Schein Kleinschr GWB18,468
. - von gut 600 Belegen etwa die Hälfte in den literarischen u ästhetischen Schriften sowie ein weiteres Viertel im naturwiss Werk (insbes im Zshg der Farbenlehre). Gebrauchsschwerpunkte in A1a, B2a und b. - Eine Vielzahl von Belegen zeugt von Goethes präziser, auch naturwiss interessierter u geschulter Wahrnehmung von Lichtphänomenen (A). Nur selten, aber auf signifikante Weise faßt Goethe den Schein als Ausdruck des Wahren, Essentiellen: bes mit dem Oxymoron ‘wahrer S.’ (GWB3,88 Vs 7
), in seiner Charakterisierung des ‘S-s’ als ‘Bild..von der Idee’ (GWBHe2,424
) u in der für die klassische Ästhetik bedeutsamen Bestimmung von der ‘Kunstwahrheit als schönem S.’ (GWB47,195,5
). Auf je spezifische Weise artikuliert sich darin der - im Gegensatz zu großen Bereichen der Geistesgeschichte vertretene - Grundgedanke Goethes von der Einheit, der Untrennbarkeit des Wesens u der Erscheinung. A
von einem selbstleuchtenden od Strahlung reflektierenden Objekt verbreitete Helligkeit 1
Bereich, Feld intensiven od gedämpften Lichtes 2
iSv Hof, Halo 3
iSv Heiligenschein, Nimbus 4
iSv (farbliche) Leuchtkraft, -intensität B
Aussehen, äußeres Ansehen von etw/jdm 1
Erscheinung(sbild) 2
Anschein, auch: Eindruck 3
Äußerlichkeit, Äußerliches 4
iSv Pracht, Prunk C
bildhaft: Anflug, Hauch, Spur D
(knappe) schriftliche Bescheinigung E
im Zahlungsverkehr: Banknote A
von einem selbstleuchtenden od Strahlung reflektierenden Objekt verbreitete Helligkeit 1
Bereich, Feld intensiven od gedämpften Lichtes, auch iSv Glanz, Schimmer a
als von einem Himmelskörper, einem Beleuchtungsobjekt, einem Feuer od von einem anderen Gegenstand, Phänomen vermittelte Helle; auch attribuiert mit ‘hell’, ‘glühend’, ‘blendend’, ‘mild’, ‘still’, ‘matt’, ‘trüb’, ‘(morgen)rötlich’, ‘bläulich’, ‘purpurn’, ‘gelb’, ferner ‘schön’, ‘herrlich’; einmal ‘des Morgens S.’ iSv Morgendämmerung; auch ‘göttlicher S.’ mBez auf von dem Jesuskind ausgehendes Licht (in künstlerischer Darstellung) [
Epimenides:] Uralten Waldes majestätische Kronen,|Schroffglatter Felsenwände Spiegelflächen|Im S. der Abendsonne zu betrachten -|Erreget Geist und Herz zu der Natur|Erhabnen Gipfeln GWB16,337 Epimen 51 [
Faust:] Wie seltsam glimmert durch die Gründe|Ein morgenröthlich trüber S.!|Und selbst bis in die tiefen Schlünde|Des Abgrunds wittert er hinein GWB14,198 Faust I 3917 [
Neapel] ging ich..auf den Molo spazieren. Dort sah ich mit Einem Blick, den Mond, den S. des Monds auf den Wolckensäumen, den S. des Monds im Meere, und auf dem Saum der nächsten Wellen GWBB8,229,24u25 ChStein 8./9.6.87 Wenn ein ander Licht neben ihr [
der Lampe] war, wirkte sie nur einen schönen hellen S., und alles Lebendige ward immer durch sie erquickt GWB18,236,13 Märchen [
Frankfurt] weckt mich der Trommelschlag..und Feuerrufen, ich spring ans fenster, und sehe den S.
