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Stecken

ahd. bis spez. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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41 in 23 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Stecken

Bd. 8, Sp. 560
Stecken das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk, Mosfrk -ęgə(n) [NSaarbg, Mos von Trier (nicht Stdt) bis Bernk (u. Koch-Ernst Kennfus), Wittl, Bitb -E-] Sg. u. Pl.; rrhn. Rip u. Berg -ękən Sg. u. Pl.; LRip, SNfrk, Klevld (hier mehr štāk) -ęk, Pl. -kə [in Kref, Kemp auch -kər]; Demin. -ęgəlχə, -ękəlχə, Aach -ęksχə, Nfrk -ękskə m.: 1. nicht dicker, aber nicht biegsamer St., meist im Gegens. zu Stock, Klüppel; mit einem St. züchtigt man die Kinder; am St. im Rauchfang hängt das zu räuchernde Fleisch; St. sind die Sitzhölzer im Hühnerhaus; St. sind die Weidenstäbe im Korbe, um die die Weiden geflochten sind, sind die Stäbe des Rückentragkorbes, die senkrechten Flechthölzer im Fachwerk (doch s. Späller, Stäber), Flötestecker Weidenzweige, aus denen die Kinder im Frühjahr Flöten machen Kemp; en Stecksken an den Blumenstruk setten Kemp, Allg.; Pottst. Pfropfreis Gummb. (usf.). — Gegenüber Stock, Stab, Knüppel (s. d.) bedeutet St. den Spazierstock, auch Spazier-, Gangst. im Rhfrk, Trier (u. Klüppel), Bernk, Zell, Koch (u. Stab), Kobl, May, Wittl (u. Knüppel), Bitb-Kyllbg Malbg Seimerich, Prüm (meist Stab), Daun, Aden-Arb Lind Quiddelb, Ahrw-Brohl Kripp (sonst in beiden Kreisen Stab, Klüppel), Neuw-Gönnersd Heddersd Hüllenbg NBieber Rodenb, Schleid, Eusk, Rheinb, Bo, Dür, Köln, Bergh, Jül, Aach SNfrk, Geld; neben Pohl (s. Pfahl) »Weinbergspfahl« Saarbg, Trier, Wittl, Bernk; neben Stiel »Peitschenstiel«, auch Schmickenst. OBerg, Saarbr-Sulzb; neben Stang »Bohnenstange« Zell, Koch, May, Schleid, Monsch, Eup, Aach, Jül, Dür, SErk, SGeilk (s. Steckenbohne); vierkantiger Stock, mit Kuhdünger u. Sand bestrichen, zum Wetzen der Sense Rees-Haldern. — En St. Holt Knarren Holz MGladb-Kleinenbr; der Lahme geht am St. Saarbr, Allg., wo St. = Stock; pass op, ek kumm di met em St.! Drohung für Kinder, die Schläge verdient haben Gummb, Allg.; mit St. op de Breər (Bretter) schlohn beim Richtfest schlagen die Zimmerleute zum Einläuten des Festes auf die Br. Gummb. RA.: Judd, J., St., morge muss de frecke, iwwermorge Schweinefläsch, hät de J. in't Bett gesächt (geseicht)! Neuw-Hardert, Trier, Saarbr. Herrstän (Birkf-Herrst) es e Flecke, Mörschied is e St. Ortsneckerei. He hät Ärm (Ben) wie Steckskes so dünn Geilk, Allg. He süht ut wie ne St. so mager ist er Kref-Fischeln, — es esu der wie e St. Rhfrk, Allg. Su stif (steif) we ne St. Monsch-Zweifall. We hühter sprengk als de St., spr. medde en de Dreck wer zu hoch hinaus will, dem missrät es Dür. St. en Mann ze glicher Zit siə die Herrschaft im Hause haben, von der Frau Aach-Stdt. Jedem Gecke gefällt singe St. jeder nach seinem Geschmack Sieg, Aden-Liers. A.: Dat hasse de Jüdde, wenn inne (ihnen) de St. fällt. B.: Waröm dann? Han se dann schlechte Ussechte em Handel? A.: Ne, se mösse dann de St. widder oprafe Bergh, Grevbr. Dann breck (bricht) de St. in de Kip (Rückentragkorb)! dann bricht das Geschimpfe los Mörs-Neuk. Iərsch bütze (küssen) on lecke, dann Knöppele on St.ə allzugrosse Zärtlichkeit im Brautstand endet in der Ehe übel SNfrk, NLRip, NBerg (s. bei lecken). An de nächste Hecke schneid mer de beste St. bei der Wahl seiner Frau soll der junge Mann in der Heimat bleiben Kreuzn. Er hot honnert St. en äner Biərd hat zuviel Last u. Sorgen Simm-Corw. Me hat gau (schnell) ene St. fonge (gefunden), wenn men ene Hongk (Hund) schloəh wellt Aach, Monsch, Eusk. Mer soll de Honn (Hunde) net wecken, hat mer net e guden St. Eif. Der hat e St. im Kreiz (Rückgrat) er geht kerzengerade u. steif; steck dir e St. in's Kr.! zu dem, der sich nicht gerade hält; der geht, mer männt, er hätt e St. geschlickt (fress) so steif geht er Rhfrk. Steckskes trecke mit Hölzchen lohnen Kemp. Ech sall dech e Steckske