lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

tadel

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
22 in 20 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
36
Verweise raus
20

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

tadel m.

Bd. 21, Sp. 8
tadel, m. , mhd. tadel m. n. zuerst in Wolframs Parzival 228, 7 mit der variante zadel (mangel, gebrechen, besonders an lebensmitteln); Schm.2 1, 585 und vor ihm schon Haltaus 1765 vermutet, dasz das dunkle wort tadel eine aus der ältesten sprache erhaltene nebenform von zadel sei, vergl. dazu Schade2 1223a. Zehetmayr 160a. 215b. 11) körperliche oder geistige fehlerhaftigkeit, makel, gebrechen, mangel. 1@aa) fehler, makel, gebrechen an sachen, am menschlichen oder thierischen körper Schm.2 1, 584 (mit älteren belegen), Schöpf 733. Lexer kärnt. wb. 80: gar vor allem tadel vrî mit pfelle von Arâbî man truog im einen mantel dar. Parz. 228, 7; der kopf (becher) hât vervangen an ime ein starkeʒ tadel. krone 1971; (das pferd) was von allem tadel wunt, der ie orsen missezam: krump unde geniesam, kellic unde unêrsam. 19857; ob der brief mail oder tadel gewunn. monum. boica 5, 187 (vom jahre 1371); sie müessen von dem tadel (altersschwäche) sterben. fastn. sp. 473, 22; und auf diesen tag so wirt nichts geporn an (ohne) tadel auf demselben schlosz. Meisterlin 83, 6 (= corporis sine macula [] aut defectu. 205, 20); ein tadel des körpers. J. Paul Levana 2, 100; jedes vogelnest ist ganz vollkommen und ohne tadel. Hebel (1843) 4, 62. — hautflecken, besonders auge oder schorf einer eiterung: wenn die kind aisz haben, so sol man den tadel nit auf reissen. B. Meitlinger (von Augsburg) vom regiment der jungen kinder 112a (Münchener handschr. 601, vom jahre 1475); plur. man sol den selben saft auf die mail oder tadel legen. magistri Bartholomei practica 5 (handschr. aus der zweiten hälfte des 15. jahrh. in baier. mundart, Bonner universitätsbibliothek). 1@bb) innerliche, geistige fehlerhaftigkeit, makel: er muoʒ ouch haben rechteʒ adel und lûtere triuwe sunder tadel. H. v. Freiberg Trist. 13072; die eitel êr ... ist ain widerwärtiger tadel (contrario vizio). Vintler 4555; wenn der mensch hat überwunden allen seinen tadel. 4589; hôchgeborner adel, du vliuch untriuw', der schanden tadel. Regenboge minnes. 3, 350b; wer an im tregt der schanden tadel. Weller dichtungen des 16. jh. 18; alle unehre und schand (können) hie zu wirden kommen, aller boszer tadel und mal hie zu ritter geschlagen werden. Luther an den adel 29 neudruck; unter seinen knechten ist keiner on taddel. Hiob 4, 18. 15, 15; auf das er euch darstell heilig und unstrefflich und on taddel. Col. 1, 22 (unfleckhaftig cod. Tepl., goth. unwammans, unbefleckt); es leb oder werd niemant on tadel und laster geporn. Aventin. 1, 320, 29; (fürsten und adel) wöllen nit, das man iren tadel soll straffen und irn bösen wandel. Waldis Es. 4, 75, 114; die tugend alleine gibt tüchtigen adel; das waffen-gemäld an helm und feld bedecket vergebens den inneren tadel. Logau 1, 7, 99; dann wer nicht ist ohne tadel, der ist auch nicht recht von adel. Philander (1650) 1, 410; wann du es (das schuldenhaben) ein schmach und tadel nennest. Schuppius 702; da ist der stammes-adel ein stand behaft mit tadel. Knittel kurtz-ged. 1, 22; es ist kein mensch ohne tadel (sine