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gewebe

mhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
Anchors
18 in 15 Wb.
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Gewebe

Bd. 4, Sp. 181
Gewebevereinzelt Kleinschr, im Vers auch ‘Geweb’’; ausgebreiteter metaphor Gebrauch (vor allem im Bereich von 2) mit einer großen Skala von Vergleichsbeziehungen als Zeichen für die Verschlingung von Gegensätzen (zw menschl Wollen u Notwendigkeit), für die Veranschaulichung von komplexen Ordnungszusammenhängen  1 der Charakter, die Art, Textur von etwas Gewebtem; auch bildl  Nicht umsonst bereitet durch manche Jahre die Mutter | Viele Leinwand der Tochter, von feinem und starkem G. GWBHermDor II 175  [mBez auf den ‘Agamemnon’ des Aischylos u dessen Übs durch Humboldt] Verwundersam aber ist mir jetzt mehr als je das G. dieses Urteppichs: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind so glücklich in eins geschlungen, daß man selbst zum Seher .. wird GWBB27,157,7 WHumboldt 1.9.16 K   2 das Gewebte   a der (durch Verschlingung von Fäden auf dem Webstuhl) gefertigte Stoff, die Textilie, auch im Vergl; in den ‘Wanderjahren’ i Zshg detaillierter Schilderung der Webetechnik (nach Angaben HMeyers), einmal als Gegenstand der Malerei; mit Charakterisierungen wie ‘dicht, schön, zart, künstlich’  [G an Lilis Fenster] vergebens suchte ich den Umriß ihres lieblichen Wesens durch das dichte G. [Zeug Var] zu erhaschen GWB29,184,20 DuW 20  Sie [die Spulen] werden mit gröberm und feinerm Garn in der Ordnung aufgesteckt, wie das Muster oder vielmehr die Striche im G. es erfordern .. Einmal von oben herunter und von unten herauf heißt ein Gang, und nach Verhältniß der Dichtigkeit und Breite des G-s macht man viele Gänge GWB251,119,2u11 Wj III 5 LenardosTgb [G/Meyer]  [Tgb-Aufzeichnung Lenardos während des Besuchs bei Susanne] Bei’m Scheeren ist das G. auf Walzen gewunden, die einen tischförmigen Rahmen bilden GWB251,231,20 Wj III 13  [Pylad üb den Mord an Agamemnon:] Warf die Verderbliche [Klytämnestra] ein faltenreich | Und künstlich sich verwirrendes G. [ein künstlich sich verwirrend Kleid GWB39,355,14 Iph1] | Ihm auf die Schultern GWBIph2 895  [mBez auf Abgüsse der Parthenon-Skulpturen] das Continent wird bald mit diesen herrlichen gebildeten Massen übersetzt seyn, wie mit schlechtem Cattun und sonstigem G. GWBB28,292,26 Meyer 28./29.10.17  [für: étoffe] GWB45,371 Diderot, Malerei Plp GWB26,321,10 DuW 5 GWB22,5,5 Lj IV 1   b im Bild u metaphor für ein zusammenhängendes Ganzes aus eng miteinander Verwobenem  α für das Ganze, das aus einzelnen Elementen erwachsende Zusammenspiel des individuellen menschl Lebens, des Lebens einer Gruppe od der gesamten Menschheit, das Zusammenwirken versch Faktoren, Empfindungen (zu etw Geordnetem, Sinnvollem, Dauerndem), häufig im Bild der Webetechnik, auch ‘G. des Lebens, der Welt, des Weltwesens’  Das G. unseres Lebens und Wirkens bildet sich aus gar verschiedenen Fäden, indem sich Nothwendiges und Zufälliges, Willkürliches und rein Gewolltes, jedes von der verschiedensten Art und oft nicht zu unterscheiden, durch einander schränkt GWB412,201,9 Üb:Stapfer,Goethe  Das G. dieser Welt ist aus Nothwendigkeit und Zufall gebildet; die Vernunft des Menschen stellt sich zwischen beide, und weiß sie zu beherrschen GWB21,108,4 Lj I 17  so muß sich das fortschreitende Leben zwischen das scheidende einschlingen, um das G. des wechselnden Weltwesens der ewigen Nothwendigkeit gemäß fortzuwirken GWBB44,171,26 Boisserée 6.7.28  Lebensgeschichte wenig und viel bedeutender Menschen .. die einen in dem Weltgewebe als Zettel, die