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erbe

mhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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35 in 15 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

erbe m.

Bd. 3, Sp. 710
erbe, m. heres, gen. erben, goth. arbja, arbjins (und daneben arbjô, arbjôns für erbin), ahd. aripeo, eribo, erpeo, später erbo, mhd. erbe, altn. arfi, gen. arfa. allen übrigen mundarten fehlend und durch andre bildungen oder zusammensetzungen vertreten. lapp. arbolats. theil 1 sp. 539 unter dem worte arbeit wurde nun schon unser erbe zu dem allen slavischen sprachen gemeinen ausdruck rab oder rob gehalten und das zutreffen beider nach dem für das deutsche und das slavische organ gültigen gesetz der consonantumstellung ist unverkennbar. nur die verschiedenheit der bedeutungen scheint anstand zu machen, rab bezeichnet einen knecht oder hörigen, niemals einen erben, umgedreht unser erbe keinen knecht. vermittelnd wird jedoch schon das altn. arfi, das neben heres zugleich den sinn von filius hat, wie wir sagen er hinterläszt keine erben = kinder; die benennungen des sohnes in vatergewalt und des dienenden in herrngewalt treten aber oft in einander über, man erwäge þëgn, dëgan minister, subditus neben τέκνον oder παῖς und puer, welche neben kind auch servus ausdrücken, ebenso knabe, und das böhm. rob, robenec stehn ganz üblich für knabe. wie urverwandte sprachen nach ihrer trennung in verschiedne formen ausschlagen, theilen sie oft auch unter einander die bedeutungen. Hierzu tritt etwas anderes. wir sahen vorhin, dasz dem finnischen arpa die sächliche vorstellung eines loszes, einer ruthe, dem lappischen arbo die des erbes einwohnt und diese beiden sprachen stellen ihre consonanten der deutschen gemäsz, nicht der slavischen, vgl. finn. armo mit goth. armaiô, unser arm mit sl. ramo. licht auf arpa warf das gr. κλῆρος, ein zweig zum messen und verloszen des erbes, hernach das erbe selbst, wie das lat. sors in den sinn von patrimonium, d. i. erbe von grund und boden übergeht. nun heiszt auch den Slaven böhm. rabuše, serb. rabosch soviel als talus, talea, freilich ohne bezug auf erbschaft oder besitzergreifung eines grundstücks und heute auf den begrif eines kerbholzes eingeschränkt. man darf aber stark vermuten, dasz auch goth. arbi anfänglich zweig und losz ausdrückte und arbi niman die symbolische handlung war, durch welche der erbe eingeführt wurde, wonach er bezeichnend arbinumja, ahd. erpinomo hiesz, was völlig dem κληρονόμος entspricht, ohne dasz eins dieser wörter aus dem andern geleitet werden dürfte, sie waren der sitte vieler völker gemeinschaftlich. arbja ist demnach zurückzuleiten auf arbi und gleichviel mit dem lebendigeren ausdruck arbinumja. da unser erbe den freien mann, das sl. rab den hörigen meint, wird glaublich, dasz von den Slaven das losz auf die übergabe und vererbung von grundstücken an dienende knechte eingeschränkt wurde. ob es neben dem arbinumja einen aurbinumja gab, der bei der theilung das vieh oder die fahrende habe davon trug, ist nur zu rathen, nicht mehr zu wissen gestattet, es wäre die schönste ergänzung des sprachgebrauchs im alten recht. arbja auf das skr. arbha knabe, proles, propago ziehen möchte ich nur, wenn auch da der begrif von sprosz und zweig waltete, den ich jedoch bei Böhtlingk Roth 1, 447 nicht angemerkt finde. Das lit. valdonas drückt den herrn und unterthan, das preusz. valduns den erben aus, welcher lit. paveldetojis heiszt, alles von der wurzel valdyti, herschen, besitzen, goth. valdan, so dasz auch hier freier und höriger eigner oder erbe zusammen erschienen. ob sich auch lat. herus, erus herr und heres, eres erbe nahe stehn, liegt hier auszerhalb der untersuchung. Zu den heutigen bedeutungen übergehend bemerke ich, dasz 11) ganz wie sächliches erbe das grundstück so auch persönliches erbe dessen erblichen eigner und besitzer ausdrückt. in den weisthümern, namentlich den wetterauischen, westfälischen, niedersächsischen heiszen überall erben so viel als erbgenossen, markgenossen die in gemeinschaftlicher mark gesessenen und berechtigten: gemeine erben. 