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gehen

mhd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
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22 in 18 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

gehen st.

Bd. 3, Sp. 120
gehen st.: 1. 'sich zu Fuß fortbewegen', geh (gē), gehe (gēə), gehⁿ (gēⁿ), gäh (-E-), gähe, gähⁿ, gej (gej), geje (geiə), gejⁿ (geiⁿ), gäj (gEi, gęi), gäje, gäjⁿ, gih (gī), gihe (gīə), gihⁿ (gīⁿ), gihⁿje (gīⁿjə), gehn (gēn), gähn (-E-), gen (gęn), gihn (gīn), gejn (gein), gänje (gęnjə) [zur Verbr. s. K. 151]. Syn.: baden 3, pfädeln, pfoteln, pilgern, bitscheln, böckseln 2, posten, dachsen I 2 b, daherschlappen, -stelzen, dahinschlappen, -träppeln, tänzeln, täpeln, täppeln, tappen 1 a, tappern, tappschen 1, dengeln 2, tippeln1 1 a, toffeln, trämpeln 1 c α, trappchen 1, trappeln 1 a, trappen2 2, treten I 2, trippeln 1 a, trossen 1 d α, duckeln 2, durchschleichen, -schreiten, -stampfen, turmeln 1 b, fajackern, flanieren 1, fußeln 1 a, hickeln, hinken, humpeln, kajackern, kasackern, knappen, krabbeln, kratteln, lahmen, lappeln, latschen, laufen, marschieren, schäsen, schieben, schläppeln, schlappen, schleichen, schlendern, schlenkern, schlurfen, schlurpsen, schnappen, schreiten, schwänzeln, spazieren, stampfen, stäpfeln, stapfen, stelzen, stiefeln, stolpern, stolzieren, strolchen, stromern, wackeln, wandeln, wandern, waten, watscheln, wuseln, zotteln. 's Kind kann schun g. [BZ-Klingmst, verbr.]. Er geht krumm (bucklich, grad) [BZ-Gossw, verbr.]. Er geht lahm 'hinkt' [KB-Kerzh]. Er geht fescht 'rasch' [Zweibr RO-Rehborn]. Geh dapper! 'Beeile dich!' [IB-Reinh, verbr.]. Er geht im Schritt (auch: seiⁿ Schritt) 'gleichmäßig' [KU-Schmittw/O, verbr.]. Er geht wie e Perd 'tritt schwer auf' [ZW-Bechhf, verbr.]. Mer mänt, er gängt uf Eier (so behutsam tritt er auf) [KL-Nanzdzw, verbr.]. Er geht wie en Stork im Salat 'hebt die Beine an' [BZ-Dernb]. Ich kann nit uf'm Kopp g., Erwiderung auf den Vorwurf, daß man Schmutz ins Zimmer trage [LA-Herxh]. Ich gehn denne Weg [KU-Diedk, verbr.]. Geh deines Wegs! 'Bleibe nicht stehen!' [PS-Schmalbg KL-Siegb]. RA.: Er geht de Ochsetrab 'langsam' [BZ-Dernb], de Krebsgang [ZW-Bottb Pirmas Land]. Er muß mit der Leicht g. 'wird Bankrott machen' [BZ-Sarnst]. Er geht uf Freiersfiß [verbr.]. Sie geht schun lang mit'm 'hat ein Verhältnis mit ihm' [allg.]; vgl. Bursche 3. Die gehn metenanner, dass. [KU-A'glan, verbr.]. Ich gehn dem aus'm Weg [KU-Diedk, verbr.]. Vun dem geh ich noch net krumm 'Das macht mir nichts aus' [Gal-Dornf]. Der Dieb geht zwische Daag un Siehschtmichnet [NW-Weish/S.]. Aich gihn uf'm deitsche Borem 'Meine Sohlen sind durchgelaufen' [RO-Rehbn]. Die Furchtlose geht 'm Deiwel vor die Schmied [KU-Bedb], vor die Kichedeer [verbr. Don Gal Buch]. Er geht for mich dorch dick un dinn [KU-O'alb, verbr.]. SprW.: Schlecht g'fahre is besser wie gut gange [LU-Muttstdt, verbr.]. Wie ener geht, so schafft er aach [Feierowend Nr. 8/1958]. Mer gehn all de nämliche Weg 'Wir müssen alle sterben' [GH-Schwegh]. Rätsel: 's geht un hängt doch an de Wand [NW-Kallstdt]; Var. s. Platz1 2 a δ, schlagen. Gängt mr aaner an mei Beere, sackerdiß! dem Kerl gängt's schlecht! [Kühn Schnitze II 46]. a. 1650: 1 fl. 4 Btz. durch Pfahrherrn, Kirch Juraten, Schultheißen und Dorfmeister verzehrt, als man allhie mit der Proceßion gange [Franz 225]. — 2.a. 