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geschenk

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Geschenk

Bd. 4, Sp. 19
Geschenköfter -ck; einmal Kleinschr GWBB2,49,19; AkkSg vereinzelt -ke: zB GWBB9,211,23; mehrf in gängigen verbalen Wdgn wie ‘ein/zum G. machen, bringen, schicken, senden’  1 für freiwillig gestifteten Beitrag (iGz geforderten Abgabe), wohltätige Spende  [Phorkyas üb Faust als Lehnsherrn:] Er konnt uns alles nehmen, doch begnügt’ er sich | Mit wenigen G-en [>Freigeschenken GWBFaust II 9009], hieß es, nicht Tribut GWB152,103 Faust II Var  [mBez auf die frz Besetzung Weimars] daß ich hier übel dran bin, der Nichtgeplünderte, weil man sich mit Geschencken und Gaben doch am Ende ins Gleiche setzen muß GWBB19,247,14 CarlAug [25./26.12.06 Korr B30,267] GWB7,26,20 DivNot GWB26,371,25 DuW 2 Plp GWBB24,198,12 Voigt 14.3.14   2   a konkr: (überwiegend materielle) meist freudespendende Gabe zu best Anlässen  α neben (rituellen) Festgaben (zu Geburtstagen, Jubiläen, Weihnachten uä) bes als (symbolisches) Zeichen enger (verwandt-, freundschaftlicher) Verbundenheit, persönlicher Wertschätzung u Verehrung (häufig mit qualifizierenden Attr wie ‘artig, angenehm, anmutig, herrlich, köstlich, kostbar, trefflich, würdig’), mehrf unter Betonung des subjektiven Werts bzw der spezif Bedeutung der Gabe für den Beschenkten; vereinzelt metonym  Den 28ten [August] .. Allerley artige und lustige Geschencke GWBB26,71,21 Christiane 30.8.15  [Eugenie zum Gerichtsrat:] Ich nehme dein G. [ein schönes Kästchen mit Erfrischungen] mit Freuden an, | Es bürgt mir deine Neigung, deine Sorgfalt GWBNatT 2875  Anmuthige Beschreibung des [Jesus-]Kindes .. Die Könige, verehrend, anbetend, überreichen ihre G-e. Melchior Gold, Balthasar Weihrauch, Kaspar Myrrhen GWB411,174,5 DreiKönige  Wir [armen Leute] können unsre Geliebten weder durch Gnade erheben, noch durch Gunst befördern, noch durch G-e beglücken. Wir haben nichts als uns selbst GWB22,18,8 Lj IV 2 GWBB4,239,1 ChStein [24.]6.[80] GWBB44,308,25 Georg vMecklenbg 3.9.28 GWB11,8 Elp2 135 [G/Riemer] GWBB27,306,10 Gfin Henckel 2.1.17 K insbes die (kostbare) Liebesgabe aus der verschwenderischen Fülle, überwiegend mit sinnl-erotischer Konnotation gezielt als Mittel der Werbung, Verlockung u Verführung; in der Bildbeschreibung speziell die Liebesäpfel als Weihgabe an Venus; aus der Perspektive des tugendhaften Philisters kritisch bewertet  Eduards Neigung war .. gränzenlos .. er .. kannte .. kein Maß des Hingebens, Schenkens, Versprechens .. [sein] Kammerdiener .. bestellte [zu Ottiliens Geburtstag] .. den niedlichsten Koffer mit rothem Saffian überzogen .. angefüllt mit G-en, einer solchen Schale würdig GWB20,152,23 Wv I 14  [Meph:] Will euch noch heut in ihr [Gretchens] Zimmer führen .. [Faust:] Sorg’ du mir für ein G. für sie GWBFaust I 2673  er [Polyphem] ist verliebt .. besingt .. Galateen, die Schöne des Meers .. mit G-en möchte er sie bestechen GWB491,106,7 Philostrat GWB1,268 Alexis u Dora 88 GWB491,86,16 Philostrat AA14,2 Werth I GWBFaust I 3675  β unter dem Aspekt eines (öffentl od privaten) Dienst-, Abhängigkeitsverhältnisses: gezielt als Auszeichnung für besondere Verdienste, als Gnaden- od Gunstbeweis des Herrschers sowie auch als Ehren- od Gastgeschenk für hochrangige Persönlichkeiten (bes im Rahmen best ritueller Zeremonien bei Krönungen, Messen uä), mehrf mit intensivierenden od wertenden