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wildbret

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

wildbret n.

Bd. 30, Sp. 47
wildbret, n. , zu wild adj. und mhd. brât n. 'das eszbare fleisch', s.brate th. 2, 309. II. herkunft und form: I@11) mhd. wildbrât, wildbræte das zum braten bestimmte fleisch des wildes Lexer 3, 894; zameʒ und ouch wildpræte St. Oswald 2243 = 3215. I@22) in der schreibung herrscht bis ins 18. jahrhundert die gröszte willkür: wiltpret voc. theut. 005b; wilbred Frey gartengesellsch. 210, 5; wilpret P. Gerhardt geist. andachten 547, Steinbach; wilprett Fischart Eulenspiegel 446 Hauffen; wilbrett Ayrer 1931, 30; wilt brat, wildbrat Diefenbach gloss. 76, 171a; wildbrait (Eifel 1398) Grimm weisth. 6, 563; wiltbrat, wildprat Hertzog schildwache Bij, Dedekind 49b, g 6a; wiltbrot Alsfelder passionsspiel 27, 887; wilbrat, wilprat pfarrer von Kalenberg 622 neudr., Montanus schwankbücher 524; wiltprecht (Bodensee) Diefenbach gloss. 76; wildbrecht, wiltprecht Luther 3, 150b, Hutten clag und vermanung 405; wilbrecht Joachim treszlerbuch 85, 15; wilprecht Bock kreuterbuch iii xxb; wilpart (rheinl.) Diefenbach gloss. 76; wilpert Duez nomencl. 191, Weise überfl. gedanken 176; wildpert Kretschmann 2, 252, Ch. Jäger weltbeschauung 28; wildbert Phil. v. Sittewald vorr. 1b, Grob dichter. versuchg. 37; von der mitte des 18. jahrhunderts werden mehr und mehr vorherrschend wildbret, wildpret und wildprett; daneben vereinzelt wildprät Hagedorn, Pocci; wildbrät Uhland. I@33) neuere mundartliche nebenformen: niederd. wildbradt Richey idiot. hamburg.; sächs. wilbert Albrecht Leipz. mundart; westfäl. wilbert Woeste; schlesisch wilpert Holtei erz. schr. 15, 244; 23, 113; thür. wildbrät, wilberd Hertel; luxemb. welpert, wilbert, [] wälpert wb. d. luxemb. mundart; unterfränk. wilpert (wilpertsdiab) Ruckert; schwäb. wildprecht Schmid; elsäss. wildbert, gewildbert Martin-Lienhart 2, 820; bair.-österr. wildbrat. als lehnwortn. vildbrad, schwed. vildbrd, gegenüber altisl. villi-bráð f. (Cleasby-Vigfússon), niederl. wildbraad. wildbretlein und wildgebret s. unten; gewildbert s. oben. I@44) ausnahmsweise auch als plural: unter den kleinen wilbret, ist zu rechnen das rehe Harsdörffer frauenzimmer gesprechspiele 3, 113. I@55) verbale ableitungen, ausgehend von der mundartlichen form wilpert, sind wildbräunen und wildpern, s. diese. IIII) bedeutung und gebrauch. II@AA. bedeutungsentwicklung. die grundbedeutung ist 'zum braten bestimmtes oder gebratenes, auch gesottenes wild' Kluge 7 493; sie bleibt nach den wörterbüchern die vorherrschende verwendung: E. Alberus nov. dict. genus 44a deutet es als ferina, vel caro ferina; Duez nomenclat. 26 de la venaison; Steinbach ferina; compend. u. nutzb. haushaltungslex. 1036 das fleisch von den wilden thieren. daneben findet sich vom 16. jahrhundert an die bedeutung 'wild', ursprünglich wohl für erlegtes, totes, das zum braten bestimmt war, bald aber auch für lebendes; und zwar wie wild ebensowohl collectiv als für ein einzelnes thier: bestes légères, leicht wilpert Duez nomencl. 191, ferner rot, schwarz, hauswilpert; wildpret, wild als roth wildpret, schwarz wildpret Rädlein; noch Adelung bucht diese bedeutung neben der zuerstgenannten. die neuere sprache versteht unter wildbret meist nur das fleisch des erlegten thieres, und zwar hauptsächlich im rohen zustand; wegen der gröszeren deutlichkeit behält sie es gern statt wild n. in zusammensetzungen (s. diese unten). für das als speise zubereitete fleisch ist heute wild, wildbraten gebräuchlicher. wie sehr zeitweise und örtlich die verwendung des worts für lebendes wild vorherrschte und die grundbedeutung verdrängt hatte, zeigen bildungen wie wildbretsbraten, wildbretsdieb und wildbretsfleisch oder verbindungen wie totes wildbret. vgl. zu diesem und allem folgenden auch oben den artikel wild n. II@BB. gebrauch im einzelnen: II@B@11) das fleisch des wildes einschlieszlich des wilden geflügels, sowohl im rohen als im zubereiteten