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Schein

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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23 in 19 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Schein Der

Bd. 4, Sp. 99a
Der Schein, — es, Mz. u. 1) Der Zustand des Scheinens, der Zustand, da ein leuchtender Körper sichtbar ist. So heißt, wir haben Sonnenschein, Mondschein, wenn das Licht dieser Körper ungehindert auf unser Auge wirken kann. I der Sternlehre ist der Schein der Stand eines Wandelsternes in Ansehung des Standes anderer, die Art und Weise, wie er mit andern und gegen andere gesehen wird (Aspect), und man nennt es gedritten Schein, wenn zwei Wandelsterne 120 Grad, gevierten Schein, wenn sie 90 Grad, und geschsten Schein, wenn sie 60 Grad von einander stehen. S. auch Gegenschein. Ehemahls gebrauchte man in weiterer und uneigentlicher Bedeutung die Ausdrücke: * * Schein werden, für entstehen, sich offenbaren. Sein Herr was biderb, und guot, Das ward wol an dem Knaben schein: Iain 9, 9. Ferner, * * Schein sein, für erhellen, sich zeigen: Das war wol schein vnnder I zwain. Iain 11, 486. * * Schein thun, für, einen Anschein geben, erzeigen, erweisen. Und So thuo auch unnderweylen schyn, Ob Er noch ritters muot habe, Iain 4, 408. Von dieser Bedeutung sind Überreste in Vorschein, Erscheinen, Geschehen. 2) Dasjenige, was an einem Körper in die Augen fällt, besonders das eigenthümliche oder auch erborgte Licht eines Körpers, welches nicht allein den leuchtenden Körper selbst, sondern auch andere in seinem Wirkungskreise liegende, hinlänglich sichtbar macht; wodurch es von dem schwächern Schimmer und dem stärkern Glanze verschieden ist. Vergl. Schimmer, Flimmer und Glanz. Einen Schein haben, von sich geben, werfen. »Sonne und Mond werden ihren Schein verlieren.« Matth. 24, 29. Der Sonnenschein, Mondschein, die unaufgehaltenen Lichtstrahlen der Sonne, des Mondes. Der Schein des Feuers, eines Lichtes, einer Lampe. Einen hellen, starken, schwachen, geringen Schein geben. Einen Schein am Himmel sehen, ein mehr oder weniger helles Licht sehen, ohne den Grund davon zu erkennen. Der Nordschein, Wiederschein. Ehemahls gebrauchte man in weiterer Bedeutung Schein auch von nicht leuchtenden Körpern für Glanz. »Der Bluomen Schin.« Minnes. I engerer Bedeutung ist † der Schein, z. B. in Franken, das Licht, der Schein des Mondes, Mondschein. Der neue Schein, der Neumond, in andern Gegenden, das neue Licht. Eben so, der alte Schein, der volle Schein. I noch engerer Bedeutung ist der Schein zuweilen der Neumond, in den Zusammensetzungen Jännerschein, Hornschein, Märzschein  für, der Neumond im Jänner, Hornung, März  I weiterer Bedeutung gebraucht man Schein häufig von der Gestalt, von dem Äußern eines Dinges mit Beziehung auf seine innere Beschaffenheit, oder in Gegensatz derselben. So war ehemahls der Schein das wiederscheinende Bild eines Körpers, etwas Wesenloses. Mir ist geschehen als einem Kindeline Das sin schoenes Bilde in einem glase gesach Unde greif dar nach sin selbes Schine, Heinr. von Morungen. † Wie ein Schein herumgehen, wie ein wesenloses Bild, wie ein Schatten. Sich mit dem Scheine begnügen müssen, ohne das Wesentliche, Eigentliche der Sache zu haben, zu bekommen. Auch nicht einen Schein von Hoffnung haben, nicht die geringste Hoffnung. Besonders ist uneigentlich der Schein dasjenige, was von einem Dinge in die Sinne fällt, erkannt wird, die Art und Weise, wie ein Ding empfunden wird, und zwar in den meisten Fällen, sofern diese Art und Weise von der innern oder wahren Beschaffenheit unterschieden, oder auch derselben entgegengesetzt ist. Eine Sache hat oft einen guten Schein und ist doch selbst nicht gut. Den bösen Schein muß man vermeiden. Sich nicht an den äußern Schein kehren. Der Schein trügt. Sich vom Scheine blenden, täuschen lassen. Der Schein verspricht viel. Etwas nur zum Schein thun, etwas nur darum und so thun, daß es von Andern für das gehalten werde, was es sein soll, ohne daß es doch dieses wirklich ist. Zum Schein um einen Verstorbenen weinen, als ob man durch seinen Tod betrübt wäre. Der Thränen Glanz ist Schein. Lohenstein. Einen unter dem Scheine Rechtens um das Seine bringen, auf eine unrechtmäßige Art, die so versteckt und mit solchen Umständen begleitet ist, daß man sie für rechtmäßig halten sollte. Den Schein gegen sich haben, in dem Falle sein, daß z. B. die gute Handlung, die man ausübt, eine gute Absicht, die man auszuführen sucht, mancher Umstände wegen, die dabei Statt finden, für minder gut, wo nicht für böse gehalten wird, oder daß man täuschender Umstände wegen in einem Falle, wo man unschuldig ist, für schuldig gehalten wird. Derselbe war ein heimlicher Christ Doch im Schein ein Machometist, H. Sachs (R.), d. h. in seinem Äußern, dem Scheine nach. Diese Bedeutung hat Schein in vielen Zusammensetzungen, wo es allemahl etwas der innern und wahren Beschaffenheit Entgegengesetztes bezeichnet. S. Scheinbeweis, Scheinfreund, Scheingut, Scheinkrist  und auch Anschein. 3) Etwas, das ein anderes Ding sichtbar oder ersichtlich macht, doch nur uneigentlich von einem schriftlichen Zeugnisse, welches darüber, daß etwas geschehen, geleistet sei, ausgefertiget ist; besonders von kleinen ohne viele Förmlichkeiten ausgefertigten Zeugnissen dieser Art. Sich einen Schein über etwas geben lassen. Einen Schein von sich geben, ausstellen. Ein Empfangschein, Postschein, Taufschein, Trauschein, Todtenschein, Zollschein  S. d. Zuweilen nennt man Schein im gemeinen Leben besonders ein schriftliches Zeugniß des Wohlverhaltens, so wie auch bei den Kaufleuten ein schriftliches Verzeichniß abgelieferter Waaren. I dieser ganzen Bedeutung kann auch das Verkleinungswort gebraucht werden.
5502 Zeichen · 71 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    scheinadj.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    schein prät. s. schînen; adj. s. schœne.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    scheinsw. V., st. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    schein , sw. V., st. V. Vw.: s. schēn L.: Lü 323a (schein)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schein

