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Gehen

mhd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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22 in 18 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Gehen

Bd. 7, Sp. 466
Gehen. Die Mechanik des Gehens kann von sehr verschiedenen Gesichtspunkten aus betrachtet werden, Am nächsten liegt es, einen gehenden Menschen zu beobachten, festzustellen, wie er das Bein aufsetzt, wie er es abstößt, welche Schwankungen dabei der Rumpf in horizontaler sowohl als vertikaler Richtung macht, u. dgl. m. Eine tiefere Betrachtung geht von der Überlegung aus, daß das G. aus dem Zusammenwirken einer großen Anzahl von Apparaten hervorgeht, und sucht die Beantwortung der zahlreichen Detailfragen in mathematischer Form zu erledigen. Die einzelnen Mechanismen, aus denen sich der Gang zusammensetzt, werden hierbei vom anatomischen und physiologischen Standpunkt aus eingehend untersucht. Diese Betrachtungsweise ist zu speziell, als daß sie hier näher berücksichtigt werden könnte. Die einfache Beobachtung des Ganzen wird sehr wesentlich unterstützt durch die Benutzung der Momentphotographie, wie sie besonders von Marey und von Muybridge, neuerdings von Braune und Fischer angewendet worden ist (s. Chronophotographie). Beim G. wird der Körper durch die abwechselnde Tätigkeit beider Beine in horizontaler Richtung fortbewegt. Während das eine Bein (Stand-, Stützbein) mit vorgesetztem Fuß den Körper unterstützt, wickelt das andre (Hang-, Spielbein) seine Fußsohle vom Boden ab, erteilt dadurch dem Körper eine Beschleunigung nach vorn und bewegt sich dabei, im Kniegelenk leicht gebeugt, vorwärts. Hat sein Fuß den Boden wieder erreicht, so dient er zur Stütze, während das andre Bein dasselbe Spiel beginnt. Die Schwingung geschieht unter Anwendung eines Minimums an Muskelkraft nach den Pendelgesetzen, und deshalb besitzt der Mensch eine der Länge seiner Beine entsprechende Schrittdauer. Durch Anwendung von Muskeltätigkeit kann man diesen natürlichen Gang bis zu einem gewissen Grade modifizieren. Bei dem schnellen Gang wird die Vorwärtsbewegung der Beine durch Muskelaktion beschleunigt; es gelingt dies aber auch dadurch, daß man das schwingende Pendel durch stärkere Krümmung der Beine in den Knien und in der Hüfte verkürzt. Letzterer Gang entwickelt sich gewohnheitsmäßig bei Individuen, die viel und rasch gehen, Boten, Barbieren etc. Außer der Schrittdauer ist für die Geschwindigkeit des Ganges die Schrittlänge maßgebend; sie ist wesentlich von denselben Momenten abhängig, von dem die Dauer des Schrittes abhängt; längere Beine haben größere Schrittdauer, aber auch größere Schrittlänge. Der Gang des Menschen ist wegen der geringen Stützfläche für den Schwerpunkt unsicher und muß in der Kindheit mühsam erlernt werden. – Der Gang der Vierfüßer ist komplizierter. Im Schritt wird bei ihnen erst der eine Vorderfuß, dann der diagonal gestellte Hinterfuß, hierauf der andre Vorderfuß und endlich der letzte Hinterfuß bewegt. Beim Trab treten die diagonalen Beine in gleichzeitige Tätigkeit, also das rechte Vorderbein mit dem linken Hinterbein zusammen, das linke Vorderbein mit dem rechten Hinterbein. Beim Paß werden die beiden Extremitäten einer Seite gleichzeitig bewegt. Giraffen, Kamele, Elefanten gehen naturgemäß Paß. In gewissen Ländern, z. B. Südamerika, gewöhnt man den Pferden den Paß an, weil diese Gangart den Reiter weniger angreift. Vögel gehen schwerfällig (watschelnd) und bewegen sich meistens hüpfend vorwärts. Als wesentliche Erweiterung der aktiven