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sold

nhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

sold m.

Bd. 16, Sp. 1433
sold, m. geldentschädigung für geleisteten waffendienst, in der neuen deutschen heeressprache ersetzt durch löhnung (schon bei Adelung steht, dasz 'im gemeinen leben und vom solde gemeiner soldaten' löhnung üblicher sei; vgl. unter 1). II. sold geht zurück auf solidus (ital. soldo, franz. sou), name eines geldstückes (des dicken im gegensatze zur blechmünze); so heiszt auch direct die löhnung des kriegers solidus, soldus, soldum; in gleicher bedeutung ital. soldo, span. sueldo, franz. solde (f.). Diez et. wb.4 298; im älteren engl. souldye (Skeat etym. dict. 572a); nld. sold, n. schwed. sold (aus dem deutschen übernommen). mhd. solt hat seine bedeutung schon weit über die ursprünglichen grenzen hinaus erweitert, es bezeichnet allgemein entgelt für geleistete dienste, dann gabe, geschenk, beihülfe, merkwürdigerweise auch, was für den lohn zu leisten ist, schuldige pflicht (mhd. wb. 2, 2, 467a. Lexer 2, 1055. man nimmt an, dasz das wort mit sollen in begrifflichen zusammenhang gebracht ist). salarium, solt, solt der arbeit, solte. Diefenbach gloss. 508a; stipendium, solt, tsolt, sult. mnd. solt, n. Schiller-Lübben 4, 288a; sold, kriegsold, stipendium, aes militare. Dasypodius; der sold, gält, die kriegszleut ze bezalen verordnet. Maaler 376c; [] gelt auff der hand, lauffgeld, verpflichtung, sold. Henisch 1464, 1; sold, kriegslohn, la soulde. Hulsius dict. (1616) 299b; pensio, bezahlung, sold. Corvinus fons lat. (1660) 477b; salarium. stipendium militae vel servitii, sold, besoldung. 561a; sold, m. stipendium Schottel 1417; vgl. Stieler 2054. Kramer deutschital. dict. (1702) 2, 832a. Steinbach 2, 601. Frisch 2, 284b; in neuer sprache ist, was schon Adelung richtig bemerkt hat, sold im grunde wieder auf seine ursprüngliche bedeutung eingeschränkt, 'nur in der höhern schreibart wird sold noch zuweilen für besoldung und lohn überhaupt gebraucht.' es wird nicht verwandt, um entschädigung, lohn für nicht kriegerische dienste zu bezeichnen, während besoldung wenigstens für regelmäszige bezüge auch in diesem weiteren sinne im gebrauche ist. eine form der älteren sprache, die später wieder aufgegeben wird, ist soldie, soldige, f., so im nd., vgl. Schiller-Lübben 4, 287b; nld. soldij, f. soldye vel loen, salarium Diefenbach 508a; tzoldey, stipendium 553a; ebenso hochd. soldîe Lexer mhd. handwb. nachtr. 367. gleichbedeutend mit sold sind in älterer sprache soldiment, soldament (n. und f.) mhd. wb. 2, 2, 468b. Lexer mhd. handwb. 2, 1052; soldât (auch mit geschlechtswandel als m., lat. solidata, franz. soldée) mhd. wb. 2, 2, 468b. Lexer mhd. handwb. 2, 1051. Schmeller 2, 270. der plural, jetzt ungebräuchlich, wird in älterer sprache umgelautet: wann man in 10 söld hette geben. d. städtechron. 23, 241, 23; nach Schöpf 679 wird der plural soldi, scholdi (mit ital. endung) für 'geld' gebraucht. IIII. II@11) geldbezug für kriegsdienste: stipendium solt des fechtens, der reise und des kriegs. Diefenb. 553b; umb sold dienen, militare. Dasypodius; den sold gäben, und die knächt bezalen. Maaler 376c; sich mit (an) seinem sold begnügen lassen. Kramer deutsch-ital. dict. (1702) 2, 832a; einem etwas am sold abbrechen. ebenda; vor den sold bey den Schweden dienen. Steinbach 2, 601; gedoppelten sold bekommen. ebenda; truppen in sold nehmen. Adelung; in eines sold treten. Campe. letzterer meint, dasz mit sold der ganze jahresgehalt des gemeinen bezeichnet werde, mit löhnung der theil, der jedesmal zur auszahlung gelangt. im jetzigen heere bekommen die offiziere gehalt, die unteroffiziere und gemeinen löhnung. das er seinem heer den sold gebe. Hes. 29, 19; lasset euch benügen an ewrem solde. Luc. 3, 14 (Wulfila hat hier anno, f., Tatian lîbnara, f.); er helt auch bei hunderttausent mann an seinem sold stets zurosz unnd fuosz. Franck weltb. 