starck aber weit GWBB2,61,11 Kestner [28.1.73] GWBN1,156,15 FlD 372 GWB19,239,26 BrSchweiz II GWB53,36 DivNachtr Jesus auch er 8 GWB20,272,4 Wv II 6 GWB15
1,73 Faust II 6285
uö häufig im Zshg der Farbenlehre; gelegentl konkretisiert mit ‘atmosphärisch’, ‘elektrisch’, ‘gemischt’; auch ‘abgeleiteter S.’ iUz ‘unmittelbarer Widerschein’1) Eine..Kerze erleuchte die Wand lebhaft in unmittelbarer Nähe. Je weiter der S. sich verbreitet, desto schwächer wird er; allein er ist doch immer die Wirkung der Flamme, die Fortsetzung ihrer Energie, die ausgedehnte Wirkung ihres Bildes GWBN1,160,6 FlD 382 die Eigenschaft des atmosphärischen S-s wird durch den klaren Spiegel vollkommen überliefert GWBN5
1,273,4 EntoptFarb 20 Wir haben den unmittelbaren Widerschein von den verschiedenen Himmelsgegenden her als den..ursprünglichen angenommen, aber auch abgeleiteter S. und Widerschein bringt dieselben Phänomene hervor..der Kubus aber zwischen die Doppelspiegel gelegt gibt sowohl das weiße als schwarze Kreuz, denn der helle S. der Batistfläche wird durch die beiden Spiegel gemäßigt GWBN5
1,273,21 u 274,1 EntoptFarb 21 haben die Astrologen, deren Lehre auf gläubige unermüdete Beschauung des Himmels begründet war, unsere Lehre von S., Rück-, Wider- und Nebenschein vorempfunden, nur irrten sie darin, daß sie das Gegenüber für ein Widerwärtiges erklärten, da doch der directe Rück- und Widerschein für eine freundliche Erwiderung des ersten S-s zu achten. Der Vollmond steht der Sonne
nicht feindlich entgegen, sondern sendet ihr gefällig das Licht zurück GWBN5
1,300,17u21 EntoptFarb 32 p. 31. ..Bestätigung der Hypothese. Macht sich der Verf. einen unnöthigen Einwurf wegen des achten Versuchs der ersten Reihe. Hat er doch selbst eingestanden daß der gemischte S. grünlich ausfalle GWBN5
2,338,16 Fl Plp [nach Wünsch] GWBN1,4,18 FlD 11 GWBB23,312,9 Seebeck 13.4.13 K GWBN1,63,13 FlD 152 GWBN1,41,3 FlD 87
uö mBez auf das Phänomen eines sich um jds Kopf befindlichen bzw darum wahrgenommenen Lichtkreises; wiederholt im Zshg naturwiss Beobachtung; auch ‘heiliger S.’ iSv Nimbus, Aureole (vgl A3) Die Gelehrten, welche auf den Cordilleras ihre Beobachtungen anstellten, sahen um den Schatten ihrer Köpfe, der auf Wolken fiel, einen hellen S. ..Auch mir ist ein Ähnliches begegnet. Indem ich..auf dem Felde sitzend mit einem Manne sprach, der, in einiger Entfernung vor mir stehend, einen grauen Himmel zum Hintergrund hatte,
so erschien mir, nachdem ich ihn lange scharf..angesehen, als ich den Blick ein wenig gewendet, sein Kopf von einem blendenden S.
umgeben GWBN1,11,9u24 FlD 30 das Phänomen, daß Personen, die bei Aufgang der Sonne
an feuchten Wiesen hergehen, einen S. um ihr Haupt erblicken, der zugleich farbig sein mag, weil sich von den Phänomenen der Refraction etwas einmischt GWBN1,12,1 FlD 30 legte er [
Cellini] den heiligen S. [ 〉Limbus GWB44,358,11] , der bei aufgehender Sonne einem Wanderer um den Schatten seines Haupts auf feuchten Wiesen sichtbar wird..als ein gnädiges Denkmal der glänzenden Gegenwart jener göttlichen Personen aus, die er von Angesicht zu Angesicht..glaubte geschaut zu haben GWB44,426 CellAnh XII Var [
Zigeunermutter:] Wer vom Kaiser einen Auftrag hat, den sieht es [
ihr Kind] mit einem S. um den Kopf. [
Hauptmann:] Ich einen S. um den Kopf?..Ist's wahr, mein Kind? Siehst du einen S. um mein graues Haupt? [
Knabe, sich in einer Art von Tanz drehend:] Einen lichten S., einen milden S., er strahlet hell der güldne S. - Er färbt sich roth der wilde S. (Schreit und läuft fort.) GWB13
