Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
genoszsame f.
genoszsame , f. genossenschaft, ahd. ginôʒsamî, mhd. genôʒsame, auch hûsgenôʒsame Schm. 2, 710 ( schwäb. ); erhalten in der Schweiz, auch mit dem alten -i. 1 1) 1@a a) von landgemeinden als rechtsgenossenschaften: ze Ludiswîle ist ein dinghof, dâ hœret în diu frîe gnôssami von Gundoltingen. habsb. urb. 173, 9 u. ö.; ob ouch einer gen Wetteschwyl züge und nit gnossig ( l. gnoszig) were und wunn und weid da nieszen wölte, der sol umb die gnoszamy geben drü pfund Züricher pfenning. weisth. 1, 42 (15. jh. ), s. dazu u. genosse 3. 1@b b) auch von einzelner ausübung des genossenrechtes oder dem einz…