zustand. II@B@1@aa) das fleisch im rohen zustande, II@B@1@a@aα) sowohl collectiv als für ein einzelnes stück fleisch: item 1 m. Juden im gebite zu Osterrode geben am dinstage noch Luce ewangeliste, als her dem meister wilbrecht brachte Joachim Marienb. treszlerbuch 85, 15; so leszt im der alte Isaac ein gut wildpred zurichten Mathesius Sarepta Xa; II@B@1@a@bβ) verschiedene arten: edels wilpret fastnachtspiele 748, 23; ain pfund schweinich wilpredt chron. d. deutschen städte 23, 328; hirtzen wildpret Ryff spiegel u. reg. der gesundheit 48a; hirschein, reherein oder sweinein wildpret Nürnb. polizeiordn. 312; rot, schwarz, stinkend wilpert Duez nomencl. 191; schwarz-, rot-, rauh-, eszwilpert Stieler; bratwildbret und kochwildbret Fürst jagd- u. forstlex. 796; kurz-wildpret, die hoden des hirsches Döbel jägerpract. 2 1, 18b; schweinwildbrät Steinbach; schweinwildbret, hirschwildbret Adelung; s. auch unten 2 b γ und vorne die artikel birk-, reh-, gemswildbret u. a. II@B@1@a@gγ) im gegensatz zu zahmem oder hausfleisch: die jäger henken das fleisch und wilprät darein Seb. Münster cosm. cccci; das land hat überflusz an haus- oder zammem fleisch, an wilbrat, butter, kees Quadt von Kinckelbach teutscher nation herligkeit 48; gleichwie mons. Canard mehr wildpret hinweg zuwerfen, als mancher zufressen hatte, der eine eigne wildbahne vermag, und ihm mehr zahmes verehrt ward, als er und die seinigen verzehren konnten Grimmelshausen Simpl. 295 Kögel; vgl. auch oben I den beleg aus St. Oswald. [] II@B@1@a@dδ) in der weidmannssprache das 'fleisch des wildes' im gegensatz zu dem fell, den knochen usw. Döbel jägerpract. 4, 26a : viele wilderer schieszen etwan ein stück allein von der haut wegen und lassen das wildbret ihren gemeinern zustehen würtemb. wildbretschützenordnung 22; die zwei streifen wildpret am halse heiszen die kehlbraten Döbel jägerpract. 1, 18b; (die ortolane) fressen sich .. so fett, dasz fast kein wildpret an ihnen zu sehen ist 57a; (das thier, wenn es feist ist) ist gut und stark am wildpret Heppe lehrprinz 114; das wildbrett (der nilgans) unterscheidet sich .. nicht von dem anderer wildgansarten Brehm thierleben 6, 621; die enten sind (in diesem jahre) .. gut im wildbret Frenzel Leipz. neu. nachrichten 17. 7. 1905, 3. beilage. II@B@1@a@eε) der längeren genieszbarkeit wegen wird es gerne in einem kleinen fasz eingesalzen, eingeschlagen oder gebeizt; vgl. wildbret einsalzen Adelung; näheres über das verfahren dabei s. Chomel öcon. u. phys. lex. 8, 233; ferner s. unten wildbretfäszlein: dri häringtunnen desselben wildprätz Richental chronik d. Constanzer conzils 100; wiltbret in dem salz Pauli schimpf u. ernst 18; das eingebeizte wiltbret wollte die frau selbst aus dem keller holen Grimmelshausen 2, 341 Keller (vogelnest); das eingeschlagene wildprett in dem fasz Abraham a St. Clara mercks Wien (1680) 57. II@B@1@a@zζ) der geruch findet häufige und nicht sehr lobende erwähnung: da sie doch eben ein stück stinkend wildpret aus einem fäszlein langete Grimmelshausen 2, 341 Keller (vogelnest). II@B@1@a@hη) auch übertragen vom menschenfleisch und dem fleisch von thieren, die gewöhnlich nicht gejagt werden, wie affen: auch in der kunst, das vornehmste und schönste wildpret, den mann, zu schlachten .. bin ich .. meisterin Wieland Lucian 4, 236; kein besseres wildpret .. als menschenfleisch Prätorius anthropodemus plutonicus 1, 384; mancher reisende hat .. die affen als .. wildbret .. betrachten müssen Brehm thierleben 1, 202. II@B@1@bb) als zubereitete speise, II@B@1@b@aα) als speise der reichen, der leckermäuler und als inbegriff alles köstlichen, woher das sprichwort wildpret und fisch gehören auf des herren tisch Wander 5, 235; die richen ladt man zuo dem tisch und bringt inn wiltpret, vogel, visch Brant narrensch. 17, 15 Zarncke; wie man den vernaschten weibern ein abscheuen vorm wildbret macht Grimmelshausen 4, 508; daher bildlich für leckerbissen überhaupt: der schlangen kost und most, der würmer süsze speise, der raben wildprät Treuer deutscher Dädalus 4, 35; äpfel und hart schimlich brod .. (waren) mein bestes wildbret Grimmelshausen Simpl. 