1,273,14u15u18u20f Götz
3 III 11 GWBN1,22,23 FlD 52 [
für: splendore] GWB44,8,6u9u15 Cell III 1
uö(selten) im bildhaft-vergleichenden Zshg od im Bild, einmal in sentenzhaftem Ausdruck; auch ‘einen geistigen S. über etw werfen’ iSv etw auf bestimmte Weise erscheinen lassen Sonne kann nicht ohne S.|Mensch nicht ohne liebe seyn GWB38,5 Concerto dramat 50 [
Herzog:] wie in dunklen Grüften,|Das Mährchen sagt's, Karfunkelsteine leuchten,|Mit herrlich mildem S., der öden Nacht|Geheimnißvolle Schauer hold beleben,|So ward auch mir ein Wundergut beschert [
die Tochter Eugenie] GWB10,249 NatT 66 [
Leonore, über die Prinzessin:] ihre Neigung zu dem werthen Manne [
Tasso] |Ist ihren andern Leidenschaften
gleich.|Sie leuchten, wie der stille S. des Monds|Dem Wandrer spärlich auf dem Pfad zu Nacht;|Sie wärmen nicht, und gießen keine Lust|Noch Lebensfreud' umher GWB10,184 Tasso 1956 [
Orest:] Durch Rauch und Qualm seh' ich den matten S. [ Den gelben matten S. GWB39,365,7 Iph
1 III 1] |Des Todtenflusses mir zur Hölle leuchten GWB10,49 Iph
2 1142 [
Mephisto zum Herrn:] Der kleine Gott der Welt [
der Mensch] ..|Ein wenig besser würd' er leben,|Hätt'st du ihm nicht den S. des Himmelslichts gegeben;|Er nennt's Vernunft und braucht's allein,|Nur thierischer als jedes Thier zu sein GWB14,20 Faust I 284 GWBB11,122,13 Schiller 9.7.96 GWB10,353 NatT 2315 GWB16,342 Epimen 166 GWBB4,47,9 CThDalbg 21.7.79
uö mit der Konnotation des Ethischen2) Gedichte sind gemahlte Fensterscheiben!|..Kommt..nur einmal herein [
in die Kirche] !|Begrüßt die heilige Capelle;|Da ist'
s..farbig helle,|Geschicht' und Zierrath glänzt in Schnelle,|Bedeutend wirkt ein edler S. GWB3,171 Parabol 1 Vs 11
mit dem Nebensinn Anschein (des Wahren, Realen); auch im Zshg mit den Attribuierungen ‘falsch’ u ‘leer’; in Berührung mit Bed B2 Der Sonnenblick betrüget|Mit mildem falschem S.,|Die Schwalbe selber lüget,|..Warum? Sie kommt allein! GWB3,33 März 7 Was kommt..der Regenbogen|An grauer Wand herangezogen?|Der mag wohl zu entbehren sein|Der bunte Trug! der leere S.! GWB3,191 Palinodien 3 Vs 14 [
Chor, über Euphorion:] Seht hinauf wie hoch gestiegen!|Und er scheint uns doch nicht klein,|Wie im Harnisch, wie zum Siegen,|Wie von Erz und Stahl der S. GWB15
1,235 Faust II 9854 GWB15
1,60 Faust II 6015
uö(selten) b
metonym für einen (mit fremdem Licht) leuchtenden Himmelskörper [
Astrolog, dem Mephisto einflüstert:] Die Sonne selbst sie ist ein lautres Gold,|..Frau Venus hat's euch allen angethan,|So früh als spat blickt sie euch lieblich an;|..Und Jupiter bleibt doch der schönste S. GWB15
1,17 Faust II 4961 2
iSv Hof, Halo Die Nacht..war abwechselnd hell und bedeckt, der Mond behielt immer einen S. um sich GWB30,52,27 ItR Die Höfe erscheinen am lebhaftesten, wenn das Auge ausgeruht..ist. Nicht weniger vor einem dunklen Hintergrund. Beides ist die Ursache, daß wir sie so stark sehen, wenn wir Nachts aufwachen und uns ein Licht entgegengebracht wird. Diese Bedingungen fanden sich auch zusammen, als Descartes im Schiff sitzend geschlafen hatte und so lebhafte farbige S-e um das Licht bemerkte GWBN1,43,6 FlD 92
uö(selten) 3
iSv Heiligenschein, Nimbus [
Leonore zu Antonio:] Du mißgönnst|Dem Bild des Märtyrers den goldnen S.|Um's kahle Haupt wohl schwerlich GWB10,187 Tasso 2036 4
iSv (farbliche) Leuchtkraft, -intensität Fraschino..überreichte mir einen Ring mit einem Diamanten der viel S. [
gran mostra] hatte GWB44,29,7 Cell III 3 Die Macht der Farbe war ihm [
