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schulter

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schulter f.

Bd. 15, Sp. 1971
schulter, f. humerus. II. herkunft und form. I@11) die vorgeschichte des wortes schulter ist umstritten. während Weigand 2, 649 und Skeat 550a sich jeder etymologie enthalten, stellt Delbrück zschr. f. d. philologie 1, 135, 213 es zu sanskr. skandhas, schulter, indem er sich das l aus n entstanden denkt, Kluge5 338a zu ahd. skertî mit ähnlicher herleitung des l aus r (durch dissimilation), Franck 861 hält die herleitung von schalten 'stoszen' für denkbar. am meisten wahrscheinlichkeit hat vielleicht die von Ehrismann in Paul-Braune beitr. 20, 51 ff. vorgeschlagene etymologie. mit verweis auf zahlreiche analoge wörter, die in verschiedenen sprachen bald die hüfte oder den schenkel, bald den (ober-)arm bezeichnen, zieht er sanskr. kaṭas, kaṭis, kaṭî 'hüfte' (aus *kaltas u. s. w.) und griech. σκέλος 'schenkel', σκελίς 'hinterfusz und hüfte eines thieres' heran. die stammbildung des germ. wortes liesze sich dann so begreifen, dasz der jô-stamm in althd. scultirra auf den alten dual *skulðezî zurückginge, zu dem der singular in ags. sculdor vorläge, das ursprüngliche neutrum *skḷtos aber auf einer vermischung eines dental- und des s-stammes beruhte, wie sie im griech. neben einander stehen. I@22) schulter ist ein gemeingerm. wort, das nur dem goth. und altn. fehlt:n. skulder, schwed. skuldra; ags. sculdor, -ur, -er, mittelengl. shulder, -dre, engl. shoulder; altfries. sculder, scholder, neufries. scholder, schouder, saterl. scoldere, sgullere, wang. schuller, nordfries. skollar, -er Richthofen 1034b. ten Doornkaat Koolman 3, 155a, vgl. nd. korrespondenzbl. 11, 35; mnl. scoudere, holl. schouder, mnd. schulder Schiller-Lübben 4, 146b f.; althd. scultarra, scultirra, sculterra, scultyrra, scultera, scultira, scultra, sculdre, schulter Graff 6, 491, vergl. den eigennamen Sculturbura Förstemann namenb. 22, 1317, Schulter als bergname in Kärnthen Lexer 227; mhd. schulter, schulder, scholder Lexer handwb. 2, 814. I@33) neben und an stelle von schulter verwenden die german. sprachen zahlreiche andre ausdrücke, vgl. Grimm gramm. 3, 403. so hat das goth. den altindogerm. ausdruck ams (amsa? nur acc. plur. amsans Luc. 15, 5 belegt) erhalten, der sanskr. ámsa-, griech. ὦμος, lat. (h)umerus entspricht; ferner altn. herðr, f. (plur. herðar), ahd. hartî, -în, scapula Graff 4, 1026; mhd. herte Lexer hdwb. 2, 1266, womit vielleicht ahd. scerta Graff 6, 543 (Notker), schweiz, scherti, f. in der wurzel identisch ist; noch im nhd. lebt fort achsel (s. theil 1, 163 f.), ahd. ahsala u. s. w. Graff 1, 139 f., mhd. ahsel, ags. eaxl, altn. xl, lat. ala (aus *aksla) und axilla; dazu auch althd. uohsana und uochisa axella Graff 6, 140, mhd. uohse, üehse, ôchse, uchse Lexer handwb. 2, 1997, jetzt noch oberd. (s.üchse), und ags. ôhsta, vgl. Fick4 1, 350. weiter ab steht bug (s. theil 2, 494 f.). im nhd. werden schulter und achsel im allgemeinen als gleichbedeutend gebraucht, vergl. zeitschr. f. d. philol. 22, 334, 50. in einigen gegenden des deutschen sprachgebietes ist schulter durch achsel zurückgedrängt; schon Thoman Wolf 'erklärung einiger schweren wörter' vor dem nachdruck der Lutherschen übersetzung des alten testam. (Basel 1523) erklärt ersteres durch das letztere, s. ebenda und Kluge5 338a. I@44) über die formen im althd. s. oben 2; mhd. und mnd.: humerus hd. schulter, -der, nd. schuldere, scholder, schollern Dief. gl. 281c; schulder nov. gl. 206b; scapula hd. schulter, -der, -dern, -tern, nd. schuldere, sculder, sculdur, sculdra, scholder gloss. 516c; scapulosus, grosz von schulteren, grois van schulderen; scapus, ein schulter, scholder vel summitas ejus. ebenda; spatula .. hd. scultirra, scholder, schulter, schulder. 545a; vgl. nov. gl. 344b. eigenthümlich ist die mhd. nebenform schultrig, s. Lexer handwb. a. a. o. und unten II, b. im nhd. ist die form schulter mit wenigen ausnahmen alleinherrschend. Alberus allein bietet den (nach ahd. scultirra zu erwartenden) umlaut, indem er schreibt: schülter, humerus; schültern, mitten zwischen den schültern, freilich daneben: schulter, schultern, plur.; der breyte schultern hat (schüldern auch bei Petri, s. unten II, 2, c). vereinzelt hält sich die erweichung des t zu d noch im neuhochdeutschen, so bei Luther fast immer (schulter steht 2 Mos. 28, 12. 