3, 58; die erben zu Münder. 3, 297. 300; die erben und holzgreben, d. i. die einzelnen holzinge und ihre vorsteher. 3, 301; weres sache, das ein hobestat verdeilet wurde, als manche erben dan darzu quemen, als manche recht musten sie davon geben. 3, 498; erben und landmann erkennen für recht. Grotens gesch. von Northeim s. 37. 38. vgl.ganerbe, erbgenosz, erbexe. 22) in solchem sinn steht auch sonst erbe, gleich dem lat. heres: mir hastu keinen samen gegeben und sihe, der son meines gesinds sol mein erbe sein (d. i. in meinem land nachfolgen). 1 Mos. 15, 3; der man gehöret uns zu und ist unser erbe. Ruth 2, 20; Boas gieng hinauf ins thor und satzt sich daselbs, und sihe da der erbe fur in gieng, redet Boas mit im. 4, 1; ich wil dir Maresa, den rechten erben bringen. Micha 1, 15; da aber die weingartner den son sahen, sprachen sie unternander, das ist der erbe, kompt, laszt uns in tödten und sein erbgut an uns bringen. Matth. 21, 38. Niebuhr gebraucht freier erbe von dem freien, ansäszigen bürger: sonst gliche es einem versuche stämme von hörigen unter den freien erben zu bilden. 1, 622; nur mochte der freie erbe sich gegen die verfolgung eines standesgenossen schützen können, wenn er sich in die clientel eines patriciers begab. 1, 637. man sagt der erbe in das land, in das gut, wie der nachfolger. 33) allmälich wurde erbe von dem nachfolger überhaupt, auch wenn fahrende habe oder beiderlei habe zusammen gemeint ist, verstanden, doch steht dann die sache im gen. z. b. der erbe des rings, des pferdes, des buchs; auch der erbe des reichs, des throns, thronerbe. o wie manich grosz geschlecht ist on erben vergangen. Bocc. 1, 4a. hinfellig erb, hereditas caduca. Maaler 107c. 44) erbe kann, wie vorhin vom altn. arfi angemerkt wurde, einfach die vorstellung von sohn und kind enthalten: er hinterläszt keine erben, er ist ohne einen erben gestorben; wir beiden mütter versprachen zugleich den brüdern einen erben. Göthe 10, 17; doch hatt ich einen theuern erben, den nahm mir gott, ich sah ihn sterben. Schiller 57a, und weil der sohn den vater rächen musz, ist auch vom erben der rache die rede: ihr hinterlaszt einen erben eurer rache! Klinger 1, 354. brüder, éines blutes erben, künnen schwerlich einig sein, sollen brüder sich vertragen, die geboren hat der wein? Logau 2, 200, 29. der erbe vom blute Herkules. Gotter 2, 315. man könnte blutserbe wie blutsfreund sagen, die ältere sprache unterschied busenerben und brusterben. RA. 470. fernere erben scheiden sich nach dem grad oder span: erben vom neunten span; unrecht gut gelangt nicht an den dritten span; was aber also wirt erbeut, das dauret selten lange zeit, kombt nicht an (l. ann) dritten erben. Soltau 477 55) lachende erben, die der zugefallenen erbschaft froh alle trauer nur äuszerlich tragen: freu dich, liebes mütlein, traure, schwarzes hütlein, heiszts bei lachenden erben. Otho krankentr. 1034; sein vermögen kommt einmal an lachende erben. 66) erbe kann, wie andere männliche wörter, auch von frauen gebraucht werden: die tochter ist der rechte erbe, statt erbin, goth. arbjô, vgl. freund, feind, nachbar, koch u. a. m. ebenso gilt das lat. männliche heres von einer frau: die frau ist der zweite erbe, heres secundus.
7115 Zeichen · 109 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ERBEstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +12 Parallelbelege