Jan van Eyck] ..bekannt, und so brachte er es dahin, daß er, um nur von Gewändern und Teppichen zu reden, den S. der [
Bild-] Tafel weit über alle Erscheinung der Wirklichkeit erhob GWB34
1,181,28 KuARheinMain
uö(selten) wohl zugl in Hinsicht auf Ausdehnung, Größe Die Schlange fuhr schnell darnach sie [
die von den Irrlichtern verbreiteten Goldstücke] zu verschlingen..Sichtlich fing ihr S. an zu wachsen GWB18,230,7 Märchen B
Aussehen, äußeres Ansehen von jdm/etw, auch mBez auf nicht gegenständliche Phänomene 1
Erscheinung(sbild); auch ‘epidermischer/oberflächlicher S.’ für die Körperhaut [
Odoardo:] Den Dachdecker rufen wir eiligst herbei; im Innern [
des Baus] bedürfen wir des Tischers, Glasers, Schlossers, und wenn ich den Tüncher zuletzt nenne, so geschieht es weil er mit seiner Arbeit zur verschiedensten Zeit eintreten kann, um zuletzt dem Ganzen in- und auswendig einen gefälligen S. zu geben GWB25
1,221,17 Wj III 12 GWBB33,349 Carus 1.7.20 K
uö(selten) 2
Anschein, auch: Eindruck a
als stimmige od zweifelhafte, falsche Manifestation des Wesentlichen, Wirklichen α
mit Hervorhebung des Adäquaten im Verhältnis zum Eigentlichen, Essentiellen; bes im philos Zshg; einmal im Oxymoron ‘wahrer S.’ (in Analogie zur Formel vom ‘ernsten Spiel’); auch in metasprachl Charakterisierung Müsset im Naturbetrachten|Immer eins wie alles achten;|Nichts ist drinnen, nichts ist draußen:|Denn was innen das ist außen.|So ergreifet ohne Säumniß|Heilig öffentlich Geheimniß.|Freuet euch des wahren S-s,|Euch des ernsten Spieles:|Kein Lebendiges ist ein Eins,|Immer ist's ein Vieles GWB3,88 Epirrhema 7 Der S. ist mit der Idee nahe verwandt. Er ist gleichsam das Bild, das Gemälde von der Idee. Ja, er ist die Idee selbst mit dem Minimo von Realität verkörpert oder daran offenbart GWBGespr(He2,424) Riemer 20.2.09 GWB24,35,24 Wj I 2 ―
mBez auf die Musik für die Variation eines Grundmotivs innerhalb eines kompositorischen Werkes [
mBez auf BAWebers Musik zu Kotzebues ‘Deodata’] Nichts setzt eine stärkere Phantasie und Dichtungskraft voraus, als den S. eines dem Stoff entsprechenden Totaltones über ein ganzes Werk zu verbreiten GWBGespr(He3
1,190) Lobe Juli 20 β
mit Akzentuierung des Fragwürdigen, (Beschönigend-)Inadäquaten im Verhältnis zum Eigentlichen, Essentiellen; auch iUz ‘Sein’, ‘Wesen’, gelegentl ‘dem S-e nach’ Glaubet nie den S. der Sachen,|Sucht euch ja gewiß zu machen,|Eh' ihr glaubt geliebt zu seyn GWB37,20 Annette Lyde 58 [
Faust:] Wie nennst du dich? [
Mephisto:] Die Frage scheint mir klein|Für einen der das Wort so sehr verachtet,|Der, weit entfernt von allem S.,|Nur in der Wesen Tiefe trachtet GWB14,66 Faust I 1329 GWB24,268,18 Wj II 3 Mann v50Jahren GWB10,296 NatT 1066 GWB7,203,15 DivNot GWB15
1,275 Faust II 10715 [
Zit B2b]
uö (wortspielerisch) im iron Zshg Etwas ist er, muß auch was scheinen,|Denn immer etwas ist der S.,|Nun aber in der Allgemeinen|Wird er doch immer mehr gemein [
wohl mBez auf die nach Goethes Auffassung verzerrende Rezension AMüllners zu den ‘Wanderjahren’] GWB5
1,202 Etwas ist er 2
in Vbdgn, (redensartl) Wdgn wie ‘den S. von etw vorspiegeln’, ‘dem S. trauen’, ‘nach dem S. urteilen’, ‘der S. ist wider jdn’, ‘der S. trügt/blendet (jdn)’; auch ‘etw einen S. verleihen/geben’ iSv etw ein glaubhaftes, günstiges Ansehen geben, ‘nichts auf den S. tun’ iSv nichts um des bloßen äußeren Eindrucks willen tun [
Bernardo:] Ist's nicht schlimm für eine [
Frau] ..wenn sie da, wo ein junger Herr achttägigen Zeitvertreib bei ihr suchte, eine daurende Verbindung hofft, dem lügenhaften S.