derfiər steəke deinem unerwünschten Vorhaben, Tun durch Gegenmassnahmen eine Grenze setzen SNfrk, Nfrk, Rip. Wenn's em nit recht is (nit basst), kann er sich en St. debei steche wenn einer sich in einer Sache nicht fügen will Hunsr, Rhfrk, Saarl. Gef er (der Lüge) e St.! zu dem, der zu sehr aufschneidet Merz. Ich len (lege) der ne St. lans de Rebbe! prügele dich Bergh-Blatzh. De Sack (Sache) es net te traue, sät der Jong, Vadder, legg iərscht der St. fut (fort)! Heinsb. Holl der en St. (Spazierstock) met, sos kimmste derher wie en Hond uhne Schwanz! Bernk-Neumag. He geht am St. lebt von der Rente Düss-Stdt. Er hat Dreck am St. hat etwas auf dem Kerbholz, ist nicht einwandfrei Rhfrk, Kobl, May, Neuw. An de kroumste (krummsten) St. wasse de mihzte Buhnen Mettm-Haan. Et Johr is nir an e St. gebunn, alle Dag gehr en Stick dervun Simm-Horn. De geht op St.ə es geht ihm wirtschaftl. sehr schlecht MGladb-Rheind. Lot dech net op et Steckske brenge! Kref. De lätt (lässt) os op et Steckske sette lässt uns sitzen, kommt nicht, obwohl er es versprochen hat MGladb. Van't Häcksken op et Stecksken kommen bei Erzählen von einem zum andern Thema k. Mörs; vom Hölzche op et Steckelche k. Dür-Langerwehe. Et süht ut wie Drit (Kot) op e Steckske zum Lachen MGladb-Rheind. Enbeldong on om St. gereəne (geritten) es so gout wie te Fout gegange Kref-Osterath. He hat mech fies om Steckske lote sette mich angeführt, sitzen lassen MGladb. Der Angsthase geht mir em St. bei e freckt Hinkel (Huhn) Hunsr. Met et Stäcksje lofe verrückt sein Aach-Merkst. He geiht met e geschällt Steckeltje noə hem hat Hab u. Gut verloren Eup, Aach, Selfk. Met en friedlek Wort en enen St. in de Hand kömmt me dor et hele (ganze) Land Klev. Dech kann ech met de St. bezahle! Androhung von Prügeln Sieg-ODollend. Marie, M., Maritzelchen, de Muder kocht en Fritzelchen; do wull ek ens dran lecken, do kom se mit em St.! Gummb-Berghsn. Ei Fraumisch oəhne Körf en eine Mannskerl oəhne St., dat süht ut wie enne Geck Heinsb-Millen. Öumes üəver et Steckske sprenge einem nach der Flöte tanzen Kref-Linn. Engen onger (unter ) jene St. ha in der Gewalt haben, im Respekt halten Aach-Stdt; o. der St. us wasse so gross werden, dass man nicht mehr geprügelt wird Aach-Merkst. Vom Steckske rate affalle aus fröhlicher Stimmung entsetzt werden, etwa ausgeschimpft w. MGladb-Rheind. — Steckske trecken Stäbchen zum Lohn ziehen, wer das längste St. zieht, hat gewonnen SNfrk. Steckske verberge ein Verstecksp. ebd. Steckche ömwerpe ein Knabensp., wobei die Knaben, sich an der Hand fassend, um einen in den Boden gesteckten St. herumziehen u. dabei sich gegenseitig gegen den St. drücken; wer ihn dabei umstösst, scheidet aus Grevbr, SNfrk. — Ich werf 's in die Luft, un es bleibt stecke? der St. Saarbr-Güding. — 2. übertr. a. sachl. α. verstärkte Kante am Rücken eines Schwertes; eine Schwertart, veralt; vergl. Ladstecken Sol. — β. Pl. verächtl. lange, dünne Beine Allg. RA.: He es noch got op de St.ə trotz seines Alters noch rüstig Monsch, Aach, Geilk, Grevbr-Wevelinghv; sich op en St.ə haue (halten dass. Aach-Stdt; heə kömmt (es) wiər op en St.ə erholt sich wieder Aach, Eup. — γ. Stecksken Pl. verächtl. dünner Finger MGladb, Kemp, Kref, Geld; korte St. der kleine Finger im F.märchen Heinsb-Karken, Kemp. — δ. e Steckske ein wenig Kref. — ε. St. en Mot (Mass) Mass u. Ziel Emmerich. — ζ. Pl. Steinplatten, zur Einfassung von Gärten u. Wiesen, zum Schutze an den Wegen vorbei Bitb-Dudeld. — η. Schlafstelle der Pferdeknechte über dem Pf.stalle Mörs-Neuk. — b. persönl. verächtl. α. langer, magerer Mensch, bes. auch dürres Weib Kreuzn-Langenlonsh, Trier-Mettnich, Kobl, Westerw, Siegld-Kreuztal. — β. stiven St. steifer Mensch Ess. — γ. alde St. Schindmähre Mörs. — δ. geck Steckske kleiner Narr Kref-Stdt.
7582 Zeichen · 209 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    steckensw. V. (1a)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    stecken , sw. V. (1a) Vw.: s. stekken*