1, 409, 26 Kurz. stehender bestandtheil jeder festlichen mahlzeit und gerne in verbindung mit geflügel, fisch, pasteten, austern, wein: der wirt stelt wildpret für und fisch J. Fischart Eulenspiegel 11085 Hauffen; all ding örnlich und wol versehen, zu knechten, keller, bett und tisch, mit köstling drank, wildpret und fisch Hans Sachs 2, 46, 25 Keller; hätt ich wiltpret, wein und fisch und die ganze weide Paul Gerhardt bei Fischer-Tümpel, kirchenlied 3, 408b; dein austern liebt er nur, dein wilprät, gar nicht dich Logau 168 (nr. 30); mehr denn kein andre zeit der winter als ein koch vih, wildbret, vögel, fisch uns auf den tisch fürsetzet Weckherlin 2, 396; nicht wildprät und pasteten Simon Dach 718; man setzt die braut zu tische, man gab ihr wildpret und fische Herder 25, 109; meiner mutter ziemet wildbrät und fisch Uhland ged. 2 343; [] es wäre so wenig standesgemäsz, als wenn er wildpret und fisch auf eine hochzeittafel bringen wollte Riehl deutsche arbeit 25. s. auch unten wiltbretundfischbrief. II@B@1@b@bβ) bald als stärkend empfohlen, bald als zu scharf verboten: er soll sich hüten vor dürrem und gesalzenem fleisch und soll kein speck, wiltpret, gewürz oder derglichen vilerlei essen Gersdorff wundarznei xlvii 1b; ich dachte nicht, dasz wildbratt ungesund were briefe der prinz. E. Ch. v. Orleans 439; damit die mönche .. durch das wildpret, wenn sie krank würden, sich laben und stärken könnten Schmidt gesch. der Deutschen 1, 495. II@B@1@b@gγ) die gewöhnliche zubereitung ist das braten; die häufige verbindung gebratenes wildbret zeigt das völlige verblassen der grundbedeutung: gebradet wilprat als hasen Krumbholtz die gewerbe der stadt Münster 289; wie gern woltest du dein gebraten wildpret hergeben Grimmelshausen 2, 416; auch sauer zubereitetes fleisch zahmer thiere kann wildbret heiszen, so ndd. wildbradt brem.-niederd. wörterb. 5, 256; schwäb. dîtsch wildpret gebeiztes rindfleisch Buck med. volksabergl. 6; siehe auch unten wildbretsbraten, -keule, -pfeffer, -ragout, -sauce. II@B@22) das wild selbst, und zwar sowohl das erlegte oder gefangene, als das noch lebende und in freiheit befindliche; der älteste beleg für letztere verwendung ist wohl bei Grimm weisth. 6, 563 wildbrait (Eifel 1398). II@B@2@aa) das erlegte wild, die jagdbeute: da man doch sonsten darinn den schweinen, wildpret .. und dergleichen thieren .. die borsten, haare und federn abbrühet Birken der vermehrte Donaustrand 65; ein reh und ander todt wildpret (aus dem katalog einer gemäldegalerie) Göthe 47, 368 Weim.; aus eben dem messer, mit dem der wilde sein wildpret zerlegte, erfand Lionet dasjenige Schiller 1, 155 (versuch über den zusammenhang); alterthümlich als synonym zu thierleiche, cadaver: die arme häsinn .. sieht noch, mit sterbenden augen, manchen stattlichen jäger sich um ihr wildpret versammeln Thümmel Wilhelmine 34, 37 neudr. der 1. ausg. II@B@2@bb) das lebende wild, auf das jagd gemacht wird, II@B@2@b@aα) collectiv: (die insel Schütt) ist .. ein kostlicher ort mit wilbrecht mitth. d. vereins für gesch. von Erfurt 4, 12 (erlebnisse eines landsknechts, um 1530); es ist sunst ein guot land an viech .., wildpret und ander dingen Seb. Münster cosmogr. dcxciiii; keine raubthierer gibts nicht, aber sonst allerhand gut wildpert Ch. Jäger weltbeschauung 28; die jungen wölfe .. lernen die schlupfwinkel des wildbrets kennen J. Grimm Reinhart Fuchs, vorrede xxii; gerne in verbindung mit herde, rudel, volk: (der berg Ida) da des wildprets unzehlbarlich umblaufen thut ein grosze herd Spreng Ilias 203a; ein rudel wildpret Döbel jägerpractica 2 1, 19a; es wohnt' im selben eichenwald ein volk von wildprett mannichfalt Rückert ges. ged. (1837) 3, 328. II@B@2@b@bβ) von dem einzelnen thier: gehe aufs feld, und fahe mir ein wildbret 1 Mos. 27, 3; weil keiner richtiger des rammlers fährte spürte, noch anschlug, so wie er, wo sich ein wildprät rührte Hagedorn 1, 41; worauf musz der lauern? auf ein wildbret nicht Ludwig 3, 96 (erbförster 4, 6); gerne, wie wild, in verbindung mit stück: als wann ein stuck wildbret verhanden gewest wäre Grimmelshausen 2, 31, 18 Keller; um .. ein anständiges stückgen wildpret zu schieszen Schnabel ins. Felsenbg. 