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vollkommenheit

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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

vollkommenheit

Bd. 26, Sp. 689
vollkommenheit , f. mhd. vol-, vollenkomenheit mhd. wb. 1, 906b; Lexer 3, 445; mnd. vul-, vullenkomenheit Schiller-Lübben 5, 554a; vgl. Verwijs-Verdam 9, 853; officiositas volkommenheit des ampts Diefenbach gl. 394b; perfectio volkommenheit, folnkomenheit, volkummenheit, folkommendheit 425c; ultimatio die lezt vel hochst volkummenheit 625b; universi perfectio aller dinge folnkommenheit 627b; vollkomenheit, absolutio, consummatio, perfectio, integritas Maaler 472d; Kramer teutsch-ital. dict. 2 (1702), 1210c; Steinbach 1, 898; Adelung; Campe; n. fuldkommenhed. — vollen- als erster bestandtheil der compos. erhält sich bis ins 18. jh.: reinligkeit, zierde und vollenkommenheit Rist d. friedew. Teutschland (1648) 6; empfindung, kenntnis, wahl der vollenkommenheit Hagedorn poet. w. (1769) 1, 20; vollkummenheit (s. vollkommen) schlesisch: du hast völlig die vollkummenheit geleeret Logau sinnged. 509 E. 11) im vergleiche mit vollkommen zeigt vollkommenheit im entwickelten nhd. eine starke einschränkung des gebrauchs; es wird im allgemeinen nur werthend gebraucht, es bezeichnet also nicht nur vollständigkeit, gänze, vorhandensein aller theile oder bedingungen, sondern verbindet damit ein urtheil im guten sinne; daher wird es auch nicht wie vollkommen auf ungünstiges (vollkommen 7 c, γ) bezogen; man sagt: meine verzweiflung war nun vollkommen, aber nicht: die vollkommenheit meiner verzweiflung (s. aber 1 e). die freiere anwendung tritt erst allmählich zurück. 1@aa) zur bezeichnung, dasz etwas in gänze vorhanden, nicht verkümmert, eingeschränkt ist, nichts fehlt, dasz etwas begrifflich ganz erfüllt ist, auf sinnliches und unsinnliches bezogen: item das gericht sal besetzt sein mit dem richter und neun schöffen zu der volkomenheit (wenn es vollständig ist) weisth. 6, 26; und er zuofuort es (das haus) zuo der volkummenheit erste d. bibel 5, 264 (Luther: das ers gantz ausbawet 1.n. 7, 1); daz die vorder geschrift dennocht ouch nit ainchen volkomen sine hǎt, danne daz zuo des volkomenhait etwas mer hernǎch folgen muos Niclas v. Wyle transl. 15 lit. ver.; do dis theatrum vor zeiten noch in seiner volkommenheit stuond Münster cosm. 226; mit ... vollnkommenheit königlichen gewalts Schütz hist. rer. pruss. (1592) G g 3a (formelhaft, s. Lexer 3, 445; Scherz 1685); die v. der unumschränkten gewalt eines guten fürsten Haller Alfred (1773) 205; er verfügt, wie die kaiser pflegen, aus v. seiner macht und rechtem wissen Ranke s. w. 25, 147; vgl. machtvollkommenheit); handbriefflein, in welchen er die v. seiner liebe an tag giebet schauspiele engl. com. 112 Cr.; metrum catalecticum, das ist ein solches metrum, dem eine sylbe an seiner v. mangelt Buchner anl. zur d. poet. (1665) 123; die reichen christen spareten nichts, was solchen kostbaren bau konnte schleunig in v. bringen A. U. v. Braunschweig Octavia 1, 559; die v. meines vergnügens Stranitzky ollapatrida 13 Wien. ndr.; dasz du es wissen mögst mit mehr vollkommenheit, so will ich sagen dier den unterschied der leut D. v. d. Werder ras. Roland (1636) ges. 10 str. 70. besondere wendung: hatten das heir uberslagen uff volkommenheit (im ganzen) uff xxx tusint wolgezugitis volkes Stolle thür. chron. 