schüren,
verb. das feuer durch stören mit dem schüreisen
anfachen. ein ausschlieszlich hd. wort, mhd. schürn Lexer
handwb. 2, 829
f., vgl. Weigand 2, 652. Kluge
5 338
b.
die herkunft ist nicht ganz klar. vielleicht ist es von dem subst. goth. (vinþi-) skaurô,
mhd. schor
abgeleitet, doch bedeutet dies niemals schüreisen, sondern stets '
schaufel'
oder '
haue'
; auch gehört dazu eine andere ableitung mhd. schorn '
mit der schaufel arbeiten, zusammenscharren',
s. Lexer
handwb. 2, 772
und schore, schoren,
sp. 1573
f. andrerseits steht schüren
nie im sinne von '
schaufeln'.
wenn ganz vereinzelt schorn
für schüren
sich findet ('
acticionor schorn oder dy brende ruren
i. ad ignem ticiones advicinare. ticionor die brende schorn'.
voc. des 15.
jahrh. bei Leyser
pred. s. 158),
so liegt darin eher eine lautliche umgestaltung von schüren,
als eine bedeutungsentwicklung des mhd. schorn
vor. ferner macht das verhältnis zu schürgen
schwierigkeit, vgl. darüber dieses und Paul-Braune
beitr. 7, 116.
dasz beide formell identisch seien (
wie mhd. neben nern
ein nerigen, nergen
steht, s. Lexer
handwb. 2, 56),
wird widerlegt durch die ahd. formen mit durchgehendem g
oder k;
dabei bliebe die a. a. o. angedeutete möglichkeit, dasz schürn
zugleich eine falsche analogiebildung für schürgen
wäre, doch spricht dagegen (
auszer der beziehung zu schore)
die meist innegehaltene sonderung der bedeutung. diese ist im allgemeinen so vertheilt, dasz schüren
in der speziellen bedeutung '
das feuer anfachen'
steht, schürgen
dagegen allgemein '
schieben, stoszen, antreiben'
bedeutet, und das wird wol das ursprüngliche sein. wir würden dann in schüren
ein altes *scurjan,
dagegen in schürgen
eine erweiterung derselben wurzel mit g
sehen. allerdings ist bereits früh vermischung beider verben eingetreten, indem schon mhd. schürn
häufig in der weiteren bedeutung '
antreiben, reizen'
steht, s. Lexer
a. a. o. das umgekehrte, schürgen
für schüren
findet sich erst nhd. und zwar besonders in schweizerischen mundarten (
s.schürgen 5,
c). —
die form bietet mhd. (
auszer dem schon erwähnten schorn)
keine abweichungen. nhd. findet sich auszerordentlich häufig schieren, schiren,
s. die belege. die nicht seltene schreibung schuren
ist wol nur eine ungenauigkeit der lautbezeichnung (
so steht bei Olearius schuren
und schüren
neben einander, s. 1,
a).
eine auffallendere abweichung ist es, wenn sich nhd. vereinzelt scheuren
in diesem sinne findet: dazu schewret nu der teufel, auff das der mensch das greslich geberde und bilde des tods tieff betrachte. Luther 1, 178
a.
über schürgen
s. oben und schürgen 5,
c. 11)
im eigentlichen sinne, ein feuer heller brennen machen, zunächst durch stören und lockern der brände: schüren, vortrücken, fortschuben die brende am fewer.
tisonner, approcher les tisons du feu Hulsius 291
a; schüren,
titiones movere. tisoner Schottel 1411; schüren, schoren,
appicciare, accendere, fare, it. tizzare, attizzare. das feuer, die brände schüren. das feuer mit dem degen schüren. das feuer auf dem herd schüren
und ähnl. Kramer
dict. 2, 682
c f.; schüren,
proruere, trudere, ferire, commovere, pungere, fodere, stimulare, concitare. compos. aufschüren,
irritare. feuer aufschüren
u. a. Stieler 1768; ich schüre,
protrudo Steinbach 2, 525; schüren,
focum excitare Wachter 1476; schüren, das feur,
titiones in foco semi combustos trudendo colligere, ignem reficere dasz es wider hell brennt. Frisch 2, 234
c. 1@aa) das feuer schüren: daʒ vuoer daʒ schuorint und blasint die bosin blasbelge. Leyser
pred. 77, 9; und man schurt das fewr im ofen so seer, das die menner .. verbrennen solten.