traut, und sich einbildet, eine Aussicht von ganzem Glück ihres Lebens vor sich zu haben? GWB38,95,20 ErwElm
1 [
die nächtliche Geliebte:] Der S. ist wider mich, sonst war ich blöde,|Stets gegen Männer setzt' ich mich zur Wehre.|Mich nennt die Stadt, mich nennt die Gegend spröde;|Nun aber weiß ich, wie das Herz sich kehre GWB5
2,347 Das Tagebuch 75 [
Apotheker, im Hinblick auf Dorotheas angenehme Erscheinung:] Trüget doch öfter der S.! Ich mag dem Äußern nicht trauen;|Denn ich habe das Sprichwort so oft erprobet gefunden GWB50,237 HermDor VI 161 [
mBez auf den Ludwigsritter, Goethes Straßburger Tischgenossen] Man glaubte vor einem rednerischen Sophisten zu stehen, der, zu Scherz und Übung, den seltsamsten Dingen einen S. zu verleihen weiß GWB27,264,2 DuW 9 GWBDjG
35,201,18 RAnw [14.1.75] GWB11,98,1 Clav IV [
Zit s v scheinen 2a] 10,109 Tasso 89 8,141,28 Götz
2 V~39,153 Götz
1 20,282,21 Wv II 7
uö als Grundkategorie des Lebens; in Berührung mit Bed A1a erschien das Licht der aufgehenden Sonne..der Alte..rief mit lauter Stimme: Drei sind die da herrschen auf Erden: die Weisheit, der S. und die Gewalt. Bei dem ersten Worte stand der goldne König auf, bei dem zweiten der silberne und bei dem dritten hatte sich der eherne langsam empor gehoben GWB18,266,5 Märchen
im Übergang zu Bed B2b [
Brief des Gehilfen] Da ich..weiß, wie wenig die gute Ottilie das zu äußern im Stande ist, was in ihr liegt..so war mir vor der öffentlichen Prüfung einigermaßen bange, um so mehr als überhaupt dabei keine Vorbereitung möglich ist, und auch, wenn es nach der gewöhnlichen Weise sein könnte, Ottilie auf den S. nicht vorzubereiten wäre GWB20,59,14 Wv I 5 GWB14,14 Faust I 181 GWB15
1,318 Faust II 11635 GWB1,283 Euphrosyne 68 GWB23,257,1 Lj VIII 8
uö ―
‘dämonischer S.’, mit Akzentuierung einer bestimmten Überhöhung [
betr Goethes endgültigen Weggang von Frankfurt nach Weimar] mein kleines Leben..dem..seltsame Ereignisse, wenigstens mit einem dämonischen S. bekleidet, bevorstanden GWB29,177,21 DuW 20 b
iSv Illusion, Täuschung; wiederholt ‘zum S.’; in der Mummenschanz des ‘Faust II’ zugl die Bed A1a assoziierend [
Reineke:] ich kenne..die Bekappten [
die Mönche] ; sie plärren und plappern|Immer zum S-e so fort, und suchen immer die Reichen;|Wissen den Leuten zu schmeicheln und gehn am liebsten zu Gaste GWB50,111 ReinF VIII 223 [
Mephisto, auf die Anordnung des Heeres blickend:] Die Stellung, seh' ich, gut ist sie genommen;|Wir treten zu, dann ist der Sieg vollkommen. [
Faust:] Was kann da zu erwarten sein?|Trug! Zauberblendwerk! Hohler S. GWB15
1,255 Faust II 10300 [
Kaiser, mBez auf den Feuerzauber am Ende der ‘Mummenschanz’; vgl Vs 5920-6002] Selbstständig fühlt' ich meine Brust besiegelt,|Als ich mich dort im Feuerreich bespiegelt,|Das Element drang gräßlich auf mich los,|Es war nur S., allein der S. war groß GWB15
1,262 Faust II 10420 GWB4,114 Vs 83 Chin-dt Jahres- uTagesz X GWB10,336 NatT 1934 GWB47,196,5 Samml 8 Imaginanten [
Zit s v Scheinmann]
uö iSv Trug-, Phantasiebild; auch im Hendiadyoin ‘Lug und S.’, ‘Bild und S.’ od ‘Schatten und S-e’ [
Dichter zu den Anekdotenjägern, über das Liebchen (Maria Ludovica)] Ihr erschrecket, wenn sie dasteht!|Ist sie fort, ihr kos't dem S-e GWB6,63 Div Geheimstes 12 [