102 lit. ver.in besonderem rechtlichen sinne von der durch eid vor dem richter bekräftigten berechtigung zur klage: dar he sine vullenkomenheit to dede vor dem sittenden stule des rades Schiller-Lübben 5, 554a. 1@bb) das ausgewachsen-, ganzentwickeltsein (s. vollkommen 1): also der mensch, wann er zuo leiblicher volkomenheyt kompt Franck sprüchw. (1545) 1, 93b; so empfahen die meidlin die v. der glieder viel später im mutterleib dann die knäblin Wirsung artzneyb. (1588) 547d; (bis die früchte) im herbst in ihrer v. mögen abgebrochen ... werden v. Hohberg georg. cur. (1682) 1, 96; weil ein hirsch in fünff jahren zu seiner v. gelangt Lohenstein Arminius 1, 91a; gelangt nur ein einziger same zur v. Schlechtendal flora v. Deutschland (1880ff.) 10, 140; so mus man seinen samen seen, ihm speise schaffn und warme zeit, bisz zu seiner vollkommenheit Rollenhagen froschm. (1595) n 3a. 1@cc) vollendung, abschlusz, das erfülltsein: so wird man sich erinnern, dasz der anfang nicht sey die volkommenheit Gueintz deutscher sprachl. entwurf (1641) an den leser; die lieb ist ain volkommenhait des gesetzes Albr. v. Eyb spiegel d. sitten (1511) a 5b; was für v. aller andern tugenden die bescheidenheit ... ist Amadis 137 lit. ver.; das wir aber auch unsere feinde lieben, wird von Christus ... als des christentuhms follkommenheit gerühmt Butschky Pathmos 119; so werde ich dieses eintzige zur v. aller deiner bewiesenen höfligkeiten rechnen A. Olearius pers. baumgarten 2, 14. — erfülltsein, vollendetsein der zeit: do die volkomenheit der zeit kam, hat gott seyn son geschickt Luther 20, 244 W. (aber Gal. 4, 4: da aber die zeit erfüllet ward); zuletzt in der v. der zeit Opitz poemata 171 ndr. 1@dd) füllegenügender vorrat: so mag man da gehaben ein guotte volkummenheyt von fleysch allerley Franck weltb. (1534) 208b. 1@ee) selten auf ungünstiges bezogen: es habe der hochmuth den höchsten gipfel seiner vollkommenheit erreicht Ziegler Banise (1689) 93. — ironisch: er hat es aber im schlechten zu rühmlicher v. gebracht E. Th. A. Hoffmann 2, 134 Gr.; hexenschüsse in seltner v. bemächtigten sich meiner glieder Bismarck br. an seine braut u. gattin 440. 22) demnach besteht die vollkommenheit in gänzlicher übereinstimmung dessen, das ist, mit dem, was es seyn soll, oder des würklichen mit dem idealen Sulzer theorie d. schönen künste 4, 688; v. kann sich in diesem sinne sowohl auf unpersönliches wie auf persönliches beziehen, es kann die durch die natur gegebene, dem zweck, der lebensbedingung ganz entsprechende gestaltung, ordnung, fähigkeit, begabung u. s. w., oder aber die durch thätigkeit hervorgebrachte gemeint sein. bei der beziehung auf den menschen kann dann noch eine einschränkung auf das sittlichreligiöse leben oder aber eine nicht religiös gebundene bildung zum ideal eintreten.dasz der begriff des wortes an sich keine abstufung zuläszt, wird in der sprache nicht festgehalten: der verstand ist in diesen jahren in seiner grösten vollkommenheit v. Fleming teutsche soldat (1726) 4; worauf (auf dem klavier) ihr eigner fleisz sie zu mehrerer v. gebracht hatte Nicolai Seb. Nothanker (1773ff.) 1, 18; zu gröszerer oder geringerer v. gedeihen W. v. Humboldt ges. schr. 4, 16 ak. ausg.; man spricht daher von graden der v.: indem alle schöne künste den damaligen grad der v. nicht übertreffen, ja nicht einmal erreichen können d. neueste aus d. anm. gelehrs. 1, 203; in dieser erklärung, dünkt mich, liegen ... die grade der v. jeder einzelnen gattung Herder 15, 380 anm. S.; zu welchem grad von v. ihr, unser lieber vetter, den ... garten gebracht habt Meisl theatr. quodlibet (1820ff.) 2, 89. — anderer ausdruck: da sie die sprache zu der grösten stuffe ihrer v. gebracht Morhof unterr. von d. d. spr. (1682) 1, 78; entweder ist das Wiener theater auf einer staffel der v., von der ich mir keinen begriff machen kann Lessing 18, 56 M.dagegen streng: so trafen sie den punkt der vollkommenheit Herder 16, 75 S. 2@aa) in allgemeiner anwendung auf sinnliches oder unsinnliches, persönliches oder unpersönliches: heutiger höchstgeprachter vollkommenhait in zirlichen vorreden, gantzen orationen Fischart dicht. 