204b; man verbindet sich unter einander durch wort und handschlag, keinem kommando zu gehorchen, bis der seit monaten und jahren noch rückständige sold entrichtet .... sey. Schiller 8, 317; von rottem golt ir (der Lacedämonier) solt sol sein. H. Sachs 23, 193, 19 Keller-Götze; wie gemeinen solds soldaten. Weckherlin ged. (1648) 354; bald rufft das heer nach sold. A. Gryphius (1698) 1, 17; sein sold musz dem soldaten werden, darnach heiszt er. Schiller Picc. 2, 7; der söldner dient für sold, und sold ist geld. Grillparzer 8, 184. vgl. oben siebensöld, plur., auf siebensöld hereintreten, groszspurig, wie einer der siebenfachen sold bekommt. auf halben sold, halbsold gesetzt werden. im bilde: der kurzlebige, auf den halben sold eines halben jahrhunderts gesetzte mensch. J. Paul dämmer. 12; unser jetzt auf den halben sold gesetzter luxus. friedenpr. 19. II@22) im solde, im solde stehen kann ganz im sinne von 1 gebraucht werden: ein kapitän im venezianischen solde. in neuerer sprache aber auch von einem nicht militärischen dienstverhältnis, meist verächtlich, mit der andeutung, dasz die verlangten und geleisteten dienste nicht ehrenwerth sind und das dienstverhältnis auf geheimer abmachung beruht: er steht als spitzel im solde der deutschen polizei; wer leistet mir für die treue eines prinzen gewähr, dessen minister in österreichischem solde stehen. Schiller 8, 186; denn das weisz ja die ganze welt, dasz der Friedländer einen teufel aus der hölle im solde hält. Wallensteins lager 6; ohne jeden nebensinn: ich habe längst einen mahler im solde, der seine ganze kunst verschwendet, den sturz des Appius Klaudius fresco zu mahlen. Fiesko 1, 13; frei: ich wollt ich wäre gold, dir immer im sold. Göthe 1, 34. [] im bilde: wenn sie in deinen (der bescheidenheit) sold mit siegeskränzen ziehn. Bürger 84b; (der frühling) hat viel dienerschaft im sold. W. Müller ged. 1, 230 (1837). die allgemeinere anwendung von sold im sinne von entgelt für dienste, lohn, gehalt, noch im älteren nhd. üblich, wird später für den gewöhnlichen ton der rede aufgegeben, nur als gewählter ausdruck angewandt; in älterer sprache auch freier, belohnung, gabe, gegengabe: salarium, solt der arbeit. Diefenbach 508a; dienersold Stieler 2054; welcher reiset jemals auff seinen eigen sold? 1 Cor. 9, 7; wer kan auff eygen kost und sold reysen? Luther 15, 298, 3 Weim. ausgabe; vgl.: der solt auff seyn (des königs) sold kummen. Franck weltb. 163a; (ich) habe andere gemeine beraubet, und sold von jnen genomen, das ich euch predigete. 2 Cor. 11, 8; sintemal kein sold furhanden ist, damit man prediger, pfarrer und anderer ämter enthalte. Luther briefe 2, 381; obs recht sey, das einer sold neme odder, wie sie es nennen, dienstgelt odder mangelt und lasse sich damit bestellen, das er sich verbindet dem fürsten zu dienen. werke 19, 653, 19 Weim. ausgabe; item anno 1478 adi 6 maczo hab ich mein solt von dem firtelmeisterampt eingenomen. Tucher haushalt. 174; sallarium solt tibi signat (bei den juristen). handschr. des 15. jahrh. in zeitschr. f. deutsche philol. 