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stecken

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +7 Parallelbelege

    stecken s. stöcken.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    steckensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    stecken , sw. V. nhd. schäften, fiedern Hw.: s. sticken (1) E.: s. sticken (1) R.: steckede hossen: nhd. „geschäftete Ho…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stêcken

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Der Stêcken , des -s, plur. ut nom. sing. ein mäßiger oder kleiner Stock, und zuweilen auch ein jeder Stock. An einem St…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stecken

    Goethe-Wörterbuch

    stecken [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stecken

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Stecken , ein Brennholzmaß am untern Main, in Darmstadt 100 Kubikfuß = 1,5625 cbm.

  7. modern
    Dialekt
    stëcken

    Elsässisches Wb. · +9 Parallelbelege

    stëcke n , sticke n [takə Su. Co. Dü. U.; tækə Str. Lohr Wh. ; tìkə Lauterb.; Part. ktakt O. U., ktækt Str. , ktok…

  8. Spezial
    stecken2

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    ste|cken 2 vb.intr. 1 (sein) ester (é, sté) 2 (festsitzen) ester ficé (ficiada), ester taché (tacada) 3 (befestigt sein)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stecken

215 Bildungen · 141 Erstglied · 69 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von stecken 2 Komponenten

stec+ken

stecken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stecken‑ als Erstglied (30 von 141)

stecken I

SHW

stecken I Band 5, Spalte 1333-1334

stecken II

SHW

stecken II Band 5, Spalte 1335-1336

Steckenbein

SHW

Stecken-bein Band 5, Spalte 1339-1340

Steckengaul

SHW

Stecken-gaul Band 5, Spalte 1339-1340

Steckenholz

SHW

Stecken-holz Band 5, Spalte 1339-1340

Steckenzaun

SHW

Stecken-zaun Band 5, Spalte 1339-1340

steckenartig

DWB

stecken·artig

steckenartig , adj. , von der art, nach art eines steckens: die steckenartigen glieder François letzte Reckenburgerin 2, 248 , d. h. dünn wi…

steckenbalgen

DWB

stecken·balgen

steckenbalgen , n. ( entsprechend balgen verb. th. 1 sp. 1086 subst. inf. ), bei Kramer dict. 2 (1702) , 923 b dasselbe wie unten steckenkam…

steckenbaum

DWB

stecken·baum

steckenbaum , m. , baum, von welchem stecken geschlagen werden, insbesondere ' bäumchen, aus dem man weingart stecken kliebt ' Unger - Khull…

steckenbeil

DWB

stecken·beil

steckenbeil , n. , versuch, den symbolischen begriff der römischen ' fasces ' völlig zu übersetzen Posselt bei Campe ; vgl. auch unten steck…

steckenbein

DWB

stecken·bein

steckenbein , n. , stockdürres, wadenloses bein ( dünn wie ein stecken): die schöne Pariser mode, dasz die weiber durch einen kleinen falten…

steckenbeinig

PfWB

stecken·beinig

stecken-beinig Adj. : ' mager, dünn, knochig ', von Beinen, steckebäänich (ˈšdęgə̩bEniχ) [ ZW-Marthh ].