Daniel 3, 28; die knechte hattens auch selber gesagt .., das sie mit dem eysen das feuer schireten. Spittendorf 26, 3; item was man in der höllen thue: mit was für blaszbälgen und zangen man dz feur schire. Fischart
bienenk. 228
a; wenn ein kebber oder götzen-diener auch 100 jahr das feuer für dem götzen geschuret, und versehe es nur einen augenblick, dasz er drein fiel, so verbrennet er sich. Olearius
rosenth. 11
a (1, 16); es wird ein grosser holtz-hauffen gemachet und angezündet, aber die flamme schlägt zurücke, und verbrennet die, so das feuer schüren. 94
a (7,
ende); er müszte das feuer schüren
unter den kesseln, wo die höllenbraten drin säszen. Grimm
märchen 396; dane schürte niemen fiwer noch brant. Wolfram
Willeh. 289, 10; die kelt ist heut gar ungehewer, ich musz ein wenig schürn das fewer. H. Sachs
fastn. sp. 5, 10, 246
neudr.; was ist's, dasz du in sinnen dich verlierest, und nicht einmal dein kleines feuer schürest? Göthe 2, 148; schürst du das feuer nicht, bist du nichts werth. 40, 383 (
Pandora 1); er treibt mein rad und schüret mein feuer gut. Uhland
ged. (1864) 349;
sprichwörtlich: wenn man feuer schürt so brennts. Lehmann 171.
vgl. Wander 4, 391. 1@bb) die brände, das holz schüren,
umrühren, lockern, damit es besser brenne: die ballen platzten im feuer, und wurden durch ofengabeln auseinander geschürt und mit den flammen mehr in berührung gebracht. Göthe 24, 238; als der knecht gehorsam die kohlen schürte und hämmerte, hörte er hinter sich einen krach. Alexis
hosen des herrn v. Bredow12 260; dû muost mînen phieseleiten (
heizen) unde selbe schürn die brende.
Gudrun 996, 4; jener zwingburg südlicher bau (
fiel) zu trümmern, wo des weltherrn zepter dem inquisitor schürte den holzstosz. Platen 117
b.
seltener und auffälliger den ofen schüren: umme den ovin stunden die tuovele alse swarze moren mit vuorinen zangen und schuorten den ovene zu.
s. Leyser
pred. s. 158. 1@cc)
auch das licht schüren,
schneuzen, putzen, zurecht machen (
auch mit öl versehen): liecht schüren,
mungere. voc. von 1429
bei Schm. 2, 462; nun begab es sich, das dem pfaffen in der nacht das liecht auszlöschet. er wardt zornig über seine knecht, dann sie waren beidsam entschlaffen, hatten die ampel nicht geschieret. Wickram
rollwagenbuch 105, 25
Kurz; Liesel, schür's licht, damit's hell brennt. Fr. Müller 1, 293; Amor schüret die lamp' indesz und denket der zeiten, da er den nämlichen dienst seinen triumvirn gethan. Göthe 1, 266; was sie bemerkt, verschiebt sie nicht auf morgen, gleich bei der wohlgeschürten lampe licht trägt sie's der zweiten magd auf, zu besorgen. Brentano 1, 132; auf seine zukunft harr' besorgt ich an der
thür um meiner lampe öl, die ich stets fleiszig schür, dasz er, so er dann kommt, mich finde ganz bereit, und mir da gebe nicht unfreundlichen bescheid. wie den fünf thörichten jungfrauen wird geschehn, die vor der thüre draus unmuthig werden stehn, weil ihre lampen sie nicht hatten wohlgeschürt und aufgefüllt mit öl, so wie es sich gebührt! 2, 574.