'sich (zu einem bestimmten Zweck) irgendwohin begeben'. Du muscht mehⁿ an die Luft g. [NW-Haßl, verbr.], an die Aarwet g. 'mit der Arbeit beginnen' [ZW-L'wied, allg.], uf die Aarwet g. 'zur Arbeitsstätte g.' [ZW-Bottb, verbr.], uf's Feld g., um dort zu arbeiten [PS-Schmalbg, verbr.]. Er gehr uf de Hannel 'geht in Handelsgeschäften auf die Dörfer' [WD-Niedkch, verbr.]. Er geht uf die Walz, vom Handwerksburschen [PS-Erfw]. Er will uf de Baal g. 'zum Tanz g.' [RO-Dielkch, verbr.], uf die Freierei g. [KU-Diedk, verbr.], uf die Leicht g. 'zur Beerdigung g.' [NW-Kallstdt, verbr.], uf die Maai g. 'Bekannte aufsuchen, um mit ihnen zu plaudern' [KL-Gimsb, verbr.], uf de Strich g. 'hausieren g.' [KU-Diedk, verbr.], auch von den Straßendirnen [Kaislt, verbr.], uf Landstuhl g. [ZW-L'wied]. Ich muß bei de Dokter g. [RO-Odh, verbr. WPf (ältere Gener.)]; bei die Määd g. 'zu den Mädchen g.' [KU-Bedb, verbr.]. Gängten die nor bei die Bauere, do kreegten se 'bekämen sie' Kurasch [Kühn Schnitze I 206]. Ich gehn in Bäckersch 'zur Familie Bäcker' [KU-Adb, verbr.], ins Fritze [Gal-Obl]; ins Bett g. 'schlafen g.' [GH-Nd'lustdt, allg.]; ins Dorf g. 'zu Bekannten oder Verwandten im eigenen Dorf g.' [PS-Schmalbg, verbr.]; ins Waldgras g. 'im Wald grasen g.' [NW-Geinsh]; in die Heedelbeere g. [PS-Geisbg]; in die Schul g. 'die Schule (regelmäßig) besuchen' [allg.]; alle Sunndag in die Kerch g. [allg.]. Er geht in die Fawerik 'arbeitet in der Fabrik' [KU-Diedk]; noh Aarwet g. 'Arbeit suchen g.' [KL-Stelzbg]; noh Brout g., dass. [WD-Niedkch]; noh ere Maad g. 'auf die Suche nach einer Magd g.' [KU-Hundh]; iwwer Feld g. 'in Geschäftssachen in ein anderes Dorf g.' [NW-Frankeck]; unner Dach g., um sich vor dem Regen zu schützen [NW-Ellstdt, verbr.]; zum Dokter g. 'den Arzt aufsuchen' [KU-Brück]. Mir sin minanner zum Parre gang (in die Konfirmandenstunden) [ZW-Battw, verbr.]. Gehscht zu're? 'Hast du ein Verhältnis mit ihr?' [LA-Edk]; zu die Meed gehne [Beam Penns 40]. Gehschde doher orrer net!, Zuruf an den Hund [KB-Bennhs]. Er geht beichte (beddle, schloofe) [KL-Matzb, verbr.]. Ehr gehn err 'Ihr irrt euch' [BZ-Heuchh]. RA.: Er geht uf die Därfer, wer beim Kartenspiel die Partner zum Herausgeben der Trümpfe zwingt, ohne selbst einen Trumpf ausgespielt zu haben [LU-Opp]. Sie geht mit de Hinkel uf die Stang 'geht früh schlafen' [Kaislt]. Er isch in de Hanf gange 'hat Selbstmord mit dem Strick begangen' [GH-Wörth]. Die geht 'm Leeb (dem Löwen) bes en die Hihl 'sucht ihr Recht' [WD-Niedkch]. Des geht in d' Scheißgaß 'in die Brüche' [NW-Geinsh]; ins Wasser (in de Weiher) g., um sich zu ertränken [PS-Busbg, verbr.]; newer die Schul g. 'die Schule schwänzen' [RO-Obd]; zu der Bas Leene g. 'leihen g.', Wortspiel mit dem PN Lene und lehne 'leihen' [NW-Weish/S.]; vgl. Base 8. Das (der quälende Gedanke) geht mit mer schloofe un steht mit mer uf [KU-Kaulb KL-Hirschhn Kaislt]. Er geht zu de groß Armee 'liegt im Sterben' [Rockhs LA-Freimh Gommh]. Geh zum Deiwel un bell Schnitz (bettle um Obstschnitten) [LA-Nußd]. SprW.: Wann's 'm Esel sou wuhl esch, geht er uf's Eis un brecht 's Bääⁿ [BZ-Albw], geht er uf's Eis danze [verbr. Gal]. En ehrliche Hand geht dorch 's ganz Land [Penns]. Wann's nooch de Kripp geht, kammer die Beitsch spare [BZ-Dierb]. Besser in die Mihl g. wie zum Dokter [Penns]. Ma geht besser zum Schmidd wie zum Schmidche [LU-Muttstdt, verbr., auch Don Gal Buch]. Ma soll sich nit eher usduun, bis ma schloofe gett 'Eltern sollen nicht zu früh ihr ganzes Vermögen an die Kinder verteilen' [IB-Bliesmg/Bolch, verbr.]