2, 275 Kurz; wolte got, es were mein gedächtnusz in solcher vollkommenheit Harsdörfer frauenz. gespr. (1641ff.) 1, b 5b; ihre gestalt, ihre blicke, ihr lächeln, ihre gebehrden, ihr gang, alles hatte diese v., welche die dichter den göttinnen vorzuschreiben pflegen Wieland Agathon (1766ff.) 1, 163; die orgel hat den Deutschen ihre v. zu danken Schubart leben u. ges. 1, 204; es ist unglaublich, mit welcher v. der gemeine Wiener hier kopiert wird fürst Pückler briefw. u. tageb. (1873ff.) 2, 22; zu singen, was dein lob und deine tugend sey, in was volkommenheit dich deine kunst genommen Dach 730 Ö.; der die erde in ihrer ersten vollkommenheit sah Giseke poet. w. (1767) 183. in bestimmtem sinne verengt: doch welchen das geneigte glücke zu der vollkommenheit bestimmt, dasz er durch seine liebesblicke den mädgen auch das hertze nimmt Weise überflüssige ged. 14 ndr. 2@bb) oft mit dem genit. verbunden: alle zierhait der keuschait, alle volkommenhait der kluoghait Luther 1, 689 W.; wann ir wolt nach der besten vollkommenheit des wassers trachten Sebiz feldbau (1575) 14; die v. ... eines wolgestalten menschen Paracelsus opera (1616) 1, 119C H.; ja ihr angesicht hätte einen mahler zu v. seiner kunst verhelffen können Ziegler Banise (1689) 227; von der v. einer sprache überhaupt Gottsched sprachkunst (1748) 7; um eine gröszere v. des ausdrucks zu erreichen Lessing 9, 109 M.; wer möchte der schenkel v. verkennen (in einem gemälde) Göthe 49, 1, 107 W.; adj. statt des gen.: o hohe, werthe seel, in weiszheit auszerkoren, zum spiegel weiblicher vollkommenheit geboren Opitz poemata 15 ndr. 2@cc) einige verbale wendungen sind besonders gebräuchlich: etwas zur vollkommenheit bringen Kramer teutsch.-it. dict. 2 (1702), 1210c; ehe dann die artzney ... zu diser volkommenheit gebracht ist worden Gäbelkover artzneyb. (1595) vorr. a 2b; wenn man es darin zu einiger v. bringen will Lessing 8, 30 M.; hab es auch in dieser kunst zu einer beispiellosen v. gebracht Bauernfeld ges. schr. 1, 122; zur v. gelangen, kommen u. ä.: diese erfindungen seynd zu zeiten Moses in ihre v. gelanget Harsdörfer d. teutsche secret. (1656ff.) 1, a 6a; (möchten) in Berlin der erzgusz wie der eisengusz unter ew. wohlgeb. kunstreicher anleitung zur v. gelangen Göthe br. 28, 20 W.; denn kommt des dieners treu erst zur vollkommenheit, wenn er fürs fürsten heil sein blutt zum opfer weiht Lohenstein Ibrahim sult. (1680) 91, 121. zur v. gedeihen: nachdem diese versuche mit der zeit bis zur v. gediehen waren Winckelmann w. (1825ff.) 7, 43. —nahe kommen, bringen, sich nähern u. ä.: (dasz die historie,) da man sie mit andern in comparation setzet, der v. am nächsten trete Chemnitz schwed. krieg (1648) 1, vorr. 2; so glaubten sie es (das theater) der v. schon ganz nahe Lessing 10, 128 M.; darauf kam es ja eigentlich erst an, ihn dieser v. näher zu bringen Schiller 6, 66 G.beispiele anderer wendungen: (da) die tichterkunst zu ihrer höchsten v. gerahten Rachel sat. ged. 3 ndr.; ehe noch die schiffahrten die heutige v. erstiegen Abr. a s. Clara etwas für alle 2 (1711), 91; jeder ihrer reize haben die liebesgötter zur v. gepflegt Geszner schr. (1777ff.) 1, 115; und das zu einem punkt der v. getrieben Lenz schr. 2, 203 Tieck; da sie aber immer eifrig sich bemühen, ihren werken v. zu geben Fr. L. Jahn 1, 77 E.; und die vermengungen so mancher trefflichkeit erheben seinen leib bis zur vollkommenheit König ged. (1745) 46; glücklich land, allwo cedraten zur vollkommenheit gerathen Göthe 4, 290 W. 2@dd) eingeschränkt auf das sittlich-religiöse gebiet, auch in eng dogmatischem sinne die höchste innere entwicklung des christen bezeichnend, anderseits wiederum von einem nicht einseitig religiös oder moralisch bestimmten ideal, wobei unter umständen auch die körperliche bildung einbegriffen werden kann (z. b. bei frauen). der weg der vollkommenheit, la via perfettiva ò unitiva de gli teologi ascetici ò mistici Kramer 2 (1702), 1210c; ellü vollkommenheit endet da, wenn dü sele mit allen iren kreften ist ingenomen in daz einig ein, daz got ist Seuse d. schr. 106 B.; das unser volkomenhait darauff stee, das wir zuo kainer zeit uns schätzen söllen volkomen Keisersberg granatapfel (1510) g 3a; ist nu die volkomenheit