Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
versehen n.
versehen , n. , der infinitiv wird im entwickelten neuhochd. völlig als substantiv empfunden, die bedeutung ist aber durchaus auf die beim verbum unter II, 3 besprochene anwendung eingeschränkt, wobei auch der plural gebraucht wird: ein kleines versehen, erratum tolerabile; groszes, et haubtversehen, lapsus summus. Stieler 2027 ; sein versehen bekennen, delictum suum cognoscere; es ist nicht mein versehen, mea culpa non fit; sein versehen vertheidigen, erratum suum defendere; ein versehen des schreibers, mendum librarii; es ist ein groszes versehen, magnum peccatum est. Steinbach 2, 572 ; das …