Attr wie ‘(aller)gnädig(st), fürstlich, königlich, grenzenlos, bedeutend, würdig’; einmal ‘blendende G-e’ mit (rollensprachl bedingter) pejorativer Konnotation (iGz den ‘kleinen Gefälligkeiten der Freundschaft’)  daß Höchst Dieselben [CarlAug] den guten Bergrath Lenz bey seinem bevorstehenden Jubiläum .. zu ehren und .. mit einigen fürstlichen G-en zu erfreuen die Absicht hätten GWBB36,85,24 Schweitzer 2.7.22 K  mit einem allergnädigsten G. [kostbare Dose] .. wodurch Ihro Majestät die Kaiserinn [Maria Ludovica] mich Ihrer Huld zu versichern geruht, und welches ich mit dankbarem obgleich beschämten Herzen aufgenommen GWBB22,52,17 Gentz [28.2.11] K  [durch Ernennung zum Dichterkönig] wird der Dichter .. verleitet eben so hoch von sich zu denken als von dem Fürsten .. Hierin wird er bestärkt durch die gränzenlosen G-e, die er erhält GWB7,140,12 DivNot  sie [die Ratsmitglieder bei der Krönung Josephs II in Frankf] hatten so viel mit Einholen der vornehmen Gäste, mit Becomplimentiren, mit Überreichung von G-en zu thun GWB26,291,13 DuW 5 AA63,5 Werth2 I Tasso 1569 GWBB31,30,11 Uwarow 21.12.18 GWB26,35,17 DuW 1 nach 1800 gehäuft in autobiogr Notizen u offiziellen Berichten für die G persönlich od den (seit 1809 unter seiner Oberaufsicht stehenden) Kunst- u Wiss-Instituten vermachten Sammlerobjekte, überwiegend aus Erkenntlichkeit od als wohlwollende Förderung bzw Zeichen der Dankbarkeit u Verehrung; in der präp Vbdg ‘durch (das) G.’ auch iS einer Schenkung  Cannings kleine Büste, G. von dem zurückgekommenen Engländer Lawrence Tgb 10. 11.27  [betr Finanzbedarf] Naturforschende Gesellschaft. Bei derselben kommt nur wenig vor, indem der Zuwachs aus G-en und freiwilligen Gaben besteht A(MA112, 633,22) Bericht [Ende Okt 17] [Oberaufs]  Merkwürdige Mineralien, G. der Senckenbergischen Stiftung [in Frankf] GWBTgb 22.5.24  Fürst Gallitzin .. welcher die Ehre der ihm übertragenen Präsidentenstelle [bei der mineralog Gesellschaft in Jena] durch das G. seines ansehnlichen Kabinetts anzuerkennen suchte GWB35,155,18 TuJ GWBB43,11,8 Kronprinz FriedrWilh vPreußen 14.8.27 K GWB36,51,16 TuJ GWBB29,173,4u16 CarlAug [15.5.18?] K A(GJb30,23) Bericht [22.]11.12 K  [2 Belege] GWB27,318,25 DuW 10 uö(häufig) öfter speziell iS einer finanziellen Zuwendung (meist eines Mäzens); mehrf eine Geld- (u Sach-)Schenkung als Gegenstand gerichtlicher Regelungen (in Konkursverfahren)  Man hat von Seiten fürstl. Commission dem Gärtner Wagner, bey dem botanischen Institute zu Jena, wegen seines guten Verhaltens ein G. von zwey Carolin zugedacht GWBB11,269,18 Steffany 26.11.96 K  ich .. dankte ihm [dem Herzog] für das G. [presente] der funfzig Scudi GWB43,228,10 Cell II 4 GWBB12,66,11 CarlAug [13.3.97] K GWB22,5,27 Lj IV 1 DjG35,215,37 u 216,8 RAnw [3.5.75] als Tauschobjekt (zum Loskauf von Hektors Leiche) GWB411,325,15 Ilias Ausz 24   b übertr für ideelle Güter, insbes seel-geistige, sittl u ästhet Werte; einmal speziell [] für die (von Luther gegründete) protestantische Lehre; öfter für ein best literar, künstlerisches od wiss Werk im Hinblick auf seine Bedeutung für den Rezipienten (mit wertenden Attr wie ‘köstlich, unschätzbar, schön, groß’)  Erhalten Sie mir Ihre Liebe ein Geschenck das mir jeden ältern Verlust ersetzte und mir jeden neueren ertragen machte GWBB8,336,4 CarlAug 25.1.88  [Tasso:] Viel schöner ist es, rein | Und unverdient ein solch G. [die Neigung der Prinzessin] empfangen, | Als