andern als Einschlag .. jene gäben eigentlich die Breite des G-s an, diese dessen Halt, Festigkeit, vielleicht auch mit Zuthat [] irgend eines Gebildes GWB422,136,7 MuR(230)  Der schwache Faden, der sich aus dem manchmal so breiten G. des Wissens und der Wissenschaften durch alle Zeiten .. ununterbrochen fortzieht, wird durch Individuen durchgeführt GWBN3,134,14 FlH III GWBB11,275,3 Meyer 5.12.96 GWB23,209,12 Lj VIII 5 GWBB2,281,19 Lavater [31.7.75 Korr DjG35,244] GWB52,94,24 ThS IV 16 GWBB38,20,11 Cotta 14.1.24  β negativ konnotiert für best Arten menschl Interaktion, Intrigen, Machenschaften, Verstrickungen, Nachreden, für extreme Verhaltensweisen uä, auch iSv Hirngespinst  [Orest zu Iph:] Ein lügenhaft G. knüpf’ ein Fremder | Dem Fremden, sinnreich und der List gewohnt, | Zur Falle vor die Füße; zwischen uns | Sei Wahrheit! GWBIph21078~GWB39,362,17 Iph1 III 1  [Leonore zu Tasso:] wie du sonst zur Freude | Von andern dichtest, leider dichtest du | In diesem Fall ein seltenes G., | Dich selbst zu kränken Tasso 2463  [Tasso für sich:] Deutlich seh’ ich nun | Die ganze Kunst des höfischen G-s! | Mich will Antonio von hinnen treiben, | Und will nicht scheinen, daß er mich vertreibt Tasso 2749 GWBFaust II 7722 Tasso 2470 DjG34, 308,23 RAnw [28.10.74]  γ für Literarisches, auch im Hinblick auf den kunstgerechten Aufbau, die innere Gliederung (in Berührung mit 1)  [mBez auf ein für einen Literaturpreis eingereichtes Drama] Idmon ist ein abgetragenes griechisches G. mit moderner Sentimentalität aufgemalt GWBB20,214,25 Cotta 14.11.08 K  Die zwey Acte Wallensteins sind fürtrefflich .. Wenn sich der Zuschauer bey den Piccolominis aus einem gewissen künstlichen .. G. nicht gleich herausfinden .. kann, so gehen diese neuen Acte nun schon gleichsam als naturnothwendig vor sich hin GWBB14,34,3 Schiller 9.3.99 GWBN11,30,27 VersVermittlObjSubj GWBB17,197,16 Eichstädt 15.9.04   3 von Tieren gebildetes Gespinst   a das Netz der Spinne; meist im Gleichnis, Bild u in metaphor Zshg (mBez auf Gedankengebäude)  Und ein G. sollt’ es ewig sein? | Zerstört’s die Magd nicht, reißt die Spinn’ es selber ein GWB51,120 ZXenNachl VIII 508  [Tasso zu Antonio:] Wir nahen uns dem Fürsten | Durch Adel nur .. | Nur Kleinheit sollte hier sich ängstlich fühlen, | Der Neid, der sich zu seiner Schande zeigt: | Wie keiner Spinne schmutziges G. | An diesen Marmorwänden haften soll Tasso 1360  Alle Menschen .. | Spinnen sich ein G. fein, | Wo sie mit ihrer Scheren Spitzen | .. in der Mitte sitzen. | Wenn nun darein ein Besen fährt, | Sagen sie .. | Man habe den größten Palast zerstört GWB6,234 Div Alle Menschen 2  [Chor:] Brüder, auf! die Welt zu befreien! | .. Alle G. der Tyranneien | Haut entzwei und reißt euch los! GWB16,372 Epimen 775 GWB37,88,20 Ephem   b für den Kokon des Seidenspinners, im Vergl mit Werk u (hermetischer) Vorstellungswelt des Dichters  [Tasso zu Alphons:] Wenn ich nicht sinnen oder dichten soll, | So ist das Leben mir kein Leben mehr. | Verbiete du dem Seidenwurm zu spinnen, | Wenn er sich schon dem Tode näher spinnt. | Das köstliche Geweb’ entwickelt er | Aus seinem Innersten, und läßt nicht ab, | Bis er in seinen Sarg sich eingeschlossen Tasso 3085 GWBB4,215,15 ChStein 5.5.80   4 in Übertragung auf Gebilde mit dem Aussehen, der Form od der Beschaffenheit von etwas Gewebtem   a für das Zellgewebe tierischer od pflanzl Körper (als Bildungselement organischen Lebens), auch ‘zelliges G.’  