Fortbewegungsarten des Menschen erscheint das G. auf dem Wasser, bei dem sich ausgedehnte Möglichkeiten des Sports und Verkehrs bieten. Es haben sich damit unter andern beschäftigt v. Szábel, Potts und Boyton, Großmann, in neuerer Zeit besonders Sommer in Gießen. Das Problem enthält nach letzterm vier Aufgaben: die Suspension des Körpers über der Wasseroberfläche, die Balancierung des vertikal auf dem Wasser stehenden Körpers, die aktive Fortbewegung und die willkürliche Änderung der Richtung. Jedes Teilproblem muß so gelöst werden, daß die andern darunter nicht leiden, sondern dadurch gefördert werden (vgl. Sommer, Das Problem des Gehens auf dem Wasser, Leipz. 1902). Die Suspension geschieht durch Schwimmkörper, die bei Sommers Apparaten aus Holz mit Querschotten, nach unten spitzwinklig, gebaut sind, bei einer Basis von ca. 20–25 cm, Höhe von ca. 25–30 cm und Länge von 2 m, wobei die Tragfähigkeit jedes einzelnen ca. 50–75 kg beträgt. Die Balancierung, d. h. das ruhige Feststehen auf diesen Schwimmkörpern, hat sich bei Verwendung von Stützen nach regelrechter Übung als sehr leicht und sicher erwiesen. Die Schwierigkeit der aktiven Fortbewegung bestand darin, daß jeder Fuß, bez. Schwimmkörper abwechselnd zum Feststehen oder Vorschreiten benutzt werden sollte. Es muß also im erstern Falle möglichster Widerstand, im zweiten größte Gleitfähigkeit erzielt werden. Dies geschieht bet spitzwinkligem Querschnitt, der sehr wenig Widerstand bedingt, durch Klappen, die an einem Ausleger oder an der Wand der Schwimmkörper angebracht sind und sich bei dem Vorschreiten längs legen, beim Feststehen des Beines sich dagegen quer stellen und Widerstand bieten. Zu Wendungen ist ein Steuerruder nötig, das zweckmäßig mit den Handhaben der Stützen in Verbindung gesetzt wird. Beide Schwimmkörper sind durch dünne Lederriemen miteinander verbunden. Mit Apparaten obiger Konstruktion ließ sich in ruhigem Wasser (Fluß) eine aktive Fortbewegung von ca. 45 cm in einer Sekunde erzielen, wobei die relativ noch schwere Bauart in Betracht kommt. Bei einer verbesserten Konstruktion wurde das Gewicht jedes Schwimmkörpers von 25 auf 17 kg ermäßigt, so daß vermutlich die Geschwindigkeit rasch steigen wird. Gelingt es, das Gewicht auf ca. 10 kg zuverringern, so wird ein Fortbewegungsmittel gewonnen sein, auf dem man sich mit beträchtlicher Schnelligkeit nach Belieben über Wasserflächen bewegen kann. Vgl. Borelli, De motu animalium (Rom 1680 u. ö., zuletzt Haag 1743); Wilhelm und Eduard Weber, Mechanik der menschlichen Gehwerkzeuge (Götting. 1836; hrsg. von Merkel und Fischer, Berl. 1894); Kollmann, Mechanik des menschlichen Körpers (Münch. 1874); Pettigrew, Ortsbewegung der Tiere (deutsch, Leipz. 1875); Marey, La machine animale (4. Aufl., Par. 1886) und Le mouvement (das. 1893); Fick, Spezielle Bewegungslehre, in Hermanns »Handbuch der Physiologie«, Bd. 1, Teil 2 (Leipz. 1879); O. Fischer, Der Gang des Menschen (das. 1895–1904, 6 Tle.).
6276 Zeichen · 73 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gëhenstv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    gëhen stv. s. jëhen.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gehenst. V., sw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    gehen , st. V., sw. V. Vw.: s. gēn (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gehen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Gehen , verb. irreg. ich gehe, du gehst, er geht; Imperf. ich ging; Mittelw. gegangen; Imperat. gehe oder geh. Es ist ei…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    gehen