39, 7. Hes. 24, 4, s. unten 3, b und 4, b). vgl. ferner: von den schuldern. schuldern haben auch ihre gebrechen. gesüchte legen sich biszweiln in die schuldern und so oft Colerus hausb. (1680) 2, 143a, daneben ebenda: es finden sich auch biszweilen hinden in den schultern etliche gebrechen (weitere belege aus Colerus s. 1, d, α gegen ende; d, δ. ε. ζ; schüldern bei Petri, s. 2, c). Stieler 2053 bemerkt: scribunt etiam schulder, et schuller, estque omnino à scholle, seu schulle, quam planitie sua quodammodo refert. so auch vereinzelt bis in die classische zeit hinein, z. b.: wenn ich diese Fatime in meine arme fasse, und diese mächtige haare meine schuldern decken. Klinger theater 3, 170; kannst nicht wieder dieses haupt von meinen schuldern nehmen. 200. ebenso noch in Göthes Götz 5 in der ersten ausg. von 1773: ich weisz am besten was auf meinen schuldern liegt. s. werke 8, 166, 22 Weim. ausg. und dazu s. 339. — die flexion ist ursprünglich stark, doch findet sich schon mhd. daneben die schwache. nhd. natürlich im sing. schulter, plur. schultern; nur bei Luther scheinen noch abweichungen vorzukommen. so steht schuldern als dat. acc. sing. sicher ps. 21, 13 (s. 1, c, γ), wol auch 1 Mos. 9, 23 (1, d, α) und 3 Mos. 7, 32 (s. 3, b), vielleicht auch noch an andern stellen, wo es sich nicht sicher entscheiden läszt, vgl. die belege. umgekehrt steht schulder als plur. 1 Mos. 9, 23, s. 1, d, α. I@55) in den nhd. mundarten ist die verwendung von schulter eingeschränkt, doch läszt sich aus dem fehlen des wortes in idiotiken nicht entnehmen, ob die mundart es nicht kennt, oder ob sein gebrauch zur schriftsprache stimmt. nur folgende führen es auf: schweiz. schultere ('durch achsle ziemlich verdrängt') Hunziker 232; bair. schulder(n) Schm. 2, 416; tirol. schulter Schöpf 651; nordthür. schulder Schultze 44a. — nd. schuller Dähnert 417b. Danneil 188b. Mi 77b; schulder, schuller ten Doornkaat Koolman 3, 155a; schulder Schambach 186b. IIII. bedeutung. II@11) im eigentlichen und nächsten sinne als theil des menschlichen leibes: schulter, humerus, de homine tantum, armus etiam de brutis Dasyp.; schulteren (die) oder achszlen, humerus, armus, scapulae Maaler 364a; schulter, f. l'espaule Hulsius 291a; achsel .. die schulter, humerus, armus Henisch 10, 36; schulter, f. humerus, perna Schottel 1410; schulter, die, plur. schultern, humerus Stieler 2053; humerus Nemnich. vgl. Oken 4, 25. 328: man solt dem Nicanor den kopff und die hand sampt der schulder abhawen. 2 Macc. 15, 30; weibern und kindern nützet das köpffen (schröpfköpfe setzen) an den waden oder schultern. Wirsung arzneib. 35 A; ob den rippen ligentzuô sculteren, dâ die arme ana werventsuenne si sich ruoerent. fundgr. 2, 14, 42 (Wien. gen.). II@1@aa) während man gewöhnlich schulter und achsel als gleichbedeutend verwendet (vgl. oben die wörterbücher und: so lang bisz es (das kind bei der geburt) unter die uchsen und schulter kam. Garg. 104a), — wird zuweilen ein unterschied zwischen beiden gemacht, besonders in der älteren sprache: die schuldern sint den achseln zuo gesellt und die schultern sint praiteu pain dünneu darumb, daʒ si daʒ flaisch vast halden auf den achseln. Megenberg 19, 13 ff.; so falle meine schulder von der achseln, und mein arm breche von der rören. Hiob 31, 22; vgl. auch: ir hals was eben und niht ze lanc, .. ûf die ahsel nider ze tal über die schultern ze rehte smal. Heinr. v. d. Türlin krone 8202. II@1@bb) mit attributivem zusatz. II@1@b@aα) man unterscheidet die rechte und die linke schulter: einen auf die rechte schulter nehmen, aliquem in humerum dextrum extollere Steinbach 2, 524; die handquele auf die linke schulter schlagen, ut structores, chironomi et carptores solent: explicare mantile, et injicere super humerum sinistrum Stieler 2053. so im sprichwort: auf der rechten schulter unsern herrgott und auf der linken den teufel tragen. — over de lenke scholder, d. h. die sache ist anders. Wander 4, 386. II@1@b@bβ) nach der gestalt hohe und niedrige schultern: hohe schultern, gibbosi Stieler 2053. ferner breit schulteren, latae scapulae Maaler 364a; breite schultern, lati humeri Stieler a. a. o.: ich sehe durchaus nichts mehr von den breiten schultern der ehrlichen knaben. Freytag soll u. haben 2, 207; da war der alte Huber, stämmig und untersetzt, trug einen groszen kopf auf den breiten schultern. Anzengruber3 3, 29; ist her an dem lîbe gesunt mit breitin schuldirn unde brust. rittersp. 