halb und halb zu wähnen, daß man wohl | Es habe fordern dürfen Tasso 1183  daß die Bekanntmachung derselben [Schillers Briefe zu ‘Wilhelm Meister’] wohl eins der schönsten G-e sein möchte, die man einem gebildeten Publicum bringen kann GWB35,50,5 TuJ  [betr Wiederabdruck der Erstausgabe von ‘Hamlet’] Shakespeare’s leidenschaftliche Freunde erhalten hiermit ein großes G. GWB412, 254,6 Üb:Shakesp,Hamlet GWBB27,236,23 Zelter 14.11.16 GWBB19,296,22 AHumboldt 3.4.07 GWBB14,46,8 Schiller [18.3.99] GWBN3,238,16 FlH IV   3 von Gott, himml Mächten (öfter personifiziert in den antiken Gottheiten bzw in der Natur) od (seltener) von einer unpersönl höheren Macht wie Schicksal, Glück, Zufall gnädig Gewährtes, Verliehenes od weise u angemessen Zugeteiltes   a irdische, vergängliche Güter (einmal zugl die Bedeutungskomponente von b einschließend)  Jupiter Pluvius, heut erscheinst du ein freundlicher Dämon; | Denn ein vielfach G. gibst du in Einem Moment; | Gibst Venedig zu trinken, dem Lande grünendes Wachsthum; | Manches kleine Gedicht gibst du dem Büchelchen hier GWB1,312 Vs 112 VenEpigr 22  Die Gaben des Geistes sind überall zu Hause, die G-e der Natur [hier: Früchte] über den Erdboden sparsam ausgetheilt GWB24,97,25 Wj I 6 GWB1,276 Der neuePausias 56  [Zit s v Gabe 2eα] GWBB5,57,25 Lavater 19.2.81 uö(selten) mBez auf eine ‘Christkind’-Gabe (Marianne vWillemers) mit scherzhaft verhüllender Konnotation GWBB27,296,12 Willemer 31.12.16   b unvergängliche, ideelle Güter, speziell die dichterische Produktivität als ‘Himmelsgabe’ (wiederholt im Spannungsfeld von ‘Glück’ u ‘Verdienst’); vereinzelt auch die (göttl) Natur als Schenkende (vgl s v Gabe 2eγ), einmal im Kontext von G-s Spinoza-Rezeption  [die göttl Erscheinung zum Dichter:] Empfange hier was ich dir lang’ bestimmt, | Dem Glücklichen kann es an nichts gebrechen, | Der dieß G. mit stiller Seele nimmt: | Aus Morgenduft gewebt und Sonnenklarheit, | Der Dichtung Schleier aus der Hand der Wahrheit GWB1,7 Zueignung [1784] 94  [Antonio zu Tasso üb dessen Ehrung als Dichter:] Das Glück erhebe billig der Beglückte! | Er dicht’ ihm hundert Augen für’s Verdienst | Und kluge Wahl und strenge Sorgfalt an, | .. Er halte gnädiges G. für Lohn, | Zufälligen Putz für wohlverdienten Schmuck Tasso 1314  [Iph:] Wie man den König an dem Übermaß | Der Gaben kennt .. so kennt | Man euch, ihr Götter, an gesparten, lang | Und weise zubereiteten G-en. | Denn ihr allein wißt was uns frommen kann GWBIph2 1104  [nach Vollendung des ‘Faust’] Mein ferneres Leben .. kann ich nunmehr als ein reines G. ansehen, und es ist jetzt im Grunde ganz einerley, ob und was ich noch etwa thue Gespr Eckerm 6.6.31 GWBB14,127,11 Schiller 10.7.99 Gespr Eckerm 11.3.28  [2 Belege] Tasso 946 GWBN11,9,11 Natur [Tobler?] GWBN11,319,11 StudSpinoza [1784/85] GWBBechergeschenk GWBBlumengeschenk GWBChristgeschenk GWBEhrengeschenk GWBFeindesgeschenk GWBFestgeschenk GWBFreigeschenk GWBFreundesgeschenk GWBGastgeschenk GWBGeburtstagsgeschenk GWBGegengeschenk GWBGeldgeschenk GWBGnadengeschenk GWBGrundgeschenk GWBHochgeschenk Hochzeitsgeschenk GWBHochzeitgeschenk GWBJugendgeschenk GWBKüchengeschenk GWBNatur- GWBNeujahrs- GWBOst- GWBPaten- GWBTulpen- GWBWeih- GWBWeihnachts- GWBZucker-Syn GWBGabe zu 2a GWBAngebinde GWBPräsent zu 2aβ GWBSchenkungDorothea Weiss-SchäferD.W.-S.
10153 Zeichen · 125 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Geschenk