steckenberg

DWB

stecken·berg

steckenberg , m. , benennung etwa für einen weinberg, wo sich stecken neben stecken findet; weniger ist an einen berg zu denken, wo steckenb…

stecken als Zweitglied (30 von 69)

abstecken

DWB

abstecken , defigere, laxare, gegensatz von anstecken und aufstecken : das band vom ermel, die schleife von der brust, das tuch vom hals abs…

ane stecken

MWB

ane stecken swV. 1 ‘etw. anstecken’ 2 ‘in Brand setzen’    1 ‘etw. anstecken’ dú sehte [ 6. Jungfrau] stakte ir ain guldin vingerlin an PrGe…

anstecken

DWB

anst·ecken

anstecken , unterscheidet sich der form nach von anstechen, wie das starke stechen stach, ahd. stëchan stah, mhd. stëchen stach vom schwache…

aufstecken

DWB

auf·stecken

aufstecken , affigere, praefigere, anstecken, vorstecken. 1 1) das haupt des getödteten aufstecken: sein haupt wurde zu ewigem schimpf, scha…

ausstecken

DWB

aus·stecken

ausstecken , erigere, nnl. uitsteken, zeichen, fahne ausstecken: also werden sie auch das fenlin nicht auf den mastbawm ausstecken. Es. 33, …

bestecken

DWB

best·ecken

bestecken , configere, praet. besteckte, mhd. bestacte, transitiv, im gegensatz zu dem vorausgehenden intransitiv: 1 1) ein grab mit blumen,…

Beystêcken

Adelung

bey·stecken

Beystêcken , verb. reg. act. welches nur im gemeinen Leben üblich ist, eine Sache neben der andern stecken; ingleichen figürlich: jemanden b…

dahinterstecken

RDWB1

dahinter·stecken

dahinterstecken скрываться (а не "торчать за чем-л.") es steckt mehr dahinter - за этим скрывается ещё кое-что, за этим стоит нечто более ва…

durchstecken

DWB

durch·stecken

durchstecken , durch eine öffnung stecken, transmittere, niederd. dôrsteken Schambach 46 a . steck die hand durch Henisch 775 . sie hat die …

einstecken

DWB

einst·ecken

einstecken , praet. steckte ein, immittere, nnl. insteken. 1 1) condere, den degen, das schwert einstecken, auch mit ausgelassenem acc. blos…

entstecken

DWB

ent·stecken

entstecken , incendere, anstecken, nnl. ontsteken: wo liebe, die natur in eurem blut erweckt, wo wahre vatertreu ie fürst dein herz entsteck…

Erbstecken

Wander

erb·stecken

Erbstecken 1. Es hat niemand einen Erbstecken 1 in dieser Welt. Das Wort fehlt bei Grimm, findet sich aber bei Seybold. Lat. : Vivere mancip…

erstecken

DWB

erst·ecken

erstecken , n. suffocatio: si (die kranwit) sint auch den zeitigen maigden guot für daʒ erstecken der muoter, daʒ prefocatio matricis haiʒt.…

fortstecken

DWB

fort·stecken

fortstecken , ulterius figere: einen pflock, einen nagel fortstecken, in das nächste loch.

g(e)stecken

Idiotikon

g(e)stecken Band 10, Spalte 1599 g(e)stecken 10,1599

gestecken

DWB

gest·ecken

gestecken , verb. verstärktes stecken ( s. d. ). 1 1) transitiv: gestecken, stecken, anheften, figere Henisch 1574 ; mhd. ir wart erslagen s…

haselstecken

DWB

hasel·stecken

haselstecken , m. stecken von der hasel: des böhmischen fürsten Primiszlai häselstecken. a. weiszh. lustg. 393.

Hineinstecken

Campe

hinein·stecken

Hineinstecken , — stehlen, — steigen, — stellen, — stolpern, — stoßen, — strahlen, — streichen, — streuen, — strömen, — stürmen, — stürzen ,…

ingistecken

AWB

ingistecken , -stîgan , -tuon s. Grundwort.

instecken

KöblerAhd

instecken , sw. V. (1a) Vw.: s. instekken*

Jochstecken

Wander

joch·stecken

Jochstecken Durch Gôchstâke rieden. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 173, 121. In unverständlichen Bildern reden.

Ableitungen von stecken (5 von 5)

bestecken

DWB

bestecken , configere, praet. besteckte, mhd. bestacte, transitiv, im gegensatz zu dem vorausgehenden intransitiv: 1 1) ein grab mit blumen,…

entstecken

DWB

entstecken , incendere, anstecken, nnl. ontsteken: wo liebe, die natur in eurem blut erweckt, wo wahre vatertreu ie fürst dein herz entsteck…

erstecken

DWB

erstecken , n. suffocatio: si (die kranwit) sint auch den zeitigen maigden guot für daʒ erstecken der muoter, daʒ prefocatio matricis haiʒt.…

gestecken

DWB

gestecken , verb. verstärktes stecken ( s. d. ). 1 1) transitiv: gestecken, stecken, anheften, figere Henisch 1574 ; mhd. ir wart erslagen s…

verstecken

DWB

verstecken , verb. form. 1 1) es geht in der bedeutung auf das trans. 1 stecken ( th. 10, 2, 1298) als factitivum zu stechen zurück, hat abe…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „stecken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/stecken/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „stecken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/stecken/rhwb. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „stecken". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/stecken/rhwb.
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