1054; seht den schuft am waldessaum mit gewandten sprüngen fliegend, einen jungen eichenbaum auf den breiten schultern wiegend! Keller 10, 86. vergl. breite schultern haben, met. was ertragen können. Kramer dict. 2, 681b. Eiselein 557; wer breite schultern hat, kann viel tragen; wer die schwächsten schultern hat, musz die gröszten päcke tragen. Wander 4, 386. — schmahle schultern haben, esse humeris demissis Steinbach 2, 524; vgl. die unter a angeführte stelle aus der krone. II@1@b@gγ) krumme schultern, incurvi humeri Stieler 2053. runde: und besser als dies flackerlicht noch dünket mich dein schmal gesicht, die runde schulter, die zierliche brust. Keller 10, 99. II@1@b@dδ) eine schwarze schulter eignet dem teufel: hier könnte Satan höchstens nur in einer ecke des vorgrundes mit seinen schwarzen schultern kontrastiren. Göthe briefe 5, 141 Weim. ausgabe. II@1@cc) verbale fügungen, meist reflexivisch: II@1@c@aα) die schulter neigen, bücken, mit besonderer beziehung: er hat aber seine schuldern geneigt zu tragen, und ist ein zinsbar knecht worden. 1 Mos. 49, 15; neiget ewre schuldern und ergebt euch dem könig zu Babel. Bar. 2, 21; liebes kind, gehorche meiner lere ... bücke deine schuldern und trage sie. Sirach 6, 26. umgekehrt: voran in mitten der schaar schritt der held, ... er hob die schultern und schritt gradaus. Rückert Firdosi 1, 47. im sinne von β: der pfarrer hob die schultern. Anzengruber3 3, 199. II@1@c@bβ) schultern einziehen, laxare et dimittere humeros Stieler 2053; die schulter einziehen, zucken, schupfen, stringere, piegare, restringere le (restringersi nelle) spalle Kramer diction. 2, 681a; als ausdruck der ungewiszheit, des zweifels: so wandte er (Egmont) sich an Julian Romano, und fragte ihn noch einmal, ob keine begnadigung für ihn zu hoffen sei? Julian Romano zog die schultern, sah zur erde und schwieg. Schiller 9, 25. jetzt gewöhnlich die oder mit den achseln zucken. II@1@c@gγ) einem die schultern (wie den rücken) wenden, voltare, volgere, dare le spalle ad uno Kramer dict. 2, 681c: und da er seine schuldern wandte, das er von Samuel gienge, gab jm gott ein ander hertz. 1 Sam. 10, 9; übertragen: aber sie waren stoltz ... und wendeten jre schulder weg, und wurden halstarrig, und gehorchten nicht. Nehem. 9, 29. ähnlich sprichwörtlich: einem die kalte schulter zeigen, ihn zurücksetzen, kalt behandeln. Wander 4, 386, 20. — hierauf beruht auch der biblische ausdruck zur schulter machen: denn du wirst sie zur schuldern machen. ps. 21, 13 (genauer: zum rücken, d. h. in die flucht schlagen, hebr. ם מי י). II@1@c@dδ) die schulter verrenken, aussetzen: er hatte aber kaum diese worte ausgesaget, da fiel er vom baum herab, verrenckte eine schulter. Simpl. 2, 178, 19 Kurz. seltnere verbindungen: plötzlich schüttelt sie die locken .. wiegt die schön gewölbten schultern, und sie schürzt das kleid zum tanze. Keller 10, 223. — wie nennt ihr ihn? wer ist's, der dort gebückt nachlässig stark die breiten schultern drückt? Göthe 2, 147. aber auch: obgleich die goldene bürde, welche er jetzt zu tage zu fördern bemüht war, seine schultern so sehr drückte als ehedem ein schwerer mehlsack, so wurde ihm doch der weg .. lange nicht so sauer. Musäus volksm. 