. Wer lang froocht, geht lang err [Rußl-Katharinental]. KR.: Will mol in meiⁿ Gaarde g., Fortsetzung s. buckelig 1 a. Brauchtum: Am Ostermorgen besuchen die Kinder ihre Paten, sie gihn Eier hole [PS-Schmalbg]. a. 1307: Sie sollen auch alle jare, so eckerrn (Bucheckern und Eicheln) duffe (darauf) sint, sehtzik swin duffe han gande [MüPfUrk., Fasz. 86, Nr. 1407]. a. 1421: zu weiden zu gahn mit sonnenschein und mit sonnenschein wiederumb heim [ABlieskst. 70]. a. 1508: Er soll by denn meiger gonn vonn der hern wegen vnnd soll mit ime rechenn vnnd bezallen [PfWeist. II 629 (IB-Gersh)]. — b. 'als Geist umgehen, spuken'. 's geht ääner [GH-Kand]. 's Muhkalb isch friher am Hubhof gange [ebd.]. — 3.a. 'weggehen, sich entfernen'. RA.: Er is net gang un net gewich [Buch-Illisch, verbr. Don Gal]. Scheuchruf für Haustiere: Gehschde! [BZ-Gossw, verbr.]. Geh in deiⁿ Hitt, vom Hund [verbr.]. Die Imp.-Form als Ausdruck des Zweifels, des Unwillens: Ach geh, ich glaab's net [RO-Obd, verbr.]. Geh, sei still! [LU-Friesh, verbr.]. — b. 'abfahren'. Wann geht der Bus ('s Schiff)? [verbr.]. — 4. in besonderen Wendungen und RA.: Die Gluck geht an'n 'greift ihn an' [ZW-Hornb]. De Weiⁿ geht net an mich 'schmeckt mir nicht' [Pirmas]. Er is'm an die Hand gang(e) [verbr.]. Die Kinner gehn an de Zucker, um zu naschen [KU-A'glan, verbr.]. Er geht an de Korze 'trinkt den Schnaps gern' [KB-Rüssing]. 's geht'm an de Kraa (Kragen) [KU-Bedb, verbr.]. Dem gihn se uf de Bindrieme 'sie verfolgen ihn' [KL-Siegb]. Dem muß mer uf die Eise g. 'Man muß hinter ihm her sein, damit er arbeitet, sich ordentlich benimmt' [KU-Kaulb]. Er geht uf seine letschde Fieß 'wird bald sterben' [ZW-Stamb, verbr.]. Er geht mer uf die Nerve [LU-Opp, verbr.], uf's Kerzje [Kaislt]; uf die Lihn g. 'leihen g.' [HB-Webh]. Er is uf de Leim gang 'hereingefallen' [KU-Diedk, verbr.]. Des Ding do geht schun aus de Fuge (aus'm Leim) [LU-Alsh, verbr.]. Geh mer aus de Sunn, deiⁿ Vatter is keeⁿ Glaser [LU-Opp, verbr.]. Des geht mer net aus'm Kopp [LU-Alsh, verbr.]. Er geht dorch die Bense (dorch die Lappe) 'läuft davon' [NW-Ellstdt, verbr.]. Dem geht veel dourch die Fenger, wer viel Geld ausgibt [NW-Niedkch, verbr.]. De Weiⁿ geht ins Blut [NW-Kallstdt, verbr.]. Die Sach is in die Brich gang, von einer Entlobung [KU-Herschw/Petth]. Dem Angsthasen geht de Aarsch mit Grundeis [SOPf (Nachlaß Heeger)]. Er geht mit de Holle 'ist verrückt' [KU-Bedb, verbr.]. Sie geht mer'me Kind 'ist schwanger' [KU-Hundh, verbr.]. Die Kuh geht mit'me Kalb [BZ-Ingh, verbr.]. E Kuh geht 48 Woche [verbr.]. Scherzh.: Eⁿ Rind un en Has gehen en Johr 'sind (zusammen) 1 Jahr trächtig' [BZ-Dernb]. Mer muß mit de Zeit g. [LU-Böhl, verbr.]. Am beschde, mer geht seiner Nas noh 'geradeaus' [KU-Bedb]. Dem muß mer um de Bart g. 'schmeicheln' [verbr. Don Gal Buch]. Er geht um's Eck 'verschwindet' [BZ-Dernb]. 's geht'm vun de Hand (vun de Schipp), von einem geschickten und flinken Arbeiter [FR-Tiefth, verbr.]. Mer määnt grad, 's geht'm vum Lewe (vun der Seel), vom Geizhals [LU-Alsh]. Dem muß mer zu Gefalle g. [KU-Diedk, verbr.]. — 5.a. 