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Der Schein , des -es, plur. inus. von dem Zeitworte scheinen. 1. Der Zustand des Scheinens, doch nur zuweilen in engerer…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schein

    Goethe-Wörterbuch

    Schein Kleinschr 18,468 . - Von gut 600 Belegen etwa die Hälfte in den literarischen u ästhetischen Schriften sowie ein …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schein

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Schein , der Lichtglanz; das äußerliche Aussehen einer Sache; daher auch Täuschung. — S., kurzes schriftliches Zeugniß (…

  6. modern
    Dialekt
    Scheinm.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Schein m. : 1. a. 'Lichtausstrahlung', Scheiⁿ , Schoi (n) , Schein [verbr. (zur Verbr. s. Wein ), Christmann Kaulb 16 Ma…

  7. Sprichwörter
    Schein

    Wander (Sprichwörter)

    Schein 1. Der Schein betrügt, der Spiegel lügt. – Simrock, 8912; Körte, 5272; Braun, I, 3818; Parömiakon, 2049. Lat. : F…

  8. Spezial
    Schein, äußererm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Schein , m , äußerer вид , м , внешний

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schein

494 Bildungen · 384 Erstglied · 90 Zweitglied · 20 Ableitungen

Ableitung von schein 2 Analysen

sche + -in

schein leitet sich vom Lemma sche ab mit Suffix -in.