2, 125 Hempel. — ich fühle die schultern nicht mehr, scapulas perdidi Steinbach 2, 524. II@1@c@eε) andere nicht reflexive verbindungen: da ich jre schulter von der last entlediget hatte. ps. 81, 7; ich habe gesehen die curam an einer person, welcher die schulter ausgerissen war. Colerus hausb. (1680) 2, 143b. II@1@c@zζ) bildlich: einer die schultern krauen, id est, in unzucht dienen, stropicciare le spalle ò la schiena ad una; einem die schultern salben, schmieren, abmessen, id est, abschmieren etc. ugnere, fregare, misurare le spalle ad uno. reflexivisch: einem die schultern halten, dasz er drüber aufsteige, bock stehen, met. helffen, befördern, vertheidigen, fare spalla ad uno; spalleggiarlo, sostentarlo, portarlo Kramer 2, 681c. II@1@dd) mit präpositionen. II@1@d@aα) besonders mit auf: etwas auf seine schultern nehmen, die last auf die schulter nehmen. Kramer diction. 2, 681c; einen lebendigen ochsen auf die schultern nehmen, bovem vivum humeris sustinere Steinbach 2, 524; und solt dein gerete er austhun, wie wandergerete ... und du solt es auff deine schulter nemen, fur jren augen und ... er aus tragen. Hesek. 12, 6; da nahm er das ungethüm auf die schulter. Grimm märchen 117. sprichwörtlich: man musz nicht mehr auf die schultern nehmen als man tragen kann. Wander 4, 385, 5. auch bildlich: so hatte er sich über eine neue verwegenheit zu schelten, womit er ein allgemein ausgetheiltes übel auf seine schultern zu nehmen sich vermasz. Göthe 19, 69; als er (Oxenstierna) auf die nothwendigkeit kam, dem errichteten bund einen vorsteher und direktor zu geben ... ersuchte (man) ihn unterthänig ... die last der oberaufsicht auf seine schultern zu nehmen. Schiller 8, 312; was wil doch gottes sohn dasz er ins elend kömbt, und ein solch schweres creutz auf seine schulter nimbt? Scheffler wandersm. s. 95 neudr. (4, 53). ähnlich laden: denn ich will den fehler nicht auf meine schultern laden. Göthe 9, 190 (Tasso 3, 4). legen: da nam Sem und Japheth ein kleid, und legten es auff jre beide schulder. 1 Mos. 9, 23; da stund er (Simson) auff zur mitternacht, und ergreiff beide thür an der stadthor ... und hub sie aus mit den rigeln, und legt sie auff seine schuldern. richter 16, 3; setzt man einen auff die schuldern, so wil er gar auff den kopff steigen. Petri Rr 7b; ebenso auf eines andern schultern: und zu derzeit wil ich ruffen meinem knecht Eliakim ... und wil die schlüssel zum hause David auff seine schulder legen. Jes. 22, 22; als ich vom boden mich erheben wollte, kam Gabriel, und legte seine flügel auf die schultern mir. Rückert (1882) 4, 53. freier: doch ansehn und erhabne würden nur auf verdiente schultern bürden, hiesz ihnen schuldigkeit. Uz s. 57 Sauer (lesarten). ahd. dafür in: sie bintent suuâra burdîn inti ungitraganlîcha inti sezzent sia in manno scultirûn. Tat. 141, 2 (nach dem lat. imponunt in humeros hominum). — auf der schulter, den schultern tragen, portar' in ispalla, sulle spalle Kramer dict. 2, 681c, einen auf seinen schultern zurück tragen, humeris suis aliquem reportare Steinbach 2, 524; jr solt sie nicht auff den schultern tragen. 2 chron. 35, 3; jr fürst wird auff der schulter tragen im tunckel. Hesek. 12, 12; dem (Christophorus) däuchte seine bürde auch leicht, da er anhub, das fremde kindlein auf starker schulter über den strom zu tragen. Scheffel Ekkeh. 23; gebeut, o herr, durch welchen kampf und sturm wir dich auf unsern schultern sollen tragen! Uhland ged. (1864) 182; freier: das imperium hot hie (hat er) uff sin schulder getragen. Alsfeld. passionssp. 4705; das unglück mindert sich, das glück wird gröszer, so auf den schultern trägt man beide leicht. Göthe 13, 266; man sagt auch von der schulter selbst, dasz sie trägt: da ich noch jung war und meine schultern nicht viel zu schleppen vermochten. Göthe 21, 20. sprichwörtlich: auf fremden schultern ist leicht tragen. Wander 4, 385, 3; auf beiden schultern tragen, s. 2, b, α. — andere verbindungen: und (Goliath) hatte ehern beinharnisch an seinen schenckeln, und ein ehern schilt auff seinen schuldern. 1 Sam. 17, 6; denn uns ist ein kind geboren ... welchs herrschafft ist auff seiner schulder (var.: und seine hirschafft wird liegen auff seiner schulder). Jes. 9, 6; stolz und herrlich trat er daher, nicht anders, als wenn das durchlauchtige Genua auf seinen jungen schultern sich wiegte. Schiller Fiesko 1, 1; brûn krûs lanc was im daʒ hâr, ûf sînen schuldern eʒ im lac. Herbort v. Fritslar troj. krieg 3171; o wie wollt ich (als vöglein) Daphnens busen zwitschernd entgegenflattern .. und auf ihrer schulter ein minneliedchen flöten! Hölty 83 Halm. ahd. dafür oba: endi uuirdit siin hrduom oba sînêm sculdrôm. Isidor 22, 10 Hench; und in: ioh bidhiu huuanda ir in siin selbes sculdrôm (lat. nur humeris) siin crûci druoc. 