'in Bewegung sein'. Die Uhr geht [BZ-Gossw, allg.]. Die Reitschul geht schun 'das Karussell ist schon in Betrieb' [KU-Diedk]. Die Schell geht 'Der Gemeindediener schellt etwas aus' [ZW-L'wied]. De Deech ( Teig) geht [KU-Diedk, allg.]; gangne Kuche 'Hefekuchen' [Beam Penns 39]. 's reent; horch, wie der Dachdrääf (Dachtraufe) geht [KL-Gimsb]. De Wind geht [LU-Neuhf]; dazu der KR.: Wie de Wind geht, wie de Wind geht, so dreh ich meiⁿ Hut; alleweil kommt meiⁿ Schätzche, das kenn ich so gut [KU-Diedk]. Die War geht 'findet guten Absatz' [ZW-Hornb, verbr.]. Seiⁿ Ochdem (Atem) geht nore noch e bißche [ZW-L'wied, verbr.]. 's geht Blut vun'm [LU-Opp]. 's geht vun'm wie Wasser, von einem heftigen Durchfall [KB-Kriegsf]. Die Winn 'Verdauungsgase' gehn nit [GH-Vollmw, verbr.]. Dem gehn immer die Händ, von einem Fleißigen [LU-Alsh]. Dem Faulenzer gehn die Hänn wie eme dod'ne Lamm der Schwanz [verbr. Don Gal Buch]. Dem seiⁿ Maul geht wie geschmeert [RO-Alsbr, verbr.], wie e Endeaarsch [LU-Friesh verbr. Gal]. Seiⁿ Rädche geht linksrum 'Er ist verrückt' [KL-Morlt]. — b. 'vonstatten g., gelingen'. Grußformel für Arbeitende: Geht's gut? [ZW-Schmitshs, verbr.]; geht's fleißich? [KU-Schmittw/O]. So geht's (dem, der nicht hören wollte und einen Schaden erleiden mußte) [LU-Alsh]. 's muß g. [allg.]. 's geht langsam [KU-Kaulb, verbr.]. 's geht fix [KU-Schmittw/O]. 's geht wie geschmeert (wie genudelt) [KU-Diedk, verbr.]. 's geht alles seine Gang 'Es kommt, wie es kommen muß' [KL-Siegb, verbr.]. Des geht jo wie 's Bretzelbacke [Kaislt, verbr.], wie 's Katzemache [GH-Leimh], wie 's Dunnerwedder [KL-Stelzbg]. Des geht wie am Schnirche [PS-Erfw]. Bei dem geht's wie e Uhrwerk [NW-Kallstdt]. 's geht alles im alde Glääs [GH-Schwegh]. Wann's net geht, misse mer'sch dricke [ZW-Ernstw]. Die Sorglosen sagen: 's geht, wie's geht [KU-Hachb]. Des muß g., un wann de Deiwel uf Stelze (geritte) kommt [LU-Muttstdt]. — 6.a. 'passen'. Do der Aⁿzug geht [NW-Wachh FR-Bockh LU-Alsh]. Des Kleid geht miserawel [FR-Bockh]. — b. 'hineingehen, fassen'. In de Kessel gihn achtzich Liter [KU-Schmittw/O, verbr.]. Eß, was in dich geht! 'Stille deinen Hunger!' [ZW-Ernstw]. RA.: Des gehr in kaaⁿ Kuhhaut (uf k. K.) [RO-Bistschd, verbr.]. SprW.: Es gehn viel gedullige Schoof in e Stall [ZW-Ernstw, verbr.]. In e Quack geht soviel wie in e Sack [verbr. Don Gal]. — 7. bis an etwas g. 'reichen, sich erstrecken'. s Wasser is uns bis an de Hals gange [NW-Kallstdt, verbr.]. Dem seiⁿ Maul geht bis hinner die Ohre [NW-Elmst]. Die Kuul (Kugel) is dorch un dorch gang [KU-Schmittw/O, verbr.]. RA.: Des geht iwwer's Bohnelied [FR-Grünstdt]. Des geht em durch Mark un Penning, scherzh. [LU-Böhl]. Des geht mer net mol dorch de Wammes 'beunruhigt mich nicht im mindesten' [Gal-Dornf]. SprW.: G'sundheit geht iwwer alles [BZ-Albw, verbr.]. a. 1358: als wyt die parre zu Contwich geit [MüPfUrk. Fasz. 183 Nr. 2627]. — 8. etwas geht 'ist möglich'. So geht's, so muscht's mache [KB-Bischh, verbr.]. Auf die Frage: Isch der Weiⁿ gut? wird geantwortet: 's geht [GH-Nd'lustdt]. Des Klääd geht noch, des kannscht noch aaⁿziehe [Kaislt, verbr.]. Des geht doch net, daß ich mer alles gefalle losse kann [KU-Kaulb]. — 9. Auf die Frage: Wie geht's (der)? wird geantwortet: 's geht so 'Ich bin's zufrieden' [KU-Diedk, verbr.]; 's geht noch 'Es ist zu ertragen' [PS-Schmalbg, verbr.]; 's geht so lila (sou dourchwachse) 'einigermaßen gut' [WD-Niedkch, verbr.]