im bilde: Johannes, Paulus, und andere diener des worts .., die sollen im wort selber leuchter sein, und die ampeln gottes zurichten und schüren. Mathesius
Sar. 44
b; wir haben nun disz ewige liecht, das uns unser gott zu unsern zeiten wider hat schüren lassen, das es fein lauter unnd hell brinnet.
ebenda. 1@dd)
auch intransitiv gebraucht: zeitig baut' ich meinen herd, sasz dabei und schürt' und schaffte. Keller 10, 203; wir hörten, wie vom thurm die dohlen schrien, und dann den sturm, und schürten in den flammen. Geibel 1, 178.
im bilde: zbâr schüren, haitzen kund ich doch. Oswald v. Wolkenstein 8, 2, 3. 1@ee)
zuweilen steht schüren
auch in dem sinne '
ein feuer anzünden',
vgl. Zingerle 50
b. Campe: sein feuerzeug trägt er bei sich, er ruft nach entzündbaren sachen, um schnell einen brand zu schüren. Dahlmann
dän. gesch. 1, 294; wen sie den wil ein fewer schüren, laufft sie zum nachbawrn mit dem licht, den fewerzeug sie nit zuricht. H. Sachs 1, 509
b; die ihr an meinem licht das eure schürt. Rückert
ged. 179.
so auch: Nero der wüterich lesst so viel christen umbbringen, das er grosse nachtfewer darausz schüren lesset. Mathesius
Sarepta 86
a. 22)
technisches und besonderheiten. 2@aa)
im berg- und hüttenwesen zunächst in dem gewöhnlichen sinne, '
das brennende holz in einem brennofen zu stärkerer flamme bringen, indem man dasselbe rühret und von einander zieht, damit die flamme sich besser ausdehnen kann' Jacobsson 4, 63
b; '
das anfeuern und stete unterhalten des feuers bei den flammöfen' Scheuchenstuel 218. 2@bb)
ferner '
den knoten des grubenlichts mit dem schürblech
weiter heraus schieben, ihm talg geben, und dadurch verschaffen, dasz es heller brennt',
attiser la flamme de la lampe du mineur Jacobsson
a. a. o. (
vgl. 1,
c). 2@cc)
bei den böttchern: doch, so sey er, sprach sie, bütner, doch er thu was hier gebührt, dasz er fasse nur nicht (
l. nicht nur) bindet, sondern dasz er sie auch schürt. Logau 2, 125, 10.
dazu Lessing 5, 342 (
im wörterbuch zu Logau): schüren, ein kunstwort der böttcher, wenn sie das brennende pech in den fässern hin und her rütteln. 33)
sehr gewöhnlich ist bildliche verwendung. 3@aa)
im ausgeführten bilde: fax belli, seditionis, der zum auffruhr oder krieg anreitzet, das fewer darzu schüret. Corvinus
fons latinit. 249
b;
sprichwörtlich: dazu schüren und blasen, etwas anschüren und anblasen. Eiselein 557; sunder in dem menschen ist ein verborgen fiur, daʒ kan der tiuvel wol schürn und anzünden. Eckhart 357, 18
Pfeiffer; wann du aber also ein rouhen gedank hast, so kumpt der tüfel und würfet schmalz daran und schirt das feur zu, das das hefelin sieden wurt .. das heiszt dann ein geschmalzeter gedank. Keisersberg
brösaml. 70
b; Hannibal würd inen ein feur anzünden, das Carthago verbrennen würd, das theten sie schüren und wolten es nit ausleschen. Carbach
Liv. 107
a; alle fieber, so auch die geistigen, kühlt der neue, frische morgen, so wie sie alle der bange abend glühend schürt. J. Paul
Titan 3, 27; dasz die untergeordneten schurken und dummköpfe ... alles thaten, um die flamme zu schüren, versteht sich von selbst. Grillparzer
4 15, 105; aber freilich, dasz sie unglücklich war ... schürte die flamme in ihm und brach ihm den reinen willen. Heyse
kinder der welt 2, 185; der berechtigte politische groll der zeit verfiel in maszlose übertreibungen seit der jüdische christenhasz die flammen schüren half. Treitschke
deutsche gesch. 3, 704; mîn herze sôt unde sôt als ein vas ob der glût, ... des iâmirs glût sich schurte in mir von manigem blicke, den ich dicke unde dicke an mîn vil liebes kint warf.