27. II@B@2@b@gγ) für verschiedene arten wie das fliegende wildpret Paracelsus opera 2, 326; laufendes und fliegendes wildprät Guler v. Weineck Raetia 164a; hohes und kleines, stiebendes und fliegendes Harsdörffer frauenzimmer gesprechspiele 3, 113; rothes und schwarzes wildbrett Württemb. erneu. vorstordn. 92; federwildbrett eb. 93, Schottel haubtsp. 78; schwarz-, rot-, eszwilpert, federwilpert Stieler; schmalwildbret Döbel 1, 5a; vgl. auch [] Rädlein und Adelung; fallwildbret s. unten wildfall; scherzhaft auch zahmes wildbret für hausthiere: hab nie kein hoch wilbret geschossen H. Sachs 3, 55, 29 Keller; einem calecutischen hahn, oder wie man das zahme wildpret auf hoch teutsch .. nennet, einem truthahn Weise die drei ärgsten erznarren 202 neudr.; sonst vgl. Marperger vollst. küch- und kellerdict. 1317b; Amaranthes frauenz. lex. 2124; schwarz wildpret soll nur im thiergarten geduldet werden allg. deutsche bibliothek 92, 162; das wilde geflügel wird manchmal in das wildbret eingerechnet, gewöhnlich aber neben diesem besonders erwähnt: von wildem geflügel giebt es .. mehrere arten als von anderm wildpret G. Forster 1, 46; ain haselhun, das fleugt, ain rech, das da steubt, .. sei das best wildpret Garg. 3, 58 neudr.; die andern artikel von freiheit des wiltprets, vogel, fisch, holz, welde Luther 18, 327, 28 Weim.; weidvögel (geflügel) und wildprät volksb. v. dr. Faust 64, 113 neudr.; viel wildpret und vögel Holtei erz. schr. 13, 177. II@B@2@b@dδ) in der weidmannssprache mit vorliebe das rothwild, besonders die hirschkuh, sonst auch wild oder thier genannt Heppe lehrprinz 32: des wildbrets sollten sie verschonen, aber bachen zusamt den frischlingen und keulern nidermachen Opel-Cohn 30 jähr. krieg 278, 47; die jungen hirsche sind dem wildbret zur brunftzeit sehr angenehm Fleming vollk. teutsch. jäger 90b; die schlechten hirsche oder spieszerte, die sich noch bei dem wildprete oder thieren im truppe oder rudel bisher gehalten Döbel jägerpractica 1, 4a; II@B@2@b@eε) gerne mit verben, die sich auf das jagen beziehen, wie aufjagen, aufspüren, stellen, wittern, hetzen, fällen, erlegen, hegen u. a., vielfach bildlich: der bapst mit disen falken beiszt, die jagen im das wiltprecht auf Hutten clag und vormanung v. 405 Balke; ihr jäger spürt und häzt das wiltpret in dem holz! Rompler von Löwenhalt 1. gebüsch 17; allein der schnupfen, so mich plagt, benimmt mir alle kraft, das wildpret auszuspüren Lichtwer äsopische fabeln 140; könnt ihr schon mein wildpret wittern? Zach. Werner das kreuz an der Ostsee 22; schönstes wildpret dieser fluren, fällt dich niemals schusz und netz? Vosz sämmtl. gedichte 2, 140; das wildpret zu erlegen, mein lust hab' ich daran Böhme volksthüml. lieder der Deutschen im 18. und 19. jh. 443; es ist wildbret, das ich eigentlich nicht selbst hege, das nur von ungefehr in mein gehege übergetreten ist Lessing 11, 36. II@B@33) übertragen auch irgend ein anderes thier, wobei das tertium comparationis entweder das wohlschmeckende fleisch oder das gejagtwerden ist, stets scherzhaft: II@B@3@aa) ein hausthier, z. b. ein schaf oder rind; vgl. hauswilpert Duez nomencl. 191: und ach! was auch musz denken der fromme vatter mein sich, weil so spät last fenken das wüllen wiltprat (schaf) sein Spee trutznacht. 222; ein stück stallwilpert aus meinem hof (rind) Musäus phys. reise 1, 37. II@B@3@bb) eine fliege: je nachdem sie (die spinne) sich eines netzes gebrauchet, ihr wildpret zu belaustern Grimmelshausen Simpl. 1, 157, 27 Kurz. II@B@3@cc) im 16. jahrhundert mit vorliebe das ungeziefer, wie flöhe oder läuse: sie muoszte zwischen beide bein mit groszem ernst greifen hinein, und jagen das schwarze wildpret, das sich im forst gesamlet het Fischart flöhhaz 13, 379 neudr.; ouch der sich kratzet in dem grind und luog, ob er kein wiltpret find Brant narrensch. 