Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewühl n.
gewühl , n. , als verbalsubstantiv zu wühlen ( s. d. und vgl. unten ), verhältniszmäszig junge bildung, deren früheste anhaltspunkte in das 16. jahrh. weisen. um so eifriger wird das subst. in der neuesten sprache gepflegt, in der es aber ausgesprochen litterarisch geltung hat. die mundarten, wenn sie auch der stammverwandten formen nicht entbehren, stehen im allgemeinen dem neutrum ablehnend gegenüber; im einzelnen lassen sich aber doch gerade aus ihnen — wenigstens deren älterem bestand — wichtige fingerzeige für die entwicklungsgeschichte des subst, gewinnen. 1 1) abstammung, älteste belege…