. Von einem, der ein fröhliches Gesicht macht: Dem is's gut gang [ZW-Marthh]. Uns geht's, wie's de arme Leit geht [LU-Opp, verbr.]. Es könnt vor dausend Gille besser g. [Hebel 109]. Es muß gut g., bis es besser kummt [ebd. 109]. — 10. gegen etwas g. 'widerstreben'. 's geht mer wedder de Strich (wedder die Nadur, gen 's Gewisse) [KU-Diedk, verbr.]. — 11. um etwas g. 'sich um etwas handeln'. 's geht um's Lewe (um de Kopp) [KL-Matzb, verbr.]. 's geht um die Worscht [NW-Kallstdt, verbr.]. — 12. in Verb. mit einem Inf. 'werden, im Begriff sein', vgl. geben IV. Mer gen heirade [IB-Gersh, verbr. SWPf]. Er geht sterwe 'liegt im Sterben' [KU-Dunzw, verbr. SWPf]. Es geht reene 'Es wird bald regnen' [IB-Reinh]. KR.: Sunnereen, Glockesteen, mach, daß ich wachse gehn (dabei stellen sich die Kinder mit bloßem Kopf in den Sonnenregen) [HB-M'bexb]. — Zs.: abe-, ab-, ane-, an-, auf-, aufeinander-, auseinander-, aus-, be-, bei-, daneben-, daran-, darauf-, darein-, darüber-, davon-, dawider-, dazu-, dazwischen-, durch-, ein-, entgegen-, ent-, er-, fehl-, ver-, verloren-, flöten-, voran-, voraus-, vorbei-, vor-, vorsich-, fort-, vorüber-, vorwärts-, frei-, heim-, herab-, herauf-, heraus-, her-, herein-, herüber-, herum-, herunter-, hinab-, hinan-, hinauf-, hinaus-, hin-, hinein-, hinhinter-, hinter-, hintersich-, hinüber-, hinunter-, hinweg-, hoch-, irr-, kaputt-, los-, mit-, nach-, nebenhinaus-, nieder-, retur-, rückwärts-, schiebes-, schief-, schleifen-, spazieren-, über-, um-, unter-, weg-, weiter-, wider-, zu-, zurück-, zusammengehen. — F.: Präs. Ind. Sing.: 1. geh, gäh, gäi; 2. gehsch(t), gähsch(t), gäisch(t); 3. geht, gäht, gäit; im Satzinnern Wandel des Dentals in r (heit gehre net aus'm Haus, er gehr uf de Hannel, des gehr in kää Kuhhaut); Pl. 1.-3. geh(e)n, gäh(e)n, gäin, gihn (zur Parallelität der Formen des Pl. und des Inf. hinsichtlich des Stammvokals in der mittl. VPf vgl. Bertram § 71); Sonderformen im Sing.: ich gehn mancherorts NWPf; er gett mancherorts lothr. SWPf; im Pl.: gehe mancherorts westl. WPf; genn mancherorts lothr. SWPf; ehr gäit in LU-Altr. — Konjunkt. Imperf.: ich gäng in PS-Erfw Geisbg, ich gängt in PS-Schindhd, ich geengt in LU-Altr; entsprechend du gängscht, gäängscht, geengscht; er gängt, gäängt, geengt; er ging in KL-Fischb, er gingt mancherorts VPf; Pl. gängden, geengden, gingden, giengden/giengde. — Der Imp. hat im Sing. geh, gäh, gäi, gih; der Pl. entspricht der 2. Pers. Pl. im Präs. Ind. — Part. Perf.: gang/gange (-a- und -ḁ-), vgl. die Linie gebroch/gebroche auf K. 1. — Südhess. II 1169 ff.; Rhein. II 1100 ff.; Saarbr. 75/76; Lothr. 190; Els. I 187/88; Bad. II 327 ff.
16103 Zeichen · 453 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gëhenstv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    gëhen stv. s. jëhen.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gehenst. V., sw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    gehen , st. V., sw. V. Vw.: s. gēn (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gehen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Gehen , verb. irreg. ich gehe, du gehst, er geht; Imperf. ich ging; Mittelw. gegangen; Imperat. gehe oder geh. Es ist ei…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    gehen