    ERBE ( ahd. arbi Gr. 1,680. 2,629. RA. 466. 492. Graff 1,405 ) stn. 1. erbe, insbesondere das von den eltern hinterlasse…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Êrbe

    Adelung (1793–1801) · +11 Parallelbelege

    Das Êrbe , des -s, plur. ut nom. sing. ein altes Wort, welches seit tausend Jahren mancherley Veränderungen in seinen Be…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Erbe

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    2 Erbe mask; überwiegend Pl; hauptsächl Verwendung iZshg mit zivilrechtl-geschäftl Angelegenheiten a jetziger Eigentümer…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Erbe

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Erbe , diejenige Person, auf welche mit dem Tod einer Person ( Erbfall ) deren Vermögen ( Erbschaft ) übergeht. Je nachd…

  5. modern
    Dialekt
    Erben.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Erbe 2 n. : ' Hinterlassenschaft ' in Vater- , Muttererbe . Sonst in der Wend.: Erb un Eije [ KU-Schmittw/O ], erb un ee…

  6. Spezial
    Erbe, literarischesn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +4 Parallelbelege

    Erbe , n , literarisches наследие , ср , литературное → FiloSlov Nachlass, literarischer, m

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit erbe

696 Bildungen · 524 Erstglied · 167 Zweitglied · 5 Ableitungen

Ableitung von erbe

er- + be

erbe leitet sich vom Lemma be ab mit Präfix er-.

erbe‑ als Erstglied (30 von 524)

erbe (?)

MWB

erbe (?) Subst. unklar, vielleicht zu mlat. herba i.S.v. ‘Zauberkraut’ (vgl. Anm.z.St.) oder im übertr. Sinn zu erbe stN. ‘Erbschaft’ ?: si …

Erbe I

SHW

Erbe I Band 2, Spalte 227-228

Erbe II

SHW

Erbe II Band 2, Spalte 227-228

erbeacker

MWB

erbe·acker

erbeacker stM. ‘erbliches Ackerland’ de uno erbacher I denarium UrbNAlteich 361 MWB 1 1793,38; Bearbeiter: Richter

erbeªden

WWB

erbe·aden

er-beªden erbiäen (auch erbidden ) erbitten ( Osn Klön ).

erbeambahte

KöblerMhd

erbe·ambahte

erbeambahte , st. N. nhd. Erbamt, erblich erliehenes Hofamt Q.: Cp, DW2 (1399) E.: s. ebe (2), ambahte W.: nhd. Erbamt, N., Erbamt, DW 3, 70…

erbeambehtliute

KöblerMhd

erbe·ambehtliute

erbeambehtliute , st. M. Pl. nhd. Erbamtleute Hw.: s. erbeambehtman* Q.: DRW (1406), WeistGr E.: s. erbe (2), ambahte, liute (2) W.: nhd. DW…

erbeambehtman

KöblerMhd

erbe·ambehtman

erbeambehtman , st. M. nhd. Erbamtmann Hw.: s. erbeambehtliute* Q.: WeistGr (15. Jh.) E.: s. erbe (2), ambahte, man (1) W.: nhd. DW- L.: DRW

erbeben

DWB

erbe·ben

erbeben , n. tremor: fühlst du nicht? des grunds erbeben droht es, bruder, mir und dir? Lessing 1, 80 ; durch meine adern rann kaltes erbebe…

erbebescheit

MWB

erbe·bescheit

erbebescheit stMN. Bed. unklar, vermutlich ‘erbliches Recht’ cum omnibus bonis, que ipsi Y. competunt vel competere possunt quod vulgariter …

erbebestandnis

KöblerMhd

erbebestandnis , st. F. nhd. „Erbbeständnis“, Erbpacht Q.: DRW (1480), WeistGr E.: s. erbebestant, *nis? W.: nhd. (ält.) Erbbeständnis, F., …

erbebestant

KöblerMhd

erbe·bestant

erbebestant , st. M. nhd. „Erbbestand“, Erbpacht Q.: DRW (15. Jh.) E.: s. erbe (2), bestant W.: nhd. (ält.) Erbbestand, M., „Erbbestand“, Er…

Erbe(bin)