110a, 128; [] II@B@44) in vielfacher bildlicher verwendung: II@B@4@aa) ausgehend von der bedeutung 'wildbraten' und mit dem tertium comparationis des wohlschmeckenden und willkommenen oder des seltenen und verlockenden. II@B@4@a@aα) ein leckerbissen: din buch hast gmästet wie ein schwin, den würmen wirst du wildbrät sin! N. Manuel 17, 78; so versteh ich nun wol, dasz es ihnen ein wildpret ist, und ihnen im herzen schmecket theatrum diabolorum 2, 187c; sporteln sind eine art von einkünften (der beamten), welche den stolgebühren der geistlichkeit gleichen; sie sind also das wildbrät auf beiden tafeln Wekhrlin paragrafen 1 (1791), 130; häufig von verlockenden weibern: die edle (mädchen) wären einheimisch, diese (die bauernmägdlein) aber wildpret Weidner Zinkgrefs apophthegmata (1653) 3, 34; es (ein bestimmte art mägdlein) ist ein wildpret, worauf sich die schmeiszfliegen gar bald setzen Stranitzky ollapatrida 355, 23 neudr.; II@B@4@a@bβ) sonst etwas hochgeschätztes: der tod ist mir (dem papst) ein guot wildbrät, dardurch mine diener und mine rät mögend füeren hohen gebracht N. Manuel 49; II@B@4@bb) ausgehend von der vorstellung des gejagten wildes ein verfolgter mensch: die geistlich herrn jagten mich als wilpredt Luther 18, 445 Weim.; darumb wil ich mich wider rüsten und wil noch mehr wildpret (feinde) fahen buch der liebe 13c; auch wieder gerne von mädchen oder frauen, denen von ihren verehrern nachgestellt wird: dessen war der fuhrmann wol zufrieden, denn es daucht ihn, das wildprat (ein junges starkes mädchen) were der arbeit wol werth Hertzog die schiltwache Bij; schafft mir das heimlich wildprät (ein frauenzimmer) aus euerem haus, damit die gelegenheit vermeidet sei Abraham a St. Clara Judas 1, 95; das biszchen wildpret zu hüten, das in seinem häuslichen park, zwischen tisch und bett friedlich einherging Lichtenberg verm. schriften 5, 180; geschwind! dasz wir das wildpret (das mädel) nicht verlieren Göthe 14, 47 Weim.; auch von mühsam gesuchten gedanken: es ist ein ander studiern in der schrift, wenn man tunkel schrift und figuren auslegt, das wirt genennet ein weidewerk da man etlich lustige vorstand als das wilprett sucht und fehet Luther 7, 639 Weim.; nun aber ermahnte man uns auch ganz ernstlich, auf die bilderjagd auszugehen, die uns denn doch zuletzt nicht ohne frucht liesz, obgleich Apels garten, die kuchengärten, das Rosenthal, Gohlis, Raschwitz und Konnewitz das wunderlichste revier sein mochte, um poetisches wildpret darin aufzusuchen Göthe 27, 102, 14 Weim. (aus meinem leben 7); II@B@4@cc) seltener ausgehend von der vorstellung, dasz das wild im gegensatz zu den hausthieren sich selbst erhalten musz: dasz wir noch keinen galgen für die nachdrucker haben, ist .. beweis, dasz unsre .. fürsten noch keinen funken liebe für gelehrte haben, sondern diese menschenart betrachten, wie das wildpret, das sich selbst erhalten musz Bahrdt gesch. s. lebens 2, 82. II@B@55) häufig in festen redensarten und in sprichwörtern, namentlich des 16. und 17. jahrhunderts, gern bildlich; vgl. auch Wander sprichwörterlex. 5, 235; so mit bezug II@B@5@aa) auf den wohlgeschmack: der brei schmeckt den bauern basz dann groszen herrn wildpret Seb. Franck sprichwörter 1, 109a; man lasz den edelleuten ihr wilpret, den pauern ihr kirchweihe J. Agricola 750 teutscher sprichwörter k Ia; daher wildpret essen, schlemmen, faulenzen: wann holzhauen auch wer ein orden, so wern der münch so viel nicht worden, als der im Faulharts orden sind, wie mans in allen clostern find, [] weil sie auch oft am tisch gesessen und mit andern vom willpret gessen Eyering proverb. cop. 1, 803; sonst auch wildpret naschen: wann der hund von dem wildpret nascht, dest lieber er fort hasen hascht 3, 381; dies auch im sinn von 'zu hoch hinaus wollen': ich merk, sie hat kein lust zu mir, ich hab kein schwere taschen, sie sprach: du leckest noch wol ein schnee, darbei ich ihr meinung versteh, ich solt nit wilpret naschen Ambraser liederbuch 178, 11. II@B@5@bb) auf den scharfen geruch oder geschmack, der das wildbret leicht verräth und eine besonders scharfe zubereitung oder allerlei zuthaten nöthig macht: advocaten .., welche .. über ein jedes stinkendes wildpret ein brühle zu machen wissen Albertinus hirnschl. 