    Goethe-Wörterbuch

    gehen Prät vereinzelt -ie-; häufig (vor allem in Vers u Reim) ‘gehn’, vereinzelt altertümelnd ‘gahn’ (zB 16,71 PaterBrey…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gehen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gehen , ist diejenige Bewegung des Menschen u. der Säugethiere, bei welcher im nämlichen Moment, wo 1 oder 2 Extremitäte…

  6. modern
    Dialekt
    gehenst.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    gehen st. : 1. 'sich zu Fuß fortbewegen', geh (gē), gehe (gēə), gehⁿ (gēⁿ), gäh (-E-), gähe, gähⁿ , gej (gej), geje (gei…

  7. Sprichwörter
    Gehen

    Wander (Sprichwörter)

    Gehen 1. Barfuss gehen hilft nichts zur Seligkeit. Wider die barfüssigen guten Werke der Mönche und Wallfahrer. 2. Besse…

  8. Spezial
    gehen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ge|hen (ging, gegangen) I vb.intr. 1 (sich zu Fuß fortbewegen) jí (vá, jü), caderié (-iëia) 2 (sich begeben) jí (vá, jü)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gehen

137 Bildungen · 27 Erstglied · 104 Zweitglied · 6 Ableitungen

Ableitung von gehen

ge- + hen

gehen leitet sich vom Lemma hen ab mit Präfix ge-.

gehen‑ als Erstglied (27 von 27)

Gehenah

Meyers

gehe·nah

Gehenah , Stadt im Distrikt Tahta der ägypt. Provinz (Mudirieh) Gerga, mit (1897) 16,621 Einw.

gehencnisse

MWB

gehencnisse stFN. → gehancnisse MWB 2 263,39;

Gehen (das)

Wander

gehen·das

Gehen (das) 1. Bei Gehen und Stehen mag jeder sein Gut reichen. – Graf, 205, 172. Handelt von einfachen Vermächtnissen, die jeder ohne Zuzie…

gehende

Lexer

geh·ende

ge-hende adj. BMZ geh. sîn mit dat. bei der hand, bereit sein Diem. Kchr. ( D. 419,10).

gehenge

DWB

geh·enge

gehenge , s. gehänge ; bergm.: ( gottes hand ) die .. geheng und gespreng mit schönen gengen und geschicklein schmücket und umbgürtet. Mathe…

gehengede

MWB

geh·engede

gehengede stF. ‘Eintracht’ cum consensu: mit gehengede PsWindb 54,15 MWB 2 263,58; Bearbeiter: Tao

gehengelse

MNWB

gehen·gelse

° gehengelse , n. , Anhänger, Anhängsel (Schmuckstück); s. noch hengelse.

gehengen

DWB

gehen·gen

gehengen , s. gehängen , zulassen: ( kaiser Sigismund ) wolte nit gehengen einen bapst ze machen, bis das die reformacion geschehe. Etterlin…

gehengen, (hingen)

LW

ge-hengen, (-hingen), sw. v. geschehen lassen, zulassen, erlauben.

gehengich

MNWB

gehen·gich

° gehengich , adj. , jem. anhänglich, anhängend , geh. wēsen anhängen; s. noch hengich.

gehengnisse

KöblerMhd

gehengnisse , st. F. nhd. Neigung, Hang E.: s. gehancnüsse, gehengen W.: nhd. (ält.) Gehängnis, F., Gehängnis, Erlaubnis, Zulassung, DW 5, 2…

gehenke

Lexer

geh·enke

ge-henke stn. BMZ gehenke, eine am brustriemen des pferdes hängende zierrat Er. ;

gehenke

FWB

1. ›Vorrichtung zum Anhängen von Waffen oder Schmuck, z. B. an der Rüstung, am Helm‹.; 2. ›angehängter Schmuck (z. B. Ohrringe)‹.; 3. ›Inner…

gehenkede

Lexer

geh·enkede

ge-henkede stn. alle geschmîd, schloss, gehenkt und anderes S.Gall. chr. 32.

gehenkel

ElsWB

gehen·kel

gehenkel ’ Lammeingeweide, heute = Gschlungs Reiber Küchenzettel 4. 39.

gehenkelt

GWB

gehenk·elt

gehenkelt mit einem Griff versehen, von einem Maßgefäß 26,323,10 DuW 5 Caroline Vollmann C. V.

gehenken

KöblerMhd

gehen·ken

gehenken , sw. V. nhd. hängen, anhängen Q.: Urk (1265) E.: s. ge, henken W.: nhd. DW- L.: WMU (gehenken N57 [1265] 1 Bel.)

