Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glefe f.
glefe , f. , in heraldischer fachsprache ' lilie ', geht wie 1 glefe auf lat. gladius ' schwert ' zurück, das in franz. und prov. ableitungsformen glai, glaieul, glaia ( vgl. Meyer-Lübke roman. etym. wb. [1935] 322 , Gamillschegg etym. wb. d. franz. spr. 470 , s. auch unten gleie) ' schwertlilie ' bedeutete: gleve ist der in den rheinländischen gegenden übliche ausdruck für die lilie v . Querfurt wb. d. herald. terminol. (1872) 55 . — hierzu glefenrad, n.: glevenrad, ein aus 8 glevenstäben gebildetes rad ( ohne felgen ), in der mitte mit einem grünen smaragdstein, führt das herzogthum Cleve al…