    Goethe-Wörterbuch

    gehen Prät vereinzelt -ie-; häufig (vor allem in Vers u Reim) ‘gehn’, vereinzelt altertümelnd ‘gahn’ (zB 16,71 PaterBrey…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gehen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gehen , ist diejenige Bewegung des Menschen u. der Säugethiere, bei welcher im nämlichen Moment, wo 1 oder 2 Extremitäte…

  6. modern
    Dialekt
    gehenst.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    gehen st. : 1. 'sich zu Fuß fortbewegen', geh (gē), gehe (gēə), gehⁿ (gēⁿ), gäh (-E-), gähe, gähⁿ , gej (gej), geje (gei…

  7. Sprichwörter
    Gehen

    Wander (Sprichwörter)

    Gehen 1. Barfuss gehen hilft nichts zur Seligkeit. Wider die barfüssigen guten Werke der Mönche und Wallfahrer. 2. Besse…

  8. Spezial
    gehen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ge|hen (ging, gegangen) I vb.intr. 1 (sich zu Fuß fortbewegen) jí (vá, jü), caderié (-iëia) 2 (sich begeben) jí (vá, jü)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gehen

137 Bildungen · 27 Erstglied · 104 Zweitglied · 6 Ableitungen

Ableitung von gehen

ge- + hen

gehen leitet sich vom Lemma hen ab mit Präfix ge-.

gehen‑ als Erstglied (27 von 27)

Gehenah

Meyers

gehe·nah

Gehenah , Stadt im Distrikt Tahta der ägypt. Provinz (Mudirieh) Gerga, mit (1897) 16,621 Einw.

gehencnisse

MWB

gehencnisse stFN. → gehancnisse MWB 2 263,39;

Gehen (das)

Wander

gehen·das

Gehen (das) 1. Bei Gehen und Stehen mag jeder sein Gut reichen. – Graf, 205, 172. Handelt von einfachen Vermächtnissen, die jeder ohne Zuzie…

gehende

Lexer

geh·ende

ge-hende adj. BMZ geh. sîn mit dat. bei der hand, bereit sein Diem. Kchr. ( D. 419,10).

gehenge

DWB

geh·enge

gehenge , s. gehänge ; bergm.: ( gottes hand ) die .. geheng und gespreng mit schönen gengen und geschicklein schmücket und umbgürtet. Mathe…

gehengede

MWB

geh·engede

gehengede stF. ‘Eintracht’ cum consensu: mit gehengede PsWindb 54,15 MWB 2 263,58; Bearbeiter: Tao

gehengelse

MNWB

gehen·gelse

° gehengelse , n. , Anhänger, Anhängsel (Schmuckstück); s. noch hengelse.

gehengen

DWB

gehen·gen

gehengen , s. gehängen , zulassen: ( kaiser Sigismund ) wolte nit gehengen einen bapst ze machen, bis das die reformacion geschehe. Etterlin…

gehengen, (hingen)

LW

ge-hengen, (-hingen), sw. v. geschehen lassen, zulassen, erlauben.

gehengich

MNWB

gehen·gich

° gehengich , adj. , jem. anhänglich, anhängend , geh. wēsen anhängen; s. noch hengich.

gehengnisse

KöblerMhd

gehengnisse , st. F. nhd. Neigung, Hang E.: s. gehancnüsse, gehengen W.: nhd. (ält.) Gehängnis, F., Gehängnis, Erlaubnis, Zulassung, DW 5, 2…

gehenke

Lexer

geh·enke

ge-henke stn. BMZ gehenke, eine am brustriemen des pferdes hängende zierrat Er. ;

gehenke

FWB

1. ›Vorrichtung zum Anhängen von Waffen oder Schmuck, z. B. an der Rüstung, am Helm‹.; 2. ›angehängter Schmuck (z. B. Ohrringe)‹.; 3. ›Inner…

gehenkede

Lexer

geh·enkede

ge-henkede stn. alle geschmîd, schloss, gehenkt und anderes S.Gall. chr. 32.

gehenkel

ElsWB

gehen·kel

gehenkel ’ Lammeingeweide, heute = Gschlungs Reiber Küchenzettel 4. 39.

gehenkelt

GWB

gehenk·elt

gehenkelt mit einem Griff versehen, von einem Maßgefäß 26,323,10 DuW 5 Caroline Vollmann C. V.

gehenken

KöblerMhd

gehen·ken

gehenken , sw. V. nhd. hängen, anhängen Q.: Urk (1265) E.: s. ge, henken W.: nhd. DW- L.: WMU (gehenken N57 [1265] 1 Bel.)