503; ähnlich Butschky Pathmos 285; wildprät will pfeffer haben Kirchhofer schweizerische sprüchwörter 255; es heiszt: wer wildprett essen will, der kenn es und warmit man's füll Fischart Eulenspiegel 4989 Hauffen; II@B@5@cc) auf die schwierigkeit des fangens und die mühseligkeiten der jagd überhaupt, vor allem des wildtragens: Nicanor uberschluog gering, verkouft das wiltpret, ee ers fing Brant narrenschiff 15, 26; ähnlich Gengenbach 3, 21; die aber drauf (auf dem thron) sitzen, müssen oft auch blut schwitzen und schlafen gehen, als hetten sie wilbret getragen Mathesius Sarepta xciiiib. II@B@5@dd) auf der seltenheit und daher kostbarkeit dieser speise für den gemeinen mann beruht die redensart wildpret sein, 'selten, fremd, unbekannt sein' (vgl. oben 4 a); II@B@5@d@aα) zuweilen von personen: wo sint aber ietz sölche jungen, worlich es ist wiltpret, wo man si ietz findt Keisersberg bilg. 151b; vgl. auch Dentzler clavis linguae latinae 352b; solch diener jetzund wildpret sein Ayrer 3069, 3 Keller; dann solcher (der guten weiber) man die meng nicht hat und seind schier wiltbret wordn auf erdn Rebhun 130 (hochz. zu Cana act 3, v. 787); II@B@5@d@bβ) noch häufiger und wohl auch früher von unpersönlichem: die mörin sprach: das ist wilbret in minem herzen sicherlich H. v. Sachsenheim Mörin 2482 Martin; es was mir vor wilpret, e ich die warheit fand sleigertüchlein 215, 30; gedenk wie ein sölcher (spater) rüw so kum überkommen werd, und so seltzam ist, es ist wilpret, wo es ist Keisersberg bilg. 48d. oft auch von guten eigenschaften oder seltenen kenntnissen: treüw ist wildprät fides concidit Maaler; dankbarkeit ist jetzt ein wilpert (pro raritate) Stieler; liebe ist wildprät Kirchhofer schweizerische sprüchwörter 196; treu ist ein wildpret, könnte doch aus der treu auch eine untreu werden Schweinichen denkwürd. 7; dasz klug und edel sein jetzt fast ein wildprät ist Chr. Gryphius poet. wäld. 2, 142; wie dann selbiger zeit gut latein, bevorab in disen landen, wildprät war Guler von Weineck Raetia 87b; II@B@5@d@gγ) besonders gerne in der verbindung wildbret im himmel: so spricht man, es ist wilpret im himmelrich, darumb das es also seltzam ist Keisersberg bilg. 48d; von der seltenheit guter fürsten: wer weisz das nicht, das ein furst wiltprett im himel ist? Luther 11, 273 Weim.; ähnlich 6, 468; 7, 591; 10, I 1, 309; 19, 648; sprichwörtlich nach Eyering proverb. cop. 2, 75; nur selten in neuerer zeit: ein fürst ist wildpret im himmel Bauernfeld 6, 210 (Franz von Sickingen 4, 7); vgl. auch bei Eyering: [] ein fürst ist so seltzam im himmel, als ein hirsch in eines armen küchen prov. cop. 2, 75. bei den dichtern des 17. jahrhunderts häufig in der verbindung ein wildbret dieser zeit (oder dieser welt): du warst ein wildprät unsrer zeit Simon Dach 750; lieben, lieben ist ein wildpret dieser zeit B. Schmolck 2, 370; die edle gottesfurcht, das wildpret dieser welt H. v. Hoffmannswaldau und anderer Deutschen auserl. u. bisher ungedr. gedichte 3, 299. oft mit dem erklärenden zusatz selten, seltsam, nicht gemein u. a.: es ist im ein seltzam kraut und solch wildprett, das nicht gemein ist, das ein heubtmann solchen glauben sol haben Luther 6 (1557), 318a; es ist ein köstliches, aber gar ein seltzames wilpret umb einen treuen freund Schupp 404; dasz sie (die rednerkunst) ein gar seltenes wildbret unter denen gelehrten sei Thomasius kleine teutsche schriften 2 376. zusammensetzungen: wildbretbahn, f., dasselbe wie wildbahn: an denen orten, da gute wiltpretbahnen unterhalten ... werden Täntzer Dianen hoh. u. nied. jagtgeh. 2, 89. —
24084 Zeichen · 344 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wildbrêt