23, 2. — sich auf eines schulter stützen: und wenn sie nun manchmal an unsicherer stelle seine ausgestreckte hand ergriff, ja sich auf seine schulter stützte. Göthe 17, 82 (wahlverw. 1, 7); sich setzen (von vögeln): und als sie (die tauben) das gerufen hatten, kamen sie beide herab geflogen und setzten sich dem aschenputtel auf die schultern. Grimm märch. 99; ähnlich übertragen: einem immer auf den schultern sitzen, essere, stare sempre alle spalle di uno; assediarlo Kramer dict. 2, 681c. — einem auf die schulter klopfen: Wurm (klopft ihm auf die schultern). Schiller kab. u. liebe 5, 8; da trat ein demokrat geradezu auf ihn ein, schlug ihm vertraulich auf die schulter und fragte: nun herr general! Gutzkow ritter vom geist 4, 76; endlich glückte es, ihn durch freundliches klopfen auf die schulter und gutes zureden soweit zu bringen, dasz er wieder die zügel ergriff. Freytag werke 1, 78; da klopfts ihm auf die schulter sacht. Uhland ged. (1864) 321. auf die schulter fallen: wer auff die schuldern hart gefallen, .. der nehme poley. Colerus hausb. (1680) 2, 143a. — bis auf: die mähnen gehen über den hals bis auf die schultern, jubae per colla ad humeros diffunduntur Steinbach 2, 524; sie griff aber nach dem hütchen und zog es ab, da rollten seine goldenen haare auf die schultern herab. Grimm märchen 529 (andere nur bildliche redeweisen s. unter 2). II@1@d@bβ) an: umb so vil Xantus desto mehr, sich wider jhn auffleinet sehr, und schier sein gantzen leib umbfieng, jhm gleich bisz an die schulter gieng. Spreng Il. 295a; entschwebtest du dem seelengefilde schon, du süszes mädchen? wehet das flügelkleid dir an der schulter? Hölty 104 Halm. II@1@d@gγ) hinter den schultern für das gewöhnlichere hinter dem rücken: ihm, dem ruhmsüchtigen, wird man es erst hinter den schultern leise lispeln, dann laut und lauter sagen. Göthe 8, 289. II@1@d@dδ) in (ahd. s. α): der schmertz ziehet sich in die schultern, dolor tendit ad scapulas Steinbach 2, 524; es finden sich auch biszweilen hinden in den schultern etliche gebrechen. Colerus hausb. (1680) 2, 143a; gesüchte legen sich biszweiln in die schuldern, arm, schenckel und gantze beine ... die machen, dasz einem in den schultern ... die glieder ... wehe thun. ebenda.freier in der verbindung sich in die schultern werfen (gewöhnlicher in die brust, s. theil 2, 446) als ausdruck des stolzes oder selbstbewusztseins: eine ungeheure ohreule, welche ... sich in die schultern warf, wie ein alter professor, der so eben den theriak erfunden hat. Brentano 4, 248. II@1@d@eε) über: über die schultern herhangen, ab humeris dependere Stieler 2053; über die schultern herabhangende, fallende ò fliegende haar. Kramer dict. 2, 681c; der nehme poley, und siede sie wol, und lege sie über die schuldern. Colerus hausb. (1680) 2, 143a; der schulze maasz dem knechte hafer zu, womit dieser, den sack über der schulter, langsamen schrittes nach dem pferdestalle ging. Immermann Münchh.2 1, 159; dann warf er es (das gewehr) wieder über die schulter. 161; (sie) pustete (vor kälte), rieb sich die hände, stekte sie unter die schürz', und schlug sich über die schultern. Voss 2, 285. einem über die schulter sehen u. ä.: der könig stellte sich auf die fuszspitzen und sah ihm über die schulter. Grimm märchen 25; wenn er sie recht ins auge faszte, so schaute auch Praxedis schwarzäugig köpflein über ihrer herrin schultern zu ihm herüber. Scheffel Ekkeh. 96. sprichwörtlich: einen über die schultern (achseln) ansehen, von oben herab, geringschätzig Wander 4, 386, 23: das bettelvolk, dem sein schaales lob für einen oder ein paar gulden feil ist, magst du meinetwegen über die schulter ansehen. Siegfr. v. Lindenb.4 4, 335. II@1@d@zζ) um: so lasse er auff dem nächsten dorff ... einen hammel oder lamm schlachten, und nehme die haut bald davon, .. und binde sie oben um die schuldern, das es ihme wehe thut. Colerus hausb. (1680) 2, 143a; seine haare hingen nachlässig in langen natürlichen locken um seine schultern. Wieland 30, 380; es ist ein wunschmantel, wenn du ihn um die schultern wirfst, brauchst du dich nur an einen ort zu wünschen, und im augenblick bist du dort. Grimm märch. 