11, 323; des vorstner solt ist järlich zwelf schilling. steir. taidinge 305, 40; item wan der lantrichter lediger leüt, dienstpotten, tagwercher, haidstaller oder ander begert, ... und da er die nicht bekomben mag ... und der lantrichter iren solt, haab und guet bei demselben hauszwürt mit punt und fällen verbeut. 329, 2; vom lohn der bauerknechte und mägde in einer älteren quelle bei Schmeller 2, 270; dan so ich darzue gewidemt und erfodert und umb solchs wegen mit statlichem sold und belonung von E. F. G. mein leben lang versehen pin. Avent. bair. chron. 1, 6, 18; reiten nit zu hof dan wer dienst und sold hat. 43, 3; sein vater am sold bei obgenanten Julio dem ersten kaiser gelegen und desselbigen dolmetsch, kuchenmaister und secretarius gewesen. 3, 14; doch was dat lôn vil klene solt. G. von Minden 63, 16 Seelmann; dat kunst si beter denne golt unde geit boven alle riken solt. 70, 26; nu nim silver unde golt unde gif Theophilo duren solt, unde heit ên jo hêrliken leven. Theophilus 791; in höherem sinne 'wertvoller besitz': hefstu silver unde golt, so wil ik dy den dûrsten solt den ik ye gewan verkopen: myne sele, dei in der dopen mit godes blode is gereinet. 591; aus dem theuren golde, desz mancher mehr verthut, als er sein hat zu solde. Fleming ged. 92 (1666); ein beutel, schwer von Genueser gold, (des künft'gen dienst's voraus bezahlter sold). Wieland 21, 231 (Klelia und Sinibald 3, 325); und, um dem guten volk das freundliche mahl zu lohnen, wirft Hüon eine hand voll gold der wirthin in den schosz. allein die glücklichen wuszten nicht was es war, und übten das gastrecht ohne sold. 22, 62 (Oberon 2, 9); und müszt' ich sie mit gold aufwiegen, groszer mann, ich nehme sie in sold. Gotter 1, 201 (1787). man spricht von einem ehren-, dichtersold und kann damit eine entschädigung oder belohnung von geldeswert bezeichnen. oft aber wird sold in höherem sinne für entgelt, lohn gebraucht und zwar in guter oder schlimmer bedeutung. geistlich: da dan der gut, der bösz, der falsch und der getrew, was werck er auch begangen, wirt dafür seinen sold und rechten lohn empfangen. Weckherlin ged. (1648) 219; wen will doch deine güttigkeit mit sold in deinem zelt belohnen? 50; er hält ein recht gerichte für seinen thron, gibt sold und lohn mit völligem gewichte. P. Gerhardt 224 Gödeke. in schlimmem sinne: der tod ist der sünden sold. m. 6, 23. weltlich, an den feind gerichtet: heran, du prahler, und hole den sold, wir wollen die münze nicht fälschen. Arndt ged. (1840) 445. im liebesdienste, sowol im weiteren sinne wie im engern, in letzterem falle die höchste liebesgunst bezeichnend, vgl. oben minnesold, th. 6, sp. 2245: [] daʒ si wol gæben minnen solt, swerʒ dâ mit dienste het erholt. Parz. 232, 13; ein mensch, der doch kein engel ist, kann traun! um kleinern sold nicht minnen. Wieland 9, 226 (Sixt und Klärchen 1); ihr erschien beym ersten anblick Geron als der mann aus allen männern, dem ein edles weib den sold der minne nicht versagen könnte. 18, 35 (Geron der adeliche); viel thaten hatt' er ihr zu lieb' gethan, und manchen süszen kusz und manche glühende umhalsung in geheim zum sold empfangen. 20; ich werb' um liebe bei Selinden. mich kann allein ihr süszer sold an allgetreue dienste binden. Bürger 18a; der sänger singt von der minne sold. Schiller 11, 383: anders gewendet, äuszerer entgelt für die liebe, dank, zeichen der liebe: kein silber und gold ist meiner lieb ein sold. wunderh. 1, 115 Boxberger; diesz spänglein zart von reinem gold ist seiner liebe pfand und sold. Kind ged. 1, 8 (1817).
10522 Zeichen · 221 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Sold