vitiis) Stieler 2253; ohne furcht und tadel, s. theil 41, 687; der ehrwürdige Bengel ... war als ein mann ohne tadel bekannt. Göthe 25, 98; weil er jederzeit ein stiller und ordentlicher mensch gewesen, und nie ein tadel an ihm gefunden war. Schiller 4, 223. — plur. tädel (nun unüblich): daʒ pringt vil mangem jamers we, der im da lernet gar ze spat die tädel, die sein weibe hat. Wittenweiler ring 18c, 13; sy ist ietz inwenndig voller tädl. Raber Sterzinger spiele 24, 988; andern ir tädl herfür rucken. Aventin. 4, 194, 3; zwen gros mächtig und aneinander widerwärtig tädel verderben uns: überflusz an cleidung, essen und trinken, und dergleichen karkhait und klueghait in gmainem nuz, so man geitikait und aignen nuz heist. 340, 24. 22) erst nhd. (aber nicht in den mundarten) als gegensatz von lob, das aufdecken eines fehlers, ein misbilligendes, fehlerhaftigkeit oder ungenügendes aussprechendes urtheil, correptio, vituperium Stieler 2253; ältere belege sind aus den zusammensetzungen tadelbuch, -meister, -süchtig, -würdig zu entnehmen (vgl. tadelei): verdrusz und tadel zu verhüten, will ich mich unbemerkt erfreun. Hagedorn 2, 75; wenn auf der stirn du tadel wölkst. Klopstock od., krit. ausg. 2, 132; die ursachen, die gegenstände des tadels. werke 12, 68. 96; den tadel lindern. Lessing 7, 193; aller tadel heraufwärts oder hinabwärts ist mit nebenbegriffen und kleinheiten vermischt, man kann nur durch seines gleichen gerichtet werden. Göthe 15, 46; er war unzufrieden über unsern tadel (des gedichts). 25, 140; lauter tadel der öffentlichen anordnung ist an sich nicht aufruhr. Pestalozzi 7, 40; gerechter oder ungerechter tadel. Matthisson schriften 6, 69; nicht der laute, nur der gerechte tadel kann verletzen. Schiller 12, 441 (M. Stuart 1, 8); meinen vater trift kein tadel. 13, 352 (Turandot 1, 1); tadel muszt du lernen tragen, dir die wahrheit lassen sagen. Rückert 6, 46. [] gegensatz zu lob (s.lob 3, a), ruhm, beifall: ein groszer hofmann sein, schlieszt das lob oder tadel ein? Lessing 1, 102; (du wirst) den tadel in ein frohes lob verwandeln. Göthe 9, 111 (Tasso 1, 2); ruhm und tadel musz er tragen lernen. 113; als mich hätt' ein lob beglückt, selbst ein tadel mich begeistert, ward mir nie ein kranz gepflückt, noch ein irrthum mir gemeistert. lob und tadel wird mir jetzt, doch mich labt, mich schmerzet keines. Uhland 2, 315; von lob und tadel hängt mit nichten ab dein adel, doch eh'r als halbes lob wünsch ich dir ganzen tadel. Rückert brahm. 3, 19; die masse .. spendet beifall und tadel nach der luft, die da geht. Gotthelf erz. 4, 74. — selten im plural: ich wünschte, dasz ich mir, vom anfange an, alle lobsprüche und alle tadel und schmähungen, die ich und meine schriften im druck erhalten habe, jede in ein besonders buch eingetragen hätte. Lessing 11, 751; doch tadel, die an galle reich, mehr zu beschämen als zu bessern suchten, sind schlosenvollen wettern gleich. Kretschmann 2, 300.
6075 Zeichen · 118 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TADELstm. stn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    TADEL stm. stn. tadel, fehler. vor allem tadel vrî Parz. 228,7. sunder tadel (: adel) H. Trist. 1372. het er anders kein…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ¹tādelm.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +2 Parallelbelege

