
Zeumer (1356); das er sich zu disputiren habe erbotten, und man habe ihn nicht zulassen wollen Luther 18, 90
W.; wer nu solchs nicht weis, sol nicht zum sacrament zugelassen werden 26, 220
W.; der, so der stück eines oder mehr uberfahren und darwider thun wirde, soll im thurnier nicht zugelassen werden Moscherosch
gesichte 2, 340; jemand zu dem gespräch .. zulassen Kramer 1, 898
a; Serlo hatte sich geweigert, ihn bei der probe zuzulassen Göthe 22, 83
W.; man wolle uns (
die frauen) zu keinen wissenschaften zulassen 23, 54
W.; einen tanz, zu welchem kein handwerker oder bürger zugelassen wird
F. M. Böhme
gesch. d. tanzes 174; einen zum eide, zum gericht, zum bürgerrecht, zum heeresdienst, zu staatsämtern, zu einer prüfung zulassen; einen aus gnaden, auf probe zulassen. 1@cc)
eine person zulassen
heiszt sie in einer bestimmten stellung aufnehmen, anerkennen: wie? wenn aber das entlauffen gemahl widder keme und wollt sich nu recht stellen, sollt mans auch widder zulassen und annemen? Luther 12, 124
W.; die bättelörden sind zuogelassen worden, als ob durch ir willige armuot sie gehärtziger weren zuo predigen die warheit, so sy keines verlusts besorgten Eberlin v. Günzburg 1, 48
neudr.; die gesandten der neuen neapolitanischen regierung wurden von keinem der fünf höfe zugelassen Treitschke
d. gesch. 3, 156. 1@dd)
ähnlich wird jemand als inhaber einer stellung. als vollzieher eines dienstes zugelassen. 1@d@aα)
mit bezug auf eine andere person, wie überlassen
oder gestatten,
was veraltet ist: der (
Achill) war betrübt an seel und leib, dieweil ihm sein holdseelig weib entzogen war schmählicher massen, und einem frembden zugelassen J. Spreng
Ilias 9
b; eine solche magd soll im hauszhalten dem weib zugelassen seyn, welche die billigkeit nicht verschweigt, sondern das schändliche hasset und fleucht Lehmann
floril. 3, 138; aber ihm (
d. pöbel) wird ein schreyer zugelassen Klopstock
gelehrtenrepublik (1774) 3. 1@d@bβ)
ohne solche beziehung wird jemand als zeuge, richter, eideshelfer, zuschauer
u. ä. zugelassen: darum wil ich keinen menschen zuo einem richter über die geschrift haben noch zuolassen Zwingli
d. schr. 1, 150; wie es ihro majestät dem könige von Frankreich gefallen, ... unterzeichneten zum officier der ehrenlegion zuzulassen Göthe IV 29, 298
W. 22)
mit sachlichem object. 2@aa)
die wirklich räumliche anwendung beschränkt sich auf luft
und wasser
u. ä.: fürnemlich soll kein mittagwind in eweren schewren zugelassen ... werden Sebiz
feldbau 33;
molile ... der räder oder das rädscheid (
s. th. 8, 48
u. 53), damit man das wasser ab- und zulässet Corvinus (1646) 552; je nach der zugelassenen luftmenge Stöckhardt
chem. feldbriefe 1, 11.
daraus entsteht die vorstellung des anschwellens von tönen: man fühlt dies auf- und abwogen, dieses ab- und zulassen des tones Gutzkow
ges. w. 3, 62.
gelegentlich auch wie '
zukommen lassen',
vgl. o. sp. 472 III 2: Phraates und Artavasdes .. schnidten dem Antonius ... alle lebensmittel ab, endlichen aber lieszen sie ihm solche wieder zu Lohenstein
Armin. 1, 224
a. 2@bb)
bei übertragener verwendung zeigt sich die räumliche ansicht in den beistehenden ortsangaben: die bildnis des crucifix, der junckfrawen Marie, auch anderer heiligen sein in der christlichen kirchen zuogelassen Hieron. Gebweiler
besch. des lobs Marie 11
b; warumb läst der türckische keiser keine buchdruckerey in seinem reiche zu? Chr. Weise
die drey klügsten leute (1695) 93; und doch auch diese selbst, ob sie gleich nach bloszen begriffen gelten, werden in der mathematik nur darum zugelassen, weil sie in der anschauung können dargestellt werden Kant 3, 38
ak.; so kann man sagen, man wolle in einer theologischen streitfrage kein anderes dokument als beweiskräftig zulassen, als das neue testament P. de Lagarde
d. schr. 53.
