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Schatz

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Schatz

Bd. 3, Sp. 1373
Der Schatz, des -es, plur. die Schätze, ein Wort, welches das Intensivum eines veralteten Schad oder Schat ist, und so wie dieses sehr vieler Bedeutungen fähig ist, (S. Schatt,) von welchen noch folgende vorkommen. 1) * Mit dem Begriffe des hohlen oder tiefen Raumes, ist Schatz in einigen Oberdeutschen Gegenden ein Maß trockner Dinge, welches vielleicht mit dem Fränkischen Gescheid, der achte Theil einer Metze, überein kommt. Im Angels. ist Scath ein Behältniß, im Nieders. Schatt gleichfalls ein gewisses Maß, S. dasselbe. Unser Scheide, und ohne Zischlaut 3 Katze, (S. dasselbe,) Kasten, und andere mehr gehören gleichfalls dahin. 2) * Mit dem Begriffe des Habens, Besitzens, Haltens, war Schatz ehedem so viel wie Habe, sie mochte nun beweglich oder unbeweglich seyn. Varanter Scaz bedeutet in der Monseeischen Glosse fahrende Habe, bewegliches Gut und Scaza, Substantia, Vermögen. Das Schwed. Skatt bedeutet noch jetzt Habe. Im Hochdeutschen ist es in dieser Bedeutung veraltet.[] 3) Eine Menge mehrerer Dinge Einer Art, ein Vorrath; eine jetzt veraltete Bedeutung, welche nur noch zuweilen im gemeinen Leben üblich ist. Aus seinem Schatze neues und altes hervor langen, aus seinem Vorrathe, Matth. 13, 52. In einigen Oberdeutschen Gegenden ist es in dieser Bedeutung gangbarer, denn da ist ein Kunstschatz eine Sammlung von Kunstsachen, ein Gemähldeschatz eine Bilder-Gallerie, ein Kornschatz ein Vorrath von Getreide, ein Weinschatz ein Vorrath von Wein. Der herrschende Begriff ist hier der Begriff der Verbindung, der Versammlung, daher ohne Zischlaut auch gatten und 2 Katze damit verwandt sind. Daß Magazin seiner letzten Hälfte nach hiervon abstammet, ist schon bey diesem Worte bemerket worden. 4) Mit dem Begriffe des Behüthens, Bewahrens, der sorgfältigen Aufsicht, ist Schatz ein jedes Ding, welches man mit vorzüglicher Sorgfalt bewahret. Dein Geboth ist ewiglich mein Schatz, Ps. 119, 98. Schaffet, daß euer Schatz nicht verlästert werde, Röm. 14, 16. In engerer Bedeutung ist Schatz ein schmeichelhaftes Anredewort geliebter Personen, wo auch das Diminutivum Schätzchen üblich ist, da es denn auch wohl als ein allgemeines Nennwort einer geliebten Person gebraucht wird. Einen Schatz haben, eine Liebste oder einen Liebsten. Indessen ist es wegen des häufigen Gebrauches in der anständigen Sprechart in dieser Bedeutung veraltet, und dem großen Haufen überlassen geblieben. Es lautet in dieser Bedeutung schon bey den alten Alemannischen Schriftstellern Scaz, im Nieders. Schatt, und ohne Zischlaut im Hebr. חצך, im Pers. גן, im Griech. γαζα, wovon im Hebr. גזבר, ein Schatzmeister, ist. Das Stammwort ist ein veraltetes schaten, bewahren, wovon noch unser Schutz abstammet, so wie das schon gedachte Morgenländische Gaza, ein Schatz, zu dem Schwed. gata, bewahren, gehöret. Bey dem Ulphilas heißt der Schatz gleichfalls ohne Zischlaut Huzd, welches augenscheinlich von unserm hüthen abstammet. Im Nieders. ist verhutzen noch als einen Schatz beylegen. 5) In engerer Bedeutung und in Verbindung mit der vorigen dritten Bedeutung der Menge, des Vorrathes, ist der Schatz ein Vorrathe kostbarer, oder für kostbar gehaltener Dinge, ein Vorrath von Dingen, welche man mit besonderer Sorgfalt zu erhalten und zu bewahren bemühet ist. Etwas in den Schatz legen, zu dem Vorrath kostbarer Dinge. Schätze sammeln. Ein vergrabener Schatz. Einen Schatz heben, einen vergrabenen Schatz in seinen Besitz bekommen. Einen Schatz finden. Besonders ein Vorrath von Geld, welches nicht zum täglichen Gebrauche, sondern zum Aufheben bestimmt ist. Etwas in den Schatz legen. Schätze sammeln, vieles Geld. Seinen Schatz angreifen. Der richtigste und beste Verstand ohne Anwendung auf das Herz, ist ein Schatz, der seinen Besitzer darben läßt, Gell. Figürlich bedeutet es collective einen Vorrath, einen Reichthum kostbarer, achtungswerther Dinge und Eigenschaften. Die Blume, die ihre Schätze der kommenden Sonne entfaltet. 6) * Geld, als ein Collectivum, ohne daß eben der Nebenbegriff der Menge und der Kostbarkeit dabey Statt fände; in welcher Bedeutung es doch veraltet ist. Bey dem Ottfried ist Scazz Geld, und das Schwed. Skatt hat diese Bedeutung noch. So war ehedem der Klagschatz die Gerichtssporkeln, der Miethschatz das Miethgeld, der Kaufschatz, das Kaufgeld, der Schlageschatz der Münz- oder Prägelohn u. s. f. Wir haben es nur noch in den Zusammensetzungen Brautschatz, Mitgabe, und Mahlschatz, in welchem letztern doch auch der Begriff einer Kostbarkeit mit eintritt. In beyden findet auch die Bedeutung einer Gabe Statt. Auch war es ehedem individualiter von einzelnen Münzsorten sehr üblich. Im Tatian sind dreyßig Scazze dreyßig Silberlinge. Eben daselbst wird aber auch ein Häller Scazz genannt. Bey dem[] Ulphilas ist Skatt nicht nur ein Groschen, Denarius, sondern auch ein Gewicht, Mina, und das Pers. Gaza bedeutet gleichfalls Denarium. Welches hier der eigentliche und herrschende Begriff ist, ist nicht so leicht zu bestimmen. Vielleicht ist es der Begriff des Werthes, indem das Schwed. Skatt noch den Werth, den Preis, bedeutet, S. Schätzen. Vielleicht ist es der vorige zweyte Begriff der Habe, vielleicht aber auch der Begriff eines Stückes, eines Theiles, weil die älteste Art des Geldes in einzelnen Stücken Metall bestand. 7) Eine öffentliche Abgabe, sie sey nun von welcher Art sie wolle, Steuer, Zoll u. s. f. Nieders. Schatt, Schott, Angels. Skeat, Skeot. In dieser Bedeutung ist es zwar im Hochdeutschen ungangbar, aber in den Provinzen, besonders Oberdeutschlandes, kommt es so wohl allein, als in vielen Zusammensetzungen, von einer jeden Abgabe an die Obrigkeit häufig vor. Es ist in dieser Bedeutung mit Schoß und schießen, so fern dasselbe geben, zusammen schießen, zusammen legen, bedeutet, Eines Geschlechtes, so daß es hier so viel als eine Gabe zu bedeuten scheinet. S. auch Schatzung. Anm. Man wird leicht einräumen, daß diese verschiedenen Bedeutungen von verschiedenen Stämmen abgeleitet werden müssen, und nicht allemahl als Figuren von einander angesehen werden können; obgleich alle diese verschiedenen Stämme wieder von der ersten Bedeutung des Lautes und der damit verbundenen Handlung oder Bewegung abgeleitet werden müssen.
6185 Zeichen · 83 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schatz