Gehenkter

PfWB

gehenk·ter

Ge-henkter m. : wie schd., in der Wend. doherkumme wie e Gehenkdeʳ , von einem, dessen Kleidung unordentlich und unvollständig ist [ KU-Kaul…

gehenlassen

DWB

gehen·lassen

gehenlassen , n. subst. zu es gehen lassen, sp. 2473: das, was eigentlich in die verworrenheit über unsere lage, in unsere gedankenlosigkeit…

Gehenna

Meyers

Gehenna , s. Hölle .

gehennalis

MLW

gehenna·lis

gehennalis , -e. script.: iehe(n)n-: MLW MLW p. 638, 1. 2. geen-: MLW p. 638, 9. ad gehennam pertinens, infernalis – höllisch, Höllen- : God…

gehennaliter

MLW

gehenna·liter

adv . * gehennaliter . 1 modo infernali, daemonico – auf höllische, teuflische Weise : Petr. Dam. epist. 112 p. 286,14 si Kadalous, qui ad h…

gehen als Zweitglied (30 von 104)

Wohlergehen

RDWB1

Wohlergehen n благополучие

abgehen

DWB

abgehen , abire, davon gehn. zuerst von lebendigen, des gangs mächtigen wesen: der bote geht ab, die schauspieler gehn ( von der bühne ) ab …

aftergehen

DRW

after·gehen

aftergehen ags. æftergan, nl. achtergaen I folgen, nachspüren, einholen Anf. 11. Jh. Liebermann,AgsG. 362 II sich zurückziehen, weichen MnlW…

Allein gehen

Wander

allein·gehen

Allein gehen Dei geit nich mött sock alleen. ( Königsberg. ) Von einer schwangern Frauensperson.

angehen

DWB

ange·hen

angehen , n. invasio, in allen bedeutungen des verbums, angehen der noth, des kampfs und werks, des feuers, des jahrs, der pflanze: solcher …

aufergehen

DRW

aufer·gehen

aufergehen entstehen aufergeende unkosten 1631 Tirol/ÖW. III 6 Faksimile

aufgehen

DWB

auf·gehen

aufgehen , n. das aufgehen der sonne, der saat u. s. w.; beim aufgehen der jagd hinken die hunde noch. J. Paul flegelj. 1, 67 ; die kost und…

ausgehen

DWB

aus·gehen

ausgehen , exire, egredi, prodire, interire, nnl. uitgaan, mhd. ûʒ gân ( Ben. 1, 468 a ). 1 1) ausgehen, exire domo, cubiculo, gegenüber dem…

aushingehen

DRW

aushin·gehen

aushingehen Exzesse begehen SchweizId. II 27 Faksimile – enden, schließen SchweizId. II 85 Faksimile – verkauft werden SchweizId. II 27 Faks…

begehen

DWB

beg·ehen

begehen , obire, ambire, circumire, inire, adire, aggredi, celebrare, colere, patrare, ahd. pikân, bigangan ( Graff 4, 91 . 92), mhd. begân,…

Bessergehen

Wander

besser·gehen

Bessergehen Es geht ihm besser als Pfitznern, der wurde gehangen. Lat. : Fortunatior strobilis Carcini. ( Philippi, I, 162. )

Beygehen

Adelung

bey·gehen

Beygehen , verb. irreg. neutr. (S. Adelung Gehen ,) welches das Hülfswort seyn erfordert. 1) Zugleich mit gehen, nebenher gehen; doch nur in…

Dahérgehen

Campe

daher·gehen

△ Dahérgehen , v. intrs. unregelm. ( s. Gehen), mit sein, einhergehen mit äußerem Ansehen, Glanz und Würde gehen. Er gehet prächtig daher. »…

Dahíngehen

Campe

dahin·gehen

△ Dahíngehen , v. ntr. mit sein, an jenen Ort gehen; uneigentlich, vergehen, sterben. Die Zeit gehet dahin, wie ein Schatten. »Ih gehe dahin…

danebengehen

RDWB1

daneben·gehen

danebengehen проваливаться falls diese Politik danebengeht ... - если эта политика провалится / если эта политика себя не оправдает ...

Darumgehen

Wander

darum·gehen

Darumgehen 2. Er gatt darrumb, wie ein katz vmb ein heissen brei. – Gesner, I, 353. 3. He geit derum to as de Kûper 1 um de Tünne. 2 ( Ostfr…

Davóngehen

Campe

davon·gehen

Х Davóngehen , v. intr. unregelm. ( s. Gehen), mit sein, weggehen, sich entfernen. »Laß den Geringen nicht mit Schanden davongehen.« Ps. 74,…

Davorgehen

Wander

davor·gehen

Davorgehen Geht davor und fragt, wie der Ein', der 'n Schimmel g'sucht hat und ist drauf g'sessen. ( Oesterreich. ) – Baumgarten, Ms.