LDWB2

erbe·bin

Er|be(-bin) m./f. arpadú(-dëssa) m.(f.) ▬ jdn. zum Erbe(-bin) n einsetzen nominé valgügn sciöche arpadú; die gesetzlichen Erbe(-bin) n i arp…

erbebrief

KöblerMhd

erbe·brief

erbebrief , st. M. nhd. Erbbrief Hw.: vgl. mnl. erfbrief, mnd. ervebrēf Q.: Tuch, Urk (1386) E.: s. erbe (2), brief (1) W.: nhd. Erbbrief, M…

erbebruch

MWB

erbe·bruch

erbebruch stM. ‘Erbsünde’ alle ding uns vechten an: / erde, mer, luft, berge, plan, / nort, west, ost, sut uf uns gan, / vuer, sterne, sunne…

erbebruchuot

KöblerMhd

erbebruchuot , st. F. Vw.: s. erbeburchuote

erbebücher

DWBQVZ

erbe·buecher

erbebücher: die erbebücher der stadt Riga, 1384-- 1579. hg. v. d. gesellsch. f. geschichte u. altertumskunde d. Ostseeprovinzen Russlands. b…

erbebung

DWB

erbe·bung

erbebung , f. dasselbe. mhd. irbibunge und dunre. myst. 1, 69. nhd. und ich lage allda auf meinem bauch wie ein geprellter frosch mit erzitt…

erbebuoch

KöblerMhd

erbe·buoch

erbebuoch , st. N. nhd. „Erbbuch“, Buch über ein Erbzinsgut Hw.: vgl. mnl. ervebōk Q.: DRW (1485) E.: s. erbe (2), buoch (1) W.: nhd. Erbbuc…

erbeburcgrâve

MWB

erbe·burcgrâve

erbeburcgrâve swM. ‘Inhaber eines erblichen Burggrafenamtes’ von erst die burggreveschaft zu Trîs, wan ich uf der burg ein erbeburggreve bin…

erbeburcgrāve

KöblerMhd

erbe·burcgrāve

erbeburcgrāve , sw. M. nhd. „Erbburggraf“, Inhaber eines erblichen Burggrafenamtes Q.: Urk (1342) E.: s. erbe (2), burc, grāve W.: nhd. DW- …

erbeburcguot

MWB

erbe·burcguot

erbeburcguot stN. ‘erbliches Burglehen’ wer daz ich abe gienge daz ich keinen sun liezze, [...] so sol daz burklehen [...], daz ich [...] ze…

erbeburchuot

LexerN

erbe-burchuot stf. Mb. 41,20 ( 1344 ).

erbe als Zweitglied (30 von 167)

biderbe?

KöblerMhd

*biderbe? , Adv. nhd. tüchtig Vw.: s. un- E.: s. biderben W.: s. nhd. bieder, Adv., bieder, DW-

derbe?

KöblerMhd

*derbe? , Adj. Vw.: s. bi-, borbi-, ge- Hw.: s. derp; vgl. mnl. derf, mnd. derve E.: s. derbe (2) W.: s. nhd. derb, Adj., derb, DW2 6, 706 L…

Achtelerbe

DRW

achtel·erbe

Achtelerbe Das Achtel eines "Bauernerbes", Sechzehntel eines "Hofes" 1648, 1688 Kaufbrf./Unger,SteirWsch. 11 Faksimile

Ackererbe

DRW

acker·erbe

Ackererbe ocker arue, predatorium oJ. Diefenb.-Wülcker 29 Faksimile

Afterlehenserbe

DRW

afterlehen·serbe

Afterlehenserbe so haben sich dieser windmühlen nicht die land- sonder affterlehnserben ... anzumassen 1635 Leipzig/Beyer,Mühlenbauk. II 109

Allodial-Êrbe

Adelung

allodial·erbe

Der Allodial-Êrbe , des -n, plur. die -n, derjenige, welcher ein Allodial-Gut erbet, in Hessen und andern Gegenden der Landerbe, im Gegensat…

Altererbe

DRW

alter·erbe

Altererbe unteilbares Stammgut, nach Erstgeburtsrecht vererbt vgl. Alterbe BadLR. 1809 Satz 577 cm (S. 159) Faksimile

alt|erbe

MWB

alt|erbe stN. ‘angestammtes Erbe’, hier für ‘Himmelreich, Paradies’ si wolten gerne wider gewinnen / daz unser alt erbe; / dar nach strebete…

anderwerbe

DWB

ander·werbe

anderwerbe , adv. altera vice, iterum, begegnet noch oft in den weisthümern, z. b. 3, 510. 511, auch in der verdeutschung der Aimonskinder, …

aneerbe

KöblerMhd

ane·erbe

aneerbe , sw. M. nhd. Anerbe (M.), Erbe (M.), nächster Erbe (M.) Hw.: vgl. mnd. aneerve Q.: Urk (1279), WeistGr E.: s. ane, erbe (1) W.: s. …

anerbe

DWB

anerbe , n. praedium hereditarium, angeerbtes gut. weisth. 2, 685; vielleicht eher als adj. aufzufassen, wie man auch anerbesucht für erblic…

arschkerbe

DWB

arsch·kerbe

arschkerbe , f. culus, clunium stria, franz. fesse, it. tacca del culo: dem ran schmalz aus der arskerben. fastn. sp. 94, 15 ; ein pader und…