pass. 75, 73
Hahn; daʒ vûwer sîner minne geschurt mit gûten werken wart.
pass. 368, 17
Köpke; zehant diu minne schurte ir fiur in herzen nâher.
Reinfr. v. Braunschw. 1936; so bald ein junger hirt die sanfte glut empfunden, die leicht ein schmachtend aug in muntern geistern schürt. Haller 26
Hirzel (
alpen 132); doch, ihre schönheit schüret das feuer der begier zugleich in seinem blut. Wieland 23, 279 (
Ober. 12, 53); allein du schürest gluth auf gluth, es kocht das inn're mark, die schmerzliche begier der rache siedet schäumend in der brust. Göthe 9, 158 (
Tasso 2, 3); als in den weichen armen dieser amme die zarte menschheit noch geruht, da schürte heil'ge mordsucht keine flamme, da rauchte kein unschuldig blut. Schiller 6, 267; o ich musz zittern, dasz meine liebe selbst, die ich euch zeige, nur eures hasses flammen heft'ger schüre. 14, 27 (
braut von Messina 1, 3); so ist's, die diener tragen alle schuld! ... (
die) die flammen schürten, die sie löschen konnten. 34; doch friert es etwa nächtig, sucht sie (
die liebe) der menschen dach und schürt ein feuer mächtig im jungen herzen wach. Grillparzer
5 1, 223; und wenn du kein kriegsfeuer schüren willst, das heer in die schlacht nicht führen willst. Rückert
Firdosi 3, 95; rastlos geschürt, ach nur zu rastlos, glühte, ihm der begeistrung feuer im gemüthe. Geibel 8, 13. 3@bb)
im ältern nhd. ist die wendung beliebt einem ein brändlein schüren,
ihm unheil bereiten Schm. 2, 462,
appicciare un tizzoncello ad uno cioè met. procurargli contese, lo sdegno e la disgratia del padrone. Kramer
diction. 2, 683
a (
vgl. auch schürbrand 2): Pontus ist wider gehn hoff kummen ... ich musz jm warlich anderszwa einhaitzen, und jm schüren brendt, ob ich jn ausz dem regimendt und ausz Britania veriagen. H. Sachs 3, 2, 251
d. 3@cc) schüren
allein, ein gefühl, eine leidenschaft in jemand erregen oder zu gröszerer heftigkeit steigern; so erst in der neuern sprache: komm lasz uns ihn aufsuchen, und seinen freiheitssinn mit dem unsrigen schüren. Schiller 3, 16 (
Fiesko 1, 3); die prediger waren ohne aufhören beschäftigt, dem soldaten die pflichten gegen seine religion einzuschärfen, und seinen fanatischen eifer zu schüren. 9, 291; eine unmäszige, vom verstorbenen monarchen geschürte militairische eitelkeit. Gutzkow
ritter v. geist 2, 128; das peinlichste war für Siegbert, dasz auch die frauen diesen grimm theilten, ja schürten. 7, 382; er sann auf rache, seine freunde schürten seinen zorn. Giesebrecht
gesch. d. d. kaiserzeit 1
5, 251;
seltener sind verbindungen wie: (
wohl dem,) dem warm ein herz beschieden ist, das heimlich loht und brennt! wo, traulich sich dran schmiegend, es die wache seele schürt. Keller 9, 72.
noch weitergehende übertragungen im mhd. s. unter 4,
g. 44)
vereinzelte fälle einer weitern bedeutung sind vielleicht nicht aus verallgemeinerung der angegebenen grundbedeutung, sondern anders (
durch vermischung mit schürgen,
s. oben)
zu erklären. 4@aa) schüren,
remuer, etwas unter wasser befindliches umrühren Jacobsson 4, 63
b.