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Das Geschenk , des -es, plur. die -e, von dem Zeitworte schenken, eine jede Sache, welche geschenkt, d. i. deren Eigenth…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Geschenk

    Goethe-Wörterbuch

    Geschenk öfter -ck; einmal Kleinschr GWB B2,49,19 ; AkkSg vereinzelt -ke: zB GWB B9,211,23 ; mehrf in gängigen verbalen …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Geschenk

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Geschenk ( lat. Dionum ), freiwillige (durch keinerlei rechtlichen Zwang, durch ein Geschäft unter Lebenden bewirkte) Ve…

  4. modern
    Dialekt
    Geschënk

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB G e schënk n. Geschenk allg. ‘Dur gsh a ngkär r a hts un lïngks’ Landsman Lied. 76.

  5. Sprichwörter
    Geschenk

    Wander (Sprichwörter)

    Geschenk 1. Auf neues Geschenk gehört kein alter Dank. – Winckler, XVI, 54. Die Russen sagen: Alte Geschenke begehren ne…

  6. Spezial
    Geschenkn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Geschenk , n дар , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geschenk

131 Bildungen · 28 Erstglied · 101 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von geschenk

ge- + schenk

geschenk leitet sich vom Lemma schenk ab mit Präfix ge-.

geschenk‑ als Erstglied (28 von 28)

geschenkanbot

DWB

geschenk·anbot

geschenkanbot , n. das anbieten von geschenken an beamte. Drdacki östr. finanzgesetze (1836) 159 .

geschenkbettler

DWB

geschenk·bettler

geschenkbettler , m. der um geschenke bettelt: geschenckbettler abweisen. Eppendorff Plutarchi sprüch 597 c .