Alternativen: sch+-e+-in

Zerlegung von schein 2 Komponenten

sch+ein

schein setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schein‑ als Erstglied (30 von 384)

Schein'erteilung

DRW

Schein'erteilung, f. Ausfertigung und Aushändigung einer Bescheinigung [leybding für predicanten weiber:] söliche ... scheinerteillung eintz…

scheinach

DWB

schei·nach

scheinach , n. falsa et simulata tristitia, suspiria fraudulenta, luctus fictus. Stieler 7 .

scheinadel

DWB

schei·nadel

scheinadel , m. ficta nobilitas, falsi imaginum tituli Stieler 20 . auch übertragen: der scheinadel seiner gesinnungen. Campe.

scheinagel

DWB

schei·nagel

scheinagel , m. ein hölzerner nagel, welchen man, wenn ein schiff vom stapfel laufen soll, in das unten beim kiel gebohrte loch schlägt, wod…

Scheinangriff

Meyers

schein·angriff

Scheinangriff , kräftiger, aber nicht Entscheidung suchender Angriff an einer Stelle des Schlachtfeldes, auf die die Aufmerksamkeit des Gegn…

scheinart

DWB

schein·art

scheinart , f. unterart, die nur scheinbar eine eigene art ist, subspecies. Nemnich.

scheinauferstehung

DWB

schein·auferstehung

scheinauferstehung , f. : so dürfte es sich wahrhaftig fast noch eher denken lassen, dasz die ganze auferstehungsgeschichte Jesu von seinen …

scheinausdruck

DWB

schein·ausdruck

scheinausdruck , m. : wie sehr sind mir jetzt alle diese scheinausdrücke, leere gespenster einer scholastischen phantasie, zuwider! Herder z…

scheinbar

DWB

schein·bar

scheinbar , adj. glänzend, klar, offenbar, sichtbar, anscheinend: scheynbar, vast heiter, gwüssz, illustris, perspicuus, manifestus, conspic…

Scheinbarbedeutende

GWB

Scheinbarbedeutende neutr zu ‘scheinbar’ 2b Was die höheren Kunstansichten betrifft; so entspringen sie, wie fast bey allen Künstlern, aus d…

Scheinbare Größe

Meyers

scheinbar·e·groesse

Scheinbare Größe ( scheinbarer Durchmesser ) eines Himmelskörpers, der Winkel, den zwei vom Auge nach den beiden Enden eines Durchmessers de…

scheinbarig

DRW

schein·barig

scheinbarig, adj. offenkundig, handhaft en bezzert er sich ovh so nit von schinbergin schvldin, werde er von deme clostre verworfin 1. Hälft…

scheinbarkeit

DWB

scheinbar·keit

scheinbarkeit , f. splendor, claritas, perspicuitas, speciositas, den verschiedenen bedeutungen von scheinbar entsprechend. ahd. dafür scînb…

scheinbarlich

DWB

scheinbar·lich

scheinbarlich , adj. , dasselbe wie scheinbar, besonders häufig in adverbialer function. ahd. noch nicht bezeugt, mhd. schînbærlich was in d…

Scheinbarlichkeit

DRW

scheinbarlich·keit

Scheinbarlichkeit, f. I Offenkundigkeit, Beweiskraft in welker dinge tuchnisse, vestinge unde vulkommener schyneberlicheit hebben wy unse se…

scheinbart

DWB

schein·bart

scheinbart , m. maske, entstellt aus schembart ( s. das. ): welche waren vermummet je mit scheinpärten und frembdem gwant. H. Sachs 2, 2, 86…

Scheinbartat

DRW

scheinbar·tat

Scheinbartat, f. regressiv assimiliert auch: Schimmertat offen begangene, sichtbare, handhafte Straftat bdv.: Scheintat vgl. Handhaft, Schei…

Scheinbau

GWB

schein·bau

Scheinbau für ein nur in der zeichnerischen Darstellung vollendetes Bauwerk; mBez auf SBoisserées Tafeln zum Kölner Dom Möge der beykommende…

schein als Zweitglied (30 von 90)

Anschein

RDWB1

Anschein m allem ~ nach fest. - по всей видимости, по всем меркам идиом. , по всему, судя по всему, очевидно, явно, наверное устар.