Mephisto zu den Raben:] Nun, schwarze Vettern..|Zum großen Bergsee! grüßt mir die Undinen|Und bittet sie um ihrer Fluthen S.|Durch Weiberkünste, schwer zu kennen,|Verstehen sie vom Sein den Schein zu trennen,|Und jeder schwört das sei das Sein GWB15
1,275 Faust II 10713 Die Urpflanze wird das wunderlichste Geschöpf von der Welt..Mit diesem Modell..kann man alsdann noch Pflanzen in's Unendliche erfinden..die..existiren könnten und nicht etwa mahlerische oder dichterische Schatten und S-e sind, sondern eine innerliche Wahrheit..haben GWB31,240,14 ItR~GWBB8,233,4 ChStein 9.6.87 GWB14,113 Faust I 2333 GWB50,334 Pand 811
uö in der Fügung ‘unter dem S. von etw’ iSv Vorwand, Deckmantel; auch mit dem Nebensinn Schutz Unter dem S. eines allgemeinen Festes lockt man [
die Israeliten] Gold- und Silbergeschirre den Nachbarn [
den Ägyptern] ab, und in dem Augenblick da der Ägypter den Israeliten mit harmlosen Gastmahlen beschäftigt glaubt, wird eine umgekehrte sicilianische Vesper unternommen GWB7,163,4 DivNot Israel iWüste GWB18,36,18 Aufgeregten II 2 GWB7,248,2 DivNot
uö(selten) ―
mBez auf die physiol Farben, für eine durch das menschliche Auge erzeugte schemenhafte farbliche Struktur; in Berührung mit Bed A1a wenn wir ihnen [
den Farben] im Leben von einer Seite eben soviel Wirklichkeit zugestehen, als allem andern, das wir durch die Sinne gewahr werden; so bemerken wir sie doch gar oft als einen wesenlosen flüchtigen S., so daß wir sie unter die Zahl der Zufälligkeiten zu rechnen nicht abgeneigt sind GWBN5
2,11,5 Fl Plp ―
im Exzerpt zu Gliederung, Struktur von Kants ‘Kritik der reinen Vernunft’: für den dem Subjektiven eigenen Anschein des Objektiven; einmal ‘transzendentaler S.’ Allgemeine Anmerkungen zur tr. Ästhetik. § 8..3) Anschauung, S., Erscheinung GWBN11,378 Plp [Kant] GWBN11,380 Plp [Kant] c
mit der Qualität des (Künstlerisch-)Ästhetischen; in allg Betrachtung; insbes mit Akzentuierung der auf die Erschließung von Wesenszusammenhängen gerichteten, dabei auch ein bestimmtes Moment von Täuschung einschließenden Kunstsphäre; einmal in Auseinandersetzung mit der (aufklärerischen) Forderung der Wahrscheinlichkeit (literarisch-)künstlerischer Darstellungen, ihrer Wirkung als naturhaft-wahr3); auch in (pseudo)etymol Zshg; einmal prägnant ‘S. des Wahren’; vgl s v scheinbar’ 2e u scheinen 2a Der Nachahmer verdoppelt nur das Nachgeahmte ohne etwas hinzu zu thun..recht behaglich kann uns das Werk nicht machen, denn es fehlt ihm die Kunstwahrheit als schöner S. GWB47,195,5 Samml 8 Die höchste Aufgabe einer jeden Kunst ist, durch den S. die Täuschung einer höheren Wirklichkeit zu geben. Ein falsches Bestreben aber ist, den S. so lange zu verwirklichen, bis endlich nur ein gemeines Wirkliche übrig bleibt GWB28,65,11u12 DuW 11 [
Anwalt des Künstlers:] Nicht wahr, wenn Sie in's Theater gehen, so erwarten Sie nicht, daß alles, was Sie drinnen sehen werden, wahr und wirklich sein soll? [
Zuschauer:] Nein! ich verlange aber, daß mir wenigstens alles wahr und wirklich scheinen solle..[
Anwalt:] ich..behaupte: Sie verlangen das keinesweges..Was werden Sie sagen, wenn ich Ihnen einwende, daß Ihnen alle theatralischen Darstellungen keinesweges wahr scheinen, daß sie vielmehr nur einen S. des Wahren haben?.. GWB47,258,24 ÜbWahrh u Wahrscheinlichk dKunstwerke (Spricht Mephistopheles.)..Von Können kommt die Kunst, die Schönheit kommt vom S.|So wird erst nach und nach die Sprache festgerammelt GWB5