geschenkchen

DWB

geschenk·chen

geschenkchen , n. , dimin. zu geschenk: geschenckgen, munusculum Hederich 1094 . vgl. geschenklein.

geschenkede

MNWB

° ~geschenkede , n. , Geschenk aus Silber, Silberzeug (Osnabr. Gqu. 2, 303, korrupt ?). —

geschenkefressend

DWB

geschenkefressend , part. adj. geschenke übermäszig beanspruchend: doch deuten die immer wiederkehrenden klagen über die geschenkefressenden…

geschenkelt

DWB

geschenk·elt

geschenkelt , mit schenkeln versehen: Luna fährt über die glänzenden gipfel der bäume hin, von zart geschenkelten rehen gezogen. S. Geszner …

geschenken

DWB

geschen·ken

geschenken , verstärktes schenken ( s. d. ). 1 1) zu trinken geben, getränke verabreichen: daʒ volc fuor al gelîche, dô man geschancte, an i…

geschenken,

FWB

1. ›jm. etw. als Geschenk geben, zuteil werden lassen‹; 2. ›jm. etw. nachlassen, erlassen, nachsehen‹.

geschenkforderer

DWB

geschenk·forderer

geschenkforderer , m. der geschenke verlangt: die herren müssen underweil mit eim schwanck die geschenckforderer abweisen. Eppendorff Plutar…

geschenkfusz

DWB

geschenkfusz , m. verhältnis mit gegenseitigen geschenken, s. DWB fusz sp. 982: auf einen geschenkfusz mit den hähnen möchte ich unsere wirt…

geschenklein

DWB

geschen·klein

geschenklein , n. , dimin. zu geschenk, munusculum Henisch 1532 : ein geschencklin zur zugabe. Luther 5, 459 b ; ob sie ihm gleich gar ein k…

geschenknis

DWB

geschenk·nis

geschenknis , f. n. geschenk, nebenformen geschanknus ( s. d. ), geschenknus Abr. a S. Clara etwas f. alle (1711) 1, 242 : nachdem ich in er…

geschenksgabe

DWB

geschenk·s·gabe

geschenksgabe , f. : von geselligen festliedern bis zur kleinsten geschenksgabe. Göthe 48, 163 .

geschenksucht

DWB

geschenk·sucht

geschenksucht , f. begierde nach geschenken: was ist in diesen letzten greulichen zeiten gemeiners als die geschenksucht? manches fürnehmen …

Geschenkte Handwerke

Herder

geschenkt·e·handwerke

Geschenkte Handwerke , werden solche Handwerksinnungen genannt, welche den wandernden Handwerksburschen ein Geschenk, Unterstützung reichen.

geschenk als Zweitglied (30 von 101)

Anzugsgeschenk

Campe

anzug·s·geschenk

Das Anzugsgeschenk , des — es, Mz. die — e, ein Geschenk, welches dem Gesinde bei seinem Anzuge gemacht wird.

Bauerngeschenk

Wander

bauern·geschenk

Bauerngeschenk Bauerngeschenk ist eine Pflicht, Herrengeschenk eine Gnade. ( Petersburg. ) – Altmann V.

Bechergeschenk

GWB

becher·geschenk

Bechergeschenk Pl für die in kostbaren Gefäßen dargebrachten Gaben der hl drei Könige [ mBez auf RvdWeydens Dreikönigsaltar, von G noch JvEy…

Blumengeschenk

GWB

blumen·geschenk

Blumengeschenk Geschenk von künstl Blumen u dazugehörigem Gedicht (vgl Blumengedicht) Die B-e an den Frauenverein gesendet GWB Tgb 13.12.27 …

Brautgeschênk

Adelung

braut·geschenk

Das Brautgeschênk , des -es, plur. die -e. 1) Geschenke, welche verlobte Personen einander zum Zeichen ihrer Liebe machen. 2) Geschenke, wel…

christgeschenk

DWB

christ·geschenk

christgeschenk , n. donum quod die natali Christi datur, weihnachtsgeschenk: einige spielwerke, die sie ihren kleinen geschwistern zum chris…

