Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fäszlein n.
fäszlein , n. doliolum, fäszle. Maaler 130 b : und war das fäszlin noch so rein, so find man truosen drinnen, so welch jungfräwlein seuberlich sein, die sind von falschen sinnen. Garg. 92 b ; das ist die rechte stund zu helfen, allweil das väszlein noch ein wenig laufet. Otho 182 ; der grosze weltabend ist vor der thür, wir haben die hefen der welt erlebt, das fäszlein ist gehoben, gott wird ihm vollends bald den boden gar ausstoszen. 1276; das stück wird gute weite wirkung thun. will auch einen würzruch drein dämpfen hier und da meines fäszleins. Göthe an Lavater 26 .