1,47 Etymologie 11 GWB47,339,8 Samml 8 Schema [Schiller/G]
uö bei konkretem Bezug auf ein od mehrere bildkünstlerische Werke [
unter RStädels Frankfurt-Bild geschrieben4)] An die Stelle des Genusses|Trete Bildchen holden [ milden
Var] S-s,|Zu Erinnerung des Flusses,|Der Terrasse, dieses Hains GWB4,67 An die Stelle des Genusses 2 [
Darstellung lebender Bilder] man wählte zuerst den Belisar nach van Dyk..Die Gestalten waren so passend, die Farben so glücklich ausgetheilt, die Beleuchtung so kunstreich, daß man fürwahr in einer andern Welt zu sein glaubte; nur daß die Gegenwart des Wirklichen statt des S-s eine Art von ängstlicher Empfindung hervorbrachte GWB20,253,26 Wv II 5
uö(selten) 3
Äußerlichkeit, Äußerliches; als Ausdruck des Gesellschaftlich-Konventionellen; auch ‘zu(m) S.’ iSv zur Wahrung der äußeren Form, zur äußeren Legitimation [
Hermann, über seinen Vater:] dieser liebet den S. auch.|..Einige Zierde verlangt der gute Vater im Leben,|Wünschet äußere Zeichen der Liebe, so wie der Verehrung,|Und er würde vielleicht vom schlechteren Diener befriedigt,|Der dieß wüßte zu nutzen, und würde dem besseren gram sein GWB50,253 HermDor VIII 27 [
Arkas, zu der von Iphigenie geplanten Weihehandlung:] Solch seltnen Fall soll auch der König wissen. [
Iphigenie:] Sein Rath wie sein Befehl verändert nichts. [
Arkas:] Oft wird der Mächtige zum S. gefragt GWB10,62 Iph
2 1447 GWB34
1,161,15 KuARheinMain
uö(selten) pejor: iSv Zurschaustellung, Renommisterei Herder..gewahrte bei'm ersten Besuch meine schöne [
Bücher-] Sammlung, aber auch bald, daß ich mich derselben gar nicht bediente; deßwegen er, als der größte Feind alles S-s und aller Ostentation, bei Gelegenheit mich damit aufzuziehen pflegte GWB27,311,26 DuW 10
(insbes in der Kunst) iSv Oberflächlichkeit, auch: Effekthascherei, Unnatürlichkeit, Künstlichkeit; einmal ‘französischer S.’ Die große Oper war in Italien zu einer Zeit erfunden worden, als Perspectiv-Mahlerei und Maschinerie sich in einem hohen Grade ausgebildet hatten, die Musik aber noch weit zurückstand..Was aus dem Prunk entstanden ist, kann nicht zur Kunst zurückkehren, was sich vom S-e herschreibt, kann keine höhern Forderungen befriedigen GWB45,177,16 RamNeffeAnm GWB46,64,26 Winckelm
uö iSv Bedeutungslosigkeit, Nichtigkeit Indessen schritt sein [
Schillers] Geist gewaltig fort|In's Ewige des Wahren, Guten, Schönen,|Und hinter ihm, in wesenlosem S-e,|Lag, was uns alle bändigt, das Gemeine GWB16,166 EpilSchillersGlocke 3 4
iSv Pracht, Prunk, auch iSv Schönheit Die holde Braut [
Marie-Louise vÖsterreich, Napoleons Braut] in lebensreichem S-e GWB16,328 DerKaiserin vFrkr 23 Mir will nicht die Welt gefallen,|Nicht der S., der Duft der Rose,|Nicht der Sang der Nachtigallen GWB6,213 Vs 7 DivSchenk [
Faust, an die ‘Mütter’ gewandt:] Euer Haupt umschweben|Des Lebens Bilder, regsam, ohne Leben.|Was einmal war, in allem Glanz und S.,|Es regt sich dort; denn es will ewig sein GWB15
1,81 Faust II 6431 GWB15
1,249 Faust II 10145 GWBN8,22,12 VglAnatomie 4
uö mit pejor Einschlag (hinsichtlich des blendenden, trügerischen Charakters); wiederholt mBez auf das (barocke) höfische Leben; einmal im Ausruf; auch neben ‘Prunk’ „Sage mir was das für Pracht ist?|Äußre Größe, leerer S.! -”|O! zum Henker! Wo die Macht ist,|Ist doch auch das Recht zu sein GWB5
