Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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troffe, f., tiefstufige parallelbildung zu traufe, f., in gleicher bedeutung (s. dort sp. 1404 unten) für das vom dach herabtriefende regenwasser, wie traufe 2 a β; redensartlich: in die troffe kommen Matthesius Syrach (1586), s. a. a. o. sp. 1406; diese aber wären aus dem regen in die troffe gefallen Lohenstein Arminius 1, 90a; der der troffen entlauffen will, der kömpt mit all in den platzregen (1649) bei Borchardt-Wustmann (1925) 391. ort, von dem das regenwasser herabtrieft, regenrinne, wie traufe 3 a α: stillicidium eine troffe M. Mylius nomencl. 131a; die abtachung oder troffe auf beide seiten gerichtet (1669) Neumarkter rechtsbuch 327 M.; die troffen oder auszgüsze der rinne von seinem haus soll niemand in seines nachbars erbe weisen Breslauer bauordnung (1668) 9; troffe, fenster oder waszerläufte (v. j. 1605) ebda 17. vgl. auch noch 1tropfe.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 1050–1350
-
15.–20. Jh.
Neuhochdeutschtroffef.
Grimm (DWB, 1854–1961)
troffe , f. , tiefstufige parallelbildung zu traufe, f., in gleicher bedeutung ( s. dort sp. 1404 unten ) für das vom da…
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