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Sold , des -es, plur. car. dasjenige, was man einem andern für seine geleisteten Dienste bezahlet, der Lohn. Der Tod…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Sold

    Goethe-Wörterbuch

    Sold [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Sold

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Sold , vom latein. solidus , Löhnung; Söldner , Truppen, die um Lohn in fremden Kriegen dienten (vgl. Sölde); Soldat , K…

  4. modern
    Dialekt
    Sold

    Schweizerisches Idiotikon · +4 Parallelbelege

    Sold Band 7, Spalte 850 Sold 7,850

  5. Sprichwörter
    Sold

    Wander (Sprichwörter)

    Sold 1. Guter (richtiger) Sold schlägt den Feind. Dän. : Rigtig besoldning slaaer fienden af marken. ( Prov. dan., 66. )…

  6. Spezial
    Sold

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Sold m. (-[e]s,-e) ‹mil› paiamënt da soldá m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sold

465 Bildungen · 398 Erstglied · 60 Zweitglied · 7 Ableitungen

sold‑ als Erstglied (30 von 398)

Soldbuch

SHW

Sold-buch Band 5, Spalte 1067-1068

soldá1

LDWB1

soldá 1 [sol·dá] m. (-das) ‹mil› 1 Soldat m., Krieger m., Wehrmann m., Haudegen m. 2 m.pl. Militär n., Militärwesen n., Heer n. ◆ soldá asci…

soldá2

LDWB1

soldá 2 [sol·dá] m. (-das) ( Aconitum) ‹bot› Eisenhut m . ◆ soldá bröm (Aconitum napellus) ‹bot› Blauer Eisenhut m. ( → lovaria börna, faus …

soldaatsch

MeckWB

Wossidia soldaatsch soldatisch: up soldatsch ... grüßen Reut. 1, 182; 5, 152.

soldabzug

DWB

sold·abzug

soldabzug , m. : andere habe blosz der soldabzug betrübt. Brentano ges. schriften 9, 245 .

soldätchen

DWB

soldat·chen

soldätchen , n. : ein soldätchen, das im frieden mit dem langen säbel klirrt, gleicht der windmühl', deren flügel ohne korn im steine schwir…

soldätelen

ElsWB

soldat·elen

soldätele n [sàltátlə Su. ] Soldaten spielen. Ëso s., das ging i h m das gefiele ihm. — Basel 248.

soldäteln

DWB

soldat·eln

soldäteln , verb. ' nach soldatensitte riechen '. Stalder 2, 376 ; soldatela, soldatisch sein. Tobler 424 b .

soldamente

KöblerMhd

soldamente , st. N. Vw.: s. soldiment

soldamënten

Lexer

soldamënten swv. lohnen. einem die gâbe soldamenden j.Tit. 1827.

soldanela

LDWB1

soldanela [sol·da·nẹ·la] f. (-les) (Soldanella alpina) ‹bot› Alpenglöckchen n., Soldanelle f.

soldanell

DWB

soldan·ell

soldanell , f. : der meerkOel, oder soldanell, brassica marina, soldana, soldanella. Lonicerus kräuterb. (1577) 221 B . bei Tabernaemontanus…

Soldanella

Meyers

soldan·ella

Soldanella L . ( Troddelblume, Alpenglöckchen ), Gattung der Primulazeen, kleine, ausdauernde Kräuter mit grundständigen, gestielten, kreis-…

Soldanelle

LDWB2

soldan·elle

Sol|da|nel|le (Soldanella alpina) f. (-,-n) ‹bot› (Alpenglöckchen) soldanela (-les) f.