    1+° (tādel) , taddel , m. : Fehlerhaftigkeit, Makel , up dat hê jûw dâr stellet hillich unde unstrêflĩk unde âne t. vȫr …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tadel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Tadel , des -s, plur. ut nom. sing. 1. Eine körperliche und in weiterm Verstande, eine jede Unvollkommenheit, ein Fe…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Tadel

    Goethe-Wörterbuch

    Tadel [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    Tadel

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Tadel Band 3, Spalte 3,963

  6. Sprichwörter
    Tadel

    Wander (Sprichwörter)

    Tadel 1. Besser gerechter Tadel als falsches Lob. Engl. : A smart reproof is better than mouth deceit. ( Bohn II, 301. )…

  7. Spezial
    Tadel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ta|del m. (-s,-) 1 (Rüge, Verweis) slomenada (-des) f. , bruntorada (-des) f. 2 (Beanstandung) critica f. 3 (Makel) defe…

Verweisungsnetz

46 Knoten, 39 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 9 Kompositum 24 Sackgasse 13

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tadel

115 Bildungen · 44 Erstglied · 69 Zweitglied · 2 Ableitungen

tadel‑ als Erstglied (30 von 44)

tadellos

SHW

tadel-los Band 1, Spalte 1301-1302

tadelbar

DWB

tadel·bar

tadelbar , adj. statt tadelhaft 2, tadelich ( nun veraltet ) Birken ostl. lorberhain 45 . Kramer hoch - nidert. wb. 210 b : zu erwehnen, wor…

tadelbrief

DWB

tadel·brief

tadelbrief , m. : welche fakultät hätte so scheinbare tadelbriefe an alle groszen des reichs geschrieben, wie Voiture gethan? J. Paul freihe…

tadelbuch

DWB

tadel·buch

tadelbuch , n. oder das rote buch, liber seu catalogus vituperii publici, in welches zur öffentlichen rüge diejenigen eingeschrieben wurden,…

tadelei

DWB

tadelei , f. , abgeleitet aus tadel 2 ( vgl. gramm. 2, 96), das tadeln, besonders kleinliches: in mancher tadelei kann man auch loben finden…

tadelen

Lexer

tadelen swv. einen tadel zufügen. der bischof von Strassburg beklagt sich, das etliche burger zwei pfaffen aus dem thumherrenhof getrungen u…

tadeler

DWB

tadeler , s. DWB tadler .

tadelfleck

DWB

tadel·fleck

tadelfleck , m. , vgl. DWB tadel 1: keiner ... ire augen one tadelflecken hette betriegen können. Kirchhof wendunm. 322 a .

Tadelflecken

Campe

tadel·flecken

Der Tadelflecken , — s, Mz . gl. ein Tadel, Fehler, welcher gleichsam ein Flecken ist, der die Vollkommenheit des Ganzen störet. Einem einen…

tadelfrei

DWB

tadel·frei

tadelfrei , adj. frei von tadel (1 und 2), vgl. DWB tadellos : jenes ist als arbeit tadelfreier als dies gewebe. Arnim kronenw. 1, 108 ; woh…

tādelgans

MNWB

tadel·gans

° tādelgans , f. ( Pl. -gense ) : Schmähredner, Mäkler, dâr sê dan gōdes wōrt mit vil hôger disputâciôn alse nāsewîse t.-gense verkrö̂gen un…

tadelgern

DWB

tadel·gern

tadelgern , m. einer der gern tadelt, carptor, zoilus Stieler 647 ( vgl. hadergern) Knittel kurtz-gedichte 1, 24 überschrift: du schnöder ta…

Tadelgott

Campe

tadel·gott

○ Der Tadelgott , — es, Mz . u. in der Fabellehre der Alten, einer der Untergötter, welcher sich und die Götter mit Tadel und Spott belustig…

tadelhaft

DWB

tadel·haft

tadelhaft , adj. 1 1) mit tadel (1) behaftet: der do stæticlich straft und ist doch selber tadelhaft. Vintler 2279. 3740 ; der ist reich von…

tadelhaft,

FWB

1. ›fehlerhaft, unzulänglich‹; 2. von Personen: ›befähigt, Fehler oder Mängel zu finden‹

tadelhaftic

Lexer

tadel-haftic adj. dasselbe. tadelhaftige und untuglîche arbeit Np. 170. tadelhaftige ( räudige ) schôf und lemmer ib. 231.

tadelhaftig

DWB

tadel·haftig

tadelhaftig , adj. 1 1) was tadelhaft 1: nachdem .. durch dieselben hantwerker vil geringer, tadelhaftiger und untuglicher arbeit gemacht ..…

tadelich

DWB

tadel·ich

tadelich , adj. vituperabilis Stieler 2253 : mit tadelichen fehlen beflecket. Kirchhof wendunm. 245 a ; o schöpfer pur, wie hast du alle cre…

Tadelig

Campe

Tadelig , adj . u. adv . Tadel, Fehler habend, und also auch so beschaffen, daß es getadelt werden kann. Andere schreiben tadelich , welches…

tadelik

RhWB

tadelik = sogleich s. dadelich.

tadelkind

DWB

tadel·kind

tadelkind , n. im tadeln unterrichtetes kind: die .. zeit bewiesz es allzusehr, wie gut das tadelkind die lehren eingesogen. Günther 498 .

tadellos

DWB

tadel·los

tadellos , adj. und adv. , was untadelich, vgl. tadelfrei: mit tadellosem handel. Weckherlin 285 ; hab' ich zu tadellosen priesterinnen dir …

Tadellustig

Campe

tadel·lustig

Tadellustig , — er, — ste , adj . u. adv . Tadellust habend und beweisend.

tadelmeister

DWB

tadel·meister

tadelmeister , m. meister im tadeln: ich wil der tadlmaister (die andern ir tädl herfür rucken) müessig stên. Aventin. 4, 194, 10 .