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Wildbrêt , des -es, plur. car. ein Collectivum, oder vielmehr Materiale. 1. Das Fleisch wilder eßbarer Thiere oder d…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Wildbret

    Goethe-Wörterbuch

    Wildbret [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wildbret

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Wildbret ( Wildprett, Wilpert , v. altd. wilt , Wild, und prâtan , braten), das Fleisch des Wildes (auch des geflügelten…

  4. modern
    Dialekt
    Wildbret

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    Wildbret Band 3, Spalte 3,86f.

  5. Spezial
    Wildbret

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Wild|bret n. (-s) ‹gastron› salvarjina f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wildbret

99 Bildungen · 75 Erstglied · 24 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von wildbret 2 Komponenten

wild+bret

wildbret setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

wildbret‑ als Erstglied (30 von 75)

wildbretessenz

DWB

wildbret·essenz

wildbretessenz , f. , die erkaltete und durchgeseihte brühe von hirschfleisch, alten rebhühnern und wilden kaninchen, die man mit weiszwein …

wildbretfäszlein

DWB

wildbret·faeszlein

wildbretfäszlein , n. , kleines fasz, in dem wildbret eingesalzen oder gebeizt wurde: erst in der mitte des wildbrätfäszleins fand man füsz …

wildbretfalle

DWB

wildbret·falle

wildbretfalle , f. : dieweil auch die wildbrettfallen und selbgeschosz so gemein in unserm land werden würtemb. erneu. vorstordnung 125. —

wildbretfangen

DWB

wildbret·fangen

wildbretfangen , n. , im engeren sinn ' fangen des wildes in fallen und netzen ', im weiteren ' jagd ' überhaupt: ihr ( Lisabon ) waget, ist…

wildbretfleisch

DWB

wildbret·fleisch

wildbretfleisch , n. vereinzelt für wildbret, wild, wildfleisch: wegen der steten und vielfältigen bewegung ist das wildpretfleisch truckene…

wildbretfrasz

DWB

wildbret·frasz

wildbretfrasz , m. : dieses ( für das wild gehegte heu ) wird einiger orten auch frasz oder wildpretfrasz genennet Heppe lehrprinz 40 . —

wildbretfuhre

DWB

wildbret·fuhre

wildbretfuhre , f. wegfahren des geschossenen wildes durch die bauern im frohndienst, wofür auch DWB wildfuhre : dasz die armen unterthanen …

wildbretgeschmack

DWB

wildbret·geschmack

wildbretgeschmack , m. , im eigentlichen sinne und bildlich: je mehr er ihr ( der sauce ) jenen echten wildbretgeschmack zu geben weisz W. H…

wildbretgewicht

DWB

wildbret·gewicht

wildbretgewicht , n. , gewicht für aufgebrochenes wild, im gegensatz zu wildgewicht, dem gewicht des unaufgebrochenen thieres; nach dem vors…

wildbretisch

DWB

wildbret·isch

wildbretisch , adj. , ' zum wild gehörig, wildartig ', alterthümlich: seind auch vil wildprätisch thier darin Münster cosm. dccccxvl. —

wildbretkammer

DWB

wildbret·kammer

wildbretkammer , f. , aufbewahrungsort für wildbret: heute kann ich nicht mehr in die wildbretkammer kriechen Holtei erz. schriften 9, 147 .…

wildbretle

DWB

wildbretle , wildbretlein , n. , gerne bildlich und scherzhaft: auf dises wildprätle lauszten sie Stumpf Schwytzerchronik 755 a . —