in der älteren rechtssprache: dare actionem eine klag zuolassen Frisius 68
b; 1130
a; einen neuwen handel, vor nie zuogelassen, für gericht lassen kommen 314
a. 2@cc)
schon früh ist aber die räumliche auffassung abgestreift und zulassen
in die bedeutung hingeben, gewähren, erlauben übergegangen. so erscheint es in den wbb. von Dasypodius 372
a an, weiter Alberus e e 2
a; V u 1
a; Frisius 98
a; 1328
b; Corvinus 729; Calepinus xi
ling. 290
b; 819
b u. s. w. es wird gepaart mit gönnen Grimmelshausen 2, 502
Keller, vergönnen
M. Lindener
rastbüchl. 15
lit. ver.; Fischart
nachtrab 14
Kurz, vergünstigen
grillenvertreiber (1610) 15, verwilligen
Eulenspiegel 42
ndr.; Lori
baier. bergrecht 494
b.
es steht im gegensatz zu verbieten, verhindern: zulassen heiszt: nicht verhindern, da man doch verhindern kann
M. Mendelssohn
ges. schr. 2, 419; in den vier worten allezeit des gsetzes art findst du bereit, straffen, verbieten und zuelassen, bisweilen gebietn, alles nach massen A. Wagner
decretum (1599) 6
a.
besondere anwendungen. 2@c@aα)
einem zeit zulassen: wolt im nit so vil zeit zuolassen, das er sich hett mögen ausziehen J. Frey
gartenges. 143
Bolte; für die zeit, die du zur busze mir noch zugelassen hast B. Schmolcke
trost- u. geistr. schr. 1, 61.
veraltet, jetzt zeit lassen. 2@c@bβ)
den besitz, genusz, freien gebrauch einer sache zulassen: darumb glauben sy, das inen durch den tauff das himelsreich zugelassen wirt Luther 7, 256
W.; will sie (
die schwangere) dann andere speisen die schon nicht gar köstlich synd, soll man ir die nicht abschlagen, aber wenig zulassen Chr. Wirsung 543
c; nit ein jede monarchi soll von stundt an ein königreich ... genant werden, sonder allein diese, in deren das regiment einem willigklichen zugelassen ... wirt Xylander
Polybius 324; auf amo da es kam, gestund er, ego, tu; das ille strich er aus und liesz es ihr nicht zu Logau 115
Eitner; und ihm wurden weder bücher noch schreibmaterialien zugelassen mutter Schubarts
briefe 2, 69
Strausz; wenn ich meinem Gustav witz und verdorbene autores zulasse und klassische verbiete ...? Jean Paul 1, 105
H. 2@c@gγ)
eine handlung gestatten, nicht hindern. mit persönl. dat., kaum über das 17.
jh.: so wird dich .. keyn furst noch könig zwingen, das du eym andern gebist, was deyn ist, sondern musz dir zulassen, das du mit deynem gut thuest was du wollest Luther 12, 684
W.; da aber Paulus wolt unter das volck gehen, lieszens im die jünger nicht zu
apostelgesch. 19, 30; wenn es (
d. brot) kinder wollen schneiden, so läszt mans ihnen nicht zu Lehmann
floril. 2, 817; ach! lasz den armen todten zu, zu ligen in trawriger ruh! G. R. Weckherlin 1, 48
Fischer. ohne dativ: und die Amoriter drungen die kinder Dan auffs gebirge und lieszen nicht zu, das sie erunter in den grund kemen
richter 1, 34; sie sprachen, Moses hat zugelassen, einen scheidbrieff zu schreiben und sich zu scheiden
Marc. 10, 4; wan gleicher masz nit liebest mich, lasz zu, dasz ich nur liebe dich! Zinkgref
auserl. ged. 7
ndr.; hätt' ichs zugelassen, sie hätten dich schlafend gefunden maler Müller 3, 12; man war bereit, das unternehmen der Franzosen gegen Hannover zuzulassen Ranke 30, 153. 2@c@dδ)
danach früher in dem sinne '
einem einen fehler, eine unart nachsehen': sie haben im allen mutwillen in der jugend zugelassen, und ihn nicht fleiszig zum studieren gehalten
volksb. von dr. Faust2 12
ndr.; die rechte warheit zu sagen, so ist er ein ungezogen kindt, man lest ihm alles zu ausz forcht er mögte kranck werden Elisabeth Charlotte 3, 4
Holland; den kindern zuviel zulassen Kramer 1, 898
a; sorge für deinen Benvenuto, denn er ist genesen, und nun lasz ihm weiter keine unordnung zu Göthe 43, 249
W. 2@c@eε)
insbesondere wird es gebraucht, wenn etwas durch recht, sitte oder irgendwelche vorschrift gestattet oder gehindert wird. mit pers. dat., noch im 18.