durch das levitische priesterthum geschehen Hebr. 7, 11; (Serviten,) die in der schwarzen trauerlibere ... zu gröszern vollkommenheit steigen Abr. a s. Clara mercks Wien (1680) 39; man musz also gestehen, dasz man ... mit der v., welche die regeln des christenthums zum endzweck haben, nicht bestehen kann Liscow samml. sat. u. ernsth. schr. (1739) vorr. 50; der grund aller v. besteht in der gottähnlichkeit Jung-Stilling schr. (1835ff.) 6, 13; verwesung bringt vollkommenheit Günther ged. (1735) 12; glücklich, wer bald zur vollkommenheit reift (bald stirbt) Cronegk schr. (1766) 2, 74; in freierer anwendung: Plato nennets (die seele) ein verständigs wesen: Aristoteles ein wirckende vollkomenheit W. Spangenberg ausgew. dicht. 5 M.; übernatürlichste an vollkommenheit A. Gryphius Horrib. 22 ndr.; dasz die götter viel zu gnädig sind, ein solches bild der v. verderben zu lassen Ziegler Banise (1689) 22; v. nenne ich alle erhöhung des wesens Leibnitz d. schr. (1838ff.) 1, 422; er stellte sich Theresen in ihrer ganzen v. vor Göthe 23, 183 W.; es sollte keine andern lebenszwecke geben, auszerhalb der bewährung unserer eigen kraft und unserer erziehung zur v. Gutzkow zauberer von Rom (1858ff.) 4, 37; er lief mit vollen schritten auf die vollkommenheit, er sparte keinen fleisz Fleming ged. 1, 52 L.; schon die gedritte zahl weist die vollkommenheit, dasz ihr drey brüder zehlt und auch drey helden seyd Henrici ernst-, scherzh.- u. sat. ged. (1727ff.) 1, 31; sie wird durch ein gemahl erfreut, das mehr verdienst als jahre zählet, und dem nichts zur vollkommenheit als eine solche fürstinn fehlet Neukirch ged. (1744) 8. 2@ee) von einer person oder sache ausgesagt (s. auch unter f am ende): der wasserfall ist nun eine entzückende v. in seiner art Heinse 4, 364 Sch.; meine frau ist eine v. an güte, an verstand v. Ebner-Eschenbach schr. (1893ff.) 4, 130; sie ist allein, nicht zu vergleichen, ein einige volkommenheit Weckherlin ged. 1, 101 F.; gleich sündern hat das graun (des todes) bezwungen die ewige vollkommenheit (Christus) A. v. Droste-Hülshoff w. 3, 68 Cotta. als anrede an ein mädchen: er findet dich nicht mehr, vollkommenheit Lenz ged. 88 Weinhold. 2@ff) vollkommenheit im strengsten sinne des begriffs kann, wie Adelung bemerkt, keinen plural haben, das wort wird aber auch auf die einzelnen theile oder seiten, eigenschaften eines ganzen bezogen, und in dieser anwendung ist der plural sehr häufig. er kann vorausgesetzt werden: wenn das gebäude der welt eine v. des schöpfers ist, so fehlt ihm ja eine v. vor erschaffung der welt Schiller 4, 34 G.; (schärfe,) die man als seine haupt-v. rühmet Herder 15, 358 anm. S. — nun sind aber ... die gewissesten vollkommenheiten ... die allerfürtrefflichsten zweck Thurneyszer magna alch. (1583) 11; (eine dame) ein wunder aller v. Schottel friedenssieg 25 ndr.; der creaturen und also auch unsre v. bestehet in einem ungehinderten starken forttrieb zu neuen und neuen v. Leibnitz d. schr. (1838ff.) 2, 36; eine freundschaft, die sich nach erkannten v. mittheilet Lessing 2, 55 M.; so soll ich es länger ansehen, dasz diese v.-n im kloster verwittern Leisewitz Julius v. Tarent 3, 5; sie sprechen sich v. ab, und eben in dem augenblicke leuchten solche aus ihren handlungen hervor Göthe br. 1, 4 W.; ich bin selber nicht der meinung, dasz das trinken ... zu meinen v. gehört Brunner erz. u. schr. (1864ff.) 1, 218; mein geist frolocket und mein sinn ob den vollkommenheiten, in denen ich seh Jesum blühn A. Silesius heil. seelenlust 276 ndr.; an diesem schönen ort, reich an vollkommenheiten König ged. (1745) 79; von personen ausgesagt (s. oben e): ihre fräulein töchter werden gewisz rechte vollkommenheiten werden samml. von schauspielen (Wien 1764ff.) 6, 105. 33) als erstes glied von zusammensetzungen: Vischer bildet
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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Vollkómmenheit