DANAERGESCHENK

DWB2

danaer·geschenk

DWB2 DANAERGESCHENK n. DWB2 unheil oder nachteil bergendes geschenk, in anlehnung an das in das belagerte Troja gezogene holzpferd der Griec…

doppelgeschenk

DWB

doppel·geschenk

doppelgeschenk , n. er halte einen solchen pfeil heilig und bewahre ihn im busen als ein kleinod, wer zu seinen füszen ihn findet, denn er i…

Eingeschênk

Adelung

einge·schenk

Das Eingeschênk , des -es, plur. die -e, bey den Handwerkern, die Bewillkommnung fremder ankommender Gesellen, im Gegensatze des Ausgeschenk…

Feindesgeschenk

GWB

feind·es·geschenk

Feindesgeschenk [ Hephaistos üb seine Waffen für Achill: ] Denn was ein Gott den Menschen verleiht, ist segnende Gabe, | Nicht wie ein Feind…

Festgeschenk

GWB

fest·geschenk

Festgeschenk anläßl eines Festtages (Geburtstag, Jubiläum) erhaltenes Geschenk GWB B33,268,8 Hopffgarten [29.]9.20 GWB Tgb 17.11.25 uö(selte…

Firmgeschenk

PfWB

firm·geschenk

Firm-geschenk n. : 'Geschenk, das der Firmling von seinen Firmpaten erhält', Fiʳmgeschenk [NW-Frankeck, verbr.]; vgl. PfWB Firmandenken . De…

freigeschenk

DWB

frei·geschenk

freigeschenk , n. freigabe: wol konnt er alles nehmen, doch begnügt er sich mit wenigen freigeschenken, nennt ers, nicht tribut. Göthe 41, 2…

Freundesgeschenk

GWB

freund·es·geschenk

Freundesgeschenk mehrere kleine Bronzen von Bedeutung wurden mir .. theils käuflich, theils durch F., glücklich zu eigen GWB 36,147,12 TuJ D…

fürstengeschenk

DWB

fuersten·geschenk

fürstengeschenk , n. 1 1) ein geschenk von einem fürsten. Logau 2, 32, 14 . fürstengeschenke. Stieler 1760 . 2 2) ein geschenk für einen für…

gastgeschenk

DWB

gast·geschenk

gastgeschenk , n. gleich gastgabe ( s. d. ): gastgeschenke, xenium. Stieler 1760 , Steinb. 2, 382 , gastgeschenk Frisch 1, 323 a : und es is…

gegengeschenk

DWB

gegenge·schenk

gegengeschenk , n. antidorum Stieler 1760 : Wilhelm .. bat um die erlaubnis, ihr ein kleines gegengeschenk machen zu dürfen. Göthe 18, 147 .…

Gelobungsgeschenk

Campe

gelobung·s·geschenk

○ Das Gelobungsgeschenk , des — es, Mz. die — e , ein Geschenk, welches man in einer Gefahr, als einer Krankheit  an eine Kirche, an ein Be…

glücksgeschenk

DWB

glucks·geschenk

glücksgeschenk , n. , gabe des glücks: ein bloszes glücksgeschenke Lohenstein Arminius (1689) 1, 548 a ; hält man nicht auf der welt offt vo…

gnadengeschenk

DWB

gnaden·geschenk

gnadengeschenk , n.; in geistlicher sprache verwandt mit gnadengabe; weltlich mit gnadengeld, weniger mit gnadengehalt. ' gnadengabe gottes …

Ableitungen von geschenk (2 von 2)

Geschenke

Campe

Х Das Geschenke , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).

Mißgeschenk

Campe

○ Das Mißgeschenk , — es, Mz. — e , ein schädliches Geschenk, das den Namen eines Geschenkes nicht verdient. »— aber auch das goldne Saturni…