Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
daneben adv.
daneben , adv. neben ist aus eneben und dieses aus in eben entstanden. Luther schreibt daneben, Keisersberg , Henisch 566 und Stieler 1320 darneben, Schuppius wechselt mit beiden formen, wie auch Frisch 2, 110 und Steinbach 2, 115 beide anführen: heute ist das bessere daneben wol durchgedrungen, doch Lessing (6, 108), selbst Göthe haben darneben noch beibehalten. 1 1. in bezug auf etwas das in der nähe liegt oder geschieht heiszt es juxta, propter, nebenan. hier das haus, daneben der garten. er wohnt im haus daneben. er gieszt den wein daneben. sein bündel liegt auf der erde, der hund daneben.…