473; wie glücklich, wem das knabenkleid noch um die schultern fliegt. Hölty 121 Halm; die pfauenfeder trägst du stolz zur schau, und schlägst den purpurmantel um die schultern. Schiller Tell 2, 1. II@1@d@hη) von: an dem stain man vint ainen halben menschen von den schuldern unz an die nierstat. Megenberg 468, 4; und golden wallete nieder das haar bis mitten zum bug von den schultern. Voss Ovid 2, 270 (52, 190); zu der zeit wird seine last von deiner schulder weichen müssen, und ein joch von deinem halse. Jes. 10, 27; jauchzend risz der junge mann das gewehr von der schulter. Immermann Münchh.2 1, 161. II@1@d@thθ) zwischen: schwer sasz das schwere haupt zwischen den schultern. Scheffel Ekkeh. 153. freier: das liebliche des herrn wird sicher wonen, allezeit wird er uber jm halten, und wird zwisschen seinen schuldern wonen. 5 Mos. 33, 12. II@22) schulter wird häufig in freierer bedeutung oder im bilde gebraucht, so schon vielfach in den unter 1, cd angezogenen stellen. II@2@aa) das tragen einer last auf der schulter steht als bild für die übernahme einer schweren arbeit, s. 1, d, α. dieselbe übertragung liegt auch folgenden verwendungen zu grunde: dasz wir nichts damit suchen, als diejenigen abzuschrecken, welche ihre schultern einem werke unterziehen, dem sie nicht gewachsen sind. Lessing 3, 216; bist du begierig etwas von meinen trauerspielen zu wissen, und darauf musz ich dir sagen, dasz ich biszher auf nichts als auf die plane gedacht weil ich die ausführung für meine noch zu schwache schultern unmöglich fühle. Göthe br. 1, 90 Weim. ausg.; er setzte sich .. und überlegte wie er seine schultern von dieser bürde frei machen könnte. Grimm märchen 576. auch: meine schultern tragen Ilium. Schiller 1, 127. II@2@bb) von demselben bilde gehen ferner folgende festgeprägten wendungen aus: II@2@b@aα) auf beiden schultern tragen, es mit verschiedenen parteien zugleich halten Wander 4, 386, 15: dasz ertz-bischoff Sigfried ein heuchler gewesen, und den baum öffters auf beyden schultern getragen, hat Pagi schon erkannt. Hahn histor. (1723) 3, 62, not. b; dasz Tissaphernes mit dem Alcibiades den Peloponnesiern zum nachtheil arbeitete, und auf beiden schultern trüge. Heilmann Thuc. 1131; er (Joh. Müller) ist mir nichts und kann mir nichts werden, so wie ein jeder, der den mantel nach dem winde hängt und mit beiden schultern trägt. Forster briefe 1, 271; oder meint er, ich hätte sollen hier bleiben und etwa, wie so mancher hier, den baum auf beiden schultern tragen können? 2, 356; machen sie diesem bemerkbar, dasz man in meinem dienst nicht auf zwei schultern trägt. Freytag handschr. 2, 295; beim fuchsz wirdt der fein angezeygt, dern stein auff beiden schultern tregt, zugleich beyd schleiffen kan und wenden, und sich schmücken an allen enden. B. Waldis Esop 4, 7, 124. II@2@b@bβ) etwas auf die leichte schulter (gewöhnlich achsel) nehmen. der dritte aber nahms auf die leichte schulter und sprach: 'brüder, fürchtet nichts'. Grimm märchen 483. II@2@cc) auf jemandes schultern stehen, seine arbeit fortsetzen u. ä.: wer einem andern auff den schüldern stehet, der kan weiter sehen denn er. Petri Fff 1a; Bayle, welcher immer auf Montagne's schultern steht. Schlosser weltgesch. 13, 481. II@2@dd) seltnere übertragungen: eine gute schulter, id est, freund, patronen an einem haben, haver spalla cioè appoggio, sostegno in qualcheduno Kramer dict. 2, 681c. II@33) schulter von thieren, der gewöhnlichen umgangssprache fremd, doch häufig in bestimmten speciellen verwendungen. II@3@aa) allgemein: schulter an tieren, armus Stieler 2053. Steinbach 2, 524. Frisch 2, 233a; so eine katze offt und lang ihr füsse lecket, und streichet sich an dem halse gegen den schultern ... so erwartet sie regen. Colerus astrologia (1680) 9b, 213. dafür gewöhnlich bug: der löwe mit rauchen [langhaarichten] bügen [schultern] brüllet abschewlich. Comenius sprachenthür 202; so in der sprache der roszhändler schulter des pferdes, s. Jacobsson 7, 279. sonst nur poetisch: schnell, wie er ankam, schirrt' er ins joch erzhufige rosse, stürmenden flugs, umwallt von goldener mähne die schultern. Voss Il. 13, 24; sogar bei den käfern die obern und untern flügeldecken Behlen 5, 557; ebenso: die häuschrecken snurrent mit irn flügeln in dem flug ... und habent auf der schultern zuofüegung ain scherpfen sam zend. Megenberg 304, 7. II@3@bb) häufiger von den schulter- (bug-) stücken geschlachteter thiere: darnach soltu nemen das fett von dem wider, den schwantz .. und die rechte schulder. 