Auserbe

Wander

aus·erbe

Auserbe Kein Auserbe 1 beerbt ein Kind in des Vaters Kammer. – Graf, 195, 90. 1 ) D.h. Niemand, der nicht mit den sterbenden Kindern in der …

Backerbe

Adelung

back·erbe

* Das Back-erbe , plur. die -n, in einigen Niedersächsischen Städten, ein Haus, auf welchem die Backgerechtigkeit haftet, ein Backhaus; von …

bíderbe

Lexer

bí-derbe , bi-dérbe adj. BMZ auch béderbe, bedérbe ( Berth. 472,29. 33 ), bídiber, bídeber Ula. 117. 192. verkürzt bider ( Mgb. 226,5 ) ents…

borbiderbe

MWB

bor·biderbe

borbiderbe Adj. ‘unredlich, korrupt’ so ist der kúnig ouch nút mit göttelichem rehte, wanne sin vatter der koufte es [Wahl des Sohnes] umb d…

brunzscherbe

DWB

brunz·scherbe

brunzscherbe , m. matula: doctor saw, Witzel, tölpel, schmid, rotzlöffel, tellerlecker, brunzscherben, Heinz, Meinz, und wer sie mehr sind. …

burgererbe

MWB

burger·erbe

burgererbe swM. ‘Nachkomme, Erbe eines Bürgers’ purgær erben, swie vil der sei, sulen haben daz selbe reht, ir isleiher gar vnd gænzleich, d…

burgæreerbe

KöblerMhd

burgære·erbe

burgæreerbe , sw. M. nhd. Nachkomme eines Bürgers, Erbe (M.) eines Bürgers Hw.: vgl. mnd. börgæreerve* Q.: Urk (1298) E.: s. burgære, erbe W…

bíderbe

MWB

bíderbe stF. ‘Tüchtigkeit’ so íh de chêina uuîla gerûouuet bín a persecutione, so uuíl íh des de mêr bíderbe scêinan [zeigen, sehen lassen] …

Churêrbe

Adelung

chur·erbe

Der Churêrbe , des -n, plur. die -n. 1) Der Erbe eines Churfürstenthums, der älteste Prinz oder nächste Erbe eines Churfürsten; der Churprin…

dienestmanerbe

KöblerMhd

dienestman·erbe

dienestmanerbe , st. N. nhd. Dienstmannserbe Q.: DRW (1270) E.: s. dienest, man, erbe (2) W.: nhd. DW- L.: MWB 1, 1285 (dienestmanerbe), DRW

dienestman|erbe

MWB

dienestman|erbe stN. ‘Dienstmannserbe’ illa bona paterna [...] que non sunt de recto feudo sed dinstmansherb vocitantur DRW 2,918 (Niederalt…

drīerwerbe

KöblerMhd

drīer·werbe

drīerwerbe , Adv. nhd. dreimal Q.: ErzIII (1233-1267) (warp) (FB drīerwerbe) E.: s. drīer, werbe

Ableitungen von erbe (5 von 5)

enterbe

BMZ

enterbe swv. ich enterbe, lasse jemand nicht erben, treibe ihn aus seinem erbe, allgemeiner: ich beraube ihn. 1. ohne weitern zusatz. got en…

geerbe

DWB

geerbe , m. erbgenosz, miterbe u. ä. vom höchsten alter und noch nhd. in der rechtssprache, goth. gaarbja ( Eph. 3, 6 , miterben Luther ), a…

unerbe

DWB

unerbe , m. ahd. unerbo, mhd. unerbe, wer kein erbgut besitzt, von natur zur erbschaft nicht berufen ist, heres alienus; ob. sp. 10; Grimm g…

urerbe

DWB

urerbe , m. , der erste oder haupterbe, im gs. zum after- oder nacherben als rechtswort bei Adelung. dazu urerbin derselbe. universalerbe Kr…

vererbe

BMZ

vererbe swv. transfero feudum. Oberl. 1730.