jh.: sonderlich, weil sie wissen, das uns zugelassen ist auffm Speyrischen reichstag zu glewben, wie wirs trawen gegen gott und keiserlicher majestet zu verantworten Luther 30, 2, 41
W.; dannoch hilft sie (
d. kirche) vil lieber heimlich zu solcher bulerey, dann dasz sie solte den .. meidlin, die einmal profesz gethan, den ehelichen stand zulassen Fischart
bienenkorb (1588) 169
a; der adel läszt einem spanischen bauren nicht zu, seine äcker zu pflügen Zimmermann
v. d. nationalstolze (1758) 26.
ohne persönl. dativ: aber der auslendische kauffshandel, der ... wahr her bringt, ... die nur zur pracht und keynem nutz dienet ..., sollt nicht zugelassen werden, wo wyr eyn regiment und fursten hetten Luther 15, 294
W.; baut einer unfleiszig, ... so leszt die bergordnung zu, das man die zech frey mache Mathesius
Sarepta (1571) 64
b; wann ich sage, dasz in der teutschen poesi einige versetzung ... zugelassen sey Morhof
unterr. v. d. d. spr. (1682) 1, 517; der kaiser ... widerrief die artikel der goldenen bulle ..., in welchen die fehde unter gewissen bedingungen doch zugelassen war Ranke 1, 48; die kündigung kann nur für den schlusz eines kalendermonats zugelassen werden
handelsgesetzb. § 67. 2@c@zζ)
insbesondere wird die möglichkeit des bösen und der sünde so ausgedrückt, dasz gott es zuläszt: ein einiger teufel, wo es ihme gott zulesset, alle oberherren in der welt hinreissen kan Luther 34, 2, 286
W.; gott der alles sihet, der alles hört, der alles verhängt und zuläst Grimmelshausen 2, 490
Keller; dazu hat es (
d. thier d. apokal.) ein maul, das ... gott zuläszt, damit es das maasz seiner greuel voll machen möge Jung-Stilling 3, 264; es ist des teufels positiver wille (
dasz wir den willkürlichen fürsten gehorchen): gottes nur zulassender, damit wir uns befreien Fichte 7, 558.
dies auch mit persönl. obj.: gott lest zwahr vil der schelmen zu, das sie den christen machn unruh
M. Frydwalt
apweichunge d. lande Preuszen (1578) e c 4
b. 2@c@hη)
in dieser bedeutung tritt der inf. als subst. auf: das zulassen des bösen ist also gut Raumer
gesch. d. Hohenst. 6, 258.
besonders in formeln mit präp.: mit unser aller .. willen, wissen, gehell und zulassen Luther 18, 342
W.; mit ... i.
f. g. zulassen Schweinichen 269
Ö.; auf gottes zulassen J.
M. Miller
pred. f. d. landvolk 3, 251; one desz herzogen verwilligen und zulassen Tschudi
chr. helvet. 1, 78.
veraltet. 2@c@thθ) zugelassen
als adj. bedeutet so '
zulässig, erlaubt, läszlich' Hulsius (1616) 2, 222
a; Dentzler 2, 366
b:
acolytus ein zuogelaszner in geistlichen dingen Frisius 25
b; ein alter löblicher und zugelassener brauch Mathesius
Sarepta (1571) 3
a; ein standmäsige und zugelassene mitgefärtin und gespilin an dem weiblichen geschlecht Fischart
geschichtklitt. 96
ndr.; da schickt sichs, dasz man wol bis über mitternacht bei zugelaszner lust und süszem weine lacht P. Fleming
d. ged. 1, 152
Lappenberg; zugelassene courrente waaren,
ggs. verbothene oder contrabande w. Zedler 52, 6; 63, 1227; z. verjährung
ebda; das zugelassene böse H. S. Reimarus
wahrheiten der natürl. rel. (1766) 268; keiner der zugelassenen wortfüsze J. H. Vosz
zeitmessung d. d. spr. 163. 2@dd)
bei sachlichem subject wird es '
etwas thatsächlich möglich machen',
ohne den begriff der willkür oder entscheidung: locus impetum abnuit das ort laszt es nit zuo Frisius 7
b; darzuo hat er (
der blutfink) vil ein breitere zung dann sein proportz und grösze des leybs zuolaszt Heuszlin
Gesners vogelb. 21
a; ob schon der jünglingstand als ein noch wachsend alter die aderlasz nicht zuläst Guarinonius 985; es giebt verschiedene stellen im Ariost, die einen doppelten sinn zulassen Heinse 3, 521
Schüddek.; die laue witterung läszt freylich den transport der fische nicht zu Göthe IV 35, 225
W.; ich will das im drama machen, was das drama am wenigsten zuläszt O. Ludwig 5, 72.