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    schatz s. schaz;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schatz

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Der Schatz , des -es, plur. die Schätze, ein Wort, welches das Intensivum eines veralteten Schad oder Schat ist, und so …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schatz

    Goethe-Wörterbuch

    Schatz in früheren Werken u (eigenh) Briefen auch -az, Dat wiederholt ‘Schazze’; in den Punkten 1-3 bes auch ‘einen S./S…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schatz

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Schatz , im Boden gefunden, gehörte im Mittelalter dem Landes- od. Grundherrn; nach röm. und neuerem Recht kommt die Häl…

  5. modern
    Dialekt
    Schatz

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Schatz [ʿSàts allg.; Demin. ʿSatslə Mü. , ʿSatsl Ruf. , ʿSatsələ Illz. Ruf. Co. Dü. U. ] m. 1. Schatz. 2. Flächenmass fü…

  6. Sprichwörter
    Schatz

    Wander (Sprichwörter)

    Schatz 1. All' Schatz gehört in das Reich. – Graf, 129, 352. Mhd. : Alle schat horet in dat rike. ( Glosse zum Sachsensp…

  7. Spezial
    Schatz

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schatz m. (-es, Schätze) 1 (Kostbarkeit) tesur (-s) m. 2 (Reichtum) tesur (-s) m. , richëza (-zes) f. 3 (netter Mensch) …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schatz