Soldaner

GWB

sold·aner

Soldaner [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

soldanîe

FindeB

* soldanîe stf. Sultanat? Rqv.II GTroj.

soldanīe

KöblerMhd

soldanīe , st. F. nhd. Sultanat Q.: RqvII, GTroj (1270-1300) (FB soldanīe) E.: s. soldān (2) W.: nhd. DW- L.: Lexer 446a (soldanīe)

soldara

LDWB1

sold·ara

soldara [sol·dā·ra] f. (-res) 1 Soldatin f . 2 ‹fig› Mannweib n. , große/starke/männlich wirkende Frau → soldá 1 .

soldari

KöblerAn

sold·ari

soldari , st. M. (ja) nhd. Söldner, Mietsoldat I.: Lw. mnd. solder E.: s. mnd. solder, M., Sölnder; vgl. afrz. solde, Sb., Münze, Entlohnung…

soldarina

LDWB1

soldarina [sol·da·rị·na] f. (-nes) ‹umor› gebieterische Frau.

soldat

DWB

sol·dat

soldat , m. ursprünglich der sold empfangende, geworbne krieger im gegensatze zu dem, der nach land- oder lehnrecht zum waffendienste verpfl…

Soldatches

SHW

Soldatches Band 5, Spalte 1065-1066

солдатчина

RDWB2

солдатчина устар. , неодобр. Wehrdienst m , Armee f отбывать солдатчину - Soldat sein, bei der Armee sein

Soldate

WWB

sold·ate

Soldate m. [verstr.] 1. Soldat, spez.: Infanterist ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is ). Hä maut Suldōate wēän’n ( die krfr. Städte Dor…

sold als Zweitglied (30 von 60)

Absold

Campe

abs·old

○ Der Absold , des — es, o. Mz., der letzte Sold, mit welchem einer des Amtes, Dienstes entlassen wird. »Er bekam seinen Absold und Abschied…

besold

DWB

bes·old

besold , m. merces, stipendium : wie auch der eine monat besold, als 2000 kronen, fällig. Schweinichen 1, 217 ; ein schlechter besold. Lohen…

dienersold

DWB2

diener·sold

dienersold m. : 1691 Stieler stammbaum 2054. DWB2 b schriftstücke und urkunden über diener:

dienstsold

DWB2

dienst·sold

dienstsold m. : A16.jh. Öhem chr. 64 B. 1889 Schröder rechtsgesch. 276.

doppelsold

DWB

doppel·sold

doppelsold , m. zwiefacher. doppelsöldner die zwiefachen oder doppelsold haben Maaler 91 d . Fries 454 . begert dannoch kein lohn darzu als …

freudensold

DWB

freude·n·sold

freudensold , m. ehre lacht nicht halb so hold als der minne freudensold. Bürger 17 a .

fürstensold

DWB

fuersten·sold

fürstensold , m. sold den ein fürst gibt: bist du ( ein schlüssel ist angeredet ) auch nur von eisen, und giebst du gleich nicht fürstensold…

G(e)richt(s)sold

Idiotikon

G(e)richt(s)sold Band 7, Spalte 854 G(e)richt(s)sold 7,854

gnadensold

DWB

gnaden·sold

gnadensold , m. , ' aus gnade gewährte löhnung, belohnung ', wie gnadengehalt, gnadenlohn, gnadengeld: es verlangte aber viele nach hause un…

halbsold

DWB

halb·sold

halbsold , m. halbe löhnung eines soldaten: offiziere auf halbsold gesetzt.