Die Rinden der Bäume, die Häute der Insecten, die Haare und Federn der Thiere, selbst die Oberhaut des Menschen, sind ewig sich absondernde, abgestoßene, dem Unleben hingegebene Hüllen, hinter denen immer neue Hüllen sich bilden, unter welchen sodann, oberflächlicher oder tiefer, das Leben sein schaffendes G. hervorbringt GWBN6,15,8 MorphH Absicht  auch vegetabilische und animalische Stoffe können, ohne daß ihr G. zerstört wird, in einen weißen Zustand versetzt werden GWBN1,237,3 FlD 594  eben so hat man das G., welches die hohlen Röhren mancher Pflanze ausfüllt, vielleicht nicht mit Unrecht, das Mark genannt und solches mit dem Marke der thierischen Knochen verglichen GWBN6,280,25 MetamPfl II 4  [für: τὸ μεταξὺ διάστημα; intermedium spatiolum] GWBN3,37,16 FlH I Theophr GWBN8,188,16u20 AllgKnochLehre 5 GWBB38,40,12 Nees 29.1.24 GWBN6,444,9 EntomologStudien   b für das Erscheinungsbild der Schmetterlingsflügel  die Flügel des Schmetterlings .. in seinem netzartigen G. die Spuren eines Armes GWBN1,258,8 FlD 651   c für eine gespinstartige Masse (als mögl Auswuchs von Tremella, einer Algenart) GWBN7,289 InfusTiere   d für (auf Grund best Gesetzmäßigkeiten erfolgende) gitterartig geordnete Figurationen (Fixierung Chladnischer Klangfiguren u geometr Veranschaulichung der Gestaltung von Gebirgsmassen) GWBN9,245,23u26 GebirgsGestaltg GWBN9,235,22 GestaltgAnorgMassen   e für das Erscheinungsbild gestaffelter Bergsilhouetten  [die Apenninen] ein seltsam G. von Bergrücken gegen einander GWB30,175,9 ItR~GWBT1,314,7 v 22.10.86   f ‘G. des Lichts’ für die (durch Prismen, Linsen) zerlegten (u gebrochenen) Lichtstrahlen; in Zit u (polem) Zurückweisung  [für: tessitura della luce] GWBN4,479,15u18 FlH VI Plp   5 das Gefüge, die Organisation eines physischen od geistigen Gebildes   a mineralog: die stoffl Struktur, der materielle Aufbau, die innere Zusammensetzung eines Gesteins  Die Producte sind alle scharf, und besonders der umschlackte Glimmerschiefer von so zartem G., daß er alles vorhergängige Treiben und Reiben [durch Wasserströmung] ausschließt GWBN9,87,13 Kammerbg [1808]  gewinnt .. der Glimmer [als Bestandteil des Granits] die Oberhand, er nöthigt das Gestein zu blättrigem G. GWBN10,123,7 Zinnformation  Die Granite in der Gegend [um den Ochsenkopf] zeichnen sich .. dadurch aus, daß sie aus einem feinen G. Feldspat und Glimmer bestehen GWBN10,258 MinGeol Plp  [mBez auf die Farbigkeit best Steinarten] Das vom Körper Abgeriebene aber erscheint .. schwarz, weil das anders gefärbte G. [πόροι; pori] zerrissen ist [die Poren LA II 6,586 FlH Plp] GWBN3,33,20 FlH I Theophr LA I 11,21,18 u 22,27 MinGeol Plp [JCWVoigt]   b die (aus versch Eigenschaften gebildete) geistige Beschaffenheit, Anlage, Disposition; nur in Fremdtext  [iZshg einer Bestimmung genialer Naturen] eine Organisation von diesem feinerm G. GWB32,303,21 ItR KPhMoritz,Nachahmg dSchönen [Moritz] GWB32,308,23 ItR [Moritz] ebd   6 als nomen actionis (in Anlehnung an ‘weben’ iSv hin u her bewegen) metaphor für das (milde) Wehen, Fächeln der Luft  [König zum Hzg während einer Rast:] Laß dieser Lüfte liebliches Geweb’ | Uns leis umstricken GWBNatT 18   GWBKnochengewebe GWBSeiden- GWBSpinnen- Welt- GWBZell- GWBZellulose- GWBSandwebe GWBSpinnewebe GWBWindwebeSyn zu 2 GWBLeinwand GWBStoff GWBTuch GWBZeug zu 3 GWBGespinst zu 3a GWBNetz zu 3b GWBKokon zu 5 GWBBildung GWBOrganisation zu 5a GWBAufbau GWBBau GWBGefüge GWBStruktur GWBTextur GWBZusammensetzung zu 6 GWBweben(das W.) GWBwehen(das W.)Armin GieseA.G. []
10432 Zeichen · 100 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gewëbestn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    Lexer gewëbe stn. gewebe. ein spinne er spinnen sach ir gewebe MWVQVZ Teichn. 51.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gewêbe