ähnlich in dem schwäbischen sprichwort: ein koth, je mehr es wird geschürt, je mehr es ein'm in die nasen rührt. Schmid 624. 4@bb)
schaufeln, kehren (?): ein jeder schürt gern auff seinen hauffen. Petri V 8
b.
so im Erzgebirge schûrn
schaufeln Göpfert 114
b;
obersächsisch schuren, schoren, schüren,
reiben, kratzen, scharren; den schnee ausschuren
u. a. Anton 4, 9. 4@cc)
im bergwesen heiszt ausschüren
zunächst '
die schlacken aus dem ofen werfen',
s. th. 1, 962
und Schm. 2, 462.
daneben findet sich das wort, meist ausschieren
geschrieben, häufig in der weitern bedeutung '
ausstoszen, ausscheiden, ausmerzen',
deren zugehörigkeit zweifelhaft bleiben musz, s. Schm.
a. a. o.: kheller gemilb (
kohlenstaub), so bey dem bachoven oder kholhauffen ausgeschiert wurdet.
quelle s. ebenda; berghauer. sollen alles ärzt zum säubersten machen, sannt, feld und letten fleiszig ausschiern. Lori
bergrecht 358
a. 4@dd)
ähnlich im forstwesen: bey dem holzhieb, das nuszholz besonders aussuchen, wird auch genennt aushalten oder ausschieren das holz. Heppe
wohlred. jäger 48
b.
hier liegt jedenfalls eine zusammensetzung mit schieren (
s. sp. 27)
vor. 4@ee)
folgende stellen scheinen auf eine bedeutung '
stoszen, schieben, stecken'
hinzuweisen: selig ist der bilger der ein grossen schatz het und den schatz nit offenlich dreyt, aber den selben verbirgt und zuo rucken alles hindersich leyt der also synen schatz yemerme der hindersich schürt und vertricht mit demuot das in nieman sehe. Keisersberg
bilger 176
c; kouff ich nun ein pfenwert (
für 1
pfennig) biren, die schönen kynnents fürher schiren, die bösen londt sy dunden ligen. Murner
narrenbeschw. 70, 77. 4@ff)
auch beruht es eher auf dieser bedeutung (= schürgen),
als auf der vorausgesetzten grundbedeutung, wenn schüren
im mhd. sehr gern in dem sinne von '
antreiben, reizen'
gesagt wird, z. b.: der Âdâm und Êven verriet, der îlte mit listen schürn daʒ si ir schephære verkürn.
Servat. 173; der tûvel dâ zû schurte, unz ime der fûʒ entgleit.
Marienleg. 10, 40; sît sicher das ich dar zu schür dez besten sô ich kan und mag. Laszberg
lieders. 1, 385, 364.
die vorstellung des feuerschürens blickt in diesen stellen nirgends durch; auch sonst sind sie von der nhd. unter 3,
c behandelten verwendung deutlich geschieden. so noch jetzt cimbr. schüren,
hetzen, reizen, accanire, irritare, stizzire. cimbr. wb. 229
b. Drechsler
W. Scherffer s. 238
zieht auch folgende stelle hierher: es giebet leute, die das erbar-sein so schiret, dasz nichts unweiszlich wirdt von ihnen ausgeführet. Scherffer
Grob. 229. 55)
ganz abzutrennen ist wol folgende nur von Campe
verzeichnete wendung: den rock schüren,
aufheben (
nach ihm zu schieren, scheren);
die bäuerinnen schüren
ihre röcke, indem sie dieselben ein wenig in die höhe nehmen und unterbinden, sodasz sie um die hüften einen wulst bilden: gottlob, dasz ich ein junge bin, der nichts zu schüren hat. Overbeck
bei Campe.