2 Mos. 29, 22; und die rechte schuldern sollen sie dem priester geben zur hebe von jren danckopffern. 3 Mos. 7, 32; jr (der geopferten erstgeburten) fleisch sol dein sein, wie auch die webebrust und die rechte schulder dein ist. 4 Mos. 18, 18; da trug der koch eine schulder auff und das daran hing. 1 Sam. 9, 23; thu die stücke zusamen drein, die hinein sollen, und die besten stück, die lenden und schultern. Hesek. 24, 4. vgl. die glosse: copadium, interna viscera animalium vel sculterra. Schm. 2, 416. II@3@cc) so aber besonders vom schweine, vorderschinken; häufig auch schulter ohne zusatz: perna prior, est, eine hamme oder schulter, ein förder viertheil an einem schwein. Corvinus fons lat. 483a; schulter am schwein, perna Stieler 2053; item, schwantzstücke, hammen (schultern), schincken und speckseiten. Comenius sprachenthür 421; perna, schulter, forder schweine hame sampt dem fuosz. Junii nomencl. (1629) 48 bei Schm. 2, 416. hauptsächlich im mhd. und ältern nhd., s. Lexer handwb. 2, 814: auch giltet der hof sechs schultern. quelle vom j. 1334 bei Schm. 2, 416; Rudolf ab der Plen dient zwo schultern und ein vaschanchhuen. quelle von 1334 bei Lexer a. a. o.; die müli giltet zwô schultera und driu hüenr. s. ebenda (vom j. 1386); ob auch unser leut daselbs iren zins ângevärd nicht möchten gehaben, es wär getraid, wein, rinder, schaff, schultern, kitz oder lemper. tir. weisth. 4, 97, 6 (vom j. 1396); item zu weinachten in feirtagen so soll der ambtman schaffen zu beruefen, das die von Campedell ... die culta portadura und schultern zinsen und bringen gegen Campedell. 740, 31 (vom j. 1451); auff den oster montag gibt man ytzlicher ij stucke gebraten und ein stucke schuldern. speiseordnung des nonnenkl. Lausnitz (Thür.) vom j. 1485, s. correspondenzbl. des ges. vereins der d. gesch.- u. alterth.-vereine 1867, s. 27b; für ain swein schulter vier kreützer. landsordn. von 1526 bei Schöpf 651; also seihstu ietz wie saur der essig ist, mit dem man iszt die schweinen schulteren, oder hammen. Keisersberg narrenschiff 110a; ein knabe, der het in sîner phlege gesoten schultern unde brôt. Erec 3492; frouwe, ich sende iu zwelf prôt, schultern unde hammen drî. Parz. 190, 11; den sult ir czu tragen braten, schuldern und ouch vladen. Mone altd. schausp. 2, 1176. II@44) von andern gegenständen. II@4@aa) in poetischer personificierung werden zuweilen auch leblosen dingen schultern beigelegt: und die wellen unter mir trugen das mondensilber auf ihren klaren schultern hastig und kichernd zu thal. Keller 1, 261. II@4@bb) in der sprache der bibel auch von dem theile des kleides, der die schultern bedeckt: und solt sie (den siegel) auff die schultern des leibrocks hefften, .. das Aaron jre namen auff seinen beiden schultern trage fur dem herrn zum gedechtnis. 2 Mos. 28, 12; und hefftet sie auff die schultern des leibrocks. 39, 7. II@55) technisches: II@5@aa) schulter, ala, Gall. epaule de bastion, im vestungs-bau, das stück des walles so zwischen der face und der streiche eines bollwerks liegt. Frisch 2, 233a; vgl. Eggers kriegslex. 2, 847. Jacobsson 4, 63a. II@5@bb) schultern eines schiffs, épaules d'un vaisseau, 'die beiden vorderseiten, welche zwischen dem gallion und dem fockmaste hervorgehen' Eggers a. a. o. Jacobsson a. a. o. II@5@cc) die einschnürung eines lampencylinders heiszt schulter oder kniff Karmarsch-Heeren3 5, 246.
29074 Zeichen · 653 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SCHULTERswstf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +2 Parallelbelege

