Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewebe n.
gewebe , n. , verbalsubstantiv zu weben ( s. d. ). im bedeutungsumfang unseres wortes sind heute zwei verschiedenartige richtungen vereinigt, die functionen eines nomen actionis und die abstufungen eines collectivbegriffes. die gleichen gegensätze sind es, die bei den ältesten belegen hervortreten und die die geschichte unseres wortes sowol nach form und bedeutung, als auch in bezug auf die stellung im kreise seiner sippe beeinflussen. 1 1) die abgrenzung von stammesverwandten bildungen. die mannigfaltigkeit anderer ableitungen vom gleichem stamm nötigt zu kurzer auseinandersetzung, um so mehr…