1,153 ZXenNachl IX 952 GWB10,325 NatT 1709 GWB27,82,17 DuW 7
uö C
bildhaft: Anflug, Hauch, Spur; einmal ‘kaum den S. finden’ iSv so gut wie nichts finden [
Wilhelm:] endlich kam mir ein S. von Hoffnung; mein Weniges [
Geld] vermehrte sich zusehends GWB9,124,7 Geschw [
der Schauspieler PAWolff bei einer Theateraufführung] wie war er sicher! wie war er fest! - Es war mir unmöglich, ihm nur den S. eines Verstoßes gegen die Regeln abzulisten, die ich ihm eingepflanzt hatte GWBGespr(FfA II 12,290,12) Eckermann 11.10.28 Sein Handwerk versteht er [
der neue Großherzogliche Leibarzt CVogel] , und so wird alles gut gehn. Er hat keinen S. von Affectirtem, Anmaßlichem, Zurückhaltendem und so wird er bey uns bald zu Hause seyn GWBB41,75,2 Zelter 27.6.26 so war ihr [
Ottilies] Sitzen, Aufstehen, Gehen, Kommen, Holen, Bringen, Wiederniedersitzen, ohne einen S. von Unruhe, ein ewiger Wechsel, die ewige angenehme Bewegung GWB20,69,11 Wv I 6 GWB10,224 Tasso 2930 GWB39,356,18 Iph
1 II 2 GWBN4,360,25 FlH Taf 7
uö D
(knappe) schriftliche Bescheinigung 1
(allg) für: Erlaubnis-, Legitimationsschein [
briefliche Mitteilung Hersilies] kommt ein junger Tabuletkrämer mit Körbchen und Kästchen auf mich zu, er legitimirt sich bescheiden durch einen S. des Beamten, daß ihm erlaubt sei auf den Gütern zu hausiren GWB25
1,34,1 Wj II 10 GWBB41,150,12u20 JMJäger 12.9.26 K
uö(selten) 2
für: Postschein Die..Radirungen sind auf die fahrende Post gegeben, und ich habe einen S.
dagegen genommen, damit sie dießmal sicher zu Ihnen gelangen GWBB37,67,14 FStein 11.6.23 K 3
für: Ausleihschein für die Bibliothek, Bibliotheksschein; auch mBez auf eine entspr formlose Notiz; einmal ‘gedruckte S-e’ [
betr die akademische Bibliothek in Jena] hat man Pappenfutterale fertigen laßen, worinn die S-e, nach dem Alphabet, zu beßerer Ordnung..eingesteckt werden GWBA(FfA I 27,810,26) Bericht Beilage 15.1.18 Fortsetzungen der englischen Journale, welche die akademische Bibliothek erhalten..sind solche wie andere Bücher gegen S-e zu verleihen..Man wünscht gedruckte S-e GWBA(FfA I 27,851,6u8) Protokoll 3.12.20 GWBB51,467 JMFärber 1.3.20 GWBA(Bojanowski 11) Ausleihvorschr Bibl Weim 26.2.98 GWBB34,69,14 Weller 6.1.21
uö 4
für: Schuldschein [
Fabrice zu Wilhelm:] Da liegen deine dreihundert Thaler!..Meinen S. gibst du mir gelegentlich wieder GWB9,122,20 Geschw [
Carl August hatte Lavater ein Darlehen gewährt] Der S. ist gut. Von dieser Obliegenheit wird dich der Herzog nächstens auf eine..freundliche Art befreyen. Das Geld wirst du nun haben GWBB4,329,4 Lavater 3.11.80 GWBB3,21,5 Merck 22.1.76
uö(selten) ―
‘S. vertagter Schuld’ GWB1,177 Ritter Kurts Brautfahrt 32 E
im Zahlungsverkehr: Banknote (sd) Ich wünschte noch einige dergleichen [
Glasbecher] zu besitzen, und lege daher vierzig Gulden S. bey GWBB34,157,21 Mattoni 9.3.21 K Zu schnellern Übersicht melde daß: 3 f [
Gulden] S. gleich sind 21
gr. 3 [
Pfennig] GWBB32,8,15 August 6.9.19
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Zettel 1) zum Zshg s LA II 5 B/2,1514ff 2) zu der Verbindung des sinnlichen Lichteindrucks mit einer ethischen Komponente in dem Gedicht s WKeller, Goethes dichterische Bildlichkeit (1972),265ff 3) s hierzu DEhrmann, Kunstwerk - „Naturwerk” - Anschauung. In: Methoden der Aufklärung. Hg SFörschler ua (2013),163-175 4) s die Abb in MA11.1.1,169 Michael SchilarM.S.