Gehenkter

PfWB

gehenk·ter

Ge-henkter m. : wie schd., in der Wend. doherkumme wie e Gehenkdeʳ , von einem, dessen Kleidung unordentlich und unvollständig ist [ KU-Kaul…

gehenlassen

DWB

gehen·lassen

gehenlassen , n. subst. zu es gehen lassen, sp. 2473: das, was eigentlich in die verworrenheit über unsere lage, in unsere gedankenlosigkeit…

Gehenna

Meyers

Gehenna , s. Hölle .

gehennalis

MLW

gehenna·lis

gehennalis , -e. script.: iehe(n)n-: MLW MLW p. 638, 1. 2. geen-: MLW p. 638, 9. ad gehennam pertinens, infernalis – höllisch, Höllen- : God…

gehennaliter

MLW

gehenna·liter

adv . * gehennaliter . 1 modo infernali, daemonico – auf höllische, teuflische Weise : Petr. Dam. epist. 112 p. 286,14 si Kadalous, qui ad h…

gehen als Zweitglied (30 von 104)

Wohlergehen

RDWB1

Wohlergehen n благополучие

abgehen

DWB

abgehen , abire, davon gehn. zuerst von lebendigen, des gangs mächtigen wesen: der bote geht ab, die schauspieler gehn ( von der bühne ) ab …

aftergehen

DRW

after·gehen

aftergehen ags. æftergan, nl. achtergaen I folgen, nachspüren, einholen Anf. 11. Jh. Liebermann,AgsG. 362 II sich zurückziehen, weichen MnlW…

Allein gehen

Wander

allein·gehen

Allein gehen Dei geit nich mött sock alleen. ( Königsberg. ) Von einer schwangern Frauensperson.

angehen

DWB

ange·hen

angehen , n. invasio, in allen bedeutungen des verbums, angehen der noth, des kampfs und werks, des feuers, des jahrs, der pflanze: solcher …

aufergehen

DRW

aufer·gehen

aufergehen entstehen aufergeende unkosten 1631 Tirol/ÖW. III 6 Faksimile

aufgehen

DWB

auf·gehen

aufgehen , n. das aufgehen der sonne, der saat u. s. w.; beim aufgehen der jagd hinken die hunde noch. J. Paul flegelj. 1, 67 ; die kost und…

ausgehen

DWB

aus·gehen

ausgehen , exire, egredi, prodire, interire, nnl. uitgaan, mhd. ûʒ gân ( Ben. 1, 468 a ). 1 1) ausgehen, exire domo, cubiculo, gegenüber dem…

aushingehen

DRW

aushin·gehen

aushingehen Exzesse begehen SchweizId. II 27 Faksimile – enden, schließen SchweizId. II 85 Faksimile – verkauft werden SchweizId. II 27 Faks…

begehen

DWB

beg·ehen

begehen , obire, ambire, circumire, inire, adire, aggredi, celebrare, colere, patrare, ahd. pikân, bigangan ( Graff 4, 91 . 92), mhd. begân,…

Bessergehen

Wander

besser·gehen

Bessergehen Es geht ihm besser als Pfitznern, der wurde gehangen. Lat. : Fortunatior strobilis Carcini. ( Philippi, I, 162. )

Beygehen

Adelung

bey·gehen

Beygehen , verb. irreg. neutr. (S. Adelung Gehen ,) welches das Hülfswort seyn erfordert. 1) Zugleich mit gehen, nebenher gehen; doch nur in…

Dahérgehen

Campe

daher·gehen

△ Dahérgehen , v. intrs. unregelm. ( s. Gehen), mit sein, einhergehen mit äußerem Ansehen, Glanz und Würde gehen. Er gehet prächtig daher. »…

Dahíngehen

Campe

dahin·gehen

△ Dahíngehen , v. ntr. mit sein, an jenen Ort gehen; uneigentlich, vergehen, sterben. Die Zeit gehet dahin, wie ein Schatten. »Ih gehe dahin…

danebengehen

RDWB1

daneben·gehen

danebengehen проваливаться falls diese Politik danebengeht ... - если эта политика провалится / если эта политика себя не оправдает ...