hurensold

DWB

huren·sold

hurensold , m. hurenlohn: darüber alles was ich vom hurensolt hab ( spricht ein hurenwirt ) dahinden lassen als ein verbant guot. Schade sat…

jahrsold

DWB

jahr·sold

jahressold , jahrsold , m. sold für ein jahr: ( herzog Karls von Burgund kanzler ) der het des jars ob 20 tausent gülden jarsolts. Wilw. v. …

Knëchtensold

Idiotikon

Knëchtensold Band 7, Spalte 853 Knëchtensold 7,853

kriegssold

DWB

kriegs·sold

kriegssold , m. stipendium, ein monatsold, stipendia castrensia Maaler 254 a , aes militare Aler 1244 a , sold, kriegssold Junius nom. 229 b…

kupplersold

DWB

kuppler·sold

kupplersold , m. sold des kupplers, der kupplerin: daraus sie grosz gelt gwinnen wolt zu irem gmainen kupplersold. Fischart ged. 2, 39 Kz.

lumpensold

DWB

lumpen·sold

lumpensold , m. bettelhafter, armseliger sold: ziehst du das schwerd für etwas mehr, als deinen lumpensold? und willst du siegen, sclavenhee…

Lǖtinersold

Idiotikon

Lǖtinersold Band 7, Spalte 854 Lǖtinersold 7,854

Maandsold

MeckWB

Wossidia Maandsold m. a. Spr. Monatssold: 'mit einem ... halven Maente Soldt' Gry. Lb. 1, Ee 2 b .

minnesold

DWB

minne·sold

minnesold , m. wie minnelohn: wem der minne dienst gelinget, o, wie hoch wird der belohnt! keinen bessern lohn erringet, wer dem gröszten ka…

monatsold

DWB

monat·sold

monatsold , m. menstruum stipendium. Maaler 293 b ; die soldaten empfangen monatsold.

Monatssold

DRW

monat·s·sold

Monatssold, m. wie Monatlohn, aber überwiegend im milit. Bereich; auch als Berechnungsgrundlage für die Matrikularbeiträge der Reichsstände …

Ordinarisold

DRW

ordinari·sold

Ordinarisold, Ordinarsold, m. regulärer Lohn (II) ordinarisold beym zeugmaister, zeugwart, püchsenmacher vnd ander 1000 gld. rh. 1514 JbKuns…

Pferdesold

DRW

pferdes·old

Pferdesold, m. wie Pferdlohn durch bephel unser g. f. und der rete geheis verordent H.R. und C.W. mit 150 man [in] die graveschaft B. zu zie…

Ableitungen von sold (7 von 7)

besold

DWB

besold , m. merces, stipendium : wie auch der eine monat besold, als 2000 kronen, fällig. Schweinichen 1, 217 ; ein schlechter besold. Lohen…

besolden

DWB

besolden , stipendium, salarium dare, nnl. bezolden, bezoldigen: er besoldet drei diener; einen haufen kriegsleute; on die arzt, so auf die …

besoldung

DWB

besoldung , f. salarium, stipendium: leib und leben von wegen einer kleinen besoldung feil tragen. Wickram bilger A 3 ; und soviel diesen kr…

solde

Lexer

solde , sölde s. selde.

versolde

BMZ

versolde swv. bezahle, belohne ( verschieden von verschol, versol). Schmeller 3,238. und ob man al die welte hête versolt, sîn wære minner n…

versolden

DWB

versolden , verb. , daneben in umgelauteter form versölden. bezahlen, belohnen, besolden, in sold nehmen, mhd. wb. 2, 2, 468 a ; Lexer mhd. …

versoldung

DWB

versoldung , f. , s. versolden: auf das ist zu eilender hilf etlich lantzknecht ze schicken entschloszen und zu versoldung derselben ein gel…