wildbretlecke

DWB

wildbret·lecke

wildbretlecke , f. , wildlecke, salzlecke: wenn das laub ausgeschlagen, werden die sulzen oder wilpretlecken wieder angerichtet allgem. haus…

wildbretliste

DWB

wildbret·liste

wildbretliste , f. : der endlosen wild prett-, geflügel- und dessertliste der römischen gastronomie Mommsen römische geschichte 3, 9 ; und w…

wildbretmarkt

DWB

wildbret·markt

wildbretmarkt , m. : wenn sie reden könnten, die hirsche, rehe und hasen auf unseren wildpretmärkten, sie müszten die lustigsten stücklein z…

wildbretpastete

DWB

wildbret·pastete

wildbretpastete , f. : der schinken, die würste und die wildpretpastete freilich waren neueren datums ( als der wein ) Riehl geschichten aus…

wildbretpfeffer

DWB

wildbret·pfeffer

wildbretpfeffer , m. , wildbret in stark gewürzter brühe: ( beim bürgermeisterwechsel ) ist gespeist .. wilbredtpfeffer Schlettstadter stadt…

wildbretpürschen

DWB

wildbret·puerschen

wildbretpürschen , n. : wenn nun ... hinter dem gewehr auch ein guter schütze ist, so musz dieser doch noch bei dem wildpretpürschen wohl au…

wildbretragout

DWB

wildbret·ragout

wildbretragout , n. , für älteres wildbretpfeffer: die knödel, das wildpretragout und die strauben .. blieben den erquickten geraume zeit no…

wildbret als Zweitglied (24 von 24)

Dünnwildbret

Campe

duenn·wildbret

Das Dünnwildbret , des — es, o. Mz. bei den Jägern, das dünnste Stück vom Köper eines geschossenen Wildes, vom Bauche bis zum Schlägel.

Fallwildbrêt

Adelung

fallwild·bret

Das Fallwildbrêt , des -es, plur. inus. bey den Jägern, Wildbret, welches todt gefunden wird, lahm ist, oder sonst einen beträchtlichen Fehl…

federwildbret

DWB

feder·wildbret

federwildbret , n. dasselbe, wie Stieler 2419 schreibt federwilpert: der nachdrucker könnte sich über die privilegien als eingriffe in seine…

Gränzwildbrêt

Adelung

graenz·wildbret

Das Gränzwildbrêt , des -es, plur. inus. in dem Jagdwesen, dasjenige Wildbret, welches an der Gränze aus eines andern Gebiethe überzutreten …

grenzwildbret

DWB

grenz·wildbret

grenzwildbret , n. : solches wildpret, welches daselbst ( in grenzrevieren ) gepürschet wird, heisset man das gräntz- oder nasch-wildpret Ch…

hirschwildbret

DWB

hirsch·wildbret

hirschwildbret , n. alles an dem hirsche zum essen taugliche fleisch; namentlich aber das derb gewachsene fleisch an keulen oder bug, zimmel…

Hochwildbret

Campe

hochwild·bret

Hochwildbret , des — es , d. Mz . ungew. das hohe, zur hohen Jagd gehörige Wild; das Hochgewild . S. Campe Hoch 2) (6).

naschwildbret

DWB

nasch·wildbret

naschwildbret , n. wie grenzwildbret, über die jagdgrenze wechselndes wildbret, das vom grenzschützen weggeschossen wird. jagdlex. (1772) 1,…

rehwildbret

DWB

reh·wildbret

rehwildbret , n. 1 1) fleisch von rehen: also mag man auch kochen hirschen und rehewildpret. Coler. hausb. 1 (1604) , 151; rehwildpret zu ko…

rotwildbret

DWB

rotwild·bret

rotwildbret , n. , s. v. a. rotwild: rothwildpret wird wegen seines rothen sommerhaares und zum unterschied des tannwildprets also genennet.…

Schwarzwildbret

Campe

schwarz·wildbret

Schwarzwildbret , — es , o. Mz . schwarzes Wild, d. h. wilde Schweine, bei Einigen auch Bären und Dachse; auch Grobwild und zum Unterschiede…

Steinwildbrèt

Adelung

stein·wildbret

Das Steinwildbrèt , des -es, plur. inusit. bey den Jägern, ein Nahme desjenigen Wildbretes, welches sich auf Felsen und Klippen aufhält; der…

tannwildbret

DWB

tannwild·bret

tannwildbret , n. , entstellt aus damwildbret ( s. DWB tannbock , -hirsch, -thier) Frisch 2, 361 c . Heppe leith. 111 .

Vogelwildbret

Campe

vogel·wildbret

Das Vogelwildbret , — es, Mz . u. Wildbret, sofern es in wilden Vögeln, welche man schießt oder fängt, bestehet.