330 Bildungen · 200 Erstglied · 117 Zweitglied · 13 Ableitungen

Zerlegung von schatz 2 Komponenten

sch+atz

schatz setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schatz‑ als Erstglied (30 von 200)

schatzære

Lexer

schatz·aere

schatzære , schetzære , schatzer stm. BMZ schatz-, geldsammler. schatzære, -er Msh. 2, 248 b . Teichn. A 211 d . Hans 1384 ; schetzer, exact…

schatzamt

DWB

schatz·amt

schatzamt , n. staatliche behörde zur verwaltung des schatzes.

schatzbar

DWB

schatz·bar

schatzbar , adj. 1) zinspflichtig, stipendiarius, vectigalis Stieler 1742 : hat der schatzbare unterthan ein umschränktes eigenthum: so kann…

Schatzbarkeit

Adelung

schatzbar·keit

Die Schatzbarkeit , plur. die -en, die Eigenschaft eines Dinges, da es schätzbar ist, d. i. einen vorzüglichen Grad der Achtung verdienet; o…

Schatzbauer

DRW

schatz·bauer

Schatzbauer, m. seinem Grundherrn abgabepflichtiger Bauer vgl. Schatzgut werden deß churfürsten schatzbauren nit allein mit hunderten und so…

schatzbehälter

DWB

schatz·behaelter

schatzbehälter , m. behältnis zum aufbewahren eines schatzes: bald wirst du eine viereckige steinplatte eingemauert finden, eine elle hoch u…

schatzbehalter

DWBQVZ

schatz·behalter

schatzbehalter oder schrein der waren reichtümer des heils vnnd ewyger seligkeit. ( titel in fine ). Nürnberg (A. Koberger) 1491. -- QV I --…

Schatzbei(n)

Idiotikon

Schatzbei(n) Band 4, Spalte 1303 Schatzbei(n) 4,1303

schatzbeladen

GWB

schatz·beladen

schatzbeladen unter Mitnahme eines (erbeuteten) Schatzes finden wir einen absoluten monstrosen Helden..Einer unglücklichen Mohrenprinzeß, we…

schatzbeschwörung

DWB

schatz·beschwoerung

schatzbeschwörung , f. beschwörung, die angestellt wird, um einen schatz zu heben: ( zu den übertretern des ersten gebots gehört auch ) wer …

Schatzbewußte

GWB

Schatzbewußte für: Prospektor, erfahrener (Boden-)Schatzsucher Was für Gewölbe sind zu sprengen,|In welchen Klüften, welchen Gängen|Muß sich…

schatzbewuszt

DWB

schatzbewuszt , adj. der den aufenthaltsort eines schatzes kennt: was für gewölbe sind zu sprengen, in welchen klüften, welchen gängen musz …

schatzbrief

DWB

schatz·brief

schatzbrief , m. brief, schriftlicher befehl zur erlegung von steuern: ( herr König ) sprach sich, wie von einem aufgeklärten manne zu erwar…

Schatzbriefgewölbe

DRW

Schatzbriefgewölbe, n. wie Schatzgewölbe verzaichnus ... wohin aus dem schatzbrieff gwelb ettliche genomne schriften gegeben worden 1574/88 …

schatzbuch

DWB

schatz·buch

schatzbuch , n. buch, in das die steuern ( s. schatz 1, d ) eingetragen werden: schatz- und schoszbücher, vulgo gabellarum et collectarum li…

Schatzbürer

RhWB

Schatz-bürer šatbrər Geld-Pont Sevelen Straelen m.: dass.

schatzbær

KöblerMhd

schatzbær , Adj. Vw.: s. schazbære

schatzbære

KöblerMhd

schatzbære , Adj. Vw.: s. schazbære

Schatzchind

Idiotikon

Schatzchind Band 3, Spalte 348 Schatzchind 3,348

Schátz-Collēgium

Adelung

schatz·collegium

Das Schátz-Collēgium , des -gii, plur. die -gia, in einigen Ländern, ein Collegium, welches den öffentlichen Schatz, d. i. die Einnahmen und…

Schatz der Kirche

Meyers

Schatz der Kirche ( Thesaurus ecclesiae oder meritorum supererogationis Christi et perfectorum ), nach katholischer, von Alexander von Hales…

schatz als Zweitglied (30 von 117)

Ackerschatz

DRW

acker·schatz

Ackerschatz I Grundsteuer und Pfluggeld im Marschland 1573 Mensing QFSchleswHG. IV 11 II Abgabe für Schweinemast durch Eckerichnutzung 1459 …

Aufschatz

DRW

auf·schatz

Aufschatz Abgabe, Zuschlag, Aufgeld vgl. Aufgeld, Aufwechsel foedum ... soluit ... ii metretas marchfuͤter, i denarium ze aufschatz, ii case…