Drangehen

Wander

drang·ehen

Drangehen Geut man dran, so kümmt man auk davon. ( Lippe. )

draufgehen

RDWB1

drauf·gehen

draufgehen лопнуть, погореть, прогореть wegen dieser Sache werde ich draufgehen sollen - из-за этого я (и) погорю wenn er draufgegangen wäre…

Dreingehen

Wander

drein·gehen

Dreingehen Dreingehn wiera Stîr. Von einem wüthenden Stier im Kampfe.

Durcheinandergehen

Wander

durcheinand·ergehen

Durcheinandergehen 1. Da geht's durcheinander wie in einem Ameisenhaufen. ( Nürtingen. ) 2. Das geht durcheinander wie Hechsel und Kaf. ( Ei…

durchgehen

DWB

durch·gehen

durchgehen , ahd. und mhd. durchgân Graff 4, 94 . Ben. 1, 471 a . niederd. dôrgân Schambach 45 b , niederl. doorgaan. vergl. durchlaufen. 1 …

eingehen

DWB

einge·hen

eingehen , vielbedeutig, meist intransitiv. 1 1) intrare, leiblich eingehen, goth. inngaggan, innatgaggan, inngaleiþan ( gramm. 4, 805); ahd…

einhergehen

DWB

einher·gehen

einhergehen , incedere, wandeln: das du einher gehen solt in dem bund des herrn deines gottes. 5 Mos. 29, 12 ; herr, da du einher giengest v…

entgehen

DWB

ent·gehen

entgehen , exire, evadere, elabi, effugere, ahd. intkân, ingangan ( Graff 4, 85 ), mhd. engân ( wb. 1, 471 a ), nnl. ontgaan. erst die unper…

entzweigehen

DWB

entzwei·gehen

entzweigehen , abrumpi, rumpi. Stieler 630 . mhd. hie gêt diu rede enzwei. Walth. 104, 6 . nhd. der faden, der strick gieng entzwei; dann gi…

ergehen

DWB

erge·hen

ergehen , goth. usgaggan, ahd. irgangan, irgân, mhd. ergân, alts. âgangan, ags. âgangan. 1 1) ergehen, exire, im sinn des goth. usgaggan, ah…

fehlgehen

DWB

fehl·gehen

fehlgehen , nd. feile gan, 1 1) intr. errare, irrgehen, den falschen weg einschlagen; ich bin auf der heide fehlgegangen, ohne mich herausfi…

fortgehen

DWB

fort·gehen

fortgehen , nnl. voortgaan, 1 1) progredi: und sprach zu seinen knaben, gehe fort, das wir hinzu komen an einen ort und über nacht zu Gibea …

Ableitungen von gehen (6 von 6)

begehen

DWB

begehen , obire, ambire, circumire, inire, adire, aggredi, celebrare, colere, patrare, ahd. pikân, bigangan ( Graff 4, 91 . 92), mhd. begân,…

entgehen

DWB

entgehen , exire, evadere, elabi, effugere, ahd. intkân, ingangan ( Graff 4, 85 ), mhd. engân ( wb. 1, 471 a ), nnl. ontgaan. erst die unper…

ergehen

DWB

ergehen , goth. usgaggan, ahd. irgangan, irgân, mhd. ergân, alts. âgangan, ags. âgangan. 1 1) ergehen, exire, im sinn des goth. usgaggan, ah…

Mḯßgehen

Adelung

Mḯßgehen , verb. irreg. neutr. (S. Adelung Gehen ,) mit dem Hülfsworte seyn, welches aber im Hochdeutschen selten vorkommt, irre gehen, fehl…

vergehen

DWB

vergehen , n. , substantivierter infinitiv zum vorigen. schon mhd. vorkommend, jedoch in anderer bedeutung als heute, s. unten, auch mnd. vo…

Zergehen

Adelung

Zergehen , verb. irregul. neutr. (S. Adelung Gehen ,) mit dem Hülfsworte seyn. 1. Schmelzen, besonders in einen flüßigen Körper. Der Zucker …