tādelmûl

MNWB

tadel·mul

° tādelmûl , n. ( Pl. -er ) : Schmähredner, Mäkler, dat der t.er dê vȫle kunstrîkes windes pûsten ên ende wērde (Münst. Täufer 1, 375).

tadelmut

DWB

tadel·mut

tadelmut , m. fingierter name: Cuntz von Tadelmuth, sein wappen ist ein kopf, dessen maul nach seiner nasen beist. Gryphius Horrib. 90 neudr…

tadelnswert

DWB

tadeln·swert

tadelnswert , adj. würdig getadelt zu werden, tadel verdienend, vgl. DWB tadelswert : dem menschen einmal zu trauen, ist das so tadelnswerth…

tadelnswürdig

DWB

tadeln·s·wuerdig

tadelnswürdig , adj. dasselbe, vergl. tadelwürdig: ein tadelnswürdiges laster. Rabener 2, 31 ; mein misztrauen .. ist zu einer tadelnswürdig…

tadel als Zweitglied (30 von 69)

Adelbatadel

Idiotikon

Adelbatadel Band 1, Spalte 85 Adelbatadel 1,85

Burg+stadel

PfWB

burg·stadel

Burg + -stadel m. : 'Stelle, wo eine Burg steht oder stand', vgl. SchwäbWB Schwäb. I 1542 , Burgstadel [ Dochnahl 66]. —

Bū(w)stadel

Idiotikon

Bū(w)stadel Band 10, Spalte 1339 Bū(w)stadel 10,1339

dienstadel

DWB

diens·tadel

dienstadel , m. ist in einigen staaten verbunden mit einer höheren dienststelle. er ist persönlich d. h. er geht nicht auf die kinder über u…

distadel

KöblerMhd

dis·tadel

distadel , st. M. nhd. ? Q.: MH (1470-1480) E.: s. stadel? W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 465 (dristadel), LexerN 3, 126 (dristadel)

dorfstadel

KöblerMhd

dorf·stadel

dorfstadel , st. M. nhd. Dorfstätte Q.: Urk (1348) E.: s. dorf, stadel W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 1348 (dorfstadel), DRW

eckstadel

DWB2

eck·stadel

eckstadel m. : 1369 runtingerb. 3,9 B. u1580 steir. gerichtsbeschr. 139 M./P.

fruchtstadel

DWB

frucht·stadel

fruchtstadel , m. scheune oder schuppen zum unterbringen des noch nicht völlig gedroschenen getreides vor regen, nubilarium. Stieler 2114 .

getadel

DWB

geta·del

getadel , n. , verbalsubstantiv zu tadeln ( s. d. ), eine der jüngsten ableitungen von dem ebenfalls jungen verbum: es ist das ewige getadel…

getreidestadel

DWB

getreide·stadel

getreidestadel , m. , vgl. DWB fruchtstadel th. 4, 1, sp. 279: darumb sy ( die insel Cilicia ) die Römer yr scheür und treydstadel oder cast…

Heu(w)stadel

Idiotikon

Heu(w)stadel Band 10, Spalte 1339 Heu(w)stadel 10,1339

heustadel

DWB

heu·stadel

heustadel , m. scheune für das heu, heuboden, mhd. höustadel: heustadel foenile Frisch 1, 448 b : endlich versteckte ich mich in den heustad…

höustadel

KöblerMhd

höustadel , st. M. nhd. Heustadel, Heuboden, Scheune, Gebäude zur Heuaufbewahrung ÜG.: lat. fenile Gl Q.: Gl (12. Jh./Anfang 13. Jh.) I.: Lü…

hūsstadel

KöblerMhd

hūs·stadel

hūsstadel , st. M. nhd. Scheuer, Stadel Q.: Chr (1440-1450) E.: s. hūs (1), stadel W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 1406 (hûsstadel)

katzenstadel

Lexer

katzen·stadel

katzen-stadel stm. stadel zur aufbewahrung der katzen, belagerungswerkzeuge Chr. 5. 19,27.

kraftadel

DWB

kraft·adel

kraftadel , m. kraftadelich , adj. , in neuester zeit in Baiern gebildet, um die altbairische volksart zu bezeichnen als durch unverdorbene …

Ableitungen von tadel (2 von 2)

getadel

DWB

getadel , n. , verbalsubstantiv zu tadeln ( s. d. ), eine der jüngsten ableitungen von dem ebenfalls jungen verbum: es ist das ewige getadel…

untadel

DWB

untadel , m. , äuszere tadellosigkeit: F. H. Jacobi 1, 69 ; 6, 223; Rückert 11, 448 . unüblich. —