Darumgehen

Wander

darum·gehen

Darumgehen 2. Er gatt darrumb, wie ein katz vmb ein heissen brei. – Gesner, I, 353. 3. He geit derum to as de Kûper 1 um de Tünne. 2 ( Ostfr…

Davóngehen

Campe

davon·gehen

Х Davóngehen , v. intr. unregelm. ( s. Gehen), mit sein, weggehen, sich entfernen. »Laß den Geringen nicht mit Schanden davongehen.« Ps. 74,…

Davorgehen

Wander

davor·gehen

Davorgehen Geht davor und fragt, wie der Ein', der 'n Schimmel g'sucht hat und ist drauf g'sessen. ( Oesterreich. ) – Baumgarten, Ms.

Drangehen

Wander

drang·ehen

Drangehen Geut man dran, so kümmt man auk davon. ( Lippe. )

draufgehen

RDWB1

drauf·gehen

draufgehen лопнуть, погореть, прогореть wegen dieser Sache werde ich draufgehen sollen - из-за этого я (и) погорю wenn er draufgegangen wäre…

Dreingehen

Wander

drein·gehen

Dreingehen Dreingehn wiera Stîr. Von einem wüthenden Stier im Kampfe.

Durcheinandergehen

Wander

durcheinand·ergehen

Durcheinandergehen 1. Da geht's durcheinander wie in einem Ameisenhaufen. ( Nürtingen. ) 2. Das geht durcheinander wie Hechsel und Kaf. ( Ei…

durchgehen

DWB

durch·gehen

durchgehen , ahd. und mhd. durchgân Graff 4, 94 . Ben. 1, 471 a . niederd. dôrgân Schambach 45 b , niederl. doorgaan. vergl. durchlaufen. 1 …

eingehen

DWB

einge·hen

eingehen , vielbedeutig, meist intransitiv. 1 1) intrare, leiblich eingehen, goth. inngaggan, innatgaggan, inngaleiþan ( gramm. 4, 805); ahd…

einhergehen

DWB

einher·gehen

einhergehen , incedere, wandeln: das du einher gehen solt in dem bund des herrn deines gottes. 5 Mos. 29, 12 ; herr, da du einher giengest v…

entgehen

DWB

ent·gehen

entgehen , exire, evadere, elabi, effugere, ahd. intkân, ingangan ( Graff 4, 85 ), mhd. engân ( wb. 1, 471 a ), nnl. ontgaan. erst die unper…

entzweigehen

DWB

entzwei·gehen

entzweigehen , abrumpi, rumpi. Stieler 630 . mhd. hie gêt diu rede enzwei. Walth. 104, 6 . nhd. der faden, der strick gieng entzwei; dann gi…

ergehen

DWB

erge·hen

ergehen , goth. usgaggan, ahd. irgangan, irgân, mhd. ergân, alts. âgangan, ags. âgangan. 1 1) ergehen, exire, im sinn des goth. usgaggan, ah…

fehlgehen

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fehl·gehen

fehlgehen , nd. feile gan, 1 1) intr. errare, irrgehen, den falschen weg einschlagen; ich bin auf der heide fehlgegangen, ohne mich herausfi…

fortgehen

DWB

fort·gehen

fortgehen , nnl. voortgaan, 1 1) progredi: und sprach zu seinen knaben, gehe fort, das wir hinzu komen an einen ort und über nacht zu Gibea …

Ableitungen von gehen (6 von 6)

begehen

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begehen , obire, ambire, circumire, inire, adire, aggredi, celebrare, colere, patrare, ahd. pikân, bigangan ( Graff 4, 91 . 92), mhd. begân,…

entgehen

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entgehen , exire, evadere, elabi, effugere, ahd. intkân, ingangan ( Graff 4, 85 ), mhd. engân ( wb. 1, 471 a ), nnl. ontgaan. erst die unper…

ergehen

DWB

ergehen , goth. usgaggan, ahd. irgangan, irgân, mhd. ergân, alts. âgangan, ags. âgangan. 1 1) ergehen, exire, im sinn des goth. usgaggan, ah…

Mḯßgehen

Adelung

Mḯßgehen , verb. irreg. neutr. (S. Adelung Gehen ,) mit dem Hülfsworte seyn, welches aber im Hochdeutschen selten vorkommt, irre gehen, fehl…

vergehen

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vergehen , n. , substantivierter infinitiv zum vorigen. schon mhd. vorkommend, jedoch in anderer bedeutung als heute, s. unten, auch mnd. vo…

Zergehen

Adelung

Zergehen , verb. irregul. neutr. (S. Adelung Gehen ,) mit dem Hülfsworte seyn. 1. Schmelzen, besonders in einen flüßigen Körper. Der Zucker …