Augenschein

RDWB1

Augenschein m in Augenschein nehmen idiom. - (самостоятельно) изучать, исследовать, внимательно рассматривать

Gewerbeschein

RDWB1

Gewerbeschein m лицензия на исполнение самостоятельной трудовой деятельности в сфере ремёсел или искусства

Gutschein

RDWB1

Gutschein m сертификат (или талон), приобретаемый в магазине, ресторане, театре и т.д., который можно отоварить или реализовать позднее или …

Persilschein

RDWB1

Persilschein m j-m einen Persilschein ausstellen idiom. - дать карт-бланш идиом. ; дать зелёную улицу идиом. ; кому-л. все карты в руки идио…

Vorschein

RDWB1

Vorschein m zum ~ kommen fest. показывать(ся), проявлять(ся), обнаруживать(ся), видно seine Neugier kommt hier deutlich zum ~ - он явственно…

Wohnberechtigungsschein

RDWB1

Wohnberechtigungsschein m справка, удостоверяющая, что предъявитель имеет право на социальное жилье

Abkehrschein

Campe

abkehr·schein

≠ Der Abkehrschein , des — es, Mz. die — e, oder der Abkehrzettel, des — s, d. Mz. w. d. Ez., der Abschied oder Schein, den ein aus der Arbe…

Ablaßschein

DRW

ablaß·schein

Ablaßschein Entlassungsschein für den abziehenden Bauern Gutzeit,Livl. I 11 [ohne Beleg] Faksimile

Abreitschein

DRW

Abreitschein zu 2abreiten "Das einem austretenden Arbeiter von seinem Dienstherrn ausgestellte Zeugnis über die richtig gepflogene Abrechnun…

Abzugsschein

DRW

abzug·s·schein

Abzugsschein Bescheinigung für einen zu einer anderen Gemeinde übergehenden Bauern 1834 Gutzeit,Livl. I 24 Faksimile

Adjudikationsschein

DRW

adjudikation·s·schein

Adjudikationsschein ew. herzgl. durchl. wollen aus dem ... beiliegenden adjudikationsschein gnädigst ersehen, wie ich das freigut zu Oberros…

Amtsschein

DRW

amts·schein

Amtsschein amtliche Bescheinigung 1613 Regensburg/JbKunsthistKaiserh. 15 (1894) p. 39 1618 Suttinger,Consuet. 13 Faksimile 1801 Gesenius,Mei…

Annehmungschein

DRW

annehmung·schein

Annehmungschein Urkunde über die Anerkennung als Zunft haben ... dieser zunft darüber einen annehmungsschein außgegeben 1665 HammStR. 109 Fa…

anschein

DWB

anschein , m. species, apparentia bei Tertullian, ἐπιφάνεια , franz. apparence, nnl. aanschijn: es ist aller anschein dazu da; es hat vielen…

Aprillschein

Adelung

aprill·schein

Der Aprillschein , des -es, plur. car. in den Kalendern, der Neumond, welcher in den Aprill fällt.

Aufbruchschein

DRW

aufbruch·schein

Aufbruchschein schriftlicher Antrag zur Geldaufnahme bei einer Bank mit amtlichem Verzeichnis der Pfänder, Schuldkopie 1793 SchweizId. VIII …

augenschein

DWB

augen·schein

augenschein , m. conspectus, res praesens, αὐτοψία , nnl. oogenschijn, ein mhd. ougenschîn kaum aufzuweisen; auch Luther braucht das wort ni…

Auskündschein

DRW

Auskündschein Zeugnis über das Aufgebot eines Brautpaares Schmeller² I 1264 Faksimile

Außenschein

Adelung

aussen·schein

Der Außenschein , des -es, plur. inusit. der äußere Schein, doch mehr im gemeinen Leben, als in der edlern Schreibart. Nach dem Außenscheine…

beichtschein

DWB

beicht·schein

beichtschein , m. zeugnis des priesters, dasz man zur beichte und zum abendmal gegangen ist.