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Gewêbe , des -s, plur. ut nom. sing. von dem Zeitworte weben. 1. Die Handlung des Webens; ingleichen ein anhaltendes…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gewebe

    Goethe-Wörterbuch

    Gewebe vereinzelt Kleinschr, im Vers auch ‘Geweb’’; ausgebreiteter metaphor Gebrauch (vor allem im Bereich von 2) mit ei…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gewebe

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Gewebe , nennt man in der Anatomie die aus der Zusammenstellung und Anordnung der einfachsten, mikroskop. Formbestandthe…

  5. modern
    Dialekt
    Geweben.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Ge-webe n. : wie schd., Geweb (-wEb) [Zweibr], (-web) [ Lambert Penns 64]; vgl. PfWB Spinnenwebe . SHW Südhess. II 1326 …

  6. Sprichwörter
    Gewebe

    Wander (Sprichwörter)

    Gewebe 1. Feine Gewebe wollen scharfe Augen. 2. Je feiner das Gewebe, je sicherer der Fang. 3. Wer ein Gewebe angefangen…

  7. Spezial
    Gewebe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|we|be n. (-s,-) 1 tesciü (-s) m. , peza (pezes) f. , drap (-s) m. 2 ‹med, biol› tesciü (-s) m. ▬ feines Gewebe tesciü…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gewebe

150 Bildungen · 13 Erstglied · 136 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gewebe 2 Analysen

ge- + webe

gewebe leitet sich vom Lemma webe ab mit Präfix ge-.

Alternativen: gewebern+-e

gewebe‑ als Erstglied (13 von 13)

gewebebaum

DWB

gewebe·baum

gewebebaum , m. wie andere ähnliche zusammensetzungen von gewebe ist auch dieses substantiv jüngeren ursprungs. bei fast allen diesen compos…

gewebegeschirr

DWB

gewebe·geschirr

gewebegeschirr , n. das einzige früh belegte compositum mit gewebe als erstem theil ( vgl. webergeziuge, gezouwe Lexer 3, 717 ): die tuocher…

gewebelehre

DWB

gewebe·lehre

gewebelehre , f. , das compositum entspringt dem oben behandelten anatomischen begriff: gewebelehre ( histologie ), die lehre oder wissensch…

Gewebere

GWB

gewe·bere

Gewebere Iterativbildung zu webern, wohl dialektal (frankf) das Gewimmel, Durcheinander, die lebhafte Unruhe, Geschäftigkeit (ohne Sinn u Zw…

geweberen

KöblerMhd

gewe·beren

geweberen , sw. V. nhd. „gewebern“, sich hin und her bewegen Q.: Lanc (1240-1250), Urk E.: s. ge, weberen W.: nhd. (ält.) gewebern, sw. V., …

gewebern

DWB

gewe·bern

gewebern , verb. , s. DWB geweber : auch hat ich selber willen bi uch zu riden, da viel mich ein swacheit an, daʒ ich nit geweberne kunde (1…

Geweber(s)

PfWB

gewe·bers

Ge-weber(s) n. : 1. a. 'lebhafte Bewegung, rege Tätigkeit', Gewewweʳ (-węwəʳ) [KU-Kaulb HB-Limb verbr. NPf KL-Mehling Hoheck Stelzbg NW-Lach…

gewebeschneidemaschine

DWB

gewebeschneidemaschine , f. : gewebeschneidemaschine, s. zuschneidemaschine. Lueger lex. d. ges. technik 4, 633 .