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Vollkómmenheit , plur. die -en, von dem vorigen Worte. 1. Als ein Abstractum, und ohne Plural, die Eigenschaft, der …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Vollkommenheit

    Goethe-Wörterbuch

    Vollkommenheit [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Vollkommenheit

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Vollkommenheit , im relativen Sinne die Übereinstimmung eines Einzelwesens mit dem reinen (idealen) Gattungstypus, im ab…

  4. Sprichwörter
    Vollkommenheit

    Wander (Sprichwörter)

    Vollkommenheit Vollkommenheit eines Menschen besteht in dreierlei: Eifer und Andacht in der Gottesfurcht, Geduld in Wide…

  5. Spezial
    Vollkommenheitf

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Vollkommenheit , f совершенство , ср

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit vollkommenheit

8 Bildungen · 4 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von vollkommenheit

vollkommen + -heit

vollkommenheit leitet sich vom Lemma vollkommen ab mit Suffix -heit.

vollkommenheit‑ als Erstglied (4 von 4)

vollkommenheit als Zweitglied (2 von 2)

machtvollkommenheit

DWB

machtvollkommen·heit

machtvollkommenheit , f. : auf dem gipfel ministerieller machtvollkommenheit. Göthe 31, 60 ; um uns aber zur eigentlichen spiraltendenz zu w…

unvollkommenheit

DWB

unvollkommen·heit

unvollkommenheit , f. , mangel an vollkommenheit und ihr gs.; mhd. unvolkumenheit, -vollenkumenheit, -volkomenheit; mnd. unvullenkomenheit; …

Ableitungen von vollkommenheit (2 von 2)

unvollkommenheit

DWB

unvollkommenheit , f. , mangel an vollkommenheit und ihr gs.; mhd. unvolkumenheit, -vollenkumenheit, -volkomenheit; mnd. unvullenkomenheit; …

vervollkommenheit

DWB

vervollkommenheit , f. : wie hier der gott Stupor die gemeinsten sachen in diesen ... briefen anstaunet, übersetzt, abschreibt, und ohne all…