Ableitungen von schein (20 von 20)

Beschein

RhWBN

Be-schein -īn ebd. m.: ein Hausweber, der für eine Firma im festen Auftrag arbeitet, aber vorübergehend von ihr keinen Auftrag erhalten kann…

bescheine

BMZ

bescheine swv. lasse sehen, gebe zu erkennen, zeige. 1. ohne bezeichnung der person. a. daʒ bescheinter wol Iw. 201. vgl. Parz. 409, 20. Tri…

bescheinen

DWB

bescheinen , monstrare, sehen lassen, zeigen, bewähren, ahd. pisceinan, pisceinta ( Graff 6, 509 ), mnd. beschênen. Ssp. 2, 42; mhd. beschei…

bescheinlich

DWB

bescheinlich , manifestus: mit bescheinlicher unwarheit. Melanchthon im corp. doctr. chr. vorr. A 4 ; also das klar bescheinlich nichts ande…

bescheinung

DWB

bescheinung , f. probatio, firmatio: mit bescheinung und beweislichem zeugnis. Schweinichen 1, 24 .

entscheinen

DWB

entscheinen , entleuchten, entglänzen: sie stammen auch von eines engels schimmer, ich aber bin dem blicke selbst entschienen ( sagt der ede…

erschein

DWB

erschein , m. visa species, phänomen, erscheinung: wenn von dem stillen wasserspiegelplan ein nebel hebt den flachen teppich an, der mond, d…

erscheine

BMZ

erscheine swv. 1. mache strahlen. ahd. arsceinan hat auch die bedeutung frangere Graff 6,509. H. zeitschr. 10,372, woraus sich ergibt, dass …

erscheinen

DWB

erscheinen , n. was erscheinung, nur mit stärkerer abstraction.

erscheinlich

DWB

erscheinlich oder aussprechenlich, emicate, emicante, i. e. splendide. voc. 1482 h 1 b .

erscheinung

DWB

erscheinung , f. , ein heute viel gebrauchtes wort, 1 1) sichtbarwerdung, mit der idee des lichtes, glanzes im hintergrund, göttliche, geist…

geschein

DWB

geschein , n. wie der schein, am Rhein der am weinstock hervorbrechende ( erscheinende ) traubenkamm mit seinen blütenknospen, meist im plur…

gescheine

Lexer

ge-scheine stf. BMZ anschein, äusseres bild. wollusteg von gescheine Elis. 3159. in aller der gescheine, alse ob 9251.

scheine

Lexer

scheine stf. BMZ Frl. 303,12. verlesen für schëme? vgl. gescheine.

unschein

DWB

unschein , m. , verdunkelung, gs. v. schein 1/2, vermindering van glans, luister, schynzel Kramer-Moerbeek 369 a : was vor ein röpel ... mac…

unscheinlich

DWB

unscheinlich , adj. adv. , gth. v. scheinlich. mnl. onscijnlijc. durch unscheinbar stark zurückgedrängt. gth. v. scheinlich 1: u. zonder gla…

urschein

DWB

urschein , m.; mhd. urschîn, -schîm (ur- C 4 c): kurz, was ist poesie? poesie! des scheinenden u. Baggesen 3, 156 . mit schein 11: ohne sich…

Verschein

RhWB

Ver-schein: Mangel an Sonnenlicht; de Bleəker (Beete) häbbe vüəl V. dor di Böm Kemp .

verscheinen

DWB

verscheinen , verb. aufhören zu scheinen, mhd. verschînen, mnd. vorschînen. das wort zusammengesetzt mit schînen, scheinen. ver hat verneine…

verscheinung

DWB

verscheinung , f. verlauf, beendigung, nur von der zeit gesagt. mhd. verschînunge, mnd. vorschînunge. Schiller-Lübben 5, 435 führt einen bel…