Ba(nn)schatz

Idiotikon

Ba(nn)schatz Band 8, Spalte 1658 Ba(nn)schatz 8,1658

Beschatz

Idiotikon

Beschatz Band 8, Spalte 1658 Beschatz 8,1658

Bodenschatz

Adelung

boden·schatz

* Der Bodenschatz , des -es, plur. inus. an einigen Orten, eine Abgabe von demjenigen Weine, welcher aus fremden Orten eingeführet wird, und…

brandschatz

DWB

brand·schatz

brandschatz , m. was brandschatzung: sie glauben auch an Jesum Crist, daʒ brantschaz ganz nit sünd ist. Hätzl. 286 b .

brautschatz

DWB

braut·schatz

brautschatz , m. dos, arrha dotalitia, mahlschatz, heiratsgut. vocab. 1482 e 3 b ; Henisch 487 ; der brautschatz ist ein gottesheller; arbei…

brenn-, bern(e)-, birnschatz

MWB

brenn-, bern(e)-, birnschatz stM. ‘Geldzahlung, um sich von Plündern und Niederbrennen freizukaufen’ (s.a. brantschatzunge stF.): allit dat …

Bërli(n)schatz

Idiotikon

Bërli(n)schatz Band 8, Spalte 1661 Bërli(n)schatz 8,1661

Chaufschatz

Idiotikon

Chaufschatz Band 8, Spalte 1655 Chaufschatz 8,1655

Chilche(n)schatz

Idiotikon

Chilche(n)schatz Band 8, Spalte 1655 Chilche(n)schatz 8,1655

eheschatz

DWB

ehe·schatz

eheschatz , m. 1) was brautschatz, dos. 2) kosewort unter ehleuten für beide geschlechter, wie ehliebste, ehliebster, besonders üblich in de…

ehrenschatz

DWB

ehren·schatz

ehrenschatz , m. copia honorum: vor einem schändenden worte versinkt der glanz und ehrenschatz langer jahre. J. P. nachdämm. 79.

eigenschatz

DWB

eigen·schatz

eigenschatz , m. magna sui aestimatio: sich, wie unsere gerechtigkeit zuo hochmuot dienet. denn eigenschatz ist die recht sündig art wider g…

Friedeschatz

Adelung

friede·schatz

Der Friedeschatz , des -es, plur. inus. der Friedeschilling, des -es, plur. die -e, der Friedewein, des -es, plur. inus. S. das vorige.

Ableitungen von schatz (13 von 13)

Beschatz

Idiotikon

Beschatz Band 8, Spalte 1658 Beschatz 8,1658

beschatze

BMZ

beschatze swv. 1. belege mit schwerer steuer, contribution, lösegeld. depecuniare Conr. fundgr. 1, 360. a. pecuniare H. zeitschr. 5,414. exa…

beschatzen

DWB

beschatzen , beschätzen , aestimare, imperare tributum. 1 1) mit abgabe belegen, vgl. brandschatzen : stadt und land beschatzen; den lebendi…

erschatz

DWB

erschatz , m. wurde nach der heutigen schreibung ehrschatz sp. 72 eingetragen. er erscheint als abgabe vom lehngut bei eintretendem wechsel …

erschatzen

DWB

erschatzen , pecuniam in aerarium invehere, gebildet wie abschatzen, beschatzen, brandschatzen: die groszen potentaten thun itzt nichts denn…

geschatz

DWB

geschatz , n. das schätzen: jetzt faselt der vogt schon mit seinem geschatz, und springt darin von einem ast auf den andern. Pestalozzi 12, …

geschatze

BMZ

geschatze swv. belege mit schwerer steuer. Ludw. 85,32.

geschatzen

Lexer

ge-schatzen swv. BMZ schätze sammeln. swâ er vil geschatzen mac, unz er wol gefüllt sîn schrîn Helbl. 5,27 ; mit schwerer steuer belegen Lud…

schatze

BMZ

schatze , schetze swv. 1. sammele schätze. ahd. scazôm Graff 6, 559. die ze allen zîten schatzent als si immer leben sulen Leys. pred. 11, 3…

urschatz

DWB

urschatz , m. (ur- C 4 c); mhd. urschaz thesaurus principalis, copia, abundantia eximia Oberlin 1909 ; mhd. wb. 2, 2, 91 a : was das individ…

verschatze

BMZ

verschatze swv. versteuere. dâmit hât er sîn erbe sînem rechten erbe verschatzet Gr. w. 1,32.

verschatzen

Lexer

ver-schatzen swv. BMZ versteuern Rudolst. r. 224,105. Gr.w. 1,32 ; ver schetzen, für verloren halten Zimr. chr. 1. 279,25; 4. 234,6.