    SCHULTER swstf. schulter, schulterblatt. ahd. scultarra, scultra, sculdra Graff 6, 490. humerus sumerl. 9,51. scapula da…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schulter

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Schulter , plur. die -n, der erhabene und zugleich breite Theil zu beyden Seiten des Rückens unmittelbar hinter und …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schulter

    Goethe-Wörterbuch

    Schulter ‘Schulder’ 8,339 1 beweglicher, beiderseits des Halses den Brustkorb mit den Armen verbindender Teil des Rumpfe…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schulter

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schulter , bei aufrechter Stellung des Menschen der höchste Teil der Vordergliedmaßen, also der Oberrand des Oberarmknoc…

  5. modern
    Dialekt
    Schulter

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Schulter [ʿSùltər O. U. W.; Pl. ʿSìltərə Dehli. ] f. Schulter (selten, dafür Achs e l Seite 12). ‘Der draht uf zwo Schil…

  6. Sprichwörter
    Schulter

    Wander (Sprichwörter)

    Schulter 1. Auf der schwächsten Schulter ruht oft die schwerste Last. Holl. : Die de zwakste schouders heeft, moet het z…

  7. Spezial
    Schulter

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schul|ter f. (-,-n) ‹anat› 1 sciabla (-les) f. 2 f.pl. (Rücken) sciables f.pl., spiné m. ▬ sich eine Schulter ausrenken …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schulter

134 Bildungen · 130 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von schulter

schult + -er

schulter leitet sich vom Lemma schult ab mit Suffix -er.

Zerlegung von schulter 2 Komponenten

schul+ter

schulter setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schulter‑ als Erstglied (30 von 130)

schulterader

DWB

schulte·rader

schulterader , f. : spatula .. schulderader Dief. nov. gl. 344 b ; von der haupt ader, cephalica, diese nennen sie auch humeralem, die schul…

schulterband

DWB

schulter·band

schulterband , n. 1) in der anatomie, die bänder der schulterknochen Campe. 2 ) auch als ausdruck der zimmerleute, s. Mothes baulex. (1863) …

schulterbein

DWB

schulter·bein

schulterbein , n. bezeichnung der knochen, die zusammen die schulter bilden Adelung, scapula Nemnich. Oken 4, 26. 171 : ascella ... de sculd…

schulterblat

Lexer

schulter·blat

schulter-blat stn. BMZ schulterblatt. er sluoc in durch den helm unz an sîn sculterplat Rul. 209,23, durch daʒ schulderblat Karl. 6917. divi…

schulterblatt

DWB

schulter·blatt

schulterblatt , n. breiter dreieckiger knochen, der an der obern seite des rückgrats unmittelbar unter der achsel liegt und diese bilden hil…

schulterblattnerv(e)

DWB

schulterblatt·nerve

schulterblattnerv(e) , m. nerv, der durch den obern ausschnitt des schulterblattes zu den muskeln desselben geht, nervus scapularis. ebenda.…

schulter als Zweitglied (3 von 3)

hebeschulter

DWB

hebe·schulter

hebeschulter , f. die schulter eines zum hebopfer gebrachten thieres, nur in Luthers bibelübersetzung: und solt also heiligen die webebrust,…

Schweinschulter

DRW

schwein·schulter

Schweinschulter, f. Schweinebug, Vorderbein vom ¹Schwein (I); ua. als Abgabe, Reichnis bdv.: Schulter (II) wo aber der zinßherr ... schŭldi…

Ableitungen von schulter (1 von 1)

geschulter

DWB

geschulter , n. , coll. zu schulter: gesculter, palae Dief.-Wülcker 615 .