Gewebespannung

Meyers

gewebe·spannung

Gewebespannung , ein Zustand in der lebenden Pflanze, bei dem zwei miteinander verbundene Gewebe ungleiches Bestreben, sich auszudehnen, äuß…

gewebe als Zweitglied (30 von 136)

Absorptionsgewebe

Meyers

absorption·s·gewebe

Absorptionsgewebe ( Absorptionssystem ), bei Pflanzen die Gesamtheit der Zellen, die zur Aufnahme flüssiger Stoffe von außen befähigt sind. …

ADERGEWEBE

DWB2

ader·gewebe

DWB2 ADERGEWEBE n. DWB2 DWB2 DWB2 1 blutgefäßreiches gewebe: 1771 die adergewebe ( des gehirns ) waren nicht blaß Morgagni, krankheiten 1,28…

Aderngewebe

Campe

adern·gewebe

Das Aderngewebe , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein Gewebe, Geflecht von Adern. S. Campe Aderngeflecht.

Bildungsgewebe

Meyers

bildung·s·gewebe

Bildungsgewebe ( Teilungsgewebe, Meristem ), diejenigen im jugendlichen Zustand befindlichen Gewebepartien am Pflanzenkörper, aus denen durc…

BINDEGEWEBE

DWB2

binde·gewebe

DWB2 BINDEGEWEBE n . DWB2 lehnbildung zu lat. tela coniunctiva . DWB2 die inneren organe verbindendes, stützendes gewebe. in der medizin: 18…

Broschierte Gewebe

Meyers

broschiert·e·gewebe

Broschierte Gewebe , wollene, halbwollene, seidene, halbseidene oder baumwollene Gewebe mit vom Grunde sich abhebenden Mustern, enthalten au…

Cytogēnes Gewebe

Meyers

Cytogēnes Gewebe , aus sternförmigen Zellen bestehendes netzartiges tierisches Gewebe, das die Grundlage der Lymphdrüsen, lymphoiden Follike…

dauergewebe

DWB2

dauer·gewebe

dauergewebe n. : 1908 Meyers konv.-lex. ( 1907 ) 4,542 b . bildlich: 1928 Carossa ( 1949 ) 2,107.

Dreifache Gewebe

Meyers

dreifach·e·gewebe

Dreifache Gewebe ( Tripelstoffe ), Fabrikate aus drei Geweben übereinander, die miteinander verbunden sind. Bei teppichartigen Stoffen diese…

duftgewebe

DWB

duft·gewebe

duftgewebe , n. der zarte dunst in der luft der den blick in die ferne hindert. nicht blosz die blume welkt, das duftgewebe der frühe reiszt…

Durchbrechende Gewebe

Meyers

Durchbrechende Gewebe , wollene, seidene, baumwollene oder leinene Gewebe, bei denen sich mehrere Schüsse willig aneinander schlagen und dan…

Durchlüftungsgewebe

Meyers

durchlueftung·s·gewebe

Durchlüftungsgewebe ( Durchlüftungssystem ), die Gesamtheit der Baueinrichtungen des Pflanzenkörpers, die den Gasaustausch zwischen dem Inne…

fanggewebe

DWB

fang·gewebe

fanggewebe , n. alle fieber, so auch die geistigen, kühlt der neue frische morgen, so wie sie alle der bange abend glühend schürt. welcher v…

fasergewebe

DWB2

faser·gewebe

fasergewebe n. : 1767 Herder 1,272 S. 1965 festschr. universität Bochum 374.

fettgewebe

DWB2

fett·gewebe

fettgewebe n. : 1765 Brookes, artzneygelahrtheit 1,46. 1976 Augustin raumlicht 87.

Frottiergewebe

Meyers

Frottiergewebe , zu Badezwecken dienendes, meist baumwollenes Gewebe, hat auf beiden Seiten kleine Schlingen, die dadurch erreicht sind, daß…

frühlingsgewebe

DWB

fruehlings·gewebe

frühlingsgewebe , n. die im beginn des frühlings in der luft fliegenden weiszen faden, der mädchensommer. mythol. 744.

Ableitungen von gewebe (1 von 1)

urgewebe

DWB

urgewebe Herder 6, 367 (ur- C 4 c),