auch bei persönlichem subj.: um keine miszdeutung ... zuzulassen Bismarck
pol. reden 4, 8. 2@ee)
hierzu gehören mancherlei stehende wendungen: die zeit, gelegenheit, gesundheit, das wetter, die umständ (
schon A. U. v. Braunschweig
Octavia 1, 10) lassen etwas zu; etwas läszt keinen zweifel zu,
besonders in bedingter form: wanns meine vielfältigen geschäffte zulassen wollen Chr. Reuter
Schlampampens krankh. u. tod 129
neudr.; sofern die natur des gegenstandes verschiedenheiten darin zuläszt Schleiermacher I 3, 2; sobald es das befinden meiner frau zuläszt Fontane I 4, 250.
ähnlich: soviel der ort zuliesze Kramer 1, 898
a; er ... tröstet mich, so gut es zeit und gelegenheit zuliesze Grimmelshausen 1, 84
Keller; wir drangen so weit vor, als es die wasser zulieszen Göthe 19, 244
W.; so kurz, wie es die sache nur immer zuliesz Ranke 1, vii. 2@ff)
vereinzelt wurde es so refl. gebraucht: wenn es sich ihre verrichtungen nicht anders zulassen wollen Gäbelkover
arzneib. 1, 382
c. 2@gg)
an c
schlieszt sich an zugestehen, als richtig anerkennen, nur in älterer zeit. selten mit persönl. dat.: das müssen wir dem Luther zuolassen ... das durch sein lehr ... ein allgemain verfolgung über die römisch kirch ... entstehen werd J. Nas
antip. eins u. hundert 1, 28
a.
ohne pers. dat.: ich lasse es von hertzen gerne zu, das das abendmal ein sacrament sey, obs wol nicht yn der schrifft so genennet wird Luther 26, 407
W.; lemma ein unwidersprächlicher spruch, den man zuozelassen getrengt wirt Frisius 762
b; ich für mein teil lasse beiderlei meinung ... zu Zesen
rosenmând (1651) 22.
im 18.
jh. nur vereinzelt: und dann, lassen wir es zu, so wäre der fall (
dasz das publikum sich von ihm abwende) erst in etlichen jahren Mozart
bei O. Jahn 3, 198. 33)
der viehzüchter braucht zulassen
von alters wie lat. admittere Diefenbach
n. gl. 9; Kramer 1, 898
a: wann aber die kuh den stier nit will zulassen Sebiz
feldbau 97; auf die benante zeit soll er den bescheller hengst nur zwir zulassen 149; seine ochsen lesst man zu, und miszrett im nicht
Hiob 21, 10; dazu warestu nicht wie eine andere hure, die man mus mit geld keuffen, noch wie die ehebrecherin, die an stat ires mannes andere zuleszt
Hesekiel 16, 32.
so bis heute Martiny 142
a; Bühler
Davos 1, 219;
ztschr. f. d. maa. 1916, 328.
vgl. auch zulassung
und zuläszling
für admissura und admissarius bei Österreicher
Columella. gelegentlich auch vom weiblichen thier: der die stuoten zuolaszt und fürderet dasz sy gesprungen werdind, stuotenmeister Frisius 987
a (
braucht dafür auch zuohinlassen 346
b,
s. o. sp. 455),
von kühen allg. haushalt.-lex. 1, 2
a. 44)
etwas geschlossen lassen Kramer 1, 898
a: wann der jung wiszt, was der alt dörfft, so würde er offt den seckel zuolassen S. Franck
sprüchw. (1541) 1, 42
b (
auch sch. w. klugr. 147
b; Eyering 3, 384).
heute weniger als worteinheit empfunden. —